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Die häufigste Organmanifestation klinische Manifestation der SSc ist:

  • Lungenfibrose.
  • PAH.
  • Renale Krise.
  • Arthritis.
  • Ösophagusbefall.

Welche Aussage zur renalen Krise bei SSc-Patienten ist korrekt?

  • Die renale Krise ist durch einen sich langsam entwickelnden arteriellen Hypertonus gekennzeichnet.
  • Das auffälligste Merkmal der renalen Krise ist eine Makrohämaturie.
  • Nitroprussid ist das Mittel der ersten Wahl zur Behandlung der renalen Krise.
  • ACE-Hemmer haben zu einer deutlichen Verbesserung der Prognose geführt.
  • Eine Nierentransplantation sollte bei Niereninsuffizienz sobald wie möglich angesetzt werden, da eine Erholung nicht eintritt.

Für die Therapie des Raynaud-Phänomens trifft zu:

  • Für Biofeedback und autogenes Training wurde eine positive Wirkung gesichert.
  • Kälteschutz des gesamten Körpers ist nicht nötig, solange die Akren geschützt sind.
  • Kalizumantagonisten sind bei allen Patienten wirksam.
  • Der Endothelinantagonist Bosentan kann der Entwicklung von Ulzera vorbeugen, beschleunigt jedoch nicht die Abheilung bestehender Ulzera.
  • Losartan, Fluoxetin und Sildenafil erwiesen sich als unwirksam zur Behandlung des Raynaud-Syndroms.

Welche Aussage zur PAH ist zutreffend?

  • Bei einem geschätzten rechtsventrikulären systolischen Druck von > 35 mmHg ist die Diagnose einer PAH gesichert. Weitere Verfahren zur Sicherung der Diagnose erübrigen sich.
  • Die mittlere Überlebenszeit einer unbehandelten, SSc-assoziierten PAH liegt bei 5 Jahren.
  • Für Sildenafil ist bei Patienten mit PAH und NYHA-Stadium IV eine deutliche Verbesserung des Überlebens durch mehrere kontrollierte Studien gesichert.
  • Eine Kombination aus verschiedenen Präparaten ist nicht zulässig.
  • Das Prostazyklinanalogen Iloprost kann intravenös oder mittels Inhalator verabreicht werden.

Für die anti-entzündlichen und anti-fibrotischen Therapieansätze gilt:

  • Cyclophosphamid sollte aufgrund seiner antifibrotischen Wirkung auch bei Patienten mit limitierter SSc stets angewandt werden.
  • Der Einsatz von Immunsuppressiva sollte bei SSc-Patienten, insbesondere mit limitierter Erkrankung aufgrund des ungünstigen Nutzen-Risiko Profils zurückhaltend, am besten im Rahmen von klinischen Studien erfolgen.
  • Bei oraler Applikation ist die kumulative Dosis von Cyclophosphamid geringer als bei Gabe von i.v.-Stößen.
  • Für Mycophenolat-Mofetil ist eine antifibrotische Wirkung ausreichend gesichert, sodass ein breiter Einsatz von Mycophenolat-Mofetil empfohlen werden kann.
  • Die Wirksamkeit von Methotrexat ist unumstritten, daher sollte Methotrexat stets versucht werden.

Welche der folgenden Aussagen zum primären Sjögren-Syndrom ist richtig?

  • Das primäre Sjögren-Syndrom gilt als Begleiterkrankung anderer Kollagenosen, z.B. des systemischen Lupus erythematodes.
  • Zur Klassifikation von Patienten in Studien werden Klassifikationskriterien verwendet, am häufigsten derzeit die europäisch-amerikanischen publiziert im Jahr 2002.
  • Die Klassifikationskriterien eignen sich zur Frühdiagnostik des Sjögren-Syndroms.
  • Die Häufigkeit des primären Sjögren-Syndroms wird mit 10% angegeben.
  • Mindestens 20% der Betroffenen mit einem primären Sjögren-Syndrom erleiden ein hochmalignes Non-Hodgkin-Lymphom

Welche Aussage zur Therapiestrategie beim Sjögren-Syndrom trifft nicht zu?

  • Eine immunsuppressive Therapie ist bei der weit überwiegenden Zahl der Betroffenen notwendig.
  • Immunsuppressiva bessern in der Regel die Sicca-Symptomatik nicht.
  • Eine optimale Therapie muss mit unterschiedlichen Facharztgruppen abgestimmt werden.
  • Information zur Krankheit und über nicht-medikamentöse Therapien, die von Patienten selbst angewendet werden können, helfen, die Krankheitsverarbeitung zu erleichtern.
  • Asymptomatische niedrig-maligne Non-Hodgkin-Lymphome können langfristig beobachtet werden und müssen meist nicht chemotherapeutisch behandelt werden.

Welche Aussage zu Organmanifestationen beim primären Sjögren-Syndrom trifft zu?

  • Bedrohliche Organmanifestationen sind sehr häufig.
  • Die meisten Patienten müssen wegen Organmanifestationen immunsuppressiv behandelt werden.
  • Zur Behandlung schwerer Organmanifestationen liegen keine randomisierten Studien vor.
  • Antimalariamedikamente (Hydroxychloroquin, Chloroquin) haben sich im klinischen Alltag als sehr schlecht verträglich und wertlos erwiesen.
  • Cyclophosphamid kommt wegen gravierender Nebenwirkungen niemals zum Einsatz.

Welche Aussage zur Schwangerschaft bei Sjögren-Patientinnen trifft nicht zu?

  • Eine Schwangerschaft sollte in jedem Fall geplant werden, da bei einem Teil der Sjögren-Patientinnen Risikoschwangerschaften vorliegen können.
  • Wegen der Gefahr eines kongenitalen Herzblocks sind Anti-SS-A-positive Mütter besonders zu überwachen.
  • Die wichtigsten Fachärzte für die Überwachung gefährdeter Mütter sind Augenärzte (Verschlechterung der Augentrockenheit) und Dermatologen (kongenitaler Lupus erythematodes).
  • Kinder mit kongenitalem Herzblock benötigen häufig postpartal ein Herzschrittmachersystem.
  • Dexametason, Sympathomimetika, eine Plasmapherese oder i.v.-Immunglobuline sind Therapieoptionen zur Behandlung des kongenitalen Herzblocks intrauterin.

Welche Aussage zum Lymphomrisiko bei Patienten mit einem primären Sjögren-Syndrom trifft nicht zu?

  • Etwa 5% der Patienten in größeren Kollektiven erkrankt an einem malignen Lymphom.
  • Die Lymphome beim primären Sjögren-Syndrom werden überwiegend den B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphomen zugeordnet.
  • Non-Hodgkin-Lymphome beim Sjögren-Syndrom sind zu 99% niedrig maligne.
  • Risikofaktoren für die Lymphomentwicklung sind eine palpable kutane Vaskulitis, rezidivierende Parotisschwellungen und erniedrigte Komplementfaktoren.
  • Screeninguntersuchungen bei Risikopatienten sind sinnvoll, jedoch nicht in größeren Studien evaluiert.

Was ist die häufigste Organmanifestation bei dem systemischen Lupus erythematodes?

  • ZNS-Beteiligung.
  • Leber-Beteiligung.
  • Anämie.
  • Nierenbeteiligung.
  • Gelenkbeteiligung.

Bei welchem Organbefall ist ein sehr schwerer Krankheitsverlauf mit schlechter Prognose zu erwarten?

  • Gelenkbeteiligung und Anämie.
  • Haut- und Gelenkbeteiligung.
  • Nieren- und ZNS-Beteiligung.
  • ZNS-Beteiligung alleine.
  • Leberbeteiligung.

Was sind die serologischen SLE-typischen Befunde?

  • Antikörper gegen Doppelstrang-DNS.
  • Antikörper gegen einzelsträngige DNS.
  • Antikörper gegen Erytrozyten und Thrombozyten.
  • Erniedrigtes Serumkomplement.
  • Erhöhtes Serumkomplement.

Welche Antikörper-Phänomene sind mit dem Auftreten eines kongenitalen Herzblocks assoziierbar?

  • Ausschließlich Antikörper gegen das La-Antigen.
  • Antikörper gegen Doppelstrang-DNS.
  • Antikörper gegen das Ro-Antigen und gegen das La-Antigen.
  • Antikörper gegen einzelsträngige DNS.
  • Antikörper gegen Nukleosomen.

Was ist die Aussage eines erhöhten CRP-Serumspiegels bei SLE-Patienten?

  • Eine sich entwickelnde oder manifeste Infektion.
  • Eine erhöhte Krankheitsaktivität des SLE.
  • Ein erhöhter CRP-Serumspiegel ist bei SLE-Patienten bedeutungslos.
  • Eine schwere Virusinfektion.
  • Eine allgemein verminderte Fitness im Zusammenhang mit einem sich entwickelnden Fatigue-Syndrom.

Was ist die Therapieoption bei einer Nierenbeteiligung mit WHO-Klassifikation Klasse I?

  • Immunsuppressive Therapie im Sinne einer Cyclophosphamid-Monotherapie.
  • Mykophenol Mofetil.
  • Keine Therapie bzw. Therapie nur bei ausgeprägter Proteinurie.
  • Azathioprin-Dauertherapie bei den ersten Anzeichen einer Nephritis.
  • Frühzeitige Dialysetherapie um Folgeschäden zu vermeiden.

Welche Verlaufsparameter können bei einer Langzeit-immunsuppressiven Therapie vernachlässigt werden?

  • Regelmäßige Blutbildkontrollen und Serum-Lipid-Spiegel-Analysen.
  • Analyse der Nierenfunktionswerte.
  • Ausschließlich Serum-Lipidspiegel-Analysen.
  • Serum-Immunglobulinspiegel.
  • Blutbildkontrollen und Serum-Immunglobulinspiegel.

Welche Symptome sind nicht typisch für das Vorliegen eines Chronic Fatigue Syndromes?

  • Depressionen und schlechter Schlaf.
  • Unspezifische Schmerzen und Depressionen.
  • Schlechter Schlaf und verminderte körperliche Fitness.
  • Hyperreaktivität und unklare Fieberschübe.
  • Unspezifische Schmerzen und schlechter Schlaf.

Was sind die häufigsten Symptome einer zerebrovaskulären Beteiligung?

  • Störungen des Visus.
  • IQ-Minderung.
  • Kopfschmerzen und transiente ischämische Attacken.
  • Erhöhte Sturzhäufigkeit.
  • Schlafstörungen und Ruhelosigkeit.

Welche neuen Medikamente stehen bei einem sonst therapierefraktären SLE zur Verfügung?

  • Leflunomide.
  • B-Zell gerichtete Therapiestrategien (z.B. Rituximab).
  • Gegen TNF-α gerichtete monoklonale Antikörper und Fusionsproteine.
  • Gegen T-Zell gerichtete Therapiestrategien (z. B. Abatacept).
  • Monoklonale Antikörper gegen CD40.

Welche Aussage trifft zur Periarthropathia humero-scapularis ankylosans („frozen shoulder“) nicht zu?

  • Eine „frozen shoulder“ kann nach einem Bagatelltrauma auftreten.
  • Als Ursache ist an einen Diabetes mellitus zu denken.
  • Zur konservativen Therapie eignen sich NSAR, Analgetika und Krankengymnastik.
  • Die Mobilisation in Narkose ist die chirurgische Behandlung der ersten Wahl.
  • Die PHS ankylosans bildet sich meist innerhalb von ca. 2 Jahren spontan zurück.

Welche Aussage trifft für die allgemeinen Behandlungsprinzipien des lokalisierten Weichteilrheumatismus nicht zu?

  • Die Behandlungsempfehlungen basieren größtenteils auf randomisierten, kontrollierten Studien.
  • Wichtig ist, zunächst eine entzündlich-rheumatische oder systemische Erkrankung als Ursache auszuschließen.
  • Der Patient sollte über die Prognose mit meist nur kurzem Krankheitsverlauf orientiert werden.
  • Oft lassen sich die Beschwerden mit einfachen Dehn- und Kräftigungsübungen günstig beeinflussen.
  • Zur Therapie in der Akutphase eignen sich Analgetika und Kälte-Applikation.

Patienten mit einem Fibromyalgie-Syndrom

  • leiden in über 50% der Fälle an Schlafstörungen.
  • haben lokale Entzündungen der Sehnenansätze.
  • werden anhand von „Trigger Points“ klassifiziert.
  • werden in erster Linie mit Opioiden behandelt.
  • sollen aufgrund positiver Studienevidenz mit systemischer Applikation von Glukokortikoiden behandelt werden.

Welche Aussage trifft nicht zu?

  • Die Fibromyalgie ist eine maligne Erkrankung.
  • Die Fibromyalgie resultiert in keiner organisch körperlichen Behinderung.
  • Es werden nach jahrelangem Verlauf „Spontanheilungen“ beobachtet.
  • Prinzipiell kann jedes Lebensalter betroffen sein.
  • Die Lebensqualität der Betroffenen ist häufig stark eingeschränkt.

Welche Aussage trifft nicht zu? Als prognostisch ungünstige Bedingung gilt

  • ein Missverhältnis von körperlicher Leistungsfähigkeit und Arbeitsbelastung.
  • abwechslungsreiche Arbeit.
  • eine Lebenssituation mit eher geringer Schulbildung und niedriger sozialer Schicht.
  • eine zu lange Behandlungsdauer und länger andauernde Krankschreibung.
  • langes Sitzen.

Welche Aussage trifft zu? Zu den „red flags“ bei Rückenschmerzen gehört

  • Alter zwischen 20 und 50 Jahren.
  • Schmerz unter Bewegung.
  • Schmerzlinderung im Liegen.
  • starker Schmerz nachts.
  • unangemessenes Verhalten und unangemessene Vorstellungen des Patienten.

Bei welcher der nachfolgenden Fettgewebserkrankungen handelt es sich um eine septale Pannikulitis mit Vaskulitis?

    Panniculitis nodularis nonsuppurative febrilis et recidivans Pfeiffer-Weber-Christian.
  • Erythema induratum Bazin.
  • Polyarteriitis nodosa.
  • Erythema nodosum.
  • Dermatoliposklerose.

Nodularvaskulitis wird synonym verwendet für welche der nachfolgenden Erkrankungen?

  • Erythema nodosum.
  • Polyarteriitis nodosa.
  • Thrombophlebitis saltans.
  • Erythema induratum Bazin.
  • Dermatoliposklerose.

Welche Aussage trifft nicht zu? Somatoforme Schmerzstörungen

  • sind häufig mit depressiver Stimmung kombiniert.
  • sind häufig mit anderen somatoformen Beschwerden kombiniert.
  • sollten in erster Linie mit Antidepressiva behandelt werden.
  • sind bei MigrantInnen relativ häufig.
  • sollten nicht allein aufgrund von fehlenden organischen Faktoren diagnostiziert werden.

Welche Aussage trifft nicht zu? Multimodale Behandlungsprogramme

  • beinhalten implizit verhaltenstherapeutische Elemente.
  • werden im Rahmen einer Gruppentherapie durchgeführt.
  • sind auch für Fibromyalgie-Patientinnen geeignet.
  • lassen sich nicht mit einer individuellen Psychotherapie (Einzeltherapie) kombinieren.
  • sind hinsichtlich Langzeiteffekten noch zu wenig untersucht.

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