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Welche Aussage ist richtig?

  • Die akute Gastritis ist ein eindeutig definiertes Krankheitsbild.
  • Die akute Gastritis geht regelmäßig in eine chronische Gastritis über.
  • Die akute Gastritis ist meist selbstlimitierend.
  • Die Ursachen der akuten Gastritis sind nicht bekannt.
  • Bei der akuten Gastritis sollte immer eine säurehemmende Medikation eingesetzt werden.

Welche Aussage zur chronischen Gastritis ist falsch?

  • Die chronische Gastritis ist eine klinische Diagnose.
  • Die chronische Gastritis wird am häufigsten durch H. pylori ausgelöst.
  • Die chronische Gastritis kann auch durch chemische Noxen/Medikamente bedingt sein.
  • Es gibt eine autoimmune Form.
  • Die chronische Gastritis wird histologisch diagnostiziert.

Welche Erkrankung ist nicht mit H. pylori assoziiert?

  • Ulcus duodeni.
  • Ulcus ventriculi.
  • Magenkarzinom.
  • MALT-Lymphom.
  • Sprue.

Welche Aussage zur Typ-A-Gastritis ist falsch? Die Typ-A-Gastritis

  • macht 3–6% aller chronischen Gastritiden aus.
  • geht mit einem Vitamin-B12-Mangel einher.
  • ist immer H.-pylori-negativ.
  • zeigt Antikörper gegen Parietalzellen im Serum.
  • führt zu einer Hypergastrinämie.

Welche therapeutischen Möglichkeiten/Notwendigkeiten bestehen bei der chronischen Gastritis nicht?

  • Intramuskuläre Vitamin-B12-Injektion bei Typ-A-Gastritis.
  • Orale Vitamin-B12-Einnahme.
  • H.-pylori-Eradikation bei der Typ-B-Gastritis.
  • PPI bei Typ-C-Gastritis.
  • H.-pylori-Eradikation bei der (prä-) artrophischen Autoimmungastritis.

Bei welcher Erkrankung muss eine H.-pylori-Eradikation durchgeführt werden?

  • Funktionelle Dyspepsie.
  • Eisenmangelanämie.
  • Einnahme von NSAR.
  • Ulcus ventriculi/duodeni.
  • Gastrointestinale Blutung unter NSAR/ASS.

Welches Antibiotikum wird üblicherweise nicht bei der Eradikationsbehandlung eingesetzt?

  • Clarithromycin.
  • Amoxicillin.
  • Metronidazol.
  • Levofloxacin.
  • Co-trimoxazol.

Welche Aussage zu Magenerosionen ist nicht richtig?

  • ASS und NSAR können zu Magenerosionen führen.
  • H. pylori kann zu Magenerosionen führen.
  • Ein M. Crohn kann mit Magenerosionen einhergehen.
  • Virusinfektionen (z.B. CMV, Herpes) sind die häufigste Ursache für chronische Magenerosionen.
  • Die Therapie chronischer Magenerosionen orientiert sich an der zugrunde liegenden Ursache.

Welche Aussage ist falsch?

  • M. Menetrier, lymphozytäre Gastritis und lymphatische Hyperplasie sind Synonyme für die gleiche Erkrankung.
  • Eine lymphatische Hyperplasie entwickelt sich meist auf dem Boden einer H.-pylori-Gastritis.
  • Ein M. Menetrier geht mit einem gastralen Eiweißverlust einher.
  • Diagnostisches Kriterium für die lymphozytäre Gastritis ist eine mikroskopische Vermehrung der intraepithelialen Lymphozyten.
  • Der endoskopische Ultraschall ist eine wichtige Untersuchung zur Differenzialdiagnose von foveolärer Hyperplasie, Karzinom und Lymphom.

Welche Aussage für das MALT-Lymphom des Magens trifft nicht zu?

  • H. pylori ist ein entscheidender ätiopathogenetischer Faktor.
  • Der histologische Malignitätsgrad ist prognostisch bedeutsam und bestimmt die Therapie.
  • Das Lymphomstadium ist prognostisch wirksam und bestimmt die Therapie.
  • Die H.-pylori-Eradikation bietet bei MALT-Lymphomen in Stadium I eine Heilungschance.
  • Standardtherapie in den Stadien I und II ist die Operation.

Welches ist in der Regel kein Symptom eines benignen Ösophagustumors?

  • Dysphagie.
  • Druckgefühl.
  • Rekurrensparese.
  • Blutung.
  • Schmerzen.

Eine Kontraindikation für eine Endoskopie bei Verätzungen des Ösophagus besteht nicht bei

  • frischer Verätzung innerhalb von 24 Stunden.
  • Schock.
  • Perforation.
  • nekrotischer Epiglottis.
  • schwerer Atemnot.

Wann kann eine konservative/endoskopische Behandlung einer Ösophagusperforation erwogen werden?

  • Bei freier Perforation in die Bauchhöhle.
  • Bei Perforationen von mehr als 2 cm Länge.
  • Bei Perforationen in die Pleura.
  • Bei früh entdeckten iatrogenen Perforationen.
  • Bei spontanen und spät entdeckten Perforationen.

Wie hoch ist in Deutschland die Primärresistenz von Helicobacter pylori gegen Clarithromycin?

  • Es sind keine Primärresistenzen bekannt.
  • 1%.
  • 4%.
  • 12%.
  • 27%.

Welche Aussage trifft zu?

  • Eine Therapie mit Low-dose ASS erhöht nicht die Ulkusinzidenz.
  • Durch eine Kombination von ASS mit Misoprostol lassen sich Ulzera zuverlässig verhindern.
  • Zur Verhinderung der Ulkusentstehung sind COX-2-selektive NSAR einer Kombination von nicht-selektiven NSAR zusammen mit PPI grundsätzlich vorzuziehen.
  • Vor Beginn einer langfristigen Therapie mit Low-dose ASS ist eine HP-Eradikation indiziert.
  • Die Rate HP-negativer, jedoch NSAR-assoziierter Ulzera nimmt zu.

Welche Aussage trifft nicht zu?

  • Die First-line-Eradikationstherapie sollte immer Metronidazol als Kombinationspartner enthalten.
  • Nach einer erfolglosen Second-line-Eradikationstherapie sollte die Durchführung einer HP-Kultur mit Resistenztestung erwogen werden.
  • Aufgrund der hohen Prävalenz Clarithromycin-resistenter HP-Stämme bei Patienten aus südeuropäischen Ländern ist bei dieser Patientengruppe die Verwendung eines Makrolid-freien Eradikationsschemas sinnvoll.
  • Eine solche Therapie kann z.B. aus PPI mit Levofloxacin oder Moxifloxacin sowie Metronidazol zusammengesetzt sein.
  • Die Erfolgsrate der Erstlinien-HP-Eradikation liegt in der klinischen Routine um 80%.

Wodurch ist die Injektionsbehandlung der Achalasie gekennzeichnet?

  • Sie muss nur einmalig durchgeführt werden.
  • Es können alle verfügbaren Botulinumtoxine (A–G) angewandt werden.
  • Sie wird nach erfolgloser Dilatationsbehandlung angewandt.
  • Sie wird bei erfolgloser Therapie mit anderen Medikamenten (z.B. Nitraten) angewandt.
  • Sie darf ausschließlich bei Frauen angewandt werden.

Welche Hiatushernien stellen prinzipiell eine Operationsindikation dar?

  • Axiale Hiatushernien.
  • Paraösophageale Hiatushernien.
  • Nur die Mischformen beider Typen.
  • Nur die paraösophagealen Hernien mit dem Vollbild des totalen Thoraxmagens.
  • Keine der o.g. Hernien.

Welche Aussage zur Behandlung von Ösophagusvarizen ist richtig?

  • Blutende Ösophagusvarizen sollten primär durch die Injektion von Histoacryl (Cyanoacrylat) obliteriert werden.
  • Die vorübergehende Blutstillung mittels Ballonsystemen (Senkstaken-Blakemore, Linton-Nachlas) bei fehlender Option zur endoskopischen Hämostase ist obsolet.
  • Bei Versagen der endoskopischen Therapie kann die Anlage eines transjugulären intrahepatischen portosystemischen Shunts (TIPS) zu einer deutlichen Reduktion des porto-systemischen Druckgradienten und konsekutiv erfolgreicher Hämostase führen.
  • Ösophagusvarizenblutungen stellen eine absolute Indikation zur operativen Intervention (Shunt-OP) dar.
  • Die Sklerosierungstherapie hat sich gegenüber der Ligaturtherapie hinsichtlich ihrer Nebenwirkungen als überlegen gezeigt.

Zur Behandlung eines blutenden Ulcus ventriculi sind geeignet:

  • Unterspritzung mit verdünntem Adrenalin (z.B. 1 : 10.000).
  • Unterspritzung mit Fibrinkleber.
  • Endoskopische Platzierung eines sog. Hämoclips bei Nachweis eines Gefäßstumpfes.
  • Eradikationstherapie von Helicobacter pylori bei entsprechendem Keimnachweis.
  • Alle der o.g. Möglichkeiten.

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