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B978-3-437-58705-4.00011-0

10.1016/B978-3-437-58705-4.00011-0

978-3-437-58705-4

Beschreibung der Effloreszenzen.

[L238]

Fleck. a Herdförmige Veränderung der Hautfarbe im Hautniveau. b Rötliche Flecken (Erytheme) beim Erysipeloid.

[L238] [F500]

Quaddel. a Plateauartige Veränderung über das Hautniveau durch ein umschriebenes Ödem. b Mehrere z. T. einzeln stehende, z. T. konfluierende Quaddeln bei Urtikaria.

  • a

    [L238]

  • b

    [E451]

Papel. a Umschriebene, feste Verdickung der Haut. b Gerötete Knötchen unterschiedlicher Größe Akne.

  • a

    [L238]

  • b

    [E426]

Bläschen und Blase. a Intradermales Bläschen. b Pralle Bläschen und Blasen bei bullösem Pemphigoid.

  • a

    [L238]

  • b

    [M111]

Pustel. a Mit Eiter gefüllter Hohlraum der Haut. b Zahlreiche, dicht stehende, teils konfluierende Pusteln.

  • a

    [L238]

  • b

    [M123]

Schuppen. a Auflagerungen aus ablösbaren bzw. sich selbst ablösenden Hornzellkomplexen. b Scharf begrenzte Herde mit weißlicher, plättchenförmiger Schuppung.

  • a

    [L238]

  • b

    [M123]

Erosion. a Der epidermale Substanzdefekt kann einige oder alle Schichten der Epidermis umfassen. b Großflächige Erosionen, die z. T. noch von der abgelösten und zusammengeschobenen Epidermis bedeckt sind.

  • a

    [L238]

  • b

    [E454]

Geschwür. a Tief reichender Substanzdefekt. b Großflächiges Ulkus mit leicht gerötetem Rand und z. T. rötlichem, z. T. schmierig-gelblich belegtem Ulkusgrund.

  • a

    [L238]

  • b

    [M123]

Rhagade. a Schmerzhafter Einriss, der bis in die Dermis reicht. b Mundwinkelrhagaden.

  • a

    [L238]

  • b

    [M537]

Kruste. a Die Kruste ist eingetrocknetes Sekret und entsteht meist auf Erosionen. b Krusten.

  • a

    [L238]

  • b

    [E426]

Narbe. a Defektheilung des Gewebes. b Narbe nach Verletzung.

  • a

    [L238]

  • b

    [E990]

Keloid: scharf, aber unregelmäßig-bizarr begrenzte Streifen bzw. plattenartige, verdickte, gerötete Hautherde.

[E991]

Hautatrophie mit zigarettenpapierartiger Fältelung sowie hypo- und hyperpigmentierten Arealen.

[F501]

Aphthen: gelbliche Herde mit gerötetem Hof.

[E992]

Leukoplakie: scharf begrenzter, nicht abstreifbarer weißlicher Herd.

[E772]

Längsschnitt durch den Nagel. 1 = Nagelwall, 2 = Nagelhäutchen (Cuticula), 3 = Nagelplatte, 4 = Matrix, 5 = Nagelbett, 6 = Hyponychium, 7 = Lunula (sichtbarer Teil der Matrix).

[L238]

Koilonychie.

[E948]

Onychogrypose.

[E273]

a Tüpfelnägel. b Ölflecke.

  • a

    [E570]

  • b

    [E900]

Krümelnägel.

[E426]

Weiblicher und männlicher Behaarungstyp.

[L143]

a Alopecia areata. b Alopecia totalis.

  • a

    [E948]

  • b

    [E454]

Hautveränderungen bei ausgewählten internistischen Erkrankungen.Polycythaemia veraMorbus AddisonLymphomLeukämieLeberzirrhoseHypothyreoseHyperthyreoseDiabetes mellitusCushing-Syndrom

Tab. 11.1
Erkrankung Hautveränderungen
Diabetes mellitus
  • Diabetisches Ulkus an den druckbelasteten Fußstellen (Malum perforans)

  • Follikulitis

  • Erysipel

  • Candidosen

  • Nekrobiosis lipoidica

  • Diabetische Blasenbildung

Cushing-Syndrom
  • Teleangiektasien

  • Purpura

  • Hirsutismus

  • Striae

  • Hautatrophie

  • Steroidakne

  • Fettumverteilung (Stammfettsucht)

Hyperthyreose
  • Haarausfall

  • Prätibiales Ödem

  • Generalisierter Pruritus

  • Hyperhidrosis

Hypothyreose
  • Trockene Haut

  • Generalisiertes Myxödem

  • Trocken-stumpfe Haare

  • Haarausfall

Leberzirrhose
  • Spider naevi

  • Palmarerythem, Plantarerythem

  • Hautatrophie

  • Weißnägel

  • Lackzunge

  • Ikterus

  • Weibliches Behaarungsmuster

Morbus Addison
  • Diffuser Haarausfall

  • Diffuse Hyperpigmentierung mit Verstärkung in den Handlinien

Polycythaemia vera Juckreiz, v. a. nach warmen Bädern, der mit einer Rötung einhergeht
Leukämien und Lymphome
  • Juckreiz (Ursache unbekannt)

  • Leukämische Hautinfiltrate bei der CLL

Andere
  • Arzneimittelreaktionen

  • Psychogene Ursachen

Hautveränderungen bei ausgewählten dermatologischen Erkrankungen.RosazeaPsoriasis vulgarisPemphigus vulgarisNeurodermitismalignes MelanomBasaliomAkne

Tab. 11.2
Erkrankung Hautveränderungen
Psoriasis vulgaris
  • Über den Streckseiten der Gelenke, am Okzipitum und am Sakrum silbrig-weiße Schuppung auf gerötetem Grund

  • Kaum Juckreiz

  • Nagelveränderungen: Ölflecke, Tüpfelnägel, Krümelnägel

  • Bei Psoriasis arthropatica Gelenkbefall im Strahl

Neurodermitis
  • Stark juckende, entzündliche Rötungen in den Beugeseiten der Gelenke mit Kratzexkoriationen, Nässen und anschließender Verkrustung

  • Bei chronischen Verlauf Lichenifizierung (Vergröberung) der Haut

  • Weißer Dermographismus

  • Dannie-Morgan-Infraorbitalfalte (doppelte Unterlidfalte)

  • Hertoghe-Zeichen (Ausdünnung der lateralen Augenbrauen)

  • Ichthyosis (vertiefte und verstärkte Hand- und Fußlinien) an Handflächen und Fußsohlen

Pemphigus vulgaris
  • Schlaffe, schmerzhafte Blasen auf entzündlichem Grund an Haut und Schleimhäuten

  • Nikolsky-Phänomen positiv

Akne
  • Komedonen, entzündliche Papeln, Pusteln und Knoten an talgreichen Arealen (Stirn, Wangen, Kinn)

  • Abszesse und Fistelbildung möglich

Rosazea
  • Schmetterlingsförmige Rötung im Gesicht, mit Teleangiektasien, Papeln, Pusteln und grobporiger Haut

  • Rhinophym

Basaliom
  • Knotiges Basaliom: glänzende Papel, Knötchen mit perlschurartigem Rand und zentraler Einsenkung, Teleangiektasien

  • Sklerodermiformes Basaliom: umschriebene vernarbte Plaque mit knotigen Anteilen am Rand und Teleangiektasien

  • Ulzerierendes Basaliom: umschriebenes, ulzerierendes und nässendes Hautareal

Malignes Melanom
  • Asymmetrische, unscharf begrenzte, vielfarbige, erhabene oder nicht erhabene Papeln, Knoten oder Maculae

  • Durchmesser > 5 mm melanomsuspekt

  • Subjektiv Juckreiz, Aktivitätsgefühl, Brennen

Untersuchung der Haut und Hautanhangsgebilde

  • 11.1

    Untersuchung der Haut109

    • 11.1.1

      Erster Eindruck109

    • 11.1.2

      Ausschluss eines Notfalls109

    • 11.1.3

      Anamnestische Anhaltspunkte109

    • 11.1.4

      Inspektion110

    • 11.1.5

      Primäreffloreszenzen110

    • 11.1.6

      Sekundäreffloreszenzen112

    • 11.1.7

      Effloreszenzen der Schleimhaut115

    • 11.1.8

      Palpation116

    • 11.1.9

      Funktionsprüfung116

    • 11.1.10

      Empfehlung für eine dermatologische Befundaufnahme116

  • 11.2

    Untersuchung der Nägel117

    • 11.2.1

      Anamnestische Anhaltspunkte117

    • 11.2.2

      Inspektion117

    • 11.2.3

      Nagelveränderungen117

  • 11.3

    Untersuchung der Haare119

    • 11.3.1

      Anamnestische Anhaltspunkte119

    • 11.3.2

      Inspektion119

  • 11.4

    Differenzialdiagnostik121

HINWEIS PRÜFUNG

Die Untersuchung der Haut und der Hautanhangsgebilde ist im Hinblick auf die inspektorischen Befunde prüfungsrelevant. Hier sollte insbesondere auf die korrekte Bezeichnung der Effloreszenzen geachtet werden.

Untersuchung der Haut

Untersuchung:HautHaut:UntersuchungDie Untersuchung der Haut erfolgt v. a. mittels Inspektion, wobei die Hautveränderung möglichst korrekt beschrieben werden. Das wichtigste Instrumentarium bzw. die wichtigste Voraussetzung dafür ist eine gute Beleuchtung. Zusätzlich können ein Holz- und ein Glasspatel benutzt werden. Mit dem Holzspatel lassen sich Schuppen ablösen oder an den Schleimhäuten Beläge hinsichtlich ihrer Abwischbarkeit prüfen. Mit dem Glasspatel kann zwischen Erythem und Petechien unterschieden werden; Erytheme sind wegdrückbar und Petechien nicht wegdrückbar. Zusammen mit den anamnestischen Angaben ist eine (Verdachts-)Diagnose meist möglich.

Erster Eindruck

erster Eindruck:HautDer erste Eindruck vom Patienten kann bereits Hinweise auf vorhandene Erkrankungen der Haut liefern, insbesondere in warmen Monaten bei spärlich bekleideten Patienten. Mögliche Befunde können sein:
  • RhinophymRhinophym: knollenartige Verdickung der Nase mit entzündlichen Veränderungen, Teleangiektasien und grobporiger Haut

  • SchmetterlingserythemSchmetterlingserythem: entzündliche, plaqueartige Rötung über beiden Wangen und Nasenrücken

  • AkneAkne: Komedonen, entzündliche Papeln und Pusteln an Kinn, Wangen, Nase und Stirn

  • Quincke-Quincke-ÖdemÖdem: Schwellung der periorbitalen Region, Lippen und Zunge

  • Impetigo Impetigo contagiosacontagiosa: honiggelbe Krusten auf entzündlichem Grund

  • NeurodermitisNeurodermitis: Kratzspuren und entzündliche Veränderungen in den Ellenbeugen, Kniekehlen oder an den Handgelenken

  • Psoriasis Psoriasis vulgarisvulgaris: silbrigweiße Schuppung auf gerötetem Grund

Ausschluss eines Notfalls

Notfall:HautDie wichtigsten und häufigsten dermatologischen Notfälle sind:
  • ErythrodermieErythrodermie: Generalisierte Hautentzündung, die mit starker Rötung einhergeht. Begleitend können Brennen und Jucken auftreten. Durch den starken Wärmeverlust über dilatierte Gefäße frieren die Patienten häufig.

  • Quincke-Quincke-ÖdemÖdem: Als Ausdruck einer allergischen Reaktion vom Typ I. Die Komplikation kann eine Verlegung der Atemwege sein.

Anamnestische Anhaltspunkte

Im Rahmen der Anamnese:HautAnamnese können folgende Angaben Hinweise auf dermatologische Erkrankungen liefern:
  • Allergien in der Vorgeschichte

  • Mögliche Auslöser der jetzigen Veränderungen z. B. berufliche Noxenexposition, chronische Lichtexposition, Auslandsaufenthalt, Haustiere, Nahrungsmittel

  • Verbessernde und verschlechternde Faktoren, z. B. Wärme, Kälte, Ruhe, Kratzen

  • Mögliche Infektionen der Haut

  • Einnahme von Medikamenten, die als Nebenwirkung Hauterscheinungen hervorrufen können

  • Internistische Vorerkrankungen

Inspektion

Die Haut:InspektionInspektion ist bei der dermatologischen Untersuchung die wichtigste und einfachste Art der Untersuchung. Die Haut ist das beste zu untersuchende Organ. Zu achten ist auf die Lokalisation und die Art der Hauterscheinungen (EffloreszenzenEffloreszenzen) sowie die Begleitfaktoren wie Juckreiz oder Brennen der Haut. Effloreszenzen werden nach Größe, Form, Begrenzung, Anordnung und Ausdehnung beschrieben (Abb. 11.1).
Bezüglich ihrer Verteilung auf der Haut unterscheidet man:
  • Gruppiert: in Gruppen beieinander liegend

  • Diffus: großflächig

  • Zirkumskript: umschrieben, auf eine Stelle beschränkt

  • Regionär: auf eine Körperregion beschränkt

  • Disseminiert: unregelmäßig verteilt

  • Generalisiert: die gesamte Haut befallend

Ihr Aussehen kann sein:
  • Anulär: ringförmig

  • Linear: linienförmig

  • Nummulär: münzförmig

  • Gyriert: gewunden

  • Polyzyklisch: vielbogig

  • Landkartenartig

Effloreszenzen werden je nach Entstehungsmodus eingeteilt in:
  • Primäreffloreszenzen: entstehen auf gesunder Haut (11.1.5)

  • Sekundäreffloreszenzen: entstehen auf geschädigter, kranker Haut (11.1.6)

Bei der Befundaufnahme und -beschreibung können ferner die Hautveränderungen folgendermaßen definiert werden:
  • ExanthemExanthem: Effloreszenzen sind über den gesamten Körper oder in großer Ausdehnung vorhanden

  • EnanthemEnanthem: an den Schleimhäuten verteilte Effloreszenzen

  • ErythemErythem: Rötung

  • PurpuraPurpura: petechiales Exanthem, das mit dem Glasspatel nicht wegdrückbar ist

  • EkzemEkzem: unspezifische Hautveränderung auf unterschiedlichste Reize

Primäreffloreszenzen

Fleck (Macula)
PrimäreffloreszenzenMaculaFleckUmschriebene Hautveränderung im Hautniveau (nicht erhaben) (Abb. 11.2). Sie kann unterschiedliche Farben tragen von rot über bläulich bis hin zu dunkel. Die Konsistenz der Haut ist ebenfalls unverändert.
Beispiele
  • Sommersprossen

  • Muttermal (Naevus)

  • Depigmentierung der Haut (z. B. bei Vitiligo)

Quaddel (Urtica)
UrticaQuaddelFlüchtige, stark juckende Erhabenheit der Haut. Quaddeln entstehen durch eine lokale Histaminausschüttung aus Mastzellen im Zuge der Typ-I-Allergie. Meist ist die Urtica fleischfarben mit gerötetem Randsaum (Abb. 11.3).
Beispiele
  • Hauterscheinung z. B. nach Kontakt mit einer Brennnessel

  • Urtikaria durch Kontakt-, Nahrungsmittel- oder Inhalationsantigene, Schweiß, Wärme, Kälte

Papel (Papula), Knoten (Nodus) und Tumor
TumorPapulaPapelNodusKnotenEine Papel ist eine erhabene Hautveränderung, die kleiner als erbsengroß (< 5 mm) ist (Abb. 11.4). Sie kann entweder in der Epidermis oder der Lederhaut entstehen als Folge einer Zellvermehrung oder Ablagerung von festen Substanzen.
Bei einer erhabenen Hautveränderung, die 5–10 mm groß ist, spricht man von einem Nodus, der sozusagen eine Forsetzung der Papel ist.
Ab einer Größe von 1 cm wird einer erhabene Hautveränderung als Tumor bezeichnet. Dies beinhaltet noch keine Dignitätszuordnung; Tumoren können benigne, maligne oder semimaligne sein. In der beschreibenden Dermatologie sagt die Definition des Tumors nichts über die biologische Art aus, sondern beschreibt lediglich die Größe.
Beispiele
  • Xanthelasmen

  • Kondylome

  • Warzen

  • Milien

  • Akne

Bläschen (Vesicula) und Blase (Bulla)
VesiculaBullaBlaseBläschenEin flüssigkeitsgefüllter Hohlraum, der kleiner als erbsengroß ist, heißt Bläschen (Abb. 11.5). Bläschen können in der Epidermis oder unter der Basalmembran in der Lederhaut entstehen. In der Epidermis haben sie keine feste Hautdecke und neigen zur Eruption, subepidermale Bläschen haben eine straffe Hautdecke, weshalb eine Eruption eher selten ist. Der Inhalt der Bläschen kann klar sein (seröse Bläschen) oder blutig (hämorrhagische Bläschen).
Wenn das Bläschen größer als erbsengroß ist, wird dies als Blase bezeichnet (Abb. 11.5). Blasen können ebenso in der Epidermis oder der Lederhaut entstehen. Festigkeit und Inhalt gleichen denen der Bläschen.
Beispiele
  • Herpesbläschen

  • Varizellen

  • Verbrennungsblasen

  • Bullöses Pemphigoid

  • Bullöses Erysipel

Eiterbläschen (Pustula, Pustel)
PustulaPustelEiterbläschenEitergefüllter Hohlraum, der entweder in der Lederhaut durch bakterielle Besiedlung der Schweiß-, Talgdrüsen oder Haarfollikeln entsteht oder als sekundäre Komplikation durch bakterielle Besiedlung der Bläschen (Abb. 11.6).
Beispiele
  • Follikulitis

  • Akne

  • Bakterielle Hautinfektionen, z. B. Impetigo contagiosa

Zyste und Pseudozyste
PseudozysteZysteEine Zyste ist ein Hohlraum, der mit Drüsensekreten gefüllt und mit Epithel ausgekleidet ist. Eine Pseudozyste hingegen ist zwar flüssigkeitsgefüllt, aber nicht mit Epithel ausgekleidet.
Beispiele für Zysten
  • Hornzyste

  • Talgzyste

Sekundäreffloreszenzen

Schuppe (Squama)
SquamaSekundäreffloreszenzenSchuppeAls Schuppe bezeichnet man die Ansammlung von Hornlamellen, die Folge einer Verhornungsstörung sind (Abb. 11.7). Schuppen können festhaftend sein oder locker aufsitzen.
Beispiele
Psoriasis vulgaris
Schürfung (Erosion, Erosio) und Exkoriation
SchürfungExkoriationErosionErosioBei einem oberflächlichen Substanzdefekt, der über die Basalmembran nicht hinausgeht, also auf die Epidermis beschränkt bleibt und ohne Narbe abheilt, spricht man von Erosion (Abb. 11.8).
Bei Verlust des Oberflächenepithels mit Eröffnung der darunter liegenden, dermalen Gefäße spricht man von einer Exkoriation, die als Punktblutung sichtbar ist.
Beispiele
Abschürfung
Geschwür (Ulkus)
UlkusGeschwürTiefer Substanzdefekt auf vorgeschädigter Haut, der über die Basalmembran hinausgeht und mit Narbenbildung abheilt (Abb. 11.9). Ein Ulkus kann sich auf die Lederhaut oder die Subkutis erstrecken oder noch tiefere Schichten erreichen, z. B. die Muskulatur.
Beispiele
  • Ulcus cruris venosum und arteriosum

  • Malum perforans

  • Dekubitus

Rhagade und Fissur
RhagadeFissurRhagaden sind längliche, spaltförmige Risse in der Epidermis bei vorgeschädigter oder besonders trockener Haut, z. B. durch zu starke Dehnung (Abb. 11.10). Sie entstehen bevorzugt an mechanisch belasteten Stellen und können bluten. An nicht verhornenden Haut- oder Schleimhautregionen bezeichnet man einen solchen Riss als Fissur.
Beispiele
  • Mundwinkelrhagade

  • Fersenrhagade

  • Analfissur

Kruste (Crusta)
KrusteCrustaEine Kruste bildet sich nach oberflächlichen Hautdefekten durch Auflagerung von eingetrocknetem Serum oder Blut mit oder ohne Zelltrümmer (Abb. 11.11).
Beispiele
Verkrustung nach einer Verletzung als seröse oder hämorrhagische Kruste
Narbe (Cicatrix)
NarbeCicatrixNarben entstehen durch bindegewebigen Umbau des originären Gewebes. Sie bilden sich nach tiefen Substanzdefekten (Ulzera) aus und bestehen aus kollagenem Bindegewebe (Abb. 11.12). Im Narbengewebe sind keine Talgdrüsen, Schweißdrüsen und Melanozyten enthalten.
Beispiele
Narbenbildung nach Verbrennungen oder Ulzera
Wulstnarbe (Keloid)
WulstnarbeKeloidDas Keloid ist eine überschiessende Narbenbildung nach einer Verletzung. Die Keloidbildung zählt zu den Wundheilungsstörungen und kann nach jedem Trauma der Haut auftreten (Abb. 11.13). Bevorzugt sind farbige Menschen und solche mit genetischer Disposition betroffen.
Atrophie
AtrophieEine Atrophie ist eine Ausdünnung der Hautschichten (Abb. 11.14). Die Haut imponiert dünn und fragil.
Beispiele
  • Hautatrophie bei Kortikoidtherapie

  • Acrodermatitis chronica atrophicans im Stadium III der Borreliose

Effloreszenzen der Schleimhaut

Aphthe
Effloreszenzen:SchleimhautAphtheEine Aphthe ist eine oberflächliche Substanzverletzung (Geschwür oder Erosion), die schmerzhaft ist. Der Grund ist meist fibrinös belegt und imponiert gelblich, der Randsaum zeigt eine Rötung (Abb. 11.15).
Beispiele
  • Stomatitis aphthosa

  • Herpes simplex

  • Habituelle Aphthen

  • Morbus Behçet

Geschwür (Ulkus)
UlkusGeschwürTiefer Substanzdefekt, der über die Basalmembran der Epidermis in die Tiefe reicht. Die Abheilung erfolgt ohne Narbenbildung.
Beispiele
  • Ulzera im Rahmen maligner Geschehen in der Mundhöhle

  • Ulcus ventriculi

  • Ulcus duodeni

Leukoplakie
LeukoplakieWeißliche, flächige Verfärbung der Schleimhaut, die nicht abwischbar ist (Abb. 11.16). Die Leukoplakie entsteht durch eine Umwandlung des mehrschichtigen, unverhornten Plattenepithels der Schleimhaut in ein verhornendes, Plattenepithel (Metaplasie). Sie stellt eine Präkanzerose dar. Ursachen können z. B. eine chronische Noxeneinwirkung durch Pfeiffen- bzw. Zigarrenrauchen sein.

Palpation

Bei der Palpation der Haut:PalpationHaut können der Hauttonus, Hautturgor und somit der Hydrierungszustand und die Hauttemperatur beurteilt werden.
Hauttonus
HauttonusMit dem Hauttonus wird die Spannung bzw. Spannkraft des Gewebes beurteilt. Sie ist durch die Zusammensetzung der Lederhaut und damit der Menge der elastischen und kollagenen Fasern definiert.
Hautturgor
HautturgorDer Hautturgor ist maßgeblich vom Wassergehalt der Haut abhängig. Dehydrierungszustände (Exsikkose) führen zu einem erniedrigten Hautturgor und damit zu einer Abhebbarkeit der Haut (stehende Hautfalten). Am besten lässt sich das am Handrücken oder Unterarm testen. Im Gesicht ist der Hydrierungszustand an eingesunkenen Augen zu sehen (halonierte Augen). Bei Kindern wird der Hydrierungszustand im Windelbereich geprüft. Bei einer Exsikkose kann dort eine Faltenbildung gesehen werden.

Funktionsprüfung

Neben der Inspektion der Haut:FunktinosprüfungHaut, Beschreibung der Effloreszenzen und Palpation der Haut können Provokationstests oder spezifische Zeichen geprüft werden. Ferner sind eine Auflichtmikroskopie, mikrobiologische Untersuchungen, Entnahmen von Hautbiopsien und deren histologische Untersuchung möglich.
Provokationstests und spezifische Zeichen
  • Darier-Darier-ZeichenZeichen: Kräftiges Reiben der Haut führt zur Bildung von Quaddeln. Dieser Befund ist für die Mastozytose (Urticaria pigmentosa) typisch.

  • Nikolsky-Nikolsky-PhänomenPhänomen: Ein tangentialer Druck auf gesunde Haut kann die Bildung von schlaffen Blasen nach sich ziehen. Dieses Zeichen ist für den Pemphigus vulgaris typisch.

  • KerzenwachsphänomenKerzenwachsphänomen: Beim Abziehen von größeren Schuppen imponieren diese wie das Geschabsel von Kerzenwachs. Typisches Zeichen der Psoriasis.

  • Phänomen des letzen Phänomen des letzen HäutchensHäutchens: Nach Abziehen der Schuppe kommt die Basalmembran zum Vorschein, die ein zart-glänzendes Aussehen hat. Typisches Zeichen der Psoriasis.

  • Auspitz-Auspitz-PhänomenPhänomen: Nach Abziehen des letzten Häutchens, also der Basalmembran, werden die kleinsten Gefäße im Stratum papillare der Lederhaut eröffnet, die eine punktförmige Blutung zeigen. Das wird auch als blutiger Tau bezeichnet und ist ein typisches Zeichen der Psoriasis.

  • Reizung der Haut mit bestimmten Einflüssen, u. a. Druck, Kälte, Wärme, Kratzen: Es kann es zur Ausbildung von Quaddeln kommen. Diese Phänomene lassen sich bei der Kälte-, Wärme- und Druckurtikaria auslösen.

Weiterführende Untersuchungen
  • AuflichtmikroskopieAuflichtmikroskopie: Erfolgt mit einem Dermatoskop, das über eine 10–100fache Vergrößerung verfügt. Mit diesem Verfahren können Effloreszenzen genauer beurteilt werden.

  • Mikrobiologische Untersuchungen: Erfolgen, um einen Verdacht zu erhärten, zu beweisen oder zu verwerfen.

  • Entnahme von Hautbiopsien und histologische Untersuchung: Dient der Diagnosesicherung.

  • Allergietestungen: Können mit dem Prick-Test und der Epikutan-Testung erfolgen.

Merke

Die weiterführenden Untersuchungen sind dem Heilpraktiker nicht ausdrücklich verboten, außer der Durchführung der mikrobiologischen Tests, gehören aber grundsätzlich in die Hände des Facharztes. Der direkte (durch Anzüchtung) oder indirekte (durch Bestimmung der Antikörper) Erregernachweis der in den §§ 6, 7 und 34 genannten Erkrankungen und Erreger sind dem Heilpraktiker nach § 24 IfSG nicht gestattet.

Empfehlung für eine dermatologische Befundaufnahme

Haut:BefundungFür die systematische Erfassung und Dokumentation von dermatologischen Befunden kann folgendes Schema verwendet werden:
  • 1.

    Beurteilung der allgemeinen Beschaffenheit der Haut (feucht, fettig, Turgor)

  • 2.

    Lokalisation der Effloreszenzen

  • 3.

    Benennung der Effloreszenz (Macula, Papel, Squama usw.)

  • 4.

    Beurteilung von Farbe, Form und Oberflächenbeschaffenheit

  • 5.

    Beurteilung der Konsistenz durch Palpation und Vergleich mit dem gesunden Gewebe

  • 6.

    Dokumentation des Hautbefundes

Untersuchung der Nägel

Anamnestische Anhaltspunkte

Untersuchung:NägelNägel:UntersuchungIm Rahmen der Anamnese:NägelAnamnese können folgende Angaben Hinweise auf Nagelerkrankungen geben:
  • Mögliche Auslöser der jetzigen Veränderungen, z. B. berufliche Noxenexposition, Nageltraumen

  • Mögliche Infektionen der Nägel, v. a. mit Dermatophyten

  • Einnahme von Medikamenten oder (akzidentelle) Einnahme von Toxinen, die als Nebenwirkung Nagelveränderungen hervorrufen können

  • Internistische Vorerkrankgen, z. B. subunguale Blutungen bei Endokarditis lenta, Uhrglasnägel

  • Dermatologische Vorerkrankungen, z. B. Psoriasis vulgaris, Lichen ruber planus

  • Familiär bedingte Nagelveränderungen

Inspektion

Die Nägel:InspektionNägel zählen zu den Hautanhangsgebilden (Abb. 11.17). Sie bestehen aus einer ca. 0,5 mm dicken Hornplatte der Epidermis (Nagelplatte), die im Nagelbett verankert ist. Diese ist aus Hornschuppen zusammengesetzt. Die Nägel schützen die Finger und Zehenglieder und dienen gleichzeitig der Tastempfindung.
Die Nagelplatte hat vorne einen freien Rand, seitlich und hinten wird sie von einer Hautfalte, dem Nagelwall, begrenzt. Die Seitenränder des Nagels sind in einem Nagelfalz eingelassen. Aus der Nagelwurzel (Matrix) wächst der Nagel ständig nach. Das Nagelbett besteht aus der Lunula, dem sichtbaren Teil der Matrix, und dem distal liegenden dunkelrosa durch die Nagelplatte schimmernden Hyponychium.

Merke

Nägel können unterschiedlichste Veränderungen anzeigen und auf innere Erkrankungen hinweisen.

Nagelveränderungen

Trommelschlägelfinger
TrommelschlägelfingerNägel:VeränderungenDarunter versteht man runde Auftreibung der Endglieder der Finger mit Weichteilverdickung und Schwellung des Nagelbetts (Abb. 4.2).
Ursachen
  • Sauerstoffmangel durch z. B. Herz- oder Lungenerkrankungen

  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

  • Leberzirrhose

  • Paraneoplastisch beim Bronchialkarzinom

Uhrglasnägel
UhrglasnägelSo wird eine starke Wölbung in Längs- und Querrichtung durch Schwellung des Nagelbetts bezeichnet (Abb. 4.2).
Ursachen
  • Lungenerkrankungen

  • Herzerkrankungen

  • Colitis ulcerosa

Koilonychie
KoilonychieSogenannte Löffelnagel mit konkaver Form und abgehobenen Rändern (Abb. 11.18).
Ursachen
  • Angeboren

  • Eisenmangelanämie

  • Akromegalie

  • Hypothyreose

  • Pilzinfektionen

  • Trauma

Leukonychie
LeukonychiePartielle oder totale Weißfärbung der Nägel.
Ursachen
  • Angeboren

  • Verletzungen

  • Intoxikationen (Thallium, Arsen)

Querfurchen (Beau-Reil-Furchen)
QuerfurchenBeau-Reil-FurchenQuer angeordnete Rillen, die meist durch einen Wachstumsstopp entstehen.
Ursachen
  • Abgelaufene schwere systemische Erkrankungen

  • Chemotherapie

  • Verletzungen

Onychoschisis
OnychoschisisLamellenartige, schichtweise Aufsplitterung der Nägel.
Ursachen
  • Häufiges Benutzen von chemischen Externa (Waschpulver)

  • Verstärkte Beanspruchung

Onychorrhexis
OnychorrhexisLängseinrisse in der Nagelplatte.
Ursachen
  • Lebererkrankungen

  • Anämie

  • Lichen ruber

Onychogrypose
OnychogryposeWuchernde, verdickte Nägel, meist mit Querrillen (Abb. 11.19).
Ursachen
  • Mangelnde Hygiene

  • Verletzungen

Onycholyse
OnycholysePartielle oder komplette Ablösung der Nagelplatte.
Ursachen
  • Verletzungen

  • Nagelinfektionen

  • Hyperthyreose

  • Diabetes mellitus

Tüpfelnägel
TüpfelnägelPunktuelle Einsenkungen in der Nagelplatte (Abb. 11.20a).
Ursachen
Psoriasis
Ölfleck
ÖlfleckGelbliche Verfärbung der Nagelplatte (Abb. 11.20b).
Ursachen
Psoriasis
Krümelnägel
KrümelnägelKrümelig zerfallender Nagel durch Bildung parakeratotischer Massen (Abb. 11.21).
Ursachen
Psoriasis

Untersuchung der Haare

Untersuchung:HaareHaare:UntersuchungHaare sind elastische Hornfäden, die aus verhornten Epithelzellen entstehen. Sie finden sich am gesamten Körper; ausgenommen sind Handflächen, Fußsohlen und die Innenflächen der Finger und Zehen.
Das Haar besteht aus:
  • Haarschaft: liegt über der Epidermis

  • Haarwurzel: liegt unter der Epidermis

Am tiefsten Punkt der Haarwurzel liegen Epithelzellen und Melanozyten und bilden die Matrix. Diese Zellen teilen sich und werden nach oben geschoben, wobei sie langsam absterben und nur noch eine „Hornstange“ – das Haar – übrig bleibt.
Beim Menschen finden sich 2 Sorten von Haaren:
  • LanugohaareLanugohaare (FlaumFlaum, WollhaarWollhaar): Treten v. a. beim Feten auf. Sie sind dünn, hell und entspringen der Lederhaut. Der erwachsene Mensch besitzt eine sehr spärliche Lanugobehaarung am Stamm.

  • TerminalhaareTerminalhaare: Stehen schräg zur Oberfläche. Sie entstehen vermehrt in der Pubertät unter der Einwirkung der Geschlechtshormone. Sie sind länger, dicker und pigmentiert.

Anamnestische Anhaltspunkte

Im Rahmen der Anamnese:HaareAnamnese können folgende Angaben Hinweise auf Haarerkrankungen geben:
  • Mögliche Auslöser der jetzigen Veränderungen: hormonelle Schwankungen (z. B. Hyperthyreose, postpartal), berufliche Noxenexposition (z. B. Arsen, Thallium, Quecksilber)

  • Mögliche lokale Infektionen der Kopfhaut (z. B. Trichophyten)

  • Hauttumoren (z. B. Spinaliome)

  • Systemische Infektionen wie Lues, HIV

  • Einnahme von Medikamenten (z. B. Zytostatika) oder Hormonen

  • Internistische Vorerkrankungen, z. B. Leberzirrhose

  • Dermatologische Vorerkrankungen, z. B. systemischer Lupus erythematodes

Inspektion

Behaarungsmuster
Haare:InspektionBehaarungsmusterDie Behaarung ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig, u. a. von rassischen und hormonellen Faktoren, Alter und Geschlecht. Es gibt unterschiedliche Behaarungsmuster (Abb. 11.22):
  • Weiblicher Behaarungstyp: Er ist gekennzeichnet durch eine dreieckige Behaarung im Genitalbereich. Am übrigen Körper findet sich meist eine spärliche Behaarung.

  • Männlicher Behaarungstyp: Er ist gekennzeichnet durch eine rautenförmige Behaarung im Genitalbereich, die meist bis zum Nabel zieht. Die Brust- und Rückenbehaarung ist kräftiger. Im Gesicht findet sich eine gut ausgeprägte Bartbehaarung.

Hypotrichose
HypotrichoseVerminderte Körperbehaarung. Bei Männern dominiert dann der weibliche Behaarungstyp, z. B. bei Leberzirrhose.
Hypertrichose
HypertrichoseVerstärkte Körperbehaarung an geschlechtstypischen Stellen. Die Hypertrichose hängt u. a. von ethnischen und familiären Einflüssen ab. Die pathologische Hypertrichose findet sich am häufigsten im Rahmen endokriner Störungen wie der Hypothyreose, des Hyperkortisolismus oder als Medikamentennebenwirkung.
Hirsutismus
HirsutismusUnter Hirsutismus versteht man eine pathologische Vermehrung der Menge und der Dicke der Haare bei Frauen und Kindern. Der Hirsutismus geht aber im Gegensatz zur Virilisierung nicht mit einer Vermännlichung (tiefe Stimme, männliche Körperformen, Klitorishypertrophie, Amenorrhö) einher. Die Ursachen sind idiopathischer und endokriner (Anabolika, Androgene, Glukokortikoide) Natur.
Effluvium
EffluviumHaarausfall. Er kann zur AlopezieAlopezie (HaarlosigkeitHaarlosigkeit) führen, die diffus oder umschrieben sein kann. Ursachen der Alopezie sind:
  • Traumatisch

  • Endokrine Dysfunktion der Schilddrüse oder Hypophyse

  • Nebenwirkung von Medikamenten: Hormone, Zytostatika

  • Toxisch: Arsen, Thallium, Quecksilber

  • Infektionskrankheiten: Syphilis, HIV, Pilzinfektionen

Einteilung
  • Nicht vernarbende Alopezie:

    • Alopecia areata: rasch einsetzender kreisrunder Haarausfall (Abb. 11.23a), der wahrscheinlich autoimmun bedingt ist; gehäuft familiäres Vorkommen; Spontanheilungen kommen vor

    • Alopecia totalis: Haarausfall, der die gesamte Kopfhaut betrifft und häufig irreversibel ist (Abb. 11.23b)

  • Vernarbende Alopezie: führt zum irreversiblen Haarverlust; nach/bei

    • Verbrennungen, Verätzungen

    • Tumoren (Basaliom, Spinaliom)

    • Lokalem Lupus erythematodes

Differenzialdiagnostik (Tab. 11.1, Tab. 11.2)

Haut:Differenzialdiagnostik Differenzialdiagnostik:Haut

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