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B978-3-437-55283-0.00004-8

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978-3-437-55283-0

Einhandmethode

Fingerdruckmethode

Hauthochziehmethode

Hautspannmethode

Nadelstabilisierungsmethode

Einstichwinkel

Drehmethode zum Tonisieren oder Sedieren

Rein-Raus-Methode zum Tonisieren

Nadelrichtungsmethode – Stichrichtung mit oder gegen Leitbahnverlauf

Atemzugmethode zum Tonisieren

Tonisieren oder Sedieren beim Entfernen der Nadel – Zudrücken oder Offenlassen der Einstichstelle

Rein-Raus-Methode zum Sedieren

Atemzugmethode zum Sedieren

Moxakegel

Indirekte Moxibustion mit frischer Ingwerwurzel

Moxibustion des Bauchnabels mit Salz

Punktuelle (oben) und kreisende Moxibustion mit Moxazigarre (unten)

„Vogelpickmethode“ der Therapie mit Moxazigarre

Moxatherapie mit warmer Akupunktumadel

Trockenes Schröpfen

Blutiges Schröpfen

Schröpfglas auf Nadel

Entfernen des Schröpfglases

Schröpfmassage

Behandlungstechniken in der Traditionellen Chinesischen Medizin

Nadeleinstichtechnik

Unter Nadeleinstichtechnik versteht man die Methoden, nach denen der Behandler mit der Akupunkturnadel die Haut durchdringt.

Voraussetzungen für das Vorgehen

Um Akpunkturnadeln zu setzen, müssen die folgenden drei Voraussetzungen gegeben sein:
  • Die Einstichstelle der einzelnen Akupunkturpunkte muss exakt lokalisiert werden.

  • Die Haut muss mit der Akupunkturnadel möglichst schnell durchdrungen werden.

  • Beim Einstechen der Nadel darf kein oder nur ein geringer Schmerz entstehen. Das Nadelgefühl (De-Qi 4.2) entsteht erst, wenn der Akupunkturpunkt getroffen ist, und der Patient kann es eindeutig vom Einstichschmerz unterscheiden.

Zur Akupunktur müssen beide Hände des Behandlers zusammenarbeiten: die eine als „Arbeitshand“ und die andere als „assistierende Hand“. Die Arbeitshand umfasst die Nadel am Griff, sie wird auch als „punktierende Hand“ bezeichnet. Die assistierende Hand fühlt die Akupunkturstelle ab und muss so die genaue Einstichstelle finden und festlegen. Weitere Aufgaben der assistierenden Hand sind die Unterstützung der Nadel beim Einstechen, sodass sie sich nicht verbiegt, oder das Hochziehen einer Hautfalte zur Punktion bestimmter Punkte (z. B. des Extrapunktes Yintang – Ex-HN 3).

Einhandmethode

Hier umklammern Daumen und Zeigefinger der Akupunkturhand fest die Nadel, die Nadel wird schnell durch die Haut gestochen (Abb. 4.1). Diese Methode eignet sich am besten für kurze Nadeln.

Zweihandmethoden

Absolute Sauberkeit und Desinfektion beider Hände ist bei diesen Methoden von besonderer Bedeutung. Vier Stichvarianten werden unterschieden:
  • Fingerdruckmethode: Daumen oder Zeigefinger der assistierenden Hand suchen den Punkt und fixieren ihn mit leichtem Druck an der Fingernagelspitze. Die Arbeitshand schiebt die Nadel am Fingernagel der assistierenden Hand entlang in den Punkt (Abb. 4.2).

  • Hauthochziehmethode: Daumen und Zeigefinger der assistierenden Hand greifen über dem Akupunkturpunkt eine Hautfalte und ziehen diese hoch. Die Arbeitshand führt die Nadel in die Hautfalte ein (z. B. bei Yintang Ex-HN 3 Abb. 4.3).

  • Hautspannmethode: Daumen und Zeigefinger der assistierenden Hand spannen die Haut über dem Akupunkturpunkt. Die Arbeitshand führt die Nadel in die gespannte Haut ein (z. B. bei Qihai KG 6, Abb. 4.4).

  • Nadelstabilisierungsmethode: Daumen und Zeigefinger der assistierenden Hand umfassen zusätzlich zur Arbeitshand die Nadel. Sie stabilisieren diese gegen Verbiegen und erhöhen zusätzlich den Einstichdruck, sodass die Haut möglichst schnell durchdrungen wird (Abb. 4.5). Diese Methode: ist vor allem für sehr lange Nadeln notwendig (z. B. bei Huantiao Gb 30).

Einstichwinkel in Abhängigkeit von der Anatomie

Der Einstichwinkel muss entsprechend der Punktlokalisation zwischen 15° und 90° zur Körperoberfläche des Patienten gewählt werden (Abb. 4.6). Ausschlaggebend für die Größe des Winkels ist das Vorhandensein von Gewebe: Je mehr Gewebe sich am Akupunkturpunkt befindet, desto größer kann der Einstichwinkel gewählt werden.
  • Fast kein Gewebe zwischen Haut und Knochen: In diesen Fällen wird unter einem Winkel von 15° eingestochen (Abb. 4.6). Hierzu zählen vor allem Punkte am Schädel (z. B. Baihui LG 20).

  • Wenig Gewebe: Hier ist vor allem darauf zu achten, dass gefährdete Organe nicht angestochen und verletzt werden. In diesen Fällen stechen wir unter einem Winkel von 45° ein (Abb. 4.6). In erster Linie ist hier an die Blasenpunkte an der Brustwirbelsäule zu denken.

  • Viel Gewebe bei tief liegenden Punkten: Punkte am Bauch oder an den Extremitäten werden unter einem Winkel von 90° gestochen, also senkrecht zur Körperoberfläche (Abb. 4.6). Hier ist z. B. an Qihai KG 6, Taixi Ni 3 oder Huantiao Gb 30 zu denken.

Manipulation der Nadel (De-Qi)

Die Übersetzung von „De“ lautet „haben, bekommen, gekommen“, „Qi“ steht in diesem Zusammenhang für „Gefühl, Nadelsensation“. „De-Qi“ bedeutet also „eine Nadelsensation bekommen“ und meint eine Wahrnehmung sowohl des Patienten als auch des Behandlers. Ein De-Qi kann sehr unterschiedlich gespürt werden: Es kann sich als Schweregefühl zeigen, es kann als eine Art Muskelkater oder Druckgefühl entstehen, es kann sein, als ob ein Bein einschläft, es kann wie Prickeln oder Ameisenlaufen oder wie ein elektrischer Schlag sein (als ob man sich das „Mäuschen“ am Ellbogen anstößt), es kann sich als Kälte- oder Wärmegefühl zeigen, aber auch als leichter Schmerz empfunden werden. Dieses De-Qi kann sowohl auf den Akupunkturpunkt beschränkt bleiben als auch dem Meridianverlauf entsprechend nach oben oder unten ausstrahlen.
Drei verschiedene Manipulationstechniken werden unterschieden:
  • Tonisieren

  • Sedieren

  • Neutral Stechen

Bei Leere-Krankheiten muss tonisiert werden, bei Fülle-Krankheiten sediert, und wenn das Krankheitsbild nicht eindeutig zuzuordnen ist, sticht man neutral.

Tonisieren

Zum Tonisieren werden die folgenden fünf Methoden angewendet.TonisierenAkupunkturpunkte:Tonisieren
  • Drehmethode: Wenn die Nadel die notwendige Stichtiefe erreicht hat, darf gedreht werden. Drehrichtung nach rechts (im Uhrzeigersinn) wirkt tonisierend, insbesondere bei langsamer Drehfrequenz, kleinem Drehradius, schwachem Drehen und kurzer Stimulationszeit (Abb. 4.7).

  • Rein-Raus-Methode: Die Nadel wird zunächst bis zur notwendigen Stichtiefe gesetzt. Dann wirkt langsames gefühlvolles Hochziehen und rasches und kraftvolles Einstechen der Nadel tonisierend (Abb. 4.8).

  • Nadelrichtungsmethode: Die Einstichrichtung im Meridianverlauf wirkt tonisierend (Abb. 4.9).

  • Atemzugmethode: Atmet der Patient aus, wird die Nadel tiefer geschoben, atmet der Patient ein, wird die Nadel hochgezogen: Die Wirkung ist tonisierend (Abb. 4.10).

  • Tonisieren beim Entfernen der Nadel: Wird die Nadel gefühlvoll entfernt und die Einstichstelle mit einem Tupfer einen Augenblick zugedrückt, sodass keine Energie entweichen kann, entsteht eine tonisierende Wirkung (Abb. 4.11).

Sedieren

Beim Sedieren kommen die folgenden fünf Methoden zur Anwendung.SedierenAkupunkturpunkte:Sedieren
  • Drehmethode: Wenn die Nadel die notwendige Stichtiefe erreicht hat, darf gedreht werden. Die Drehrichtung nach links (gegen den Uhrzeigersinn) wirkt sedierend, insbesondere bei schneller Drehfrequenz, großem Drehradius, kraftvollem Drehen und langer Stimulationszeit (Abb. 4.7).

  • Rein-Raus-Methode: Die Nadel wird zunächst bis zur notwendigen Stichtiefe gesetzt. Schnelles, kräftiges Hochziehen und wiederum langsames gefühlvolles Einstechen der Nadel wirkt sedierend (Abb. 4.12).

  • Nadelrichtungsmethode: Die Einstichrichtung gegen den Meridianverlauf wirkt sedierend (Abb. 4.9).

  • Atemzugmethode: Atmet der Patient aus, wird die Nadel hochgezogen, atmet der Patient ein, wird die Nadel tiefer geschoben: Die Wirkung ist sedierend (Abb. 4.13).

  • Sedieren beim Entfernen der Nadel: Wird die Nadel vor dem Entfernen nochmals kräftig gedreht, dann rasch herausgezogen und die Einstichstelle offen gelassen, entsteht eine sedierende Wirkung (Abb. 4.11).

Neutrales Stechen

Die neutrale Akupunkturmethode heißt auf chinesisch „Ping-Bu-Ping-Xie“, das bedeutet: „nicht tonisieren und nicht sedieren“. Die Manipulation liegt hier also zwischen tonisieren und sedieren.Akupunkturpunkte:neutrales Stechen

Moxatherapie

Bei der Moxibustion handelt es sich um eine Wärmetherapie. Die benötigte Wärme wird durch das Abbrennen eines speziellen Moxakrauts aus Beifuß und verschiedenen anderen Kräutern erzeugt.Moxibustion\"\r\"Moxa
  • Hauptindikationen: Kälte-Krankheiten, Schwäche-Krankheiten, Blutstauung-Krankheiten, Yang-Schwäche, Wind-Kälte-Krankheiten, Feuchtigkeit-Krankheiten sowie Schmerzen. Vorbeugend dient die Moxibustion zur Immunstimulierung, Potenzerhaltung, gegen Konzentrationsschwäche und bei Asthma bronchiale.

  • Weitere Indikationen: Rheuma, Gelenkerkrankungen, Regelschmerzen, Bauch- und Magenschmerzen, Durchfall, Organsenkung, Bettnässen, Impotenz, Schock, Steißlage, Geschwüre u. a. Man unterscheidet eine indirekte und eine direkte Methode.

In China wird die Moxibustion auch in der Notfallbehandlung bei Schock, Herzinfarkt oder Schlaganfall eingesetzt.

Indirekte Moxibustion

Bei der Moxibustion mittels Moxakegel, die auch als indirekte Methode bezeichnet wird, wird eine ca. 2 mm dünne Scheibe einer frischen Ingwerwurzel oder eine Knoblauchscheibe auf die Haut gelegt. Das kegelförmig gedrehte Moxakraut mit einem unteren Durchmesser und einer Höhe von jeweils ca. 1 cm wird darauf gesetzt und an seiner Spitze angezündet. Sobald der Moxakegel abgebrannt ist, wird er entfernt und durch einen neuen Kegel ersetzt. In einer Behandlung werden so auf jedem Punkt 5 bis 10 Kegel abgebrannt (Abb. 4.14, Abb. 4.15).Moxibustion:indirekte

Moxibustion:BauchnabelMoxibustion des Bauchnabels (KG 8): Die Nabelkuhle wird mit Salz aufgefüllt, eine Ingwer- oder Knoblauchscheibe wird aufgelegt, der Moxakegel daraufgesetzt und abgebrannt. Diese Art der Moxibustion ist vor allem für Bauch-, Magen- oder Unterleibsschmerzen sowie Schweißausbrüche geeignet. Sie löst Verkrampfungen vor allem im Bauchraum (Abb. 4.16).

Direkte Moxibustion

Moxazigarre
Das Moxakraut wird in Zigarrenform gewickelt und an einem Ende angezündet. Große Bereiche wie Rücken oder Bauch werden hierbei mit kreisenden Bewegungen und einem Abstand von ca. 2 bis 4 cm zwischen Patient und brennender Zigarre während ca. 10 Minuten erwärmt (Abb. 4.17).Moxibustion:direkteMoxazigarre
Einzelne Akupunkturpunkte können mit der sogenannten „Vogelpickmethode“ stimuliert werden. Die Zigarre wird so lange in einem Abstand von ca. 2 bis 4 cm über den Akupunkturpunkt gehalten, bis der Patient ein deutliches Wärmegefühl verspürt. Dann nimmt man die Moxazigarre weg und drückt mit dem Daumen der anderen Hand einige Augenblicke auf die Stelle, sodass die Energie nicht entweichen kann. Diesen Vorgang wiederholt man ca. 5 Minuten lang auf jedem Punkt (Abb. 4.18).
Akupunkturnadel mit Moxakraut
Nach dem Einstechen der Nadel in den Akupunkturpunkt wird ein ca. 1,5 cm langes Stück einer Moxazigarre auf den Nadelschaft aufgesetzt und von oben angezündet. Das langsame Abbrennen des Moxakrauts bringt die Energie über die Nadel in den Akupunkturpunkt und unterstützt und verstärkt die Akupunktur. Diese Methode eignet sich für alle Punkte, die senkrecht gestochen werden. Es ist darauf zu achten, dass der Abstand zwischen Haut und Moxaglut mindestens 4 cm beträgt und vor allem der Wärmeempfindlichkeit des Patienten angepasst wird. Eine entsprechend lange Akupunkturnadel ist zu verwenden.Moxakraut
Die Patienten müssen über die Methode aufgeklärt werden, um Bescheid geben zu können, sobald ihnen die Wärme nicht mehr angenehm ist. Der Behandler muss, wenn es dem Patienten zu heiß wird, die Nadel mittels einer Pinzette etwas herausziehen und so den Abstand vergrößern. Nach Möglichkeit sollte immer eine Person beim Patienten sein, die handeln kann, wenn es geboten ist. Nadeln mit Kunststoffgriffen eignen sich nicht für diese Methode (Abb. 4.19).

Schröpfen:STARTSchröpftherapie

Verwendung finden meist Schröpfgläser. Ihr Vorteil ist, dass sie durchsichtig sind, sodass die Behandlung kontrolliert werden kann, und dass sie fachgerecht sterilisiert werden können. In China werden auch abgeschnittene Bambusstangen verwendet. Das Schröpfen löst Qi-Blockaden und Blutstauung-Krankheiten, es lindert Schmerzen, vertreibt Wind- und Kälte-Krankheiten und beseitigt Nässe-Krankheiten. Die Hauptindikationen für das Schröpfen sind sämtliche Arten von Schmerzen, vor allem Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Bauchschmerzen oder Neuralgien. Ebenso können Prellungen, Lähmungen, Fazialisparesen, Sportverletzungen, Erkältungen, Fieber, Husten oder Asthma bronchiale behandelt werden.Schröpfen\"\r\"Schröpfen

Trockenes Schröpfen

Die einfachste und bewährteste Methode besteht darin, einen mit Spiritus getränkten Träger aus Stoff oder Zellstoff anzuzünden, kurz in das Glas zu halten und auf diese Weise die Luft im Glas zu erwärmen. Der Glasrand darf hierbei nicht erwärmt werden. Die Luft im Glas dehnt sich durch die hohe Temperatur der Spiritusflamme schlagartig aus. Die Flamme muss schnellstmöglich wieder aus dem Glas genommen werden und das Glas sofort auf den Patienten gesetzt werden, bevor die erwärmte Luft im Glas auskühlt und das Glas sich mit neuer Luft gefüllt hat. Das im Glas entstandene Vakuum führt zu einer Wölbung der Haut in das Glas (Abb. 4.20). Beim Trockenschröpfen wird dem Patienten nichts entzogen, es bildet sich allerdings ein starkes Hämatom, worüber der Patient vorher aufgeklärt werden muss.Schröpfen:trockenes

Blutiges Schröpfen

Diese Methode eignet sich in erster Linie bei Neuralgien, zur Schmerzbehandlung, bei Furunkeln, bei hohem Fieber, bei Hypertonie und bei Allergien. Vor dem Aufsetzen der Gläser wird die Haut durch kurzes Einstechen perforiert, am besten mit Einmalblutlanzetten (Abb. 4.21). Dem Patienten werden mit jedem Glas bis ca. 3–5 ml Blut entzogen, die Hämatombildung ist meist nur sehr gering.Schröpfen:blutiges

Schröpfglas auf Nadel

Nach dem Einstechen und Akupunktieren mit der Nadel wird über diese zusätzlich ein Schröpfglas gestülpt. Bewährt hat sich diese Methode bei Bandscheibenvorfällen sowie Schulter-Arm-Schmerzen oder Hauterkrankungen (Abb. 4.22).

Schröpfglas entfernen

Mit einer Hand wird das Schröpfglas leicht zur Seite gekippt, während der Daumen der anderen Hand die Haut des Patienten nach unten drückt, um Luft in das Glas einströmen zu lassen (Abb. 4.23).

Schröpfmassage

Vor dem Aufsetzen des Schröpfglases wird der Patient an der beabsichtigten Massagestelle mit Massageöl eingerieben, damit das Glas leicht gleitet. Das gesetzte Schröpfglas zieht man 5- bis 10-mal über die zu behandelnde Stelle, bis eine deutliche Hautrötung entsteht (Abb. 4.24).Schröpfmassage

Die Behandlungsdauer beträgt im Winter 7 bis 10 Minuten und im Sommer 5 bis 7 Minuten. 5 Behandlungen sollten als Minimum angesetzt werden.

Blutenlassentherapie

Zwei Methoden werden unterschieden:Blutenlassentherapie
  • Methode 1: Man sticht an der Schmerzstelle oder am Akupunkturpunkt mit einer Blutlanzette oder einer Dreikantnadel 1- bis 2-mal kurz ein und drückt die Stelle mit den Fingern solange zusammen, bis einige Tropfen Blut austreten.

  • Methode 2: Man sticht an der Schmerzstelle oder am Akupunkturpunkt mit einer Blutlanzette 1- bis 2-mal kurz ein und drückt sie ebenfalls mit den Fingern solange zusammen, bis einige Tropfen Blut austreten. Anschließend setzt man an dieser Stelle ein Schröpfglas an.

Indikationen für das Blutenlassen sind: Fieber, Fülle-Krankheiten, Allergien, Hypertonie, akute Krankheiten wie Tonsillitis, Halsschmerzen, Bindehautentzündungen, Lymphgefäßentzündungen, Sepsis, Neurodermitis oder die Schmerztherapie ganz allgemein. Das Behandlungsprinzip besteht im Aktivieren des Blutes, im Entgiften und im Beseitigen der Schmerzen.

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