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Welche der folgenden Aussagen ist falsch?

  • Die akute Leukämie stellt einen Notfall in der Inneren Medizin dar.
  • Häufige Manifestationen einer akuten Leukämie sind schwere Infektionen und Blutungszeichen.
  • Die Diagnostik und Therapie eines Patienten mit akuter Leukämie sollte unverzüglich an einem hämatologischen Zentrum erfolgen.
  • Eine Heilung von Patienten mit akuter Leukämie ist nur durch eine Stammzelltransplantation möglich.
  • Patienten mit akuter Leukämie sollten eine alters- und risikoadaptierte Behandlung erhalten.

Die abschließende Therapie bei einem 36-jährigen Patienten mit Hochrisiko-AML (komplexer Karyotyp) und Erreichen einer kompletten Remission nach den beiden Induktionszyklen sollte beinhalten:

  • Hochdosis-ARA-C-Therapie.
  • Allogene Stammzelltransplantation.
  • Autologe Stammzelltransplantation.
  • Erhaltungstherapie mit 6-Mercaptopurin und Methotrexat.
  • Behandlung mit All-trans-Retinoid Acid.

Die Remissionsrate nach kompletter Induktionstherapie bei erwachsenen Patienten mit akuter lymphatischer Leukämie liegt heute bei

  • 40%.
  • 60%.
  • 75%.
  • 80%.
  • 95%.

Welcher Leukozytenbereich wird bei der Therapiesteuerung der Dauertherapie bei kindlicher ALL angestrebt?

  • Zwischen 2000 und 3000 / μl.
  • Zwischen 1000 und 2000 / μl.
  • > 3000 / μl. < 5000 / μl. Die Therapiesteuerung ist unabhängig von der Leukozytenzahl.

Welche Maßnahme ist bei Exposition mit Varizellen bei einem Kind unter zytostatischer Erhaltungstherapie angezeigt?

  • Es sind keine Maßnahmen erforderlich.
  • Gabe von Varizella -Zoster-Hyperimmunglobulin bis maximal
  • 96 Std. nach Kontakt bei VZV-seronegativen Kindern oder unbekanntem Immunstatus.
  • Aktive Impfung gegen Varizellen.
  • Kontinuierliche Prophylaxe mit Aciclovir während der Erhaltungstherapie.
  • Sofortige stationäre Aufnahme zur Beobachtung.

Was gilt nicht als Risikofaktor für das Mammakarzinom?

  • Alter.
  • Frühe Menarche.
  • Adipositas.
  • Frühe Menopause.
  • Geschlecht.

Eine neoadjuvante Therapie ist indiziert bei

  • Lebermetastasen eines Mammakarzinoms.
  • lokal operablem Mammakarzinom außerhalb von Studien.
  • inflammatorischem Mammakarzinom.
  • Carcinoma in situ.
  • Lymphangiosis carcinomatosa pulmonis.

Die multimodale Therapie des inflammatorischen Mammakarzinoms beinhaltet nicht die

  • neoadjuvante Chemotherapie.
  • primäre Operation.
  • Mastektomie.
  • Adjuvante Hormontherapie.
  • Radiatio der Brustwand.

Welcher der folgenden Parameter wird nach den Kriterien der St. Gallen-Konsensus-Konferenz 2005 zur Entscheidungsfindung über die adjuvante Therapie des Mammakarzinoms hinzugezogen?

  • CEA.
  • uPA.
  • Ki-67.
  • HER2/neu-Status.
  • CA-15-3.

Welcher der folgenden Parameter spricht gegen eine palliative Hormontherapie?

  • Guter Allgemeinzustand.
  • Symptomatische Knochenmetastasen.
  • Intervall zwischen Erstdiagnose und Metastasierung 5 Jahre.
  • Symptomatische Lebermetastasen.
  • Primäre Metastasierung.

Welche der folgenden Aussagen ist falsch?

  • Prednison ist das Mittel der ersten Wahl bei der behandlungsbedürftigen ITP.
  • Alternativ können ITP-Patienten auch initial mit hochdosierten Immunglobulinen behandelt werden.
  • Die Splenektomie führt langfristig bei 50–60% der Patienten zur anhaltenden Remission.
  • In kleineren Studien führte die Gabe von Rituximab (Mabthera) bei knapp 50% der ITP-Patienten zu einem Therapieansprechen.
  • Obwohl wirksam, sind die Anti-D-Antikörper zur Behandlung der ITP von Rh-positiven Patienten in Deutschland nicht zugelassen.

Welche der folgenden Aussagen ist falsch?

  • Bei 20% der Hämophilie-A-Patienten führt die Therapie mit F VIII-Konzentraten zur Hemmkörperbildung.
  • Eine Einheit F VIII/kg KG hebt den Blutspiegel um 1% an.
  • Bei milder Hämophilie A ist auch Desmopressin (Minirin) eine wirksame Alternative zu F VIII-Konzentraten.
  • Die Behandlung mit Gerinnungskonzentrat ist nach Operationen bis zum Abschluss der Wundbehandlung erforderlich.
  • Bei Nierenblutungen hat sich die Gabe von Antifibrinolytika bewährt.

Welche der folgenden therapeutischen Maßnahmen gilt nicht für das von-Willebrand-Syndrom?

  • Es sollten möglichst hochgereinigte F VIII-Konzentrate zur Therapie verwendet werden.
  • Desmopressin (Minirin) ist besonders zur Therapie beim Typ I des von-Willebrand-Syndroms geeignet.
  • Bei Menorraghien kommt es unter Kontrazeptiva zu einem Anstieg des verminderten von-Willebrand-Faktors.
  • Beim Typ III des von-Willebrand-Syndroms ist Desmopressin (Minirin) kaum wirksam und es muss Faktor-VIII-Konzentrat zur Anwendung kommen.
  • Die Wirkung von Desmopressin (Minirin) lässt bei wiederholter Anwendung über mehrere Tage deutlich nach.

Bei der Verbrauchskoagulopathie (DIC) hat nur eine der folgenden Aussagen einen gesicherten Stellenwert:

  • Antithrombinkonzentrat kann bei Sepsis mit DIC durch Hemmung der Thrombinaktivität die Letalität signifikant reduzieren.
  • Niedrig dosiertes Heparin sollte immer dann zum Einsatz kommen, wenn die Thrombozyten > 50.000 / μl sind.
  • Da häufig auch eine Hyperfibrinolyse vorliegt, sollte bei stärkeren Blutungen immer ein Antifibrinolytikum (z.B. Aprotinin, Cyclokapronsäure) zum Einsatz kommen.
  • Die kausale Behandlung der Grundkrankheit steht immer im Vordergrund.
  • Nach neuren Studienergebnissen wird surch den Einsatz von rekombinantem aktiviertem Protein-C-Konzentrat (Xigris) die Letalität um 50% gesenkt.

Welche Aussage ist bei Vitamin-K-Mangel nicht korrekt?

  • Vitamin-K-Mangel führt auch zur Synthesestörung der Inhibitoren Protein C und Protein S.
  • Vitamin K ist notwendig für die Synthese der Leberfaktoren II, V, VII und X.
  • Bei Resorptionsstörung sollte Vitamin K parenteral verabreicht werden, der Wirkungseintritt erfolgt nach etwa 6 Stunden.
  • Bei einer schweren Marcumar-bedingten Blutung sollte das Gerinnungskonzentrat PPSB eingesetzt werden.
  • Bei der hämorraghischen Diathese des Neugeborenen sollte 0,5 mg Vitamin K parenteral verabreicht werden.

Welche der folgenden Aussagen ist falsch?

  • Das myelodysplastische Syndrom ist vorwiegend eine Erkrankung des älteren Menschen.
  • Die zytogenetische Analyse der Knochenmarkzellen ist ein standard-diagnostisches Verfahren bei Patienten mit myelodysplastischem Syndrom.
  • Die Diagnostik und Therapie eines Patienten mit myelodysplastischem Syndrom sollte an einem hämatologischen Zentrum erfolgen.
  • Im Vordergrund der therapeutischen Bemühungen bei Patienten mit MDS steht die Heilung von der Erkrankung.
  • Patienten mit myelodysplastischem Syndrom sollten eine risiko-adaptierte Behandlung erhalten.

Welche Vorgehensweise bei der supportiven Therapie bei Patienten mit MDS ohne schwerwiegende Begleiterkrankungen wird empfohlen?

  • Ständige Antibiotikaprophylaxe wegen starker Infektanfälligkeit.
  • Transfusion von Erythrozytenkonzentraten in Abhängigkeit vom klinischen Befinden des Patienten.
  • Bei Thrombopenie unter 50 / nl regelmäßige Transfusion von Thrombozytenkonzentraten.
  • Behandlung mit Cortison.
  • Granulozytentransfusionen.

Welches der folgenden Kriterien gehört nicht mit zu den Auswahlkriterien für eine erfolgreiche Therapie mit Erythropoetin?

  • Niedrige Transfusionsfrequenz (< 2 EK alle 2 Wochen).
  • Low-Risk MDS (nach IPSS).
  • Kurze Krankheitsgeschichte (< 1 Jahr).
  • Serum-LDH < 350 U/l.
  • Endogener Serum-Epo-Spiegel < 500 U/l.

Bei Patienten mit MDS, die eine transfusionsbedürftige Anämie entwickelt haben und gleichzeitig an einer koronaren Herzerkrankung leiden, sollte der Ziel-Hb-Wert größer sein als

  • 7 g/dl.
  • 8 g/dl.
  • 10 g/dl.
  • 12 g/dl.
  • 15 g/dl.

Die Ansprechrate bei Patienten mit klassischem 5q-Syndrom unter einer Therapie mit Lenalidomid liegt bei etwa

  • 25%.
  • 40%.
  • 60%.
  • 80%.
  • 95%.
  • ((Text von 2. NL übernehmen; aktuelle Nummern ANR usw. folgen noch)) Therapie-Handbuch – CME-Fragen zur 7. Nachlieferung Fragen zu Kapitel L Hämatologische und onkologische Erkrankungen Es ist immer nur eine Antwort pro Frage zutreffend. Einsendeschluss ist der 09.10.2009. Wenn Sie mindestens 70% der Fragen korrekt beantwortet haben, erhalten Sie 2 CME-Punkte. Bei richtiger Beantwortung von 100% der Fragen bekommen Sie 3 CME-Punkte.

Welche Therapieentscheidung ist für die β-Thalassaemia major erforderlich?

  • Transfusionen bei Bedarf.
  • Die Dauertransfusionstherapie muss im Rahmen eines strukturierten, standardisierten Programms nach anerkannten Richtlinien erfolgen.
  • Eine kurative Behandlungsmöglichkeit z.B. durch eine Stammzellentransplantation steht nicht zur Verfügung.
  • Leitlinien gibt es nur in englischer Sprache.
  • Familienuntersuchung und eine genetische Beratung sind überflüssig.

Welche Richtlinien gelten für die Eiseneliminationstherapie?

  • Beginn mit Vitamin C in hoher Dosierung.
  • Die alleinige Therapie mit dem Wirkstoff Deferasirox (oraler Chelatbildner) ist ausreichend, wenn damit die Entstehung einer Hämosiderose verhindert wird.
  • Eine Deferasirox-Therapie ist in jedem Fall obsolet.
  • Die Nebenwirkungen der Eisenchelatmedikamente sind unbedeutend.
  • Gelegentliche Aderlässe verringern das Hämosiderose-Risiko.

Mit welchen Ereignissen ist im Verlauf der Thalassämiker-Behandlung zu rechnen – welche Antwort ist falsch?

  • Aufgrund von Compliance-Problemen kann sich besonders in der Adoleszenz eine rasch progrediente, massive Eisenüberladung entwickeln.
  • Kardiale Komplikationen sind im Zeitalter der oralen Chelatbildner nicht mehr zu erwarten.
  • Wachstumsstörungen und andere Endokrinopathien können behandelt werden.
  • Eine Unterbrechung der Chelatherapie bei Nebenwirkungen ist erlaubt.
  • Eine Schwangerschaft erfordert die besondere Aufmerksamkeit von Patientin und Arzt.

Welche Aussage trifft für die Sichelzellkrankheit nicht zu?

  • Die Sichelzellkrankheit ist eine schwere, oft lebensbedrohliche Krankheit.
  • Bei gemischten Genanlagen von HbS- und β-Thalassämie darf die Krankheit niemals als Thalassämie gedeutet werden.
  • Das Hauptproblem ist die Anämie.
  • Das Hauptproblem sind die Sichelzellkrisen.
  • Neugeborene können noch nicht erkranken.

Welche Aussage zur Sichelzellkrankheit ist falsch?

  • Hauptkomplikationen sind das akute Thoraxsyndrom, ZNS-Blutungen, ZNS-Infarkte und eine Milzsequestration.
  • Ein großes Problem bei Knaben und Männern sind fulminant verlaufende Priapismus-Ereignisse.
  • Die Krankheit konnte sich in den Tropen stark ausbreiten, weil heterozygote HbS-Träger gegenüber Malariaparasiten einen gewissen Schutz besitzen.
  • In Deutschland tritt die Erkrankung nicht auf.
  • Sichelzellkrisen müssen oft im Krankenhaus behandelt werden.

Welche Maßnahmen bilden die unverzichtbare Grundlage zur Therapie von Sichelzellkranken – welche Antwort ist falsch?

  • Im Mittelpunkt steht ein lebenslanges, strukuriertes Betreuungsprogramm zur Vermeidung von Sichelzellkrisen.
  • Der Patient soll sich regelmäßig auch im freien Intervall in der Arztpraxis vorstellen.
  • Auslösende Ursachen von Krisen wie Infektionen, Hypoxiegefahr, Kälte und Flüssigkeitsmangel müssen vermieden werden.
  • Die Patienten müssen Schmerzmittel zu Hause haben.
  • Eine Stammzelltransplantation gehört zur Standardtherapie.

Welche Richtlinien gelten zur Therapie bei akuten Sichelzellkrisen – welche Antwort ist falsch?

  • Flüssigkeitszufuhr und Korrektur des Säure-Basen-Haushalts.
  • Schmerzbekämpfung mit starken Analgetika.
  • Die Schmerzen bei Sichelzellkrisen können auch spontan abklingen.
  • Infektionsbekämpfung ist in jedem Fall notwenig.
  • Die Häufigkeit und Schwere von Sichelzellkrisen bzw. Schmerzkrisen kann durch Hydroxyurea reduziert werden.

Welche Aussage ist falsch?

  • Bluttransfusionen unterliegen bei Sichelzellkranken strengen Indikationen.
  • Regelmäßige Transfusionen der chronischen Anämie sind nicht erforderlich.
  • Aus Unkenntnis wird zu wenig transfundiert.
  • Durch partielle Austauschtransfusionen kann bei lebensbedrohlichen Zuständen der HbS-Anteil auf unter 30% gesenkt werden.
  • Auch bei Kindern werden keine Dauertransfusionsprogramme verabreicht.

Welche Aussage ist falsch?

  • Bei deutschen Patienten sind Hämoglobinopathien selten und sollten am Ende des differenzialdiagnostischen Programms in Betracht gezogen werden.
  • Bei bestimmten Hämoglobinkrankheiten können oxidative Schäden, z.B. durch Medikamente, schwere hämolytische Schübe auslösen.
  • Hypochrome mikrozytäre Anämien können auch ohne Ursachenklärung versuchsweise mit Eisen behandelt werden.
  • Bei vielen Hämoglobinopathien mit gesteigerter Erythropoese (Retikulozyten T) ist ein Therapieversuch mit Folsäure sinnvoll.
  • Grundsätzlich kann bei allen schweren Hämoglobinopathie-Verläufen die Stammzelltransplantation erwogen werden.

Welche Maßnahmen sind bei Hämoglobinopathien unverzichtbare Bestandteile der Behandlung – welche Antwort ist falsch?

  • Präventivmedizinische Maßnahmen zur Verringerung der Morbidität.
  • Regelmäßige Statuserhebungen.
  • Psychosoziale Betreuung und Motivationsgespräche.
  • Regelmäßige Aufenthalte in Kurorten.
  • Angebot der genetischen Beratung und Pränataldiagnostik.

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