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B978-3-437-56483-3.10015-1

10.1016/B978-3-437-56483-3.10015-1

978-3-437-56483-3

Der Mensch im Austausch zwischen Himmel und Erde

Das Leben nähren (Yang Sheng)

Helmut Magel

W.U. Yanping

  • 15.1

    Prinzipien des Yang Sheng

    Helmut Magel 1784

    • 15.1.1

      Begriffsbestimmung Yang Sheng1784

    • 15.1.2

      Wandlung und Erneuerung1784

    • 15.1.3

      Praktiken1786

  • 15.2

    Anti-Aging-Rezepturen

    WU Yanping 1790

    • 15.2.1

      Rezepturen zur Stärkung derKörperfunktionen1790

    • 15.2.2

      Rezepturen zur Leber-Qi-Harmonisierung (ab dem 40.Lebensjahr)1791

    • 15.2.3

      Rezepturen zum Aufbau von vor- und nachgeburtlicherEnergie (ab dem 50.Lebensjahr)1792

    • 15.2.4

      Rezepturen zum Aufbau von Lungen-Nieren-Qi (ab dem 50.Lebensjahr)1794

    • 15.2.5

      Rezepturen zur Gedächtnisstärkung1795

Prinzipien des Yang Sheng

Helmut Magel

Begriffsbestimmung Yang Sheng

Historischer Hintergrund: Erstmals im Zhuang Zi (ca. 365–290v.Chr.) erwähnt, seit der Han-Zeit (206v.Chr. bis 220n.Chr.) allgemeine Verbreitung. Seitdem gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Konzepte und Theorien.
Bedeutung: Pflege oder Nähren des Lebens Yang Sheng Maßnahmen und Verhaltensregeln zur körperlichen und seelischen Gesunderhaltung im Sinne einer geregelten Lebensweise.
Ziel: Zwischen Heil und Heilung eine Daseinsverlängerung (langes Leben Chang Shou) sichern.
Klassische Praktiken: Die Lebenspflege umfasst Praktiken und Übungen in allen Lebensbereichen, die dazu geeignet sind, ein inneres Gleichgewicht zu gewinnen oder wiederherzustellen. Mit ihnen wird das im Menschen angelegte Potential als Voraussetzung für ein erfülltes Leben zur Entfaltung gebracht.

Wandlung und Erneuerung

Leben nähren als dynamischer Prozess
In energetischer Hinsicht ist das Leben des Menschen abhängig von seiner Batterie, der Essenz (Jing), die einen vorgeburtlichen (ererbten) Anteil und einen nachgeburtlichen, über die Nahrung und Atmung gebildeten Anteil umfasst. Essenz ist jedoch wesentlich ein Potential, das sich im Prozess, in der Dynamik und Bewegung ständig neu belebt. Das Leben nähren ist folglich kein Fortschreiten in Richtung auf etwas Bestimmtes, sondern eher eine ständige Erneuerung und Transformation. Es geht darum, sich wandlungsfähig zu erhalten (Nen Gyi) und das Leben ständig neu zu beginnen (Yu Bi Geng Sheng). Demgegenüber werden Angelegenheiten und Widrigkeiten der Welt oft zu Bindungen und Fesseln, denen man allzu gern unterliegt.
Den mittleren Weg gehen
Vor diesem Hintergrund ist der folgende Katalog empfehlenswerter Lebensstil-Elemente (15.1.3) nicht als Katechismus zu verstehen, den es bei Strafe des Untergangs einzuhalten gilt. Er zeigt lediglich Möglichkeiten auf, um die theoretischen Grundlagen der chinesischen Medizin für die Vorbeugung und Heilung im täglichen Leben zu nutzen. Heitere Gelassenheit ist angezeigt angesichts menschlicher Schwächen. Statt Du sollst ... lasse man sich von einem Satz wie Versuche es mal mit ... leiten, ganz im Sinne von Nietzsche, der empfahl, das Bewusstsein rein [zu] erhalten von irgendeinem großen Imperative. Vorsicht selbst vor jedem großen Wort, jeder großen Attitüde! Lauter Gefahren, dass der Instinkt zu früh sich versteht (Nietzsche, Ecce Homo). Der Weg (Dao) geht dort entlang, wo man zwischen individueller Selbstständigkeit und äußeren Widerständen eine zustimmungsfähige Übereinstimmung herzustellen weiß. Dieser Weg der wandlungsfähigen Erhaltung (Dao) liegt immer zwischen den Extremen in der Mitte, ohne sich an irgendeine Position festzuklammern.
Vergleichbare Vorstellungen
Vergleichbare Vorstellungen wurden als diaitetike (geregelte Lebensweise) in der europäischen Antike erstmals von Diokles von Karystos (4.Jh. v.Chr.) entwickelt (vgl. Wöhrle 1990) und später von Galenus von Pergamon (um 200 n.Chr.) unter dem Begriff sex res non naturales (die sechs nicht natürlichen Dinge) zusammengefasst: 1)Licht und Luft (aer), 2)Speise und Trank (cibus et potus), 3)Arbeit und Ruhe (motus et quies), 4)Schlaf und Wachen (somnus et vigilia), 5)Absonderungen und Ausscheidungen (repletio et evacuatio), 6)Anregung des Gemüts (accidentia animi). Unter diesen sechs Kategorien wurde, ähnlich dem Yang-Sheng-Konzept, eine Lebensordnung beschrieben, die zugleich Gesundheitsordnung und therapeutisches Programm ist. Der griechisch-römische Arzt verfolgte dabei das therapeutische Ziel, eine Dyskrasie (fehlerhafte Mischung der Säfte) zu vermeiden und die Körpersäfte im Gleichgewicht (Eukrasie) zu halten.
Der Mensch zwischen Himmel und Erde
Die alten Weisen Chinas sahen das Prinzip des Gleichgewichts von Yin und Yang in den Wandlungen der Energien des Universums widergespiegelt. Himmel und Erde bringen die sechs bioklimatischen Einflüsse und die fünf Wandlungsphasen wechselseitig hervor und ergänzen sie. Der Himmel reguliert die Entstehung der Substanzen, die Erde reguliert deren Vervollständigung. Der fortwährende Austausch zwischen Himmel und Erde, zwischen Yin und Yang, zeitigt die vier Jahreszeiten und Tag und Nacht.
Erste Voraussetzung der Gesundheitsvorsorge
Wenn sich der Mensch gemäß seinem individuell zuträglichen Maß einfügt in den Austausch zwischen Himmel und Erde, hat er gute Chancen, dass sein Qi störungsfrei fließt, seine Emotionen ausgeglichen sind und Shen und Jing harmonieren (Abb. 15.1). Makrokosmos und Mikrokosmos stehen im Einklang miteinander.
Erfahrungen der Meister
Kaum eine Vorstellung hat die medizinische Praxis von ihren Anfängen an stärker bestimmt als dieses Streben nach Langlebigkeit und Dauerhaftigkeit (Zhang/Rose 2001). Entsprechend vielfältig und unterschiedlich sind die Ratschläge der Meister zur Selbstkultivierung und Lebenspflege:
  • Lao Zi: Hege keine Sorgen und halte dich fern von Ruhm und Reichtum

  • Kong Zi (Konfuzius): Sei wohlwollend und erreiche so Langlebigkeit

  • Hua Tuo: Ein beweglicher Körper altert nicht

  • Tao Hongjing: Pflege den Geist, um den Körper zu nähren

  • Sun Simiao: Pflege die Anlagen und bewahre die Gesundheit

  • Li Dongyuan: Reguliere Milz und Magen

  • Zhu Danxi: Nähre und bewahre das Yin

  • Li Shizhen: Harter Arbeit gewachsen sein verlängert das Leben

  • Zhong Jingyue: Yin und Yang sind gegenseitig abhängig voneinander.

Praktiken

Anpassung an die Jahreszeiten
Die Wechselbeziehung zwischen Yin und Yang in den vier Jahreszeiten ist die Wurzel von allem, was in der Natur existiert und die Ursache von Wachstum und Verfall (Huang Di Nei Jing Su Wen, 2).
Der Mensch wird von den Jahreszeiten beeinflusst und im Inneren bewegt. Ist der Mensch aufnahmebereit, reagiert er im Gleichklang mit den Jahreszeiten. Unser In-der-Welt-Sein ist jahreszeitlich. Der fortwährende rhythmische Wechsel der Jahreszeiten ermöglicht die Erneuerung der Vegetation und durch sie die Erneuerung der Lebenskraft.
Anpassung an die Region
Das Qi der Jahreszeiten bringt je nach Region unterschiedliche Nahrungsmittel hervor, in denen sich die Verbindung zwischen Himmel und Erde widerspiegelt. Traditionelle Diät und Kochkunst (regionale Küche und Kochrezepte) waren immer das Resultat dieses energetischen Zusammenhangs, der mit der zunehmenden Globalisierung verloren zu gehen droht. Regionale Lebensmittel, die möglichst nah am Verkaufs- und Verbrauchsort produziert, verarbeitet, vermarktet und konsumiert werden, entsprechen am meisten dem Qi der Menschen, die in dieser Region leben, insbesondere dann, wenn das jeweilige Nahrungsmittel gerade Saison hat.
Regulierung der Emotionen
Da die Organe und Grundsubstanzen aufs Engste mit den Zang verbunden sind, kann eine Disharmonie in einem Zang die ihr zugeordnete Emotion aus dem Gleichgewicht bringen – und umgekehrt. Ähnlich verhält es sich mit den Shen-Aspekten. Shen (Geist) ist die Fähigkeit, Ideen zu formen, und der Wunsch, Leben zu lernen. Wer Shen hat, ist mit Leben erfüllt. Verliert man Shen, dann stirbt man (Huang Di Nei Jing Su Wen).
Die fünf Wandlungsphasen und ihre Entsprechungen sind ein System der gegenseitigen Hervorbringung und Kontrolle von Dingen bzw. Ereignissen. Hier geht es insbesondere um den emotionalen Ausgleich (z.B. Zorn vermeiden, der Depression Luft machen, Emotionen umlenken) bis hin zum Einsatz von Farben zur Hebung des Gemüts.
Ruhe und Aktivität ausgleichen
Das Leben mit den Jahres- und Tageszeiten sowie mit der eigenen Konstitution und Lebensphase in Einklang bringen. Yang-Zeiten (Morgen, Frühjahr, Jugend) stellen aktive Perioden des Lebens dar, Yin-Zeiten (Abend, Winter, Alter) ruhige Perioden.
Gesunder Schlaf und Ausruhen sind die Basis für mentale und physische Aktivität. Überanstrengung jeder Art kann die Energien schädigen, genauso wie große Bequemlichkeit und Trägheit sie schwächen können.
Lebenspflege und Wiederherstellung durch Ernährung (8)
  • Regelmäßiges Essen nach der goldenen Regel morgens wie ein König, mittags wie ein Edelmann, abends wie ein Bettler stärkt die Gesundheit und beugt Krankheiten vor

  • Ausgewogenes, wohlschmeckendes, nahrhaftes und abwechslungsreiches Essen passt sich den Prozessen im Körper an, ohne die Zang Fu zu reizen, es geht mit den natürlichen Prozessabläufen

  • Die Kost im Sinne der chinesischen Medizin vermeidet Extremdiäten wie sehr kalte oder derbe Speisen und Getränke oder krasse Geschmäcke und bevorzugt eine vom Körper leicht aufnehmbare, ihm angepasste Kost, die durch sanfte Impulse den Stoffwechselprozess reguliert und fördert

  • Naturbelassene und frische Nahrungsmittel verarbeitet der Organismus besser als industriell aufbereitete Nahrungsmittel oder Fertiggerichte, die besonders die Leber belasten. Um eine maximale Toleranzbreite der Leber zu erreichen, muss das Organ gefordert oder trainiert werden, indem man ihm Gelegenheit gibt, Gifte zu eliminieren, oder indem man es hin und wieder durch ungesundes Essen belastet (Chang 1993)

  • Kurzzeitige Diäten sind angezeigt, wenn der Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht geraten ist und auf der Grundlage einer Diagnose in spezifischer Weise korrigiert werden muss. Einseitige Kost und dogmatische Regeln können der Gesundheit genauso abträglich sein wie Fastenkuren

  • Eine alte chinesische Weisheit besagt, dass die Kost derbe und feine Getreideanteile enthalten sollte, ohne zu süß oder zu salzig zu sein. Der Mensch sollte drei, vier oder fünf Mahlzeiten täglich zu sich nehmen, die ihn zu 70–80% sättigen. Die zuletzt genannte Empfehlung bezieht sich darauf, nur zu den Mahlzeiten zu essen und nicht zwischendurch. Die Prozentangabe gibt den Hinweis, eher etwas weniger zu essen als man Hunger zu haben glaubt.

Gesundheitsfördernde Maßnahmen nach dem Essen
  • Bauchmassage nach den Mahlzeiten (20–30-mal im Uhrzeigersinn) zur Förderung der Blutzirkulation, der gastrointestinalen Verdauungsfunktionen und zur allgemeinen Gesundheitsförderung

  • 100 Schritte nach dem Essen lässt einen 99 Jahre alt werden, heißt ein chinesisches Sprichwort. Das Gehen unterstützt die Darmperistaltik und die Absorption der Nahrung. Eine zusätzliche Massage während des Gehens optimiert die gute Wirkung

  • Nach jeder Mahlzeit wird eine Mundspülung empfohlen.

Förderung regelmäßiger Ausscheidungen
Die alten Ärzte in China maßen der störungsfreien Darmperistaltik große Bedeutung zu. So wurde es als ein Zeichen für Langlebigkeit angesehen, wenn ein alter Mensch zweimal täglich Stuhlgang hatte. Chronische Obstipation dagegen kann trübes Qi aufsteigen lassen, den Qi-Fluss ungünstig beeinflussen, die Blutzirkulation und Eingeweidefunktionen beeinträchtigen. Damit wird der Entstehung vieler Erkrankungen Vorschub geleistet.
Günstig sind dagegen folgende Maßnahmen: Stuhlentleerung zu festgelegten Zeiten (z.B. zwischen 5und 7Uhr entsprechend der Organuhr [Abb. 2.10]), keine Verwendung von abführenden Mitteln, Entspannung durch Bauchmassage im Uhrzeigersinn, perianale Hygiene (Sitzbad in warmem Wasser zur Reinigung und Förderung der Blutzirkulation).
Ebenso wurde der Ausscheidung von klarem Urin und einer leichtgängigen Miktion große Bedeutung für die Gesundheit beigemessen. Förderlich ist es z.B., sich angemessen zu ernähren, kleine Portionen zu essen, vegetarische Ernährung zu bevorzugen, nicht unmittelbar nach der Mahlzeit zu trinken, nur zu trinken, wenn man Durst hat; außerdem folgende Maßnahmen: Selbstmassage (kräftiges Reiben) von der Hüfte zum Kreuz- und Steißbein, 30–50-mal während der Miktion (aufrecht sitzend) oder zu anderen Zeiten, Selbstmassage im Liegen: Seitliches Abdomen kräftig reiben, dann mittleres und unteres Abdomen, etwa 30-mal morgens und abends. Darüber hinaus sollte man eine ständige Kontrolle der Miktion vermeiden.
Bewegungstraining und Atemübungen
Physisches Training aktiviert die Leitbahnen und Netzgefäße, fördert die Qi- und Blutzirkulation, reguliert die inneren Organe, vertreibt Krankheiten und verlängert das Leben. Insbesondere werden die Funktionen der Gliedmaßen gestärkt. Außerdem wirkt Bewegungstraining Muskel- und Sehnenerkrankungen entgegen. Alle Übungen dienen der Regulation des Atems und beruhigen den Geist. Beharrlich übend lässt sich mit ihnen eine Harmonie und Einheit von geistiger Konzentration, Regulation der Atmung und Körperbewegung erreichen.
Beispiele für klassische Übungen zur Lebenspflege und Wiederherstellung sind Qigong (9), die Fünf-Tiere-Spiele (9.2.1), Yijinjing (Techniken für Sehnentraining), Acht Brokate (9.2.1), Taijiquan (9.4), Daoyin.
Gesundheitsvorsorge in der Sexualität
Chinesische Texte beziehen sich auf sexuelle Aktivität als Schlafzimmer-Angelegenheit. Eine Definition exzessiver Aktivität ist nirgends zu finden. Zu bestimmen, was angemessen ist, ist ebenso Sache der Gesellschaft wie der Medizin. Soziale Konvention und Klassennorm haben zur Einschätzung dessen, was angemessene sexuelle Aktivität ist, schon immer genauso beigetragen wie medizinische Erwägungen (Kaptchuk 1983). Daoistische Texte (meist aus der Sicht von Männern verfasst) befassten sich weniger mit der Zügelung sexueller Bedürfnisse als vielmehr mit der Frage, wie Sexualität zwischen Mann und Frau harmonisch gestaltet werden kann, wie sie zu lenken ist, um Gesundheit und Wohlbefinden der Beteiligten zu fördern. Vermieden werden sollte demnach: Sexuelle Aktivität nach dem Trinken von Alkohol, während des Verkehrs Urin zurückhalten, Sex während der Menstruation, Sex während des Wochenbetts, Gebrauch von Drogen zur sexuellen Stimulation.
Musische Betätigung
Bereits Konfuzius betrachtete die Musik als Instrument, um kosmische Harmonie zu erzielen. Insbesondere sollte sie der sittlichen Vervollkommnung des Menschen und der Besänftigung seiner Leidenschaften dienen. Musik war ursprünglich Teil der Heilbehandlung. Das chinesische Schriftzeichen für Musik (Yue) ist identisch mit dem Zeichen für Freude (Le), das gleiche Zeichen – ergänzt um das Zeichen für Kräuter – bedeutet Medizin (Yue). Musik kann die Stimmung verbessern und die Atmung und die Bauchorgane harmonisieren. Musikalische Frequenzen rufen bestimmte Resonanzen im menschlichen Körper hervor. Das nutzt die Musiktherapie, um therapeutische Wirkungen wie Regeneration, Erhaltung und Förderung seelischer, körperlicher und geistiger Gesundheit zu erzielen.
Eine ähnliche Wirkung hat das Singen, wobei bei dieser Aktivität u.a. der Aspekt des emotionalen Ausdrucks hinzukommt: Glücklich singen – singend glücklich. Die Umsetzung von rhythmischer Musik im Tanz erweitert das Bewegungsrepertoire, fördert den kreativen Ausdruck und die Kommunikation. In diese Richtung zielen auch Tanz- und Theatertherapie und das Musizieren.
Lebenspflege und Regeneration mit Heilbädern
Heilbäder wie Thermalbad, heißes Bad, Dampfbad oder Sauna eignen sich dazu, die oberflächlichen Leitbahnen zu erweitern, den Stoffwechsel zu beschleunigen und die Schweißdrüsen zu kräftigen, um durch heftiges Schwitzen Schadstoffe und Gifte über die Haut auszuleiten. Hitze kann die Erregbarkeit des Nervensystems herabsetzen und auf diese Weise beruhigend und schlaffördernd wirken. Heißes Wasser verringert zudem muskuläre Verspannungen, Muskelschmerzen und Verkrampfungen. Darüber hinaus kann durch die Zugabe von Kräutern (medizinisches Bad) auf den Körper eingewirkt werden. Medizinische Bäder können z.B. eingesetzt werden bei Bluthochdruck, lokalen Weichteilverletzungen, Neurose, rheumatischer bzw. rheumatoider Arthritis, Lumbago, Beinschmerzen, Ischias, Übergewicht, Psoriasis und Hautjucken.
Moxibustion für die Gesundheitsvorsorge
Moxibustion (5.1.8) zum Zweck der Gesundheitsvorsorge erzeugt v.a. durch die mit glimmender Artemisia-argyi-Wolle entstehende Hitze eine febrile Stimulation an bestimmten Körperstellen. Dadurch werden die Leitbahnen und Netzgefäße aktiviert und spezifische Wirkungen über die angesprochenen Akupunkturpunkte hervorgerufen.
  • Allgemein gebräuchliche Moxibustionsmethoden: Moxakegel (direkt aufgelegt oder indirekt auf einer Ingwerscheibe), Moxazigarre, Moxakegel auf der Nadel aufgesetzt. Die Akupunkturpunkte werden entsprechend der Diagnose bzw. den individuellen Erfordernissen für die Gesundheitsvorsorge ausgewählt. Mit der glimmenden Moxazigarre oder dem Moxakegel wird milde Hitze erzeugt, die sich individuell warm, angenehm und erträglich anfühlen sollte

  • Moxibustion über kurze Zeit (3–5min) ist angezeigt zur Vorbeugung und wenn die Gesundheit gestärkt werden soll, während der wärmeren Jahreszeiten, an Gliedmaßen und Thorax, bei alten Menschen, Frauen und Kindern

  • Moxibustion über längere Zeit (bis zu 10–15min) ist angezeigt zur Therapie und Wiederherstellung, während der kälteren Jahreszeiten, an Abdomen und Rücken, bei jungen Menschen und Menschen zwischen 30und 50Jahren

  • Durchführung: Man beginnt generell am oberen Teil des Körpers und geht dann zum unteren Teil über: Zuerst am Rücken, dann am Bauch, zuerst am Kopf, dann an den vier Extremitäten

  • Gebräuchliche Moxibustionspunkte zur Gesundheitsvorbeugung: Ma36, Ren8 (Moxakegel auf Salz), Ren4, Ren6, Du14, Gb12, Du12, Bl43, Ni1, Di11, Ren 12, Bl20, Bl23, Mi6, Gb34, Du4, Di4 (meist Moxakegel auf Ingwerscheibe). Cave: Kontraindikationen beachten (5.1.8).

Massage
Massage (Anmo pressen, schieben und reiben) ist eine Wiederherstellungsmethode, bei der unterschiedliche Manipulationen an verschiedenen Körperteilen vorgenommen werden. Sie machen die Leitbahnen frei, regulieren Qi und Blut und stärken Körper und Gemüt.
  • Anwendungsgrundsätze für Massage: Man geht von oben nach unten vor, von innen nach außen, von proximal zu distal, z.B. von der Schulter zum Handgelenk usw. Die Manipulationen sollten wechseln zwischen niedriger – hoher – niedriger Frequenz und zwischen mild – kraftvoll – mild

  • Selbstmassage: Kopf- und Gesichtsmassage: Kneten und Pressen von Bl1 mit dem Daumen und Zeigefinger (20–30-mal); Kneten und Pressen von Ex-HN3 (Yintang) mit dem Daumen (20–30-mal); Stirn spiralig massieren mit je 2Fingern jeder Hand; Kneten und Pressen von Du20 mit dem Mittelfinger (20–30-mal) mit zunehmender Frequenz; Massage der oberen Extremitäten: Di15 mit dem Mittelfinger pressen und kneten; Ellenbogen (Di11, Di10, Lu5, Pe3 usw.) pressen und kneten; Di4 mit dem Daumen pressen und kneten in ansteigender Frequenz (20–30-mal); Massage der unteren Extremitäten: Beidseitig Gb30 mit dem 1.Fingergelenk des Daumens 20–60-mal pressen; Ma36 mit dem Daumen 20–40-mal pressen und kneten, während die übrigen Finger sich um das Bein legen, Ni1 schnell und stark reiben, bis Hitze auftritt; Massage der Taille: Kneten und Pressen von Ex-B7 (Yaoyan) beidseitig – Faust bilden und mit dem Mittelhandknochen des Daumens kräftig rotieren, pressen und kneten bis ein lokaler Schmerz auftritt; Massage des Oberbauchs: Bauch schrubben – Handfläche auf Ren12 legen und kräftig reiben; Ren12 kneten, indem man die Handfläche auf Ren12 legt und im Uhrzeigersinn 2–5min kräftig reibt.

Anti-Aging-Rezepturen

WU Yanping
In diesem Abschnitt werden einige bewährte Rezepturen aufgeführt, die zur Stärkung und Unterstützung von Körperfunktionen und zur Lebenspflege eingesetzt werden können. Weitere differenzierte Anleitungen zur Zubereitung 8.7.2.

Rezepturen zur Stärkung der Körperfunktionen

Ab der Lebensmitte kann es zu einer Schwächung der Yang-Funktionen kommen, was sich in leichtem Frieren, kalten Händen und Füßen, Müdigkeit und Verdauungsschwäche oder in einer Schwäche der Sexualfunktionen zeigen kann. Durch die Diätetik kann das Yang tonisiert werden.
Therapiestrategie Milz aufbauen
Rezept 1 zur Stärkung der Körperfunktionen
Zutaten
250g Lammfleisch, 10g Codonopsis Rx. (Dang Shen), Salz, Ingwer, Sherry
Zubereitung
  • Lammfleisch klein schneiden, kurz in Wasser kochen, das Wasser abgießen

  • Mit Codonopsis Rx. (Dang Shen) in 1l Wasser 1h kochen

  • Salz, Ingwer und Sherry dazugeben

Anwendung
Als Suppe 1–2-mal pro Woche über einen längeren Zeitraum essen
Rezept 2 zur Stärkung der Körperfunktionen
Zutaten
50g Walnusskerne, 50g Yamswurzel, 250g getrocknete Datteln, 15g Kakaopulver, 25g Öl, 200g Weizenmehl
Zubereitung
  • Walnusskerne und Yamswurzel zu Pulver zermahlen (8.7.2)

  • Datteln klein schneiden

  • Alle Zutaten zu einem Teig kneten und als Kekse im Backofen 30min backen

Anwendung
Häufig essen
Rezept 3 zur Stärkung der Körperfunktionen
Zutaten
20g Astragali Rx. (Huang Qi), 250g Rindfleisch, 6g Mandarinenschalen, Ingwer, Lauchzwiebeln, Salz, Sojasoße, Pfeffer
Zubereitung
  • Rindfleisch klein schneiden, kurz in Wasser kochen, das Wasser abgießen

  • Mit Astragali Rx. (Huang Qi) und Mandarinenschalen in 1l Wasser 40min kochen

  • Astragali Rx. (Huang Qi) herausnehmen

  • Die Suppe mit Ingwer, Lauchzwiebeln, Salz, Sojasoße und Pfeffer würzen

Anwendung
Als Suppe 1–2-mal pro Woche über einen längeren Zeitraum essen
Empfehlenswert:
  • Gerste, Linsen, Erdnüsse, Pinienkerne, Walnüsse, schwarzer Sesam

  • Yamswurzel, Mohrrüben, Spinat, schwarze Morcheln, chinesischer Lauch, Gewürznelken, Stangenbohnen, Chinakohl

  • Litschis, Longane, Weintrauben, Birnen, rote Datteln

  • Rindfleisch, Schweinefleisch, Lammfleisch, Huhn, Gänsefleisch, Wachteln, Hering, Aal, Krabben, Garnelen, Langusten, Tintenfische, Austern

  • Honig, Shiitakepilze, Tofu.

Rezepturen zur Leber-Qi-Harmonisierung (ab dem 40.Lebensjahr)

Ab dem 40.Lebensjahr hat das Nieren-Qi eine sinkende Bewegungsrichtung, wodurch das Leber-Qi automatisch aufsteigt. Die dadurch entstehende Leber-Qi-Disharmonie zeigt sich in innerer Unruhe, Stress, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Angst und Herzklopfen.
Therapiestrategie Leber-Qi harmonisieren
Rezept 1 zur Leber-Qi-Harmonisierung
Zutaten
40g schwarze Sojabohnen, 20g Tritici Fr. levis (Fu Xiao Mai), 8St. Lotossamen, 8St. rote Datteln, Kandis
Zubereitung
  • Sojabohnen und Lotossamen über Nacht einweichen

  • Mit Tritici Fr. levis (Fu Xiao Mai) und Datteln in 500ml Wasser 30min kochen und danach mit Kandis süßen

Anwendung
Als Suppe 1-mal tägl. über einen Zeitraum von 20Tagen essen
Rezept 2 zur Leber-Qi-Harmonisierung
Zutaten
15g Longane, 15g Lotossamen, 10St. rote Datteln
Zubereitung
  • Lotossamen über Nacht einweichen

  • Mit Longane und Datteln in 500ml Wasser 30min kochen

Anwendung
1-mal tägl. morgens auf nüchternen Magen über einen Zeitraum von 20Tagen essen
Rezept 3 zur Leber-Qi-Harmonisierung
Zutaten
200g Artischocken, Ente, Salz, Lauchzwiebeln, Ingwer, Sherry, Essig
Zubereitung
  • Zutaten in 1l Wasser 1h kochen

  • Salzen und mit Lauchzwiebeln, Ingwer, Sherry und Essig würzen

Anwendung
Als Suppe 1–2-mal pro Woche über einen längeren Zeitraum essen
Empfehlenswert:
  • Gaoliang-Reis (Sorghum), Buchweizen, Erbsen, schwarzer Sesam, Erdnüsse, Pinienkerne

  • Spinat, Stangenbohnen, Rettich, Fenchel, Kohlrabi, Sellerie, Tomaten, Gemüsepaprika, Mohrrüben, Rucola, Endivien, schwarze Morcheln, Chinakohl

  • Orangen, Mandarinen, Litschis, Longane, Weintrauben, Birnen

  • Schweinefleisch, Lammfleisch, Rinderleber, Tintenfische, Austern

  • Jasmintee, grüner Tee.

Rezepturen zum Aufbau von vor- und nachgeburtlicher Energie (ab dem 50.Lebensjahr)

Mit etwa 50Jahren nehmen die vorgeburtliche Nieren-Energie und die nachgeburtliche Energie in Milz/Magen natürlicherweise langsam ab, was sich z.B. in Hormonstörungen, Stoffwechselproblemen, Abwehrkraftschwäche, kalten Händen und Füßen, Müdigkeit, Nervosität, innerer Unruhe, Handzittern und Vergesslichkeit äußert.
Therapiestrategie Nieren ernähren und Leber regulieren
Rezept 1 zum Aufbau von vor- und nachgeburtlicher Energie
Zutaten
100g Reis, 100g Hirse, 100g Sojabohnen, 100g Azukibohnen, 100g Mungbohnen, 100g grüner Tee, 50g Sesam, 2g Pfeffer, 4g Sternanis, 6g getrockneter Ingwer, 6g Salz, 70g Weizenmehl, 100g Walnusskerne, 60g rote Datteln, 20g Pinienkerne
Zubereitung
  • Zutaten bei 100 C 10min im Backofen rösten, danach zu Pulver verreiben (8.7.2)

  • In ein luftdichtes Gefäß geben

Anwendung
1-mal tägl. 3EL mit heißem Wasser übergießen, verrühren und als Brei über einen längeren Zeitraum essen.
Rezept 2 zum Aufbau von vor- und nachgeburtlicher Energie
Zutaten
20g Walnusskerne, 100g Linsen, 10g schwarzer Sesam, etwas Zucker
Zubereitung
  • Linsen über Nacht einweichen

  • Mit Walnusskernen und Sesam in 800ml Wasser 30min kochen

  • Mit Zucker süßen

Anwendung
Als Suppe 1-mal tägl. über einen längeren Zeitraum essen
Rezept 3 zum Aufbau von vor- und nachgeburtlicher Energie
Zutaten
100g Wachtelfleisch oder 200g Karpfen, 100g Tofu, 100g Champignons, 3Stück Frühlingszwiebeln, 3Scheiben Ingwer, 50g Gurke, 10ml Sojasoße, Öl, 1EL Sherry, Salz und Pfeffer
Zubereitung
Mit Wachtelfleisch:
  • Wachtelfleisch klein schneiden und kurz in Salz, Pfeffer, Sherry, Sojasoße einlegen

  • Champignons und Gurke klein schneiden

  • Öl in einer Pfanne erhitzen, das Wachtelfleisch in die Pfanne geben und 2–3min braten

  • Champignons und Gurke dazugeben

Mit Karpfen:
  • Öl in einer Pfanne erhitzen, den Karpfen in die Pfanne geben und 2–3min braten, 800ml Wasser dazugießen und ca. 10min kochen

  • Tofu und Champignons klein schneiden, Frühlingszwiebeln und Ingwer in Scheiben schneiden, zum Karpfen geben und 30–40min mitkochen.

  • Zuletzt Sherry, Salz und Pfeffer dazugeben.

Anwendung
1–2-mal pro Woche über einen längeren Zeitraum essen.
Empfehlenswert:
  • Gerste, Erdnüsse, Pinienkerne, Walnüsse, schwarzer Sesam, Linsen

  • Yamswurzel, Mohrrüben, Spinat, schwarze Morcheln, Stangenbohnen, chinesischer Lauch, Chinakohl, Shiitakepilze

  • Litschis, Longane, Weintrauben, Birnen, rote Datteln

  • Rindfleisch, Schweinefleisch, Lammfleisch, Huhn, Gänsefleisch, Wachtel, Hering, Aal, Krabben, Garnelen, Langusten, Tintenfische, Austern

  • Honig, Tofu, Gewürznelken.

Rezepturen zum Aufbau von Lungen-Nieren-Qi (ab dem 50.Lebensjahr)

Ab dem 50. Lebensjahr tritt besonders bei Rauchern oder Passivrauchern häufig eine Lungen-Nieren-Qi-Schwäche auf, die sich in Erkältung, Bronchitis, Asthma, Atemproblemen und trockenem Husten manifestiert.
Therapiestrategie Milz stärken und Qi harmonisieren
Rezept 1 zum Aufbau von Lungen- und Nieren-Qi
Zutaten
20g Silbermorcheln, 15g Lycii Fr. (Gou Qi Zi), 15g Longane, 150g Kandis
Zubereitung
  • Silbermorcheln über Nacht einweichen, säubern

  • Mit Lycii Fr. (Gou Qi Zi) und Longane in 1l Wasser 40min kochen

  • Kandis hinzufügen und kurz mitkochen

Anwendung
Als Suppe 1-mal tägl. über einen Zeitraum von 30Tagen essen
Anmerkung: Silbermorcheln sind sehr gut geeignet für den Aufbau von Lungen- und Nieren-Qi. Sie sind ebenso wie Lycii Fr. (Gou Qi Zi) und Longane im Asialaden erhältlich.
Rezept 2 zum Aufbau von Lungen- und Nieren-Qi
Zutaten
1Schweineniere, 100g Walnusskerne, 1Ei, 20g Sojasoße, Öl, Salz, Sherry, Pfeffer, Lauchzwiebeln, Ingwer
Zubereitung
  • Walnusskerne im Backofen bei 100C 10min bis zur Gelbfärbung rösten

  • Schweineniere klein schneiden und 5min in Ingwer, Lauchzwiebeln, Salz, Pfeffer und Sherry einlegen

  • Eier und Sojasoße verrühren und auf die Niere gießen

  • Niere kurz in Öl braten

  • Wenn sich die Niere zusammengezogen hat, Walnusskerne dazugeben

Anwendung
1–2-mal pro Woche über einen längeren Zeitraum essen
Rezept 3 zum Aufbau von Lungen- und Nieren-Qi
Zutaten
30g Mandeln, 9g Seetang, 9g Purpurtang, 30g Hiobstränensamen, Coicis Sm. (Yi Yi Ren)
Zubereitung
  • Seetang und Purpurtang über Nacht einweichen

  • Mandeln zerkleinern

  • Alle Zutaten in 800ml Wasser 30min kochen

Anwendung
Als Suppe 1-mal tägl. über einen Zeitraum von 20Tagen essen
Empfehlenswert:
  • Gerste, Linsen, Erdnüsse, Pinienkerne, Walnüsse, schwarzer Sesam

  • Yamswurzel, Spinat, chinesischer Lauch, schwarze Morcheln, Stangenbohnen, Chinakohl, Shiitakepilze

  • Longane, Weintrauben, Litschis, Birnen, rote Datteln

  • Rindfleisch, Schweinefleisch, Lammfleisch, Huhn, Gänsefleisch, Wachtel, Hering, Aal, Krabben, Garnelen, Langusten, Tintenfische, Austern

  • Honig, Tofu, Gewürznelke.

Rezepturen zur Gedächtnisstärkung

Ab der Lebensmitte lassen das Kurzzeitgedächtnis und die Merkfähigkeit nach, und es kommt zu Vergesslichkeit. Nach der chinesischen Medizin muss die Nieren-Essenz gestärkt werden.
Therapiestrategie Nieren aufbauen
Rezept 1 zur Gedächtnisstärkung
Zutaten
30g Longane, 6g Panacis quinquefolii Rx. (Amerikanischer Ginseng, Xi Yang Shen) in Scheiben geschnitten
Zubereitung
Zutaten in Wasserdampf dämpfen
Anwendung
1-mal tägl. 1EL vor dem Schlafengehen über einen längeren Zeitraum einnehmen
Rezept 2 zur Gedächtnisstärkung
Zutaten
15g Platycladi Sm. (Bai Zi Ren), 50g Reis
Zubereitung
Platycladi Sm. (Bai Zi Ren) zerkleinern und mit dem Reis in 800ml Wasser 40min kochen
Anwendung
Als Suppe 1-mal tägl. über einen Zeitraum von 30Tagen essen
Rezept 3 zur Gedächtnisstärkung
Zutaten
10g Polygalae Rx. (Yuan Zhi), 10g Ziziphi Spinosae Sm. (Suan Zao Ren), 50g Reis
Zubereitung
Zutaten in 800ml Wasser 40min kochen
Anwendung
Als Suppe 1-mal tägl. über einen längeren Zeitraum essen
Empfehlenswert:
  • Erdnüsse, Pinienkerne, Walnüsse, schwarzer Sesam

  • Spinat, Mohrrüben, schwarze Morcheln, chinesischer Lauch, Gewürznelken, Stangenbohnen, Chinakohl

  • Litschis, Longane, Weintrauben, Birnen

  • Schweinefleisch, Rinderleber, Lammfleisch, Aal, Krabben, Garnelen, Langusten, Tintenfische, Austern.

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