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Welche Antwort ist richtig? Der sekundäre Spontanpneumothorax

  • tritt bei durch Erkrankungen vorgeschädigten Lungen auf.
  • ist meist eine harmlose Erkrankung.
  • bildet sich meist unter Beobachtung zurück.
  • ist meist iatrogen bedingt.
  • bedarf keiner Pleurodesetherapie.

Welche Antwort ist falsch?

  • Der katameniale Pneumothorax tritt typischerweise in Verbindung mit der Menstruation auf.
  • Der primäre Spontanpneumothorax findet sich häufig im höheren Alter (> 40 Jahre).
  • Der primäre Spontanpneumothorax tritt häufiger bei Männern auf als bei Frauen.
  • Der sekundäre Spontanpneumothorax tritt gehäuft bei COPD auf.
  • Das Therapieprinzip des sekundären Spontanpneumothorax besteht in einer schnellstmöglichen Entfernung der Luft aus dem Pleuraraum.

Die Steuerung der Asthmatherapie erfolgt heute zunehmend nach

  • der saisonalen Allergenbelastung.
  • dem Grad der Asthmakontolle.
  • dem Schweregrad der Erkrankung.
  • dem Lebensalter.
  • dem IgE-Spiegel.

Ein Patient wird seit über 6 Monaten mit Budesonid 1.600 μg/Tag und Formoterol 24 μg/Tag, aufgeteilt auf 2 Einzeldosen behandelt. Unter der Therapie zeigt sich seit 4 Monaten eine volle Asthmakontrolle. Welcher Therapieschritt ist in dieser Situation anzuraten?

  • Eine Reduktion des inhalativen Steriods auf eine mittlere Tagesdosis, z.B. Budesonid 800 μg/Tag.
  • Die Beibehaltung der Therapie in oben genannter Dosis.
  • „Step-up“ im Therapieschema mit Hinzufügen von Theophyllin retard.
  • Absetzen des langwirksamen β2-Sympathomimetikums und Verschreibung einer Bedarfsmedikation, z.B. Salbutamol.
  • Prüfung einer möglichen Anti-Immunglobulin-E-Behandlung zur Einsparung von inhalativen Steroiden.

Welche Medikation ist aufgrund von Wirksamkeit und Verträglichkeit als erste Wahl in der 3. Stufe der Asthmatherapie einzusetzen?

  • Inhalative Steroide in mittlerer Dosierung.
  • Niedrig dosierte inhalative Steroide in Kombination mit Leukotrien-Rezeptorantagonist.
  • Inhalative Steroide in niedriger bis mittlerer Dosierung in Kombination mit langwirksamem β2-Sympathomimetikum, aufgeteilt auf zwei Dosen täglich.
  • Niedrig dosierte inhalative Steroide in Kombination mit retardiertem Theophyllin.
  • Eine Monotherapie mit langwirksamen β2-Sympathomimetika.

Wie sollten orale Steroide in der 4. Stufe der medikamentösen Asthmatherapie idealer Weise eingesetzt werden?

  • In mittlerer Dosierung.
  • In zwei Einzeldosen morgens und abends.
  • Eine morgendliche Gabe in niedrigster noch effektiver Dosierung.
  • Sie sollten in der 4. Stufe der medikamentösen Asthmatherapie bei aktuell unkontrolliertem Asthma nicht eingesetzt werden.
  • Eine Gabe am Abend in niedrigster noch effektiver Dosierung.

Bei welchem der unten beschriebenen Patienten sollte eine Anti-Immunglobulin-E-Behandlung mit Omalizumab als „add-on“-Therapie erwogen werden?

  • Patient aktuell behandelt mit Kombinationspräparat aus niedrig dosiertem inhalativem Steroid und langwirksamem β2-Sympathomimetikum, darunter teilkontrolliertes allergisches Asthma bronchiale.
  • Patient mit Beschwerden < 1-mal/Woche in den letzten 3 Monaten. Behandelt mit rasch wirksamen β2-Sympathomimetika bei Bedarf.
  • Patient mit aktuell teilkontrolliertem, nicht allergischem Asthma bronchiale unter Therapie mit systemischen Steroiden, hoch dosierten inhalativen Steroiden und langwirksamem β2-Sympathomimetikum.
  • Patient mit therapierefraktärem nicht allergischem Asthma, behandelt mit hoch dosierten systemischen Steroiden.
  • Patient mit teilkontrolliertem allergischem Asthma bronchiale unter Therapie mit hoch dosiertem inhalativen Steroid, langwirksamem β2-Sympathomimetikum, Theophyllin und Leukotrien-Rezeptorantagonist.

Die Schweregradeinteilung der COPD nach GOLD erfolgt anhand

  • des Lebensalters.
  • von Körpergröße und Gewicht.
  • der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • der Lungenfunktion.
  • des Röntgenbildes.

Zur Behandlung einer akuten COPD-Exazerbation sollte(n)

  • immer ein Antibiotikum eingesetzt werden.
  • inhalative Steroide verordnet werden.
  • bei Patienten mit fortgeschrittener Einschränkung der Lungenfunktion eine Monotherapie mit Makrolidantibiotika erfolgen.
  • ein systemisches Kortikosteroid für maximal 10–14 Tage eingesetzt werden.
  • Mukolytika in hoher Dosis verabreicht werden.

Welche Aussage zur Rehabilitation bei COPD ist falsch?

  • Rehabilitation sollte schon frühzeitig (ab Stadium II nach GOLD) erfolgen.
  • Rehabilitation kann nur im Rahmen einer stationären Behandlung durchgeführt werden.
  • Die medizinische Trainingstherapie ist eine zentrale Komponente.
  • Ein strukturiertes Rehabilitationsprogramm führt zu einer Besserung der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Sinnvoller Bestandteil der Rehabilitation ist auch ein Raucherentwöhnungsprogramm.

Welche Erkrankung führt im Endstadium nur selten zur chronisch ventilatorischen Insuffizienz?

  • Pulmonale Hypertonie.
  • Thoraxwanderkrankungen.
  • Obesitas-Hypoventilations-Syndrom.
  • Amyotrophe Lateralsklerose.
  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD).

Welche der folgenden Aussagen ist falsch? Zu den absoluten Kontraindikationen der NIV bei der akut respiratorischen Insuffizienz gehören

  • fehlende Spontanatmung.
  • fixierte oder funktionelle Verlegung der Atemwege.
  • gastrointestinale Blutung.
  • maligne Grunderkrankung.
  • Ileus.

Welche Rationale liegt dem Einsatz von NIV in der Weaningphase als Alternative zur invasiven Beatmung zugrunde?

  • Entlastung der Pflegekräfte.
  • Verbesserung der Oxygenierung.
  • Prolongierte invasive Beatmung erhöht die Komplikationsrate.
  • Optimale Auslastung der Intensivventilatoren.
  • Erfüllung der Vorgaben des Ausbildungskataloges zum Intensivmediziner.

Welche Aussage zu den idiopathischen interstitiellen Pneumonien ist falsch?

  • Man unterscheidet nach der 2002 publizierten, internationalen Konsensusklassifikation 7 Entitäten.
  • Die idiopathische Lungenfibrose vom Typ der Usual Interstitial Pneumonia hat die beste Prognose innerhalb der IIP.
  • Die zelluläre NSIP hat die günstigste Prognose.
  • Die gewöhnliche Lungenfibrose (Usual Interstitial Pneumonia, UIP) kann durch medikamentöse Therapie bestenfalls hinsichtlich ihrer Progression günstig beeinflusst werden.
  • Die akute interstitielle Pneumonie (AIP) wurde früher auch nach den Erstbeschreibern als Hamman-Rich-Syndrom bezeichnet.

Welches therapeutische Vorgehen ist falsch?

  • Versuch einer Kombinationstherapie mit Prednison plus Azathioprin plus N-Acetylcystein bei idiopathischer Lungenfibrose (UIP).
  • Prednison-Monotherapie bei einer NSIP.
  • Prednisontherapie im akuten oder subakuten Stadium der exogen-allergischen Alveolitis.
  • Bei der idiopathischen Lungenfibrose muss die einmal gewählte Therapie konsequent weitergeführt werden, auch wenn sich nach 6 Monaten eine Verschlechterung der Vitalkapazität und der Diffusionskapazität nachweisen lässt.
  • Bei exogen bedingten interstitiellen Lungenerkrankungen ist die Expositionskarenz die wichtigste Therapie.

Welche Aussage zur Lungentransplantation ist falsch?

  • Die Lungentransplantation erfordert eine diffizile Auswahl der in Frage kommenden Empfänger.
  • Eine Tumorerkrankung stellt eine absolute Kontraindikation dar.
  • Zusätzlich bestehende Leber-, Nieren- oder Herzerkrankungen können Kontraindikationen für eine Lungentransplantation darstellen.
  • Eine funktionelle Verschlechterung unter Therapie ist bei Patienten mit Lungenfibrose ein Kriterium für die Listung zur Lungentransplantation.
  • Patienten mit Lungenfibrose sollten erst im Spätstadium der Erkrankung zur Lungentransplantation aufgelistet werden.

Welche Aussage ist richtig? Bei Erstnachweis von Pseudomonas aeruginosa im Sputum von Mukoviszidosepatienten sind folgende Maßnahmen anzustreben:

  • Forcierung der Physiotherapie.
  • Inhalation von rekombinanter DNAse.
  • Versuch der Eradikation durch kontinuierliche Gabe von oralen Chinolonen und inhalativer Verabreichung von Aminoglykosiden. Wenn nach 3-wöchiger Therapie kein Erfolg eintritt, Verabreichung parenteraler Antibiotika (z.B. Ceftazidim/Meropenem plus Aminoglykosid).
  • Bei klinisch gutem Zustand und konstanter Lungenfunktion erneute Erregerkultur im Sputum nach 3–6 Monaten.
  • Sofortige stationäre Einweisung notwendig.

Für eine allergische bronchopulmonale Aspergillose (ABPA) bei Mukoviszidosepatienten sprechen

  • klinische Verschlechterung mit Zunahme der Amtemwegsobstruktion.
  • flaue, meist peribiliäre, pulmonale Verschattungen im Röntgenbild.
  • hohes Gesamt-IgE, positiver Prick-Text und Erhöhung des spezifischen IgE auf Aspergillus sowie Bluteosinophilie.
  • Nachweis des Pilzes im Sputum.
  • Erhöhung der Entzündungsparameter im Blut (z.B. CRP).

Welche Aussage zur Diagnostik des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms ist falsch?

  • Das Tumorstadium entscheidet über die anzuwendenden Therapieverfahren.
  • Im Rahmen der Diagnostik ist die onkologische und funktionelle Operabilität zu klären.
  • Eine Bildgebung des Gehirns ist nur bei klinischen Verdachtsmomenten für zerebrale Filiae notwendig.
  • Die Beurteilung der funktionellen Operabilität erfolgt über eine Abschätzung der postoperativ zu erwartenden Lungenfunktion.
  • Es kommt nicht auf das TNM-Stadium an. Die Patienten werden vielmehr nach „limited“ und „extensive disease“ klassifiziert.

Welche Aussage zur Therapie des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms ist falsch?

  • In Fällen mit einer kurativen Therapieoption wird eine Operation angestrebt.
  • Bei kurativ operativ behandelten Patienten im Stadium II hat sich eine adjuvante Chemotherapie bewährt.
  • Patienten in den Stadien IIIA und B, die operiert werden sollen, sollten sich präoperativ einer neoadjuvanten Therapie unterziehen.
  • Unabhängig vom Tumorstadium sollte in jedem Fall eine Operation mit dem Ziel der Tumorverkleinerung erfolgen.
  • Die Erstlinienchemotherapie enthält typischerweise ein Platinderivat (Cisplatin oder Carboplatin).

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