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B978-3-437-58102-1.00003-5

10.1016/B978-3-437-58102-1.00003-5

978-3-437-58102-1

Abb. 3.1

[L238]

Dermatologische Anamnese und Untersuchung

Abb. 3.2

[L238]

Beschreibung der Effloreszenzen

Abb. 3.3

[L238; M174]

Fleck: a Herdförmiger Veränderung der Hautfarbe ohne Veränderung der Hautkonsistenz. b Rötliche Flecke (Erytheme) am rechten Unterarm beim Erysipeloid.

Abb. 3.4

[L238; M174]

Quaddel. a Plateauartig über das Hautniveau erhabene Veränderung, die durch eine umschriebenes Ödem im Bereich der Papillarkörper verursacht wird. b Mehrere, zum Teil einzeln stehende, zum Teil konfluierende, hautfarbene Quaddeln bei Urtikaria.

Abb. 3.5

[L238; M174]

Bläschen und Blase. a Intraepidermales Bläschen. b Subepidermales Bläschen. c Rote Flecke an beiden Beinen, zum Teil mit prallen Bläschen bzw. Blasen bei bullösem Pemphigoid.

Abb. 3.6

[L238; M174]

Pustel. a Mit Eiter gefüllter, sichtbarer Hohlraum der Haut. b Am Rumpf und linken Arm sind zahlreiche, dicht stehende, teils konfluierende Pusteln auf Erythemen zu sehen.

Abb. 3.7

[L238; M174]

Papel. a Umschriebene, feste Verdickung der Haut durch Zellvermehrung oder Ablagerung fester Substanzen. b An der Wange gerötete Knötchen unterschiedlicher Größe mit vereinzelter beginnender Schuppen- bzw. Krustenbildung bei papulöser Acne vulgaris.

Abb. 3.8

[L238; M174]

Kruste. a Die Kruste ist eingetrocknetes Sekret und entsteht meist auf Erosionen. Je nach Beimengung können sich auch gelblich-eitrige bzw. hämorrhagische Krusten bilden. b In der unteren Gesichtshälfte sind gelbliche Krusten durch eingetrocknetes Sekret auf Erosionen zu sehen.

Abb. 3.9

[L238; M174]

Schuppen. a Schuppen aus ablösbaren bzw. sich selbst ablösenden Hornzellkomplexen in unterschiedlichen Formen und Größen. b An Rumpf und Extremitäten haben sich bei einer Psoriasis vulgaris scharf begrenzte Herde mit weißlicher, plättchenförmiger Schuppung auf durchscheinendem gerötetem Grund gebildet.

Abb. 3.10

[L238; M174]

Ortho- und Parahyperkeratosen. a Fest haftende Auflagerung von Hornzellen. b An Handinnenflächen und seitlichen Hand- bzw. Fingerkanten flächenhafte, weißliche Keratose mit rötlichem Randsaum.

Abb. 3.11

[L238; M174]

Erosion. a Der epidermale Substanzdefekt kann einige oder alle Schichten der Epidermis umfassen. b Großflächige Erosionen am Rumpf, die zum Teil noch von der abgelösten und zusammengeschobenen Epidermis bedeckt sind.

Abb. 3.12

[L238; M174]

Geschwür. a Tief reichender Substanzdefekt der vorgeschädigten Haut mit schlechter Heilungstendenz. b Großflächiges Ulkus an der Vorderseite des Unterschenkels mit leicht gerötetem Rand und zum Teil rötlichem, zum Teil schmierig-gelblich belegtem oder schwärzlich-nekrotischem Ulkusgrund.

Abb. 3.13

[M174]

Handtellergroßes, scharf begrenztes Ulkus am linken Unterarm mit entzündlich infiltriertem Rand, anschließender Granulationszone und zentraler bräunlicher Nekrose (Koagulationsnekrose) mit aufgelagerten weiß-gelben Gewebsresten nach Verätzung mit Salpetersäure.

Abb. 3.14

[L238; M174]

Rhagade. a Schmerzhafter Einriss gedehnter, aber unelastischer, meist stark verhornter Haut, der bis in die Dermis reicht. b Schnittförmiger, bis ins obere Corium reichender Einriss der stärker verhornten, hyperkeratotischen Haut.

Abb. 3.15

[L238; M174]

Narbe.

a Defektheilung, zum Teil mit Atrophie (atrophische Narbe), zum Teil mit Hypertrophie (hypertrophische Narbe).

b Zahlreiche disseminierte, meist bräunlich gefärbte Närbchen, daneben entzündliche Papeln und hautfarbene Knoten bei Acne conglobata.

Abb. 3.16

[M174]

Keloide nach Verbrennung. Scharf, aber unregelmäßig-bizarr begrenzte Streifen bzw. plattenartige, verdickte, gerötete Hautherde im Brust- und Prästernalbereich mit deutlichem Berührungs- und Druckschmerz

Abb. 3.17

[M174]

Keloid nach Verbrennung: ausgedehnte Keloidbildung an Oberkörper und Armen mit narbiger Fixierung des linken Arms am Thorax, plattenartiger Verwachsung beider Mammae, Streckhemmung im rechten Ellenbogengelenk und plattenartigem Keloid am rechten Handrücken

Abb. 3.18

[M174]

Extrem ausgeprägte Hautatrophie nach (oraler) Kortikoidtherapie: zigarettenpapierartige Fältelung sowie hyper- und hypopigmentierte Areale am Handrücken

Abb. 3.19

[M174]

Aphthen: zwei etwa linsengroße gelbliche Herde mit gerötetem Hof an der Innenseite der Oberlippe

Abb. 3.20

[M174]

Leukoplakie: scharf begrenzter, dreieckiger, nicht abstreifbarer weißlicher Herd an der rechten Mundwinkelinnenseite, im vorderen Teil flach, im hinteren Teil unregelmäßig erhaben

Untersuchung

  • 3.1

    Vorgehen29

  • 3.2

    Effloreszenzen30

    • 3.2.1

      Grundlagen30

    • 3.2.2

      Beschreibung der Effloreszenzen30

    • 3.2.3

      Primäreffloreszenzen31

    • 3.2.4

      Sekundäreffloreszenzen33

    • 3.2.5

      Effloreszenzen der Schleimhäute37

  • 3.3

    Hauttonus und Hautturgor38

    • 3.3.1

      Hauttonus38

    • 3.3.2

      Hautturgor38

Einführung

Die Dermatologie hat eine ganz eigene, beschreibende Sprache. Dies rührt daher, dass kein anderes Organ dem direkten diagnostischen Blick derart gut zugänglich ist, dass aber gleichzeitig die verschiedensten Krankheiten scheinbar ganz ähnliche, nur in Nuancen unterschiedliche und unterscheidbare Erscheinungen hervorrufen. Schließlich fehlen auch mit Ausnahme der manchmal hilfreichen Hautbiopsie oder der AuflichtmikroskopieAuflichtmikroskopie weiterführende Untersuchungsmöglichkeiten.

Grundsätzlich haben die Schichten und Strukturen der Haut nur wenige Möglichkeiten, auf die verschiedensten Reize und Schädigungen zu reagieren. Des ungeachtet ist die auf den ersten Blick gegebene Verwechselbarkeit zahlreicher Hautkrankheiten häufig auf den zweiten Blick nicht mehr gegeben. Dermatologische Krankheitsbilder erfordern daher eine ungewöhnlich exakte Betrachtung ihrer Erscheinungsformen, ergänzt durch ausführliche Anamnesen und eventuell Hautbiopsien, um tiefer liegende Schichten in ihrer Beteiligung und Veränderung zu erfassen. Beim Verdacht auf systemische Grunderkrankungen, die sich nicht so selten auch an der Haut manifestieren, sind ergänzende Laboruntersuchungen angezeigt.

Vorgehen

Ein mögliches Vorgehen bei derdermatologische UntersuchungHautUntersuchung dermatologischen Untersuchung ist in Abb. 3.1 dargestellt.
Die Anamnesedermatologische Anamnese HauterkrankungenAnamnesewird sich häufig nicht nur auf den Patienten und seine Beschwerden, sondern auch auf seine Familie erstrecken müssen: Bei einem unsicheren Verdacht auf Schuppenflechte ist es hilfreich zu erfahren, dass auch Opa und Tante darunter leiden bzw. gelitten haben. Ebenso hilft es weiter, wenn man bei einem Kind mit nicht ganz typischer Neurodermitis erfährt, dass es als Säugling Milchschorf hatte und dass der eine Onkel an Heuschnupfen leidet und der andere an Asthma bronchiale. Ansonsten gelten die üblichen Regeln einer sinnvollen Anamnese natürlich auch für dermatologische Krankheitsbilder. Man wird also nach dem zeitlichen Beginn und dem Zeitrahmen der Veränderungen fragen, nach dem möglichst genauen Aussehen und der Lokalisation der ersten Effloreszenzen und evtl. nachfolgender Veränderungen. Beispielsweise beginnen Hauterkrankungen durch Herpesviren häufig in der Form gruppiert stehender (in Gruppen beieinander liegender) Bläschen, die allerdings sekundär zerfallen und sich flächig ausbreiten können, sodass der anfänglich typische Aspekt nicht mehr erkennbar ist. Bei einer eventuell im Einzelfall nicht so ganz typischen Impetigo contagiosa erhält man Rückschlüsse durch den Hinweis, dass zunächst einzelne Bläschen auf entzündlich geröteten Flecken zu erkennen waren. Beim dyshidrotischen Handekzem, das in fortgeschrittenen Stadien fast regelhaft mit einem atopischen Ekzem verwechselt wird, kann die korrekte Diagnose bereits aus der Anamnese gestellt werden: Es beginnt mit seitlich an den Fingern aufschießenden Bläschen, die wegen des massiven Juckreizes umgehend zerkratzt werden.
Gerade der JuckreizJuckreizAnamnesePruritusAnamnese ist ein weiteres anamnestisches Kriterium besonderer Bedeutung. Beispielsweise jucken die Bläschen des dyshidrotischen Ekzems auffallend heftig, diejenigen der Impetigo nur wenig und die Effloreszenzen der Psoriasis so gut wie überhaupt nicht. Dagegen erzeugen die Bläschen der Herpes-Erkrankungen eher brennende Schmerzen als Pruritus.
Bei den Begleitumständen, an die sich der Patient im zeitlichen Zusammenhang mit den dermatologischen Veränderungen erinnert, ist eher Zurückhaltung angezeigt. Ein jeder erinnert sich im Rahmen persönlicher Ursachenerforschung an subjektiv empfundene Auffälligkeiten, die allerdings zumeist vollkommen neben der Sache liegen. Wenn z.B. die Nase läuft, überlegt der Laie, wer welches Fenster wie lange geöffnet hatte, womit Ursache und Schuldzuweisung auf der Hand zu liegen scheinen. Er weiß nichts davon, dass Viren nicht durch geöffnete Fenster fliegen und er denkt nicht an den Nachbarn, dem er die Hand geschüttelt hat, um die aufgenommenen Erkältungsviren anschließend auf seine eigenen Nasenschleimhäute zu übertragen. Man kann aber den Patienten durch gezieltes Nachfragen dorthin führen, wo Zusammenhänge möglich werden. So ist z.B. an Medikamente zu denken sowie an allergisierende Substanzen in Schmuckgegenständen, kosmetischen Externas, Kleidung oder Lebensmitteln. Berufliche Expositionen oder Sexualkontakte können von Bedeutung sein, ganz besonders auch begleitende Symptome wie Störungen des Allgemeinbefindens oder Hinweise auf Infektionen im zeitlichen Zusammenhang mit dem Auftreten der Effloreszenzen.
Wichtiges Hilfsmittel der Untersuchung ist ein GlasspatelGlasspatel, HautuntersuchungHolzmundspatel, Hautuntersuchung, mit dem man einen Druck auf die Haut und ihre Gefäße hervorrufen, also z.B. erweiterte Gefäße komprimieren und gleichzeitig deren Beteiligung bzw. die eigentliche Farbe eines pathologischen Infiltrats beobachten kann. Ein weiteres Hilfsmittel ist ein gewöhnlicher Holzmundspatel zum Abkratzen oberflächlicher Schichten oder Auslösen eines DermographismusDermographismus (Kap. 4.7.4). Mit dem Wood-Licht (UV-A-Strahlung, Abb. 4.28)Wood-Licht lässt sich bei einzelnen Hautinfektionen eine farblich spezifische und typische Fluoreszenz erzeugen. Die Auflichtmikroskopie ermöglicht dem Erfahrenen, üblicherweise also dem Dermatologen, u.a. die Abgrenzung maligner von benignen Veränderungen. Das wichtigste Auflichtmikroskopiedermatologische „Instrument“ aber bleibt das unbewaffnete Auge.

Effloreszenzen

Grundlagen

Beliebige Hautveränderungen („Hautblüten“) werden pauschal als EffloreszenzenEffloreszenzen bezeichnet (von efflorescere = erblühen) und in 2 Gruppen unterteilt: Primär- und Sekundäreffloreszenzen. Primäreffloreszenzen entstehen definitionsgemäß primär und unmittelbar durch die zugrunde liegende Erkrankung, während Sekundäreffloreszenzen sekundär aus primären Veränderungen hervorgehen.
Primäreffloreszenzen
Die wesentlichen PrimäreffloreszenzenPrimäreffloreszenzen sind:
  • Fleck (Macula)

  • Papel (Papula = Knötchen [Nodulus])

  • Knoten (Nodus oder Tumor)

  • QuaddelQuaddeln (Urtika)Urtika

  • BläschenBläschen (Vesicula)Vesicula bzw. Blase (Vesica oder Bulla)

  • EiterbläschenEiterbläschen (Pustula)Pustula

Sekundäreffloreszenzen
SekundäreffloreszenzenSekundäreffloreszenzen sind:
  • Schuppe (Squama)Schuppen

  • Kruste (Crusta)

  • SchürfungSchürfung bzw. SchürfwundeSchürfwunde (Erosion)

  • GeschwürGeschwür (Ulkus)Ulkus

  • SchrundeSchrunden bzw. Riss (Rhagade, Fissur)

  • Hautverdünnung (Atrophie)

  • NarbeNarben(bildung) (Cicatrix)Cicatrix

Die Einteilung in primäre und sekundäre Effloreszenzen ist nicht immer nachvollziehbar. Beispielsweise kann ein Eiterbläschen (häufig) sekundär aufgrund bakterieller Superinfektion aus einem Bläschen entstehen, und eine Schürfwunde wird eigentlich primär durch ein entsprechendes Trauma verursacht.
Effloreszenzen der Schleimhaut
SchleimhautspezifischeEffloreszenzenSchleimhäute EffloreszenzenSchleimhaut/-häuteEffloreszenzen sind Aphthe (Erosion bzw. Geschwür der Schleimhaut) und Leukoplakie (sog. Weißschwielenkrankheit).

Beschreibung der Effloreszenzen

EffloreszenzenEffloreszenzen werden nach Größe, Form, Begrenzung, Anordnung und Ausdehnung beschrieben (Abb. 3.2). Die einzelne Effloreszenz kann in ihrem Aussehen anulär (ringförmig), polyzyklisch (vielbogig), linear (linienförmig), gyriert (gewunden), nummulär (münzförmig) oder landkartenartig sein. Sie kann regelmäßig oder unregelmäßig, scharf oder unscharf begrenzt sein. In ihrer Verteilung auf der Haut können die Effloreszenzen gruppiert (in einer Gruppe beieinander liegend), diffus (großflächig), zirkumskript (auf eine Stelle beschränkt, umschrieben), regionär (auf eine Körperregion beschränkt), disseminiert (unregelmäßig verteilt) oder generalisiert (die ganze Haut befallend) sein. Sie können einzeln und gut abgegrenzt nebeneinander liegen oder miteinander verschmelzen (konfluieren).

Primäreffloreszenzen

Fleck
Der FleckFleck (MaculaMacula; Abb. 3.3) Primäreffloreszenzenist definiert als Veränderung der Hautfarbe ohne Veränderung der Hautkonsistenz. Es gibt braune Flecken aufgrund einer umschriebenen Hyperpigmentierung, weiße bei der sog. Weißfleckenkrankheit (Vitiligo), rote bei umschriebener Hyperämie oder auch blaue bei einem Hämatom der Subkutis. Oft treten sie gemeinsam mit anderen Effloreszenzen, z.B. mit einer Papel, auf. Eine flächige Rötung wird als Erythem bezeichnet.Erythem
Quaddel
Die QuaddelQuaddeln (Urtika; Abb. 3.4) ist eine flüchtige, plateauartig über das Hautniveau erhabene, rote bzw. zumeist blasse Veränderung mit gerötetem Randsaum.
UrtikaFlüchtig heißt, dass sie zumeist nur über Minuten oder wenige Stunden bestehen bleibt und danach wieder verschwindet. In der Regel besteht starker JuckreizJuckreizQuaddeln. Das Aussehen der Quaddeln folgt aus einer massiven Erweiterung der Gefäße im oberen Corium mit Ödembildung im Bereich der Papillarkörper. Weil das Ödem wegen der Straffheit des Corium nicht so schnell ablaufen kann, verursacht es nicht nur die kissenartige Schwellung, sondern komprimiert auch die lokalen Blutgefäße, woraus die Blässe der Quaddeln resultiert. Im Randbereich des Ödems werden die Blutgefäße nicht komprimiert, sodass es dort zur Rötung kommt.
Quaddeln sind eine Reaktionsweise der Haut bzw. ihrer Gefäße auf innerliche oder äußerliche Allergene (Urtikaria; Kap. 4.7.4) und in aller Regel ein Hinweis auf eine allergische Reaktion vom Typ I, bei dem v.a. die IgE-vermittelte Histaminausschüttung aus den Mastzellen innerhalb von Sekunden oder Minuten (Sofortreaktion) umschriebene oder generalisierte Ödeme verursacht.
Bläschen und Blase
Flüssigkeitsgefüllte Hohlräume bis 5 mm Durchmesser heißen BläschenBläschen (Vesicula; Abb. 3.5); Vesiculaoberhalb dieser Größe spricht man von Blasen (Bulla). Intraepidermale BläschenBläschenintra-/subepidermaleBulla entstehen zumeist in der Stachelzellschicht durch Auflösung der Desmosomen (AkantholyseAkantholyse) oder durch Zugrundegehen der Zellen. Subepidermale Bläschen oder Blasen liegen unterhalb der Basalmembran und können durch Beimischung von Blut auch hämorrhagisch sein.

Exkurs

Zysten sind mit Epithel Zystenausgekleidete Hohlräume, die einen mehr oder weniger flüssigen Inhalt besitzen (AtheromAtherom, RetentionszysteRetentionszyste). Flüssigkeitsgefüllte Hohlräume ohne Wandepithel heißen Pseudozysten.Pseudozysten Sie entstehen z.B. aus der Verflüssigung eines Hämatoms oder einer Nekrose (Fach Basiswissen, Kap. 6 „Allgemeine Pathologie“).

Eiterbläschen
EiterbläschenEiterbläschen (PustulaPustula; Abb. 3.6) sind ihrem Namen entsprechend mit Eiter gefüllte Bläschen. Sie können sich aufgrund einer bakteriellen Superinfektion aus Bläschen entwickeln. Die im Corium befindlichen, also subepidermalen Pusteln gehen im Allgemeinen von den Haarfollikeln aus wie bei der FollikulitisFollikulitis, beim FurunkelFurunkel oder den Vorstufen der Schweißdrüsenabszesse.
Knötchen und Knoten
Die PapelPapeln (PapulaPapula, KnötchenKnötchen oder NodulusNodulus; Abb. 3.7) ist eine bis zu 5 mm große Gewebevermehrung – entweder der Epidermis, der Hornschicht oder des Coriums. Zusammengesetzte Papeln zeigen oft eine verbreiterte Epidermis sowie ein entzündliches Infiltrat im oberen Corium. Die PsoriasisPsoriasis (Schuppenflechte) besteht aus nebeneinander liegenden, konfluierenden Papeln, wodurch ganze Herde (Plaques) Plaquesentstehen. Der KnotenKnoten (Nodus, Tumor) NodusTumorist praktisch „die Fortsetzung der Papeln”, also eine wenig bis deutlich größere (> 5 mm), umschriebene, solide Gewebevermehrung.

Sekundäreffloreszenzen

Kruste
Die KrusteKruste (Crusta; Abb. 3.8) Sekundäreffloreszenzenbildet sich nach oberflächlichen Hautdefekten uCrustand besteht aus eingetrocknetem Sekret (Blut, Plasma oder Eiter) mit darin enthaltenen Zelltrümmern. Zumeist entsteht sie in der Folge einer Erosion oder einer Wunde.
Schuppe und Hyperkeratose
Die beiden Begriffe werden in der Dermatologie etwas unscharf unterschieden, teilweise sogar synonym benutzt. Die SchuppeSchuppen (SquamaSquama; Abb. 3.9) bezeichnet im eigentlichen HyperkeratoseSinn eine Verhornungsstörung, Verhornungsstörungendie in einer für das Auge erkennbaren Schuppenbildung mündet. Diese Schuppen können sehr fein und auf Anhieb kaum sichtbar sein (kleieförmige Schuppung), aber auch groblamellär. In jedem Fall handelt es sich um Keratinlamellen, die nicht mehr einzeln und unbemerkt aus dem Stratum corneum abschilfern, sondern sich zu größeren bis riesigen Verbänden zusammengeschlossen haben. Das zweite Erfordernis besteht darin, dass diese „Lamellenpakete“, die durchaus noch flache, zellorganellenfreie Keratinozyten enthalten können, nicht mehr fest auf ihrer Unterlage haften, sodass sie sich spontan oder bei geringer Beanspruchung vom Stratum corneum ablösen.
Grundsätzlich besteht die Ursache einer Schuppung in einer überstürzten Zellneubildung aus dem Stratum basale, wodurch sich die nachfolgenden Zellschichten verbreitern und die zugehörige Verhornung irregulär stattfindet. Man kann dies mit dem Begriff einer Parahyperkeratose Parahyperkeratosebeschreiben und der geordneten Orthohyperkeratose Orthohyperkeratosegegenüberstellen. Ursachen sind z.B. entzündliche Vorgänge im Corium, die einen Wachstumsreiz auf die Epidermis ausüben. Das beste Beispiel hierfür bietet die PsoriasisPsoriasis (Schuppenflechte; Abb. 3.9b). Es kann sich aber auch um schädigende Einflüsse der Epidermis selbst handeln, z.B. der epidermale Befall durch Warzenviren (HP-Viren).Schuppenflechte
Bei einer physiologischen, sich ohne begleitende Entzündung ausbildenden Hyperkeratose kommt es ebenfalls zu einer gesteigerten Mitoserate, doch verläuft diese nicht überstürzt bzw. irregulär („para“), sondern wohlgeordnet („ortho“), sodass die verdickte Epidermis ein verbreitertes, jedoch regulär verhorntes Stratum corneum ausbildet, das nicht schuppt, sondern durch seine Dicke lediglich einen mechanisch stabileren Schutzwall erzeugt. Ursache ist niemals eine Erkrankung der Haut im eigentlichen Sinn, sondern lediglich die höchst angemessene Reaktion auf eine höhere Belastung an einer Lokalisation, die bis dahin geringeren Anforderungen ausgesetzt war. Die zusätzliche Belastung kann mechanischer Art sein, z.B. bei Fehlstellungen der Füße bzw. über einen Dauerdruck durch schlecht sitzendes Schuhwerk. Auf diese Weise entstehen dann z.B. Schwielen an den Fußsohlen oder Clavi (Hühneraugen)Clavi HühneraugenSchwielenan den Zehen. Oder die Ursache besteht in einem Arbeitsgerät, das andauernd oder zumindest wiederholt auf ein und dieselbe Stelle drückt und der Haut damit signalisiert, dass diese Lokalisation widerstandsfähiger zu werden hat.
Eine Dauerbelastung durch UV-Strahlen an ungeschützter Haut, z.B. bei einem Landwirt, kann den entsprechenden Effekt erzeugen. Es bildet sich die sog. Lichtschwiele.Lichtschwiele Während die Lichtschwiele eine physiologische Reaktion einer gesunden Haut anzeigt, kann es im Zuge degenerativer Umwandlungen im fortgeschrittenen Lebensalter auch passieren, dass die anhaltende UV-Exposition entzündliche Vorgänge mit reaktiven Parahyperkeratosen reaktive Parahyperkeratoseauslöst. Die nun entstehende Schuppenbildung wird als aktinische Keratoseaktinische KeratoseKeratose, aktinische/senile bezeichnet (Kap. 4.15.7). UV-Strahlung kann demnach in Abhängigkeit von ihrer Intensität, ihrer Einwirkzeit und vom Zustand der Haut, auf die sie einwirkt, unterschiedliche Reaktionen erzeugen.
Leider wird die überaus physiologische Hyperkeratose auf dem Boden vermehrter Beanspruchung häufig ebenfalls mit dem Begriff der Schuppe belegt, wobei man zur Abgrenzung gegenüber schuppenden Hautkrankheiten dann lediglich von der festhaftenden, sog. orthokeratotischen Schuppe spricht,orthokeratotische SchuppeSchuppenorthokeratotische um den Unterschied und die für das Auge fehlende Schuppenbildung herauszustellen. Wenn eine „Schuppe“ jedoch nicht schuppt, ist es eben eine Hyperkeratose – z.B. eine Schwiele – und keine Schuppe.
Sporadisch findet man Mischtypen, also Übergänge zwischen beiden Formen, wenn sich z.B. im Verein mit mechanischen Belastungen geringe entzündliche Reaktionen ausbilden (Abb. 3.10).
Schürfung
Die SchürfwundeSchürfwunde (ErosionErosion; Abb. 3.11) ist definitionsgemäß ein Hautdefekt, der auf die Epidermis beschränkt ist. Trotz aller Definitionen zeigt sie aber doch zumeist kleine, punktförmige Blutungen, die beweisend dafür stehen, dass das Corium im Bereich der Papillarkörper in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Schürfwunden heilen ohne Narbenbildung, weil die Neubildung der Epidermis durch das im Wesentlichen unversehrte Stratum basale regelrecht erfolgen kann.

Exkurs

Man kann der Erosion die ExkoriationExkoriationen gegenüberstellen, bei der die Schürfung eindeutig bis in den Bereich der Papillen reicht. Hier finden sich zahlreiche punktförmige Blutungen neben Bezirken, die oberhalb der Basalmembran getroffen wurden und daher keinen Blutaustritt aufweisen. Auch ExkoriationenNarben(bildung)Exkoriationen heilen üblicherweise ohne Narbenbildung.

Geschwür
Das GeschwürGeschwür (UlkusUlkus; Abb. 3.12, Abb. 3.13) bezeichnet einen größeren Defekt mit breiter Eröffnung des Corium oder sogar der Subkutis. Die Epidermis fehlt, wodurch das coriale bzw. subkutane Gewebe frei und ungeschützt ist. Die Folge ist stets eine bakterielle Besiedelung, sodass der Geschwürsgrund schmierig-eitrig belegt und teilweise nekrotisch ist (Fach Basiswissen, Kap. 6 „Allgemeine Pathologie“). Das erste therapeutische Ziel besteht darin, die Wunde sauber zu bekommen, sodass sich ein ungestörtes Granulationsgewebe bilden kann (Fach Basiswissen, Kap. 6 „Allgemeine Pathologie“). Die optimierte Behandlung eines Unterschenkelgeschwürs (Ulcus crurisUlcus cruris) mit Varidase®, Zucker und Kompressionsverband bzw. der modernen Methode mittels feucht haltender Verbände wird im Fach Herz-Kreislauf-System besprochen. GeschwüreNarben(bildung)Geschwüre heilen immer unter Narbenbildung.

Exkurs

Der grundlegende Unterschied zwischen einer Wunde und einem Geschwür besteht darin, dass die Wunde durch ein Trauma im Bereich einer gesunden, nicht vorgeschädigten Haut entsteht, während das Geschwür aus einer Wunde in vorgeschädigter Haut oder sekundär durch die bakterielle Infektion einer Wunde entsteht oder dadurch, dass ein Hautbezirk aufbricht, weil er nicht mehr durchblutet wird oder auf andere Art geschädigt ist. Wunden durch tiefe Verbrennungen oder durch Verätzungen mit Laugen oder starken Säuren führen immer zu Ulzerationen, bevor sie unter Narbenbildung abheilen.

Schrunde, Rhagade und Fissur
SchrundenSchrunden bzw. RhagadenRhagaden (Abb. 3.14) sind spaltförmige RisseRisseHautrisse in Epidermis und Corium einer vorgeschädigten bzw. besonders trockenen Haut, aus denen es bluten kann. In diesem Fall bildet sich eine hämorrhagische Kruste.
An nicht verhornenden Haut- bzw. Schleimhautregionen wird ein solcher Riss als FissurFissur bezeichnet (z.B. Analfissur). Dies gilt auch für Einrisse oder feinste Schnittwunden an nicht vorgeschädigter Oberhaut. Andererseits werden auch physiologische Furchen bzw. Einsenkungen als Fissuren bezeichnet, z.B. an der Großhirnrinde. Selbst ein haarförmiger Riss einer knöchernen Struktur, der noch nicht das Kriterium einer Fraktur erfüllt, wird als Fissur bezeichnet.

Exkurs

FistelnFistel sind Verbindungsgänge zwischen aneinander liegenden Hohlorganen oder Hohlorganen und Körperhöhlen (innere Fisteln) oder zwischen einem Organ bzw. Hohlraum und der Körperoberfläche (äußere Fistel). Sie können angeboren oder, z.B. infolge Eiterungen oder Tumoren, erworben sein.

Narbe
NarbenNarben(bildung) (CicatrixCicatrix; Abb. 3.15) entstehen aus traumatischen Hautdefekten (Kap. 2.7) oder aus heilenden Geschwüren oder nach tief reichenden und gewebezerstörenden Entzündungen, z.B. durch Bakterien. Ein Defekt wie die Erosion, bei der die Basalzellschicht intakt bleibt, heilt ohne Narbenbildung. Ist die Basalzellschicht zerstört, bildet sich immer eine Narbe, weil hier keine reguläre Epidermis und kein reguläres Corium nachgebildet werden kann. Narben bestehen aus einem Bindegewebe mit wenig Grundsubstanz und damit auch wenig Wassergehalt, und einem besonders großen Anteil an Kollagenfasern. Sie enthalten nur noch minimale Anteile an Zellen und Blutgefäßen und sind außerordentlich derb und widerstandsfähig.

Hinweis des Autors

Narben können (selten!) je nach ihrer Einbindung in den Verlauf eines Meridians schwere Störungen des Allgemeinbefindens verursachen. Man sollte daran denken und z.B. einen Versuch durch „Ausspritzen“ mit Lokalanästhetika unternehmen. Intrakutane Injektionen mit niedrig konzentrierten Lokalanästhetika sind dem Heilpraktiker erlaubt.

Pathologie

Caro luxurians und Keloid

Caro luxuriansCaro luxurians („wildes Fleischwildes Fleisch“) ist die Bezeichnung für eine überschießende Bildung von Granulationsgewebe GranulationsgewebeBildung, überschießendeüber das Hautniveau hinaus, in aller Regel im Rahmen der Wundheilung. Es wird vom umgebenden Epidermisgewebe nicht mehr überhäutet. Das überschießende Gewebe muss entfernt werden, damit eine endgültige Überhäutung und Heilung möglich wird. Dies geschieht bevorzugt mittels Ätzstiften (Silbernitrat), die das überschießende Gewebe regelrecht „verkochen“. Ungeachtet der heftigen Lokalreaktion und des Geruchs nach verkohltem Gewebe entstehen für den Patienten keine Schmerzen, weil Granulationsgewebe nicht innerviert ist.
Aus einer entstehenden Narbe heraus kann sich einKeloide sog. Keloid (= Wulstnarbe) Wulstnarbeentwickeln. Das Keloid gehört zu den (systemischen) Wundheilungsstörungen und ist eine Wucherung aus Bindegewebe über das Hautniveau hinaus, die auch zuvor unbeteiligtes Gewebe im Randbereich der Narbe einbeziehen kann (Abb. 3.16, Abb. 3.17). Es gibt ganze Familien oder Volksstämme, aber auch einzelne Menschen, die zu einer Keloidbildung, u.a. aus einer Operationsnaht heraus, neigen. Andererseits gibt es Verletzungsarten wie Brandwunden Brandwundenoder Verätzungen Verätzungen, KeloidbildungVerbrennungenKeloidbildungdurch Säuren oder Laugen, die auch ohne entsprechende Veranlagungen besonders häufig Keloide nach sich ziehen. Man kann versuchen, die Veränderungen mit spezifischen Cremes kosmetisch erträglicher zu gestalten. Das chirurgische Ausschneiden mit anschließender sorgfältiger Primärnaht ist selten von Erfolg gekrönt, weil sich bei der Veranlagung der Betroffenen meist wiederum ein Keloid entwickelt. Eventuell lässt sich mit spezifischen Druckverbänden, Laser- oder Kryotherapie, mit Bestrahlung oder Injektion von Glukokortikoiden ein befriedigendes Ergebnis erzielen.
Atrophie
Eine HautatrophieAtrophieHautatrophie (Abb. 3.18, Fach Basiswissen, Kap. 6 „Allgemeine Pathologie“) ist eine Verdünnung der Haut bzw. ihrer Schichten. Sie betrifft entweder die Epidermis oder die tieferen Schichten einschließlich der Anhangsgebilde oder beide. Eine Abflachung der Epidermis tritt meist im Alter ein. Krankheiten wie die Sklerodermie führen zu einem Schwund und zu einer Umwandlung des Bindegewebes. Auch ein Dauerdruck (Gips, Bettlägerigkeit) oder eine länger dauernde lokale bzw. hochdosierte systemische Kortikoidtherapie können eine Atrophie verursachen1.

Effloreszenzen der Schleimhäute

Aphthen
AphthenAphthen (Abb. 3.19) EffloreszenzenSchleimhäuteSchleimhaut/-häuteEffloreszenzensind flache Geschwüre oder Erosionen der Schleimhäute, zumeist des Mundes, selten des Genitales. Ihre Größe liegt bei 2–5 mm, kann aber auch darüber hinausgehen. Der Geschwürsgrund ist gelblich-fibrinös belegt. Die Umgebung ist entzündlich gerötet. Zumeist sind sie sehr schmerzhaft. Da sie nicht sehr weit in die Tiefe reichen, heilen sie im Allgemeinen ohne Narbenbildung.
Leukoplakie
Unter LeukoplakieLeukoplakie (Abb. 3.20) versteht man eine weiße (leukos) Platte (Plakos) auf einer Schleimhaut. Sie stellt eine MetaplasieMetaplasie, also PräkanzerosePräkanzerose, Leukoplakie dar – d.h., es besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit oder zumindest Möglichkeit einer späteren malignen Entartung. Leukoplakien sollten also immer exzidiert oder zumindest abgeklärt und beobachtet werden.
Leukoplakien sind Schleimhautbereiche, die „regelwidrig“ verhornen. Es handelt sich zumeist um ein chronisch gereiztes Schleimhautareal, z.B. bei PfeifenraucherPfeifenrauchern in der Mundschleimhaut, das sich durch eine Umwandlung und Hornbildung gegen die chronische Druckbelastung „zur Wehr“ setzt. Von der CandidoseCandidoseLeukoplakie der Schleimhaut lässt sich die Leukoplakie dadurch abgrenzen, dass der weiße Belag mit dem Spatel nicht abgestreift werden kann.

Merke

Wenn sich eine umschriebene Epidermis verdickt und in eine Schwiele umwandelt, ist dies ein physiologischer Vorgang, denn aus einer Epidermis entstand lediglich eine dickere Epidermis identischen Aufbaus. Dagegen stellt die Umwandlung einer Schleimhaut in eine verhornte Oberhaut eine Metaplasie dar. Entsprechendes gilt für die Umwandlung des Flimmerepithels der Atemwege in ein mehrschichtiges Plattenepithel oder die Umwandlung des mehrschichtigen Plattenepithels der Speiseröhre in ein einschichtiges zylindrisches Epithel. Grundsätzlich entsteht bei einer Metaplasie ein Gewebe, das an dieser Stelle physiologischerweise nicht zu finden ist. Und alle diese Metaplasien tragen den Keim der malignen Entartung in sich.

Hauttonus und Hautturgor

Weitere Beurteilungsmöglichkeiten der Haut bzw. auch des Allgemeinbefindens liefern Hauttonus und Hautturgor:

Hauttonus

Mit Tonus meint man dieHauttonus Spannung im Gewebe, die v.a. vom Zustand des Corium abhängt. Aufgebaut wird sie durch Anordnung und relative Menge zwischen kollagenen und elastischen Fasern.

Hautturgor

Der TurgorTurgor Hautturgorist abhängig überwiegend vom Wassergehalt des Gewebes. Die ExsikkoseExsikkose, Hautturgor führt zur Austrocknung des Gewebes, die u.a. daran erkennbar wird, dass eine abgehobene Hautfalte an Arm oder Bauch nur langsam wieder verstreicht. Die Augen sind wegen des wasserarmen Gewebes (auch retrobulbär) haloniert (eingesunken und von ringförmigen Schatten umgeben).

Achtung

Auch eine atrophierte, an elastischen Fasern verarmte Haut kann das Stehenbleiben einer abgehobenen Hautfalte bewirken, sodass Tonus und Turgor in ihrer Beurteilbarkeit nicht immer gut voneinander zu trennen sind.

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