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B978-3-437-58275-2.00005-9

10.1016/B978-3-437-58275-2.00005-9

978-3-437-58275-2

Das Bild zeigt die topografische Zuordnung des Gallenblasen- und Blasenmeridians.

[K361]

Beispiel für zusätzlich aufgeklebte Lichtleiterenden bei Hüftschmerz (lokal behandelt mit Laserdusche) und gleichzeitigem Knieschmerz (Punkte: Gb 41, Bl 60, Ma 34, Ma 36, Gb 34).

[K360]

Hüftgelenkpunkt der Ohrakupunktur in der Laserbestrahlung.

[K360]

Der Impulslaser wird mit einem Halteapparat im Bereich der Kniescheibe fixiert, die Laserdioden sind in der Dusche federnd gelagert. Im Bild sieht man zusätzlich einen speziellen Laser-Knieapplikator, in dem ebenfalls Laserdioden integriert sind. Dadurch kann in geeigneten Fällen gleichzeitig das Knie von vorne und von hinten massiv behandelt werden.

[K360]

Die wichtigsten Punkte für Knieschmerzen sind mit Laserspitzen beklebt, es handelt sich um die Punkte EX-LE 2 Heding, Ma 34 und 35, ein lokaler Schmerzpunkt in der Nähe von EX-LE 5 Xiyan, ganz oben im Bild liegt ein weiterer lokaler Schmerzpunkt. Am Fuß als Ergänzungspunkte Le 3 und Gb 41.

[K360]

Beim Schulterschmerz zieht die Verspannung oft zum Nacken und sollte auch in diesem Zwischenbereich mit dem Impulslaser bestrahlt werden.

[K360]

Zu behandeln sind die Punkte Dü 9 und 10, Lu 2, Di 14 und an der Hand Di 4. Frequenzauswahl: entweder Dauerstrich oder wie Laserdusche.

[K360]

Der Schulterpunkt am Ohr.

[K360]

Behandlung des „Tennis-Ellbogens“ mit einem fokusierten Impulslaser.

[K360]

Wichtige lokale Punkte sind Di 4, He 3, lokaler Schmerzpunkt Nähe Di 14, lokaler Schmerzpunkt Nähe Lu 2.

[K360]

In diesem Fall wird neben dem eigentlichen Ellenbogenpunkt (schwarz) noch der psychosomatische Hauptpunkt wegen der Chronizität des Problems behandelt.

[K360]

Laserbehandlung der Wirbelsäule mit Satellitenlaser.

[K360]

Laserbehandlung der Wirbelsäule im Bereich der Vertebra prominens mit Impulslaser.

[K360]

Man verwendet im gesamten Fersenbereich den Impulslaser mit der Frequenz 1 110 Hz und stimuliert zusätzlich die Punkte Bl 60 und Gb 41 mit Laser oder Nadeln.

[K360]

In der Abbildung sieht man auf der lateralen Seite die lokalen Punkte Bl 60, Bl 61, Bl 62 und die Ergänzungspunkte Le 3 und Gb 41, die medialen Punkte sind Ni 3 und Ni 4.

[K360]

Die Frequenzen der einzelnen WirbelWirbelFrequenzen (jeweils Angaben in Hz)

Tab. 5.1
Wirbel Frequenz
Halswirbelsäule
1. HW1 039
2. HW1 040
3. HW1 042
4. HW1 044
5. HW1 046
6. HW1 048
7. HW1 050
Brustwirbelsäule
1. BW1 052
2. BW1 053
3. BW1 054
4. BW1 055
5. BW1 057
6. BW1 059
7. BW1 061
8. BW1 063
9. BW1 065
10. BW1 067
11. BW1 069
12. BW1 071
Lendenwirbelsäule
1. LW1 073
2. LW1 078
3. LW1 083
4. LW1 088
5. LW1 093
Weitere Regionen
Kreuzbein 1 095
Steißbein 1 096
Fersensporn 1 110
Achillessehne 1 111

Bewegungsapparat

Frank Bahr

Hüftgelenkschmerzen

HüftgelenkschmerzenAllgemein: Schmerzhafte Zustände des Hüftgelenks sind gewöhnlich mit Energiestörungen im Gallenblasenmeridian vergesellschaftet, durch energetische Verbindungen zum Blasenmeridian treten auch in diesem Schwächen auf. Bei allen Hüftgelenkbeschwerden muss untersucht werden, ob der Patient tonsillektomiert ist. Durch beherdete Tonsillektomienarben kann es zu energetischen Störungen kommen, die für jede Akupunktur als Therapiehindernis wirken. Darüber hinaus können sich auch andere Störfelder negativ auf das Hüftgelenk auswirken.
Therapie mit Laserdusche und Lichtleiterenden
Laserdusche: Flächensonde oder Impulslaser – Behandlungsdauer ca. 15 Minuten (Kap. 17).
Frequenzauswahl: Hüfte (873 Hz), Selfheal (4.625 Hz), Nutrition (584 Hz), Schmerz-Thalamus (963,5 Hz), Schmerz PE1 (1.152 Hz), Frequenz der Gallenblase (583 Hz)
Lichtleiterenden: Die Frequenzen sind wie bei der Laserdusche zu wählen. Die wichtigsten Punkte werden am besten mit aufgeklebten Laserspitzen behandelt.
Wichtige Punkte
Hüftgelenkschmerzen wichtige Punkte
  • Bl 62 (K, M): Kardinalpunkt des Yangqiaomai, der gegen alle motorischen Bewegungsstörungen und muskuläre Ausfallerscheinungen eingesetzt wird; außerdem bei rheumatischem Geschehen und Kontrakturen (Abb. 5.1).

  • Gb 41 (K, M): „Meisterpunkt“ gegen rheumatische Beschwerden der großen Gelenke, hier eingesetzt als Einschaltpunkt des Gürtelgefäßes (Daimai), mit dessen Hilfe alle Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates therapiert werden können; Prostaglandin-E1-Wirkung (Abb. 5.1 und Abb. 5.2).

  • 3E 5 (K, Luo, M): Hauptpunkt und Meisterpunkt zur Rheumabehandlung, Luo-Punkt mit Verbindung zu KS 7, Einschaltpunkt des Yangweimai, der gegen alle rheumatischen, arthritischen und neuritischen Schmerzen mit Verschlimmerung durch Witterungseinflüsse eingesetzt werden kann; als „Thymuspunkt“ gegen alle Störfelder wirksam.

Lokale Punkte
(eventuell zusätzlich mit Nadeln oder aufgeklebten Lichtleitern)
  • Gb 31: bei Rheumatismus der Hüft- und Kniegelenke, Gb 30, Gb 29

  • dazu Bl 27 bis Bl 31 (M) – Verbindung zu Gb 30

Fernpunkte
(eventuell zusätzlich mit Nadeln oder aufgeklebten Lichtleitern)
  • Gb 34 (M): He-Punkt des Meridians, Meisterpunkt der Muskulatur

  • Gb 39 (Gruppen-Luo): Reunionspunkt für das Knochenmark, Gruppen-Luo-Punkt der drei Yang-Meridiane des Fußes, wird gegen rheumatische Gelenkschmerzen eingesetzt, die mal dieses, mal jenes Gelenk befallen

  • Bl 40 (M): Stoffwechselpunkt, Antihistaminpunkt mit lokoregionaler Wirkung bei Gonarthrosen und Koxarthrosen

  • MP 6 (Gruppen-Luo): Kreuzungspunkt der drei Yin-Meridiane des Fußes mit stark durchblutungsfördernder Wirkung auf das gesamte Becken und auch auf das Hüftgelenk

  • Le 11, evtl. auch Le 12: lokoregionale Wirkung

Ohrakupunktur
HüftgelenkschmerzenOhrakupunkturIn der Ohrakupunktur wird direkt der Punkt der Hüfte mit wenigstens 50 mWatt bestrahlt, die Frequenzen sind wie bei der Laserdusche zu wählen (Abb. 5.3).

Kniegelenkschmerzen

KniegelenkschmerzenAllgemein: Der Hauptmeridian des Magens korrespondiert mit den Schmerzen in der anteroexterioren Region des Gelenks, der tendinomuskuläre mehr oberflächlich mit dem äußeren Rand des Gelenks. Der Hauptmeridian der Gallenblase steht mit der Außenfläche und den Ligamenten in Verbindung. Der tendinomuskuläre Meridian zieht um die Patella. Der Hauptmeridian der Blase erfasst die Kniekehle, ähnlich auch der tendinomuskuläre Meridian. Der MP-Meridian korrespondiert mit der Innenfläche des Gelenks und erfasst einen Teil der Muskulatur mit, die an der medialen Ligamenteninsertionsstelle ansetzt. Der Le-Meridian hat über Le 3 (Q, M) und Le 8 (+) eine besonders weitreichende Wirkung auf die Innenseite des Gelenks. Der Ni-Meridian agiert über Ni 7 (+) und Ni 10 entsprechend dem Meridianverlauf. Außerdem gilt Ni 7 in der Tradition als Tonisierungspunkt der „Feuerniere“, womit die Nebenniere gemeint ist. Die Beeinflussung der anterioren Seite geht über Le 8 (+), MP 6 (R, Gruppen-Luo), MP 9 (He), Ma 35, die der posterioren Seite über Bl 40 (M), Bl 60 (M), Ma 35, MP 6 (Gruppen-Luo), MP 9 (He), Gb 34 (M).
Der Patellaschmerz ist besonders bei Fußballern gefürchtet – die Impulslaserbehandlung ist zusammen mit den in Abb. 5.5angeführten Punkten sehr erfolgreich.
Therapie mit Laserdusche/Impulslaser und Lichtleiterenden
Laserdusche/Impulslaser: Behandlungsdauer ca. 15 Minuten (Abb. 5.4; Kap. 17).
Frequenzauswahl: Knie (893 Hz), Selfheal (4.625 Hz), Nutrition (584 Hz), Schmerz-Thalamus (963,5 Hz), Schmerz PE1 (1.152 Hz), je nach Lokalisationsschwerpunkt: Frequenz der Gallenblase (583 Hz) oder Magen (471 Hz) oder Leber (442 Hz) oder Blase (667 Hz) oder Milz-Pankreas (702 Hz).
Lichtleiterenden: Die Frequenzen sind wie bei der Laserdusche zu wählen. Die wichtigsten Punkte (Abb. 5.5) werden am besten mit aufgeklebten Laserspitzen behandelt.
Wichtige Punkte
Kniegelenkschmerzen wichtige Punkte
  • Gb 41 (K, M) und 3E 5 (K, Luo, M): schalten hier das 2. Paar der außerordentlichen Meridiane, den Daimai (Gürtelgefäß) und den Yangweimai, ein, wobei das Gürtelgefäß in Führung geht mit seiner schon oft erwähnten Wirkung gegen alle rheumatischen, arthritischen und neuralgischen Beschwerden der großen Gelenke. Nach neueren Untersuchungen ist der Gb 41 der Prostaglandin-E1-Punkt, der 3E 5 als Thymuspunkt ein allgemeiner Antistörfeldpunkt.

Lokale und Fernpunkte
(eventuell zusätzlich mit Nadeln oder aufgeklebten Lichtleitern):
Bei erschwerter Beugung Punkte um den Gelenkspalt bevorzugen:
Knie erschwerte Beugung
  • Ma 35: das „äußere Knieauge“, weil in einer Vertiefung lateral vom Ligamentum patellae gelegen

  • Extrapunkt EX-LE 5 = Ma 35–02: der „inneres Knieauge“ genannte Punkt außerhalb der Meridiane, der in einer Vertiefung medial des Ligamentum patellae liegt, ist wie Ma 35 ebenfalls Teil einer allgemein gegen Gonarthralgien angegebenen Punktkombination

  • Ma 36 (M), Gb 34 (M), Bl 40 (M), MP 9 (M): haben wegen ihrer Lage enge Beziehungen zum Kniegelenk. Bei erschwerter Streckung sind die lokoregionalen Punkte oberhalb des Gelenks vorteilhafter: Ma 32, Ma 34, Gb 31, Gb 33, Bl 38, Bl 39

Dazu bei chronischen Schmerzen bzw. adjuvant:
Knie chronische Schmerzen
  • Ni 3 (Q): Quellpunkt des Ni-Meridians steht in Verbindung mit dem Bl-Meridian und wird mit Ni 7 zusammen vorwiegend zur Rheumabehandlung eingesetzt

  • Bl 60 (M): Meisterpunkt gegen alle Schmerzen im Verlauf des Bl-Meridians; Prostaglandin-E2-Punkt

  • Bl 23 (Shu): Zustimmungspunkt der Niere und Nebenniere, wird wegen seiner kortikotropen Wirkung eingesetzt

  • Bl 31 (R, M): wirkt als Reunionspunkt mit dem Gb-Meridian und als Meisterpunkt des Klimakteriums allgemein stimulierend

  • Bl 58 (Luo): der Luo-Punkt mit Verbindung zu Ni 3 wirkt durchblutungsfördernd auf die unteren Extremitäten, aber auch auf Muskelkrämpfe, Kontrakturen und auf arthritische bzw. arthrotische Veränderungen

Schulter-Arm-Schmerzen

Schulter-Arm-SchmerzenAllgemein: Schmerzen im Schulter-Arm-Bereich sind eine häufige Erkrankung, bei der die Schmerzen meist sehr lange anhalten und sich gegenüber herkömmlichen Behandlungsmethoden als wenig zugänglich erweisen. Die Beschwerden können durch Überlastung ausgelöst werden, wenn beispielsweise ein Ungeübter die Wände seiner Wohnung neu anstreicht (neuerdings wird auch über die „Golfschulter“ gespottet). Oft ist eine Kombination aus Laserbehandlung und Akupunktur besonders empfehlenswert. Wie bei allen Schmerzzuständen ist auch hier immer nach einem Störfeld zu suchen.
Therapie mit Laserdusche und Lichtleiterenden
Laserdusche, meist mit dem Impulslaser: Behandlungsdauer ca. 15 Minuten (Abb. 5.6; Kap. 17).
Frequenzauswahl: Schulter (931 Hz), Selfheal (4.625 Hz), Nutrition (584 Hz), Schmerz-Thalamus (963,5 Hz), Schmerz PE1 (1.152 Hz), Frequenz je nach Lokalisation des Dickdarms (553 Hz), des Dünndarms (791 Hz), des Dreifachen Erwärmers (732 Hz) und eventuell der Blase (667 Hz).
Lichtleiterenden: Die Frequenzen sind wie bei der Laserdusche zu wählen. Die wichtigsten Punkte (Abb. 5.7) werden am besten mit aufgeklebten Laserspitzen behandelt.
Wichtige Punkte
Schulter-Arm-Schmerzen wichtige Punkte
  • 3E 5 (K, Luo, M): allgemeiner, übergeordneter Störfeldpunkt – insbesondere bei rheumatisch-entzündlicher Komponente (Thymuspunkt)

  • Gb 41 (K, M): Prostaglandin-E1-Punkt in Kombination mit 3E 5 (Luo, M) bei Wetterfühligkeit

  • Bl 62 (K, M): bei muskulären Verspannungen und Schmerzen

  • Di 15 (M): führender Schulterpunkt, meist in Kombination mit Dü 9 und Di 14, eventuell lokale Punkte in Nähe von He 1

  • 3E 14, 3E 15 (M)

  • Di 15: wirkt auch als zonendominanter Punkt für das ganze Mesoderm (Ohrakupunktur)

Lokale und Fernpunkte
(eventuell zusätzlich mit Nadeln oder aufgeklebten Lichtleitern)
Dorsale Punkte
  • Bl 10 (R), Bl 11, Bl 12

  • LG 14 (R): wichtiger Punkt für die gesamte obere Wirbelsäule

  • Dü 10, Dü 12

Fernpunkte
  • Di 1 (M), Di 4 (Q, M, allgemeiner Analgesiepunkt), Di 11 (+), Di 14, Dü 4 (Q), Dü 8 (−), 3E 10 (−), Lu 5 (−), Ni 4 (Luo), Gb 34 (M)

  • In China wird beim akuten Schulterschmerz von Ma 38 zu Bl 57 durchgestochen oder Ma 38 stark stimuliert

Ohrakupunktur
Schulter-Arm-SchmerzenOhrakupunkturIn der Ohrakupunktur wird direkt der Punkt der Schulter mit wenigstens 50 mWatt bestrahlt, die Frequenzen sind wie bei der Laserdusche zu wählen (Abb. 5.8).

Tennis-Ellbogen

Tennis-EllbogenAllgemein: Entzündung des Epicondylus lateralis humeri – mitunter aber auch auf beiden Seiten des Epicondylus, oft durch Überlastung ausgelöst (daher der Name Tennis-Ellbogen, der aber nicht immer zutreffen muss), aber auch als Spätfolge nach traumatischen Läsionen, z. B. nach Frakturen.
Therapie mit Laserdusche/Impulslaser und Lichtleiterenden
Laserdusche/Impulslaser: Behandlungsdauer ca. 15 Minuten (Abb. 5.9, Kap. 17).
Frequenzauswahl: Ellbogen (952 Hz), Selfheal (4 625 Hz), Nutrition (584 Hz), Schmerz-Thalamus (963,5 Hz), Schmerz PE1 (1.152 Hz), Frequenz je nach Lokalisation des Dickdarms (553 Hz), des Dünndarms (791 Hz), der Lunge (824 Hz), des Dreifachen Erwärmers (732 Hz) und des Herzens (497 Hz).
Lichtleiterenden: Die Frequenzen sind wie bei der Laserdusche zu wählen. Die wichtigsten Punkte werden am besten mit aufgeklebten Laserspitzen behandelt (Abb. 5.10).
Wichtige Punkte
Tennis-Ellbogen wichtige Punkte
Mit Laserspitzen und/oder zusätzlicher Nadelakupunktur sind empfehlenswert:
  • 3E 5 (K, Luo, M): allgemeiner Antistörfeldpunkt; lokale Schmerzpunkte (A-Shi-Punkte) immer mit einbeziehen

  • Di 12: ergänzend dazu dann die Meridianpunkte in ihrer lokoregionalen Bedeutung:

  • Lu 5 (−), Di 11 (+), KS 3, He 3 (M), Dü 8 (−), 3E 10 (−), dazu vorteilhaft vier Nadeln oder aufgeklebte Laserspitzen rechts und links im gleichen Abstand zwischen Bl 10 (R) und Bl 11 oder Bl 10–1 (Neupunkt).

Gegen eher arthritische Beschwerden:
  • 3E 3 (+), 3E 5 (K, Luo, M, allgemeiner Antistörfeldpunkt), He 4, Dü 4 (Q). Ruhigstellung! Hier kann der Laser auf den Schmerzarealen mit gutem Erfolg eingesetzt werden.

Ohrakupunktur
Tennis-EllbogenOhrakupunkturIn der Ohrakupunktur wird direkt der Punkt des Ellenbogens mit wenigstens 50 mWatt bestrahlt, die Frequenzen sind wie bei der Laserdusche zu wählen (Abb. 5.11).

Wirbelsäule

WirbelsäuleAllgemein: Die Wirbelsäule ist die wichtigste Problemregion des Bewegungsapparats.
Man sollte dabei auch psychosomatische Störungen nicht übersehen! Als Beispiele können hier genannt werden:
  • HWS: Überforderung und Verstimmung – Halsstarrigkeit.

  • BWS: drückt „Haltung“ und „Stimmung“ aus („Er hat den Halt verloren“).

  • LWS: Beziehung zur Sexualsphäre, Unsicherheit wird durch übertrieben steife Haltung kompensiert. Patienten, die unter der Last ihres Lebens leiden und ihren Widerstand dagegen aufgegeben haben. Außerdem immer wichtig: Auf Wirbelblockaden insbesondere auf Inversion (Blockade der 1. Rippe) achten!

Therapie mit Laserdusche und Lichtleiterenden
Laserdusche: Mit dem sogenannten Satellitenlaser (Abb. 5.12) oder mit dem Impulslaser (Abb. 5.13) – Behandlungsdauer ca. 15 Minuten (Kap. 17).
Frequenzauswahl: Wirbelsäule, je nach Abschnitt (Tab. 5.1). Es gilt hier die Regel, dass die Resonanz zu jedem einzelnen Wirbel lokal die effektivste Wirkung zeigt. Sind mehrere Wirbel betroffen, wählt man die Frequenz des am meisten schmerzhaften Bereichs aus. Mit dem Impulslaser wird dann großzügig das ganze Areal bestrahlt, beim sogenannten Lasersatelliten kann der Bereich der Bestrahlung eingestellt werden (Abb. 5.12). Allgemein sind folgende weitere Frequenzen – je nach Einzelfall – empfehlenswert: Selfheal (4.625 Hz), Nutrition (584 Hz), Schmerz-Thalamus (963,5 Hz), Schmerz PE1 (1.152 Hz), Leber (442 Hz – wegen Ärger), Gallenblase (583 Hz – wegen psych. Verspannung), Blase (667 Hz) und Lenkergefäß (637 Hz).
Lichtleiterenden: Die Frequenzen sind wie bei der Laserdusche zu wählen. Die wichtigsten Punkte werden am besten mit aufgeklebten Laserspitzen behandelt. Häufig empfiehlt sich eine Doppelbehandlung mit Laserdusche und Nadeln.
Wichtige Punkte
Zervikalgien – meist vom Hals bis in die Schulter ausstrahlend:
Zervikalgien
  • Locus-dolendi-Punkte im Halsbereich, Wirbelblockaden ertasten

  • Dü 3 (K, +, M), LG 14 (R), Gb 20 (R), Bl 13 (Iu), Bl 10 (R), Bl 11

  • 3E 5 (K, Luo, M): allgemeiner Antistörfeldpunkt

  • Bl 60 (M, Prostaglandin E2): allgemeiner Punkt für Schmerzen im Bereich der gesamten Wirbelsäule

Bei tortikollisähnlichen Beschwerden:
Beschwerden tortikollisähnliche
  • Dü 7 (Luo): kontralateral, dazu KG 24 (R)

  • evtl. alternierend: 3E 14, Dü 9, Dü 10, Gb 21 (R). Diese Punkte können auch bei Schmerzen, die vom Hals in die Schulter ziehen, eingesetzt werden

Dorsalgien:
Dorsalgien
  • Je nach Art der Beschwerden Hua-Tuo-Punkte (Extrapunkte zwischen Wirbelkörper und Blasenmeridian) oder druckdolente Punkte entlang dem Bl-Meridian stechen, dazu Dü 3 (K, +, M).

  • Akut: Hua-Tuo-Punkte

  • Subakut: Punkte auf dem Bl-Meridian behandeln und Bl 60 (Prostaglandin E2) einsetzen

  • Eher chronisch: dann kann zusätzlich der äußere Verlauf des Bl-Meridians mit verwendet werden

  • Schmerzpunkte auf der Wirbelsäule und zusätzlich noch Bl 60 (M, Prostaglandin E2), Gb 30 (R), 3E 3 (+)

Lumbalgien:
Lumbalgien
  • Gb 41 (K, M): antirheumatischer Schmerzpunkt (Prostaglandin E1), dazu Bl 60 (M, Prostaglandin E2)

  • Bl 62 (M), dazu – auswählen! – Bl 21 (Shu) bis Bl 26 (Shu), Bl 50, Bl 51, Bl 52, MP 4 (Luo, M), LG 2, LG 3, LG 4 (M), LG 5, Gb 30 (R), Ni 4 (Luo)

Sakralgien:
Sakralgien
  • Bl 62 (M), Bl 27 (Shu) bis Bl 34, Bl 60 (M), LG 2

Sakroiliakale Beschwerden:
Beschwerden sakroiliakale
  • Bl 62 (M), Gb 41 (M), Bl 26 (Shu), Bl 27 (Shu), Bl 28 (Shu), Bl 31 (M), Bl 60 (M)

Kokzygodynie mit anorektalen Beschwerden:
Kokzygodynie Beschwerden anorektale
  • Bl 62 (M), Bl 35, Bl 60 (M), LG 2

Fersensporn

FersenspornDiese äußerst unangenehme Missempfindung ist lokal wegen der schmerzhaften Nadelung (Hornhautdicke) entweder nur über die Ohrakupunktur oder lokal mit dem Impulslaser mit der Frequenz 1 110 Hz zu behandeln, die Zusatzpunkte Bl 60 und Gb 41 zeigt Abb. 5.14.

Achillessehne

AchillessehneBei Reizungen und Entzündungen: Bl 60 und lokale Punkte zwischen Bl 60 und Bl 61 im lateralen Bereich und Ni 3 und Ni 4 im medialen Bereich – dies sind die wichtigsten Reflexlokalisationen. Wie auch aus Abb. 5.15 ersichtlich, können dazu die Punkte Bl 61 und Bl 62, Gb 41 und Le 3 noch Verwendung finden. Falls starke Schmerzen in die Ferse ziehen, verwendet man am besten den Impulslaser lokal, da eine Nadelung im Fersenbereich wegen der Hornhautdicke schmerzhaft ist. Für die Frequenzbehandlung der Achillessehne wird die Frequenz 1.111 Hz verwendet.

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