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Welche Aussage trifft zu? Ursächlich für eine Hitzesynkope (Hitzeohnmacht) ist

  • Fehlender Volumen- und Flüssigkeitsersatz bei andauernder Hitzeexposition.
  • Starke Sonneneinstrahlung auf den ungeschützten Kopf.
  • Starke Hitzeexposition und Wärmestau in Kombination mit orthostatischer Beanspruchung.
  • Starkes Schwitzen im Rahmen schwerer körperlicher Arbeit.
  • Erstgradige Verbrennung der Haut durch Sonnenbrand.

Welche Antwort trifft nicht zu? Zu den zwingend notwendigen Erstmaßnahmen zur Behandlung einer Hitzeschädigung gehören

  • Verabreichung von elektrolythaltigen Getränken zur Wasser- und Elektrolytsubstitution.
  • Entfernung warmer Kleidung.
  • Sauerstoffgabe über eine Nasensonde.
  • Kühlung des Patienten und insbesondere des Kopfes mit kaltem Wasser und feuchten Tüchern.
  • Stabilisierung der Kreislaufsituation, ggf. auch durch intravenöse Flüssigkeitssubstitution und Verbringen des Patienten in Schocklagerung.

Welche Antwort trifft zu? Bei Anzeichen von Hirndruck, welcher im Verlauf einer Hitzeschädigung auftreten kann, sollten folgende Therapiemaßnahmen eingeleitet werden:

  • Antikonvulsive Therapie mit Diazepam 10–20 mg.
  • Forcierte Diurese, ggf. in Kombination mit einer maschinellen Hyperventilation.
  • Kortisonstoßtherapie.
  • Hämodialyse.
  • Kühlung des Patienten und insbesondere des Kopfes.

Welcher der folgenden Faktoren wird nicht zur Prognoseerstellung der Sterbewahrscheinlichkeit bei Verbrennungen verw

  • endet?

    • Alter.
    • Geschlecht.
    • Verbrannte Körperoberfläche in Prozent.
    • Inhalationstrauma.
    • Hirndruck.

    Welches der folgenden Umstände ist keine Indikation zur Verlegung in ein Schwerstverbranntenzentrum?

    • Inhalationstrauma.
    • Elektrische Verletzung.
    • Mechanische Begleitverletzung.
    • Mehr als 10% KOF erstgradige Verbrennung.
    • Mehr als 20% KOF zweitgradige Verbrennung.

    In den Tagen 3 bis 5 kommt es bei Verbrennungspatienten zu ein Polyurie aufgrund

    • des Hb-Abfalls.
    • des Elektrolytmangels.
    • einer Störung des Säure-Basen-Haushalts.
    • der Ödemrückresorbtion.
    • eines Blutdruckanstieges.

    Ab wieviel Prozent verbrannter KOF ist die Schocktherapie beim Erwachsenen obligat?

    • 8%.
    • 15%.
    • 20%.
    • 23%.
    • 31%.

    Ab welche Strahlendosis tritt das akute Strahlensyndrom auf?

    • 0,25 Sv.
    • 0,5 Sv.
    • 1 Sv.
    • 3 Sv.
    • 5 Sv.

    Das akute Strahlensyndrom besteht aus

    • Fieber, Schüttelfrost, Petechiae und Kniegelenksschmerzen
    • Sehstörungen und kognitiven Störungen mit Desorientierung
    • Kopfschmerzen, Übelkeit, Brechreiz, Abgeschlagenheit und Appetitmangel.
    • Dyspnoe, Ikterus und Zyanose.
    • Fieber, Abgeschlagenheit und Dyspnoe.

    Bei gleichzeitigen chemischen und thermischen Schäden

    • müssen die Strahlenschäden zuerst behandelt werden.
    • sind Maßnahmen der ersten Hilfe erforderlich.
    • ist die Prognose so schlecht, dass nur palliative Maßnahmen wie Analgesie Sinn machen.
    • ist eine Dekontamination nicht erforderlich.
    • erfolgt zuerst eine Heparinisierung.

    Welche Aussage zu der Prognose nach einer Schädel-Hirn-Verletzung ist nicht richtig?

    • Das Alter geht quadratisch in Prognose nach einem Schädel-Hirn-Trauma ein.
    • Durch Intubation bei einem GCS < 9 wird das Risiko einer Hypoxie vermindert.
    • Blutstillung bei stark blutenden Kopfplatzwunden oder Blutungen im Nasen-Rachen-Raum reduziert das Risiko einer Hypotonie.
    • Primär ausgefallene Hirnstammreflexe sprechen für eine schlechte Prognose.
    • Der rasche Transport mit einem Rettungshubschrauber verbessert die Prognose.

    Welche Aussage zur Glasgow-Koma-Skala (GCS) ist richtig?

    • Die GCS ist ausschließlich präklinisch in der Einschätzung der Schwere einer Schädel-Hirn-Verletzung evaluiert.
    • Ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma liegt bei einem GCS von 13 vor.
    • Der GCS kann bei bewusstlosen Patienten nicht erhoben werden.
    • Bei einer Halbseitenlähmung wird der „motor score“ der gelähmten Seite dokumentiert.
    • Ein Patient im Mittelhirnsyndrom mit Beugesynergismen hat einen GCS von 4.

    Welche Aussage zur Messung des intrakraniellen Druckes ist falsch?

    • Eine Messung des intrakraniellen Druckes sollte bei allen Patienten mit einem schweren Schädel-Hirn-Trauma und einem auffälligem initialen CT-Befund erfolgen.
    • Eine Messung des intrakraniellen Druckes sollte bei Patienten mit einem schweren Schädel-Hirn-Trauma und einem normalen initialen CT erfolgen, sofern sie älter als 40 Jahre sind und kreislaufinstabil.
    • Die Messung des intrakraniellen Druckes ist erforderlich, um den zerebralen Perfusionsdruck über 80 mmHg zu halten.
    • Auf einen intrakraniellen Druck von 25 mmHg muss reagiert werden.
    • Die Druckmessung über eine Ventrikeldrainage ist die billigste Methode und sollte als Standard verwendet werden.

    Ein erhöhter intrakranieller Druck muss mit folgenden Maßnahmen behandelt werden?

    • Forcierte Hyperventilation (paCO2 < 30 mmHg).
    • Muskelrelaxation.
    • Infusion isotoner Lösungen.
    • Barbituratkoma.
    • Hypothermie (< 350 C).

    Welche Aussage zur operativen Therapie von Schädel-Hirn-Verletzungen ist falsch?

    • Bei einer Impressionsfraktur von mehr als 1 cm sollte die operative Hebung erfolgen.
    • Bei Patienten mit einem traumatischen, raumfordernden Prozess im Bereich der hinteren Schädelgrube auf dem CT (Kompression, Verlagerung oder Verschiebung des 4. Ventrikels, eine Kompression der basalen Zisternen oder das Vorliegen eines Hydrozephalus) sollte eine operative Intervention erfolgen.
    • Patienten mit einem GCS von 6–8 mit frontalen oder temporalen Kontusionen von mehr als 20 ml Volumen sowie einer Mittellinienverlagerung von mehr als 4 mm und/oder einer Kompression der basalen Zisternen auf dem CT sollten operativ behandelt werden.
    • Bei einer Liquorrhö sollte eine Infektionsprophylaxe bis zur operativen Versorgung erfolgen.
    • Bei allen Patienten mit einem akuten Subduralhämatom und einer operativen Indikation sollte der Eingriff so rasch wie möglich erfolgen.

    Welche Aussage zur Rehabilitation nach Schädel-Hirn-Verletzungen ist falsch?

    • Die Verlegung in eine Rehabilitationsklinik sollte so früh wie möglich, ggf. noch während der intensivmedizinischen Phase erfolgen.
    • Die Replantation des Knochendeckels nach dekompressiver Kraniektomie sollte aus kosmetischen und funktionellen Gründen in jedem Fall erfolgen.
    • Bei Patienten mit einem Stillstand des Rehabilitationsprozesses sollte ein CT zum Ausschluss eines Hydrozephalus erfolgen.
    • Bei Patienten mit einem Stillstand des Rehabilitationsprozesses sollte eine endokrinologische Diagnostik zum Ausschluss einer hypophysären Störung erfolgen.
    • Das Outcome der Patienten wird standardisiert mit der Glasgow-Outcome-Skala (GOS 3–15) erfasst.

    Welche Aussage zur Diagnostik von Patienten mit Schädel-Hirn-Verletzungen ist falsch?

    • Jeder nicht ansprechbare Patient mit einer Kopfverletzung muss mit einer Zervikalorthese versorgt und auf einer Vakuummatratze transportiert werden.
    • Es muss eine ausführliche (Fremd)Anamnese erhoben werden, um den Unfallzeitpunkt, -mechanismus und Verlauf der neurologischen Ausfälle zu eruieren.
    • Es sollte unmittelbar die Versorgung mit einem Blasenkatheter erfolgen.
    • Die radiologische Diagnostik beinhaltet ein CT des kranio-zervikalen und zerviko-thorakalen Überganges.
    • Bei fehlenden Frakturen und neurologischen Ausfällen muss eine MRT-Untersuchung erfolgen.

    Bei primär komplettem Querschnittssyndrom ist welches Vorgehen nicht erforderlich?

    • Überwachung auf einer Intensivstation bei einem Querschnittssyndrom oberhalb von Th6.
    • Ultrahochdosierte Kortikoidtherapie.
    • Frühzeitige Thromboseprophylaxe.
    • Routinemäßige Beatmung bei einem Querschnittssyndrom oberhalb von C5.
    • Operative Versorgung einer instabilen Fraktur.

    Eine raumfordernde posttraumatische Blutung zwischen Dura mater und Innenseite der Schädelkalotte bezeichnet man als

    • Subarachnoidalblutung.
    • Kontusionsblutung.
    • Subduralblutung.
    • Epiduralblutung.
    • intrazerebrale Blutung.

    Die NASCIS-III-Studie hat gezeigt, dass durch die Gabe von Methylprednisolon am Unfallort das Outcome nach spinalen Verletzungen verbessert werden kann. Der initiale Bolus beträgt

    • 10 mg/kg KG.
    • 30 mg/kg KG.
    • 50 mg/kg KG.
    • 100 mg/kg KG.
    • 300 mg/kg KG.

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