© 2020 by Elsevier GmbH

Bitte nutzen Sie das untenstehende Formular um uns Kritik, Fragen oder Anregungen zukommen zu lassen.

Willkommen

Mehr Informationen

B978-3-437-44433-3.00019-2

10.1016/B978-3-437-44433-3.00019-2

978-3-437-44433-3

Organ:LeitmerkmaleLeitmerkmale von Organgruppen.System:lymphatisches, LeitmerkmaleSinnesorgan:LeitmerkmalePlazenta:LeitmerkmaleNiere:LeitmerkmaleNervengewebe:LeitmerkmaleLeber:LeitmerkmaleKnochenmark:LeitmerkmaleHaut:LeitmerkmaleHarnweg:LeitmerkmaleGeschlechtsorgan:LeitmerkmaleDrüsengewebe, LeitmerkmaleDarm:LeitmerkmaleBrustdrüse:LeitmerkmaleBlut:Leitmerkmale

Tab. 19.1
Organgruppe/System Leitmerkmale
lymphatisches System dichte Ansammlung von lymphatischen Zellen, oft Follikel und oft umgeben von Bindegewebskapseln
Blut, Knochenmark Überwiegen von Blutzellen, einzeln oder gruppiert
respiratorisches System Schleimhaut mit Flimmerepithel, Knorpel; in der Lunge vor allem Alveolen
Darm typischer vierschichtiger Wandaufbau
Leber radiäre epitheliale Zellstränge, dazwischen Kapillaren (Sinusoide), Periportalfelder
exokrines Drüsengewebe Endstücke, Ausführungsgangsystem
endokrines Drüsengewebe Zellbalken oder Follikel, keine Gänge, zahlreiche Kapillaren
Niere, Harnwege Glomeruli, Tubuli, Übergangsepithel
Geschlechtsorgane Mann Tubuli seminiferi, Spermien, Gangsystem mit typischem Epithel (oft zweireihig, oft Stereozilien)
Geschlechtsorgane Frau Ovarialfollikel; Tube mit gefälteltem Epithel und Uterus mit gewundenen Drüsen
Brustdrüse Gangsystem und Endstücke in Binde- und Fettgewebe; tubuloalveoläre Drüse mit apokriner Sekretion (laktierend)
Plazenta verzweigte Zotten in einem blutgefüllten, kavernösen Hohlraum
Haut verhorntes mehrschichtiges Plattenepithel, Haare, Hautdrüsen
Sinnesorgane Sinnesepithelien
peripheres Nervengewebe Nervenzellen, Nervenfasern, Bindegewebe
zentrales Nervengewebe graue und weiße Substanz, oft in Schichten angeordnete Nervenzellen

Leitmerkmale von Organen.Uterus:LeitmerkmaleUterus:LeitmerkmaleTrachea:LeitmerkmaleTrachea:LeitmerkmaleThymus:LeitmerkmaleThymus:LeitmerkmaleTestis:LeitmerkmaleTestis:LeitmerkmaleSpinalganglion:LeitmerkmaleSpinalganglion:LeitmerkmaleSpeicheldrüse:LeitmerkmaleSpeicheldrüse:LeitmerkmaleSchilddrüse:LeitmerkmaleSchilddrüse:LeitmerkmaleRückenmark:LeitmerkmaleRückenmark:LeitmerkmaleProstata:LeitmerkmaleProstata:LeitmerkmalePankreas:LeitmerkmalePankreas:LeitmerkmaleOvar:LeitmerkmaleOvar:LeitmerkmaleÖsophagus:LeitmerkmaleÖsophagus:LeitmerkmaleNerv:LeitmerkmaleNerv:LeitmerkmaleNebenschilddrüse:LeitmerkmaleNebenschilddrüse:LeitmerkmaleNebenniere:LeitmerkmaleNebenniere:LeitmerkmaleNase:LeitmerkmaleNase:LeitmerkmaleMilz:LeitmerkmaleMilz:LeitmerkmaleMamma:LeitmerkmaleMamma:LeitmerkmaleMagen:LeitmerkmaleMagen:LeitmerkmaleLymphknoten:LeitmerkmaleLymphknoten:LeitmerkmaleLeber:LeitmerkmaleLeber:LeitmerkmaleKolon:LeitmerkmaleKolon:LeitmerkmaleKnochenmark:LeitmerkmaleKnochenmark:LeitmerkmaleKleinhirn:LeitmerkmaleKleinhirn:LeitmerkmaleIsokortex:LeitmerkmaleIsokortex:LeitmerkmaleInnenohr:LeitmerkmaleInnenohr:LeitmerkmaleHypophyse:LeitmerkmaleHypophyse:LeitmerkmaleHoden:LeitmerkmaleHoden:LeitmerkmaleHarnweg:LeitmerkmaleHarnweg:LeitmerkmaleGebärmutter:LeitmerkmaleGebärmutter:LeitmerkmaleGallenblase:LeitmerkmaleGallenblase:LeitmerkmaleEpithelkörperchen:LeitmerkmaleEpithelkörperchen:LeitmerkmaleEndhirn:LeitmerkmaleEndhirn:LeitmerkmaleEileiter:LeitmerkmaleEileiter:LeitmerkmaleEierstock:LeitmerkmaleEierstock:LeitmerkmaleDünndarm:LeitmerkmaleDünndarm:LeitmerkmaleBlutausstrich:LeitmerkmaleBlutausstrich:LeitmerkmaleAuge:LeitmerkmaleAuge:LeitmerkmaleTonsilla:palatinaTonsilla:lingualisTonsilla:pharyngeaGlandula:vesiculosaTuba:uterinaGanglion:vegetatives

Tab. 19.2
Gruppe/System Organ/Präparat Leitmerkmale zur Differenzierung
lymphatisches System Thymus Rinde/Mark; Hassall-Körper
Milz Malpighi-Körper, periarterielle Lymphozytenscheiden um Zentralarterien, Pulpastränge
Lymphknoten Randsinus, Rinde/Mark, Rinde mit sekundären Lymphfollikeln
Tonsilla palatina unverhorntes Plattenepithel, tiefe Krypten, viele Lymphfollikel, Durchwanderungszonen, Detritus
Tonsilla lingualis unverhorntes Plattenepithel, flache Krypten, basal münden Drüsen
Tonsilla pharyngea Flimmerepithel, keine typischen Krypten
Blut/Knochenmark Blutausstrich viele Erythrozyten, typische Leukozyten
Knochenmark Knochenbälkchen, viele verschiedene Entwicklungsstadien der Blutzellen, Megakaryozyten, Erythrozytengruppen mit Kernen in der Nähe der Sinus, Fettzellen
respiratorisches System Trachea Flimmerepithel, Hufeisenknorpel
Lunge Alveolen, Bronchien, Bronchiolen
Darm Ösophagus sternförmiges Lumen, unverhorntes mehrschichtiges Plattenepithel, Drüsen in Submukosa
Magen
  • gemeinsam: Foveolae gastricae, hochprismatisches einschichtiges Oberflächenepithel

  • Kardia: Foveolae (13), Kardiadrüsen

  • Fundus/Korpus: Foveolae (15), Magendrüsen mit typischen Belegzellen, Nebenzellen, Hauptzellen

  • Pylorus: Foveolae (12), geknäulte tubulöse Pylorusdrüsen, oft Lymphfollikel, dicke Muskularis

Dünndarm
  • gemeinsam: Kerckring-Falten und Zotten, Enterozyten mit Mikrovilli

  • Duodenum: hohe Falten, Brunner-Drüsen

  • Jejunum: mittelhohe Falten, keine Brunner-Drüsen, nur kleine Noduli lymphatici aggregati

  • Ileum: niedrige Falten, typische Peyer-Plaques (gegenüber Mesenterium!)

Kolon
  • gemeinsam: keine konstanten Falten, keine Zotten, nur Krypten

  • Kolon: viele Becherzellen, evtl. keine Längsschicht der Muskularis im Schnitt

  • Appendix: zirkulär verteilte Lymphfollikel, Muskularis mit Ring- und Längsschicht

exokrines Drüsengewebe Speicheldrüsen
  • Gl. parotis: serös, Fettzellen

  • Gl. submandibularis: seromukös

  • Gl. sublingualis: mukoserös

Pankreas seröse Drüse, zentroazinäre Zellen, Langerhans-Inseln, Streifenstücke fehlen
Leber und Gallenblase Leber Leberläppchen (Zentralvene), Periportalfeld mit interlobulärer Arteriole, Vene, Gallengang und Lymphgefäß
Gallenblase Schleimhautfalten mit einschichtigem, hochprismatischem Epithel; keine Muscularis mucosae, Muskularis, dicke Subserosa
endokrines Drüsengewebe Hypophyse typische Form, Adeno-/Neurohypophyse
Schilddrüse Follikel mit Kolloid, parafollikuläre Zellen
Nebenschilddrüse Epithelzellhaufen, umgeben von Gefäßen, oft von Bindegewebskapsel umgeben, evtl. Schilddrüsengewebe mit angeschnitten
Nebenniere Rinde/Mark: Rinde mit epithelartigen Zellen („GFR-Zonen“) und Gefäßen, Mark mit polygonalen endokrinen Zellen, einigen großen Nervenzellen, Drosselvenen
Niere, Harnwege Niere Rinde/Mark, Glomeruli, Tubuli, Sammelrohre
ableitende Harnwege
  • gemeinsam: Übergangsepithel

  • Urether: sternförmiges Lumen (quer), 2–3 Muskelschichten

  • Blase: Falten, mehrere Schichten unterschiedlich ausgerichteter Muskelzellbündel

Geschlechtsorgane Mann Hoden Tubuli seminiferi, Leydig-Zellen, Spalten des Rete testis
Gangsystem
  • Ductuli efferentes: „zahnradartiger Querschnitt“, ein- bis mehrreihiges Epithel, Kinozilien

  • Ductus epididymidis: zweireihiges, hochprismatisches Epithel, Stereozilien, evtl. Spermien im Lumen

  • Ductus deferens: zweireihiges Epithel mit Stereozilien, sehr dicke dreischichtige Muskelwand

Gl. vesiculosa ein langer Drüsenschlauch, komplexe Faltenstruktur der Schleimhaut, ein-/zweireihiges prismatisches Epithel
Prostata verzweigte tubuloalveoläre Drüsen, oft Prostatasteine, glatte Muskelzellen im Stroma
Geschlechtsorgane Frau Ovar Ovarialfollikel, Rinde/Mark
Tuba uterina sternförmiges Lumen (quer), stark gefaltete Schleimhaut, lockere Tunica muscularis mit vielen Gefäßen
Uterus sehr dicke Schicht aus glatter Muskulatur (Myometrium), Schleimhaut (Endometrium mit tubulösen Drüsen) mit Basalis und Funktionalis
Portio Übergang einer zerklüfteten Oberfläche mit Drüsenepithel (Zervixepithel) in mehrschichtig unverhorntes Epithel, Ovula Nabothi
Brustdrüse Mamma non-lactans Gangsystem mit rudimentären Endstücken, kollagenes Bindegewebe, Fettgewebe
Mamma lactans tubuloalveoläre Endstücke, apokrine Sekretion
Plazenta viele stark verzweigte Zotten in einem kavernösen Raum; Zottenoberfläche mit Synzytiotrophoblast bedeckt; evtl. Chorion-, Amnion- und Deziduaanschnitte
Haut Fingerbeere Leistenhaut ohne Haare, Talg- und Duftdrüsen, aber mit ekkrinen Schweißdrüsen, sehr dicke Hornschicht
Achselhaut Felderhaut (dünne Hornschicht), einzelne Haare, viele apokrine Duftdrüsen
Kopfhaut Felderhaut, viele Haare, keine Duftdrüsen
Sinnesorgane Auge Bulbus (ant./post.), Retina
Innenohr Corti-Organ, Otolithen, Crista ampullaris
Nase Nasenstruktur, respiratorisches Epithel, Riechepithel mit typischer Struktur
peripheres Nervengewebe Nerv bindegewebige Unterteilung, Fasern, in Standardfärbungen wirken Hüllen um die Fasern oft „leer“, da das Fett herausgelöst ist
Spinalganglion runde Nervenzellperikarya (pseudounipolare Ganglienzellen), Kerne zentral, Hüllzellen, Fasern
vegetatives Ganglion multipolare Nervenzellen mit ovalen bis runden Perikarya, Kerne exzentrisch, Hüllzellen, Fasern
zentrales Nervengewebe Rückenmark Schmetterlingsform der grauen Substanz, motorische Vorderhornzellen
Kleinhirn Rinde/Marklager, typische 3 Schichten (Molekularschicht, Purkinje-Zell-Schicht, Körnerzellschicht)
Endhirn (Isokortex) Rinde/Marklager, 6 Zellschichten, große Pyramidenzellen in Schicht V

Differenzialdiagnose histologischer Präparate

T. Deller

  • 19.1

    Untersuchungsablauf637

  • 19.2

    Diagnosestellung638

Das Erkennen von Organen und Strukturen in histologischen Präparaten ist eine der zentralen Fertigkeiten, die Studierende im Rahmen des Kurses der Zytologie, Histologie und mikroskopischen Anatomie erwerben sollen. Hierzu muss man ein Lichtmikroskop bedienen können, mit den Grundsätzen der histologischen Färbemethoden vertraut sein und systematisch ein mikroskopisches Präparat durchmustern und untersuchen können. Schließlich müssen die Informationen zusammenfügt und die Gewebs- und Organdiagnose gestellt werden.

Diese Fertigkeiten erfordern teilweise praktische Übungen am Mikroskop und genügend Zeit, um ausreichend Erfahrungen zu sammeln. Neben dem geschulten und geübten Auge, das auch den erfahrenen Anatomen und Pathologen auszeichnet, ist aber gerade eine systematische Herangehensweise für eine Diagnosestellung bedeutsam. Diese Herangehensweise kann erlernt und geübt werden. Der Diagnoseprozess ist normalerweise zweistufig:

  • systematisches Sammeln von Informationen (Untersuchungsalgorithmus)

  • Interpretation der gesammelten Informationen und Diagnosestellung

Untersuchungsablauf

Histologische Präparate sollten immer mit der gleichen Routine betrachtet und untersucht werden, damit keine wesentlichen Strukturen übersehen werden:Präparate:UntersuchungsablaufHistologie:Untersuchungsablauf
Schritt 1: mit bloßem Auge
Das Präparat wird mit bloßem Auge betrachtet, weil dadurch bereits erste wichtige Informationen gewonnen werden können. Orientierende Fragen sind:
  • Welche Größe hat das Präparat?

  • Welche Form hat das Präparat?

Gibt es Merkmale, die bereits jetzt die Diagnose erlauben (z. B. vordere Augenhälfte)?
Schritt 2: niedrige Vergrößerung
Das Präparat wird bei niedriger Vergrößerung betrachtet, weil nur bei niedrigen Vergrößerungen die Gliederungsprinzipien von Geweben sichtbar werden (z. B.: Mark und Rinde; Schichten aus Epithel-, Binde- und Muskelgewebe). Fragen sind:
  • Wie ist das Präparat orientiert? Wo sind „oben“ und „unten“?

  • Welche Färbung wurde verwendet (H. E., Azan, Spezialfärbung)?

  • Ist das Präparat ein Quer- oder ein Längsschnitt durch ein Gewebe?

  • Wie ist der Rand des Präparats aufgebaut? Schnittkante oder Epithel?

  • Gibt es eine unmittelbar sichtbare Gliederung des Präparats?

  • Gibt es Artefakte?

Schritt 3: mittlere Vergrößerung
Das Präparat wird bei niedriger/mittlerer Vergrößerung systematisch analysiert, indem man es mäanderförmig von einer Ecke („links oben“) zur anderen Ecke („rechts unten“) durchmustert. Dies geht bei mittleren Vergrößerungen recht schnell und man kann die wichtigsten Gewebe erkennen und die folgenden Fragen beantworten:
  • Gibt es ein Epithel, Binde-, Muskel-, Nervengewebe?

  • Gibt es Hinweise auf Besonderheiten des Gefäßsystems?

  • Wie sind die einzelnen Gewebe geformt (flächig, gefaltet, tubulös, azinös)?

  • Wie liegen diese Gewebe zueinander (geschichtet, nebeneinander, durchmischt, …) und zum Gefäßsystem?

  • Gibt es eine erkennbare Ausrichtung der Zellen innerhalb eines Gewebes?

  • Gibt es innerhalb des Präparats Einschlusskörper oder besondere Strukturen (z. B. Prostatasteine, Hassall-Körper), die eine Diagnose erlauben?

Schritt 4: hohe Vergrößerung
Nur selten ist es für die Diagnose eines Präparats erforderlich, den Aufbau einzelner Zellen oder die Interzellularsubstanz bei hoher Vergrößerung zu betrachten. Dennoch kann dies hilfreich sein, um bestimmte Zelltypen zu identifizieren und um die folgenden Fragen zu klären:
  • Zellkern: Wie viele Kerne sind es und wo liegen diese innerhalb des Zytoplasmas (z. B. Osteoklasten, Megakaryozyten)?

  • Zytoplasma: innere Struktur (z. B. wabig, Einschlusskörper, basale Querstreifung)?

  • Zellform (z. B. rund, spindelförmig, faserartig) und Zellgröße?

  • Oberfläche: Gibt es Oberflächenspezialisierungen (z. B. Kinozilien)?

  • Struktur der Interzellularsubstanz: geformte Bestandteile (Fasern)?

Schritt 5: von vorne beginnen
Sollte man das Präparat noch nicht erkannt haben, beginnt man erneut bei Schritt 1 (und versucht nicht weiter die Diagnose mithilfe der stärksten Vergrößerung zu stellen).

MERKE

Die Strukturen auf mikroskopischen Präparaten werden erst durch eine histologische Färbung sichtbar. Es ist daher essenziell (!), das Färbemuster der Standardfärbungen H. E. und Azan zu beherrschen und möglichst auch noch einige der anderen Färbungen einordnen zu können (Tab. 1.2).

Die Größe mikroskopischer Strukturen kann mithilfe eines Vergleichsstandards innerhalb der Präparate abgeschätzt werden. Man nutzt Erythrozyten zum Größenvergleich. Die gesunden Erythrozyten haben einen Durchmesser von 7,5 μm und sind in fast allen Geweben zu finden.

Diagnosestellung

Es ist hilfreich, ein unbekanntes Präparat anhand der identifizierten Gewebe zunächst grob einzuordnen und einem Organsystem zuzuordnen. Dazu nutzt man Leitmerkmale, die für diese Organsysteme typisch sind (Tab. 19.1). Nachdem die grobe Einteilung gelungen ist, identifiziert man das Organ anhand von Strukturen, die für dieses Organe typisch sind (Tab. 19.2). Manchmal reicht ein einziges Kriterium aus, um sicher die Diagnose zu stellen (z. B. Brunner-Drüsen oder Glomeruli). In anderen Fällen benötigt man eine Kombination von Kriterien, um die Diagnose sicherzustellen (z. B. Appendix: Darmrohr mit Krypten, zirkuläres lymphatisches Gewebe). In wiederum anderen Fällen hilft auch die Abwesenheit eines Kriteriums weiter (z. B. Kolon: keine Kerckring-Falten). Nutzt man Negativkriterien zur Diagnosestellung, dann sollte man das Präparat allerdings vollständig abgesucht haben.Präparate:DiagnosestellungHistologie:Diagnosestellung
Lernhinweise zu Kapitel 19 ▸ im Anhang

Holen Sie sich die neue Medizinwelten-App!

Schließen