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B978-3-437-58112-0.00006-6

10.1016/B978-3-437-58112-0.00006-6

978-3-437-58112-0

Allgemeine Psychopathologie

  • 6.1

    Bewusstseinsstörungen177

    • 6.1.1

      Quantitative Bewusstseinsstörung177

    • 6.1.2

      Qualitative Bewusstseinsstörung178

  • 6.2

    Orientierungsstörungen178

  • 6.3

    Auffassungs-, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen178

    • 6.3.1

      Auffassungsstörung178

    • 6.3.2

      Konzentrationsstörung178

    • 6.3.3

      Gedächtnisstörung178

  • 6.4

    Formale Denkstörungen179

  • 6.5

    Inhaltliche Denkstörung: Wahn179

  • 6.6

    Angst, Phobie, Zwänge180

  • 6.7

    Sinnestäuschungen und Halluzinationen180

  • 6.8

    Ich-Störungen181

  • 6.9

    Störungen der Affektivität181

  • 6.10

    Störungen des Antriebs und der Psychomotorik182

  • 6.11

    Störungen der Intelligenz182

Einführung

Die PsychopathologiePsychopathologie beschreibt Gruppen von Symptomen, die bei psychischen Störungen häufig auftreten. Vor der Erstellung einer Diagnose müssen möglichst alle Beschwerden eines Patienten registriert und aufgenommen werden. Dazu zählen neben Symptomen, die der Patient von sich aus schildert, auch Verhaltensweisen und Eigenschaften, die erst durch Beobachtung, Tests oder Fremdbefragung (Fremdanamnese; z. B. Befragung von Ehepartner oder Eltern) festgestellt werden können.

Hinweis Prüfung

Die wichtigsten Kategorien der psychiatrischen Psychopathologie, die ausgewählt wurden, sollten bekannt sein. Die Auflistung der psychopathologischen Symptome stellt gleichsam das ABC der psychiatrischen Diagnostik dar.

Bewusstseinsstörungen

BewusstseinsstörungenBewusstseinsstörungen sind alle wichtigen krankhaften Änderungen des Bewusstseins. Bewusstsein kann auf zwei Ebenen beschrieben werden: Es kann vermindert (quantitative Bewusstseinsstörung) oder verändert (qualitative Bewusstseinsstörung) sein.

Quantitative Bewusstseinsstörung

Bei quantitativen BewusstseinsstörungenBewusstseinsstörungenquantitative liegen Abstufungen der verminderten Vigilanz (Grad der Wachheit) vor:Vigilanz, verminderte
  • Benommenheit: Benommenheitverlangsamtes Denken, reduzierte Auffassungsgabe

  • Somnolenz: Somnolenzschläfrig-benommener Zustand mit herabgesetzter Konzentration und Aufmerksamkeit, jedoch leichte Erweckbarkeit

  • Sopor:Sopor schlafähnlicher Zustand, Erweckbarkeit nur durch starke Reize (z. B. Schütteln, Zwicken)

  • Koma: Bewusstlosigkeit, KomaPatient ist nicht erweckbar, physiologische Reflexe (z. B. Pupillen- und Muskelreflexe) können noch auslösbar sein oder bereits fehlen, im schweren Koma ausgeprägte vegetative Funktionsstörungen (Atmung, Kreislauf, Temperaturregulation).

Vorkommen
Organische Hirnerkrankungen Hirnerkrankungen, organischewie Meningitis, Tumoren, Apoplex oder Schädel-Hirn-Traumen sind neben Vergiftungen durch Drogen oder Medikamente (z. B. Hypnotika, Narkotika, Alkohol) die häufigsten Ursachen.

Achtung

Jede quantitative Bewusstseinsstörung zeigt eine akute Gefährdung des Patienten an.

Qualitative Bewusstseinsstörung

Bei qualitativen BewusstseinsstörungenBewusstseinsstörungenqualitative sind die Bewusstseinsinhalte verändert und die Bewusstseinsklarheit vermindert:
  • Bewusstseinstrübung: BewusstseinstrübungVerwirrtheit des Denkens und Handelns. Sie kann sich durch Ablenkbarkeit, schlechte Auffassungsgabe oder Rückzug von der Außenwelt zeigen.

  • Bewusstseinseinengung:Bewusstseinseinengung Fokussierung des Bewusstseins auf bestimmte Erlebensinhalte (innerhalb oder außerhalb der Person). Sie ist häufig mit einer verminderten Ansprechbarkeit auf Außenreize verbunden. Die Betroffenen handeln wie in einem Traum.

  • Bewusstseinsverschiebung: BewusstseinsverschiebungAlles Wahrgenommene ist in seiner Intensität gesteigert. Die Wahrnehmungsinhalte wirken heller, weiter oder intensiver. Die Betroffenen erleben sich wacher oder beschreiben eine Erweiterung des Bewusstseins.

Vorkommen
Qualitative Bewusstseinsstörungen können durch hirnorganische Prozesse, körperliche Erkrankungen, Drogen oder beginnende Psychosen ausgelöst werden.

Orientierungsstörungen

Bei OrientierungsstörungenOrientierungsstörungen ist die Orientierung mangelhaft, unsicher oder gänzlich aufgehoben. Die Orientierung kann Ort und Raum, aber auch das Zeitgefühl, die Situation und die eigene Person betreffen. Der wache, gesunde Mensch weiß, wo er sich befindet, welcher Wochentag ist, was gerade geschieht und wer er selbst ist. Bei Orientierungsstörungen ist dieses Wissen nur noch teilweise oder gar nicht mehr vorhanden. Man unterscheidet:
  • zeitliche Orientierungsstörung: Datum, Zeit, Tag, Jahreszeit sind unbekannt.

  • örtliche Orientierungsstörung: Man weiß nicht, wo man sich gerade befindet. Sie darf nicht mit der räumlichen Orientierungsstörung verwechselt werden.

  • räumliche Orientierungsstörung: Der Patient findet sich in seiner gewohnten Umgebung nicht mehr zurecht, verläuft sich z. B. im eigenen Haus.

  • situative Orientierungsstörung: Die augenblickliche Situation wird nicht erfasst (z. B. Arztbesuch).

  • Orientierungsstörung zur eigenen Person: Wichtige lebensgeschichtliche Daten sind unbekannt (z. B. Geburtsdatum, Name).

Vorkommen
Orientierungsstörungen sind meist Folge von organisch bedingten psychischen Störungen.

Auffassungs-, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen

Auffassungsstörung

Darunter werden StörungenAuffassungsstörungen in der Fähigkeit verstanden, Wahrnehmungen in ihrer Bedeutung zu begreifen und sinnvoll miteinander zu verbinden. Wahrnehmungsinhalte können nur ungenügend mit früheren Erfahrungen verknüpft werden. Auffassungsstörungen können Fehlhandlungen bewirken, die ggf. zu Fremd- oder Selbstgefährdung führen.

Konzentrationsstörung

Eine KonzentrationsstörungKonzentrationsstörungen ist die verminderte Fähigkeit, die Aufmerksamkeit ausdauernd einer Tätigkeit oder einem Thema zuzuwenden.

Gedächtnisstörung

GedächtnisleistungenGedächtnisstörungen werden auch als mnestische Funktionen (griech.: mnesia = Erinnerung) bezeichnet. Es werden Merkfähigkeitsstörungen und Gedächtnisstörungen unterschieden:
  • Merkfähigkeitsstörung: MerkfähigkeitsstörungenDie Fähigkeit, sich neue Eindrücke über einen Zeitraum von 10 Minuten zu merken (Kurzzeitgedächtnis), ist vermindert.

  • Gedächtnisstörung: Herabsetzung der Fähigkeit, sich neue Eindrücke über einen Zeitraum von länger als 10 Minuten zu merken (Langzeitgedächtnis). In diesem Fall können Inhalte nicht wieder mobilisiert bzw. wieder erinnert werden.

Deutlich wird der Unterschied bei vielen alten Patienten: Sie können sich zum Teil sehr detailliert an Ereignisse erinnern, die länger als 50 Jahre zurückliegen, aber wissen nicht mehr, dass sie vor einigen Minuten bereits davon erzählt haben.
Spezielle Störungen der Erinnerung werden ebenfalls zu den Gedächtnisstörungen gerechnet:
  • Amnesie: ErinnerungslückeAmnesie

    • retrograde Amnesie: Verlustretrograde Amnesieanterograde Amnesie AmnesieretrogradeAmnesieanterogradeder Erinnerung an den Zeitraum, der vor einem Ereignis (z. B. Unfall) lag

    • anterograde Amnesie: Verlust der Erinnerung an den Zeitraum, der nach einem Ereignis liegt

  • Konfabulationen: KonfabulationenPatient füllt Erinnerungslücken mit Einfällen, die er selbst für Erinnerungen hält.

  • Zeitgitterstörungen: ZeitgitterstörungenUnfähigkeit, Gedächtnisinhalte in das entsprechende Zeitfenster einzuordnen

Vorkommen
Die häufigsten Ursachen sind organische Hirnerkrankungen wie Schädel-Hirn-Trauma, Morbus Alzheimer oder vaskuläre Demenzen. Störungen der Auffassung, der Konzentration oder des Gedächtnisses können auch bei Depressionen oder als Folgen langjährigen Alkoholmissbrauchs entstehen.Alkoholabhängigkeit/-missbrauchDepressionDepressionAlkoholmissbrauch

Formale Denkstörungen

Formale DenkstörungenDenkstörungenformale sind Störungen des Denkablaufs. Der Zusammenhang und die DenkablaufstörungenGeschwindigkeit des Denkens sind verändert. Einige Störungen des Gedankenablaufs können auch bei Gesunden in bestimmten Situationen auftreten, z. B. vor einer Prüfung (Grübeln) oder nach Übermüdung (Denkverlangsamung).
Einige wichtige Formen von formalen Denkstörungen sind:
  • Denkverlangsamung:Denkverlangsamung Das Denken ist schleppend und verlangsamt. Gespräche verlaufen träge und zähflüssig. Sie tritt häufig bei Depressionen auf.

  • Denkhemmung: DenkhemmungDer Patient erlebt sein Denken als gebremst oder blockiert.

  • umständliches Denken: WeitschweifigkeitDenken, umständliches in den Äußerungen, Nebensächliches wird nicht vom Wesentlichen getrennt.

  • Perseverationen:Perseverationen ständiges Wiederholen von gleichen Gedanken, Fragen, Befürchtungen und Redewendungen, die im aktuellen Zusammenhang nicht mehr sinnvoll sind

  • Grübeln:Grübeln Der Patient ist ständig mit meist unangenehmen Themen beschäftigt und kreist immer wieder um die gleichen Denkinhalte.

  • IdeenfluchtIdeenflucht: Die Betroffenen sind nicht in der Lage, längere Gedankengänge zu Ende zu führen, da sie ständig neuen Assoziationen und Einfällen nachgehen. Zielführende Gespräche sind dadurch meist nicht mehr möglich. Es handelt sich um ein typisches Symptom einer Manie.

  • Sperrung des Denkens, Gedankenabreißen: EinSperrung des Denkens Gedankenabreißeneigentlich flüssiger Gedankengang wird ohne ersichtlichen Grund plötzlich abgebrochen. Das Gedankenabreißen wird vom Betroffenen selbst bemerkt. Die Gedankensperre wird vom Gesprächspartner festgestellt. Treten besonders bei Schizophrenien auf.

  • Zerfahrenheit, Inkohärenz: ZerfahrenheitInkohärenzDas Sprechen und Denken scheinen für den Gesprächspartner ohne Zusammenhang. Im Extremfall werden scheinbar zufällig zusammengesetzte Satzteile und Worte aneinandergefügt.

  • NeologismenNeologismen: NeologismenWortneubildungen, die der sprachlichen Konvention nicht entsprechen und oft nicht unmittelbar verständlich sind (z. B. „Die Stationsschwester ist trotzdem trizophren.“). Das Zusammenfügen von unterschiedlichen Wort- und Sachbestandteilen bezeichnet man auch als Kontamination.

Vorkommen
Die meisten aufgeführten formalen Denkstörungen sind typische Grundsymptome der SchizophrenieSchizophrenieDenkstörungen. DepressionenDepressionDenkstörungen werden häufig begleitet von Formen des verlangsamten, fixierenden Denkens, während bei der ManieManieIdeenflucht das andere Extrem, die Ideenflucht, im Vordergrund steht.

Inhaltliche Denkstörung: Wahn

Ein WahnWahn stellt eine inhaltliche DenkstörungDenkstörungeninhaltliche dar. Es kommt zu einer Fehlbeurteilung der Realität, an der mit subjektiver Überzeugung festgehalten wird, auch wenn die Denkinhalte im Widerspruch zur Wirklichkeit und den Überzeugungen der Umwelt stehen. Dies kommt v.a. bei Schizophrenien, organischen Psychosen, Manie und schweren Depressionen vor. Wahninhalte sind nicht durch Erfahrungen oder logische Argumentation zu korrigieren. Sie können sich zu einem Wahnsystem entwickeln, das eine scheinbare innere Logik aufweist.

Merke

Bei inhaltlichen Denkstörungen (Wahn) ist das, was man denkt, gestört.

Formale Denkstörungen (Kap. 6.4) betreffen den Ablauf des Denkens. Das, wie man denkt, ist gestört.

Wahnformen
Die verschiedenen WahnformenWahnformen stellen keine Stadien dar. Dennoch lässt sich unter den aufgeführten Wahnformen eine gewisse Hierarchie feststellen:
  • Wahnstimmung:Wahnstimmung Sie tritt besonders zu Beginn von psychotischen Störungen auf und geht dem eigentlichen Wahn voraus. Der Betroffene erlebt, dass etwas anders ist, ohne es genau benennen zu können. Häufig besteht eine Stimmung des Unheimlichen oder der Bedrohung.

  • Wahnwahrnehmung:Wahnwahrnehmungen Realen Sinneswahrnehmungen wird eine abnorme Bedeutung zugewiesen. Es handelt sich also um eine wahnhafte Fehlinterpretation einer an sich richtigen Wahrnehmung.

  • Wahnerinnerung:Wahnerinnerung wahnhaft verfälschte Erinnerung

  • Wahneinfall: unvermitteltes gedankliches Auftreten wahnhafter Vorstellungen und Überzeugungen

  • systematisierter Wahn: WahneinfallWahnsymptome Wahnsystematisierterwerden durch logische oder scheinbar logische Verknüpfungen mit anderen Wahnideen, Halluzinationen oder Ich-Störungen zu einem Wahngebäude ausgestaltet, das eine innere Logik aufweist.

Wahnthemen
Psychische Störungsbilder, die mit WahnWahnthemen einhergehen, haben meist folgende typische Wahnthemen zum Inhalt:
  • BeziehungswahnBeziehungswahn: Alles, was in der Umgebung geschieht, bezieht der Kranke auf sich. Zum Beispiel kann der Betroffene meinen, Botschaften im Fernsehen würden ausschließlich ihm gelten oder alle würden ihn ansehen. Vorkommen: oft zu Beginn von Schizophrenien, auch bei organischen Psychosen.

  • BeeinträchtigungswahnBeeinträchtigungswahn: Ereignisse aus der Umgebung werden nicht nur auf sich selbst bezogen, sondern werden als gegen die eigene Person gerichtet interpretiert. Andere werden bezichtigt, den Betroffenen zu beleidigen oder zu schädigen. Vorkommen: häufig bei Psychosen älterer Patienten.

  • VerfolgungswahnVerfolgungswahn: Steigerung des Beeinträchtigungswahns. Der Kranke fühlt sich verfolgt und er wähnt, man trachte ihm nach Besitz und Leben. Vorkommen: häufiges Symptom bei Schizophrenien.

  • EifersuchtswahnEifersuchtswahn: Ohne reale Anzeichen wird der Partner der Untreue bezichtigt. Öfter bei Männern anzutreffen. Vorkommen: bei Psychosen älterer Patienten, Schizophrenie und besonders bei Alkoholismus.

  • GrößenwahnGrößenwahn: krankhafte Selbstüberschätzung der eigenen Leistungen, Bedeutung und Fähigkeiten. Meist ins Unrealistische übersteigert. Der Patient hält sich beispielsweise für den Welterlöser, für Gott, für unbegrenzt reich oder mächtig. Vorkommen: besonders typisch für Manie, aber auch bei Schizophrenie und organischen Psychosen auftretend.

  • NichtigkeitswahnNichtigkeitswahn: Der Wahnkranke fühlt sich wert- und bedeutungslos. Extremform ist der nihilistische Wahn.

  • nihilistischer Wahn: nihilistischer Wahnwahnhafte Überzeugung, dass nichts wirklich existiert. Absolute Hoffnungslosigkeit und Aussichtslosigkeit. WahnnihilistischerDie Existenz der Welt, von Gott und sogar des eigenen Körpers wird verleugnet. Vorkommen: bei schwerer Depression, aber auch gelegentlich bei Schizophrenie oder organischen Psychosen.

  • hypochondrischer Wahnhypochondrischer Wahn: Wahnhypochondrischerwahnhafte Überzeugung, dass man ernsthaft erkrankt sei. Vorkommen: besonders bei schweren Depressionen auftretend.

  • SchuldwahnSchuldwahn: wahnhafte Überzeugung, Schuld auf sich geladen zu haben. Der Patient ist davon überzeugt, sich gegen Gott, die Gebote oder gegen seine Mitmenschen schuldig gemacht zu haben. Vorkommen: typisch für schwere Depressionen.

  • VerarmungswahnVerarmungswahn: Unabhängig von seiner realen finanziellen Situation glaubt der Wahnkranke, dass er und seine Familie dem Ruin entgegengehen. Vorkommen: typisch für schwere Depressionen.

Vorkommen
Typische Wahnthemen bei verschiedenen psychischen Störungen:
  • SchizophrenieSchizophrenieWahnthemen: Verfolgungswahn, Beeinträchtigungswahn, Größenwahn

  • DepressionDepressionWahnthemen: Schuldwahn, nihilistischer Wahn, Verarmungswahn, hypochondrischer Wahn

  • ManieManieWahnthemen: Größenwahn

  • AlkoholismusAlkoholabhängigkeit/-missbrauchWahnthemen: EifersuchtswahnEifersuchtswahn

Angst, Phobie, Zwänge

  • AngstAngst: Gefühlszustand der Bedrohung und Gefahr. Häufig gehen damit körperliche Reaktionen wie Zittern, Herzklopfen und Schwitzen einher.

  • PhobiePhobie: Sie sind im Gegensatz zur allgemeinen Angst immer auf bestimmte Situationen oder Objekte bezogen und setzen Vermeidungsverhalten in Gang.

  • hypochondrische Befürchtungenhypochondrische Befürchtungen: objektiv nicht begründbare Sorge um die eigene Gesundheit. Normale Körpervorgänge bekommen eine überhöhte Bedeutung und werden ängstlich fehlinterpretiert.

  • ZwängeZwänge: Ein Zwang liegt vor, wenn es nicht gelingt, sich immer wieder aufdrängende Denkinhalte oder Handlungsimpulse zu unterdrücken oder zu verdrängen, obwohl erkennbar ist, dass diese unsinnig oder unbegründet sind. Unterschieden werden:

    • ZwangsideenZwangsideen, ZwangsgedankenZwangsgedanken: Aufdrängen von nicht unterdrückbaren Denkinhalten, die als unsinnig erlebt werden.

    • ZwangsimpulseZwangsimpulse: Impulse, bestimmte Handlungen auszuführen, die sich gegen einen inneren Widerstand aufdrängen. Der Betroffene lehnt die Impulse ab, kann sie jedoch nur schwer unterbinden. Zwangsimpulse können schädigende Handlungen gegen sich oder andere beinhalten, ebenso das Aussprechen obszöner Worte oder das Kontrollieren bestimmter Verrichtungen.

    • ZwangshandlungenZwangshandlungen: Sie müssen gegen einen inneren Widerstand ausgeführt werden und lassen sich von den Betroffenen nicht oder kaum unterbinden. Sie werden meist als unsinnig erlebt. Häufigste Formen sind Wasch- und Kontrollzwänge, die zu ritualisierten Handlungsabläufen führen.

Vorkommen
Die aufgeführten Symptome sind naturgemäß führend bei den ihnen entsprechenden Störungsbildern (Angst-, Zwangs-, hypochondrische Störung). Angst kann bei vielen psychischen Störungen auftreten.

Sinnestäuschungen und Halluzinationen

Bei einer SinnestäuschungSinnestäuschungen handelt es sich um die Störung der Wahrnehmung, wobei eine vermeintliche Wahrnehmung von etwas nicht oder in der wahrgenommenen Form nicht Vorhandenem als gegeben angenommen wird.
HalluzinationenHalluzinationen sind Sinneswahrnehmungen ohne real vorhandene Sinnesreize. Die Betroffenen glauben fest an die Realität ihrer Wahrnehmung. Halluzinationen können auf allen Sinnesebenen auftreten:
  • akustische Halluzinationen: akustische HalluzinationenHäufig werden Stimmen gehört, die das eigene Tun kommentieren, Bedrohungscharakter haben oder Befehle erteilen. Ebenso kann es auch zur Wahrnehmung nicht vorhandener Geräusche, z. B. Brummen oder Pfeifen kommen (Akoasmen).Akoasmen

  • optische Halluzinationen:optische Halluzinationen Die Betroffenen sehen nicht vorhandene Personen, Szenen oder Gegenstände.

  • Körperhalluzinationen: KörperhalluzinationenDazu zählen taktile Halluzinationen (z. B. das Gefühl, berührt zu werden) und ZönästhesienZönästhesien (Erleben von eigenartigen Vorgängen im Körper, z. B. Ziehen, Fließen oder Bewegen von oder in inneren Organen).

  • Geruchs- oder Geschmackshalluzinationen: GeschmackshalluzinationenGeruchshalluzinationenEs treten Sinnestäuschungen im Geschmacks- oder Geruchsbereich auf, z. B. der Geruch nach Verwesung.

  • IllusionenIllusionen: Sinnesreize werden in ihrer Bedeutung verkannt. Es handelt sich also um verfälschte wirkliche Wahrnehmungen. Beispiel: Im Wald werden Baumstämme für bedrohliche Gestalten gehalten. Illusionen treten auch im normalpsychischen Bereich auf und sind niemals als schlechthin krankhaft zu bewerten.

Bisweilen fällt die Unterscheidung zwischen Wahn und Halluzinationen schwer. Ein Beispiel soll den Unterschied verdeutlichen: Vor dem Fenster stehen drei Männer. Bei einer Wahnwahrnehmung sind die drei Männer real vorhanden (etwa der Nachbar mit zwei Besuchern), aber der Kranke weist ihnen eine unrealistische Bedeutung zu. Er meint, diese Männer verfolgen ihn und seien von der Spionageabwehr eines feindlichen Staates. Bei einer Halluzination gibt es diese drei Männer in Wirklichkeit nicht.
Vorkommen
  • SchizophrenieSchizophrenieHalluzinationen: Die Hälfte der Betroffenen entwickelt Halluzinationen; am häufigsten ist das Hören kommentierender, bedrohender oder befehlender Stimmen.

  • Delirium tremensDelirium tremens der Alkoholiker: Auftreten besonders von optischen Halluzinationen – z. B. kleine bewegliche Figuren wie weiße Mäuse

  • IllusionenIllusionen: Sie können bei Drogen- und Medikamenteneinnahme, Delir, extremer Angst oder hohem Fieber vorkommen.

Merke

Stimmenhören kann auch als isolierte Erscheinung bei sonst psychisch gesunden Menschen auftreten.

Ich-Störungen

Ich-StörungenIch-Störungen oder Störungen der Meinhaftigkeit werden auch als Ich-Erlebnisstörungen bezeichnet. Das Ich-Bewusstsein ist die Gewissheit des bewusstseinsklaren Menschen: „Ich bin ich selbst.“ Ich-Störungen zeichnen sich dadurch aus, dass die Grenze zwischen Ich und Umwelt durchlässig erscheint. Die Ich-Haftigkeit des Erlebens ist beeinträchtigt. Dies betrifft die Ebene der eigenen seelischen Vorgänge und Zustände (Depersonalisation oder Derealisation) ebenso wie die des Denkens (Gedankenentzug, Gedankenausbreitung, Gedankeneingebung).
Man unterscheidet folgende Formen:
  • DepersonalisationDepersonalisation: Körper oder Körperteile werden als verändert oder nicht zugehörig erlebt. Das eigene Handeln wird als mechanisch empfunden. Die Person erlebt sich selbst als fremd, verändert oder uneinheitlich. Beispiel: „Wenn ich diese Gefühle habe, fühlt es sich an, als würde ich nicht mehr richtig da sein. Ich bin irgendwie nicht mehr in meinem Körper“.

  • DerealisationDerealisation: Die Umwelt wird als verändert und fremd erlebt. Beispiel: „In diesen Stimmungen wirkt alles so weit weg und bedrohlich.“

  • FremdbeeinflussungserlebnisseFremdbeeinflussungserlebnisse: Fühlen, Streben, Handeln und Wollen werden als von außen gemacht, gesteuert oder gelenkt erlebt. Beispiel: „Die können mich von außen fernsteuern wie eine Puppe.“

  • GedankenentzugGedankenentzug: Der Patient meint, ihm würden von außen die Gedanken abgezogen oder weggenommen (beispielsweise aus einem Raumschiff).

  • GedankenausbreitungGedankenausbreitung: Die Betroffenen erleben, dass ihnen ihre Gedanken nicht mehr alleine gehören. Andere Menschen können die eigenen Gedanken lesen, ohne dass man etwas dagegen tun kann. Beispiel: „Alle wissen, was in meinem Kopf vorgeht“.

  • GedankeneingebungGedankeneingebung: Gedanken und Vorstellungen erscheinen von außen beeinflusst, gelenkt, gesteuert, eingegeben oder aufgedrängt.

Vorkommen
Ich-Störungen sind typische und häufige Symptome der SchizophrenieSchizophrenieIch-Störungen. Sie treten seltener bei organisch bedingten psychischen Störungen auf (z. B. Schädel-Hirn-Trauma). DepersonalisationDepersonalisation und DerealisationDerealisation können auch bei AngststörungenAngststörungen und posttraumatischer Belastungsstörung auftreten.

Störungen der Affektivität

Als Affektivitätaffektive Störungen wird die Gesamtheit der Gefühle, Affekte und Stimmungen bezeichnet. Dementsprechende Störungen manifestieren sich in folgenden Bereichen:
  • Gefühl der GefühllosigkeitGefühllosigkeit: Gefühl der GefühllosigkeitZustand der Gefühlsleere. Nicht nur positive, auch negative Gefühle wie z. B. Trauer werden nicht gespürt. Davon abzugrenzen ist die Affektarmut, bei der Gefühle nur in einer sehr geringen Intensität wahrgenommen werden.

  • Störung der Vitalgefühle: Vitalgefühle, StörungenEs besteht ein verringertes Gefühl von Kraft und Lebendigkeit.

  • DepressivitätDepressivität: niedergeschlagene, freudlose bis hoffnungslose Stimmung; oft kombiniert mit Antriebshemmung, Gefühl der Gefühllosigkeit

  • innere Unruhe:innere Unruhe Die Betroffenen fühlen sich angespannt, aufgeregt oder nervös.

  • Insuffizienzgefühle: InsuffizienzgefühleDer Patient fühlt sich wertlos und traut sich nichts zu.

  • Dysphorie: Die Stimmung iDysphoriest gereizt und missmutig, begleitet von schlechter Laune und Unzufriedenheit.

  • EuphorieEuphorie: krankhafte Form der heiteren Stimmung, die mit Sorglosigkeit, Optimismus und übersteigertem Wohlbefinden einhergeht

  • ParathymieParathymie: Gefühlsausdruck und Erlebnisinhalt stimmen nicht überein. Beispiel: Patient erzählt lachend von dem Tod eines nahen Angehörigen.

  • Ambivalenz: Ambivalenzquälende Wahrnehmung gegensätzlicher Gefühle in Bezug auf Situationen oder Personen

  • AffektarmutAffektarmut: Der Patient zeigt nur wenige Gefühle in geringer Ausprägung. Er wirkt gleichgültig und interesselos.

  • Affektverflachung: AffektverflachungGefühlsleere, Gefühlsabstumpfung und Gleichgültigkeit bei insgesamt verringerter emotionaler Ansprechbarkeit

  • AffektinkontinenzAffektinkontinenz: Es besteht die Unfähigkeit, den Ausdruck bestimmter Gefühle zurückzuhalten.

  • AffektlabilitätAffektlabilität: Rasch wechselnde Stimmungen und Gefühle stehen im Vordergrund.

  • läppischer Affekt: läppischer AffektDer Patient wirkt in seinen Äußerungen einfältig, unreif und albern.

  • Anhedonie: AnhedonieVerlust der Fähigkeit, Freude zu empfinden

Vorkommen
  • SchizophrenieSchizophrenieaffektive Störungen: Zu ihren Symptomen gehören häufig innere Unruhe, läppischer Affekt, Affektinkontinenz, Affektlabilität, Ambivalenz, Affektverflachung und Parathymie.

  • DepressionDepressionaffektive Störungen: Dabei treten Gefühle der Gefühllosigkeit auf, Affektarmut, Störungen der Vitalgefühle, Insuffizienzgefühle, Anhedonie und Deprimiertheit.

  • ManieManie: Häufig entwickeln sich Euphorie, Gereiztheit sowie ein gesteigertes Selbstgefühl.

  • körperlich bedingte psychische Störungen: psychische Störungenkörperlich bedingteDiese gehen häufig mit Affektinkontinenz, Depressivität, Gereiztheit und Affektlabilität einher.

Merke

Auch bei fast jeder anderen psychischen Störung lassen sich Störungen der Affektivität finden.

Störungen des Antriebs und der Psychomotorik

Mit AntriebAntriebsstörungen werden Lebendigkeit, Tatkraft, Schwung, Initiative und Unternehmungsgeist eines Menschen bezeichnet. Die PsychomotorikPsychomotorikstörungen ist die Gesamtheit des durch seelische Vorgänge beeinflussten Bewegungsablaufs. Störungen des Antriebs und der Psychomotorik werden durch Beobachtung sowie durch Fremdanamnese ermittelt.
Störungen des Antriebs und der Psychomotorik zeigen sich als:
  • AntriebsarmutAntriebsarmut: Mangel an Energie und Initiative, gekennzeichnet durch wenig Aktivität und reduzierte Bewegungen

  • AntriebshemmungAntriebshemmung: Energie und Initiative werden als gebremst erlebt. Im Gegensatz zur Antriebsarmut nimmt der Patient sich durchaus Dinge vor, kann diese jedoch nicht umsetzen und zu Ende bringen.

  • AntriebssteigerungAntriebssteigerung: Zunahme an Energie und Initiative, starker Bewegungs- und Aktivitätsdrang. Patient äußert viele Pläne, die er nur teilweise umsetzen kann.

  • StuporStupor: motorische Bewegungslosigkeit bei vollem Bewusstsein

  • LogorrhöLogorrhö: übermäßiger Rededrang. Im Extremfall kann der Patient nicht in seinem Redefluss gebremst oder unterbrochen werden.

  • motorische Unruhemotorische Unruhe: ziellose, ungerichtete motorische Aktivität. Patient kann nicht sitzen und muss auf und ab gehen. Die Unruhe kann sich im Extremfall bis zur Tobsucht steigern. Die beobachtbare Bewegungsunruhe ist Ausdruck einer starken inneren Unruhe.

  • MutismusMutismus: Patient spricht wenig bis gar nicht, obwohl er es kann.

  • sozialer Rückzug:sozialer Rückzug Reduzierung der Kontakte zu anderen Menschen

  • soziale Umtriebigkeit: soziale UmtriebigkeitDistanzlosigkeit und wahllose Kontaktaufnahme zu Menschen, unabhängig davon, ob diese damit einverstanden sind

  • Automatismen:Automatismen automatische Handlungen, die als nicht von sich aus gewollt empfunden werden

Vorkommen
  • SchizophrenieSchizophrenieAntriebsstörungen: Antriebsarmut, Logorrhö, Mutismus, sozialer Rückzug, Stupor, Automatismen sowie motorische Unruhe können zu ihren Symptomen gehören.

  • DepressionDepressionAntriebsstörungen: Typisch sind Antriebshemmung, Antriebsarmut und sozialer Rückzug.

  • organische Hirnerkrankung: Dabei treten häufig Antriebshemmung und Mutismus auf.

  • ManieManieAntriebssteigerung: Es finden sich Antriebssteigerung, Logorrhö, motorische Unruhe und soziale Umtriebigkeit.

  • DrogenkonsumDrogenkonsumAntriebsstörungen: Die Auswirkungen können in Abhängigkeit von der konsumierten Substanz Antriebssteigerung oder Antriebsarmut sein.

Störungen der Intelligenz

IntelligenzIntelligenzstörungen ist die komplexe Fähigkeit zu geistiger Leistung. Sie beinhaltet die Fähigkeit, Erfahrungen zu sammeln und sich in neuen Situationen zurechtzufinden. Die Intelligenz wird in objektiven, standardisierten Leistungstests (Intelligenztests) gemessen.
Bei einer Intelligenzminderung liegt der Intelligenzquotient unter 70. Sie tritt bei 5 % der Bevölkerung auf, schwere Formen finden sich bei weniger als 1 % der Fälle. Die Intelligenzminderung an sich ist keine psychiatrische Erkrankung, aber das Risiko an einer psychischen Störung zu erkranken, ist 3- bis 4-mal erhöht.
Ist die Intelligenzminderung angeboren oder wurde sie früh erworben, spricht man bei Kindern von einer OligophrenieOligophrenie. Eine erworbene Störung ist die DemenzDemenz. Dabei gehen bereits ausgebildete intellektuelle Fähigkeiten verloren, ausgelöst durch Krankheiten oder Verletzungen des Gehirns.
Je nach Schweregrad werden die folgenden Formen unterschieden:
  • leichte Intelligenzminderung (IQ von 50–69): Kinder können sprechen lernen, sind schulfähig und können späterIntelligenzminderung einen Beruf ausüben.

  • mittelgradige Intelligenzminderung (IQ von 35–49): stark eingeengter geistiger Bewegungsradius und starke Behinderung der sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten; Unfähigkeit, sich ohne Hilfe im praktischen Leben zurecht zu finden; Arbeit unter Aufsicht kann ausgeführt werden.

  • schwere Intelligenzminderung (IQ von 20–34): andauernde Unterstützung notwendig

  • schwerste Intelligenzminderung (IQ < 20): nur Übernahme einfacher Worte oder Wortverbindungen möglich, evtl. auch Erlernen von Ankleiden und selbstständigem Essen; keine Bildungsfähigkeit

Diagnostik
Die wichtigsten Informationen über die geistige Leistungsfähigkeit erhält man über die Berufs- bzw. Schulanamnese. Eine erste grobe Orientierung bezüglich der geistigen Leistungsfähigkeit eines Patienten ergibt das anamnestische Gespräch, in das auch Rechenaufgaben oder Fragen nach Allgemeinwissen eingebaut werden können.
Der in Deutschland mit Abstand am häufigsten eingesetzte Test ist der Hamburg-Wechsler-Intelligenztest für Erwachsene (HAWIE)Hamburg-Wechsler-Intelligenztest (HAWI) und Kinder (HAWIK), der den Intelligenzquotienten (IQ) ermittelt. Ein IQ von 100 bezeichnet einen durchschnittlichen Wert für eine bestimmteIntelligenzquotient (IQ) Altersgruppe. Alle Werte über 100 sprechen für eine überdurchschnittliche, alle Werte unter 100 für eine unterdurchschnittliche Intelligenz. Die Spannweite für normale Intelligenz wird mit IQ-Werten zwischen 85 und 115 angegeben.
Vorkommen
Intelligenzminderungen im Kinder- und Jugendalter sind sehr oft durch Störungen in der Embryonalentwicklung bedingt (z. B. toxische Schädigungen durch Alkohol- oder Substanzmittelmissbrauch der Mutter, Infektionen des Gehirns vor oder nach der Geburt wie Röteln, Zytomegalie, Toxoplasmose, HIV). Sie werden auch durch Sauerstoffmangel während der Geburt oder genetische Defekte (z. B. Trisomie) verursacht.
Organisch bedingte psychische Störungen wie z. B. Morbus Alzheimer, Durchblutungsstörungen des Gehirns oder Hirnverletzungen führen zu einer Demenz.

Zusammenfassung

Psychopathologische Symptome

  • Bewusstseinsstörungen: quantitativ oder qualitativ

  • Orientierungsstörungen: zeitlich, örtlich, situativ, zur eigenen Person

  • Auffassungs-, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, z. B. Amnesie, Konfabulationen

  • formale Denkstörungen als Störung des Denkablaufs, z. B. Denkverlangsamung oder zerfahrenes Denken

  • Zwänge, Phobien, Ängste

  • Wahn: Störung der Denkinhalte, z. B. Größenwahn, Verfolgungswahn

  • Halluzinationen: Störung der Wahrnehmung, z. B. optisch, akustisch

  • Ich-Störungen: Störung des Ich-Bewusstseins, z. B. Depersonalisation, Derealisation, Gedankenentzug, Gedankeneingebung

  • Störung der Affektivität: niedergeschlagene, euphorische oder unangemessene Affekte

  • Störungen des Antriebs und der Psychomotorik: verstärkter oder reduzierter Antrieb

  • Störungen der Intelligenz

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