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Welche Nervenstruktur ist nicht an der Schluckaufentstehung beteiligt?

  • Nervus vagus.
  • Nervus phrenicus.
  • Hirnstamm.
  • Nervus glossopharyngeus.
  • Sympathicus.

Welche Aussage zum persistierenden Schluckauf ist korrekt?

  • Er kann Ausdruck eines organischen Grundleidens sein.
  • Es steht eine Vielzahl von Therapieoptionen zur Verfügung, deren Wirksamkeit in kontrollierten Studien gut belegt ist.
  • Die betroffenen Patienten fühlen sich nicht beeinträchtigt.
  • Er ist stets harmlos und bedarf keiner diagnostischen Abklärung.
  • Er ist immer selbst-limitierend.

Welche der folgenden Therapien ist für die Behandlung des akuten ischämischen Insults wirksam und zugelassen?

  • Notfallmäßige Karotisoperation.
  • Systemische Lyse mit rtPA innerhalb des 3 Stunden-Fensters.
  • Gabe von Cortison.
  • Sofortige Blutdrucksenkung mit einem Calciumantagonisten.
  • PTT-wirksame Vollheparinisierung.

Ein Patient erleidet einen Schlaganfall. Das EKG zeigt eine absolute Arrhythmie und Zeichen einer stabilen KHK. Der Versuch einer Kardioversion gelingt nicht. Die weitere Sekundärprävention erfolgt mit

  • Orale Antikoagulation mit einer INR von 3,0.
  • Aspirin 300 mg.
  • Orale Antikoagulation mit einer INR von 1,5 plus 100 mg Aspirin.
  • Aspirin 75 mg plus Clopidogrel 75 mg.
  • Tägliche Gabe eines niedermolekularen Heparins.

Ein 65-jähriger Mann erleidet einen ischämischen Insult von dem er sich gut erholt. Das EKG und die Echokardiographie sind normal, ebenso die Duplexsonographie. Der Patient hat eine Hypertonie, einen Diabetes mellitus und erhöhtes Cholesterin. Die Sekundärprävention erfolgt mit

  • 100 mg Aspirin.
  • 300 mg Aspirin.
  • 75 mg Clopidogrel.
  • 50 mg Aspirin plus 200 mg Dipyridamol 2 x tgl.
  • 75 mg Clopidogrel plus 75 mg Aspirin.

Eine 30-jährige Frau erleidet eine kleine zerebrale Blutung im Rahmen einer in der Kernspinangiographie nachgewiesenen zerebralen Sinusthrombose. Die weitere Therapie und Prophylaxe erfolgt wie folgt:

  • 300 mg Aspirin.
  • Sofortige orale Antikoagulation mit Warfarin.
  • PTT-wirksame Heparinisierung.
  • Gabe von Cortison.
  • Behandlung mit niedermolekularem Heparin.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein um eine symptomatische Stenose der A. carotis interna zu operieren?

  • Stenosegrad über 40%.
  • Zeitabstand zwischen Ereignis und Op. 3 Tage.
  • Der Operateur hat eine Komplikationsrate von < 10%.
  • Stenosegrad über 70%.
  • Es muss zusätzlich eine hämodynamisch relevante Stenose der Gegenseite vorliegen.

Bei welcher Konstellation besteht bei einer asymptomatischen Carotisstenose die Indikation für eine Carotisendarterektomie?

  • Über 50%ige Stenose.
  • Über 70%ige Stenose.
  • Über 80%ige Stenose und Progression.
  • Über 80%ige Stenose bei Verschluss der Gegenseite.
  • Verschluss der A. carotis interna.

Welcher Zeitraum soll idealerweise zwischen einem ischämischen Ereignis (TIA, leichter ischämischer Insult) und der Operation einer symptomatischen hochgradigen Abgangsstenose der A. carotis interna liegen?

  • 2 Wochen.
  • 4 Wochen.
  • 3 Monate.
  • 6 Monate.
  • Der Zeitraum spielt keine Rolle.

Welche passagere Hirnnervenschädigung wird am häufigsten nach einer Carotisendarterektomie beobachtet?

  • Trigeminus.
  • Vestibularis.
  • Facialis.
  • Vagus.
  • Glossopharyngeus.

Welche Aussage trifft zu? Die Allodynie ist charakteristisches Merkmal

  • der Trigeminusneuralgie.
  • des Trigeminusschmerzes bei der Multiplen Sklerose.
  • der Postzosterneuralgie.
  • des Spannungskopfschmerzes.
  • des psychogenen Schmerzes.

Welches der nachfolgend genannten Medikamente ist für die Behandlung der Trigeminusneuralgie zugelassen?

  • Carbamazepin.
  • Baclofen.
  • Lamotrigin.
  • Gabapentin.
  • Topiramat.

Welches der eingreifenden Verfahren für die Therapie der klassischen Trigeminusneuralgie hat den spätesten Wirkungseintritt?

  • Radiochirurgie („Gamma-knife“).
  • Ballonkompression.
  • Glycerinrhizolyse.
  • Thermokoagulation.
  • Mikrovaskuläre Dekompression.

Welches der eingreifenden Verfahren für die Therapie der klassischen Trigeminusneuralgie zeigt die höchste Wirksamkeitsrate?

  • Radiochirurgie („Gamma-knife“).
  • Ballonkompression.
  • Glycerinrhizolyse.
  • Thermokoagulation.
  • Mikrovaskuläre Dekompression.

Eine den peripheren N. trigeminus betreffende Schädigung ist nicht wahrscheinlich,

    answer>wenn eine Schwäche von Kaumuskeln vorhanden ist.
  • wenn eine dissoziierte sensible Störung besteht.
  • wenn schon leichte Berührung zu einer Schmerzsensation führt.
  • wenn Triggerpunkte und Triggermechanismen nachweisbar sind.
  • wenn die Blinzelreaktion nach einseitiger Reizung beiderseits erloschen ist.

Welche Aussage über die Therapie der idiopathischen peripheren Fazialisparese trifft zu?

  • Der Erfolg der rheologischen Therapie ist evidenzbasiert.
  • Eine antivirale Therapie (z.B. mit Aciclovir) gilt als Mittel der Wahl.
  • Die Wirksamkeit von Prednisolon ist durch neue Studien nachgewiesen.
  • Die operative Dekompression des N. facialis im Felsenbeinkanal zeitigt die besten Erfolge.
  • Die additive Gabe von neurotropen Vitaminen (B1, B12) verhindert Fehlregeneration.

Welche Aussage über die periphere Fazialislähmung trifft zu?

  • Ipsilaterale faszikuläre Lähmungen beruhen auf Läsionen im Pons.
  • Die willkürliche Aktivierbarkeit der Gesichtsmuskeln ist stärker eingeschränkt als die emotionale.
  • Bei Auslösung der Blinzelreaktion von der betroffenen Seite ist auch die Reaktion auf der Gegenseite ausgefallen.
  • Hypakusis auf der Seite der Lähmung entsteht durch Mitbeteiligung des N. stapedius.
  • Das Sprechen ist oft nach Art des offenen Näselns verändert.

Welche Aussage über die periphere Fazialisparese trifft zu?

  • Frühestes Zeichen eines Axonuntergangs sind Fibrillationen im EMG.
  • Sicherstes diagnostisches Kriterium einer idiopathischen peripheren Fazialisparese ist eine Leitverlangsamung des Fazialisastes zum M. orbicularis oris.
  • Der elektrische Blinzelreflex weist auf eine periphere Schädigung hin, wenn die Seite der Auslösung konstant keine Antwort zeigt.
  • Sinkt die Amplitude der indirekten muskulären Reizantwort im Seitenvergleich auf < 5% sind später pathologische Mitbewegungen zu erwarten.
  • Entladungen motorischer Einheiten synchron im M. orbicularis oculi und M. mentalis sind charakteristisch für einen Spasmus facialis.

Welche Aussage über die periphere Fazialisparese trifft zu? Zur Prophylaxe von Komplikationen bzw. Sekundärschäden hat/haben sich bewährt:

  • Alsbaldige Tarsorhaphie.
  • Salz- und säurearme Diät.
  • Anlegen einer feuchten Kammer (alternativ „Uhrglasverband“) für das Auge.
  • Anwendung von Augensalbe kontinuierlich tagsüber.
  • Schutz vor Hörschäden infolge Hyperakusis.

Welche Aussage über die periphere Fazialisparese trifft zu?

  • Sie tritt überwiegend in der zweiten Lebenshälfte auf.
  • In der Gravidität wird sie so gut wie nicht beobachtet.
  • Etwa jeder zweite Betroffene entwickelt eine komplette Lähmung über 5 Monate.
  • Schädigungen im Bereich des Kleinhirn-Brückenwinkels können zur Störung der Tränensekretion führen.
  • Schädigungen unterhalb des Foramen stylomastoideum verursachen keine Schmeckstörung.
  • Therapie-Handbuch – CME-Fragen zur 13. Nachlieferung Fragen zu Kapitel P Ausgewählte Erkrankungen des Nervensystems ((zu den Beiträgen P9 und P18 aus Folgelieferung THB 13)) Es ist immer nur eine Antwort pro Frage zutreffend. Einsendeschluss ist der 15.12.2011. Wenn Sie mindestens 70% der Fragen korrekt beantwortet haben, erhalten Sie 2 CME-Punkte. Bei richtiger Beantwortung von 100% der Fragen bekommen Sie 3 CME-Punkte.

Das Karpaltunnelsyndrom kann man nur unzureichend behandeln mit

  • Krankengymnastik.
  • endoskopischer Operation.
  • offener Operation.
  • lokaler Steroidinfiltration.
  • oraler Steroidgabe.

Das Sulcus-ulnaris-Syndrom führt zu

  • einer Schwäche der Daumenopposition.
  • Kribbeln der ersten drei Finger.
  • Taubheit der ulnaren Handkante.
  • Lähmung der Handextension.
  • Schmerzen im volaren Unterarm.

Bei einer Wurzelläsion kommt es nicht

  • zu motorischen Störungen.
  • zu Reflexausfällen.
  • zu sensiblen Störungen.
  • zu trophischen Störungen mit Anhidrose.
  • zu Atrophien.

Bei einer N.-peroneus-communis-Läsion kommt es zu?

  • Lähmung der Fuß- und Zehenhebung.
  • Schmerzen im dorsalen Unterschenkel.
  • Taubheit am lateralen Unterschenkel.
  • Fußsenkerparese.
  • Hüftbeugerparese.

Folgendes trifft bei einer Plexusläsion nicht zu:

  • Es kommt zu einer Anhidrose.
  • Es kommt zu einer Atrophie.
  • Es liegen keine sensiblen Störungen vor.
  • Es zeigen sich Lähmungen und motorische Störungen.
  • Es zeigen sich Atrophien.

Welche Aussage zur Frührehabilitation trifft zu?

  • Frührehabilitation bezieht sich auf Übernahmekriterien, die sich an die Beschreibung der Phase B des Phasenmodells der neurologischen Rehabilitation orientieren.
  • Diese Form der Rehabilitation wird vor der eigentlichen Rehabilitation durchgeführt.
  • Die Frührehabilitation wird zunehmend häufig auch ambulant durchgeführt.
  • Die Frührehabilitation dient vor allem der frühen Wiedereingliederung in das Berufsleben.
  • Die Frührehabilitation wird grundsätzlich bei allen Patienten mit neurologischen Erkrankungen im Anschluss an die Akutbehandlung durchgeführt.

Welche Aussage zur Rehabilitation des Schlaganfalls trifft zu?

  • Durch die Fortschritte bei der Akuttherapie des Schlaganfalls, insbesondere die Lysebehandlung, hat der Anteil von Schlaganfallpatienten in der neurologischen Rehabilitation stark abgenommen.
  • Etwas weniger als die Hälfte aller Schlaganfallpatienten werden wieder gehfähig.
  • Der Schlaganfall ist bei Erwachsenen in Deutschland die häufigste Ursache für eine Behinderung.
  • Lähmungen im Arm bilden sich vollständiger zurück als im Bein.
  • Jüngere Patienten haben schlechtere Rückbildungschancen, weil die Schlaganfälle bei Jüngeren in der Regel schwerwiegender sind.

Bei der Therapie mit erzwungenem Gebrauch (constrain-induced movement therapy, CIMT) wird/werden nicht

  • der gesunde Arm in einer Unterarmschiene immobilisiert.
  • zusätzlich physiotherapeutisch behandelt.
  • evidenzbasiert auf Grundlage kontrollierter Studien behandelt.
  • 24 Stunden pro Tag über 2 Monate der gesunde Arm immobilisiert.
  • anhaltende Verbesserungen erzielt.

Bei der Laufbandtherapie

  • werden gehunfähige hemiparetische Patienten mit Hilfe eines pneumatischen Gurtsystems auf ein Laufband gestellt.
  • sind Physiotherapeuten nicht erforderlich.
  • werden in Kombination mit der Bobath-Therapie bessere Behandlungsergebnisse in Bezug auf die Gehfähigkeit erreicht als ohne Laufbandtherapie.
  • wird in erster Linie die Gehgeschwindigkeit trainiert.
  • werden Elemente des repetitiven Trainings angewendet.

Folgendes trifft bei einer Depression nach Schlaganfall nicht zu:

  • Depressionen nach Schlaganfall sind häufig.
  • Depressionen nach Schlaganfall sind einer medikamentösen Therapie zugänglich.
  • Vorzugweise sollten trizyklische Antidepressiva eingesetzt werden.
  • Bei Marcumar-Patienten kann es zu Veränderungen der Plasmawirkspiegel von Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern kommen.
  • Psychotherapeutische Interventionen sind wichtige nicht-medikamentöse Maßnahmen.

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