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Welche Aussage trifft nicht zu? Als direkte mögliche Komplikation eines akuten Herzinfarktes gilt das Auftreten

  • eines Ventrikelaneurysmas.
  • einer ischämischen Mitralinsuffizienz.
  • einer degenerativen Aortenklappeninsuffizienz.
  • von malignen ventrikulären Tachykardien.
  • eines postinfarziellen Ventrikelseptumdefektes.

Welche Aussage trifft nicht zu? Eine ischämische Mitralklappeninsuffizienz

  • ist Folge einer koronaren Herzerkrankung.
  • kann mit einem Segelprolaps bei Papillarmuskelabriss einhergehen.
  • kann als chronische Klappeninsuffizienz bei eingeschränkter linksventrikulärer Funktion bestehen.
  • ist meist mit schweren Verkalkungen des Mitralklappenannulus verbunden.
  • eignet sich in vielen Fällen für ein rekonstruktives operatives Vorgehen.

Bezüglich des Langzeitmanagements der koronaren Herzkrankheit nach koronarer Bypass-Operation ist folgende Aussage richtig:

  • Die Langzeitprognose wird durch eine lebenslange ASS-Medikation signifikant verbessert.
  • Postoperativer Nikotinabusus beeinträchtigt die Prognose nicht.
  • Regelmäßige kardiologische Kontrollen sind überflüssig.
  • Re-Operationen sind technisch nur in Ausnahmesituationen möglich.
  • Die Prognose wird durch erhöhtes Cholesterin nicht beeinträchtigt.

Bezüglich des Bypassmaterials für Koronaroperationen ist folgende Aussage richtig:

  • Autologes Bypassmaterial steht praktisch unbegrenzt zur Verfügung.
  • Geeignet sind vor allem Kunststoffprothesen.
  • Die Arteria radialis kann vom Unterschenkel gewonnen werden.
  • Autologes Bypassmaterial steht nur begrenzt zur Verfügung.
  • Kunststoffprothesen und autologes Bypassmaterial haben gleich gute Offenheitsraten.

Welche Aussage trifft nicht zu? Ein postinfarzieller Ventrikelseptumdefekt

  • stellt in der Regel eine Operationsindikation dar.
  • ist die Komplikation eines Herzinfarktes.
  • kann eine angeborene Störung des Ventrikelseptums sein.
  • kann eine Indikation zur notfallmäßigen Operation darstellen.
  • hat ohne chirurgische Behandlung in der Regel eine ungünstige Prognose.

Depressive Störungen bei einer koronaren Herzkrankheit können mit folgenden Veränderungen einhergehen:

  • Erhöhte Herzfrequenzvariabilität, gesteigerte Thrombozytenaggregation, erhöhter CRP und reduzierte Compliance.
  • Erniedrigter Puls, erhöhter Blutdruck.
  • Erhöhte soziale Unterstützung, erniedrigte Interleukin-6-Werte.
  • Geringerer Tabakkonsum, verbessertes Gesundheitsverhalten.
  • Keine dieser Veränderungen.

Depressionen bei KHK- oder MI-Patienten können (vorzugsweise) behandelt werden durch

  • tiefenpsychologische Kurzzeittherapie.
  • trizyklische Antidepressiva nach Durchführung eines EKG.
  • SSRI, oft in Kombination mit Verhaltenstherapie.
  • interpersoneller Psychotherapie, oft in Kombination mit einem SSRI, z.B. Sertralin.
  • C und D sind richtig.

Innerhalb welcher Zeit nach der Aufnahme eines Patienten mit ST-Streckenhebungsinfarkt sollte eine Koronarangiographie begonnen werden (sog. 'Door-to-Needle-Time')?

  • 30 Minuten.
  • 60 Minuten.
  • 90 Minuten.
  • 6 Stunden.
  • 12 Stunden.

Durch welche Faktoren wird die berufliche Wiedereingliederung von KHK-Patienten am meisten beeinflusst?

  • Schweregrad der Erkrankung.
  • Psychosoziale Faktoren.
  • Körperliche Leistungsfähigkeit.
  • Pumpfunktion des Herzens.
  • Arbeitsmarkt.

Bei welchen psychosozialen Faktoren ist kein signifikanter negativer Effekt auf die Prognose der KHK nachgewiesen?

  • Unbesorgtheit.
  • Ängstlichkeit.
  • Depression; soziale Isolation.
  • Leistungsdruck.
  • „Stress“ .

Welche Aussage trifft nicht zu? Als direkte mögliche Komplikation einer akuten Endokarditis gilt das Auftreten

  • von Vegetationen auf der Mitralklappe.
  • einer Aortenklappeninsuffizienz.
  • einer postrheumatischen Mitralklappenstenose.
  • von septischen Embolien.
  • einer Herzinsuffizienz.

Welche Aussage trifft nicht zu? Eine ischämische Mitralklappeninsuffizienz

  • ist Folge einer koronaren Herzerkrankung.
  • kann mit einem Segelprolaps bei Papillarmuskelabriss einhergehen.
  • kann als chronische Klappeninsuffizienz bei eingeschränkter linksventrikulärer Funktion bestehen.
  • weißt in der Regel keine schweren annulären Verkalkungen auf.
  • eignet sich fast nie für ein rekonstruktives operatives Vorgehen.

Bezüglich des Langzeitmanagements nach Herzklappenoperation ist folgende Aussage richtig:

  • Postoperativer Nikotinabusus beeinträchtigt die Prognose nicht.
  • Die Langzeitprognose wird durch Endokarditisprophylaxe signifikant verbessert.
  • Regelmäßige kardiologische Kontrollen sind überflüssig.
  • Re-Operationen sind technisch nur in Ausnahmesituationen möglich.
  • Die Prognose wird durch Vorhofflimmern nicht beeinträchtigt.

Bezüglich des Materials und der Verwendung von Herzklappenprothesen ist folgende Aussage nicht richtig:

  • Bovines Klappenmaterial findet Anwendung.
  • Kunstklappenprothesen werden i.d.R. bei jüngeren Patienten implantiert.
  • Porkines Klappenmaterial findet keine Anwendung.
  • Sog. Homografts werden in Deutschland eher selten implantiert.
  • Sog. Stentless-Bioklappen finden Anwendung.

Welche Aussage trifft nicht zu? Eine hochgradige Trikuspidalklappenerkrankung

  • stellt i.d.R. eine Operationsindikation dar.
  • kann die Komplikation eines i.v.-Drogenabusus sein.
  • ist meist als angeborene Störung des Ventrikelseptums anzusehen.
  • kann eine Indikation zur notfallmäßigen Operation darstellen.
  • hat ohne chirurgische Behandlung in der Regel eine ungünstige Prognose.

Welche Aussage trifft nicht zu? Folgende Substanzgruppen reduzieren die Sterblichkeit bei chronischer Herzinsuffizienz:

  • ACE-Hemmer.
  • AT1-Rezeptor-Antagonisten.
  • Betablocker.
  • Digitalisglykoside.
  • Aldosteronantagonisten.
  • 7.

Welche Aussage trifft zu? Ein Beispiel für eine sequenzielle Nephronblockade ist die Kombination aus

  • Hydrochlorothiazid plus Chlortalidon.
  • Torasemid plus Hydrochlorothiazid plus Spironolacton.
  • Spironolacton plus Eplerenon plus Glibenclamid.
  • Furosemid i.v. plus Torasemid per os.
  • Amilorid plus Triamteren.

Welche Aussage trifft nicht zu? Folgende Betablocker eignen sich zur Therapie der chronischen Herzinsuffizienz:

  • Propranolol.
  • Metoprololsuccinat.
  • Carvedilol.
  • Nebivolol.
  • Bisoprolol.

Welches Antiarrhythmikum hat bei chronischer Herzinsuffizienz mit hochgradig reduzierter Pumpfunktion den geringsten proarrhythmischen Effekt?

  • Flecainid.
  • Prajmalin.
  • Amiodaron.
  • Chinidin in Kombination mit Verapamil.
  • Sotalol.

Welche der folgenden Situationen stellt eine Indikation zur Herztransplantation dar?

  • Dilatative Kardiomyopathie, EF 20%, NYHA-Stadium II.
  • Ischämische Kardiomyopathie, EF 20%, NYHA-Stadium IV, Monotherapie mit Digitalis.
  • Fulminante akute Myokarditis mit kardiogenem Schock.
  • Dilatative Kardiomyopathie, EF 20%, NYHA-Stadium III, maximale Sauerstoffaufnahme 18 ml/kg/Min.
  • Alter 45 Jahre, ischämische Kardiomyopathie, EF 25%, NYHA-Stadium III, Therapie mit ACE-Hemmer, Betablocker, Torasemid und Spironolacton, biventrikulärer Defibrillator, maximale Sauerstoffaufnahme 11 ml/kg/Min.
  • Therapiehandbuch – CME-Fragen zur 6. Nachlieferung Bitte kreuzen Sie die jeweils richtige Antwort im Antwortkasten auf der folgenden Seite deutlich an. Es ist immer nur eine Antwort pro Frage zutreffend. Einsendeschluss ist der XX.XX.XXXX. Fragen zu Kapitel C, Kardiovaskuläre Erkrankungen

Welche Aussage trifft nicht zu?

  • Die infektiöse Endokarditis ist auch heute eine prognostisch ernste Erkrankung.
  • Der Patient mit infektiöser Endokarditis sollte grundsätzlich stationär behandelt werden.
  • Die Diagnose einer infektiösen Endokarditis kann nur bei Vorliegen positiver Blutkulturen gestellt werden.
  • Die Abnahme von Blutkulturen über liegende Venenverweilkatheter ist zulässig.
  • Die Diagnose der infektiösen Endokarditis wird mittels folgender Verfahren gestellt: klinische Untersuchung, Laborbefunde inkl. Blutkulturen und Echokardiographie.

Welche Aussage zur Antikoagulation bei infektiöser Endokarditis ist richtig?

  • Die Antikoagulation ist in jedem Fall kontraindiziert.
  • Alle Patienten mit infektiöser Endokarditis sollten antikoaguliert werden.
  • Durch die Antikoagulation wird die Empfindlichkeit gegenüber Antibiotika reduziert.
  • Eine Antikoagulation soll bei Patienten mit Kunstklappen mit therapeutischer i.v.-Heparinisierung durchgeführt werden.
  • Phenprocumon (Marcumar) sollte durch die Kombination von Aspirin und Clopidogrel ersetzt werden.

Welche Antibiotika sollten bei der Behandlung der Enterokokkenendokarditis nicht eingesetzt werden?

  • Gentamicin.
  • Ampicillin.
  • Aminoglykoside.
  • Linezolid.
  • Cephalosporine.

Welche Aussage zu den Erregern der so genannten HACEK-Gruppe trifft nicht zu?

  • Die Erreger der HACEK-Gruppe sind langsam wachsende Bakterienstämme.
  • Sie lassen sich leicht aus Blutkulturen anzüchten.
  • Sie verursachen u.a. Endokarditiden der nativen Herzklappen.
  • Sie sind empfindlich gegenüber der dritten Generation der Cephalosporine.
  • Sie gehören nicht zu den so genannten Problemkeimen.

Welche Aussage zur Prothesenendokarditis trifft nicht zu?

  • Häufigste Erreger sind Staphylokokken.
  • Es erfolgt eine Kombinationstherapie unter Einsatz von Rifampicin.
  • Die Therapiedauer liegt bei mindestens sechs Wochen.
  • Komplikationen wie Herzinsuffizienz oder Embolien sind eine Seltenheit.
  • Eine chirurgische Therapie (erneuter Klappenersatz) kann praktisch immer vermieden werden.

Welche der nachfolgend genannten Veränderungen stellt keine Indikation zur operativen Therapie der Endokarditis dar?

  • Persistierendes Fieber trotz Antibiotikagabe.
  • Klappenringabszess.
  • Ausgeprägte Herzklappeninsuffizienz.
  • Große (> 1 cm Durchmesser) mobile Vegetationen an der Mitralklappe.
  • Pilzendokarditis.

Eine Prophylaxe der infektiösen Endokarditis soll nach den neuen Leitlinien nur noch bei Hochrisikopatienten bzw. Hochrisikokonstellationen durchgeführt werden. Welche der nachfolgend genannten Bedingungen gehört nicht zu diesen?

  • Patient nach Endokarditis.
  • Patient nach prothetischem Klappenersatz.
  • Patient nach Herztransplantation.
  • Patient nach Herzklappenrekonstruktion innerhalb der ersten sechs Monate nach dem Eingriff.
  • Patient mit bestimmten angeborenen Herzfehlern

Welche Komplikation findet sich nicht bei einer akuten Perikarditis?

  • Beteiligung des Myokards.
  • Perikarderguss.
  • Frühe und späte Rezidive.
  • Herzklappenbeteiligung.
  • Übergang in eine chronische Perikarditis.

Welche Aussage zur Virusmyokarditis trifft zu?

  • Die Virusmyokarditis heilt immer ohne Komplikationen und ohne Folgen aus.
  • Die akute Virusmyokarditis stellt in der Regel keine Indikation zur Myokardbiopsie dar.
  • Die Diagnose wird klinisch gestellt.
  • Die Therapie ist symptomatisch.
  • Komplikationen wie Herzinsuffizienz oder plötzlicher Herztod sind selten, kommen aber vor.

Welche Aussage zu den chronisch-entzündlichen Herzmuskelerkrankungen trifft nicht zu?

  • Der Zusammenhang mit der akuten Virusmyokarditis ist pathogenetisch und klinisch unterschiedlich.
  • Voraussetzung für eine ätiologisch orientierte Therapie ist das Ergebnis der Myokardbiopsie.
  • Eine Kortisontherapie wirkt sich bei der Mehrzahl der Patienten günstig aus.
  • Eine ätiologisch orientierte Standardtherapie existiert nicht.
  • Chronisch-entzündliche Herzmuskelerkrankungen können Ursache eine später auftretenden Herzinsuffizienz sein.

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