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Welche Aussage zu supportiven Maßnahmen bei glomerulären Krankheiten ist falsch?

  • Bei Patienten mit einer Proteinurie > 1 g/Tag sollte ein Zielblutdruck von 125/75 mmHg angestrebt werden.
  • Nikotinkonsum erhöht das Risiko des terminalen Nierenversagens deutlich.
  • Die Kochsalzzufuhr sollte idealerweise 5–6 g/Tag betragen.
  • Eine Hyperlipidämie sollte analog zu kardiovaskulären Empfehlungen behandelt werden.
  • Es sollte eine diätetische Proteinrestriktion auf 0,4 g/kg KG/Tag erfolgen.

Welche Aussage zu Therapiemaßnahmen bei nephrotischem Syndrom ist falsch?

  • Zur Ödemkontrolle sind meist Schleifendiuretika notwendig.
  • Eine Kombination von Schleifendiuretika und Thiaziden kann selbst bei höhergradig eingeschränkter Nierenfunktion noch sinnvoll sein.
  • Bei hochgradigen Ödemen sollte eine Begrenzung der Trinkmenge erfolgen..
  • Bei einem S-Albumin unter 20 g/l sollte eine Antikoagulation erfolgen.
  • Nicht-steroidale Antiphlogistika sollten in der Regel zur Proteinurie-Reduktion eingesetzt werden.

Welche Aussage zur immunsuppressiven Therapie bei glomerulären Krankheiten ist falsch?

  • Eine immunsuppressive Therapie sollte in den meisten Fällen für Patienten mit schlechter Prognose reserviert werden.
  • Eine immunsuppressive Therapie ist in der Regel bei einer glomerulären Filtrationsrate unter 20 ml/Min. nicht mehr indiziert (Ausnahme: VANCA-positive Vaskulitis).
  • Bei der IgA-Nephropathie sollte neben einer Immunsuppression in der Regel eine Tonsillektomie erfolgen.
  • Die Minimal-Change-Glomerulonephritis spricht in der Regel gut auf Kortikosteroide an.
  • Bei der membranösen Glomerulonephritis sollte erst abgewartet werden, ob es zur Spontanremission der Erkrankung kommt.

Welche der folgenden Aussagen ist falsch? Während der Schwangerschaft

  • nimmt die Nierengröße um etwa 1 cm zu.
  • steigt das Herzzeitvolumen.
  • sinkt der periphere Gefäßwiderstand.
  • steigt die Serumharnsäure.
  • tritt eine glomeruläre Hyperfiltration mit Polyurie auf.

Welche der folgenden Aussagen ist richtig? Eine konstante Leukozyturie ohne Nachweis von Bakterien in der Urinkultur weist hin auf

  • atypische Erreger wie Chlamydien oder Urogenitaltuberkulose.
  • einen Zufallsbefund ohne pathologische Wertigkeit.
  • eine tubulo-interstitielle Nephritis.
  • eine Allergie auf Penicilline.
  • eine Urolithiasis.

Welche der folgenden Aussagen ist richtig? Eine neu auftretende arterielle Hypertonie während der Schwangerschaft

  • wird primär mit Angiotensin-Rezeptorblockern behandelt.
  • wird immer bei Werten > 140/90 mmHg behandelt.
  • muss bei Blutdruckwerten > 170/110 mmHg behandelt werden.
  • muss immer unter stationären Bedingungen behandelt werden.
  • wird nicht mit zentralen α-Agonisten behandelt.

Welche der folgenden Aussagen ist richtig? Für die Behandlung einer Pyelonephritis während der Schwangerschaft

  • dürfen Tetrazykline gegeben werden.
  • sind Sulfonamide im ersten Trimenon kontraindiziert.
  • ist Co-trimoxazol im dritten Trimester kontraindiziert.
  • sind Chinolone erlaubt.
  • werden orale Cephalosporine nicht gegeben.

Welche der folgenden Aussagen ist falsch? Zur Rezidivprophylaxe einer Präeklampsie in der Schwangerschaft können folgende Maßnahmen dienen:

  • Acetylsalicylsäure.
  • Calcium.
  • niedermolekulares Heparin.
  • vor der Schwangerschaft BMI < 28 kg/m2 anstreben.
  • natriumarme Diät.

Eine Nierenbiopsie während einer Schwangerschaft

  • wird nur nach der 32. Schwangerschaftswoche durchgeführt.
  • wird nur vor der 32. Schwangerschaftswoche durchgeführt.
  • wird nie durchgeführt.
  • hat eine erhöhte Komplikationsrate.
  • wird vor allem bei chronischen Erkrankungen durchgeführt.

Welche der folgenden Aussagen ist richtig? Ein wichtiger Parameter zur Differenzierung zwischen einem Akuten Nierenversagen (renales ANV) und einer prärenalen Azotämie (prärenales ANV) ist

  • das Urinvolumen.
  • die Serum-Kreatininkonzentration.
  • die Natriumkonzentration im Urin.
  • die Serum-Harnstoffkonzentration.
  • der Nachweis von hyalinen Zylindern im Urinsediment.

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