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B978-3-437-58755-9.00005-7

10.1016/B978-3-437-58755-9.00005-7

978-3-437-58755-9

Prüfungstermin Oktober 2013

241?

Welche Aussage trifft zu?

Ein diastolisches Geräusch spricht:

Antwort AFür eine Pulmonalklappenstenose

Antwort BFür eine Mitralklappeninsuffizienz

Antwort CFür eine Trikuspidalklappenstenose

Antwort DFür eine Aortenstenose

Antwort EBei zusätzlichem Systolikum gegen einen Herzklappenfehler

241!

Antwort C ist richtig.

zu Antwort A

Die Pulmonalklappenstenose verursacht ein systolisches Geräusch mit p. m. (Punctum maximum) über dem 2. ICR links parasternal.

zu Antwort B

Die Mitralklappeninsuffizienz verursacht ein systolisches Geräusch mit p. m. über dem 5. ICR in der MCL li. Eine Fortleitung in die Axilla ist möglich.

zu Antwort C

Die Trikuspidalklappenstenose verursacht ein diastolisches Geräusch mit p. m. über dem 4. ICR rechts parasternal.

zu Antwort D

Die Aortenstenose verursacht ein systolisches Geräusch mit p. m. über dem 2. ICR rechts parasternal. Eine Fortleitung in die Karotiden ist möglich.

zu Antwort E

Ein zusätzliches diastolisches Geräusch kann z. B. bei einer Aortenklappeninsuffizienz auftreten und spricht für ein kombiniertes Vitium.

242?

Welche der folgenden Aussagen zum Schlafapnoe-Syndrom treffen zu?

  • 1.

    Es tritt gehäuft bei adipösen Patienten auf.

  • 2.

    Mögliche Komplikationen sind u. a. nächtliche Herzrhythmusstörungen.

  • 3.

    Die Erkrankung ist gut medikamentös zu behandeln.

  • 4.

    Durch die gehäuften Schlafunterbrechungen kommt es zu Tagesmüdigkeit bei Leistungsminderung und erhöhtem Unfallrisiko.

  • 5.

    Empfohlen wird zur Verbesserung der Schlafqualität ein Glas Wein am Abend.

Antwort ANur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.

Antwort BNur die Aussagen 3 und 4 sind richtig.

Antwort CNur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig.

Antwort DNur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig.

Antwort EAlle Aussagen sind richtig.

Sie werden zu einem alkoholkranken älteren Mann gerufen. Dieser zeigt sich desorientiert, in seiner Merkfähigkeit gestört und konfabuliert.

242!

Antwort C ist richtig.

zu Antwort A

Der Großteil der Patienten mit Schlafapnoe-Syndrom ist adipös.

zu Antwort B

Herzrhythmusstörungen, aber auch die Entwicklung einer arteriellen Hypertonie und eines Apoplexes zählen zu den Komplikationen des Syndroms.

zu Antwort C

Die Therapie besteht in Gewichtsreduktion, Alkohol- und Nikotinkarenz, Behandlung vorhandener Atemhindernisse und die Verwendung von CPAP-Masken über Nacht (continuous positive airway pressure). Eventuell kann eine chirurgische Therapie zum Einsatz kommen.

zu Antwort D

Tagesmüdigkeit, Leistungsminderung und Einschlafneigung am Tag zählen zu den typischen Symptomen. Andere Symptome sind Veränderungen der Persönlichkeit, Gereiztheit, Unkonzentriertheit, Nachlassen der mentalen und körperlichen Leistungsfähigkeit und morgendliche Kopfschmerzen.

zu Antwort E

Abendlicher Alkoholkonsum verstärkt das Schlafapnoe-Syndrom und reduziert die Schlafqualität.

243?

Welche Aussage zum Plasmozytom (multiples Myelom) trifft zu?

Antwort AEine Prophylaxe mit Vitamin D und Kalzium halbiert das Erkrankungsrisiko.

Antwort BEs ist eine Erbkrankheit mit autosomal-dominanter Vererbung.

Antwort CDas mittlere Alter bei der Erstdiagnose liegt bei etwa 30 Jahren.

Antwort DKnochenschmerzen sind ein typisches Syndrom.

Antwort EBei dem geringsten Verdacht ist eine sofortige Liquorpunktion erforderlich.

Sie werden zu einem alkoholkranken älteren Mann gerufen. Dieser zeigt sich desorientiert, in seiner Merkfähigkeit gestört und konfabuliert.

243!

Antwort D ist richtig.

zu Antwort A

Eine Prophylaxe mit Vitamin D und Kalzium reduziert das Osteomalazie- und Osteoporoserisiko.

zu Antwort B

Das Plasmozytom ist eine bösartige Erkrankung der Plasmazelle. Sie entwickelt sich im Knochenmark. Die Ursachen sind unklar, Strahlenbelastung und Chemikalienexposition begünstigt das Auftreten.

zu Antwort C

Das Plasmozytom ist eine Erkrankung der älteren Menschen. Das mittlere Alter bei der Erstdiagnose liegt bei etwa 70 Jahren.

zu Antwort D

Knochenschmerzen, Neigung zu Spontanfrakturen, Anämie, Infektanfälligkeit und Hyperkalzämie zählen zu den typischen Symptomen. In der Serumelektrophorese findet sich eine monoklonale Gammopathie, im Urin eine Bence-Jones-Proteinurie.

zu Antwort E

Eine Liquorpunktion ist bei Erkrankungen des ZNS indiziert. Die Diagnose des Plasmozytoms erfolgt aus der Serumuntersuchung (Eiweiß-Elektrophorese) und der Knochenmarkspunktion.

244?

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Bei einem Patienten wurde während eines Klinikaufenthaltes festgestellt, dass er Hepatitis B-Virusträger ist.

Zu den typischen Ansteckungsrisiken für Hepatitis B zählen:

  • 1.

    Intravenöse Drogenabhängigkeit

  • 2.

    Sexuelle Kontakte

  • 3.

    Verschmutztes Trinkwasser

  • 4.

    Tätigkeit im medizinischen Bereich

  • 5.

    Tröpfcheninfektion

Antwort ANur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.

Antwort BNur die Aussagen 1 und 5 sind richtig.

Antwort CNur die Aussagen 3 und 4 sind richtig.

Antwort DNur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig.

Antwort EAlle Aussagen sind richtig.

244!

Antwort D ist richtig.

zu Antwort A

Die intravenöse Drogenabhängigkeit ist ein Risikofaktor. Die Hepatitis B kann über kontaminierte Injektionsmaterialien übertragen werden.

zu Antwort B

Die Hepatitis B zählt zu den sexuell übertragbaren Erkrankungen, kann also über ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen werden.

zu Antwort C

Verschmutztes Trinkwasser kann zu Infektionen mit Hepatitis A oder E führen. Das Hepatitis B-Virus wird parenteral übertragen.

zu Antwort D

Die Tätigkeit im medizinischen Bereich ist ein Risikofaktor für die Infektion mit Hepatitis B. Meist erfolgt die Infektion über Nadelstichverletzungen.

zu Antwort E

Die Hepatitis B wird parenteral übertragen. Über Tröpfchen können z. B. Mumps, Influenza, Masern oder Röteln übertragen werden.

245?

Welche der folgenden Aussagen zur Harnuntersuchung treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Antwort AJedes Auftreten von Glukose im Urin bedeutet, dass ein Diabetes mellitus vorliegt.

Antwort BTypisch für Diabetes mellitus ist nicht nur das Auftreten von Glukose im Harn, sondern auch das vermehrte Auftreten von Bilirubin und Urobilinogen.

Antwort CDie Harnuntersuchung ist noch genauer als die Blutuntersuchung bei der Aufdeckung von Diabetes mellitus in einem frühen Stadium.

Antwort DMikroalbuminurie ist beim Diabetiker ein Hinweis auf eine diabetische Nephropathie.

Antwort EDie Harnzuckerselbstkontrolle ist bei Diabetikern nicht geeignet, um festzustellen, ob eine optimale Blutzuckereinstellung vorliegt.

245!

Antworten D und E sind richtig.

zu Antwort A

Eine Glukosurie kann im Rahmen eines Diabetes mellitus vorkommen, wenn die Nierenschwelle (160–180 mg/dl) überschritten ist. Ein anderer Grund ist die renale Glukosurie (tubuläre Nierenerkrankung), die mit unzureichender Glukoserückresorption aus dem Primärharn einhergeht. Auch bei normalen Serumglukosewerten liegt eine Glukosurie vor.

zu Antwort B

Im Rahmen des Diabetes mellitus kann neben der Glukosurie auch eine Ketonurie, besonders bei DM Typ I auftreten. Bilirubinurie und Urobilinogenurie treten beim Ikterus auf.

zu Antwort C

Die Serumuntersuchung (z. B. oraler Glukosetoleranz-Test) ist bei der Frühdiagnose deutlich genauer als die Bestimmung von Glukose im Urin, die erst bei ab 160–180 mg/dl über den Urin ausgeschieden wird.

zu Antwort D

Mikroalbuminurie (30–300 mg/Tag) ist beim Diabetiker Hinweis auf diabetische Nephropathie.

zu Antwort E

Die Harnzuckerselbstkontrolle ist bei Diabetikern nicht geeignet, um festzustellen, ob eine optimale Blutzuckereinstellung vorliegt. Geeigneter sind Blutzucker-Tagesprofile.

246?

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Zu den Hauptursachen eines Ulcus cruris zählen:

Antwort AChronisch arterielle Verschlusskrankheit

Antwort BChronisch venöse Insuffizienz

Antwort CChronisches Ulcus ventriculi

Antwort DAdipositas

Antwort EAllergien

246!

Antworten A und B sind richtig.

zu Antwort A

Die chronisch arterielle Verschlusskrankheit kann im Stadium IV mit einem Ulcus cruris einhergehen. Typischerweise findet sich das Ulkus im Endstromgebiet, v. a. an den Zehen und am lateralen Knöchel.

zu Antwort B

Die chronisch venöse Insuffizienz kann in späten Stadien mit einem Ulcus cruris einhergehen. Dabei findet sich das Ulkus v. a. am medialen Knöchel. Die Unterschenkel sind meist geschwollen und zeigen Pigmentverschiebungen.

zu Antwort C

Ein chronisches Ulcus ventriculi findet sich im Magen und kann in der Folge z. B. bluten oder maligne entarten.

zu Antwort D

Im Zuge der Adipositas können unterschiedlichste Erkrankungen auftreten, u. a. Arthrose, Dyspnoe, Cholelithiasis, psychische Verstimmungen oder arteriosklerotische Veränderungen. Im Zuge der Arteriosklerose können arterielle Ulzera entstehen. Die Frage bezieht sich allerdings auf die Hauptursachen!

zu Antwort E

Allergien zählen nicht zu den Hauptursachen des Ulcus cruris.

247?

Zu welchen der folgenden Komplikationen kann M. Crohn führen?

  • 1.

    Mechanischer Ileus

  • 2.

    Fistel

  • 3.

    Abszess

  • 4.

    Perforation

  • 5.

    Darmkrebs

Antwort ANur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.

Antwort BNur die Aussagen 3 und 4 sind richtig.

Antwort CNur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig.

Antwort DNur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig.

Antwort EAlle Aussagen sind richtig.

247!

Antwort E ist richtig.

zu Antwort A

Ein mechanischer Ileus kann durch das stenosierende Wachstum komplizierend auftreten.

zu Antwort B

Eine Fistelbildung kann bereits als Frühsymptom auftreten. Am häufigsten finden sich Fistelgänge perianal, aber auch in die Vagina, Haut oder Blase.

zu Antwort C

Eine Abszessbildung kann im Rahmen des M. Crohn auftreten.

zu Antwort D

Eine Perforation kann komplizierend bei M. Crohn auftreten.

zu Antwort E

Die maligne Entartung kann eine (seltene) Komplikation des M. Crohn sein. Wesentlich häufiger ist sie jedoch bei der Colitis ulcerosa.

248?

Ein 10-jähriger Junge mit Fieber und Halsschmerzen wird von seinem Vater in Ihre Praxis gebracht.

Welche der genannten Befunde sprechen am ehesten für eine streptokokkenbedingte Erkrankung?

Wählen Sie zwei Antworten!

Antwort APeriorale Blässe

Antwort BScharf begrenzte, schuppende Hautveränderungen an beiden Ellenbogen

Antwort CKleine weißliche Flecken mit leicht gerötetem Hof an der Wangenschleimhaut

Antwort DHautausschlag mit Bläschen und Krusten („Sternenhimmel“)

Antwort EStark gerötete Zunge mit hervorstehenden Papillen

248!

Antworten A und E sind richtig.

zu Antwort A

Die periorale Blässe ist für Scharlach typisch. Andere Befunde sind ein dichtstehendes Exanthem, das in den Leisten und Achseln beginnt und nach kranial zieht. Im Rachenbefund finden sich abwischbare Eiterstippchen, Erdbeer- und Himbeerzunge.

zu Antwort B

Scharf begrenzte, schuppende Hautveränderungen an beiden Ellenbogen sprechen eher für die Psoriasis vulgaris, insbesondere wenn die Hauterscheinungen über den Streckseiten liegen. Infektionen mit β-hämolysierenden Streptokokken können das Auftreten der Psoriasis begünstigen.

zu Antwort C

Kleine weißliche Flecken mit leicht gerötetem Hof an der Wangenschleimhaut sprechen für Koplik-Flecken bei Masern.

zu Antwort D

Hautausschlag mit Roseolen, Bläschen und Krusten („Sternenhimmel“) spricht für die Windpocken-Erkrankung.

zu Antwort E

Stark gerötete Zunge mit hervorstehenden Papillen spricht für das Vorhandensein einer Himbeerzunge, die für die Scharlach-Erkrankung typisch ist.

249?

Welche der folgenden Ursachen können zu einem Aszites führen?

  • 1.

    Rechtsherzinsuffizienz

  • 2.

    Leberzirrhose

  • 3.

    Akuter Gichtanfall

  • 4.

    Ovarialkarzinom

  • 5.

    Dekompensierte Niereninsuffizienz

Antwort ANur die Aussagen 1 und 5 sind richtig.

Antwort BNur die Aussagen 2 und 4 sind richtig.

Antwort CNur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig.

Antwort DNur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig.

Antwort ENur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig.

249!

Antwort D ist richtig.

Aszites ist definiert als Ansammlung von Flüssigkeit in der freien Peritonealhöhle. Die Ursachen sind vielfältig:

  • Leberzirrhose (portaler Aszites)

  • Rechtsherzinsuffizienz (kardialer Aszites)

  • Tumore der Bauchhöhle (maligner Aszites)

  • Nephrotisches Syndrom (hypalbuminämischer Aszites)

  • Bakterielle Peritonitis (entzündlicher Aszites)

zu Antwort A

Die Rechtsherzinsuffizienz kann mit einem Aszites einhergehen.

zu Antwort B

Die Leberzirrhose kann einen Aszites verursachen.

zu Antwort C

Der akute Gichtanfall geht mit Gelenkschmerzen, lokalen und gelegentlich systemischen Entzündungszeichen einher.

zu Antwort D

Das Ovarialkarzinom kann einen malignen Aszites hervorrufen.

zu Antwort E

Die dekompensierte Niereninsuffizienz kann einen Aszites durch Flüssigkeitsretention hervorrufen.

250?

Welche der folgenden Anzeichen treffen für eine Hypothyreose zu?

  • 1.

    Gesteigerte Reflexe

  • 2.

    Müdigkeit

  • 3.

    Gewichtszunahme

  • 4.

    Neigung zur Steigerung der Körpertemperatur

  • 5.

    Neigung zur Obstipation

Antwort ANur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig.

Antwort BNur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig.

Antwort CNur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig.

Antwort DNur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig.

Antwort EAlle Aussagen sind richtig.

250!

Antwort C ist richtig.

zu Antwort A

Gesteigerte Reflexe sind typisch für die Hyperthyreose. Andere Symptome sind feuchte Haut, Tachykardie, Hypertonie mit großer Blutdruckamplitude, Diarrhöen, Haarausfall, Nervosität und Schlafstörungen. Im Zuge der Hypothyreose sind die Reflexe abgeschwächt.

zu Antwort B

Müdigkeit ist neben trockener Haut, Obstipation, Kälteempfindlichkeit, reduzierten Reflexen, Myxödem und depressiver Verstimmung typisch für die Hypothyreose.

zu Antwort C

Gewichtszunahme ist ein typisches Symptom der Hypothyreose.

zu Antwort D

Erhöhte Körpertemperatur und Wärmeintoleranz sind typische Symptome der Hyperthyreose. Erniedrigte Körpertemperatur und Kälteempfindlichkeit sind Symptome der Hypothyreose.

zu Antwort E

Neigung zur Obstipation ist für die Hypothyreose, Diarrhöen und Gewichtsabnahme für die Hyperthyreose typisch.

251?

Welche der folgenden Aussagen treffen auf die Epididymitis (Nebenhodenentzündung) zu?

  • 1.

    Der Schmerz ist plötzlich (häufig auch nachts) einsetzend und von stärkstem Charakter.

  • 2.

    Meist nehmen die Schmerzen beim Anheben des Skrotums ab (Prehn-Zeichen positiv).

  • 3.

    Die Schmerzen werden durch Anheben des Hodens verstärkt (Prehn-Zeichen negativ).

  • 4.

    Die Schmerzen nehmen langsam zu, breiten sich entlang des Samenstrangs bis zur Leistenregion aus.

  • 5.

    Die Ursache ist meist eine fortgeleitete Infektion bei Harnwegsinfektion.

Antwort ANur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.

Antwort BNur die Aussagen 2 und 4 sind richtig.

Antwort CNur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig.

Antwort DNur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig.

Antwort ENur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig.

251!

Antwort D ist richtig.

zu Antwort A

Plötzliche, häufig auch nachts einsetzende stärkste Schmerzen sind kennzeichnend für die Hodentorsion. Bei der Nebenhodenentzündung entwickeln sich die Schmerzen meist langsam.

zu Antwort B

Im Zuge der Nebenhodenentzündung nehmen die Schmerzen beim Anheben/Hochlagerung des Hodens ab (Prehn-Zeichen positiv).

zu Antwort C

Verstärkung der Schmerzsymptomatik beim Anheben des Hodens (Prehn-Zeichen negativ) ist ein typisches Symptom der Hodentorsion.

zu Antwort D

Die Schmerzen nehmen langsam zu, haben meist einen ziehenden Charakter und breiten sich bis in die Leistenregion aus.

zu Antwort E

Die Epididymitis tritt meist im Zuge von Harnwegsinfektionen auf.

Bei der Untersuchung eines Patienten fällt Ihnen rechts-basal ein fehlendes Atemgeräusch sowie eine Klopfschalldämpfung auf.

252?

Welche der folgenden Diagnosen kommt dafür am ehesten in Betracht?

Antwort ALungenemphysem

Antwort BPneumothorax

Antwort CBronchitis

Antwort DAsthma bronchiale

Antwort EPleuraschwarte

252!

Antwort E ist richtig.

zu Antwort A

Beim Lungenemphysem ist der Klopfschall hypersonor, der Stimmfremitus reduziert, das Atemgeräusch abgeschwächt. Gelegentlich sind trockene Rasselgeräusche hörbar.

zu Antwort B

Beim Pneumothorax ist über der betroffenen Region der Klopfschall hypersonor, der Stimmfremitus abgeschwächt bis aufgehoben, das Atemgeräusch ebenfalls.

zu Antwort C

Die Bronchitis geht mit meist trockenem Husten einher. Die Palpation und Perkussion ist meist ohne pathologischen Befund. Im Falle einer großen Sputummenge und starker Obstruktion können trockene Atemgeräusche gehört werden.

zu Antwort D

Das Asthma bronchiale kann im Anfall einen reduzierten Stimmfremitus, hypersonoren Klopfschall und trockene Rasselgeräusche bieten.

zu Antwort E

Die Befunde sind mit einer Pleuraschwarte (Pleuraschwiele) vereinbar, die auf Narbenbildung der Pleura zurückzuführen ist, u. a. nach entzündlichen Erkrankungen. Die Atemexkursionen können behindert sein, das Zwerchfell steht hoch, das Atemgeräusch ist reduziert, der Klopfschall gedämpft.

253?

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Bei einer Atropinvergiftung (z. B. nach Konsum der Pflanze Engelstrompete) treten folgende typische Symptome auf:

  • 1.

    Mydriasis

  • 2.

    Miosis

  • 3.

    Halluzinationen

  • 4.

    Delir

  • 5.

    Desorientiertheit

Antwort ANur die Aussagen 1 und 3 sind richtig.

Antwort BNur die Aussagen 1 und 5 sind richtig.

Antwort CNur die Aussagen 2 und 5 sind richtig.

Antwort DNur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig.

Antwort ENur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig.

253!

Antwort D ist richtig.

zu Antwort A

Atropin ist ein Alkaloid, das parasympathikolytisch wirkt. Neben der Mydriasis findet sich eine Tachykardie, Bronchodilatation, heiße und trockene Haut, rotes Gesicht, Harnverhalt, Mundtrockenheit und Akkomodationsstörungen.

zu Antwort B

Eine Miosis kann nach Intoxikationen mit Opiaten (Morphin, Heroin) auftreten.

zu Antwort C

Atropin ist eine halluzinogene Substanz.

zu Antwort D

Delirsymptome können auftreten. Dazu zählen z. B. Halluzinationen, Desorientierung, Tremor, motorische Unruhe.

zu Antwort E

Desorientierung tritt unter Atropinintoxikationen auf.

254?

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Hinweise für eine rheumatoide Arthritis sind:

  • 1.

    Positive Rheumafaktoren

  • 2.

    Morgensteifigkeit

  • 3.

    Rheumaknoten

  • 4.

    Symmetrischer Befall

  • 5.

    Ketonkörper im Urin

Antwort ANur die Aussagen 1 und 4 sind richtig.

Antwort BNur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig.

Antwort CNur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig.

Antwort DNur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig.

Antwort EAlle Aussagen sind richtig.

254!

Antwort B ist richtig.

zu Antwort A

Positive Rheumafaktoren sprechen für eine rheumatoide Arthritis, beweisen die Erkrankung allerdings nicht.

zu Antwort B

Morgensteifigkeit ist ein typisches Symptom der rheumatoiden Arthritis sowie eine Schmerzhaftigkeit der kleinen Gelenke (Grund- und Mittelgelenke). Der Befall ist symmetrisch. Andere Symptome sind Muskelschmerzen und ein positives Gaenslen-Zeichen, Allgemeinsymptome und Destruktionserscheinungen als Luxationen, ulnare Deviation, Schwanenhals- und Knopflochdeformität.

zu Antwort C

Rheumaknoten sprechen für eine rheumatoide Arthritis. Sie entwickeln sich im Laufe der Erkrankung und sind meist über den Streckseiten der Gelenke als Knötchen- und Knotenbildung sichtbar.

zu Antwort D

Der symmetrische Gelenkbefall ist für die rheumatoide Arthritis kennzeichnend.

zu Antwort E

Ketonkörper sind Abbauprodukte des Fettsäureabbaus und werden über den Harn, z. B. bei Fastenkuren oder bei gesteigerter Lipolyse im Zuge des Diabetes mellitus Typ I, ausgeschieden und sind dann über die Teststreifenuntersuchung nachweisbar.

255?

Welche Aussage trifft zu?

Ein 63-jähriger Patient mit lange bestehender insulinpflichtiger Zuckerkrankheit berichtet von „Brennen“ an den Fußsohlen. Sie stellen bei der Untersuchung distal betonte, symmetrische Sensibilitätsstörungen der Füße beidseits, ein vermindertes Vibrationsempfinden und eine verminderte Schmerzempfindlichkeit fest.

Es besteht am ehesten ein/e

Antwort AMorbus Parkinson

Antwort BNeuroborreliose

Antwort CKauda-Syndrom

Antwort DMultiple Sklerose

Antwort EPeriphere Polyneuropathie

255!

Antwort E ist richtig.

zu Antwort A

Der Morbus Parkinson ist eine degenerative Erkrankung der Substantia nigra. Leitsymptome sind Rigor (Muskelsteifheit), Tremor und die Hypo- oder Akinese.

zu Antwort B

Die Neuroborreliose kann mit polyneuropathischen Symptomen einhergehen. Hinweise auf Zeckenstiche oder andere zentrale Symptome finden sich nicht, sodass die Antwortmöglichkeit verworfen werden muss.

zu Antwort C

Das Kauda-Syndrom ist ein akutes Geschehen, das mit Kompression der Cauda equina einhergeht, u. a. durch mediale Bandscheibenvorfälle. Ein peripherer neurologischer Ausfall ist je nach Höhe der Läsion entweder im Reithosenareal oder dermatombegrenzend symmetrisch an beiden unteren Extremitäten zu finden.

zu Antwort D

Die MS kann sich u. a. mit flüchtigen Sensibilitätsstörungen, Sehstörung oder Sphinkter-Dysregulation einhergehen. Im Verlauf können spastische Symptome hinzutreten.

zu Antwort E

Die Polyneuropathie ist u. a. eine typische Spätfolge des Diabetes mellitus und zählt zu den Mikroangiopathien. Symptome sind symmetrische, zunächst sockenförmige, dann strumpfförmige Sensibilitätsstörungen, Muskelatrophie und Reflexausfall.

256?

Welche der folgenden Aussagen zu Bakterien treffen zu?

  • 1.

    Eine Ansteckung mit Mykobakterien führt zu Scharlach.

  • 2.

    Staphylokokken können eine systemische Infektion hervorrufen.

  • 3.

    Kolibakterien verursachen rheumatisches Fieber.

  • 4.

    Mykoplasmen können Pneumonien und Infektionen der oberen Atemwege verursachen.

  • 5.

    Diphtherie wird durch Korynebakterien hervorrufen.

Antwort ANur die Aussagen 1 und 3 sind richtig.

Antwort BNur die Aussagen 2 und 4 sind richtig.

Antwort CNur die Aussagen 3 und 4 sind richtig.

Antwort DNur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig.

Antwort ENur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig.

256!

Antwort E ist richtig.

zu Antwort A

Mykobakterien sind Erreger der Tuberkulose (M. tuberculosis). Scharlach wird von β-hämolysierenden Streptokokken der Gruppe A hervorgerufen.

zu Antwort B

Staphylokokken können systemische Infektionen hervorrufen, u. a. Endokarditis, Meningitis oder Sepsis.

zu Antwort C

β-hämolysierende Streptokokken sind in der Lage, eine allergische Zweiterkrankung, das rheumatische Fieber oder die Poststreptokokken-Glomerulonephritis hervorzurufen. Kolibakterien können u. a. Harnwegsinfektionen, Peritonitis oder eine Sepsis verursachen.

zu Antwort D

Mykoplasmen sind zellwandlose Bakterien und können atypische Pneumonien oder Infektionen der oberen Atemwege verursachen.

zu Antwort E

Die Diphtherie wird durch das Bakterium Corynebacterium diphtheriae (Toxinbildner) hervorgerufen.

257?

Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu?

Gefahren des Gebrauchs von Ecstasy (Amphetamin, z. B. MDMA) sind:

  • 1.

    Panikstörungen

  • 2.

    Depressivität

  • 3.

    Drogeninduzierte Psychosen

  • 4.

    Zerebrale Krampfanfälle

  • 5.

    Hyperthermie

Antwort ANur die Aussage 3 ist richtig.

Antwort BNur die Aussagen 2 und 3 sind richtig.

Antwort CNur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig.

Antwort DNur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig.

Antwort EAlle Aussagen sind richtig.

257!

Antwort E ist richtig.

zu Antwort A

Ecstasy (MDMA – 3,4 methylendioxy-N-methylamphetamin) führt zu vermehrter Ausschüttung von Serotonin. Die Wirkung setzt nach ca. 30 Min ein und besitzt stimulierende Eigenschaften, u. a. Glücksgefühle, Entspannung, Enthemmung, gesteigerte Sinnesempfindung. Durst und Hunger werden nicht wahrgenommen. Panikstörungen, Tachykardien können auftreten, besonders bei längerem Gebrauch. Die psychische Abhängigkeit ist als sehr hoch einzustufen.

zu Antwort B

Depressive Symptome können auftreten, besonders am Folgetag nach dem Ecstasy-Konsum.

zu Antwort C

Drogeninduzierte Psychosen mit Desorientierung, Halluzinationen, motorischer Unruhe können auftreten.

zu Antwort D

Krampfanfälle können im Rahmen des Konsums auftreten.

zu Antwort E

Erhöhung der Körpertemperatur ist ein typisches Phänomen von Ecstasy. Zum einen stört die Droge selber die Temperaturregulation, zum anderen kann eine Dehydrierung durch hohe körperliche Aktivität und vermindertes Durstempfinden entstehen.

258?

Welche der folgenden Aussagen zur Endometriose treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Antwort ASie ist eine bösartige Veränderung der Gebärmutterschleimhaut.

Antwort BSie ist gekennzeichnet durch Beschwerden, die plötzlich auftreten.

Antwort CSie kommt regelmäßig in jedem Alter vor.

Antwort DSie kann zu blutigen Stühlen führen.

Antwort ESie kann zu einer Sterilität führen.

258!

Antworten D und E sind richtig.

zu Antwort A

Die Endometriose ist definiert als versprengtes Endometrium (Uterusschleimhaut) außerhalb der Gebärmutter, das aber den gleichen Zyklusveränderungen unterliegt.

zu Antwort B

Die Beschwerden entwickeln sich langsam, meist nach dem 30. Lebensjahr. Die häufigsten Symptome sind menstruationsabhängige Unterbauchschmerzen oder Dauerschmerzen bei Verwachsungen. Kreuzschmerzen, Kohabitationsschmerzen und eine verlängerte Menstruationsdauer sind ebenfalls zu erheben. Bei Befall der Harnblase findet sich die zyklussynchrone Hämaturie und Dysurie. Bei Beteiligung des Darmes zyklussynchrones Auftreten von Blut im Stuhl.

Symptomlose oder symptomarme Verläufe sind ebenfalls möglich.

zu Antwort C

Betroffen sind 1–5 % der Frauen im geschlechtsreifen Alter zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr. In der Menopause sistieren die Beschwerden.

zu Antwort D

Zyklussynchrone blutige Stühle sind bei Befall des Darms möglich.

zu Antwort E

Die Leitkomplikation der Endometriose ist die Sterilität und die Tubengravidität, die durch Tubenverklebung entsteht.

259?

Welche der folgenden Aussagen zum Body-Mass-Index (=BMI) treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Antwort AEin BMI von 22 kg/m2 spricht für ein Untergewicht.

Antwort BEin BMI von 22 kg/m2 spricht für Normalgewicht.

Antwort CEin BMI von 22 kg/m2 spricht für Übergewicht.

Antwort DEin BMI von 29 kg/m2 spricht für Normalgewicht.

Antwort EEin BMI von 29 kg/m2 spricht für Übergewicht.

259!

Antworten B und E sind richtig.

zu Antwort A

Ein BMI von 22 kg/m2 spricht für Normalgewicht (18,5–24,9 kg/m2).

zu Antwort B

Ein BMI von 22 kg/m2 spricht für Normalgewicht.

zu Antwort C

Übergewicht wird im BMI definiert zwischen 25,0–29,9 m2. Ein BMI von 22 kg/m2 spricht für Normalgewicht.

zu Antwort D

Ein BMI von 29 kg/m2 spricht für Übergewicht.

zu Antwort E

Ein BMI von 29 kg/m2 spricht für Übergewicht (25,0–29,9 m2). Ab einem BMI von 30 m2 beginnt die Adipositas.

260?

Welche der folgenden Untersuchungs- bzw. Behandlungsmaßnahmen ist (sind) einem Heilpraktiker verboten?

  • 1.

    Augenspiegelung

  • 2.

    Ultraschalluntersuchung

  • 3.

    Röntgenuntersuchung

  • 4.

    Perkussion

  • 5.

    Rektal-digitale Untersuchung

Antwort ANur die Aussage 1 ist richtig.

Antwort BNur die Aussage 3 ist richtig.

Antwort CNur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig.

Antwort DNur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig.

Antwort EAlle Aussagen sind richtig.

260!

Antwort B ist richtig.

zu Antwort A

Die Augenspiegelung ist dem Heilpraktiker gestattet.

zu Antwort B

Die Ultraschalluntersuchung ist dem Heilpraktiker gestattet.

zu Antwort C

Die Röntgenuntersuchung ist nach der Röntgenschutzverordnung dem Heilpraktiker nicht gestattet.

zu Antwort D

Die Perkussion ist dem Heilpraktiker gestattet und stellt ein Bestandteil z. B. der Herz-, Lungen- und der abdominalen Untersuchung dar.

zu Antwort E

Die rektal-digitale Untersuchung ist dem Heilpraktiker gestattet und ein Bestandteil der abdominalen Untersuchung.

261?

Bei einem Patienten sind die Laborwerte Ammoniak, direktes Bilirubin, die Transaminasen (GOT, GPT) und INR (international normalized ratio) erhöht. Das Gesamteiweiß ist erniedrigt.

Das spricht am ehesten für ein/eine:

Antwort AChronische Gastritis

Antwort BLeberzirrhose

Antwort CDivertikulitis

Antwort DAkutes Nierenversagen

Antwort EPankreaskarzinom

261!

Antwort B ist richtig.

zu Antwort A

Die chronische Gastritis geht u. a. mit Oberbauchschmerzen, Übelkeit und Aufstoßen einher. Ein Anstieg der Transaminasen und Erniedrigung des Gesamteiweißes ist für einen hepatischen Prozess typisch.

zu Antwort B

Erhöhung der Transaminasen, Senkung der Syntheseleistung (niedriges Gesamteiweiß) und hoher INR-Wert (erniedrigter Quick-Wert) sprechen für eine Leberzirrhose. Andere Symptome sind z. B. Aszitesbildung, Ösophagusvarizen, Caput medusae und Ikterus.

zu Antwort C

Die Divertikulitis ist ein entzündlicher Prozess der sich aus der bestehenden Divertikulose entwickelt. Leitsymptome sind Schmerzen im linken Unterbauch, Stuhlveränderungen und systemische Entzündungszeichen.

zu Antwort D

Das akute Nierenversagen geht mit Oligurie bzw. Anurie, Anstieg der harnpflichtigen Substanzen (Kreatinin, Natrium, Kalium, Harnstoff, Phosphat und Harnsäure) und metabolischer Azidose einher.

zu Antwort E

Das Pankreaskarzinom wird meist spät symptomatisch. Typisch sind Symptome der chronischen Pankreasinsuffizienz, posthepatischer Ikterus, B-Symptome und das positive Courvoisier-Zeichen.

262?

Welche der folgenden Aussagen zur Influenza treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Antwort ADer Mensch kann im Laufe seines Lebens wiederholt an Influenza erkranken.

Antwort BDie Inkubationszeit beträgt in der Regel 2 Wochen.

Antwort CEin zweiter Fieberanstieg kann ein Hinweis auf eine bakterielle Sekundärinfektion sein.

Antwort DDie aktive Immunisierung wird derzeit in erster Linie für gesunde Kleinkinder empfohlen.

Antwort EBei Influenza besteht für Heilpraktiker kein Behandlungsverbot.

262!

Antworten A und C sind richtig.

zu Antwort A

Influenzaviren sind wandlungsfähig. Die kontinuierlichen Veränderungen der Oberflächenmoleküle (Hämagglutinin und Neuraminidase) erkennt das menschliche Immunsystem als vollkommen fremd. Wiederkehrende Infektionen im Laufe des Lebens sind möglich.

zu Antwort B

Die Inkubationszeit beträgt 1–3 Tage, die Übertragung erfolgt über Tröpfcheninfektion. Die Symptome sind plötzliches, hohes Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und starkes Krankheitsgefühl sowie trockener Husten.

zu Antwort C

Ein zweiter Fieberanstieg kann Hinweis auf eine bakterielle Sekundärinfektion sein, v. a. Pneumonie.

zu Antwort D

Die Influenza-Impfung ist derzeit (Stand November 2013) von der STIKO für alle Menschen nach dem 60. Lebensjahr empfohlen.

zu Antwort E

Die Behandlung der Influenza ist dem Heilpraktiker nach §§ 24 und 7 nicht gestattet.

263?

Welche der folgenden Aussagen zum Kreislauf treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Antwort AÜber die Lungenvenen fließt sauerstoffarmes Blut zur Lunge.

Antwort BÜber die Lungenvenen fließt sauerstoffreiches Blut zum Herzen.

Antwort CÜber die Lungenarterie fließt sauerstoffreiches Blut zur Lunge.

Antwort DÜber die Lungenarterie fließt sauerstoffarmes Blut zum Herzen.

Antwort EÜber die Lungenarterie fließt sauerstoffarmes Blut zur Lunge.

263!

Antworten B und E sind richtig.

zu Antwort A

Über die Lungenvenen fließt sauerstoffreiches Blut zum linken Vorhof und zur linken Kammer. Von dort gelangt das Blut über die Aortenklappe in den systemischen Kreislauf.

zu Antwort B

Über die Lungenvenen fließt sauerstoffreiches Blut zum Herzen.

zu Antwort C

Über die Lungenarterie fließt sauerstoffarmes Blut zur Lunge, wird dort oxygeniert und gelangt über die Lungenvenen zum linken Herzen.

zu Antwort D

Über die Lungenarterie fließt sauerstoffarmes Blut zur Lunge. Nach der Oxygenierung fließt das Blut über die Lungenvenen zum linken Herzen.

zu Antwort E

Über die Lungenarterie fließt sauerstoffarmes Blut zur Lunge, wird dort mit Sauerstoff beladen und gelangt über die Lungenvenen zum linken Herzen.

264?

Ein 32-jähriger Patient klagt über Schmerzen beim Wasserlassen und einen schleimigen, gelbgrünlichen Ausfluss aus der Harnröhre, besonders morgens.

Welche Diagnose trifft am ehesten zu?

Antwort ASyphilis

Antwort BHIV-Infektion

Antwort CGonorrhö

Antwort DUlcus molle (Weicher Schanker)

Antwort EBorreliose

264!

Antwort C ist richtig.

zu Antwort A

Die Syphilis verursacht ein Ulcus durum (schmerzlos) an der Eintrittspforte. Es findet sich meist an der Glans penis oder am Penisschaft. Gleichzeitig schwellen regionale Lymphknoten an.

zu Antwort B

Die HIV-Infektion geht mit Symptomen einher, die sich aus der reduzierten Immunität herleiten. Typisch sind LK-Schwellungen, B-Symptome und opportunistische Infektionen, in späten Stadien Karzinome.

zu Antwort C

Die Gonorrhö ist eine bakterielle Geschlechtskrankheit (Neisseria gonorrhoeae). Betroffen ist die Urethra, Prostata und evtl. die Nebenhoden. Typisch ist die Eiterabsonderung am frühen Morgen (Bonjour-Tropfen) und Dysurie.

zu Antwort D

Das Ulcus molle (weicher Schanker) wird durch das Bakterium Haemophilus ducreyi verursacht. Leitsymptom ist ein schmerzhaftes Ulkus und regionale LK-Schwellung mit Neigung zur Ulzeration.

zu Antwort E

Die Borreliose wird über Zecken übertragen und geht im Stadium I mit dem Erythema migrans einher, später mit systemischen Entzündungszeichen und Organbeteiligung.

265?

Welche Aussage trifft zu?

Das sogenannte Zahnradphänomen spricht am ehesten für:

Antwort AMultiple Sklerose

Antwort BMorbus Alzheimer

Antwort CMorbus Parkinson

Antwort DMorbus Menière

Antwort EEpilepsie

265!

Antwort C ist richtig.

zu Antwort A

Die MS ist eine entzündliche, demyelinisierende Erkrankung des ZNS, die v. a. junge Menschen betrifft. Kennzeichnend ist die Spastik, die über das Taschenmesserphänomen geprüft werden kann.

zu Antwort B

Der M. Alzheimer ist eine Demenzerkrankung, die mit Merkfähigkeitsstörungen und Orientierungsstörungen einhergeht. Neurologische Symptome stehen nicht im Vordergrund.

zu Antwort C

Der M. Parkinson ist eine Erkrankung der Substantia nigra. Die Leitsymptome sind Rigor (Muskelhypertonie), Tremor und Hypo- oder Akinese. Bei der Prüfung des Muskeltonus kann das Zahnradphänomen erhoben werden. Dabei ist die Beweglichkeit eines Gelenks in allen Winkelgraden abgehakt oder zahnradartig oder der Muskeltonus ist in allen Winkelgraden erhöht.

zu Antwort D

Der M. Menière ist eine Innenohrerkrankung und geht mit Drehschwindelattacken, Nystagmus, Fallneigung und Übelkeit einher.

zu Antwort E

Im Rahmen der Epilepsie können generalisierte tonisch-klonische Krämpfe auftreten. Häufig geht den Krämpfen eine Aura voraus.

266?

Zur Überprüfung der Nervenwurzelsegmente dienen Reflexe.

Welche Zuordnung trifft am ehesten zu?

Antwort ABizepssehnenreflex (BSR) C1/C2

Antwort BAchillessehnenreflex (ASR) L1/L2

Antwort CPatellarsehnenreflex (PSR) L3/L4

Antwort DTrizepssehnenreflex (TSR) C2/C3

Antwort ERadiusperiostreflex (RPR) Th3/Th4

266!

Antwort C ist richtig.

zu Antwort A

Der Bizepssehnenreflex wird im Wurzelsegment C5/C6 verschaltet.

zu Antwort B

Der Achillessehnenreflex wird im L5/S1 Segment verschaltet.

zu Antwort C

Der Patellarsehnenreflex wird im L2-L4 Segment verschaltet.

zu Antwort D

Der Trizepssehnenreflex wird im Segment C7-C8 verschaltet.

zu Antwort E

Der Radiusperiostreflex wird im Segment C5-C6 verschaltet.

267?

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Außen- und Innenmeniskus:

Antwort ASind fest mit dem Knochen verwachsen und unbeweglich

Antwort BFindet man am Kniegelenk

Antwort CSind kreisrund

Antwort DSind für die Gelenkführung wichtig

Antwort ESind frei verschieblich

267!

Antworten B und D sind richtig.

zu Antwort A

Menisken sind knorpelige Strukturen, die sich u. a. im Kniegelenk finden und den Gelenkzwischenraum auskleiden. Sie sind beweglich und mit dem Knochen nicht verwachsen. Sie vergrößern die Kontaktfläche zwischen Femur und Tibia und gleichen Unebenheiten aus.

zu Antwort B

Im Kniegelenk finden sich ein medialer und lateraler Meniskus.

zu Antwort C

Der laterale Meniskus ist halbrund und relativ frei beweglich, weil er mit der Gelenkkapsel und Bändern nicht besonders verwachsen ist. Der mediale Meniskus ist sichelförmig und mit dem Innenband verwachsen.

zu Antwort D

Die Menisken sind für die Gelenkführung, die gleichmäßige Druckverteilung und die Verteilung der Synovialflüssigkeit auf den artikulierenden Flächen wichtig.

zu Antwort E

Menisken sind nicht frei verschieblich. Die Mobilität des medialen Meniskus ist durch die Fixierung mit dem Innenband stark eingeschränkt. Der laterale Meniskus ist durch die geringere Fixierung mobiler.

268?

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Die klinische Untersuchungstechnik „Auskultation des Herzens“ erlaubt eine Beurteilung von:

  • 1.

    Herzfrequenz

  • 2.

    Herzrhythmus

  • 3.

    Kontraktilität des Herzmuskels (Pumpfunktion)

  • 4.

    Herztöne

  • 5.

    Herzgewicht

Antwort ANur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.

Antwort BNur die Aussagen 1 und 4 sind richtig.

Antwort CNur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig.

Antwort DNur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig.

Antwort EAlle Aussagen sind richtig.

268!

Antwort C ist richtig.

zu Antwort A

In der Auskultation des Herzens ist die Beurteilung der Herzfrequenz möglich. Bei gleichzeitiger Prüfung der peripheren Pulse ist ein u. U. vorhandenes Pulsdefizit eruierbar. Dabei ist die Herzfrequenz höher als die periphere Frequenz.

zu Antwort B

Der Herzrhythmus ist durch die Auskultation beurteilbar. Unter physiologischen Umständen ist die Herzaktion rhythmisch, mit gelegentlichen Extrasystolen und einer respiratorischen Arrhythmie.

zu Antwort C

Die Pumpfunktion des Herzens, Auswurfleistung und Klappenkinetik kann mit Hilfe der Echokardiografie dargestellt werden. Die o. g. Größen sind in der Auskultation nicht beurteilbar.

zu Antwort D

Die Herztöne sind in der Auskultation beurteilbar. Der 1. Herzton ist lauter und setzt sich zusammen aus der Anspannung des Ventrikels und dem Schluss der Segelklappen, der 2. Herzton ist kurz und hell und entspricht dem Schluss der Taschenklappen. Unter physiologischen Umständen sind Herztöne rein, ohne pathologische Nebengeräusche (Systolika und Diastolika).

zu Antwort E

Das Herzgewicht kann in der Auskultation nicht beurteilt werden.

269?

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wesentliche Bestandteile der Galle sind:

  • 1.

    Gallensäuren

  • 2.

    Vitamin B12

  • 3.

    Bilirubin

  • 4.

    Amylase

  • 5.

    Cholesterin

Antwort ANur die Aussagen 1 und 3 sind richtig.

Antwort BNur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig.

Antwort CNur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig.

Antwort DNur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig.

Antwort ENur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig.

296!

Antwort C ist richtig.

Der Gallensaft besteht aus:

  • Wasser

  • Löslichen Bestandteilen wie Phospholipiden und Gallensäuren

  • Unlöslichen Bestandteilen, Cholesterin

  • Bilirubin und Elektrolyten

zu Antwort A

Gallensäuren bilden den Gallensaft. Sie zählen zu den löslichen Bestandteilen.

zu Antwort B

Vitamin B12 wird im Organismus zur Zellkernteilung und den Nervenstoffwechsel benötigt. Die Aufnahme erfolgt im terminalen Ileum unter Mitwirkung des Intrinsic factors aus den Belegzellen des Magens.

zu Antwort C

Bilirubin ist ein Abbauprodukt des Häms und ein Bestandteil der Gallenflüssigkeit.

zu Antwort D

Die Amylase wird in den Mundspeicheldrüsen und im Pankreas sezerniert und dient der Kohlenhydratverdauung. Sie ist kein Bestandteil des Gallensaftes.

zu Antwort E

Cholesterin ist ein Bestandteil des Gallensaftes.

270?

Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu?

Als Ursache einer einseitigen Pupillenerweiterung kommen in Betracht?

  • 1.

    Subdurale Blutung

  • 2.

    Hirninfarkt

  • 3.

    Systemische Vergiftung (z. B. durch Pestizide)

  • 4.

    Intravenöse Drogeninjektion

  • 5.

    Schädel-Hirn-Trauma

Antwort ANur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig.

Antwort BNur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig.

Antwort CNur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig.

Antwort DNur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig.

Antwort ENur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig.

270!

Antwort C ist richtig.

zu Antwort A

Eine subdurale Blutung kann mit einer einseitigen Pupillenerweiterung einhergehen (Anisokorie). Hervorgerufen wird die Anisokorie durch eine einseitige Kompression des N. oculomotorius und damit aufgehobener parasympathischer Innervation am Auge.

zu Antwort B

Ein Hirninfarkt, besonders intrazerebrale Blutungen können durch eine einseitige Hirndrucksteigerung eine einseitige Pupillenerweiterung zur Folge haben.

zu Antwort C

Pestizide (Organophosphate) hemmen den Abbau von Acetylcholin (in Cholin und Essigsäure). Die Symptome bei Vergiftungen mit Pflanzenschutzmitteln sind: beidseitige Miosis, Erbrechen und Durchfälle, bradykarde Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle, Atemdepression bis hin zum Koma.

zu Antwort D

Unter Drogeneinnahme verändern sich beide Pupillen entweder im Sinne einer Miosis oder einer Mydriasis. Eine Miosis wird durch Opiate (z. B. Heroin, Methadon, Morphin) hervorgerufen, eine Mydriasis z. B durch Amphetamine, Halluzinogene, Kokain.

zu Antwort E

Das Schädel-Hirn-Trauma kann eine einseitige Pupillenveränderung hervorrufen.

271?

Ein neuer Patient berichtet Ihnen, dass er von seinem Hausarzt mit Euthyrox® (Levothyroxin) behandelt wird.

Für welche Behandlung spricht diese Erkrankung?

Antwort AHerzinsuffizienz

Antwort BGicht

Antwort CSchilddrüsenunterfunktion

Antwort DDiabetes mellitus

Antwort ENiereninsuffizienz

271!

Antwort C ist richtig.

zu Antwort A

Die Herzinsuffizienz wird mit unterschiedlichen Substanzen behandelt, u. a. β-Blockern, ACE-Hemmern, Digitalispräparaten.

zu Antwort B

Die Gicht wird medikamentös mit Allopurinol behandelt. Diese Substanz behindert die Entstehung von Harnsäure. Leichter ausscheidbare Vorstufen passieren dann die Nieren.

zu Antwort C

Die Schilddrüsenunterfunktion wird mit Euthyrox® (Levothyroxin) behandelt.

zu Antwort D

Der Diabetes mellitus kann medikamentös v. a. mit Metformin behandelt werden.

zu Antwort E

Die Niereninsuffizienz kann mit unterschiedlichen Medikamenten behandelt werden, v. a. mit Diuretika.

272?

Welche Aussage trifft zu?

Bei einer sich rasch entwickelnden Schwellung von Haut, Schleimhaut und angrenzenden Geweben handelt es sich am ehesten um ein/eine:

Antwort ALipom

Antwort BAtherom

Antwort CQuincke-Ödem

Antwort DGangrän

Antwort EFollikulitis

272!

Antwort C ist richtig.

zu Antwort A

Ein Lipom ist ein benigner Tumor der Fettzellen. Das Wachstum ist langsam, der Tumor ist abgekapselt und verschieblich.

zu Antwort B

Ein Atherom (Grützbeutel) ist ein langsam wachsender Knoten, der durch eine Verstopfung der Ausführungsgänge der Talgdrüsen entsteht. An Schleimhäuten finden sich keine Atherome.

zu Antwort C

Es handelt sich um ein akutes Ödem, häufig an Lippen oder Augenlidern. Die Zunge, der Rachenraum oder die Glottis können ebenfalls betroffen sein. Die Ursache ist eine erhöhte Permeabilität der Blutgefäße mit Austritt von Volumen in das umliegende Gewebe.

zu Antwort D

Eine Gangrän ist eine Nekrose, die sich durch eine Ischämie des betroffenen Gebietes entwickelt. Die Gangrän kann trocken (mumifiziert) oder feucht (durch Infektion mit Fäulnisbakterien) sein.

zu Antwort E

Die Follikulitis ist eine Haarbalgentzündung. Sie entwickelt sich über Tage und tritt, mangels anatomischer Strukturen, nicht an den Schleimhäuten auf.

273?

Was wird durch den Schellong-Test geprüft?

Antwort ADie schmerzfreie Gehstrecke bei einer pAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit)

Antwort BDie Funktionsfähigkeit der Venenklappen der V. saphena magna

Antwort CZeichen einer Meningitis

Antwort DBlutdruckverhalten bei Lagewechsel

Antwort EDurchblutungsstörungen der Hand

273!

Antwort D ist richtig.

zu Antwort A

Die schmerzfreie Gehstrecke bei einer pAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit) kann in Metern gemessen werden.

zu Antwort B

Die Funktionsfähigkeit der Venenklappen der V. saphena magna kann mit dem Perthes- und/oder Trendelenburg-Test geprüft werden.

zu Antwort C

Die Meningitis-Zeichen werden über das Brudzinski-, Lasègue-, Bragard- und das Kernig-Zeichen geprüft. Sie sind bei meningealer Reizung schmerzhaft positiv.

zu Antwort D

Das Blutdruckverhalten bei Lagewechsel kann mit dem Schellong-Test geprüft werden. Unter physiologischen Umständen steigt die Herzfrequenz und der diastolische Blutdruck, der systolische sinkt bei der Lageveränderung vom Liegen zum Stehen. Unter körperlicher Belastung steigen der systolische Blutdruck und die Herzfrequenz, der diastolische Blutdruck sinkt.

zu Antwort E

Durchblutungsstörungen der Hand können mit dem Allen-Test geprüft werden.

274?

Bei einem übergewichtigen Patienten führen Sie eine Blutuntersuchung durch. Welche der folgenden Laborbefunde sprechen für eine Zuckerkrankheit?

Wählen Sie zwei Antworten!

Antwort ABilirubin 2 mg/dl

Antwort BGlukose 135 mg/dl (nach dem Essen)

Antwort CGlukose 130 mg/dl (nüchtern)

Antwort DHbA1c 9 %

Antwort EHämoglobin (Hb) 15 g/dl

274!

Antworten C und D sind richtig.

zu Antwort A

Bilirubin von 2 mg/dl ist ein Cholestaseparameter. Höchstwahrscheinlich hat der Patient einen Skleren – und dezenten Hautikterus.

zu Antwort B

Die Glukose von 135 mg/dl nach dem Essen (postprandial) liegt im Referenzbereich und ist kein Hinweis auf eine diabetische Stoffwechsellage.

zu Antwort C

Die Glukose von 130 mg/dl (nüchtern) liegt über dem Referenzbereich (>126 mg/dl) und ist als diabetisch zu betrachten.

zu Antwort D

HbA1c von 9 % liegt deutlich über dem Referenzbereich (3,6–6,1 % Laborschwankungen inbegriffen) und ist ein Hinweis auf eine diabetische Stoffwechsellage sowie eine sehr schlechte Diabeteseinstellung.

zu Antwort E

Hämoglobin von 15 g/dl liegt für beide Geschlechter im Normbereich. Abweichungen nach unten sind Hinweise auf eine Anämie, Abweichungen nach oben können im Rahmen der Polyglobulie bzw. der Polycythämia vera sein.

275?

Welche Aussage trifft zu?

Zeichen eines akuten peripheren arteriellen Gefäßverschlusses sind:

Antwort ASchmerz, Pulslosigkeit, Rötung

Antwort BSchmerz, Parese, Schwellung

Antwort CSchmerz, Blässe, Pulslosigkeit

Antwort DSchmerz, Blässe, harter Puls

Antwort ESchwellung, Rötung, schneller Puls

275!

Antwort C ist richtig.

zu Antwort A

Schmerz und Pulslosigkeit sind typische Symptome des akuten Extremitätenverschlusses. Das Bein ist durch die Minderversorgung blass.

zu Antwort B

Schmerz und Parese sind Symptome des akuten Extremitätenverschlusses. Eine Schwellung ist typisch für venöse Prozesse, z. B. die tiefe Beinvenenthrombose.

zu Antwort C

Der akute Extremitätenverschluss entsteht meist durch ein embolisches Geschehen und geht mit Blässe, Pulslosigkeit, starken Schmerzen, Parästhesien und Lähmungserscheinungen einher. Eine Schocksymptomatik kann sich (selten) entwickeln.

zu Antwort D

Schmerzen, Blässe und Pulslosigkeit distal des Verschlusses zählen zu den typischen Symptomen.

zu Antwort E

Beim akuten Extremitätenverschluss ist das Bein distal vom Verschluss blass, pulslos und nicht geschwollen.

276?

Welche Aussage zur Gicht trifft zu?

Antwort ADie Gicht zeigt typischerweise einen symmetrischen Befall der Fingergrundgelenke.

Antwort BEine Fastenkur kann einen Gichtanfall auslösen.

Antwort CTypisch für die Gicht ist ein rötlicher, beim Stehenlassen nachdunkelnder Urin.

Antwort DDas HDL-Cholesterin ist bei Gichtpatienten in der Regel stark erhöht.

Antwort EEin Gichtanfall tritt typischerweise 2–6 Wochen nach einem Harnwegsinfekt oder Magen-Darm-Infekt auf.

276!

Antwort B ist richtig.

zu Antwort A

Ein symmetrischer Befall der Grundgelenke ist typisch für die rheumatoide Arthritis. Bei der Gicht handelt es sich meist um eine Monarthritis.

zu Antwort B

Fastenkuren können Gichtanfälle auslösen. Andere Auslösefaktoren sind üppige Mahlzeiten (purinhaltig), reichlicher Alkoholkonsum oder Tumorzerfall, z. B. im Rahmen von Leukämien.

zu Antwort C

Ein rötlicher, beim Stehenlassen nachdunkelnder Urin ist ein Hinweis auf eine Hämaturie, z. B. im Rahmen der Zystitis, Glomerulonephritis, einem malignen Geschehen oder bei Infektionskrankheiten, z. B. der Malaria.

zu Antwort D

Bei Gichtpatienten ist primär die Harnsäure erhöht. Bei einer LDL-, Triglyzerid- und Cholesterinerhöhung bei gleichzeitiger HDL-Erniedrigung und diabetischer Stoffwechsellage kann das metabolische Syndrom angenommen werden.

zu Antwort E

Ein Gichtanfall kann zeitnah nach Feiern mit reichlich purinhaltigem Essen und Alkoholgenuss auftreten. Der Beginn ist häufig in der Nacht. 2–6 Wochen nach einem Harnwegsinfekt oder Magen-Darm-Infekt kann sich eine immunologische Zweitkrankheit, der M. Reiter entwickeln.

277?

Welche Aussage zum Bauchaortenaneurysma trifft zu?

Antwort AMeist bestehen Schmerzen im Bauchbereich.

Antwort BBetroffen sind überwiegend junge Patienten bis zum 30. Lebensjahr.

Antwort CJedes Bauchaortenaneurysma muss einer sofortigen Operation zugeführt werden.

Antwort DWichtige Risikofaktoren für die Entstehung sind Rauchen und Hypertonie.

Antwort ETypisch ist ein lautes Systolikum bei der Auskultation.

277!

Antwort D ist richtig.

zu Antwort A

Das Bauchaortenaneurysma ist sehr lange Zeit asymptomatisch. Symptome entstehen meist dann, wenn Nachbarstrukturen komprimiert werden. Sie äußern sich u. a. in Flanken-, Rücken- und diffusen Schmerzen im Mittelbauch.

zu Antwort B

Betroffen sind v. a. Menschen nach dem 50 Lj. Die Hauptlokalisation der Aneurysmen findet sich unterhalb der Aa. renales.

zu Antwort C

Ein asymptomatisches Aneurysma mit einem Durchmesser <5 cm kann primär konservativ behandelt werden, wobei regelmäßige sonografische Kontrollen erfolgen müssen. Die Indikation zur OP ergibt sich, wenn Symptome bestehen, das Aneurysma schnell an Größe gewinnt, der Durchmesser >5 cm ist und von einem erhöhtem Rupturrisiko auszugehen ist.

zu Antwort D

Risikofaktoren sind Nikotinkonsum und arterielle Hypertonie. Beide Faktoren begünstigen die Entstehung der Arteriosklerose.

zu Antwort E

Ein Aortenaneurysma kann mit abdominalen Pulsationen einhergehen. Systolische Geräusche geben keine Hinweise auf ein Aortenaneurysma.

278?

Welches Symptom ist ein Leitsymptom für eine Colitis ulcerosa?

Antwort AGürtelförmiger Bauchschmerz

Antwort BKolikartiger rechtsseitiger Oberbauchschmerz

Antwort CWässrige Durchfälle

Antwort DObstipation

Antwort EBlutig-schleimige Durchfälle

278!

Antwort E ist richtig.

zu Antwort A

Gürtelförmiger Bauchschmerz ist typisch für die akute Pankreatitis. Andere Symptome sind Übelkeit, Erbrechen, paralytischer Ileus, Hypotonie, gerötetes Gesicht und schwerstes Krankheitsgefühl.

zu Antwort B

Rechtsseitige kolikartige Oberbauchschmerzen sind für eine Gallenkolik typisch. Häufig strahlt der Schmerz in die rechte Schulter aus.

zu Antwort C

Wässrige Diarrhöen sind typisch für jejunale Infektionen, z. B. mit Rota- oder Noroviren, Cholera-Bakterien, ETEC oder Staphylokokkus aureus-Intoxikationen.

zu Antwort D

Obstipation kann unterschiedliche Ursachen haben, u. a. faserarme Kost, geringe Flüssigkeitsmenge, Elektrolytstörungen, v. a. die Hypokaliämie, Hypothyreose oder im Rahmen der autonomen diabetischen Neuropathie.

zu Antwort E

Blutig schleimige Durchfälle sind das Leitsymptom der Colitis ulcerosa. Zu den anderen Symptomen zählen abdominale Schmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl. Zu den Komplikationen gehören das toxische Megakolon und die maligne Entartung.

279?

Welche der folgenden Befunde sprechen typischerweise für das Vorhandensein eines Pleuraergusses

  • 1.

    Hypersonorer Klopfschall über der betroffenen Region

  • 2.

    Klopfschalldämpfung über der betroffenen Region

  • 3.

    Abgeschwächtes bis aufgehobenes Atemgeräusch über der betroffenen Region

  • 4.

    Tief stehende, wenig verschiebliche Atemgrenzen

  • 5.

    Bei der Auskultation Giemen und Brummen über der betroffenen Region

Antwort ANur die Aussagen 2 und 3 sind richtig.

Antwort BNur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig.

Antwort CNur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig.

Antwort DNur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig.

Antwort ENur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig.

279!

Antwort A ist richtig

zu Antwort A

Über dem Erguss ist der Klopfschall gedämpft, der Stimmfremitus reduziert bis aufgehoben und das Atemgeräusch ebenfalls reduziert.

zu Antwort B

Über der betroffenen Region ist der Klopfschall gedämpft.

zu Antwort C

Die Lunge ist über dem betroffenen Bereich Das Atemgeräusch ist je nach Größe des Ergusses abgeschwächt oder aufgehoben.

zu Antwort D

Die Lungengrenzen stehen beim Pleuraerguss hoch. Tiefstehende Lungengrenzen sind für das Emphysem oder einen Asthma bronchiale-Anfall typisch.

zu Antwort E

Giemen und Brummen in der Auskultation sind für das Asthma bronchiale typisch. Beim Pleuraerguss sind die Atemgeräusche reduziert oder ganz aufgehoben.

280?

Welche Aussage zum Phäochromozytom trifft zu?

Antwort ADas Phäochromozytom ist ein Tumor des Knochenmarks.

Antwort BDie Katecholamine sind vermindert.

Antwort CLeitsymptom ist eine bräunliche Verfärbung der Haut.

Antwort DTypische Symptome sind Tachykardie und Hypertonie.

Antwort ETypisch ist eine erhebliche Gewichtszunahme.

280!

Antwort D ist richtig.

zu Antwort A

Das Phäochromozytom ist ein (meist) gutartiger Tumor, der sich vom Nebennierenmark herleitet und häufig pulsatil, seltener kontinuierlich Katecholamine ausschüttet. Das Plasmozytom ist ein Tumor des Knochenmarks.

zu Antwort B

Die Katecholamine im Blut sind durch die vermehrte Ausschüttung erhöht. In der Diagnostik bedient man sich dem Nachweis der Abbauprodukte (Vanillinmandelsäure), die vermehrt über den Urin ausgeschieden werden.

zu Antwort C

Leitsymptome des Phäochromozytoms sind intermittierende, symptomatische Blutdruckanstiege, Tachykardie und durch die Vasokonstriktion der Gefäße bedingt sehr blasse Haut.

Eine bräunliche Verfärbung der Haut kann dem M. Addison oder der Hämochromatose zugeordnet werden.

zu Antwort D

Typische Symptome sind Hypertonie, Tachykardie und ein blasses Gesicht.

zu Antwort E

Eine Gewichtsabnahme ist für das Phäochromozytom typisch.

281?

Welche der folgenden Aussagen zur Untersuchung auf okkultes Blut im Stuhl (z. B. Hämoccult-Test) treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Antwort AVor dem Test sollte drei Tage kein Fleisch gegessen werden.

Antwort BFalsch positive Befunde sind bei Nasen- und Zahnfleischbluten möglich.

Antwort CEs handelt sich um einen Nachweis von Hämoglobin in Stuhlproben.

Antwort DDie Testbriefchen müssen nach Verteilung des Stuhls mehrere Tage trocknen.

Antwort EBei Vorhandensein von Bilirubin erfolgt ein falsch positiver Befund.

281!

Antworten B und C sind richtig.

zu Antwort A

Ein positives Testergebnis kann durch die Nahrungsmittel, insbesondere rohes Fleisch bedingt sein. Ein kompletter Verzicht auf Fleisch Tage vor dem Test ist nicht nötig, vorausgesetzt, das Fleisch ist gut durchgegart.

zu Antwort B

Falsch positive Befunde finden sich beim Verzehr von rohem Fleisch, können bei Kontamination mit Menstrual- oder Hämorrhoidalblut oder unter Medikamenteneinnahme, z. B. ASS oder Cumarinderivaten, auftreten.

zu Antwort C

Beim Hämoccult-Test wird Hämoglobin nachgewiesen.

zu Antwort D

Die Testbriefchen müssen nicht trocknen. Nach Entnahme des Stuhls wird eine Entwicklerlösung auf der Rückseite der Briefchen aufgebracht. Im Falle einer Blaufärbung ist Hämoglobin im Stuhl vorhanden.

zu Antwort E

Falsch positive Befunde finden sich bei Verzehr von rohem Fleisch, bei Zahnfleischbluten oder Nasenbluten. Bilirubin im Stuhl liefert keine falsch positiven Befunde.

282?

Welche der folgenden Aussagen zu Jod treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Antwort AJod kann bei Sonnenlichtexposition im Körper selbst hergestellt werden.

Antwort BDie Schilddrüse kann Jod in einer organisch gebundenen Form speichern.

Antwort CZur Deckung der Jodzufuhr sollte bevorzugt Süßwasserfisch gegessen werden.

Antwort DDer Jodbedarf ist in der Schwangerschaft vermindert.

Antwort EJodmangel ist die häufigste Ursache für eine Schilddrüsenvergrößerung.

282!

Antworten B und E sind richtig.

zu Antwort A

Jodid kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden, es muss mit der Nahrung zugeführt werden. Das Vitamin D kann im Körper unter dem Einfluss des Sonnenlichts synthetisiert werden.

zu Antwort B

Die Schilddrüse kann Jodid in Form organischer Verbindungen, z. B. Thyreoglobulin speichern.

zu Antwort C

Zur Deckung des Jodidbedarfs sollte Meeresfisch verzehrt werden. Außerdem wird die Verwendung von jodiertem Speisesalz empfohlen.

zu Antwort D

Der tägliche Bedarf beträgt 180–200 μg. In der Schwangerschaft und Stillzeit erhöht sich der Jodbedarf auf 230–250 μg, denn die Mutter muss zwei Schilddrüsen mit Jod versorgen, die eigene und die des Kindes.

zu Antwort E

Jodmangel ist die häufigste Ursache für eine Schilddrüsenvergrößerung. Ein Mangel an Jod führt über die negative Rückkopplung zur Hypophyse und Hypothalamus zur erhöhten TRH/TSH Werten. Das TSH stimuliert die Schilddrüsenzelle zur Hormonbildung und fördert das Schilddrüsenwachstum, sodass mit der Krankheitsdauer die Schilddrüse größer wird und zu einem Kropf (Struma) führt.

283?

Sie führen bei einem Patienten einen Urin-Streifen-Schnelltest durch. Dabei zeigt sich ein pH-Wert im alkalischen (basischen) Bereich.

Welche der folgenden Gründe kommen hierfür am ehesten in Frage?

Wählen Sie zwei Antworten!

Antwort AFleischreiche Kost

Antwort BUnbehandelte Gichterkrankung

Antwort CVegetarische Kost

Antwort DComa diabeticum

Antwort EHarnwegsinfekt

283!

Antworten C und E sind richtig.

zu Antwort A

Fleischreiche Kost erniedrigt den pH-Urinwert (saurer Urin).

zu Antwort B

Unbehandelte Gichterkrankung erniedrigt den pH-Wert des Urins.

zu Antwort C

Vegetarische Kost führt zu Urinalkalisierung (pH-Wert höher).

zu Antwort D

Im Coma diabeticum, besonders beim ketoazidotischem Koma wird saurer Urin ausgeschieden. Der pH-Wert ist erniedrigt.

zu Antwort E

Bei bakteriellen Infekten der ableitenden Harnwege kann eine Alkalisierung des Urins auftreten. Der Grund liegt in der Fähigkeit der Bakterien, Harnstoff zu spalten und Ammoniak zu bilden.

284?

Welche Aussage zu Pyramidenbahnzeichen trifft zu?

Antwort APyramidenbahnzeichen liegen vor, wenn bei einer Meningitis eine Lichtempfindlichkeit besteht.

Antwort BDas Pyramidenbahnzeichen ist eines der drei Kardinalsymptome bei einem Morbus Parkinson.

Antwort CPyramidenbahnzeichen treten bei Schädigung des 1. motorischen Neurons auf.

Antwort DDurch das Pyramidenbahnzeichen werden vor allem Störungen der Sensibilität geprüft.

Antwort EPyramidenbahnzeichen werden durch eine Untersuchung des Augenhintergrundes geprüft.

284!

Antwort C ist richtig.

zu Antwort A

Die Lichtempfindlichkeit ist, neben starken Kopfschmerzen, positiven Nackendehnungszeichen und Bewusstseinsstörungen, ein typisches Symptom der Meningitis. Pyramidenbahnzeichen sind untypisch.

zu Antwort B

Die Leitsymptome des M. Parkinson sind Rigor, Tremor und die Hypo- oder Akinese. Der M. Parkinson ist eine Erkrankung der Substantia nigra, Pyramidenbahnzeichen sind nicht typisch.

zu Antwort C

Pyramidenbahnzeichen treten bei Schädigung des 1. motorischen Neurons auf. Die Symptome sind gesteigerte Eigenreflexe, Kloni und positive pathologische Reflexe, z. B. das Babinski-Zeichen.

zu Antwort D

Die Pyramidenbahnzeichen werden vor allem durch pathologische Reflexe geprüft.

zu Antwort E

Mit der Untersuchung des Augenhintergrundes können Gefäße, die Papille (Austritt des N. opticus) und die Macula lutea beurteilt werden.

285?

Bei welchen der folgenden Krankheiten besteht für einen Heilpraktiker ein Behandlungsverbot nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)?

Wählen Sie zwei Antworten!

Antwort ADickdarmdivertikulitis

Antwort BVerrucae vulgares (gewöhnliche Warzen)

Antwort CMasern

Antwort DInfektiöse Mononukleose

Antwort EMalaria

285!

Antworten C und E sind richtig.

zu Antwort A

Die Behandlung der Dickdarmdivertikulitis ist dem Heilpraktiker gestattet.

zu Antwort B

Gewöhnliche Warzen dürfen vom Heilpraktiker behandelt werden, eine Einschränkung nach dem IfSG besteht nicht.

zu Antwort C

Die Behandlung der Masern ist dem Heilpraktiker nach den §§ 24, 6, 7 und 34 nicht gestattet. Nach § 6 ist der Heilpraktiker zur Meldung an das zuständige Gesundheitsamt verpflichtet.

zu Antwort D

Die Behandlung der infektiösen Mononukleose ist dem Heilpraktiker gestattet.

zu Antwort E

Die Behandlung der Malaria ist dem Heilpraktiker nach den §§ 24 und 7 IfSG nicht gestattet.

286?

Welche der folgenden Aussagen zur normalen Entwicklung eines Kindes treffen zu?

  • 1.

    Ein Kind im Alter von 4 Monaten sollte frei sitzen und mit Unterstützung stehen können.

  • 2.

    Ein Kind im Alter von 12 Monaten sollte erste Worte (z. B. Mama) sprechen können.

  • 3.

    Ein Kind im Alter von 8 Monaten sollte gezielt greifen können.

  • 4.

    Ein Kind im Alter von 18 Monaten sollte auf einem Bein hüpfen können.

  • 5.

    Ein Kind im Alter von zwei Monaten sollte den Kopf in Bauchlage kurz anheben können.

Antwort ANur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.

Antwort BNur die Aussagen 2 und 3 sind richtig.

Antwort CNur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig.

Antwort DNur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig.

Antwort ENur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig.

286!

Antwort C ist richtig.

zu Antwort A

Ein 6 Monate alter Säugling kann mit Hilfe sitzen. Mit 9–10 Monaten kann das Kind alleine sitzen. Mit 9–10 Monaten macht das Kind die ersten Aufstehversuche und kann sich z. B. am Gitter hochziehen.

zu Antwort B

Ein 12 Monate altes Kind sollte erste Worte sprechen können.

zu Antwort C

Mit 8 Monaten sollte ein Kind gezielt greifen können.

zu Antwort D

Mit 18 Monaten kann ein Kind frei gehen und laufen, wobei es nur noch selten hinfällt. Hüpfen auf einem Bein kann das Kind erst mit 3–4 Jahren.

zu Antwort E

Ein Kind im Alter von zwei Monaten sollte in Bauchlage kurz den Kopf anheben können. Eine sichere Kopfkontrolle ist meist zwischen dem 5.–6. Lebensmonat vorhanden.

287?

Welche Aussage zum Mammakarzinom trifft zu?

Antwort AKnochenmetastasen sind selten zu beobachten.

Antwort BEine familiäre Häufung wird nicht beobachtet.

Antwort CMetastasen treten erst im Spätstadium auf.

Antwort DVergrößerte axilläre Lymphknoten können ein Hinweis sein.

Antwort EAm häufigsten wird das Karzinom im unteren inneren Quadranten beobachtet.

287!

Antwort D ist richtig.

zu Antwort A

Knochenmetastasen sind häufig.

zu Antwort B

Die genetische Disposition ist ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung des Mammakarzinoms. Mutationen im BRCA1 (Breast-Cancer Gen) und BRCA2 weisen das höchste Risiko der Erkrankung auf. Andere Risikofaktoren sind u. a. hohe Östrogenexpositionszeit (frühe Menarche, späte Menopause, Hormonzufuhr), Noxenabusus wie Alkohol oder Nikotin, Nullipara.

zu Antwort C

Die Metastasierung kann sehr früh auftreten, die Erkrankung wird häufig durch die Metastasen auffällig. Die Metastasierung erfolgt lymphogen in die Axilla, aber auch in die sub- und supraklavikulären Lymphknoten, selten auch nach kontralateral oder in die thorakalen Lymphknoten. Die hämatogene Streuung erfasst die Leber, das Gehirn, Knochen und die Lunge.

zu Antwort D

Vergrößerte axilläre Lymphknoten können ein Hinweis auf ein Mammakarzinom sein und sind Ausdruck einer Metastasierung. Dabei sind die Lymphknoten in der Regel nicht schmerzhaft, hart und kaum verschieblich.

zu Antwort E

Am häufigsten ist der obere, äußere Quadrant betroffen.

288?

Welche Aussage trifft zu?

Bei einem psychisch Kranken ist eine Voraussetzung zur Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus nach rechtlichen Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes:

Antwort AFehlende Krankheitseinsicht

Antwort BAkute erhebliche Eigengefährdung

Antwort CSuchtmittelgebrauch

Antwort DUnheilbare körperliche Erkrankung

Antwort EDie Krankheitseinschätzung durch nächste Angehörige

288!

Antwort B ist richtig.

zu Antwort A

Die fehlende Krankheitseinsicht rechtfertigt eine Unterbringung nicht.

zu Antwort B

Eine akute erhebliche Eigen- oder Fremdgefährdung rechtfertigt eine Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung.

zu Antwort C

Der Suchtmittelgebrauch ist zunächst kein Grund für eine psychiatrische Unterbringung, außer bei akuter erheblicher Eigengefährdung.

zu Antwort D

Eine unheilbare körperliche Erkrankung ist keine Indikation zur psychiatrischen Unterbringung.

zu Antwort E

Die Krankheitseinschätzung durch nächste Angehörige ist keine Indikation zur psychiatrischen Unterbringung.

289?

Sie denken bei einem Patienten mit Hautveränderungen an ein atopisches Ekzem.

Welche der genannten Befunde oder anamnestische Hinweise stützen Ihren Verdacht?

Wählen Sie zwei Antworten!

Antwort AJuckreiz

Antwort BTüpfelnägel

Antwort CStriae distensae

Antwort DMilchschorf im Säuglingsalter

Antwort EXanthelasmen

289!

Antworten A und D sind richtig.

zu Antwort A

Juckreiz ist ein typisches Symptom des atopischen Ekzems. Die Hauterscheinungen finden sich in den Gelenkbeugen als entzündliche Rötungen, Papeln, Kratzexkoriationen und Krusten.

zu Antwort B

Tüpfelnägel sind Symptome der Psoriasis und gehen mit einer Grübchenbildung (Substanzdefekt) in der Nagelplatte einher.

zu Antwort C

Striae distensae sind streifenförmige, atrophische Hautveränderungen, die meist in der maximalen Dehnungszone auftreten, bevorzugt in der Schwangerschaft, bei starker Gewichtszunahme oder im Rahmen der Therapie mit Glukokortikoiden.

zu Antwort D

Milchschorf im Kindesalter kann Hinweise auf eine atopische Diathese geben. Nicht alle Kinder, die im Säuglingsalter einen Milchschorf hatten, erkranken auch am atopischen Ekzem.

zu Antwort E

Xanthelasmen sind periorbitale Fetteinlagerungen. Gehäuft finden sie sich bei Fettstoffwechselstörungen.

290?

Welche der folgenden Aussage treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Eine Hyperkaliämie ist am ehesten zu erwarten bei:

Antwort AEinnahme von Spironolacton (Aldosteron-Antagonist)

Antwort BChronischer Diarrhö

Antwort CMassiver Hämolyse

Antwort DHyperaldosteronismus

Antwort EEinnahme von Furosemid (Schleifendiuretikum)

290!

Antworten A und C sind richtig.

zu Antwort A

Die Therapie mit Aldosteron-Antagonisten kann eine Hyperkaliämie zur Folge haben. Diese Diuretikaart wird auch „kaliumsparend“ bezeichnet.

zu Antwort B

Chronische Diarrhö geht mit Kaliumverlusten einher, die Folge ist eine Hypokaliämie.

zu Antwort C

Massive Hämolyse kann eine Hyperkaliämie nach sich ziehen. Kalium ist in hohen Mengen intrazellulär vorhanden, das bei der Hämolyse frei wird.

zu Antwort D

Hyperaldosteronismus führt zur Hypernatriämie und Hypokaliämie, analog der physiologischen Wirkung des Aldosterons.

zu Antwort E

Einnahme von Furosemid geht mit Kaliumverlusten über den Urin einher. Die Folge ist die Hypokaliämie.

291?

Welche der folgenden Komplikationen sind typisch für eine fortgeschrittene Leberzirrhose?

Wählen Sie zwei Antworten!

Antwort AKrampfanfall

Antwort BÖdeme

Antwort CZyanose

Antwort DArterielle Hypertonie

Antwort EEnzephalopathie

291!

Antworten B und E sind richtig.

zu Antwort A

Krampfanfälle sind keine typischen Spätsymptome der Leberzirrhose. Eine hepatische Enzephalopathie zählt zu den typischen Spätsymptomen.

zu Antwort B

Ödeme, in Form von Aszites sind typische Begleiterscheinungen der Leberzirrhose. Sie entstehen durch einen hohen portalen Druck und einen gleichzeitigen Albuminmangel.

zu Antwort C

Zyanose ist ein typisches Symptom der Herz- und Lungenerkrankungen.

zu Antwort D

Im Rahmen der Leberzirrhose findet sich regelmäßig eine arterielle Hypotonie.

zu Antwort E

Die Enzephalopathie mit Bewusstseinsstörungen, Orientierungsstörungen ist eine typische Folge der fortgeschrittenen Leberzirrhose.

292?

Welche der folgenden Aussagen für eine Osteomalazie treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Antwort AStörungen der Niere können zu einer Osteomalazie führen.

Antwort BStörungen der Leber können zu einer Osteomalazie führen.

Antwort CDer Osteomalazie liegt ein gestörter Vitamin-A-Haushalt zugrunde.

Antwort DTypisch ist eine Zunahme des Kopfumfangs.

Antwort EIn der Regel erfolgt eine Behandlung mit Kortison.

292!

Antworten A und B sind richtig.

zu Antwort A

Nierenfunktionsstörungen können, durch mangelnde Synthese des aktiven Vitamin D3 zur Osteomalazie führen.

zu Antwort B

Leberfunktionsstörungen können, durch mangelnde Hydroxylierung der Vitamin-D-Vorstufen zur Osteomalazie führen.

zu Antwort C

Die Osteomalazie ist eine Vitamin-D-Mangelkrankheit des Erwachsenen. Bei Kindern wird die Vitamin-D-Mangelkrankheit Rachitis genannt.

zu Antwort D

Typisch für die Osteomalazie ist, durch die abnorme Knochenweichheit, die Entwicklung von Knochendeformitäten. Eine Zunahme des Kopfumfangs kann bei der Akromegalie oder beim M. Paget beobachtet werden.

zu Antwort E

Eine Therapie mit Kortison würde zu einer weiteren Knochenentkalkung führen. Die Therapie der Osteomalazie erfolgt mit Vitamin-D- und Kalzium-Supplementierung.

293?

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Ursachen eines symptomatischen (sekundären) Parkinson-Syndroms können:

  • 1.

    pharmakologisch,

  • 2.

    toxisch,

  • 3.

    infektiös,

  • 4.

    metabolisch oder

  • 5.

    traumatisch sein.

Antwort ANur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.

Antwort BNur die Aussagen 3 und 5 sind richtig.

Antwort CNur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig.

Antwort DNur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig.

Antwort EAlle Aussagen sind richtig.

293!

Antwort E ist richtig.

Die Ursachen des sekundären Parkinson-Syndroms sind:

  • Vaskuläre Anomalitäten, besonders arteriosklerotische Veränderungen

  • Medikamente, u. a. Metoclopramin und Haloperidol

  • Traumatische Schädigung des Gehirns

  • Infektionen, u. a. im Rahmen der HIV-Erkrankung

  • Intoxikationen, u. a. mit Mangan oder CO

  • Stoffwechselerkrankungen, u. a. der M. Wilson

zu Antwort A

Ein sekundäres Parkinson-Syndrom kann durch bestimmte Medikamente, z. B. das Metoclopramid ausgelöst werden.

zu Antwort B

Ein sekundäres Parkinson-Syndrom kann durch toxische Schädigungen ausgelöst werden.

zu Antwort C

Das sekundäre Parkinson-Syndrom kann durch Infektionen, z. B. HIV, ausgelöst werden.

zu Antwort D

Metabolische Erkrankungen, z. B. die Kupferspeicherkrankheit, kann ein sekundäres Parkinson-Syndrom hervorrufen.

zu Antwort E

Gehirntraumen können ein sekundäres Parkinson-Syndrom auslösen.

294?

Welche der folgenden klinischen Erscheinungen kann man direkt auf einen Pfortaderhochdruck zurückführen?

Wählen Sie zwei Antworten!

Antwort AÖsophagusvarizen

Antwort BVorhofflimmern

Antwort CPleuraschwarte

Antwort DArterielle Hypertonie

Antwort EAszites

294!

Antworten A und E sind richtig.

zu Antwort A

Ösophagusvarizen sind direkte Folgen des Pfortaderhochdrucks. Das Blut umfließt die Leber (Umgehungskreisläufe) um zur V. cava superior und inferior zu gelangen. Neben Ösophagusvarizen sind das Caput medusae und Hämorrhoiden typisch.

zu Antwort B

Das Vorhofflimmern kann bei ischämischen Herzerkrankungen oder bei der Mitralklappenstenose auftreten.

zu Antwort C

Eine Pleuraschwarte (Pleuraschwiele) ist auf Narbenbildung der Pleura zurückzuführen, u. a. nach entzündlichen Erkrankungen.

zu Antwort D

Die arterielle Hypertonie ist eine häufige Erkrankung, die in der Folge das Auftreten von arteriosklerotischen Prozessen begünstigt. Zu 85 % liegt eine idiopathische Hypertonie vor, die Ursachen sind nicht geklärt. Zu 15 % liegen hormonelle, vaskuläre oder renale Störungen vor.

zu Antwort E

Aszites ist eine direkte Folge des Pfortaderhochdrucks, der durch den erhöhten hydrostatischen Druck und den gleichzeitig vorhandenen Albuminmangel (durch reduzierte Syntheseleistung der Leber) verursacht wird.

295?

Wenn sich aufgrund einer tiefen Unterschenkelvenenthrombose eine Lungenembolie entwickelt hat, ist der Embolus regelhaft über bestimmte Gefäßbahnen vom Unterschenkel zur Lunge gewandert.

Welches der im Folgenden benannten Gefäße wird dabei passiert?

Antwort AVena subclavia

Antwort BVena pulmonalis

Antwort CVena portae

Antwort DVena cava superior

Antwort EVena femoralis

295!

Antwort E ist richtig.

zu Antwort A

Die V. subclavia liegt unter dem Schlüsselbein. Embolien aus den Armen passieren diese Vene.

zu Antwort B

Die V. pulmonalis drainiert das sauerstoffreiche Blut in den linken Vorhof. Embolien aus den Beinen passieren die Arteria pulmonalis.

zu Antwort C

Die V. portae drainiert die unpaaren Bauchorgane. Sie führt sauerstoffarmes und nährstoffreiches Blut der Leber zu. Weder die Embolie aus der unteren noch aus der oberen Extremität passieren diese Vene.

zu Antwort D

Die V. cava superior drainiert den Kopf, Arme und obere Anteile des Thorax. Ein Embolus aus den Beinen passiert die V. cava inferior.

zu Antwort E

Die V. femoralis wird von einem Embolus aus dem Unterschenkel stammend auf dem Weg zur V. iliaca externa und V. cava inferior passiert.

296?

Welche Zuordnung zu Veränderung/Erkrankung des Bewegungsapparates trifft zu?

Antwort AGonarthrose – angeborene Entwicklungsstörung der Hüftpfanne

Antwort BSkoliose – Rundrücken

Antwort CHyperlordose – Seitverbiegung der Wirbelsäule

Antwort DSpondylarthrose – degenerative Veränderung an den kleinen Wirbelgelenken

Antwort EPeriarthropathia humeroscapularis – degenerative Veränderungen der Lendenwirbelsäule

296!

Antwort D ist richtig.

zu Antwort A

Bei der Gonarthrose handelt es sich um eine Kniegelenksarthrose. Die angeborene Entwicklungsstörung der Hüftpfanne wird als Gelenkdysplasie bezeichnet.

zu Antwort B

Die Skoliose ist eine Seitbiegung der Wirbelsäule und Torsion der Wirbelkörper. Der Rundrücken wird als Kyphosierung bezeichnet.

zu Antwort C

Die Hyperlordose ist eine über die physiologischen Ausmaße vorhandene Lordose und kann sich im LWS-Bereich als Hohlkreuz bemerkbar machen. Die Seitverbiegung der Wirbelsäule wird als Skoliose bezeichnet.

zu Antwort D

Die Spondylarthrose ist eine degenerative Erkrankung der kleinen Wirbelgelenke.

zu Antwort E

Die Periarthropathia humeroscapularis ist eine Sammelbezeichnung für degenerative Schultererkrankungen.

297?

Sie werden zu einem alkoholkranken älteren Mann gerufen. Dieser zeigt sich desorientiert, in seiner Merkfähigkeit gestört und konfabuliert.

Um welche Erscheinungen handelt es sich am ehesten:

Antwort AEinen komplizierten Rauschzustand

Antwort BEine Alzheimer-Demenz

Antwort CEin Korsakow-Syndrom

Antwort DEine mittelgradige Intelligenzminderung

Antwort EEin typisches Entzugsdelir

297!

Antwort C ist richtig.

zu Antwort A

Ein komplizierter Rausch (pathologischer Rausch) kann bereits durch geringe Alkoholmengen ausgelöst werden. Bewusstsein und Orientierung sind gestört, Aggressivität, Angst und Gereiztheit sind typische Symptome. Für den Zeitraum des pathologischen Rausches besteht eine Amnesie.

zu Antwort B

Die Alzheimer-Demenz hat einen langsamen und schleichenden Beginn. Leitsymptome sind Gedächtnisstörungen und Orientierungsstörungen.

zu Antwort C

Das Korsakow-Syndrom ist eine Vitamin-B1-Mangelkrankheit, die alkoholassoziiert ist. Die Leitsymptome sind Merkfähigkeitsstörung, Konfabulationen und Orientierungsstörung.

zu Antwort D

Eine mittelgradige Intelligenzminderung (IQ 35–49) geht mit Minderung der kognitiven Fähigkeiten einer. Die Merkfähigkeit ist gestört, die Orientierung erhalten.

zu Antwort E

Das Delir kann mit folgenden Symptomen einhergehen: Bewusstseinsstörung, Desorientierung, optische Halluzinationen in Form von Ungeziefer, graue Schatten, Wahnvorstellungen, Nesteln, Schlaflosigkeit, Angst, Tachykardie, Hypertonie, Fieber, Durchfälle, Schweißausbrüche.

298?

Welche der folgenden Aussagen zum Prostatakarzinom trifft (treffen) zu?

  • 1.

    Meist besteht gleichzeitig eine Syphilis.

  • 2.

    Eine Metastasierung erfolgt gehäuft in die Knochen.

  • 3.

    Die Symptome können zunächst ähnlich wie bei einer gutartigen Prostatahyperplasie sein.

  • 4.

    Ein typisches Frühsymptom ist Blut im Urin.

  • 5.

    Eine Erhöhung des prostataspezifischen Antigens (PSA) ist beweisend für ein Karzinom.

Antwort ANur die Aussage 4 ist richtig.

Antwort BNur die Aussagen 2 und 3 sind richtig.

Antwort CNur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig.

Antwort DNur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig.

Antwort ENur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig.

298!

Antwort B ist richtig.

zu Antwort A

Eine Syphilis ist ein eher seltenes Krankheitsbild. Sie begleitet das Prostatakarzinom nicht. Beide Erkrankungen stehen miteinander nicht im kausalen Zusammenhang.

zu Antwort B

Eine Metastasierung in den Knochen, v. a. Wirbelkörper und Becken, ist typisch und häufig.

zu Antwort C

Die Symptome können die gleichen wie bei der Prostatahyperplasie sein und mit Dysurie, verlängerter Miktionsdauer oder Erektionsproblemen einhergehen.

zu Antwort D

Die Hämaturie zählt zu den Spätsymptomen.

zu Antwort E

Die Erhöhung des PSA ist bei Prostatakarzinomen regelmäßig vorhanden, allerdings nicht beweisend. Andere Ursachen der PSA-Erhöhung können die Prostatitis oder Kontusionen sein.

299?

Welche der folgenden Erkrankungen können zu einer vergrößerten Milz führen?

  • 1.

    Pfortaderhochdruck

  • 2.

    Röteln

  • 3.

    Formen der Leukämie

  • 4.

    Hämolytische Anämien

  • 5.

    Infektiöse Mononukleose

Antwort ANur die Aussagen 2 und 5 sind richtig.

Antwort BNur die Aussagen 3 und 4 sind richtig.

Antwort CNur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig.

Antwort DNur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig.

Antwort EAlle Aussagen sind richtig.

299!

Antwort E ist richtig.

Ursachen der Splenomegalie

  • Kreislaufstörungen gehen mit einer Stauung einher. Ursachen sind portale Stauung oder Rechtsherzinsuffizienz

  • Infektionserkrankungen wie z. B. die Mononukleose, Malaria oder der Typhus abdominalis

  • Hämatologische Erkrankungen wie hämolytische Anämien, Lymphome oder die CML

  • Milzmetastasen bei Bronchialkarzinomen, Mammakarzinomen und malignen Melanomen

zu Antwort A

Der Pfortaderhochdruck geht mit Milzschwellung einher.

zu Antwort B

Röteln können mit Milzschwellung einhergehen.

zu Antwort C

Leukämien, besonders die CLL und die CML, gehen mit einer starken Milzschwellung einher.

zu Antwort D

Hämolytische Anämien führen zur Milzschwellung.

zu Antwort E

Die infektiöse Mononukleose geht mit einer Milzschwellung einher.

300?

Welche der folgenden Aussagen zu den Nebennieren treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Antwort ADie Nebennieren sind paarig angelegt.

Antwort BDie Nebennieren liegen intraperitoneal.

Antwort CDie Nebennierenvene mündet in die Pfortader.

Antwort DIn der Rinde werden u. a. Sexualhormone hergestellt.

Antwort EIm Mark wird das Hormon Glukagon hergestellt.

300!

Antworten A und D sind richtig.

zu Antwort A

Die Nebennieren sind paarig angelegt und liegen am oberen Pol der beiden Nieren.

zu Antwort B

Die Nebennieren haben eine retroperitoneale Lage.

zu Antwort C

Die rechte Nebennierenvene mündet in die V. cava inferior, die linke Nebennierenvene in die V. renalis.

zu Antwort D

In der Nebennierenrinde werden Glukokortikoide (Kortisol), Mineralokortikoide (Aldosteron) und Androgene (u. a. Testosteron) gebildet.

zu Antwort E

Im Nebennierenmark werden Katecholamine, Adrenalin und Noradrenalin gebildet. Glukagon wird in den A-Zellen der Langerhans Inseln im Pankreas gebildet.

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