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Nach welchem Zeitraum können erste diabetische Augenveränderungen auftreten?

  • Etwa mit Manifestation des Diabetes.
  • Etwa 5 Jahre nach Diabetesbeginn.
  • Etwa 10 Jahre nach Diabetesbeginn.
  • Etwa 15 Jahre nach Diabetesbeginn.
  • Etwa 20 Jahre nach Diabetesbeginn.

In welchen Abständen sollen Diabetiker nach Auftreten diabetischer Augenveränderungen dem Augenarzt vorgestellt werden?

  • Alle 4 Wochen.
  • Alle 3–6 Monate.
  • Alle 8 Monate.
  • Einmal pro Jahr.
  • Alle 2 Jahre.

Welcher Faktor erhöht nicht das Risiko für ein Hirnödem bei diabetischer Ketoazidose?

  • Niedriger, initialer pCO2.
  • Frühzeitige, kontinuierliche Insulinsubstitution.
  • Hypotone Rehydratationslösung.
  • Bikarbonatpufferung.
  • Erhöhter, initialer Serum-Harnstoff.

Welches klinische Symptom passt nicht zu einer Manifestation eines Diabetes mellitus im Kindes- und Jugendalter?

  • Polyurie.
  • Gewichtszunahme.
  • Gewichtsverlust.
  • Polydipsie.
  • Leistungsknick.

Ein 4-jähriger Junge, somnolent, trockene Schleimhäute, stehende Hautfalten mit dem Laborbefund Glukose 675 mg/dl, pH 7,05; BE –22 wird in die Notfallambulanz gebracht. Welche Therapie hat erste Priorität?

  • NaBic-Pufferung.
  • I.v.-Insulinbolus 0,1 IE/kg Normalinsulin.
  • Kontinuierliche Insulininfusion mit 0,1 IE/kg/Std. Normalinsulin.
  • I.v.-Volumengabe (aus der Hand) mit NaCl 0,9%.
  • Ernährungsanamnese und -beratung.

Eine 24-jährige Typ-1-Diabetikerin stellt sich bei Ihrem Diabetologen vor, da sie schwanger werden möchte. Was ist richtig?

  • Da sich die Betreuungsmöglichkeiten für Diabetikerinnen in der Schwangerschaft sehr verbessert haben, reicht es, wenn die Patientin einen Termin bei Eintritt der Schwangerschaft bekommt.
  • Es sollte vor Konzeption ein normnaher HbA1c erreicht werden.
  • Obligat sollte auf eine Insulinpumpe umgestellt werden.
  • Es ist nicht nötig, eine Funduskopie durchzuführen, da die Schwangerschaft keinen Einfluss auf die Retinopathie hat.
  • Es sollte in jedem Fall eine Umstellung von Insulinanaloga auf konventionelle Insuline erfolgen.

Welche Grenzwerte werden zurzeit für den oGTT in der Schwangerschaft zur Diagnose eines Gestationsdiabetes von der DDG empfohlen?

  • Die Werte entsprechen den Grenzwerten des oGTT außerhalb der Schwangerschaft.
  • 90/165/145 mg/dl.
  • 90/180/155 mg/dl.
  • 110 mg/dl nüchtern, 140 mg/dl nach 2 Stunden.
  • Es reicht ein 1-Stundenwert > 165 mg/dl.

Es wird Ihnen eine Schwangere mit Diagnose Gestationsdiabetes von einem Frauenarzt überwiesen. Was ist richtig?

  • Es ist ausreichend, dass die Patientin auf Zucker verzichtet. Auf eine Diätberatung kann verzichtet werden.
  • Sie bestellen die Patientin wöchentlich zur Bestimmung der Nüchtern-BG in die Praxis.
  • Körperliche Aktivität, eine der Säulen der Diabetesbehandlung, ist in der Schwangerschaft nicht ratsam.
  • Die Patientin sollte eine individuelle Ernährungsberatung bekommen und eine Einweisung in die Blutglukoseselbstkontrolle.
  • Die Zielwerte für die BG-Einstellung sind 110 mg/dl nüchtern und 160 mg/dl postprandial.

Was ist keine Komplikation der Diabetes in der Schwangerschaft?

  • Übermäßiges Wachstum des Feten.
  • Erhöhtes Risiko für kongenitale Fehlbildungen.
  • Präeklampsie bei der Mutter.
  • Erhöhtes Risiko für Chromosomenabberationen.
  • Vorzeitige Wehentätigkeit und Frühgeburt.

Welche Aussage ist falsch? Bei der Entbindung einer Diabetikerin muss folgendes bedacht werden:

  • Die Entbindung sollte in einem Perinatalzentrum stattfinden.
  • Sectioentbindung bei Schätzgewicht > 4.500 g.
  • Entbindung in jedem Fall 2–3 Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin.
  • Eine Terminüberschreitung sollte vermieden werden.
  • Unter der Geburt sollten BG-Werte von 70–110 mg/dl angestrebt werden.

Welche Aussage ist richtig?

  • Psychische Auffälligkeiten sind beim M. Wilson nie zu beobachten.
  • Die Erkrankung verläuft trotz rechtzeitiger Therapie immer tödlich.
  • Der M. Wilson manifestiert sich meist nach dem 50. Lebensjahr.
  • Zur Entkupferungstherapie können Trien und D-Penicillamin eingesetzt werden.
  • Der M. Wilson rezidiviert regelhaft nach Lebertransplantation.

Welche Laborkonstellation spricht für einen M. Wilson?

  • AMA-M2, AP erhöht, Gammaglobuline grenzwertig erhöht.
  • ANA erhöht, AP und GGT erhöht, Gesamtkupfer im Serum erhöht.
  • AP normwertig, GOT/GPT erhöht, Coeruloplasmin erniedrigt, freies Kupfer erhöht.
  • GGT und GLDH stark erhöht, IgA deutlich erhöht, Leukozytose.
  • GPT, Gammaglobuline, SMA deutlich erhöht, Coeruloplasmin erhöht.

Welche Aussage zur Therapie des M. Wilson ist richtig?

  • Eine strenge kupferarme Diät ist zur Therapie häufig ausreichend.
  • Trien hat weniger Nebenwirkungen als D-Penicillamin.
  • Tetrathiomolybdat ist eine etablierte Alternativtherapie zu D-Penicillamin.
  • Eine Notfalltherapie bei akutem M. Wilson steht nicht zur Verfügung.
  • Zink kann mit den Hauptmahlzeiten eingenommen werden.

In welchem Zeitfenster beugt die Gabe von Folsäure während der Schwangerschaft einem Neuralrohrdefekten des Feten vor?

  • Tag 1–14.
  • Tag 15–28.
  • Tag 28–91.
  • Im zweiten Trimenon.
  • Im dritten Trimenon.

Welches der folgenden Vitamine ist nicht fettlöslich?

  • Vitamin E.
  • Vitamin D.
  • Vitamin K.
  • Vitamin C.
  • Vitamin A.

Wie kann einem Vitamin-D-Mangel ausreichend vorgebeugt werden?

  • Täglich 10 Minuten Sonnenbestrahlung auf Gesicht und Arme.
  • Täglich 30 Minuten Sonnenbestrahlung auf Gesicht und Arme.
  • Täglich eine Stunde Sonnenbestrahlung auf Gesicht und Arme.
  • Täglich Substitution von 1.000 IE Vitamin D.
  • Einmal pro Woche UV-Bank für 15 Minuten.

Welches der folgenden Krankheitsbilder kann nicht auf einen subklinischen Vitamin-D-Mangel zurückgeführt werden?

  • Osteoporose.
  • Immunsuppression.
  • Erhöhte kardiovaskuläre Ereignisrate.
  • Haarausfall.
  • Erhöhtes Auftreten von Kolonkarzinomen.

Welches der folgenden Symptome tritt nicht bei einem Vitamin-B12-Mangel auf?

  • Appetitlosigkeit.
  • Zungenbrennen.
  • Hypersegmentierte Granulozyten.
  • Tiefensensibilitätsstörungen.
  • Brüchige Nägel.

Welche Aussage zum Screening auf hereditäre Hämochromatose ist falsch?

  • Ein bevölkerungsweites genetisches Screening auf Hämochromatose wird derzeit von den meisten Fachgesellschaften nicht empfohlen.
  • Auch heterozygote Träger der C282Y-Mutation haben ein hohes Risiko von Leberschäden.
  • Angehörigen von Patienten mit hereditärer Hämochromatose sollte eine genetische Untersuchung empfohlen werden.
  • Als Screening-Untersuchungen kommen sowohl die HFE-Genetik als auch die Transferrin-Sättigung in Betracht.
  • Auch für homozygote Träger der C282Y-Mutation sollte die Indikation zum Aderlass von den Ferritinspiegeln abhängig gemacht werden.

Welche Aussage zur Therapie der hereditären Hämochromatose ist falsch?

  • Aderlässe sind der Eckpfeiler der Therapie der hereditären Hämochromatose.
  • Eine Begleittherapie mit einem Chelatbildner, z.B. Desferoxamin, ist in der Initialtherapie der hereditären Hämochromatose empfehlenswert.
  • Aderlässe sollten anfangs wöchentlich durchgeführt werden.
  • Solange die Ferritinwerte erhöht sind, ist eine Kontrolle des Ferritinspiegels alle 3–4 Monate ausreichend.
  • Therapieziel ist ein niedrig normales Ferritin.

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