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Welche Aussage zur oralen Einnahme von Cyclosporin trifft nicht zu?

  • Bei Erbrechen innerhalb der ersten halben Stunde nach Einnahme von Cyclosporin sollte das Medikament in gleicher Dosis nochmals eingenommen werden.
  • Falls Cyclosporin nicht eingenommen werden kann (Übelkeit oder rezidivierendes Erbrechen nach Medikamenteneinnahme), muss eine intravenöse Gabe veranlasst werden.
  • Die Cyclosporin-Dosis wird abhängig von den Talspiegeln vor der morgendlichen Medikamenteneinnahme gesteuert.
  • Makrotide, HMG-CoA-Reduktasehemmer und Azole interagieren mit Cyclosporin.
  • Cyclosporin verursacht häufig Übelkeit und Erbrechen.

Welche Aussage triffft für Thrombopenien nach allogener Stammzelltransplantation nicht zu?

  • Nach einer allogenen Transplantation gilt als untere Grenze des Normalbereiches für Thrombozyten 50°/°nl.
  • Eine Thrombopenie kann ein Hinweis auf eine transplantationsassoziierte Mikroangiopathie sein.
  • Häufig beobachtet man in der Frühphase nach Stammzelltransplantation Thrombopenien, die eine thrombopoetische Insuffizienz des Transplantates widerspiegeln.
  • Thrombopenien können im Rahmen von CMV-Infektionen auftreten.
  • Thrombopenien nach Stammzelltransplantation sind gelegentlich Hinweis auf ein drohendes Rezidiv der Grunderkrankung.

Welche Aussagen zur Untersuchung auf minimale Resterkrankung sind korrekt?

  • NPM1-Mutationen sind ein molekularer Marker für die akute lymphatische Leukämie.
  • Der Anstieg minimaler Resterkrankung ist ein häufiger Befund in der Frühphase nach allogener Stammzelltransplantation bei CLL.
  • PCR-Diagnostik für bcr-abl-Transkripte bei CML oder ALL ist weniger sensitiv als entsprechende Diagnostik mittels Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH).
  • Die Art und der Umfang von Diagnostik auf minimale Resterkrankung sollte vom Transplantationszentrum definiert werden.
  • Da Rückfälle nach allogener Stammzelltransplantation ohnehin nicht behandelt werden können, ist Diagnostik auf minimale Resterkrankung hinfällig.

Welche Aussage zu Bluttransfusionen nach allogener Stammzelltransplantation ist falsch?

  • Blutprodukte für Patienten nach allogener Transplantation müssen immer bestrahlt und leukozytendepletiert sein.
  • Bei AB0-Inkompatibilität zwischen Spender und Empfänger wird immer Blut mit der Spenderblutgruppe gegeben.
  • Als Grenzwert für die Substitution von Thrombozyten kann bei engmaschiger Über
  • wachung und guter Compliance 20°/°nl gelten, sofern keine besonderen Interventionen bevorstehen.
  • Bei häufigen Gaben von Erythrozytenkonzentraten muss die Eisenüberladung bedacht werden.
  • Nach einer allogenen Transplantation hat der Patient nach erfolgtem Anwachsen aller Zellreihen die Blutgruppe des Spenders.

Welche Aussage zur Infektprophylaxe nach allogener Stammzelltransplantation ist falsch?

  • Co-trimoxazol (2°x°960°mg an zwei Tagen pro Woche) wird 6°Monate über die Beendigung der medikamentösen Immunsuppression hinaus gegeben.
  • Die Aciclovir-Prophylaxe wird 6°Monate nach einer allogenen Stammzelltransplantation beendet, wenn es bis zu diesem Zeitpunkt nicht zu einem Herpes zoster gekommen ist.
  • Trotz normalem Differenzialblutbild sind Infektprophylaxen erforderlich.
  • Die Prophylaxe von Pilzinfektionen kann circa 3°Monate nach Transplantation beendet werden, sofern keine GvHD besteht oder eine entsprechende Vorgeschichte eine Sekundärprophylaxe erfordert.
  • Eine Grippeschutzimpfung mit einem Totimpfstoff ist im Monat Oktober unter medikamentöser Immunsuppression mit bspw. Sandimmun indiziert, sofern der Abstand zur Transplantation mindestens 6°Monate beträgt.

Wie lange ist eine serologische Verträglichkeitsprobe gültig?

  • 24°Stunden.
  • 48°Stunden.
  • 72°Stunden.
  • 96°Stunden.
  • 1°Woche.

Welche Erythrozytenkonzentrate können für eine Patientin im gebärfähigen Alter mit der Blutgruppe A CCD.ee, K neg. eingesetzt werden?

  • (1) A CCD.ee, K neg.
  • (2) 0 CCD.ee, K neg.
  • (3) AB CCD.ee, K neg.
  • (4) A CcD.ee, K neg.
  • (5) 0 ccddee, K pos.

Welche Antwortkombination ist richtig?

  • 1. und 2.
  • 1., 3., 4. und 5.
  • 1., 2. und 4.
  • 2., 4. und 5.
  • Alle.

Vor der Transfusion von Erythrozytenkonzentraten ist der sogenannte „Bedside-“Test vom Arzt durchzuführen. Hierdurch werden erkannt und vermieden:

  • Irreguläre erythrozytäre Antikörper.
  • Rhesus-Antikörper.
  • Transfusionsreaktion bei AB0-Inkompatibilität.
  • Nichthämolytische Transfusionsreaktion.
  • Allergische Transfusionsreaktion.

Welches Blutgruppensystem sollte auch bei der Transfusion von Thrombozytenkonzentraten grundsätzlich beachtet werden?

  • Das Rhesus-System.
  • Das Kell-System.
  • Das AB0-System.
  • Das Duffy-System.
  • Das MNS-System.

Welche Aussage zur Transfusion von Plasma trifft zu?

  • Spender mit der Blutgruppe AB gelten als Universalspender, Empfänger mit der Blutgruppe 0 gelten als Universalempfänger.
  • Spender mit der Blutgruppe 0 gelten als Universalspender, Empfänger mit der Blutgruppe AB gelten als Universalempfänger.
  • Spender mit der Blutgruppe A gelten als Universalspender, Empfänger mit der Blutgruppe AB gelten als Universalempfänger.
  • Spender mit der Blutgruppe B gelten als Universalspender, Empfänger mit der Blutgruppe 0 gelten als Universalempfänger.
  • Spender mit der Blutgruppe B gelten als Universalspender, Empfänger mit der Blutgruppe 0 gelten als Universalempfänger.

Welche Organe oder Organsysteme sind nach Herz-Kreislauf-Stillstand und Reanimation in der Regel nicht betroffen?

  • ZNS.
  • Niere.
  • Herz.
  • Gerinnung.
  • Muskulatur.

Welche Aussage ist falsch?

  • Ein Herz-Kreislauf-Stillstand ist am häufigsten kardial bedingt.
  • Das Ausmaß der Schädigung von Herz und Hirn sind für die Prognose entscheidend.
  • Nach 5 Min. Herz-Kreislauf-Stillstand ohne Therapie ist eine Erholung der Gehirnfunktionen nicht mehr möglich.
  • Koma und zerebrale Krämpfe sind klinische Zeichen der zerebralen Ischämie
  • Das Gehirn wird durch verschiedene Mechanismen geschädigt, u.a. „No-reflow“-Phänomen, verminderte Autoregulation und Reperfusionsschäden, Nekrose und Apoptose.

Was sind die typischen Befunde nach einer Reanimation?

  • Patient ist wach und agitiert.
  • Die Postreanimationsphase ist durch eine instabile Herz-Kreislauf-Funktion geprägt.
  • Ein „Cardiac-low-output“-Syndrom ist u.a. durch eine Laktatazidose zu diagnostizieren.
  • Arrhythmien.
  • Erhöhte Temperatur.

Welche Reaktionen sind im Rahmen der systemischen Ischämie / Reperfusion nicht zu beobachten?

  • SIRS.
  • Gestörte Gefäßregulation.
  • Aktivierte intravasale Gerinnung.
  • Suppression der Nebennieren.
  • Gesteigerte Infektresistenz

Welche Aussage ist falsch? Die Stabilisierung des Kreislaufs umfasst folgende therapeutische Maßnahmen:

  • Flüssigkeitsrestriktion wegen der Gefahr der Herzinsuffizienz.
  • Akut-PTCA bei Verdacht auf Myokardinfarkt.
  • Noradrenalin bei niedrigem systemischen Gefäßwiderstand.
  • β-Mimetika oder Kalzium-Sensitizer bei Pumpversagen.
  • Die Gabe von Erythrozytenkonzentraten bei Anämie zur Steigerung der Sauerstofftransportkapazität.

Welche Aussage zur therapeutischen Hypothermie ist richtig?

  • Die therapeutische Hypothermie sollte nur angewandt werden, wenn der erste registrierte Herzrhythmus Kammerflimmern war.
  • Der Zielbereich ist 30–32 °C.
  • Die Hypothermie sollte für 12–24 Std. aufrechterhalten werden.
  • Die Wiedererwärmung sollte recht schnell mit ca. 1 °C/Std. erfolgen.
  • Zu den häufigen Nebenwirkungen der therapeutischen Hypothermie gehören ausgeprägte Störungen der Blutgerinnung.

Welche Antwort ist falsch? Welche Techniken können angewendet werden, um einen Patienten nach der Reanimation zu kühlen?

  • 30 ml/kg KG hypotone – auf 4 °C gekühlte – Elektrolytlösung i.v. in 3 Std.
  • Intravenöser Kühlkatheter mit „Closed-loop-feedback“-Steuerung.
  • Externe Kühlung unter Ausnutzung der Verdunstungskühlung.
  • Externe Kühlung durch Kühlmatten.
  • Interne Kühlung über eine veno-venöse Hämofiltration.

Welche weiteren Therapieoptionen sind in der Postreanimationsphase zu beachten?

  • Durchgehende Analgosedierung und Muskelrelaxation während der Hypothermie.
  • Blutzuckerkontrolle mit einem Zielbereich von 60–80 mg/dl.
  • Keine parenterale und enterale Ernährung.
  • Kontrolle zerebraler Krämpfe mit Benzdiazepinen und Barbituraten.
  • Hämatokrit < 30%.

Welche Aussage zur neurologischen Erholung ist richtig?

  • Die neurologische Erholung ist unabhängig von der eingesetzten Therapie.
  • Die kortikal evozierten Potenziale nach Stimulation des Nervus medianus sind für die Prognose ohne Relevanz.
  • Die Verlaufswerte der Neuronen-spezifischen Enolase und des S100β-Proteins sind zur Prognoseabschätzung hilfreich.
  • Eine CT-Untersuchung nach Reanimation ist nicht erforderlich, da keine pathologischen Veränderungen zu sehen sind.
  • Der Hirndruck ist nach einer Reanimation immer pathologisch gesteigert.

Welche Versorgungsstruktur ist für einen komatösen Patienten nach primär erfolgreicher Wiederbelebung zu empfehlen?

  • Normalstation.
  • Zentrale Notfallaufnahme.
  • Intensivstation.
  • Hypothermiebehandlung für 24 Std. und 7 Tage.
  • Intensivstation und die Verfügbarkeit von Akut-PTCA und Hypothermiebehandlung für 24 Std. und 7 Tage.
  • Therapie-Handbuch – CME-Fragen zur 4. Nachlieferung Fragen zu Kapitel B Spezielle Therapieverfahren Es ist immer nur eine Antwort pro Frage zutreffend. Einsendeschluss ist der 14.12.2008.

Welche der folgenden Aussagen ist falsch?

  • Palliativmedizin beschränkt sich nicht nur auf die letzte Lebensphase.
  • Die meisten Patienten leiden nur unter wenigen Symptomen.
  • Die Definition des Therapieziels spielt in der Palliativmedizin eine wichtige Rolle.
  • Symptomlinderung und Verbesserung der Lebensqualität stehen im Vordergrund der Betreuung.
  • Es werden Patienten unabhängig von der Diagnose betreut, entscheidend sind das Krankheitsstadium und die begrenzte Lebenserwartung.

Eine Patientin leidet aufgrund einer Lymphangiosis carcinomatosa der Lunge bei met. Mammakarzinom an Atemnot. Welche der folgenden Aussagen trifft zu?

  • Steroide sind das Mittel der Wahl bei Lymphangiosis carcinomatosa.
  • Bei dieser Patientin sind Opioide kontraindiziert.
  • Die Angst der Patientin hat keinen Einfluss auf die Atemnot.
  • Nicht-pharmakologische Maßnahmen spielen in der Therapie der Atemnot keine Rolle.
  • Diese Patientin sollte als erste Maßnahme Sauerstoff erhalten.

In der Sterbephase

  • kommen delirante Zustände selten vor.
  • sollte die Zufuhr von parenteraler Flüssigkeit in der Regel eingeschränkt werden.
  • ist das Durstgefühl abhängig von der zugeführten Flüssigkeitsmenge.
  • belastet Rasselatmung die Patienten sehr.
  • kann Rasselatmung nicht medikamentös beeinflusst werden.

Wenn ein Patient mit metastasiertem Hodentumor und cisplatinhaltiger Chemotherapie trotz der Gabe des Antiemetikums Ondansetron (Zofran) in der Dosierung von 8 mg i.v. eine kaum beherrschbare Emesis schon nach 3 Stunden hat, sollte beim nächsten Zyklus

  • Dolansetron (Anemet) 100 mg i.v. zur Anwendung kommen.
  • Ondansetron auf 3 x 8 mg/Tag i.v. erhöht werden.
  • Aprepitant (Emend) über drei Tage eingesetzt werden.
  • hochdosiertes Metoclopramid (Paspertin) 2 mg/kg i.v. 5-mal täglich eingesetzt werden.
  • Ondansetron durch Dexamethason (Fortecortin), beginnend vor der Chemotherapie (8 mg i.v. oder p.o.) und nachfolgend 4 mg p.o. alle 12 Stunden, ergänzt werden.

Zu den Nebenwirkungen von den Setronen zählen

  • extrapyramidale Störungen.
  • Blutzuckerentgleisungen.
  • Kopfschmerzen, Sedierung, Obstipation.
  • Diarrhö.
  • Schüttelfrost, Tachykardie.

Nach einer Dacarbazin-haltigen Chemotherapie bei Vorbehandlung mit 5 mg Tropisetron (Navoban) i.v. leidet der an einem malignen Melanom erkrankte Patient über fast 6 Tage an anhaltendem heftigem Erbrechen und Nausea, was allerdings an den Tagen 2–6 im Vergleich zu Tag 1 weniger stark ist. Wie sollte der Patient für den nächsten Therapiezyklus vorbereitet werden?

  • Das Topisetron (5 mg) sollte 3-mal täglich i.v. verabreicht werden.
  • Die Initialdosis von Topisetron sollte auf 10 mg i.v. erhöht werden.
  • Das Topisetron sollte durch Palonosetron (Aloxi), Dosierung 0,25 mg i.v. ausgetauscht werden.
  • Der Patient sollte zusätzlich zum Topisetron Dexamethason und wegen des länger anhaltenden Erbrechens auch Aprepitant (Emend) erhalten.
  • Am Vorabend der Chemotherapie sollte ein anxiolytisch wirksames Medikament wie Lorazepam (Tavor) verabreicht werden.

Welche der folgenden Aussagen ist richtig?

  • Die renale Osteopathie tritt ab einer GFR von < 20 ml/Min. auf.
  • Die Dialyseeinleitung sollte erst beim Auftreten urämischer Symptome erfolgen.
  • Die CAPD ist für Diabetiker wegen des Glukosegehalts der Lösungen ungeeignet.
  • Im Vergleich zur intermittierenden Dialyse führt die kreislaufschonende kontinuierliche Dialyse (CVVHD) auf der Intensivstation nicht zu höheren Überlebensraten.
  • Diffusion entfernt kleine Moleküle ineffektiver als große Moleküle.

Welche der folgenden Aussagen ist falsch?

  • Bei Peritonealdialyse (CAPD) und Hämodialyse muss pro Woche die gleiche Clearance für Harnstoff erreicht werden, um eine vergleichbare Entgiftung zu erreichen.
  • Bei älteren Patienten > 65 Jahre kann je nach Muskelmasse schon bei Kreatinin < 3 mg/dl ein dialysepflichtiges Nierenversagen vorliegen.
  • Die Dialyseshuntanlage sollte mindestens 3 Monate vor Erreichen der Dialysepflichtigkeit erfolgen.
  • Die kontinuierliche Hämodialyse (Dialysatfluss von 25 ml/Min.) bietet eine höhere Wochenclearance, als eine typische intermittierende Dialyse (Dialysatfluss 500 ml/Min.) alle 2 Tage.
  • Bei der Plasmapherese zur Therapie von TTP darf Humanalbumin nicht als Austauschlösung verwendet werden.

Welche der folgenden Aussagen gilt nicht für das chronische Nierenversagen?

  • Im Ultraschall finden sich meist verkleinerte Nieren.
  • Bei diabetischer Nephropathie finden sich oft normal große Nieren.
  • Eine begleitende mikrozytäre Anämie erfordert die Behandlung mit Erythropoetin.
  • Die renale Azidose kann ab Kreatinin 2 mg/dl oder früher vorliegen und erfordert eine regelmäßige Messung des Säurebasenhaushaltes durch den Nephrologen.
  • Der sekundäre Hyperparathyreoidismus schädigt unbehandelt die Knochen schon weit vor der Dialysepflichtigkeit.

Welche der folgenden Aussagen ist falsch?

  • Die Inzidenz der tumorinduzierten Hyperkalzämie ist steigend.
  • Bisphosphonate stellen die Behandlungsform der ersten Wahl bei der Therapie der tumorinduzierten Hyperkalzämie.
  • Eine orale oder intravenöse Bisphosphonatbehandlung führt zu einer klaren Senkung skelettaler Komplikationen bei Patienten mit tumorinduzierten Knochenveränderungen.
  • Bisphosphonate sind nur bei osteolytischen Metastasen indiziert.
  • Die Behandlung mit Bisphosphonaten kann bei Patienten mit tumorinduzierten Knochenveränderungen zu einer Verringerung von Schmerzen führen.

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