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Welche der folgenden Aussagen ist richtig?

  • Ein hohes Lebensalter stellt keinen Risikofaktor für suizidales Verhalten dar.
  • Bei den meisten Selbsttötungen liegt keine psychische Erkrankung vor.
  • Wichtigste Ziele der medikamentösen Behandlung während einer suizidalen Krise sind Beruhigung und emotionale Distanzierung.
  • Ein stattgehabter Suizid stellt keine Vorbildfunktion für die Umgebung dar.
  • Weltweit versterben jährlich ca. 100.000 Menschen durch Suizid.

Welche der folgenden Aussagen ist richtig?

  • Selbsttötungsversuche, die unmittelbar vor oder während einer stationären psychiatrischen Behandlung stattfanden, stellen einen erheblichen Risikofaktor für spätere Suizidalität dar.
  • Frauen haben ein höheres Selbsttötungsrisiko als Männer.
  • Frauen wählen in der Regel härtere Suizidmethoden als Männer.
  • Die meisten Menschen, die sich später das Leben nehmen, haben sich im Vorfeld des Suizids niemandem anvertraut.
  • Schlafstörungen und Hoffnungslosigkeit sind kein psychopathologischer Risikofaktor für suizidales Verhalten.

Welche der folgenden Aussagen ist falsch? Die Symptomatik eines ADHS ist gekennzeichnet durch

  • notorische Unruhe.
  • Aufmerksamkeitsstörung.
  • gutes Ansprechen auf Psychostimulanzien.
  • Abhängigkeit vom Lebensalter.
  • Zwangsgedanken und -handlungen.

Welche Aussage trifft nicht zu? Störungen des autistischen Spektrums

  • sind durch eine Störung der sozialen Interaktion gekennzeichnet.
  • gehen häufig in Erkrankungen des schizophrenen Formenkreises über.
  • haben mit hoher Wahrscheinlichkeit eine genetische Ursache.
  • werden zu den tiefgreifenden Entwicklungsstörungen gezählt.
  • weisen eine hohe Komorbidität mit ADHS auf.

Welche Aussage zu Zwangsgedanken ist richtig?

  • In der Regel werden Zwangsgedanken als angemessene Befürchtungen erlebt, so als ob tatsächlich eine Gefahr bestünde.
  • Die Patienten versuchen nicht, die Zwangsgedanken zu unterdrücken oder zu neutralisieren.
  • Die Patienten glauben häufig, dass die Zwangsgedanken durch Fremdbeeinflussung erzeugt werden.
  • Ein typischer Zwangsgedanke ist z.B., von anderen Menschen heimlich beobachtet zu werden.
  • Zwangsgedanken haben häufig sexuelle, obszöne oder aggressive Inhalte.

Welches der folgenden Medikamente eignet sich zur Pharmakotherapie schwerer Zwangsstörungen am ehesten?

  • Escitalopram (Cipralex).
  • Amitriptylin (z.B. Saroten).
  • Reboxetin (Edronax).
  • Lithium (z.B. Quilonum).
  • Quetiapin (Seroquel).

Ein positiver Prädiktor für das Ansprechen auf kognitive Verhaltenstherapie mit Reizkonfrontation bei Zwangsstörungen ist

  • geringe Angst bei Konfrontation mit den Stimuli.
  • wenn Zwangsgedanken im Vordergrund stehen.
  • der Beginn der Erkrankung nach dem 20. Lebensjahr.
  • eine begleitende depressive Symptomatik.
  • magisches Denken.

Welche Aussage ist falsch?

  • Posttraumatische Belastungsstörungen treten häufig als Reaktion auf kritische Lebensereignisse auf.
  • Anpassungsstörungen gehören zu den ätiologisch definierten psychischen Störungen.
  • Geringeres Lebensalter gilt bei Anpassungsstörungen als Risikofaktor für eine Chronifizierung.
  • Der Beginn einer Posttraumatischen Belastungsstörung folgt dem Trauma mit einer Latenz, die Wochen bis Monate dauern kann.
  • Anpassungsstörungen haben eine gute Prognose.

Welche Aussage zur Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörung trifft zu?

  • Mit Expositionsübungen sollte möglichst schon in der ersten Therapiesitzung begonnen werden.
  • Mittel der Wahl sind Neuroleptika.
  • Ziel der Behandlung ist, dass der Patient das traumatische Erlebnis vergisst.
  • Bislang existieren kaum Untersuchungen, sodass keine klaren Empfehlungen möglich sind.
  • Therapie der Wahl sind traumafokussierte Verfahren der kognitiven Verhaltenstherapie und das Eye Movement Desensitization and Reprocessing.

Welche Aussage zur Diagnostik von Anpassungsstörungen ist falsch?

  • Die Diagnose wird vor allem dann verwendet, wenn die Kriterien für eine spezifische Störung nicht erfüllt sind.
  • Zur Diagnosestellung ist eine zeitliche Abhängigkeit zwischen Stressor und Symptomatik von wenigen Tagen erforderlich.
  • Ängste können typische Symptome sein.
  • Verhaltensauffälligkeiten wie z.B. aggressives Verhalten können typische Symptome sein.
  • Die Symptomatik dauert in der Regel nicht länger als sechs Monate nach Ende der Belastung oder ihrer Folgen an.

Welche der folgenden Aussagen ist falsch? Zu den extrapyramidalmotorischen Nebenwirkungen hochpotenter Neuroleptika gehören

  • Frühdyskinesie.
  • Akathisie.
  • Parkinsonoid.
  • Achalasie.
  • Spätdyskinesie.

Welcher Begriff charakterisiert ein so genanntes Negativsymptom der Schizophrenie?

  • Sozialer Rückzug.
  • Halluzinationen.
  • Störungen des Ich-Erlebens.
  • Störungen inhaltlichen Denkens.
  • Psychomotorische Erregung.

Welche Aussage trifft nicht zu? Die Agoraphobie mit Panikstörung ist gekennzeichnet durch

  • Starke Angst bei dem Versuch, das eigene Haus zu verlassen und sich in öffentliche Situationen zu begeben.
  • Vermeidung der angstauslösenden Situationen.
  • Befürchtungen, bei auftretender Angst hilflos zu sein („in der Falle zu sitzen“).
  • Angst vor der Beobachtung und Bewertung durch andere Menschen.
  • Im Krankheitsverlauf gehen plötzlich auftretende Panikattacken der Entwicklung des Vermeidungsverhaltens in den meisten Fällen voraus.

Welche Aussage ist falsch? Wichtige Differenzialdiagnosen bei akut auftretenden Angst- und Panikattacken sind:

  • Hyperthyreose.
  • Migräne.
  • Einnahme von ZNS stimulierenden Substanzen.
  • Plötzliches Absetzen nach längerer Einnahme von Benzodiazepinen.
  • Fokale epileptische Anfälle.

Welche Antwort ist falsch? Das sog. „Teufelskreismodell der Angst- und Panikattacken“ ist ein Modell

  • das die neurobiologischen Ursachen der Angst erklären kann.
  • das psychophysiologische Prozesse verdeutlicht, die bei aufkommenden Ängsten zu einer Intensivierung des Angsterlebens führen können.
  • das zur Begründung des Einsatzes verhaltenstherapeutischer Verfahren herangezogen werden kann.
  • das hilft, die Rolle der subjektiven Bewertung von körperlichen Missempfindungen zu verdeutlichen.
  • das dem Patienten generell ein verbessertes Verständnis seiner Angst- und Panikattacken erleichtern kann.

Zu den selektiven Wiederaufnahmehemmern zählt nicht:

  • Sertralin.
  • Trimipramin.
  • Paroxetin.
  • Fluoxetin.
  • Citalopram.

Welche Aussage zur Symptomatik depressive Störung ist falsch?

  • Ein häufiges Symptom ist die Antriebsminderung.
  • Ein häufiges Symptom ist die Schlafstörung.
  • Ein häufiges Symptom ist die Pseudodemenz.
  • Ein häufiges Symptom ist die Inkohärenz des Denkens.
  • Ein häufiges Symptom ist die Niedergestimmtheit.

Welche Aussage trifft nicht zu?

  • Depressionen treten in der Regel als Phasen oder Episoden auf.
  • Die Dauer einer unbehandelten Episode darf mit 6–8 Monaten angenommen werden.
  • Zu Rezidiven kommt es nach einer Ersterkrankung bei mindestens 50% der behandelten depressiven Patienten.
  • Bei mittelgradigen und schweren Formen der Depression sind Antidepressive einer alleinigen psychotherapeutischen Behandlung überlegen.
  • Genetische Aspekte spielen für die Ätiologie der Depression keine Rolle.

Welche Aussage trifft nicht zu?

  • Mittel der Wahl bei dissoziativen Störungen sind Antipsychotika.
  • Psychotherapie ist indiziert bei dissoziativen Störungen.
  • Organische psychische Störungen müssen bei dissoziativen Störungen ausgeschlossen werden.
  • Bei depressiven Episoden können dissoziative Symptome vorkommen.
  • Therapie der Wahl bei dissoziativen Störungen ist die Psychotherapie.

Welche Aussage trifft zu?

  • Die somatoforme Schmerzstörung ist eine dissoziative Störung.
  • Die Borderlinestörung gehört zu den dissoziativen Störungen.
  • Die psychogene Lähmung ist eine dissoziative Störung.
  • Depressive Symptome treten bei dissoziativen Störungen immer auf.
  • Bei der dissoziativen Bewegungsstörung sind auch die Reflexe nicht erhalten.
  • ((Text von 2. NL übernehmen; aktuelle Nummern ANR usw. folgen noch)) Therapie-Handbuch – CME-Fragen zur 9. Nachlieferung Fragen zu Kapitel Q Psychische Krankheiten Es ist immer nur eine Antwort pro Frage zutreffend. Einsendeschluss ist der 20.08.2010. Wenn Sie mindestens 70% der Fragen korrekt beantwortet haben, erhalten Sie 2 CME-Punkte. Bei richtiger Beantwortung von 100% der Fragen bekommen Sie 3 CME-Punkte.

Für die medikamentöse Unterstützung des entwöhnungswilligen Rauchers sind in Deutschland zugelassen: (1.) L-Dopa; (2.) Bupropion; (3.) Silberacetat; (4.) Nikotinkaugummi sowie (5.) Varenicline.

  • 1 und 2 sind richtig.
  • 3 und 4 sind richtig.
  • 3, 4 und 5 sind richtig.
  • 1, 2 und 3 sind richtig.
  • 2, 4 und 5 sind richtig.

Raucherentwöhnungsgruppen enthalten folgende Therapiebausteine: (1.) Selbstbeobachtung; (2.) Selbstbelohnung; (3.) Hypnose; (4.) soziale Kontrakte; (5.) kognitive Rückfallbewältigung sowie (6.) „Cue exposure“.

  • 1, 2, 4 und 5 sind richtig.
  • 2, 4, 5 und 6 sind richtig.
  • 3, 4 und 5 sind richtig.
  • 1, 2 und 6 sind richtig.
  • 2, 4 und 5 sind richtig.

Welche der folgenden Aussagen treffen zu: (1.) Nikotin ist verantwortlich für die körperliche Abhängigkeit. (2.) Der Fagerström-Test misst die Stärke der Nikotinabhängigkeit. (3.) Die Zahl der Zigaretten ist kein notwendiges Kriterium für eine Abhängigkeitsdiagnose. (4.) Der Fagerström-Test lässt sich für die Therapieplanung einsetzen.

  • 1 und 2 sind richtig.
  • 3 und 4 sind richtig.
  • 2, und 4 sind richtig.
  • 1, 3 und 4 sind richtig.
  • 1 bis 4 sind richtig.

Als typische Abstinenzsymptome bei einer Nikotinabhängigkeit gelten (1.) Tremor; (2.) Schlafstörungen; (3.) Appetitsteigerung; (4.) Craving (Rauchverlangen) und (5.) Temperaturanstieg.

  • 1 und 2 sind richtig.
  • 2, 3 und 4 sind richtig.
  • 3, 4 und 5 sind richtig.
  • 1, 2 und 5 sind richtig.
  • 2, 4 und 5 sind richtig.

Welche Aussage ist falsch?

  • Die COPD ist eine der tabakbezogenen Haupttodesursachen.
  • Etwa 60% aller Raucher sind abhängig.
  • Der Raucher verringert seine Lebenserwartung um ca. 15 Jahre.
  • Der Tabakkonsum in der Jugend ist mit dem Auftreten von psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter assoziiert.
  • Der ärztliche Ratschlag erhöht die Aufhörwahrscheinlichkeit des Rauchers.

Zu den 5 „R“ der Motivationsarbeit gehört nicht:

  • Relevanz herstellen.
  • Risiken benennen.
  • Belohnungen aufzeigen.
  • Ängste besprechen.
  • Relevante Beziehungen nutzen.

Die Diagnose einer Tabakabhängigkeit (F17.2) verlangt: (1.) drei von sechs Symptomen im Verlauf des letzten Jahres; (2.) körperliche Entzugssymptome bei Abstinenzbeginn; (3.) vergebliche Abstinenzversuche; (4.) starkes Verlangen oder eine Art Zwang, Tabak zu konsumieren; (5.) einen Tabakkonsum schon am Morgen sowie (6.) einen anhaltenden Tabakkonsum trotz eindeutig schädlicher Folgen.

  • 1, 2, 4 und 6 sind richtig.
  • 2, 4, 5 und 6 sind richtig.
  • 3, 4 und 5 sind richtig.
  • 1, 2 und 6 sind richtig.
  • 4, 5 und 6 sind richtig.

Wie viele Personen sterben pro Jahr an den Folgen des Tabakkonsums in Deutschland?

  • Ca. 3300.
  • Ca. 10.000.
  • Ca. 42.000.
  • Ca. 110.000.
  • Ca. 250.000.

Welche Aussage ist falsch?

  • Bupropion ist ein monzyklisches Antidepressivum.
  • Varenicline stimuliert den nikotinergen Acetylcholinrezeptoren.
  • Nikotin kann per Inhaler zugeführt werden.
  • Die Kombination diverser Nikotinersatzmittel wird in den Leitlinien im Einzelfall empfohlen.
  • Der Einsatz von Varenicline kann mit Bupropion kombiniert werden.

Die Diagnostik des Rauchers umfasst: (1.) die Rauchanamnese (Dauer, Umfang); (2.) die Messung der CO-Konzentration in der Ausatemluft; (3.) die Erfassung tabakassoziierter Beschwerden; (4.) Informationen über Vorteile der Abstinenz sowie (5.) eine Erörterung der individuellen Ängste vor der Abstinenz.

  • 1 und 2 sind richtig.
  • 3 und 4 sind richtig.
  • 3, 4 und 5 sind richtig.
  • 1, 2 und 3 sind richtig.
  • Alle sind richtig

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