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B978-3-437-55425-4.00004-1

10.1016/B978-3-437-55425-4.00004-1

978-3-437-55425-4

Frequenzen nach Nogier in potenzierter und nichtpotenzierter (in Klammern) Nogier-Frequenzen, LasertherapieNogier-Frequenzen, LasertherapieNogier-Frequenzen, LasertherapieNogier-Frequenzen, LasertherapieForm

Tab. 4.3-1
Frequenz Indikationen (Auswahl)
Frequenz A 292 (2,28) Hz Akute Erkrankungen, Frequenz der Unordnung (z. B. Tumor, Rheuma, Allergien, Narben, Entzündungen)
Frequenz B 584 (4,56) Hz Chronische Erkrankungen, Intoxikation, Nutritionsstörungen (z. B. Arthrose, Ulcera)
Frequenz C 1 168 (9,12) Hz Muskelfunktionsstörungen, Blockaden des Bewegungsapparates
Frequenz D 2 336 (18,24) Hz Psychische Störungen, Erschöpfung der Reserven
Frequenz E 4 672 (36,48) Hz Störungen der Nervenbahnen (z. B. bei Herpes zoster, Trigeminusneuralgie)
Frequenz F 9 344 (72) Hz Emotionale Störungen (z. B. Depression, Desorientiertheit, Konzentrationsstörungen)
Frequenz G 18 688 (144) Hz Persönlichkeitsstörungen (z. B. intellektuelle Störungen, Identitätsprobleme)
Frequenz U 1,14 Hz Universalfrequenz; Narben, Störfelder
Frequenz A'' 37376,00 Hz Doppelt potenzierte Frequenz A

Frequenzen nach Elias Elias-Frequenzen, Lasertherapie

Tab. 4.3-2
Frequenz Indikationen (Auswahl)
Frequenz 1 F 25 Hz Konzentrationsschwäche (v. a. Kinder), Stress
Frequenz 2 F 50 Hz Antiphlogistisch, immunstimulierend; Durchblutung, Bindegewebe
Frequenz 3 F 160 Hz Emotional ausgleichend, psychisch stabilisierend
Frequenz 4 F 350 Hz Bewegungsapparat stärkend
Frequenz 5 F 475 Hz Lateralitätsstörungen
Frequenz 6 F 2 800 Hz peripheres Nervensystem regulierend (Paresen, Neuralgien)
Frequenz 7 F 6 500 Hz Psychosomatische Störungen
Frequenz 8 F 8 000 Hz Schmerzfrequenz

Frequenzen nach Voll-Frequenzen, LasertherapieVoll-Frequenzen, LasertherapieVoll-Frequenzen, LasertherapieVoll-Frequenzen, LasertherapieVoll

Tab. 4.3-3
Frequenz Indikationen
1,2 Hz Tachykardie
1,7 Hz Abszess, Akne, Furunkel
2,2 Hz Müdigkeit
2,45 Hz Sinusitis, Schlaflosigkeit, Prellungen
2,65 Hz Gallenblasenbeschwerden
2,9 Hz Rhinitis
3,3 Hz Arteriosklerose
3,5 Hz Steinleiden, Zittern
3,8 Hz Spasmen, Zungenbrennen
3,9 Hz Neuralgien
4,0 Hz Hormonelle Störungen
4,9 Hz Dysmenorrhö, Nackensteifigkeit
5,55 Hz Parästhesien
5,8 Hz Angst, Kopfschmerz
5,9 Hz Spastische Lähmung
6,0 Hz Schlaffe Lähmung
6,3 Hz Kopfschmerzen, Reizbarkeit
6,6 Hz Schlaffe Lähmung
7,7 Hz Spastische Lähmung
8,25 Hz Schlaffe Lähmung
9,2 Hz Hypertonie, Niereninsuffizienz
9,35 Hz Schlaffe Lähmung
9,4 Hz Magen, Gelenke, Blase, Prostata
9,45 Hz Angina pectoris, Keimdrüsenfunktionsstörung
9,5 Hz Hypertonie, Migräne
9,6 Hz Arthritis, chronische Polyarthritis
9,7 Hz Ischialgie, chronische Polyarthritis
10 Hz Varizen, Phlebitis, Ulcus cruris

Frequenzen nach Bahr Bahr-Frequenzen, Lasertherapie

Tab. 4.3-4
Frequenz Indikationen (Auswahl)
Frequenz 1 599,50 Hz Tiefe Gewebeschicht
Frequenz 2 1 199,00 Hz Mittlere Gewebeschicht
Frequenz 3 2 398,00 Hz Oberflächen-Schicht (dominantes Ohr)
Frequenz 4 4 796,00 Hz Oberflächen-Schicht (nichtdominantes Ohr)
Frequenz 5 9 592,00 Hz Frequenz der „Ordnung“, Antioszillation, Kardinalpunkte
Frequenz 6 19 184,00 Hz Larvierte psychische Störfelder
Frequenz 7 38 368,00 Hz Abgekapselte Störherde (z. B. Zähne)

Neue Frequenzen nach Bahr

Tab. 4.3-5
Indikationen und Anwendungsgebiete Frequenz
Allergie 1 927,00 Hz
Appetithemmer 4 070,00 Hz
Anti-Aging 4 141,00 Hz
Entgiftung 969,00 Hz
Hysterie 1 131,00 Hz
Insulin (Dr. Wirz) 3 323,00 Hz
OM 136,10 Hz
Parkinson (Dr. Wirz) 9 617,00 Hz
Qi-Bewegung 7 695,00 Hz
Schmerz Thalamus 963,50 Hz
Schmerz Prostaglandin E1 1 152,00 Hz
Selbstheilung 4 625,00 Hz
Serotonin 9 637,00 Hz
Simillimum 7 708,00 Hz
Entgiftung 969,00 Hz
Sucht 1 719,00 Hz
Tinnitus 641,00 Hz
Ordnung 9 592,00 Hz
Unordnung/Störherd 292,00 Hz
Verdeckte Störherde 299,75 Hz

Neue Frequenzen nach Bahr: Bewegungsapparat Bahr-Frequenzen (Bewegungsapparat), Lasertherapie

Tab. 4.3-6
Indikationen und Anwendungsgebiete Frequenz
Hüfte 873,00 Hz
Knie 893,00 Hz
Fußgelenk 913,00 Hz
Schulter 931,00 Hz
Ellbogen 952,00 Hz
Handgelenk 955,00 Hz
Atlas 1 039,00 Hz
7. Halswirbel 1 050,00 Hz
1. Lendenwirbel 1 073,00 Hz
4. Lendenwirbel 1 091,00 Hz
5. Lendenwirbel 1 093,00 Hz

Frequenzen nach Reininger Reininger-Frequenzen, LasertherapieReininger-Frequenzen, Lasertherapie

Tab. 4.3-7
Frequenz Indikationen
I
Frequenz RI 1 132 Hz Konstitution, Basis-T
Frequenz RI 2 264 Hz Kortikotrop wirksam
Frequenz RI 3 528 Hz Basisschwäche des Patienten
Frequenz RI 4 1 056 Hz Kausaler Störfeldpunkt-Lateralität
Frequenz RI 5 2 112 Hz Kausaler Störfeldpunkt-1
Frequenz RI 6 4 224 Hz Basis-Vitamin
Frequenz RI 7 8 448 Hz Erbnosode
II
Frequenz RII 1 113 Hz Reunionszone li. Gold
Frequenz RII 2 226 Hz Reunionszone re. Gold
Frequenz RII 3 452 Hz Reunionszone li. Silber
Frequenz RII 4 904 Hz Reunionszone re. Silber
Frequenz RII 5 1 808 Hz Persönlicher Meisterpunkt 1, VIP 1 (very important point)
Frequenz RII 6 3 616 Hz Persönlicher Meisterpunkt 2, VIP 2 (very important point)
Frequenz RII 7 7 232 Hz Tiefen-Ursachenpunkt TUP
III
Frequenz RIII 1 114 Hz Simillimum
Frequenz RIII 2 228 Hz Psychischer Blockadepunkt
Frequenz RIII 3 456 Hz Frequenz eines Punktes am Lenkergefäß
Frequenz RIII 4 912 Hz Frequenz eines Punktes am Konzeptionsgefäß
Frequenz RIII 5 1 824 Hz Frequenz der Blütenessenz
Frequenz RIII 6 3 648 Hz Frequenz der Allergie
Frequenz RIII 7 7 296 Hz Meisterpunkt der Ordnung

Meridian-Frequenzen nach Reininger Meridian-Frequenzen (Reininger), LasertherapieMeridian-Frequenzen (Reininger), LasertherapieMeridian-Frequenzen (Reininger), LasertherapieMeridian-Frequenzen (Reininger), Lasertherapie

Tab. 4.3-8
Frequenz Indikationsgebiet
442 Hz Leber
471 Hz Magen
497 Hz Herz
530 Hz Kreislauf/Sexualität
553 Hz Dickdarm
583 Hz Gallenblase
611 Hz Niere
667 Hz Blase
702 Hz Milz/Pankreas
732 Hz 3-Erwärmer
791 Hz Dünndarm
824 Hz Lunge

Neue Frequenzen nach Reininger: Anti-Frequenzen Anti-Frequenzen (Reininger), Lasertherapie

Tab. 4.3-9
Indikationen und Anwendungsgebiete Frequenz
Psyche 129,00 Hz
Anti-Psyche 4 221,00 Hz
Vegetativum 112,00 Hz
Anti-Vegetativum 3 665,00 Hz
Sucht 101,00 Hz
Anti-Sucht 3 305,00 Hz
Karzinom 108,00 Hz
Anti-Karzinom 3 534,00 Hz
Schmerz 119,00 Hz
Anti-Schmerz 3 894,00 Hz
Entzündung 128,00 Hz
Anti-Entzündung 4 189,00 Hz
Allergie 104,00 Hz
Anti-Allergie 3 416,00 Hz
Tinnitus 125,00 Hz
Anti-Tinnitus 4 090,00 Hz
Immun 102,00 Hz
Anti-Immun 3 351,00 Hz
Allgemein 384,00 Hz

Lasertherapie am Ohr

  • 4.1

    Einführung44

    • 4.1.1

      Geschichtlicher Hintergrund44

    • 4.1.2

      Physikalische Grundlagen44

    • 4.1.3

      Laserwirkung45

    • 4.1.4

      Laserklassen46

  • 4.2

    Praxis47

    • 4.2.1

      Anwendung47

    • 4.2.2

      Durchführung47

    • 4.2.3

      Anwendungsformen48

  • 4.3

    Technische Variationsmöglichkeiten50

    • 4.3.1

      Wellenlänge50

    • 4.3.2

      Leistung51

    • 4.3.3

      Frequenz51

  • 4.4

    Lasergeräte56

Einführung

Geschichtlicher Hintergrund

Die Behandlung mit Licht ist etwa so alt wie die Entstehung der Akupunktur. Erste Versuche mit Sonnenlicht wurden schon von Hippokrates (460–370 v. Chr.) und Galenus (131–201 v. Chr.) durchgeführt. Im chinesischen und arabischen Kulturkreis gab es ebenfalls therapeutische Ansätze mit Rotlichttherapie, die im 19. Jahrhundert von Europäern beachtet und weiterentwickelt wurden. In den 1930er-Jahren wurde mit Neonlicht experimentiert, das bei 632,8 nm rotes Licht aussendet. Dieser Frequenzbereich wird heute beim Rotlichtlaser (4.3.1 Wellenlänge) verwendet.
Nach Entwicklung der Ohrakupunktur verwendete Nogier die Lasertherapie\"\r\"LasertherapieLasertherapie für die Stimulation der Ohrpunkte. Bei niedriger, gewebeschonender Leistung testete er die Anwendung verschiedener Frequenzen (Tab. 4.3-1) und entwickelte auf seiner Beobachtung Anwendungsempfehlungen. Weitere Vertreter der westlichen Akupunktur, die Laserfrequenzen anwenden und ihre Erfahrungen in Anwendungsprogrammen zusammenstellten, sind z. B. Elias, Voll und Bahr.

Physikalische Grundlagen

Technische Angaben
  • Energie: Angabe in Joule (1 J = 1 mWs).

  • Frequenz: Häufigkeit des sich Lasertherapie:physikalische Grundlagenperiodisch wiederholenden Lichtimpulses; Angabe in Hertz (1/s = 1 Hz).Energie, Lasertherapie

  • Kohärenz: Zwischen allen Teilen der Laserstrahlung besteht feste Phasenbeziehung (räumlich und zeitlich), sodass es sich um Licht mit einem extrem hohen Kohärenz, LasertherapieOrdnungsgrad handelt (kohärentes Licht).

  • Leistung: Angabe in Watt (W) bzw. Milliwatt (mW).

  • Monochromasie: typisch für Laserlicht; Licht einer einzigen Wellenlänge (monochromatisches Licht) im Gegensatz zu gewöhnlichem Licht, das alle Farben enthält.

  • Monochromasie, LasertherapieStrahlengang: typisch für Laserlicht ist geringe Divergenz der Strahlen (weitgehend parallel); somit punktförmige Abbildung des Strahls auf der Haut.

  • Wellenlänge (4.3.1): Strahlengang, LasertherapieAngabe in Nanometer (nm).

Eindringtiefe
Diejenige Tiefe, bei der noch ein Drittel der ursprünglichen Strahlung Wellenlänge, Lasertherapienachweisbar ist (Monte Carlo-Definition).
Folgende Faktoren Eindringtiefe, Lasertherapiebestimmen die Eindringtiefe:
  • Leistung (4.3.2): entscheidender Faktor; Eindringtiefe verhält sich proportional zur Leistung.

  • Wellenlänge (4.3.1): je größer die Wellenlänge, desto größer die Eindringtiefe.

  • Frequenz (4.3.3): hat zu vernachlässigenden Einfluss auf Eindringtiefe.

  • Auftreffwinkel: geringster Reflexionsverlust (20–30 %) bei Auftreffwinkel 90° („senkrecht lasern“); zunehmende Reflexion und damit geringere Eindringtiefe bei davon abweichendem Winkel.

  • Gewebeart: resorbieren und reflektieren den Strahl unterschiedlich. Eindringtiefe Fett > Haut > Muskel > Knochen.

  • Hautfarbe: je dunkler die Gewebeart, LasertherapieHaut pigmentiert, desto höher ist Reflexion und Absorption des Laserstrahls.

  • Behaarungsgrad: je stärker die Behaarung, desto geringer die Eindringtiefe. Entsprechendes gilt für Kleidungsstücke. Letztere müssen selbstverständlich vor der Behaarungsgrad, LasertherapieLasertherapie entfernt werden (z. B. Strumpfhosen).

Die Eindringtiefe kann durch Druck des Lasers auf das Gewebe erhöht werden, da durch den Druck die Kapillargefäße blutleerer werden und damit weniger Hämoglobin das Laserlicht absorbiert.
Leistungseffekt
Er ergibt sich als Faktor aus der Bestrahlungszeit und Leistungsstärke des Lasers. Je schwächer die Leistung eines Lasers, desto länger muss ein Punkt bestrahlt werden, um die gleiche Dosis zu erreichen. Bei gleicher Dosis ist das Resultat zwar annähernd gleich, bei einem stärkeren Laser erzielt man aber zusätzlich eine höhere Effektdichte, d. h. der Lichteffekt pro Flächeneinheit ist höher.

Laserwirkung

Wirkmodell
Im Gewebe wird das Licht reflektiert, absorbiert und gestreut und entfaltet so seine definierte Wirkung. Es wird davon ausgegangen, dass der Laser lokale Lasertherapie:WirkungVeränderungen der elektrischen Leitfähigkeit der Haut bewirkt und über den Laserstrahl Schwingungsinformationen an die einzelne Zelle abgegeben werden. Damit soll der Zellstoffwechsel positiv beeinflusst werden. Der Laserstrahl setzt also einen Reiz, der auch einige Millimeter in die Tiefe dringt und dadurch am Ohr Akupunkturpunkte stimulieren kann. Eindringtiefe als begrenzender Faktor für die Wirkung (wie bei Körperakupunktur) spielt keine so wesentliche Rolle, da die Punkte oberflächlicher liegen.
Wirkungsmechanismen
Zelluläre Wirkung
  • Steigerung der ATP-, DNA- und RNA-Synthese (in E. coli).

  • Erhöhte Kollagen- und Proteinsynthese.

  • Verstärkte Neovaskulisierung.

  • Verminderung des Prostaglandinspiegels.

  • Verbesserte Zellatmung.

Systemische Wirkung
  • Immunstimulierend.

  • Antiphlogistisch.

  • Analgetisch.

  • Durchblutungssteigernd.

In einer Studie aus dem Jahr 2001 (veröffentlicht in Aku Med Wiss 29, 4 [2001]) wurde gezeigt, dass mit Laserbehandlung der Serotoninspiegel bei Patienten mit Migräne signifikant reduziert werden konnte. Die Freisetzung von Serotonin aus den Thrombozyten wird als bedeutender Faktor bei der Kopfschmerzentstehung bei Patienten mit Migräne eingeschätzt. Dadurch wurden die durchschnittlichen Migränetage um 44,5% gesenkt und damit auch die Medikamenteneinnahme um 75%.

Wirkungsspektrum
Mit niedriger, gewebeschonender Leistung können Akupunkturpunkte stimuliert werden. Der Reiz ist jedoch weniger intensiv als bei der Akupunkturnadel. Auch die Eindringtiefe ist begrenzt, kann aber bei den neueren, leistungsstärkeren Lasergeräten von 500 mW bis zu 4 cm betragen. Da am Ohr keine große Eindringtiefe gefordert wird, eignet sich der Laser jedenfalls zur Ohrakupunktur. Hier, wie bei der Körperakupunktur, reagieren Kinder besonders sensibel auf den Lichtreiz. Reicht die Laserstimulierung eines Kindes zur Therapie deshalb immer aus, so ist beim Erwachsenen gegenüber der Nadelakupunktur eine geringere Wirkung zu erwarten. Beim Erwachsenen sollte deshalb die Lasertherapie zur Ohrakupunktur nur verwendet werden, wenn die Angst vor der Nadel und dem damit verbundenen Schmerzreiz das Wissen um die Wirkungseinbuße übertrifft; zumal die Angst vor dem Schmerz den Schmerzreiz verstärkt. Weitere Indikationen 4.2.1.

Die Wirkung der Lasertherapie bei Kindern ist der Therapie bei Erwachsenen mittels Akupunktur aus folgenden Gründen gleichzusetzen:

  • Die zu stimulierenden Punkte sitzen oberflächlicher und können durch die Lichtenergie des Lasers leichter erreicht werden.

  • Das Energiesystem von Kindern kann erfahrungsgemäß stärker auf den Therapiereiz reagieren. Als Ursache wird vermutet, dass das Energiesystem von Kindern im Gegensatz zu Erwachsenen unbelasteter durch z. B. Umweltgifte, multiple Erkrankungen, etc. ist und damit effektiver auf den Therapiereiz reagieren kann.

  • Die Behandlung ist schmerzfrei und wird damit von Kindern eher akzeptiert.

Laserklassen

  • Klasse 1: für die Behandlung nicht geeignet. Diese Geräte haben eine vorgeschriebene, sehr geringe Intensität, die unter der Leistung liegt, die für den Lasertherapie:LaserklassenTherapiebereich erforderlich ist. Darunter fallen z. B. Laservideo, Laserdrucker, Laserdemostifte etc. Diese Geräte dürfen auf gar keinen Fall die hierfür vorgeschriebene Intensität überschreiten.

  • Klasse 2: für die Behandlung nicht geeignet, Wellenlängen zwischen 400 und 710 nm (sichtbarer Bereich), geringe Intensität. Augenschäden bei über 0,25 Sekunden Exposition möglich, obere Grenze 1 mW.

  • Klasse 3A: für die Behandlung geeignet, Wellenlängen ebenfalls im sichtbaren Bereich, zwischen 400 und 710 nm. Mittlere Intensität, Augenschäden bei über 0,25 Sekunden Exposition, obere Grenze 5 mW.

  • Klasse 3B: für die Behandlung geeignet, Wellenlängen im Infrarotbereich. Keine obere Grenze für Augenschäden, d. h. diese können schon unter 0,25 Sekunden Exposition auftreten.

  • Klasse 4: Für die Behandlung nur getriggert geeignet (Midlaser 4.3.3). Hohe Intensität. Keine Grenze für Organschäden bei Exposition von Augen und Haut – also auch Hautschäden bei sehr geringer Exposition. Alle Laser mit einer Intensität von durchschnittlich > 0,5 W fallen unter diese Klasse.

Praxis

Anwendung

  • Vorteile der Lasertherapie:

    • Schmerzfreie Behandlung, damit auch Behandlung von Lasertherapie:PraxisKindern möglich.

    • Kein Infektionsrisiko.

    • Keine Gefahr lokaler Hautreizungen (Entzündungen).

  • Nachteile der Lasertherapie:

    • Geringere therapeutische Wirkung als bei Nadelung (gilt nur bei Erwachsenen). Die Studien (11) für die neue Generation der Lasergeräte (z. B. LightNeedle, Fa. Reimers & Janssen, s. u.) zeigen inzwischen vergleichbare Wirkung der Nadelung zur Lasertherapie.

    • Hohe Anschaffungskosten.

    • Hoher Wartungsbedarf (regelmäßige Überprüfung der Funktionsfähigkeit).

  • Indikationen: Kinder, schmerzempfindliche Patienten, Patienten mit Nadelphobie, Entzündungen der Ohroberfläche, Chondritis.

  • Kontraindikationen: ergeben sich allein aus einer Überempfindlichkeit der Hautoberfläche gegen Laserlicht.

    • Absolute Kontraindikationen: Fotoreaktion (Überempfindlichkeit gegenüber Licht) bei Atopikern (meist nach 2–3 Behandlungen); vorgeschädigte Haut durch UV-Licht, Röntgen- oder Gammastrahlen.

    • Relative Kontraindikation: Medikamenteneinnahme (Zytostatika, Immunsuppressiva, arsenhaltige Medikamente), wenn diese beim Patienten zu einer Überempfindlichkeit der Haut gegenüber Laserlicht führt.

  • Nebenwirkungen/Gefahren: Netzhautschäden durch Beleuchtung der Pupille; deshalb immer (bei Kindern) Kopf gut fixieren, bzw. Elternteil oder Helfer Kopf halten lassen.

  • Anwendungsbeschränkung: unzureichende Wirkung, zu geringe Eindringtiefe bei tief liegenden Akupunkturpunkten der Körperakupunktur.

Der Laserreiz ist v.a. bei älteren Geräten leistungsabhängig meist geringer als der einer Nadel. Liegt jedoch ein sehr reaktionsfreudiges Energiesystem, wie z.B. bei Kindern, vor oder sind die Ohrpunkte sehr reaktiv, wie z.B. bei stark pathologischen Punkten, reicht die therapeutische Wirkung des Lichtreizes aus.

Durchführung

  • Behandlungsraum: muss nach DIN IEC 76(CO)6 bzw. VDE 0837/81 mit Warnschild und als Laserbereich nach DIN-Norm VDI VDE 57837 entsprechend der Unfallverhütungsvorschriften gekennzeichnet sein. Cave: Reflektierende Gegenstände (Spiegel, Chromteile etc.) sind zu entfernen!

  • Laserlicht darf nicht ins Auge gelangen (Cave: Netzhautverletzung); Das Tragen einer Schutzbrille ist für Patienten vorgeschrieben; Patientenaufklärung Augenschutz, Lasertherapieerforderlich. Cave: Bei Kindern immer Kopf fixieren (lassen).

  • Punktauswahl: Auch bei der Lasertherapie sollten zunächst beide Ohren auf pathologische Punkte untersucht werden, die zu markieren sind. Erst nach Auffinden Punktauswahl, Lasertherapiealler therapiebedürftigen Punkte wird die Behandlung begonnen.

  • Punktmarkierung: mit Markierungsstift (2.4.4). Cave: Farbige Markierung vor Laserbehandlung mit Desinfektionsmittel entfernen, da die Farbe eine Veränderung der Lichtenergie des Lasers Punktmarkierung, Lasertherapiebewirken kann.

  • Einstellungen: Je nach Gerät gewünschte Einwirkzeit, Leistung und Frequenz auch ggf. Frequenzumlauf (4.3.3) einstellen.

  • Positionierung: Laser wenige Einstellungen, LasertherapieMillimeter über den pathologischen Punkt mit dominanter Hand halten, evtl. Gerät auch direkt auf die Haut aufsetzen (Positionierung, LasertherapieAusnahme: Twin-Laser 4.3.1); Auftreffwinkel möglichst 90° zur Hautoberfläche.

  • Diagnostik: Je nach Ausführung des Lasers ist eine Diagnosetaste vorhanden. Diese reduziert die Leistung des Lasers auf 1 mW (zur Therapie 10–500 mW). Punkte können so mittels RAC-Austestung bestimmt und anschließend über die Therapietaste behandelt werden. Ist keine Diagnosetaste vorhanden, müssen die pathologischen Ohrpunkte zunächst mit 3-Volt-Hämmerchen oder Gold-Silber-Hämmerchen und RAC-Tastung aufgesucht und anschließend mit dem Laser behandelt werden.

  • Bestrahlung: Laserstrahl mit Auslösetaste aktivieren, bei vielen Geräten akustisches oder optisches Signal nach Erreichen der eingestellten Einwirkzeit; evtl. auch Bestimmung der Einwirkzeit durch Tasten des RACs. Falls das Lasermodell nicht über eine längliche, dünne Austrittsöffnung verfügt, muss ein Aufsatz für die Ohrakupunktur verwendet werden, der die Detektion punktgenau auch bei verdeckten Lokalisationen am Ohr ermöglicht. Cave: Der Laser darf nur von medizinischem Fachpersonal bedient werden, das in die Gefahren der Lasertherapie eingewiesen wurde.

Bezüglich Punktauswahl, Behandlungsverlauf und -zeitraum gelten die Regeln der Ohrakupunktur.

Anwendungsformen

Laser-Monotechnik
Alleinige Behandlung der am Ohr gefundenen pathologischen Punkte durch Bestrahlung mit Laserlicht.
  • Lasertherapie:AnwendungsformenDurchführung: 4.4.2.

  • Bestrahlungsdauer: hängt von Laser-Monotechnikder Leistungsstärke des Lasers ab.

    • Bei 10 mW: 25–30 Sekunden.

    • Bei 50 mW: 10–15 Sekunden.Bestrahlungsdauer:Laser-Monotechnik

    • Bei 150 mW: 5 Sekunden.

Hybridtechnik
Kombination der Laserakupunktur mit der Nadeltechnik; nach Setzen der Akupunkturnadel Bestrahlen der Eintrittsstelle mit dem Laserlicht (Einwirkzeit abhängig von der Leistung); Hybridtechnikdadurch zusätzliche Wirkungsverstärkung der Akupunktur.
  • Indikationen: schwere (therapieresistente) Erkrankungen.

  • Durchführung: Bei dieser Technik wird zunächst der pathologische Ohrpunkt akupunktiert. Danach wird die gesetzte Nadel mit Laserlicht der gewählten Frequenz (4.3.3) bestrahlt. Der Laser sollte bei der Behandlung so gehalten werden, dass sich der Laserstrahl mit dem Endpunkt der gestochenen Nadel trifft.

  • Bestrahlungsdauer: hängt von der Leistungsstärke des Lasers ab.

    • Bei 10 mW: 5 Sekunden.

    • Bei 50 mW: 1–2 Sekunden.

    • Bestrahlungsdauer:Hybridtechnik Bei 150 mW: 1–2 Sekunden.

LightNeedle-System
Das Laserlicht wird über mehrere Fiberglassonden (z. B. 12 Stück in Kombination mit Physiolaser/Aku-Wave-Gerät [baugleiche Geräte], Fa. Reimers & Janssen, s. LightNeedle-Systemu.) auf die Akupunkturpunkte simultan geleitet. Bei der Körperakupunktur kann durch die Ablenkung des Laserstrahls am Sondenende mit einem 90-Grad-Winkel die Spitze der Sonde plan auf den Akupunkturpunkt für die Behandlungsdauer aufgeklebt werden. Bei der Fiberoptik zur Ohrakupunktur wird der Lichtaustritt zur besseren Anwendbarkeit nicht abgelenkt, sondern tritt geradeaus aus. Derzeit wird ein Gerät mit bis zu 50 mW Leistung bei einer Wellenlänge von 655 nm angeboten.
  • Indikationen: bei sensiblen Patienten oder bei Patienten mit Angst vor Nadel-Akupunktur.

  • Durchführung: Die zunächst mit RAC-Untersuchung gefundenen pathologischen Ohrpunkte werden nach Platzierung der nötigen Anzahl von Sonden (entsprechend der Anzahl der pathologischen Punkte) am Ohr therapiert.

  • Bestrahlungsdauer: Die Therapiedauer richtet sich nach Frequenz und Therapieprogramm und wird vom Gerät berechnet, das sich nach erfolgter Bestrahlungsdauer:LightNeedle-SystemTherapie automatisch abschaltet.

Kombination: Lasertherapie und TCM
Die Lasertherapie kann auch mit Verfahren der TCM kombiniert werden. Es empfiehlt sich bei Kindern neben den Ohrakupunkturpunkten Lasertherapie:Kombinationstherapieauch die Körperakupunkturpunkte mit Laser zu bestrahlen. Als Ergänzung kann dann zusätzlich die chinesische Phytotherapie eingesetzt werden.
  • Durchführung: Zunächst sollte das Ohr untersucht und mit Laser therapiert werden. Erst anschließend ist es sinnvoll, die Körperpunkte zu behandeln. Bei umgekehrter Reihenfolge kann sich das Auffinden der pathologischen Punkte am Ohr mittels RAC erschweren, da sich pathologische Punkte gegenseitig verstärken. Bei vorgezogener Behandlung der Körperakupunkturpunkte schwächen sich die pathologischen Punkte am Ohr ab.

  • Behandlungsdauer: wie bei Monotherapie (s. o.).

Weiterhin ist die Kombination mit der konventionellen Medizin und den Naturheilverfahren, wie in Kapitel 1.2.3 für die Ohrakupunktur beschrieben ist, möglich.
Lokaltherapie
Als Lokaltherapie wird die flächige Bestrahlung von Körperregionen bezeichnet.
  • Indikationen: frische Sportverletzungen (wie z. B.Lasertherapie:Lokaltherapie bei Zerrungen, Prellungen, Schwellungen und Hämatomen) sowie Hautveränderungen (Sportverletzungen, Lasertherapie, lokalebevorzugt bei Exanthemen, die sich durch Sonnenlicht zurückbilden, z. B. Psoriasis, Neurodermitis, Ekzeme).

  • Durchführung: Auch Exantheme, Lasertherapie, lokalehier sollte zunächst das Ohr untersucht und mit Laser therapiert werden. Erst anschließend ist es sinnvoll, die Körperregionen flächig durch Abfahren mit dem Laserstrahl oder Aufsetzen eines Flächenlaseradapters zu bestrahlen. Bei umgekehrter Reihenfolge kann sich das Auffinden der pathologischen Punkte am Ohr mittels RAC erschweren, da die Behandlung der Körperregion die pathologischen Ohrpunkte abschwächt.

  • Behandlungsdauer:

    • Bewegungsapparat: bevorzugt mit der Frequenz C nach Nogier (9,12 Hz); bei 50 mW 80–120 Sekunden/cm2, bei 150 mW 25–40 Sekunden/cm2.

    • Hauterkrankungen: bevorzugt mit der Frequenz A nach Nogier (292 Hz); bei 50 mW 40–80 Sekunden/cm2, bei 150 mW 15–30 Sekunden/cm2.

  • Anwendungszeitraum:

    • Bewegungsapparat: innerhalb der ersten beiden Wochen nach Auftreten des Traumas alle 1–2 Tage.

    • Hauterkrankungen: Es gilt der gleiche Zeitraum wie für die Akupunktur, also durchschnittlich 1×/Wo.

Eine Wirkungsverstärkung erreicht man, wenn neben der Lokaltherapie eine Akupunkturbehandlung (Ohr/Körper) durchgeführt wird. Der Heilungsverlauf wird dadurch gegenüber der üblichen konservativen Therapie (Salbenverbände, physikalische Therapie) deutlich verkürzt.

Kombination: Lokaltherapie und Ohr-Lasertherapie
  • Indikationen: frische Sportverletzungen (wie z. B. bei Zerrungen, Prellungen, Schwellungen und Lasertherapie:Lokaltherapie und Ohr-LasertherapieHämatomen) sowie Hautveränderungen (z. B. Exanthem, Ekzem).

  • Durchführung: zunächst Ohrakupunktur, anschließend zusätzlich verletztes Muskelareal, Gelenk oder Hautveränderungen mit Laserlicht bestrahlen.

  • Behandlungsdauer: hängt von der Leistungsstärke des Lasers ab. Zunächst erfolgt die Behandlung der Ohrpunkte:

    • Bei 10 mW: 25–30 Sekunden.

    • Bei 50 mW: 10–15 Sekunden.

    • Bei 150 mW: 5 Sekunden.

Anschließend erfolgt die Behandlung der Körperregion:
    • Bei 10 mW: 200–600 Sekunden/cm2 (eignet sich nur sehr eingeschränkt zur Lokaltherapie).

    • Bei 50 mW: 40–120 Sekunden/cm2.

    • Bei 150 mW: 15–40 Sekunden/cm2.

Technische Variationsmöglichkeiten

Wellenlänge

Zwei Lasertypen mit unterschiedlicher Wellenlänge finden in der Ohrakupunktur Anwendung:
  • Lasertherapie:WellenlängeInfrarot-Laser: meist Halbleiter- oder Diodenlaser mit Wellenlänge von ca.Wellenlänge, Lasertherapie 780–904 nm. Zur Orientierung wird ein sichtbarer, roter Lichtstrahl (Infrarot-Laser, WellenlängeRichtstrahl) beigefügt. Vorteil: höhere Eindringtiefe. Nachteil: teurer als Rotlicht-Laser. Kostenpunkt: ca. 500–5 000 €.

  • Rotlicht-Laser: Helium-Neon-Laser Wellenlänge 635 nm. Vorteil: kostengünstiger als Infrarot-Laser. Nachteil: geringste Rotlicht-Laser, WellenlängeEindringtiefe. Kosten: ca. 100–1 500 €.

Twin-Laser: Kombinationsgerät Twin-Laser, Wellenlängemit Rotlicht- und Infrarotfunktion. Selektive oder kombinierte Anwendung möglich. Besonderheiten: beide Strahlengänge treffen sich ca. 5mm nach Austritt aus dem Gerät, Abstand zum Behandlungspunkt entsprechend beachten! Vorteil: Erreichen von mehreren Gewebeschichten entsprechend der Eindringtiefen der beiden Wellenlängen. Nachteil: teuerste Lösung. Kostenpunkt: ca. 5000–10000 €.

Leistung

Je höher die Leistung, desto größer die Eindringtiefe und die Effekte auf das Gewebe; dadurch geringere Einwirkzeiten erforderlich. Folgende Lasertypen werden angewendet:
  • Softlaser: Leistung 10–1000 mW. Anwendung: in der Körper- und Ohrakupunktur, sowie in der Dermatologie und Sportmedizin zur Flächenbestrahlung.

  • Softlaser, LeistungMidlaser: Laser mit bis zu 10 W, deren Lichtstrahl durch zeitliche Triggerung auf Wirkung eines Softlasers abgemildert wird. Anwendung: nur in der Körper- Midlaser, Leistungund Ohrakupunktur.

  • Hard- oder Powerlaser (Chirurgie-Laser): Laser mit höherer Hardlaser, LeistungLeistung (> 30 W). Anwendung: in der operativen Therapie.

Chirurgie-Laser, LeistungFolgende Wellenlängen werden zur Erreichung folgender Leistung benötigt:
  • Powerlaser, Leistung 635 nm für 10 mW.

  • 670 nm für 20 mW.

  • 785 nm (infrarot) für 50 mW.

  • 820 nm (infrarot) für 150 mW.

  • 904 nm (infrarot, Impulslaser) für 10 W.

Frequenz

Häufigkeit des sich periodisch wiederholenden Lichtimpulses, Angabe in Hertz (Hz); die einzelnen Frequenzen werden durch zeitlich verschiedene Unterbrechung eines Dauerstrahls Lasertherapie:Frequenzenerzeugt.
  • Frequenzbereiche: von 1–100.000 Hz. Die Zuordnung der einzelnen Frequenzen zu Behandlungsindikationen entspricht Erfahrungswerten; Abweichungen zwischen verschiedenen Autoren (Frequenzen nach Nogier [Tab. 4.3-1], nach Elias [Tab. 4.3-2], nach Voll [Tab. 4.3-3], nach Bahr [Tab. 4.3-4, Tab. 4.3-5, Tab. 4.3-6] und nach Reininger [Tab. 4.3-7, Tab. 4.3-8, Tab. 4.3-9]). Alle Frequenzempfehlungen gelten sowohl für die Ohr- als auch für die Körperakupunktur. Detaillierte Forschungsergebnisse zur Wirkweise der Frequenzen auf den Körper liegen bislang noch nicht vor. Erfahrungen zeigen, dass niedrige Frequenzen (10–100 Hz) eine stärkere schmerzstillende Komponente haben, mittlere Frequenzen (100–500 Hz) Ödemen entgegenwirken, höhere Frequenzen (2500–5000 Hz) am besten entzündliche Prozesse beeinflussen (Hode, Turner 2002).

  • Sonderform Dauerstrahl: Laser mit kontinuierlicher Dauerstrahlsendung ohne frequenzerzeugender Unterbrechung werden von einigen Autoren der Verwendung von Frequenzen vorgezogen.

  • Sonderform Frequenzumlauf: Entwicklung mit programmierbarem Frequenzablauf während eines definierten Zeitraums; die Wirkungsverstärkung erfolgt durch Kombination von verschiedenen Frequenzen mit ähnlichem Wirkungsspektrum.

Lasergeräte

Die hier vorgestellten Lasergeräte der Lasergeräte\"\r\"LasergeräteLaserklasse 3B erheben keinen Anspruch auf eine vollständige Lasertherapie:LasergeräteAuflistung aller derzeit verkäuflichen Geräte. Hierbei wurde vielmehr vom Autor eine subjektive Auswahl von Geräten getroffen, mit denen er selbst Erfahrung sammeln konnte und die er subjektiv als qualitativ hochwertig einschätzt. Beim geplanten Kauf eines Lasergeräts ist die umfassende Beratung durch verschiedene Herstellerfirmen zu empfehlen. Diese Beratung kann nicht durch die exemplarische Darstellung einzelner Lasertypen ersetzt werden.
Handylaser Trion (Fa. Reimers & Janssen)
  • Technische Details:

    • Leistung von 10–150 mW wählbar (geräteabhängig).

    • Neben Dauerstrahl vorgegebene Frequenzwahl für 7 Nogier- und 7 Bahr-Frequenzen.

  • Funktionen:

    • Automatischer Energy-Timer.

    • Zusätzlich akustisches Tonsignal.

    • Memory-Funktion für zuletzt gewählte Frequenz.

    • Reduziertaste zur Punktsuche.

    • Punktsuchfunktion (akustische Anzeige + Leuchtdiodenkette).

    • Präzisionsoptik für hohe Energiedichte (feiner Laserausgang D: 0,1 mm).

  • Einsatzmöglichkeiten:

    • Ohrakupunktur.

    • Körperakupunktur (v. a. bei Kindern).

    • Bestrahlung von Gelenken (Präzisionsoptik).

  • Preisrahmen (jeweils inkl. Ladestation, Laserschutzbrille, Koffer, Gebrauchsanleitung):

    • 50 mW (inkl. Reduziertaste 10 mW), 785 nm, Infrarot: ca. 1 895 € + MWSt.

    • 150 mW (inkl. Reduziertaste 10 mW), 810 nm, Infrarot: ca. 2 890 € + MWSt.

Laserpen Expert (Fa. Reimers & Janssen/asiamed)
  • Technische Details:

    • Leistung von 10–500 mW wählbar (geräteabhängig).

    • Neben Dauerstrahl vorgegebene Frequenzwahl für Nogier – Bahr – Reininger (viral, antibakteriell, Allergie, Tinnitus), Meridianfrequenzen nach Reininger, Schmerzfrequenz, Chakren.

    • Bahr II – Frequenzen, u. a. Schmerzfrequenz (963,5 Hz) + Homöopathie-Frequenz (7 708,0 Hz).

  • Funktionen:

    • Timer (variabel).

    • Memoryfunktion für zuletzt gewählte Frequenz.

    • Reduziertaste zur Punktsuche.

  • Einsatzmöglichkeiten:

    • Ohrakupunktur.

    • Körperakupunktur (v. a. bei Kindern).

    • Bestrahlung von Gelenken (Präzisionsoptik).

  • Preisrahmen (jeweils inkl. Ladestation, Laserschutzbrille, Koffer, Gebrauchsanleitung):

    • 70 mW 785 nm, Infrarot: ca. 2 850 € + MWSt.

    • 200 mW 810 nm, Infrarot: ca. 3 950 € + MWSt.

    • 500 mW 810 nm, Infrarot: ca. 4 450 € + MWSt.

Physiolaser olympic/Aku-Wave (Fa. Reimers & Janssen)
  • Technische Details:

    • Leistung von 10–500 mW wählbar (Lasersondenabhängig).

      • 785 nm max. 50 mW.

      • 810 nm max. 500 mW.

      • 670 nm max. 200 mW.

      • 904 nm max. 90 W.

    • Programmierte Frequenzen nach: Nogier, Bahr, Reininger, Elias.

    • Bahr II-Frequenzen, u. a. Schmerzfrequenz (963,5 Hz) + Homöopathie-Frequenz (7708,0 Hz).

    • Freie Frequenzwahl möglich.

    • Touchscreen.

    • Therapieprogramme für Universal, Dermatologie, Dental, Akupunktur, Veterinärmedizin.

    • Zwei angeschlossene Lasersonden (oder Flächensonden) können zeitgleich mit unterschiedlichen Frequenzen und Leistungen arbeiten.

    • Verschiedene Applikatoren erhältlich.

    • Nachträgliches Einlesen von Frequenzen und Programmen über Speicherkarte möglich.

    • Frequenzmischung möglich.

  • Funktionen:

    • Punktsuche von Ohr- und Körperpunkten über Balkendiagramm und numerische Anzeige, zusätzlich ansteigendes akustisches Signal.

    • Anschluss von Diagnoseset möglich.

    • Fernbedienbare Sicherheitsverriegelung.

    • Memoryfunktion für zuletzt gewählte Frequenz.

    • Ladezustandsanzeige.

    • Zwei Laserausgänge für verschiedene Sonden.

    • Rotlichtsonde, Flächensonde, Impulslasersonde erhältlich.

    • Zwei Patienten simultan behandelbar.

  • Einsatzmöglichkeiten:

    • Ohrakupunktur.

    • Körperakupunktur (v. a. bei Kindern).

    • Bestrahlung von Gelenken, sowie bei Hauterkrankungen, Sportverletzungen.

    • Tinnitusbehandlung durch Innenohrbestrahlung.

    • Verwendung in Zahnmedizin und Veterinärmedizin möglich.

  • Preisrahmen (jeweils inkl. Ladestation, Laserschutzbrille, Koffer, Gebrauchsanleitung); Basisgerät: ca. 3.590 € (+ MWSt.) zuzüglich folgender Lasersonden:

    • 785 nm (max. 50 mW), Rotlicht: ca. 1 170 € + MWSt.

    • 810 nm (max. 500 mW), Infrarot: ca. 2 190 € + MWSt.

    • 670 nm (max. 200 mW), Infrarot: ca. 3 650 € +MWSt.

    • 904 nm (max. 90 W), Infrarot: ca. 2 190 € + MWSt.

LightNeedle (Fa. Reimers & Janssen) in Kombination mit Physiolaser/Aku-Wave
  • Technische Details:

    • Leistung bis 50 mW/655 nm pro Fieberoptik.

    • 12 Ausgänge für Laserdioden.

    • Umfassende Programmwahl mit verschiedenen Frequenzen nach Reininger, Bahr und Nogier, alle Biofrequenzen.

  • Funktionen:

  • Automatischer Energy-Timer.

    • Zwei Patienten simultan behandelbar. Über Physiolaser/Aku-Wave Grundgerät; auch mit 2 Sonden zeitgleich an einem Patienten (z. B. periphere Auflage + Ohrsonde).

    • Präzisionsoptik für hohe Energiedichte (feiner Laserausgang D: 0,1 mm).

    • Mobil und platzsparend.

  • Einsatzmöglichkeiten:

    • Ohrakupunktur.

    • Körperakupunktur.

  • Preisrahmen (inkl. Netzteil, Laserschutzbrille, Koffer, Handbuch, Gebrauchsanleitung):

    • LightNeedle: ca. 5 600 € + MWSt.

    • inkl. Physiolaser olympic 500 oder Aku-Wave 4 (baugleiche Modelle): ca. 8 400 € + MWSt.

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