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Bei der Therapie des chronischen Beckenschmerzsyndroms kommt in erster Linie in Frage

  • die operative Resektion der Prostata.
  • die Gabe von α-Rezeptorenblockern.
  • die Gabe von Antibiotika.
  • Die Gabe von β-Rezeptorenblockern.
  • die transurethrale Mikrowellen-Thermotherapie (TUMT).

Die Diagnose einer chronischen bakteriellen Prostatitis wird gestellt durch

  • Bakteriennachweis im Ejakulat.
  • Bakteriennachweis im Anfangsurin.
  • Bakteriennachweis in der Blutkultur.
  • Bakteriennachweis im Prostataexprimat.
  • Bakteriennachweis im Urethralabstrich.

Die Syphilis kann mit allen aufgeführten Substanzen therapiert werden, jedoch nicht mit

  • Doxycyclin.
  • Erythromycin.
  • Cephalosporine.
  • Penicillin.
  • Sulfonamiden.

Die Jarisch-Herxheimer-Reaktion bei Syphilis wird am besten behandelt mit

  • Penicillin.
  • Doxycyclin.
  • Sulfonamiden.
  • Glukokortikoiden.
  • Omeprazol.

Welche Aussage zur Gonorrhö ist falsch?

  • Die Inkubationszeit beträgt zwischen 2 und 6 Tagen.
  • Die Gonorrhö bei der Frau kann in bis zu 20% der Fälle asymptomatisch verlaufen.
  • Die Gonnorrhö führt nie zur Sterilität.
  • Die Behandlung kann als Einmalbehandlung, z.B. mit Cephalosporinen, erfolgen.
  • Eine gleichzeitige Infektion mit anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen kann vorkommen und sollte abgeklärt werden.

Zur Behandlung der Chlamydienurethritis sind alle Substanzen geeignet, außer

  • Doxycyclin.
  • Azithromycin.
  • Metronidazol.
  • Erythromycin.
  • Ofloxacin.

Welche der folgenden Aussagen ist falsch?

  • HPV-assoziierte vulväre intraepitheliale Neoplasien der Vulva sind bei jüngeren Frauen häufiger, dies entspricht einer Häufung von HPV-assoziierten VIN in graviditate.
  • Auch in graviditate muss eine zytologisch-kolposkopisch auffällige Vulvaveränderung histologisch geklärt werden.
  • Bei umschriebener kleiner Läsion ist die In-toto-Entfernung zu raten.
  • Bei multifokalem Prozess ist die Stanzbiopsie notwendig.
  • Bei histologisch gesichertem Karzinom wird im ersten und zweiten Trimenon der Schwangerschaft die Vulvektomie mit Lymphonodektomie vorgenommen.

Welche der folgenden Aussagen zum Zervixkarzinom in graviditate trifft zu?

  • Im Gegensatz zu nicht schwangeren Patientinnen fehlt bei schwangeren Frauen die Assoziation mit einer HPV-Infektion.
  • Im Durchschnitt ist bei 32% der High-grade-Dysplasien mit einer spontanen Rückbildung zu rechnen.
  • Jeder zytologisch-kolposkopisch auffällige Portiobefund bedarf der umgehenden histologischen Klärung durch die Konisation.
  • Bei Vorliegen eines histologisch gesicherten Carcinoma in situ der Zervix in graviditate ist eine vaginale Entbindung nicht möglich.
  • Operationsrisiko und Morbidität bei erweiterter Hysterektomie mit Lymphonodektomie in graviditate sind deutlich erhöht.

Welche der folgenden Aussagen zu Ovarialtumoren in graviditate ist falsch?

  • Die seltenen Ovarialtumoren in graviditate sind zumeist bösartig.
  • Für das schwangerschaftsassoziierte Ovarialkarzinom gilt das typische Fehlen von charakteristischen Symptomen.
  • Jeder Adnextumor in der Schwangerschaft mit einem Durchmesser von mehr als 6–8 cm jenseits der 14. Schwangerschaftswoche muss durch weitere Zusatzuntersuchungen abgeklärt werden.
  • Bei einseitigem low-grade-malignancy-Tumor (FIGO IA, G 1) ohne Kapseldurchbruch sowie negativer Peritonealbiopsie ist eine organerhaltende Operation mit Erhalt der Schwangerschaft möglich.
  • Auf eine adjuvante Chemotherapie kann bei low-risk-Tumoren bzw. Tumoren im Stadium FIGO IA, G 1 verzichtet werden.

Das Mammakarzinom ist das zweithäufigste Malignom in graviditate, welche Aussage trifft nicht zu?

  • Der schwangerschaftsbedingt aufgelockerte Drüsenkörper ermöglicht eine ideale Frühdiagnostik des Mammakarzinoms.
  • Die sonographische Untersuchung bei unklarem Mammabefund in graviditate ist als alleiniges bildgebendes Verfahren nicht ausreichend, die zusätzliche Mammographie ist erforderlich.
  • Die eindeutige histologische Klärung erfolgt durch Hochgeschwindigkeitsstanzbiopsie unter sonographischer Kontrolle.
  • In graviditate ist in ähnlicher Weise wie bei nicht schwangeren Frauen die brusterhaltende Operation möglich.
  • Aufgrund des zu erwartenden Risikos für das ungeborene Kind, sollte eine Bestrahlung nicht in graviditate erfolgen, sondern bis zum Zeitpunkt nach der Entbindung des Kindes verschoben werden.

Welche Aussage zur endoskopischen Therapie der Endometriose ist falsch?

  • Die Rezidivraten nach endoskopischer Chirurgie liegen zwischen 25 und 70% innerhalb von 5 Jahren.
  • Additive Maßnahmen – wie die Resektion der Ligamenta sacro uterina – verbessern die Langzeitergebnisse bei Schmerz-Patienten.
  • Eine postoperative medikamentöse Therapie vermindert die Rezidivraten.
  • Laparoskopische Behandlungsergebnisse sind in allen Stadien denen der Laparotomie vergleichbar.
  • Rezidivbeschwerden erklären sich durch neu entstandene Herde oder bei der Operation übersehene Implantate.

Welche Aussage ist falsch? Der individuelle Behandlungsplan bei Endometriose muss folgende Kriterien berücksichtigen:

  • Die Lokalisation der Endometriose.
  • Den Schweregrad und die Aktivität der Erkrankung.
  • Alter und Familienplanung.
  • Zytologische Abstrichergebnisse.
  • Das Nebenwirkungsspektrum der geplanten Medikation.

Welche Aussage zur medikamentösen Behandlung der Endometriose ist richtig?

  • Immunsuppression und Antiangiogenese sind wichtige moderne Therapieprinzipien der medikamentösen Therapie.
  • Substanzen, die die Ovarfunktion supprimieren, eignen sich nicht zur Behandlung einer Endometriose.
  • Zur symptomatischen Behandlung einer Endometriose eignen sich nicht-steroidale Antirheumatika, orale Kontrazeptiva, Gestagene und auch GnRH-Analoga.
  • Die Rezidivraten nach medikamentöser Behandlung sind deutlich niedriger als nach operativer Therapie.
  • Kombinationen aus medikamentöser Behandlung und operativer Therapie sind bei chronischen Krankheitsverläufen nicht indiziert.

Welche Aussage über die Wirkungsmechanismen der Gestagene ist falsch?

  • Gestagene steigern den Energiestoffwechsel.
  • Gestagene erhöhen die Frequenz und vermindern die Amplitude der GnRH-Pulse.
  • Gestagene hemmen die Proliferation des Endometriums und führen zur Glykogeneinlagerung.
  • Gestagene verändern die Qualität des Zervixschleims.
  • Je nach Struktur kann die Glukosetoleranz durch Gestagene vermindert werden.

Welche Aussage über die Therapie von Myomen ist zutreffend?

  • Die Gabe eines oralen Kontrazeptivums sollte bei einer 35-jährigen Patientin mit einem solitären intramuralen Myom von 2,5 cm Durchmesser aufgrund der Gefahr des Myomwachtums nicht erfolgen.
  • Bei Kinderwunsch sollte die Indikation zur operativen Entfernung von symptomlosen Myomen großzügig gestellt werden.
  • Nach Embolisation der Arteria uterina muss nur in seltenen Fällen eine weitere Behandlung wegen Myomen durchgeführt werden.
  • Submuköse Myome verursachen häufig Blutungsstörungen und können dann meist durch eine operative Hysteroskopie entfernt werden.
  • Die suprazervikale Hysterektomie hat ein geringeres Risiko für postoperative Störungen der Kontinenz und Sexualität verglichen mit der totalen Hysterektomie.

Welche der folgenden Aussagen über Symptomatik und Diagnostik beim Uterus myomatosus ist falsch?

  • Die Durchführung eines Ultraschalls ist in der Regel zur Beurteilung eines Uterus myomatosus als bildgebendes Verfahren ausreichend.
  • Sterilität gehört zu den möglichen Symptomen von Myomen.
  • Die Erstellung eines kleinen Blutbildes ist bei Frauen mit Uterus myomatosus selten sinnvoll.
  • Mit dem MRT können Adenomyosis uteri und Uterus myomatosus differenzialdiagnostisch voneinander abgegrenzt werden.
  • Das Risiko eines Leiomyosarkoms liegt weit unter 1%.

Welchen Effekt auf das weibliche Urogenitale haben vaginal applizierte Östrogene nicht?

  • Steigerung der Proliferation des Epithels.
  • Verbesserung der Elastizität durch Optimierung der Kollagenfraktionen.
  • Normalisierung der vaginalen Flora.
  • Verbesserung einer Harninkontinenz.
  • Optimierung der Durchblutung.

Welche Applikationsform für Östrogene bei der Atrophie ist nicht sinnvoll?

  • Suppositorien.
  • Oral/parenteral.
  • Creme/Salbe.
  • Perkutan.
  • Intravaginaler Silikonring.

Voraussetzung vor Einleitung einer hormonellen und operativen Therapie bei Transsexualität ist nicht?

  • Der Ausschluss psychiatrisch-psychotherapeutischer Kontraindikationen.
  • Der Ausschluss operativer Kontraindikationen.
  • Die Prüfung psychotherapeutischer Maßnahmen.
  • Der Alltagstest in der angestrebten Geschlechterrolle.
  • Eine Vornamensänderung.

Welche Aussage ist nicht richtig?

  • Der Begriff „sexuelle Differenzierungsstörung“ bzw. „gestörte somatosexuelle Differenzierung“ ersetzt die Begriffe Intersex, Intersexualität bzw. Pseudohermaphroditismus.
  • Die neue Klassifikation unterscheidet nach dem chromosomalen Befund 46,XY-DSD oder 46,XX-DSD und numerische Chromosomenaberration und orientiert sich nicht mehr am Phänotypus.
  • Ein Neugeborenes mit einer sexuellen Differenzierungsstörung stellt einen Notfall dar.
  • Patienten mit nicht tastbaren Gonaden und ambivalentem Genitale sollten laparoskopiert und ggf. die Gonaden biopsiert werden.
  • Mehr als 90% der als Mädchen aufgezogenen Patienten mit AGS (46,XX-DSD) und fast alle Patienten mit einem kompletten Androgen-Insensitivitäts-Syndrom (CAIS; 46,XY-DSD) identifizieren sich mit dem weiblichen Geschlecht.

Klagt eine Patientin über Harninkontinenz

  • muss immer eine Beckenbodenschwäche berücksichtigt werden.
  • liegt meist eine Östrogenmangelsituation vor.
  • ist eine antibiotische Therapie meist sinnvoll.
  • muss mit Hilfe einer eingehenden Anamnese und klinischer Untersuchung die Ursache festgestellt werden.
  • sollte man ein physiotherapeutisch angeleitetes Beckenbodentraining verordnen.

Welche der folgenden Untersuchungen ist bei einer Abklärung der Belastungsinkontinenz nicht indiziert?

  • Genitalbefund.
  • Urinkultur.
  • Vaginaler pH-Wert.
  • Computertomographie.
  • Perineal-/Introitussonographie.

Welches der folgenden Pharmaka ist in der Lage eine Belastungsinkontinenz zu verbessern?

  • Duloxitin.
  • Cholinergika.
  • Schleifendiuretika.
  • α-Rezeptorenblocker.
  • Antidepressiva.

Der Cochrane Library zufolge ist bei einer Belastungsinkontinenz erfolgreich

  • Biofeedback.
  • Elektrostimulation.
  • Vaginalkonen.
  • Vibrationstherapie.
  • Beckenbodentraining.

Zur operativen Therapie einer Belastungsinkontinenz sollte generell als Primäreingriff durchgeführt werden

  • ein alloplastisches Band.
  • Burch (Kolposuspension).
  • intraurethrale Injektion.
  • Hysterektomie.
  • ein individuelles Vorgehen ist indiziert.

Für welche operativen Techniken liegen ausreichende Follow-up-Daten für eine allgemeine Empfehlung vor?

  • Kurzarmschlingen.
  • nachjustierbare Schlingen.
  • Injektionstechniken.
  • Stammzellinjektion.
  • TVT und Burch (Kolposuspension).

Zur Differenzierung ob es sich um eine Belastungs- oder Drang-Inkontinenz handelt

  • genügt die Anamnese.
  • benötigt man in jedem Fall Inkontinenz-Fragebögen.
  • bedarf es einer urodynamischen Untersuchung (Zystomanometrie).
  • reicht der Befund der klinischen Untersuchung.
  • muss ein Vorlagen-Test („pad test“) durchgeführt werden.

Die Behandlung der „Reizblase“

  • sollte immer operativ sein.
  • gestaltet sich sinnvollerweise in mehreren Stufen bis hin zum „off label use“ von Botulinumtoxin.
  • ist mit anticholinergen Medikamenten sehr effektiv möglich.
  • bedarf vor allem des Einsatzes von Antidepressiva.
  • ist die Domäne der Psychotherapie.

Eine Harninkontinenz lässt sich immer objektivieren

  • mittels einer urodynamischen Untersuchung.
  • durch die anamnestischen Angaben der Patientin.
  • anhand bestimmter „Scores“ in einschlägigen Fragebögen.
  • durch die klinische Untersuchung.
  • mit Hilfe eines Vorlagen-Tests („pad test“).

Schwerpunkt der medikamentösen Behandlung ist die

  • extraurethrale Inkontinenz.
  • Belastungsinkontinenz.
  • Überlaufinkontinenz.
  • Dranginkontinenz.
  • gestörte Blasensensibilität.

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