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B978-3-437-57640-9.10002-1

10.1016/B978-3-437-57640-9.10002-1

978-3-437-57640-9

Reihenfolgen der Wandlungsphasen

[aus Han 2002]

Aufstellung der einzelnen Funktionskreise unter Berücksichtigung der Wandlungsphasen, wesentlicher Funktionen und Beziehung zueinander

Tab. 2.1
Speicherfunktionskreis Wesentliche Funktionen Wandlungsphase Komplementärer Durchgangsfunktionskreis Wesentliche Funktionen
Fk Leber
(o. hepaticus, gan)
Instanz für Pläne und Antrieb; kontrolliert den freien Fluss des Qi, speichert das Xue Holz Fk Gallenblase(o. felleus, dan) Instanz für die Orientierung
Fk Herz
(o. cardialis, xin)
Sitz der konstellierenden Kraft shen, dominiert das Leitbahnsystem, verteilt das Xue, Instanz der Koordination Feuer Fk Dünndarm
(o. intestini tenuis, xiaochang)
Scheidet Klares von Trübem
Fk Herzbeutel
(o. pericardialis, xinbao)
(als eigenständiger Funktionskreis erst relativ spät definiert, entspricht in seiner Funktion teilweise dem Fk Herz, o. cardialis, xin)
Abhängiger Gesandter, Ausgang von Lust und Freude, Ausgleichsreservoir der angeborenen aktiven Energie (qi genuinum, zongqi) Feuer Fk Drei Wärmebereiche
(o. tricalorii, sanjiao)
Regulation des Säfteumlaufs, Ursprung von Wehr- und Bauenergie (qi defensivum und qi constructivum, weiqi yingqi)
Fk Milz
(o. lienalis, pi)
Wurzel der erworbenen Konstitution, scheidet Klares von Trübem, Sitz der Bauenergie (qi constructivum, yingqi), Basis von Qi und Xue Erde Fk Magen
(o. stomachi, wei)
Verteilung und Zwischenspeicherung von Nahrung
Fk Lunge
(o. pulmonalis, fei)
Instanz der rhythmischen Ordnung, kontrolliert die Verteilung des Qi, Repräsentant der Oberfläche (extima, biao) des Menschen, Bezug zur Wehr- und Bauenergie (qi defensivum und qi constructivum, weiqi yingqi) Metall Fk Dickdarm
(o. intestini crassi, dachang)
Zwischenspeicherung und Umwandlung der Nahrung
Fk Niere
(o. renalis, shen)
Sitz des Struktivpotentials jing und der angeborenen Konstitution, Beherbergung der Pforte des Lebensloses (porta fortunae, mingmen), Sitz der Kraft des Willens Wasser Fk Blase
(o. vesicalis, pangguang)
Speicherung von Säften, Ausscheiden eines Flüssigkeitsüberschusses

Erläuterung der vier diagnostischen Verfahren der chinesischen Medizin

Tab. 2.2
Diagnostisches Verfahren Erläuterung
Befragung Befragung des Patienten unter Berücksichtigung der für die Diagnosestellung wichtigen Aspekte wie z. B. Temperaturempfinden, Schmerzen, Schlaf, Schweiß, Ausscheidungsfunktionen, Durstempfinden, Gehör, Sehvermögen, ggf. Menstruation
Untersuchung durch Augenschein (Inspektion) Umfasst zum einen die wichtige Zungendiagnose, aber auch die Inspektion des äußeren Erscheinungsbildes einschließlich Haltung, Gesicht, Haarbeschaffenheit, Ausscheidungen usw.
Beurteilung von Geruch und Geräuschen Bewertung z. B. des Geräusches der Stimme, der Atmung sowie des Geruchs der Ausscheidungen
Tastung Am bekanntesten ist hierbei die Pulsdiagnostik im Bereich der Radialispulse, von Bedeutung sind aber auch andere taktile Befunde (z. B. der Akupunkturpunkte)

In der chinesischen Hals-Nasen-Ohrenheilkunde verwendete Bezeichnungen

Tab. 2.3
Chinesische Bezeichnung (Pinyin) Deutsche Übersetzung Entsprechung aus westlicher Sicht
qingqiao Klare Körperöffnungen Körperöffnungen im Kopfbereich
ermen Tor des Ohres Tragus
erxian Seite des Ohres Helix (Ohrleiste)
erchui Anhang des Ohres Ohrläppchen
erqiao Ohröffnung Gehörgangseingang
erdi Basis des Ohres Innerer Abschnitt des äußeren Gehörgangs einschließlich der Trommelfelloberfläche
ermo Membran des Ohres Trommelfell
tinghu Tür des Gehörs Mittelohr
ergu Knochen des Ohres Os temporale (Schläfenbein)
mingtang Vorhof des Lichtes Äußere Nase
shangen Wurzel des Berges Glabella (Nasenwurzel)
biqiao Nasenöffnung Nares (Nasenlöcher) einschließlich Vestibulum nasi und Nasenhaupthöhle
zhongxuetang Mittlerer Vorhof des Xue Locus Kiesselbachii, hier kommen Bahnen des Xue zusammen
bigu Knochen der Nase Alle Knochen und Knorpel im Nasenbereich, u. a. Nasenbein, Nasenflügel, Nasenscheidewand und Augenbrauenwulst
houguan, houmen Passtor des Kehlkopfs Aditus laryngis
yan Schlund Pharynx
yanqianzhu Vordere Säule des Schlundes Arcus palatoglossus (vorderer Gaumenbogen)
yanhouzhu Hintere Säule des Schlundes Arcus palatopharyngeus (hinterer Gaumenbogen)
hou Kehlkopf Larynx
houdi Basis des Kehlkopfes Retropharyngeale Wand (hintere Rachenwand)
yanmen Tor des Schlundes Isthmus faucium (Rachenenge), Oropharynx
shenghu Tür der Stimme Glottis (Stimmlippen und Stimmritze)
yi Hypopharynx
hangsang Nasopharynx
yuanshen Ursprüngliche konstellierende Kraft shen Keine Entsprechung im westl. Sinne; wird im Neben-Fk Gehirn (paraorbis cerebri, nao) und in der Pforte des Lebensloses (porta fortunae, mingmen) gespeichert, sie ist die Ursubstanz, die über die Hervorbringung und Veränderungen des menschlichen Körpers bestimmt; der Neben-Fk Gehirn (paraorbis cerebri, nao) ist die Versammlungshalle der ursprünglichen konstellierenden Kraft shen (yuanshen) (Systematische Drogenkunde, Bencao gangmu, datiert 1596, von Li Shizhen verfasst)
zhenshui Echtes Wasser Peri- und Endolymphe
tingshen Konstellierende Kraft shen des Gehörs Gehör
tingmai Leitbahn des Gehörs Nervus statoacusticus
weishen Konstellierende Kraft shen der Position Gleichgewichtssinn
xiushen Konstellierende Kraft shen des Riechens Geruchssinn
feixi Verbindungen des Fk Lunge Luftröhre, Larynx und Nasengänge
weixi Verbindungen des Fk Magen Speiseröhre und Schlund oberhalb der Speiseröhre

Grundlagen

Michael Hoffmann

Agnes Fatrai

Stefan Uhrig

Allgemeine Grundbegriffe der chinesischen Medizin

Im Folgenden fassen wir die wichtigsten in der chinesischen Medizin verwendeten Begriffe zusammen. Für tiefer gehende Informationen empfehlen wir die zu diesem Thema bereits existierende umfangreiche Literatur (z. B. Hempen, dtv-Atlas zur Akupunktur, oder Porkert, Die Theoretischen Grundlagen der chinesischen Medizin).

Yin und Yang

Mit der Normkonvention Yin und Yang werden im chinesischen Denken Grundpolaritäten beliebiger Kräfte, Bewegungen, Wirkungen, Gegebenheiten oder Prozesse beschrieben. Im medizinischen Bereich steht Yin für Struktives, Struktivität, Materielles, Stoffliches und Yang für Aktives, Aktivität, Bewegung, Dynamik.

Die fünf Wandlungsphasen (wuxing)

Ebenso wie die Qualifikationen nach Yin und Yang entstammen auch die Normkonventionen der fünf Wandlungsphasen (wuxing) der Kosmologie und wurden später auf die Gesellschaftsphilosophie ausgedehnt. Mit beiden lassen sich Eigenschaften und Gesetzmäßigkeiten von Phänomenen erklären. Die fünf Wandlungsphasen werden für ungeradzahlige, meistens zeitliche Phänomene verwendet, Yin und Yang dagegen für die Darstellung polarer Phänomene.
Bei den fünf Wandlungsphasen handelt es sich um die Wandlungsphasen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser.
Weil die fünf Wandlungsphasen sich leicht mit der Darstellung der fünf Yin-Funktionskreise (Speicherfunktionskreise, oo. horreales, zang, s. u.) verbinden lassen, kommen sie in der klinischen Praxis häufig zur Anwendung.
Im Inneren Klassiker des Gelben Fürsten (Huangdi Neijing, aus dem 1. Jh. v. Chr., in der Tang- und Song-Zeit überarbeitet) werden die Eigenschaften der fünf Speicherfunktionskreise (oo. horreales, zang) zwar nach Yin und Yang unterteilt, viel stärker jedoch den fünf Wandlungsphasen zugeordnet.
So entspricht der Fk Herz (o. cardialis, xin) der Wandlungsphase Feuer und der Farbe Rot und dominiert das Leitbahnsystem; der Fk Leber (o. hepaticus, gan) entspricht der Wandlungsphase Holz und der Farbe Grün und dominiert die Sehnen und Muskeln; der Fk Milz (o. lienalis, pi) entspricht der Wandlungsphase Erde und der Farbe Gelb und dominiert das Muskelfleisch (Form des Fleisches); der Fk Lunge (o. pulmonalis, fei) entspricht der Wandlungsphase Metall und der Farbe Weiß und dominiert das Qi; der Fk Niere (o. renalis, shen) entspricht der Wandlungsphase Wasser und der Farbe Schwarz und dominiert die Knochen.
In den klassischen Darstellungen haben die Wandlungsphasen, ähnlich wie die Jahreszeiten, einen geordneten Bezug zueinander, wobei im Zentrum die Wandlungsphase Erde steht. Aus dieser Darstellung hat sich im Laufe der Zeit die Hervorbringungsreihenfolge entwickelt: Ein Zyklus umfasst die Reihenfolge Holz-Feuer-Erde-Metall-Wasser, die Wandlungsphase Erde ist also hierbei eingereiht. Die Hervorbringungsreihenfolge hat (ebenso wie die Bändigungsreihenfolge und die Überwältigungsreihenfolge) eine für die chinesische Medizin zentrale Bedeutung (Abb. 2.1).

Energetische Grundformen

Das Qi, das Xue, das Struktivpotential jing und die Säfte (jinye) sind die wesentlichen Energieformen des menschlichen Lebens.
Das Qi
Das Qi ist die aktive, sich aktuell manifestierende und gerichtete Lebensenergie, die individualspezifische aktive Energie. Sie ist einer der drei energetischen Schätze des Menschen (neben dem Struktivpotential jing und der konstellierenden Kraft shen).
Das Xue
Das Xue stellt das struktive und stoffliche Komplement zum Qi, die individualspezifische struktive Energie dar. Es umfasst die Gesamtheit der struktiven Säfte des menschlichen Körpers, darunter auch das Blut.
Das Struktivpotential jing
Das Struktivpotential jing ist Teil des Yin des Fk Niere (yin renale, shenyin) und wird als eine raffinierte und destillierte Essenz aufgefasst. Es bildet das energetische Fundament des Lebens. Neben der konstellierenden Kraft shen und dem Qi ist es einer der drei energetischen Schätze des Menschen. U. a. stellen die Erbanlagen einen Teil des Struktivpotentials jing dar.
Die konstellierende Kraft shen
Die so genannte konstellierende Kraft shen bestimmt das Bewusstsein, das Gemüt, die geistige Aktivität sowie die äußere Erscheinung des Menschen. Sie ist einer der drei energetischen Schätze des Menschen (neben dem Struktivpotential jing und dem Qi); ihr Sitz ist der Fk Herz (o. cardialis, xin).
Die Körpersäfte (jinye)
Die Säfte (jinye) entstammen der flüssigen und festen Nahrung, aus der sie mit Hilfe der Mitte (Fk Milz und Magen, oo. lienalis et stomachi, pi wei) gewonnen werden. Sie setzen sich zusammen aus den struktiven (ye) und den aktiven (jin) Säften:
Die struktiven Säfte (ye) fließen in die Bauenergie (qi constructivum, yingqi) ein, durchfeuchten das Knochengerüst, ergießen sich bei Beugung der Glieder, stärken die Neben-Fk Gehirn und Rückenmark (paraorbes cerebri et medullae, nao sui) und geben der Haut ihren gesunden Schimmer.
Die aktiven Säfte (jin) sickern und transpirieren aus den Poren, sie sind der aktive Anteil der Körpersäfte. Aus der Mitte (Fk Milz und Magen, oo. lienalis et stomachi, pi wei) gelangen sie in den Fk Lunge (o. pulmonalis, fei) und haben eine kühlende und befeuchtende Funktion.

Die Funktionskreise

Unter dem Begriff Funktionskreise (Fk) fasst man miteinander verwandte, natürliche Funktionsabläufe zusammen. Sie gehören zu den Grundlagen der chinesischen Medizin. Man unterscheidet Speicher- und Durchgangsfunktionskreise.
  • Speicherfunktionskreise (oo. horreales, zang)Fünf Yin-Funktionskreise: Fk Leber (o. hepaticus, gan), Fk Herz (o. cardialis, xin), Fk Milz (o. lienalis, pi), Fk Lunge (o. pulmonalis, fei) und Fk Niere (o. renalis, shen); sie speichern, unterstützen und erhalten generell das Leben. Dazurechnen kann man daneben noch den später definierten Fk Herzbeutel (o. pericardialis, xinbao) (Tab. 2.1).

  • Durchgangsfunktionskreise (oo. aulici, fu)Sechs Yang-Funktionskreise, die den jeweiligen Yin-Funktionskreisen zugeordnet sind: Fk Gallenblase (o. felleus, dan), Fk Dünndarm (o. intestini tenuis, xiaochang), Fk Drei Wärmebereiche (o. tricalorii, sanjiao), Fk Magen (o. stomachi, wei), Fk Dickdarm (o. intestini crassi, dachang), Fk Blase (o. vesicalis, pangguang); sie assimilieren und bewegen Nahrungssäfte und sind zuständig für aktive energetische Prozesse (Tab. 2.2).

Die Leitbahnen

Sie leiten Energien wie z. B. Qi, Xue und Bauenergie (qi constructivum, yingqi) zwischen den Funktionskreisen. Sie sind von grundlegender Bedeutung bei der Akupunkturbehandlung. Die 12 Hauptleitbahnen (sinarteriae cardinales, jingmai) – wenn man die Leitbahn der Steuerung und die Aufnehmende Leitbahn (ss. regens et respondens, dumai renmai) dazurechnet, sind es insgesamt 14 Hauptleitbahnen – bilden das tragende Gerüst des Leitbahnsystems, wobei jede Hauptleitbahn mit einem Funktionskreis in Beziehung steht. Auf die Unterteilung des Leitbahnsystems wird im Kapitel Grundlagen der Akupunktur (S. 55 ff.) eingegangen.

Definition von Gesundheit aus chinesischer Sicht

In diesem Zusammenhang kommt dem Begriff Geradläufigkeit (Orthopathie, zheng) eine zentrale Bedeutung zu. Darunter versteht man die Fähigkeit des Individuums, die Lebensfunktionen physiologisch und ungehindert ablaufen zu lassen sowie harmonisch aufeinander abzustimmen.
Für die Gesundheit aus chinesischer Sicht ist es notwendig, dass Yin und Yang im Gleichgewicht stehen.

Bei orthopathischem Qi im Inneren kann keine Schrägläufigkeit (Heteropathie, xie) eindringen. (72. Kapitel des Huangdi Neijing Suwen)

Wenn Yin und Yang im Gleichgewicht sind, erfüllen sie die Gestalt ... und man spricht vom ausgewogenen Menschen. (62. Kapitel des Huangdi Neijing Suwen)

Entstehung von Krankheiten aus chinesischer Sicht

Erläuterung grundsätzlicher Begriffe
Wenn die Geradläufigkeit (Orthopathie, zheng) der Lebensfunktionen gestört wird, kommt es zur Schrägläufigkeit (Heteropathie, xie), d. h. zur Abspaltung einzelner Funktionen und somit zur Disharmonie von Funktionskreisen oder Energieformen und letztlich zur Erkrankung im westlichen Sinne.
Hierbei versteht man unter Agenzien von außen kommende, störende Faktoren, welche die Geradläufigkeit (Orthopathie, zheng) beeinträchtigen und somit zur Schrägläufigkeit (Heteropathie, xie) führen. In diesem Zusammenhang ist auch die Möglichkeit einer energetischen Überladung (repletio, shi) einer Schrägläufigkeit (Heteropathie, xie) und einer energetischen Schwäche (depletio, xu) des orthopathischen Qi (zhengqi) von Bedeutung: Ist die Geradläufigkeit (Orthopathie, zheng) energetisch überladen und die Schrägläufigkeit (Heteropathie, xie) energetisch defizient, können keine Krankheiten auftreten. Bei einer energetischen Schwäche der Geradläufigkeit (depletio der Orthopathie, zheng xu) und einer energetischen Überladung der Schrägläufigkeit (repletio der Heteropathie, xie shi) folgt jedoch letztlich eine Erkrankung. So enthält schon der Innere Klassiker des Gelben Fürsten (Huangdi Neijing) folgende Passage:

Damit die Schrägläufigkeit (Heteropathie, xie) eindringen kann, muss das Qi energetisch geschwächt sein.

Grundsätzlich muss angemerkt werden, dass die Bedeutungen der Begriffe Agens und Schrägläufigkeit (Heteropathie, xie) teilweise ineinander übergehen (s. u.). Unterschieden werden die Agenzien von den Schrägläufigkeiten (Heteropathien, xie) dadurch, dass die Agenzien eine Ablenkung der Geradläufigkeit (Orthopathie, zheng) im Augenblick der Einwirkung induzieren, die Schrägläufigkeiten (Heteropathien, xie) aber den Zustand der abgelenkten Lebensfunktionen beschreiben.
Zu den Krankheitsagenzien zählen die sechs äußeren bzw. exogenen Agenzien (liuyin, d. h. ungünstige klimatische Einflüsse). Die zur Beschreibung der äußeren Agenzien verwendeten Begriffe (z. B. Hitze oder Kälte) werden auch zur Beschreibung länger bestehender Schrägläufigkeiten (Heteropathien, xie) mit gleicher Symptomatik verwendet. Weiterhin kennt man die inneren Agenzien (übertriebene sieben Emotionen, qiqing) sowie neutrale Agenzien (darunter versteht man Agenzien, die weder zu den äußeren noch zu den inneren Agenzien gerechnet werden, wie z. B. diätetische Fehler und Überarbeitung). Eine praktische Bedeutung haben außerdem die epidemischen Schrägläufigkeiten (Heteropathien, xie).
Die exogenen Agenzien (liuyin)
Die sechs außergewöhnlichen klimatischen oder meteorologischen Einflüsse, die zu Erkrankungen führen können, werden als die sechs klimatischen Exzesse (liuyin) bezeichnet. Sie sind häufig von der Jahreszeit abhängig und dringen leicht über die Haut, den Mund, die Nase und auch über die Augen in den Körper ein.
Dabei handelt es sich um
  • Wind (ventus, feng): Wind wird zu den Yang-Schrägläufigkeiten (Yang-Heteropathien, yangxie) gerechnet. Er affiziert leicht den oberen Körperbereich, verändert sich schnell und kann leicht andere äußere, zu Krankheiten führende Agenzien mit sich bringen.

  • Kälte (algor, han): Kälte zählt zu den Yin-Schrägläufigkeiten (Yin-Heteropathien, yinxie). Sie schädigt leicht das Yang-Qi, dominiert die Kontraktion und das Zusammenziehen und führt zu Blockaden.

  • Sommerhitze (aestus, shu): Sommerhitze wird zu den Yang-Schrägläufigkeiten (Yang-Heteropathien, yangxie) gerechnet, die leicht das Yin schädigen. Sie tritt vor allem im Sommer auf.

  • Feuchtigkeit (humor, shi): Feuchtigkeit rechnet man zu den Yin-Schrägläufigkeiten (Yin-Heteropathien, yinxie). Von der Wesensnatur her ist sie schwerfällig, trüb sowie klebrig und bedrängt und blockiert leicht das Yang-Qi, so dass langwierige Erkrankungen die Folge sind. Daher sollte man bei Patienten mit langwierigen, schwer behandelbaren Krankheiten eine Feuchtigkeit-Schrägläufigkeit (humor-Heteropathie, shixie) in Erwägung ziehen.

  • Trockenheit (ariditas, zao): Trockenheit gehört zu den Yang-Schrägläufigkeiten (Yang-Heteropathien, yangxie). Sie hat eine trockene Wesensnatur und schädigt leicht die aktiven und verbraucht die struktiven Säfte. Auf einer Trockenheit-Schrägläufigkeit (ariditas-Heteropathie, zaoxie) beruhende Erkrankungen treten häufig im Herbst auf; betroffen sind dabei in erster Linie ältere Personen mit einer schwachen Konstitution.

  • Glut (ardor, huo): Glut ist eine Yang-Schrägläufigkeit (Yang-Heteropathie, yangxie). Ihre Wesensnatur ist das Emporschlagen. Sie schädigt leicht die aktiven und verringert die struktiven Säfte. Glut und Hitze (ardor und calor, huo re) haben die gleichen Eigenschaften, sie sind jedoch von unterschiedlicher Intensität. Klinisch kann es schwierig sein, diese beiden Begriffe eindeutig voneinander zu differenzieren.

    Bei Glut (ardor, huo) wird äußere von innerer Glut (ardor, huo) unterschieden. Innere Glut (ardor, huo) geht entweder aus Störungen der Funktionskreise hervor oder entsteht in Zusammenhang mit den fünf Gefühlsregungen, die den fünf Speicherfunktionskreisen (oo. horreales, zang) zugeordnet werden (Lust [voluptas, xi], Zorn [ira, nu], Sorge [solicitudo, you], Grübeln [cogitatio, si] und Furcht [timor, kong]). Äußere Glut (ardor, huo) wird zu den sechs klimatischen Exzessen gerechnet. Die beschriebene Differenzierung hat therapeutische Konsequenzen.

Die endogenen Agenzien (sieben Emotionen, qiqing)
Die sieben Emotionen (qiqing) zählen zu den wichtigsten inneren Krankheitsagenzien. Man versteht darunter die sieben übersteigerten und nicht kontrollierbaren Gefühlsregungen Lust (voluptas, xi), Zorn (ira, nu), Sorge (solicitudo, you), Grübeln (cogitatio, si), Trauer (maeror, bei), Furcht (timor, kong) und Schreck (pavor, jing). Die genannten Emotionen können zur Unordnung der Aufgaben der Funktionskreise, zur Disharmonie von Qi und Xue und zur Blockade der Leitbahnen führen, wodurch Erkrankungen entstehen können.

Der Weg zur chinesischen Diagnose

Die diagnostischen Verfahren
In der chinesischen Medizin werden vier diagnostische Verfahren eingesetzt: die Untersuchung durch Augenschein, durch Befragung, durch Gehör und Geruch sowie durch Tastung (Tab. 2.2).
Die acht Leitkriterien (bagang)
Unter den acht Leitkriterien (bagang) versteht man wichtige Normkonventionen mit polaren Qualitäten, die zur Einordnung von Befunden dienen:
Kälte (algor, han) – Hitze (calor, re)
Diese Begriffe gehen über die sinnliche Temperaturempfindung hinaus. Sie beschreiben vor allem eine pathologische Veränderung der Funktionsdynamik: Vereinfacht beinhaltet dies bei Kälte (algor, han) eine verminderte sowie bei Hitze (calor, re) eine gesteigerte Dynamik.
Oberfläche (extima, biao) – Inneres (intima, li)
Der Begriff Oberfläche (extima, biao) umfasst den äußeren Bereich des Menschen wie die Haut und die in diesem Bereich befindlichen Leitbahnen. Das Innere (intima, li) bezieht sich vor allem auf die im Inneren beheimateten grundlegenden Funktionen, die in den Funktionskreisen zum Ausdruck kommen. Bei der Unterscheidung zwischen Oberfläche und Innerem (extima und intima, biao li) spielt auch die Eindringtiefe einer Erkrankung eine Rolle.
Energetische Schwäche (depletio, xu) – energetische Überladung (repletio, shi)
Diese Begriffe bezeichnen den Zustand physiologischer oder pathologischer Energieformen, wobei damit sowohl die aktiven als auch die struktiven Energieformen beschrieben werden.
Yin – Yang
Auf diese Begriffe wurde schon oben eingegangen. Entscheidend ist hierbei das Verhältnis der damit beschriebenen Lebensfunktionen zueinander.
Die Bewertung der erhobenen Befunde
Die auf die oben genannte Weise erhobenen Befunde werden nach den acht Leitkriterien, den krankheitsauslösenden Agenzien und dem Funktionskreis-Bezug geordnet. Daraus ergibt sich dann eine chinesische Diagnose, welche die Grundlage für das therapeutische Vorgehen ist.

Therapie im Sinne der TCM

Mit Hilfe der gestellten TCM-Diagnose wird ein Therapiekonzept entworfen. Hierbei werden üblicherweise verschiedene traditionelle Verfahren wie Arzneimitteltherapie, Akupunktur, Ernährungsmedizin (Diätetik), Tuina und Qigong in unterschiedlichem Ausmaß angewendet. Auf die genannten Verfahren wird in den einzelnen Kapiteln näher eingegangen.

Grundbegriffe der chinesischen Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Die chinesische Hals-Nasen-Ohrenheilkunde basiert im Wesentlichen auf den allgemeinen Grundlagen der traditionellen chinesischen Medizin. In der heutigen Zeit werden jedoch auch Befunde, die mit modernen Untersuchungsinstrumenten erhoben werden, aus Sicht der TCM bewertet und für die Bestimmung der TCM-Diagnose mit herangezogen.
Im Folgenden gehen wir sowohl auf die Terminologie als auch auf die physiologischen und pathologischen Grundlagen der chinesischen Hals-Nasen-Ohrenheilkunde ein (Tab. 2.3).

Yin und Yang in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Die oben beschriebene Normkonvention Yin und Yang hat auch in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Gültigkeit.
Allgemein gilt: Der Hals, die Nase und die Ohren befinden sich alle im Kopfbereich, also im oberen Körperbereich, und da das Oben dem Yang zugerechnet wird, werden auch Hals, Nase und Ohren dem Yang zugeordnet. Je nach ihrer Beziehung zu Funktionskreisen können sie jedoch weiter Yin bzw. Yang zugeordnet werden.
Unter allen Körperöffnungen im Kopfbereich wird folgende Einteilung vorgenommen:
  • Ohren – Fk Niere (o. renalis, shen)

  • Nase – Fk Lunge (o. pulmonalis, fei)

  • Kehlkopf (Larynx) – Verbindungen des Fk Lunge (feixi)

  • Mund – Fk Milz (o. lienalis, pi)

  • Zunge – Fk Herz (o. cardialis, xin)

Die Speicherfunktionskreise (oo. horreales, zang) werden Yin und die Durchgangsfunktionskreise (oo. aulici, fu) Yang zugeordnet.
Die Fk Lunge (o. pulmonalis, fei), Fk Niere (o. renalis, shen) und Fk Milz (o. lienalis, pi) sind Speicherfunktionskreise (oo. horreales, zang) und damit Yin, daher sind auch die vier Körperöffnungen Ohren, Nase, Kehlkopf (Larynx) und Mund Yin.
Der Schlund (Pharynx) steht mit den sechs Durchgangsfunktionskreisen (oo. aulici, fu) in Verbindung, er gehört zu den Verbindungen des Fk Magen (weixi), und der Fk Magen (o. stomachi, wei) als Durchgangsfunktionskreis (o. aulicus, fu) wird dem Yang zugeordnet, daher ist auch der Schlund (Pharynx) Yang.
Nach dem Prinzip der Zugehörigkeit von Oben und Unten zu Yin und Yang sind von den fünf Speicherfunktionskreisen (oo. horreales, zang) die Fk Herz (o. cardialis, xin), Fk Lunge (o. pulmonalis, fei) und Fk Milz (o. lienalis, pi) im oberen Körperbereich angesiedelt. Sie gehören zu den Yang-im-Yin-Speicherfunktionskreisen (oo. horreales, zang), deshalb zählen auch Nase, Kehlkopf (Larynx), Mund und Zunge zu den Yang-im-Yin-Körperöffnungen. Der Fk Niere (o. renalis, shen) hat seinen Sitz im unteren Körperbereich, er ist Yin im Yin, weshalb das Ohr auch eine Yin-im-Yin-Körperöffnung ist.
Nach ihren Lokalisationen innen oder außen werden Ohren, Nase und Mund, weil sie außen sind, dem Yang zugerechnet, Kehlkopf (Larynx) und Schlund (Pharynx) haben ihren Sitz im Inneren und sind daher Yin.
Innerhalb von Schlund (Pharynx) und Kehlkopf (Larynx) wird der Schlund (Pharynx), weil er sich weiter oben befindet, dem Yang und der Kehlkopf (Larynx) entsprechend Yin zugeordnet.
Die Bedeutung von Yin und Yang für die Anatomie
Der Hals, die Nase und die Ohren selbst weisen grundsätzlich Yin- und Yang-Aspekte auf.
  • Ohr:

    • Äußeres Ohr Yang, Mittelohr und Innenohr Yin

    • Linkes Ohr Yin, rechtes Ohr Yang

    • Ohrmuschelvorderseite Yang, Ohrmuschelrückseite Yin

  • Nase:

    • Äußere Nase Yang, Nasenhaupt- und Nasennebenhöhlen Yin

    • Linke Nasenhaupt- und -nebenhöhle Yin, rechte Nasenhaupt- und -nebenhöhle Yang

    • Nasenspitze Yang, Nasenwurzel Yin

  • Schlund:

    • Nasopharynx Yang, Oropharynx und Hypopharynx Yin

  • Kehlkopf:

    • Der Bereich oberhalb der Stimmritze Yang, der Bereich unterhalb der Stimmritze Yin

    • Linke Stimmlippe Yin, rechte Stimmlippe Yang

  • Mundhöhle:

    • Lippen Yang, Zähne und Zunge Yin

    • Oberkiefer, Gaumen, obere Zahnreihen Yang, Unterkiefer, Mundboden, untere Zahnreihen Yin

Die Bedeutung von Yin und Yang für die Physiologie

Das Xue und das Qi aller zwölf Leitbahnen und 365 Netzleitbahnen steigt zum Gesicht auf und geht zu den Höhlungen und Körperöffnungen. Das raffinierte Yang-Qi bewegt sich in die Augen, wodurch diese sehen können. Weiteres Qi bewegt sich in die Ohren, wodurch diese hören können. Das genuine Qi (qi genuinum, zongqi) steigt nach oben in die Nase auf, wodurch diese riechen kann. Das raffinierte Qi bewegt sich in Lippen und Zunge, wodurch diese schmecken können. (4. Kapitel des Huangdi Neijing Lingshu)

Wenn sich tagsüber das Yang der Natur allmählich emporhebt und entfaltet, vermehrt es aufgrund der Entsprechungen von Natur und Mensch das Yang des Menschen. Dadurch wird das Yang-Qi des Menschen energetisch überladen, es bewegt sich nach oben in den Kopf und bewirkt so, dass die Öffnungen von Ohren, Nase und Mund in ihrer Empfangsbereitschaft gestärkt werden.
Nachts wiederum wird das Yin-Qi der Natur allmählich energetisch stärker und vermehrt das Yin des Menschen, wodurch die aktiven Funktionen des menschlichen Körpers reduziert werden und ermüden, so dass man im Schlaf nicht hört, riecht oder schmeckt.
Mit Yin und Yang lässt sich zudem die Versorgung von Ohren, Nase und Mund mit raffiniertem Qi erklären:

Das klare Qi tritt über die Öffnungen im oberen Körperbereich aus, das trübe Qi über die Öffnungen im unteren Körperbereich. (5. Kapitel des Huangdi Neijing Suwen)

Wenn die Nahrung in den Fk Magen (o. stomachi, wei) gelangt, wird sie in klares, leichtes, raffiniertes Yang-Qi und unbrauchbares, trübes Yin-Qi umgewandelt. Das Yang-Qi dominiert das Aufsteigen, es gelangt in die oberen Körperöffnungen und versorgt diese – und damit auch den Mund, die Nase und die Ohren – mit dem, was sie für ihre Funktionen benötigen. Qi, Xue und Säfte (jinye) steigen empor und befeuchten, erwärmen und schützen die klaren Körperöffnungen, so dass sie ihren Aufgaben nachkommen können. Das Yin-Qi dominiert das Absinken. Es sinkt ab und wird über die unteren Körperöffnungen aus dem Körper ausgeschieden, so dass es nicht wieder emporsteigen und die oberen Körperöffnungen stören kann.
Die Bedeutung von Yin und Yang für die Pathophysiologie
Wenn das klare Yang nicht emporsteigt, gelangen Qi, Xue und Säfte (jinye) nicht mehr nach oben, die Körperöffnungen einschließlich Mund, Nase und Ohren werden nicht mehr versorgt, was zu lokalen Manifestationen wie Trockenheit oder Atrophie, Blässe und Nachlassen der Funktionen führen kann.

Der Fk Magen (o. stomachi, wei) bewegt das klare Qi nach oben wenn das klare Qi nicht emporsteigt, sind die neun Körperöffnungen nicht mehr durchgängig. (Abhandlung über die Fk Milz und Magen, Piwei lun, von Li Gao im 13. Jh. verfasst)

Wenn die neun Körperöffnungen (zwei Ohren, zwei Augen, zwei Nasenlöcher, Mund, Genitale und Anus) nicht durchgängig sind, treten Störungen ihrer Funktionen auf.
Wenn das klare Yang nicht emporsteigt, werden Mund, Nase und Ohren nicht mehr erwärmt und geschützt, so dass sie leicht von eindringenden äußeren Schrägläufigkeiten (Heteropathien, xie) affiziert werden können, was pathologische Veränderungen zur Folge hat. Bei Menschen mit einer schwachen Konstitution kommt es häufig zu Erkrankungen im Hals-, Nasen- und Ohrenbereich, und diese sind auch oft langwierig.
Wenn das trübe Yin nicht absinkt, blockiert Heteropathisch-Toxisches und verweilt, Qi und Xue stauen sich ein, die Säfte (jinye) stagnieren und sammeln sich an, Schleim-Trübes (pituita-Trübes, tanzhuo) verfestigt sich. Dies manifestiert sich häufig durch Knötchen, Granulationen, Polypen, Hypertrophie der Schleimhäute, Schwellungen, Ansammlungen von Sekreten (Schnupfen, Eiter im Ohr etc.), Ergüssen (Serotympanum, Mucotympanum etc.).
Bei einer grundsätzlichen energetischen Schwäche (depletio, xu) des Körpers fällt es dem Betroffenen schwer, über längere Zeit zu stehen, und steht er nach längerem Sitzen plötzlich wieder auf, kommt es zu Schwindel. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass im Körper das Yin und das Yang disharmonisch geworden sind. Vor allem wenn zu Beginn des Herbstes der Frühfrost einsetzt, finden zwischen Yin und Yang der Natur Auseinandersetzungen statt. Dadurch kann auch das Yin- und Yang-Qi der Funktionskreise im menschlichen Körper leicht gestört werden, so dass sie die Ohren nicht mehr beherrschen können, was gegebenenfalls Einfluss auf den Gleichgewichtssinn hat.

Wenn das Yang das Yin nicht bezwingen kann, bekämpft sich das Qi der fünf Speicherfunktionskreise (oo. horreales, zang), und die neun Körperöffnungen sind nicht durchgängig. (3. Kapitel des Huangdi Neijing Suwen)

Betrachtet man den menschlichen Körper, so befindet sich das Yin im Inneren und stützt unaufhörlich das Yang. Das Yang der Außenseite schützt und festigt die Oberfläche (extima, biao), tatsächlich also das Yin im Inneren. Wenn bei einem Mangel an Yang die Oberfläche (extima, biao) nicht geschützt werden kann und dadurch das Yin den Schutz durch das Yang nicht mehr hat, kommt es zu einer grundlegenden Störung des Qi der fünf Speicherfunktionskreise (oo. horreales, zang) im Inneren. Dadurch können diese ihre jeweiligen Körperöffnungen nicht mehr kontrollieren, so dass diese ihre regelrechten Funktionen nicht entfalten können. Werden Ohren, Nase und Mund nicht beherrscht, kommt es zu einem Verschluss dieser Körperöffnungen und dadurch zur Verminderung von Gehör, Riech- und Schmeckvermögen bis hin zur Taubheit, Anosmie und Ageusie.
In der heutigen chinesischen Hals-Nasen-Ohrenheilkunde wird das Stellen der TCM-Diagnose häufig durch die acht Leitkriterien (s. o.) vorgenommen, wobei die Qualifikation nach Yin- und Yang-Symptomen das Hauptkriterium ist.

Die Anwendung der fünf Wandlungsphasen in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Auch die fünf Wandlungsphasen (wuxing) haben ihre Bedeutung in der chinesischen Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Die moderne, in der klinischen Praxis eingesetzte Funktionskreis-Theorie der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde besagt Folgendes:
  • Die Ohren korrespondieren mit dem Fk Niere (o. renalis, shen), und der Fk Niere (o. renalis, shen) wird der Wandlungsphase Wasser zugeordnet; daher werden auch die Ohren der Wandlungsphase Wasser zugeordnet.

  • Die Nase korrespondiert mit dem Fk Lunge (o. pulmonalis, fei), und dieser wird der Wandlungsphase Metall zugeordnet, so dass auch die Nase der Wandlungsphase Metall zuzuordnen ist.

  • Der Schlund (Pharynx) korrespondiert mit dem Fk Magen (o. stomachi, wei), der der Wandlungsphase Erde entspricht; daher wird auch der Schlund (Pharynx) der Wandlungsphase Erde zugeordnet.

  • Der Kehlkopf (Larynx) korrespondiert mit dem Fk Lunge (o. pulmonalis, fei), und der Fk Lunge (o. pulmonalis, fei) ist der Wandlungsphase Metall zuzuordnen, so dass auch der Kehlkopf (Larynx) der Wandlungsphase Metall zugeordnet wird.

  • Der Mund korrespondiert mit dem Fk Milz (o. lienalis, pi), der der Wandlungsphase Erde entspricht; deshalb wird auch der Mund der Wandlungsphase Erde zugeordnet.

  • Die Zunge korrespondiert mit dem Fk Herz (o. cardialis, xin), und dieser entspricht der Wandlungsphase Feuer, so dass auch die Zunge der Wandlungsphase Feuer zugeordnet wird.

Bei der Beschreibung von Krankheitsmechanismen kommen häufig die Reihenfolgen der Hervorbringung, Bändigung, Überlagerung und Überwältigung zur Anwendung. Dazu sind im Folgenden einige Beispiele aufgeführt:
  • Bei Ohrensausen, das nachts stärker wird und von Nervosität und einem bitteren Geschmack im Mund begleitet wird, handelt es sich um energetische Schwäche (depletio, xu) der Wandlungsphase Wasser mit emporschlagender Glut (ardor, huo). Die Wandlungsphase Wasser kann die Wandlungsphase Feuer nicht bändigen, die Wandlungsphase Feuer ist dabei, die Wandlungsphase Wasser zu überlagern, und Glut des Fk Herz (ardor cardiale, xinhuo) stört die Ohren.

  • Ohrensausen, das mit Drehschwindel, Reizbarkeit und Jähzorn einhergeht, weist auf eine mangelnde Befeuchtung der Wandlungsphase Holz durch die Wandlungsphase Wasser. Das Yin der Fk Leber und Niere (oo. hepaticus et renalis, gan shen) ist deplet, und Wind (ventus, feng) und Yang stören den oberen Körperbereich.

  • Bestehen neben Ohrensausen gleichzeitig auch Nasenverstopfung und Druck in den Ohren, so nimmt das Qi der Wandlungsphase Metall überhand. Der Fk Lunge (o. pulmonalis, fei) kann nicht mehr entfalten und durchgängig machen, die Passage der Ohren und des Rachens ist blockiert, und die Erkrankung der Mutter greift auf das Kind über.

  • Bei trockener Kehle mit Schluckbeschwerden und Fremdkörpergefühl, mit Jähzorn und Reizbarkeit, die sich bei emotionaler Belastung verstärken, schlägt das Qi der Wandlungsphase Holz empor. Die Wandlungsphase Holz staut sich ein und überlagert die Wandlungsphase Erde, das Qi des Fk Leber (qi hepatici, ganqi) staut sich ein und blockiert im Hals.

  • Wenn bei trockenem Hals gleichzeitig auch ein trockener Husten mit wenig Auswurf und Verstärkung des Trockenheitsgefühls in der Nacht bestehen, greift die Erkrankung des Kindes auf die Mutter über. Das Yin des Fk Lunge (o. pulmonalis, fei) (Wandlungsphase Metall) ist defizient, die Säfte (jinye) gelangen nicht nach oben, und der der Wandlungsphase Erde zugeordnete Hals wird nicht mehr befeuchtet.

Das Prinzip des Aufsteigens, Absinkens, Aus- und Eintretens in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Aufsteigen, Absinken, Aus- und Eintreten stellen die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten materieller Veränderungen dar. Dabei hat jede materielle Veränderung auch ihre eigenen unterschiedlichen Eigenschaften. Diese Veränderungen können von großem oder kleinem Umfang und von langer oder kurzer Dauer sein. Sie basieren alle auf den im Menschen angelegten Aktivitäten und auf der Verbindung zwischen Innen und Außen. Ohne Materie kann es kein Aufsteigen, Absinken, Aus- und Eintreten geben. Dieses Aufsteigen, Absinken, Aus- und Eintreten treibt wiederum die kontinuierliche Veränderung der Materie an.
Die Physiologie des Aufsteigens und Absinkens
Im Rahmen ihrer physiologischen Aktivitäten lassen die Funktionskreise das Klare aufsteigen und das Trübe absinken. Sie heben das klare Yang empor und entfalten es, sie verteilen das raffinierte Qi im ganzen Körper, und sie lassen das trübe Yin absinken, um zu verhindern, dass sich schädliche Substanzen im Körper ansammeln. Nur so können Mund, Nase und Ohren durch das klare Yang genährt werden und regelrecht funktionieren. Darauf beziehen sich auch folgende Aussagen:

Das klare Qi tritt über die Öffnungen im oberen Körperbereich aus, das trübe Qi über die Öffnungen im unteren Körperbereich. (5. Kapitel des Huangdi Neijing Suwen)

In klassischen Werken zur chinesischen Medizin hatte man noch keine klare Vorstellung zum Aufbau der Ohren, der Nase und des Halses, man verwendete jedoch einige Grundbegriffe wie shen des Gehörs (tingshen, entspricht dem Gehör), shen der Position (weishen, entspricht dem Gleichgewichtssinn), echtes Wasser (zhenshui, entspricht der Peri- und Endolymphe), shen des Riechens (xiushen, entspricht dem Geruchssinn), echtes Xue (xue merum, zhenxue), echtes Qi (qi merum, zhenqi) und echtes Struktivpotential jing (zhenjing). Zur Erklärung dieser Bezeichnungen wurden auch die Gesetzmäßigkeiten des Aufsteigens und Absinkens herangezogen.
Der Zusammenhang zwischen dem Prinzip des Absinkens mit Mund, Nase und Ohren wird über die physiologischen Verbindungen zwischen den Funktionskreisen verständlich:
Wenn Glut des Fk Herz (ardor cardiale, xinhuo) absinkt und sich Hitze (calor, re) im Fk Niere (o. renalis, shen) befindet, kann das Wasser des Fk Niere (o. renalis, shen) nicht abkühlen. Weiterhin setzt bei Hitze (calor, re) der Fk Milz (o. lienalis, pi) ununterbrochen Nahrung um. Wenn das Qi des Fk Lunge (qi pulmonale, feiqi) geklärt und abgesenkt wird und die Wege des Wassers durchgängig und reguliert sind, wird das Qi des Fk Lunge (qi pulmonale, feiqi) hinunter zum Fk Blase (o. vesicalis, pangguang) befördert. Wenn das Qi des Fk Leber (qi hepatici, ganqi) gelöst und abgesenkt wird und der Fk Drei Wärmebereiche (o. tricalorii, sanjiao) durchlässig ist, werden die Wege des Wassers durchgängig und reguliert. Erst wenn das Yin-Qi der Fk Milz und Magen (oo. lienalis et stomachi, pi wei) absinkt, können Wasser und Feuchtigkeit (humor, shi) umgesetzt werden, so dass sie sich nicht ansammeln, Schleim (pituita, tan) bilden und Mund, Nase und Ohren schädigen. Wenn das Qi des Fk Niere (qi renale, shenqi) absinkt, werden Wasser und Feuchtigkeit (humor, shi) nach unten zum Fk Blase (o. vesicalis, pangguang) befördert und aus dem Körper ausgeleitet, so dass die Gefahr einer Ansammlung von Wasser und Feuchtigkeit (humor, shi) beseitigt wird.
Außerdem besteht zwischen Aufsteigen und Absinken auch ein Verhältnis der gegenseitigen Unterstützung und Beeinflussung:
Wenn das Qi des Fk Leber (qi hepatici, ganqi) emporsteigt und sich entfaltet, wird das Qi des Fk Lunge (qi pulmonale, feiqi) abgesenkt, und der Qi-Mechanismus des gesamten Körpers wird reguliert, so dass das Qi des Fk Leber (qi hepatici, ganqi) nicht übermäßig emporsteigen und sich entfalten kann. Wenn Glut des Fk Herz (ardor cardiale, xinhuo) absinkt und dadurch den Fk Niere (o. renalis, shen) wärmt, steigt Wasser des Fk Niere (o. renalis, shen) auf und stützt den Fk Herz (o. cardialis, xin). Dadurch besteht zwischen den Fk Herz und Niere (oo. cardialis et renalis, xin shen) eine Verbindung, wodurch Glut des Fk Herz (ardor cardiale, xinhuo) nicht emporschlagen kann. Der Fk Niere (o. renalis, shen) ist zuständig für die aktiven Säfte, der Fk Lunge (o. pulmonalis, fei) für das Trocknen. Wenn die aktiven Säfte des Fk Niere (o. renalis, shen) aufsteigen und den Fk Lunge (o. pulmonalis, fei) befeuchten, sinkt trockenes Qi des Fk Lunge (qi pulmonale, feiqi) ab, dadurch wird verhindert, dass Trockenheit und Hitze (ariditas und calor, zao re) den oberen Körperbereich stören. Der Fk Milz (o. lienalis, pi) ist zuständig für das Emporheben von Klarem und der Fk Magen (o. stomachi, wei) für das Absenken von Trübem. Steigt Klares auf, kann in Folge Trübes absinken. Andererseits kann durch das Absinken von Trübem Klares aufsteigen. Laufen Emporheben und Absinken koordiniert ab, können Qi und Xue ungehindert fließen.
Diese emporhebenden und absenkenden Funktionen der Funktionskreise begünstigen die physiologischen Funktionen von Mund, Nase und Ohren.
Störungen des Aufsteigens, Absinkens, Aus- oder Eintretens und deren Bedeutung für HNO-Erkrankungen
Wenn der Qi-Mechanismus der Funktionskreise nicht mehr für das regelrechte Aufsteigen, Absinken, Aus- und Eintreten sorgen kann, ist es möglich, dass es zu HNO-Erkrankungen kommt. Die folgenden Beispiele sollen dies veranschaulichen:
Wenn das Aufsteigen und Absinken des Qi des Fk Niere (qi renale, shenqi) disharmonisch ist, kann das Wasser des Fk Niere (o. renalis, shen) nicht nach oben aufsteigen und die Glut des Fk Herz (ardor cardiale, xinhuo) bändigen, was zu einem Emporschlagen der Glut des Fk Herz (ardor cardiale, xinhuo) bis zu Mund, Nase und Ohren führen kann. Kann das Yin des Fk Niere (yin renale, shenyin) das Yin des Fk Leber (yin hepatici, ganyin) nicht befeuchten, schlägt dadurch das Yang des Fk Leber (yang hepatici, ganyang) empor und beeinträchtigt im oberen Körperbereich Mund, Nase und Ohren. Wenn die aktiven Säfte des Fk Niere (o. renalis, shen) nicht aufsteigen und den Fk Lunge (o. pulmonalis, fei) nicht befeuchten können, werden Hitze und Trockenheit des Fk Lunge (calor und ariditas des o. pulmonalis, fei re zao) im oberen Körperbereich Mund, Nase und Ohren beeinträchtigen. Bei fehlender Umwandlung des Qi durch den Fk Niere (o. renalis, shen) werden Wasser und Feuchtigkeit (humor, shi) eingestaut, was eine Überflutung von Mund, Nase und Ohren zur Folge haben kann.
Wenn das Yang und das Qi des Fk Leber (yang et qi hepatici, gan yang qi) nicht gelöst und durchgängig gemacht werden können und sich lange einstauen, wird aus ihnen Glut des Fk Leber (ardor hepatici, ganhuo). Wenn Glut des Fk Herz (ardor cardiale, xinhuo) nicht absinkt, stört sie den oberen Körperbereich. Sinkt das Qi des Fk Lunge (qi pulmonale, feiqi) nicht ab, verwandeln sich Trockenheit und Hitze (ariditas und calor, zao re) zu Glut (ardor, huo). Wenn das Qi des Fk Magen (qi stomachi, weiqi) nicht absinkt, wandelt sich in den Fk Milz und Magen (oo. lienalis et stomachi, pi wei) eingelagerte Hitze (calor, re) zu Glut (ardor, huo). Dies alles kann aufgrund übermäßigen Aufsteigens und zu wenigen Absinkens die Entstehung einer Glut-Schrägläufigkeit (ardor-Heteropathie, huoxie) bewirken, die den oberen Körperbereich und somit auch Mund, Nase und Ohren angreift.
Wenn das Yang des Fk Milz (yang lienale, piyang) nicht aufsteigt und das Qi des Fk Magen (qi stomachi, weiqi) nicht absinkt, wird die Umsetzung von Wasser und Feuchtigkeit (humor, shi) gestört. Wenn der Fk Niere (o. renalis, shen) das Qi nicht umwandelt, werden Wasser und Feuchtigkeit (humor, shi) eingestaut. Wenn das Qi des Fk Lunge (qi pulmonale, feiqi) nicht absinkt und das Qi des Fk Leber (qi hepatici, ganqi) nicht gelöst wird, sind die Wege des Wassers nicht durchlässig. Dies alles kann zur Stagnation von Wasser und Feuchtigkeit (humor, shi) im Inneren und zu einer Überflutung von Mund, Nase und Ohren führen. Wenn Wasser und Feuchtigkeit (humor, shi) lange eingestaut werden, verwandeln sie sich in Hitze (calor, re) und bilden Schleim (pituita, tan). Schleim-Trübes (pituita-Trübes, tanzhuo) blockiert die Haupt- und Netzleitbahnen (cardinales et reticulares, jingmai luomai), was wiederum zu pathologischen Veränderungen im Bereich von Mund, Nase und Ohren führen kann.
Sind die Funktionskreise energetisch geschwächt, so sind ihre Funktionen herabgesetzt: Dies bewirkt, dass das klare Yang nicht aufsteigt und dass das raffinierte Qi und die Säfte nicht nach oben zu Mund, Nase und Ohren dringen können. Als Folge werden diese nicht genährt, und es kann zu diversen HNO-Erkrankungen mit energetischer Schwäche (depletio, xu) kommen.
Wenn das Qi des Fk Leber (qi hepatici, ganqi) verdichtet wird, blockiert dies das Aufsteigen und Absinken des Qi-Mechanismus. Aufgrund von Zorn (ira, nu) wird das Qi des Fk Leber (qi hepatici, ganqi) übermäßig stark emporgehoben und entfaltet. Somit steigen Qi und Glut (ardor, huo) kontravektiv nach oben und blockieren die oberen Körperöffnungen. Diese Qi-Blockaden können wiederum Xue-Stasen zur Folge haben. Daher kann es bei kontravektiven Störungen von Aufsteigen und Absinken zu Disharmonien von Qi und Xue kommen, woraus HNO-Erkrankungen mit Qi-Blockaden und Xue-Stasen resultieren.

Weiterführende Literatur

Literatur in westlichen Sprachen

Hempen C.-, 1995

C.-H. Hempen dtv-Atlas zur Akupunktur 1995 Deutscher Taschenbuch Verlag München

Porkert, 1991

M. Porkert Die Theoretischen Grundlagen der chinesischen Medizin 1991 Acta Medicinae Sinensis, Phainon Dinkelscherben

Porkert, 1993

M. Porkert Neues Lehrbuch der chinesischen Diagnostik 1993 Acta Medicinae Sinensis, Phainon Dinkelscherben

Porkert and Schwarzenberg, 1985

M. Porkert C.-H. Hempen Systematische Akupunktur 1985 Urban & Schwarzenberg München – Wien – Baltimore

Chinesischsprachige Literatur

Jia Chengwen et al, 2002

Chengwen Jia Abhandlung über die Fk Milz und Magen (Piwei lun) 2002 Sanqin-Verlag Xian

He Wenbin et al., 1998

Wenbin He Unbefangene Fragen (Suwen) 1998 Chinesischer Verlag für Medizin, Naturwissenschaften und Technik Beijing

Hu Liansheng et al., 2004

Liansheng Hu Traditionelle chinesische Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (Zhongyi erbi yanhou kexue) 2004 Chinesischer Verlag für Traditionelle Chinesische Medizin Beijing

Li Fancheng et al., 2001

Fancheng Li Hals-Nasen-Ohrenheilkunde – Kombination von chinesischer und westlicher Medizin (Zhongxiyi jiehe erbi yanhou kexue) 2001 Volksverlag für Hygiene Beijing

Tan Yisong et al, 1998

Yisong Tan Angelpunkt der Struktivkraft (Lingshu jing) 1998 Chinesischer Verlag für Medizin, Naturwissenschaften und Technik Beijing

Wang Delan et al, 2003

Delan Wang Traditionelle chinesische Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (Zhongyi erbi yanhou kexue) 2003 Verlag für Wissenschaft und Technik Shanghai Shanghai

Wang Shizhen et al, 2004

Shizhen Wang Traditionelle chinesische Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (Zhongyi erbi yanhou kexue) 2004 Chinesischer Verlag für Traditionelle Chinesische Medizin Beijing

Wang Yongqin et al, 2001

Yongqin Wang Traditionelle chinesische Hals-, Nasen-, Ohren- und Mundheilkunde (Zhongyi erbi yanhou kouqiang xue) 2001 Volksverlag für Hygiene Beijing

Wu Guihua et al., 2005

Guihua Wu Traditionelle chinesische Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (Zhongyi erbi yanhou kexue) 2005 Wissenschaftsverlag Beijing

Xiong Dajing et al, 2001

Dajing Xiong Praktische chinesische Hals-, Nasen-, Ohren- und Mundheilkunde (Shiyong zhongyi erbi yanhou kouchi kexue) 2001 Verlag für Wissenschaft und Technik Shanghai Shanghai

Xu Youfang et al., 1998

Youfang Xu Sammlung berühmter Werke zur chinesischen Augen- und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (Zhongyi wuguanke mingzhu jicheng) 1998 Huaxia-Verlag Beijing

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