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B978-3-437-41357-5.00025-9

10.1016/B978-3-437-41357-5.00025-9

978-3-437-41357-5

Fragen zu den Buchkapiteln

Kapitel 2: Elemente des Nervensystems und ihre Funktionen
  • 1.

    Welche morphologischen Strukturen beschreiben eine Nervenzelle?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Nervenzellkörper (Soma) mit Zellkern und Perikaryon

  • Fortsätze, die sich morphologisch und funktionell in Axone und Dendriten unterteilen lassen

  • Synapsen, die neuroneuronale und neuromuskuläre Verbindungen herstellen

  • 2.

    Welche Funktionsziele verfolgt der Organismus in Bezug auf die Umwelt?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • sensorisches System:

    • Umweltsensoren (Rezeptoren) zur Aufnahme äußerer Einflüsse

    • Weiterleitung der bioelektrischen Aktivität bis zur Hirnrinde und Verarbeitung zu Empfindungen und Wahrnehmungen

  • motorisches System:

    • Informationsfluss beginnt im Gehirn

    • unter Einbeziehung mehrerer Nervenzellen werden die Skelettmuskeln aktiviert und so u.a. Handlungen in der Umwelt ausgeführt

Kapitel 3: Allgemeine Neurophysiologie
Kapitel 3.1: Ruhemembranpotenzial
Wie entsteht das Ruhemembranpotenzial?
Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Zellmembran

  • Konzentration von K+ im Intra- und Extrazellulärraum

  • erste treibende Kraft, die aus der hohen intrazellulären Konzentration von K+ resultiert

  • selektive Permeabilität der Zellmembran für K+ im Ruhezustand

  • Ausstrom von K+

  • Entwicklung eines negativen Pols im Intrazellulärraum und die daraus entstehende zweite treibende Kraft für K+

  • Gleichgewicht von erster (auswärts gerichteter) und zweiter (einwärts gerichteter) treibender Kraft beim K+-Gleichgewichtspotenzial, das im Wesentlichen dem Ruhemembranpotenzial entspricht

Kapitel 3.5: Aktionspotenzial
Wie entsteht das Aktionspotenzial?
Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Membranschwelle

  • spannungsabhängige Membrankanäle

  • Ionenströme von Natrium- und Kaliumkanälen

  • Eigenschaften von Natrium- und Kaliumkanälen

  • Alles-oder-nichts-Regel

  • absolute und relative Refraktärphase

Kapitel 3.3: Erregungsleitung
Wie lassen sich Nervenfasern unterteilen?
Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Myelinscheide

  • kontinuierliche und saltatorische Erregungsleitung

  • extrazelluläre Potenzialentstehung

  • Leitungsgeschwindigkeit

Kapitel 3.4: Erregungsübertragung
Welche Elementarmechanismen liegen der (chemischen) synaptischen Übertragung zugrunde?
Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Depolarisation des synaptischen Endknopfs durch die über die Nervenfaser einlaufende Erregung

  • Freisetzung von Transmittersubstanzen

  • Bildung eines Transmitter-Rezeptor-Komplexes in der Membran des postsynaptischen Neurons

  • Öffnung von Membrankanälen

  • Entstehung von exzitatorischen und inhibitorischen postsynaptischen Potenzialen entsprechend der Ionenselektivität der Membrankanäle

Kapitel 3.5: Erregungsausbreitung im Neuronenverband
Welche Prinzipien der Erregungsausbreitung im Neuronenverband gibt es?
Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Ausbreitung in unverbundenen Neuronenketten

  • Divergenz

  • Konvergenz

  • Rückwärtshemmung, z.B. auch bei der Renshaw-Hemmung im Rückenmark

  • Vorwärtshemmung, z.B. auch bei der lateralen Hemmung im sensorischen System

  • Neuronenkreise, z.B. auch bei der Gedächtnisbildung

Kapitel 3.6: Physiologie der Gliazellen
Welche Funktionen besitzen Gliazellen im ZNS?
Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • extrazelluläres Ionenmilieu

  • Kaliumpufferung

  • synaptische Transmission

  • Neurotransmitterabbau

Kapitel 3.7: Blut-Hirn-Schranke, Liquor cerebrospinalis
Wo ist die Blut-Hirn-Schranke lokalisiert?
Denken Sie bei der Beantwortung an die Austauschfunktion der Blut-Hirn-Schranke.
Kapitel 3.8: Hirndurchblutung
  • 1.

    Welche Signale erhalten die Gefäße des Gehirns im Rahmen einer funktionellen Aktivierung, die dann zu einer Vasodilatation führen?

Denken Sie bei der Beantwortung an die Angriffspunkte am Gefäßbaum (große bzw. kleine Gefäße).
  • 2.

    Welches Zeitfenster existiert bei einem akuten vollständigen Verschluss einer großen Hirnarterie bis zum Beginn irreversibler Schäden im Gehirngewebe?

Denken Sie bei der Beantwortung an die Wiederbelebungszeit des Gehirns.
Kapitel 4: Sensorisches System
Kapitel 4.1: Somatoviszerale Sensibilität
  • 1.

    Erläutern Sie die Umwandlung eines mechanischen Hautreizes in ein bioelektrisches Signal.

Denken Sie bei der Beantwortung an die Prozesse der Transduktion (→ Rezeptorpotenzial) und Transformation (→ Aktionspotenzial) und berücksichtigen Sie das unterschiedliche Adaptationsverhalten der verschiedenen kutanen Mechanorezeptoren.
  • 2.

    Erläutern Sie das Temperatur-Mess-System der Haut.

Denken Sie bei der Beantwortung an die molekulare Physiologie der Kälte- und Wärme- bzw. Hitzerezeptoren, an deren jeweiligen Empfindlichkeitsbereich und an deren Antwortverhalten bei konstanter Temperatur und bei Temperatursprüngen.
Kapitel 4.2: Nozizeption und Schmerz
  • 1.

    Welche Funktion hat ein primär nozizeptives Neuron?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Transduktion

  • Transformation

  • Konduktion von nozizeptiven Informationen

  • 2.

    Was versteht man unter Hyperalgesie und Allodynie?

Denken Sie bei der Beantwortung an die Mechanismen der Sensibilisierung im nozizeptiven System.
  • 3.

    Welche Regionen des Gehirns sind an der subjektiven Schmerzempfindung beteiligt?

Denken Sie bei der Beantwortung an die verschiedenen Komponenten des Schmerzerlebens.
  • 17.

    Diskutieren Sie die verschiedenen Formen der Schmerztherapie.

Beachten Sie bei der Beantwortung sowohl analgetisch wirksame Medikamente als auch nichtmedikamentöse Therapieverfahren.
Kapitel 4.3: Visuelles System
  • 1.

    Welchen Sehwinkel nimmt der Vollmond ein, und wie groß ist seine Abbildung auf der menschlichen Netzhaut?

  • 2.

    Warum wird der Mensch ohne Taucherbrille unter Wasser ungefähr 45 dpt weitsichtig?

  • 3.

    Welche Faktoren limitieren die Auflösungsgrenze des menschlichen Auges, und wie hoch ist ungefähr seine beste Auflösung?

  • 4.

    Aufgrund welcher optischen und neuronalen Eigenschaften des Auges nimmt die Sehschärfe in der Dämmerung ab?

  • 5.

    Warum ist es sinnvoll, dass im Zentrum der Fovea keine Blauzapfen vorliegen?

  • 6.

    Wie kann irregulärer Astigmatismus korrigiert werden?

  • 7.

    Erklären Sie den Unterschied zwischen echter Weitsichtigkeit (Hyperopie) und Altersweitsichtigkeit (Presbyopie).

  • 8.

    Wie erklären Sie sich, dass emmetrope, presbyope Personen bei guter Beleuchtung oft noch ein Buch lesen können?

  • 9.

    Welche Akkommodationsbreite hat ein kurzsichtiger Patient (–3 dpt), der in allen Entfernungen zwischen 33 und 10 cm scharf sehen kann?

  • 10.

    Was ist der Unterschied zwischen Brennweite und Bildweite?

  • 11.

    Bei einem Unfall werden der rechte Sehnerv und der linke N. oculomotorius durchtrennt. Wie verändert sich dadurch die Pupillenreaktion bei Lichteinfall?

  • 12.

    Unter welchen pathologischen Bedingungen sind die Pupillen üblicherweise immer gleich weit?

  • 13.

    Beschreiben Sie die verschiedenen Lichtempfänger in der Netzhaut, ihren Aufbau, ihre Verteilung und ihre Funktionsweise.

  • 14.

    Wie wird sichergestellt, dass stets genug Sehfarbstoff in den Fotorezeptoren zur Verfügung steht? Bei welchen Krankheiten ist dies nicht der Fall und warum?

  • 15.

    Wie schafft es die Netzhaut, die Information von ca. 120 Millionen Lichtempfängern auf nur 1,2 Millionen Fasern des Sehnervs zu komprimieren?

  • 16.

    Ein farbsinngestörter Führerscheinbesitzer hat einen Auffahrunfall verursacht. Er behauptet, er habe die Bremslichter des Vordermanns nicht gesehen, weil sie unzulässig dunkel seien. An welcher Störung leidet er vermutlich?

  • 17.

    Wie lange muss ein Astronom ungefähr im Dunkeln sitzen, um einen schwach leuchtenden Stern gut erkennen zu können, und welchen Netzhautbereich nutzt er, um diesen Stern dann möglichst deutlich sehen zu können?

  • 18.

    Ein Patient berichtet, seit früher Kindheit blind zu sein. Sein Gesichtsfeld habe sich langsam beidseits konzentrisch eingeschränkt. Welche Verdachtsdiagnose haben Sie, und nach welchen Befunden suchen Sie bei der Augenspiegelung? Welche Tests ordnen Sie an, und wodurch wird Ihre Verdachtsdiagnose erhärtet?

  • 19.

    Beschreiben Sie den neuronalen Mechanismus, mit dem wir bei Betrachtung der raschen Folge unbewegter Bilder beim Fernsehen und Film „scheinbewegte“ Objekte sehen.

  • 20.

    Wie werden Bewegungsrichtungen durch den elementaren Bewegungsdetektor unterschieden?

  • 21.

    Was ist die Definition des Horopters?

  • 22.

    Wodurch entsteht Schielamblyopie?

  • 23.

    Welche Schädigung führt zu einer bitemporalen Hemianopsie (beidseitiger Ausfall des peripheren Gesichtsfeldes), und wie ist das zu begründen?

  • 24.

    Welcher Teil des Gesichtsfeldes ist im rechten Corpus geniculatum laterale repräsentiert?

  • 25.

    Was unterscheidet die rezeptiven Felder von Zellen in der primären Sehrinde von denen retinaler Ganglienzellen?

  • 26.

    Was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen Sakkaden und Folgebewegungen der Augen?

  • 27.

    Sie blicken aus dem rechten Fenster eines vorwärts fahrenden Zuges und sitzen in Fahrtrichtung. In welche Richtung geht der dabei ausgelöste optokinetische Nystagmus?

Kapitel 4.4: Auditorisches System
  • 1.

    Der Schalldruck eines 1-kHz-Tons wird um den Faktor 1000 erhöht.a) Um wie viel steigt der Schalldruckpegel?b) Wie groß sind Schalldruckpegel und Lautstärkepegel nun, wenn der ursprüngliche Schalldruck 2 × 10–3 Pa war?

Denken Sie bei der Beantwortung daran, dass
  • jede 10-fache Erhöhung des Schalldrucks den SPL um 20 dB erhöht

  • der Schalldruckpegel bei 2 × 10–3 Pa 40 dB beträgt (Referenzschalldruck = 2 × 10–5 Pa)

  • bei 1 kHz per Definition Lautstärkepegel und Schalldruckpegel gleich groß sind

  • 2.

    Ein Ton der Frequenz 230 Hz wird zunächst mit einem Schalldruckpegel von 20 dB SPL angeboten.

    a) Wo etwa (entlang der Basilarmembran) befindet sich das Wanderwellenmaximum?

    b) Nun wird die Tonpräsentation mit 70 dB SPL wiederholt. Wie verändern sich Amplitude und Position des Wanderwellenmaximums?

Denken Sie bei der Beantwortung daran, dass
  • 230 Hz im tiefen Bereich des hörbaren Frequenzspektrums liegt, der am Ende der Cochlea repräsentiert ist

  • die Position des Maximums der Wanderwelle nur eine Funktion der Frequenz ist

  • 3.

    Warum wird das Rezeptorpotenzial der Haarzellen hauptsächlich durch Einstrom von K+-lonen generiert, obwohl die Transduktionskanäle sowohl für Na+ als auch für K+ permeabel sind?

Denken Sie bei der Beantwortung daran, dass
  • in der Endolymphe unterschiedliche Ionenkonzentrationen bestehen

  • für den K+-Einstrom ein hoher elektrischer Gradient besteht, der sich aus endokochleärem Potenzial und Membranpotenzial der Haarzelle zusammensetzt

  • 4.

    Das antineoplastisch eingesetzte Carboplatin kann selektiv zum Verlust innerer Haarzellen bei Erhalt der äußeren Haarzellen führen. Kann bei völligem Fehlen der inneren Haarzellen in einem Cochleaabschnitt dessen charakteristische Frequenz noch gehört werden? Kann der Funktionsverlust durch die verbliebenen äußeren Haarzellen kompensiert werden?

Denken Sie bei der Beantwortung daran, dass
  • ein Cochleaabschnitt ohne innere Haarzellen dazu führt, dass die afferenten auditorischen Fasern keinen Input mehr bekommen (der Hörverlust in diesem Abschnitt ist also vollständig)

  • die Funktion der äußeren Haarzellen die kochleäre Verstärkung ist und sie daher die inneren Haarzellen nicht ersetzen können

  • 5.

    Warum ist bei einer Lärmschwerhörigkeit im Allgemeinen nicht nur die Hörschwelle erhöht, sondern die Frequenzdiskriminierung stark beeinträchtigt?

Denken Sie bei der Beantwortung daran, dass
  • bei Lärmschwerhörigkeit äußere Haarzellen verloren gehen, die die Funktion des kochleären Verstärkers haben

  • äußere Haarzellen nicht nur die Basilarmembranschwingung verstärken, sondern auch das Wanderwellenmaximum verschärfen, was die entscheidende Voraussetzung für eine hohe Frequenzdiskriminierung ist

  • 6.

    Bei einem Patienten wird der Weber-Versuch auf das linke Ohr lateralisiert, das linke Ohr ist „Rinne-negativ“, das rechte dagegen „Rinne-positiv“. Was für eine Schwerhörigkeit liegt vor, und wie könnten die Schwellenaudiogramme beider Ohren aussehen?

Denken Sie bei der Beantwortung daran, dass
  • die Kombination von Lateralisierung des Weber-Versuchs auf die linke Seite und „Rinne-negativ“ links auf eine Schallleitungsschwerhörigkeit des linken Ohrs hinweist

  • „Rinne-positiv“ eines Ohrs der Befund bei einem vollkommen normalen Ohr sein kann, aber prinzipiell eine zusätzliche Schallempfindungsstörung nicht ausschließt (Ausschluss nur per Audiogramm möglich)

Kapitel 4.5: Vestibuläres System
  • 1.

    Welches ist der adäquate Reiz für Bogengangs- und Maculaorgane, und wie wird er jeweils an die Haarzellen angekoppelt?

Denken Sie bei der Beantwortung daran, dass:
  • Haarzellen der Bogengangsorgane durch Drehbeschleunigungen erregt werden, und zwar durch Verbiegung der Cupula bei Relativbewegungen zwischen Bogengang und Endolymphe

  • Maculaorgane durch Linearbeschleunigungen erregt werden, die zu Relativbewegungen der Otolithenmembran gegenüber den Haarzellen führen und so die Haarbündel auslenken

  • 2.

    Wie verhalten sich Membranpotenzial der Haarzelle und Feuerrate des afferenten Neurons bei Haarbündelauslenkung in Richtung auf das Kinozilium zu?

Denken Sie bei der Beantwortung daran, dass:
  • eine Auslenkung in Richtung auf das Kinozilium (= Seite mit den längsten Stereozilien) ein depolarisierendes Rezeptorpotenzial und in der Folge eine Erhöhung der Feuerrate des afferenten Neurons auslöst

  • die entgegengesetzte Bewegung entsprechend die umgekehrte Veränderung von Potenzial und Feuerrate bewirkt

  • 3.

    Welche neuronalen Komponenten vermitteln den vestibulookulären Reflex?

  • 4.

    Auf welche neuronale Struktur konvergieren die verschiedenen Sinnessysteme, die an der Aufrechterhaltung des Gleichgewichts beteiligt sind?

Denken Sie bei der Beantwortung an vestibuläre, visuelle und somatosensorische Bahnen, die auf die Vestibulariskerne verschaltet sind und damit die Integration dieser Informationen für Augenstellreflexe und Haltereflexe ermöglichen.
  • 5.

    Wie kann es unter Ruhebedingungen, also ohne auf das Vestibularorgan einwirkende Beschleunigungen, zu Nystagmen und Schwindel kommen?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • ein Erregungsungleichgewicht zwischen beiden Seiten des vestibulären Systems, das als Bewegung interpretiert wird und zu Augenstellreflexen mit Nystagmus sowie bei inadäquater Erregung zu Schwindel führt

  • mögliche Ursachen wie Erregungsänderungen in der vestibulären Peripherie (z. B. bei Läsionen des Vestibularorgans, Morbus Menière oder kalorischer Stimulation), Nichtübereinstimmung von vestibulärem und visuellem sensorischem Input in die Vestibulariskerne (neue Brille) oder (neurologische) Schädigungen der vestibulären Bahn

Kapitel 4.6: Gustatorisches System
  • 1.

    Welche Geschmacksqualitäten gibt es, und für welche Geschmacksqualität haben wir die höchste Empfindlichkeit?

Denken Sie bei der Beantwortung daran, dass
  • es 5 Geschmacksqualitäten gibt

  • eine davon eine besonders ausgeprägte Schutzfunktion hat und wir deshalb dafür am empfindlichsten sind

  • 2.

    Wodurch unterscheiden sich die Geschmacks- und Geruchszellen von den Sinneszellen anderer sensorischer Systeme?

Denken Sie bei der Beantwortung an Lebensdauer und Lebenszyklus der Zellen.
  • 3.

    Benennen Sie 3 Typen von Geschmackspapillen, deren Lage auf der Zunge, und geben Sie an, durch welche Hirnnerven sie innerviert werden.

  • 4.

    Geben Sie die Bahn für die bewusste Geschmackswahrnehmung mit all ihren Komponenten an.

  • 5.

    Nennen Sie 2 wichtige Funktionen des Geschmackssinnes.

  • 6.

    Warum kann es bei Mittelohrentzündungen zu Beeinträchtigungen des Geschmacks kommen?

Denken Sie bei der Beantwortung an den Verlauf der Chorda tympani, die den vorderen Zungenteil innerviert.
Kapitel 4.7: Olfaktorisches System
  • 1.

    Vergleichen Sie den Aufbau von Geruchszellen und Geschmackszellen.

Denken Sie bei der Beantwortung daran, dass man primäre und sekundäre Sinneszellen unterscheiden kann und dass das sensorische Außenglied der Zelle unterschiedlich gestaltet sein kann.
  • 2.

    Zu welcher Klasse von Proteinen gehören die Duftstoffrezeptoren?

  • 3.

    Wodurch unterscheidet sich die zentrale Verarbeitung olfaktorischer Reize von der anderer Sinne?

Denken Sie bei der Beantwortung daran, dass sensorische Information typischerweise den Kortex erst erreicht, nachdem sie im Thalamus umgeschaltet wurde. Wie ist das beim olfaktorischen System? Wozu dient die enge Anbindung des olfaktorischen Systems an das limbische System?
  • 4.

    Welche zusätzlichen „olfaktorischen“ Systeme kennen Sie, und wozu dienen sie?

  • 5.

    Der Mensch kann tausende von Gerüchen unterscheiden. Gibt es für jeden Duftstoff einen „eigenen“ Rezeptortyp?

Denken Sie bei der Beantwortung daran, dass der Mensch etwa 350 Duftstoffrezeptoren besitzt, die nicht sehr spezifisch sind. Wie analysiert das Gehirn in solchen Fällen die Sinnesinformation?
Kapitel 5: Motorisches System
Kapitel 5.1: Knochen
  • 1.

    Welche Zellen sind am Knochenaufbau beteiligt, und wie wird die Aktivität dieser Zellen hormonell kontrolliert?

  • Wie entsteht die Zugfestigkeit des Knochens?

  • Denken Sie bei der Beantwortung an Aufbau und Zusammensetzung der extrazellulären Knochensubstanz.

  • 2.

    Auf welchen Wegen können chemische Signale aus der Blutbahn Osteozyten erreichen?

Denken Sie bei der Beantwortung an die Verbindungen zwischen den Zellen.
  • 3.

    Welche Ursachen für eine Osteoporose kennen Sie (mindestens drei)?

  • 4.

    Beschreiben Sie die Unterschiede zwischen Osteoporose und Osteomalazie!

  • 5.

    Warum führt Nierenversagen oft zu Hyperparathyreoidismus?

Denken Sie bei der Beantwortung der Frage an die Rolle der Niere im Vitamin-D-Stoffwechsel.
  • 6.

    Wann hat Parathormon Knochen aufbauende Wirkung?

Denken Sie bei der Beantwortung an den Aufbau des Knochens, zelltypische Aufgaben von Osteoblasten und Osteoklasten, deren Interaktionen und Kontrolle durch Hormone.
Kapitel 5.2: Muskulatur
  • 1.

    Beschreiben Sie den anatomischen Aufbau eines Skelettmuskels bis auf die Ebene der Sarkomere.

  • 2.

    Zeichnen Sie schematisch die Querstreifung einer Myofibrille. Was ist die Ursache dieser Querstreifung?

  • 3.

    Nennen Sie wichtige Muskelproteine.

  • 4.

    Worin unterscheiden sich verschiedene Muskelfasertypen (mindestens 5 Unterschiede)?

  • 5.

    Was versteht man unter einem dicken und einem dünnen Filament?

  • 6.

    Was versteht man unter der „Filament-Gleit-Theorie“?

  • 7.

    Wie stellt man sich die Kraftentwicklung im Skelettmuskel vor?

Denken Sie bei der Beantwortung an die Rolle von ATP, Aktin, Myosin und die Querbrückentheorie.
  • 8.

    Welchen Zyklus durchläuft das Myosin? Welche Rolle spielt das Aktin dabei?

  • 9.

    Welche Rolle hat ATP in diesen Abläufen?

  • 10.

    Welche Abläufe finden zwischen Nervenerregung und Muskelkontraktion statt?

Denken Sie bei der Beantwortung an Transmitter, Endplatten- und Aktionspotenzial.
  • 11.

    Wie wird die Kontraktion beendet?

  • 12.

    Nennen Sie verschiedene Kontraktionsformen. Zeichnen Sie für jede Kontraktionsform ein Längen-Spannungs-Diagramm.

  • 13.

    Wie wird die Kraftentwicklung des Muskels reguliert?

Denken Sie bei der Beantwortung daran, welche Rolle die motorischen Einheiten dabei spielen.
  • 14.

    Welche Energieressourcen benutzt der Muskel?

  • 15.

    Nennen Sie erbliche Muskelerkrankungen und deren Ursache.

  • 16.

    Wie wird der Querbrückenzyklus in der glatten Muskulatur aktiviert?

Denken Sie bei der Beantwortung der Frage an Calmodulin und die MLCK.
  • 17.

    Wie wird die Myosinphosphatase reguliert?

  • 18.

    Welche Rolle spielen cAMP und cGMP bei der Regulation der Kontraktion der glatten Muskulatur?

Denken Sie bei der Beantwortung an die Bildung von cAMP und cGMP, an den Kalziumhaushalt der glatten Muskelzelle und die Myosinphosphatase.
  • 19.

    Was versteht man unter phasischer und tonisch kontrahierender glatter Muskulatur?

  • 20.

    Worin unterscheiden sich Single- und Multi-Unit-glatte-Muskulatur?

Kapitel 5.4: Motorische Kortexgebiete
  • 1.

    Die Pyramidenbahn ist eines der wichtigsten kortikalen Projektionssysteme. Wie ist ihre Funktion im Vergleich zu den anderen efferenten Projektionssystemen der motorischen Kortizes zu beurteilen?

  • 2.

    Was ist der Vorteil einer monosynaptischen Projektion von großen zentralen motorischen Kerngebieten auf spinale Motoneurone? Welche Systeme dieser Art kennen Sie?

  • 3.

    Welche motorischen Verhaltenskorrelate können Sie der von der Area 4 ausgehenden motorischen Projektion zuschreiben?

Denken Sie bei der Beantwortung auch an die transkortikale sensorische Rückmeldung.
  • 4.

    Was ist der Beitrag des posterior-parietalen Kortex zu der Motorik? Wie können Sie dies in die zentrale Verarbeitung der sensorischen Systeme einbauen?

Kapitel 5.5: Organisation des Rückenmarks
  • 1.

    Bewegungen werden durch mehrere Rezeptorsysteme parallel erfasst. Was ist der Vorteil dieser parallelen Analyse durch mehrere afferente Systeme? Können Sie dies am Beispiel einer mittelschnellen Bewegung des Ellenbogens beschreiben?

  • 2.

    Durch die räumliche Summation in den Reflexsystemen entstehen neue Bewegungssignale, über die das ZNS informiert wird. Welche Defizitsymptomatik erwarten Sie, wenn diese Information ausfällt oder von zentralen Systemen nicht richtig gelesen wird? Kennen Sie für letztere Situation ein Beispiel?

  • 3.

    Wie kann die Empfindlichkeit peripherer Rezeptoren verändert werden? Nennen Sie neben neuronalen auch nichtneuronale Mechanismen.

Denken Sie bei der Beantwortung an die verschiedenen Hemm- und Fördermechanismen.
  • 4.

    Die übliche Willkürmotorik ist durch eine Koaktivierung von α- und γ-Motoneuronen charakterisiert. Was sind die Vorteile dieser Lösung, besonders wenn Sie das im Zusammenhang mit dem β-System sehen?

  • 5.

    Beschreiben Sie Verhaltenssituationen, in denen eine Veränderung der Empfindlichkeit sinnvoll ist, mit der die Längenrezeptoren die Muskellänge und deren Änderung messen.

Denken Sie bei der Beantwortung auch daran, dass der auf dem Lande lebende Mensch seinen Lebensraum immer wieder ändert.
  • 6.

    An Scharniergelenken, z. B. am Ellenbogen, ist eine eindeutige reziproke Beziehung zwischen den antagonistischen Muskeln beschrieben. Dies hat sein neuronales Korrelat in der reziproken Hemmung, die die alternierende Aktivierung der Antagonisten organisiert. Wie kann eine Kokontraktion der Antagonisten erreicht werden, z. B. beim Handstand?

  • 7.

    Was ist das Prinzip des multimodalen Reflexweges?

  • 8.

    Im Beugereflex ist eine koordinierte Beugung aller Gelenke einer Extremität eingebaut, z. B. des Armes. Wie ist dies mit der isolierten Bewegung von Fingern während einer Armbeugung vereinbar?

  • 9.

    Was ist die typische Symptomatik einer Halbseitendurchtrennung des Rückenmarks?

  • 10.

    Warum entsteht bei einer Durchtrennung des Rückenmarks eine Querschnittsareflexie? Wie verhält sich dabei der Blutdruck?

Denken Sie bei der Beantwortung an die Rolle der Motoneurone bei der Areflexie, und berücksichtigen Sie unterschiedliche Lokalisationen des Querschnitts.
Kapitel 5.6: Ortsveränderung des Körpers im Raum – Lokomotion
  • 1.

    Welche Funktionen sind im spinalen Lokomotionsgenerator integriert?

  • 2.

    Welche deszendierenden Systeme sind für die Durchführung und Steuerung der Lokomotion wesentlich?

  • 3.

    Periphere Rezeptorsysteme messen die Veränderungen der Extremitäten im Raum und die Störungen der Bewegungen. Die Information von der Stellung welcher Gelenke ist für die Steuerung der Lokomotion besonders wichtig?

Kapitel 5.7: Sicherung der Haltung als Bestandteil des Bewegungsprogramms
  • 1.

    Die Kontrolle der Haltung hat eine ontogenetische Entwicklung. Welche Tests sind hier wichtig?

  • 2.

    Welche Mechanismen greifen zur Sicherung des Standes gegen die Schwerkraft ineinander und sichern die aufrechte Stellung des Kopfes?

  • 3.

    Was sind Haltereflexe und Stellreflexe?

  • 4.

    Warum kann man eine γ-Spastik von einer α-Spastik dadurch differenzieren, dass bei ersterer ein von der Spastik betroffenes und extendiertes Gelenk sich in der Regel nur gegen einen zunehmenden Widerstand beugen lässt, während bei letzterer der Widerstand gegen eine Beugung unverändert ist?

Kapitel 5.8: Basalganglien
  • 1.

    Welches sind die wesentlichen Regulationsmechanismen, mit denen die Ausgangsaktivität der Basalganglien gesteuert wird?

  • 2.

    Disinhibition ist ein allgemeines Regulationsprinzip im ZNS. Was ist der Vorteil dieses Mechanismus gegenüber einer einfachen Aktivierung?

  • 3.

    Was sind die spezifischen Aktivierungsmechanismen für Kotransmitter?

  • 4.

    Neben den beschriebenen motorischen Symptomen haben sowohl die Chorea Huntington als auch der Morbus Parkinson eine Reihe typischer, nicht motorischer Symptome. Welches sind diese?

Kapitel 5.9: Zerebellum
  • 1.

    Was ist das Prinzip der Verarbeitung neuronaler Information im Zerebellum?

Denken Sie bei der Beantwortung an die verschiedenen Kompartimente des Kleinhirns und deren Verschaltung.
  • 2.

    Welche efferenten Systeme nutzt das Zerebellum zur Steuerung der Körperhaltung?

  • 3.

    Was versteht man unter dem Begriff „Efferenzkopie“, und wie ist das Spinozerebellum in die Willkürmotorik eingebaut?

Kapitel 6: Integrative Funktionen des Nervensystems
Kapitel 6.1: Hirnfunktionen im Spiegel des EEG
Welche Prozesse spiegeln evozierte und ereigniskorrelierte Potenziale im Elektroenzephalogramm wider?
Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Auslösung und Darstellung der evozierten und ereigniskorrelierten Potenziale

  • Typen evozierter Potenziale

  • Typen ereigniskorrelierter Potenziale

  • Parameter, die die Ausprägung evozierter und ereigniskorrelierter Potenziale bestimmen

Kapitel 6.2: Schlaf-Wach-Rhythmus
Wie ist der Nachtschlaf funktionell strukturiert?
Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Nachtschlaf als Phase der zirkadianen Periodik

  • Ablauf des Nachtschlafs (Schlafprofil)

  • Schlafstadien (Stadium 1–4) und Korrelate im Elektroenzephalogramm

  • REM-Schlaf (als paradoxer Schlaf in Gegenüberstellung zum orthodoxen Schlaf)

  • Dauer der Schlafstadien in Abhängigkeit vom Lebensalter

Kapitel 6.3: Lernen und Gedächtnis
  • 1.

    Was ist Lernen, was ist Gedächtnis?

  • 2.

    Welche Formen des Gedächtnisses sind differenzierbar, und wie können sie im Hinblick auf ihre Leistung charakterisiert werden?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • sensorisches Gedächtnis

  • Kurzzeitgedächtnis/primäres Gedächtnis

  • Langzeitgedächtnis/sekundäres und tertiäres Gedächtnis

  • 3.

    Welche Formen der Amnesie kennen Sie?

Kapitel 6.4: Integrative Funktionen des Kortex
Welche strukturellen und funktionellen Merkmale kennzeichnen den zerebralen Kortex?
Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Gliederung des Kortex in Lappen und Areale; üblicherweise sechs horizontale Schichten und funktionelle Gliederung in vertikale Säulen

  • topographische Organisation

  • schichtenspezifische synaptische Ein- und Ausgänge aus bzw. zu kortikalen und subkortikalen Regionen

  • Verarbeitung neuronaler Information in parallelen kortikalen Bahnen

  • selektiver Ausfall sensorischer oder motorischer Fähigkeiten infolge kortikaler Läsionen und deren Kompensation durch kortikale Plastizität

  • Lateralisation von höheren Funktionen wie z. B. Sprache

Kapitel 6.5: Emotionen
  • 1.

    Welches sind die 3 Dimensionen, entlang deren sich Emotionen einteilen lassen?

  • 2.

    Welche physiologischen Reaktionen gehen mit Emotionen einher?

  • 3.

    Welche Strukturen des ZNS sind an der Verarbeitung und Entstehung von Emotionen beteiligt? Welches sind ihre Funktionen?

  • 4.

    Beschreiben Sie den Versuchsaufbau der Furchtkonditionierung!

  • 5.

    Was ist die Funktion des mesolimbischen Systems?

  • 6.

    Welche Formen der Aggression unterscheidet man?

  • 7.

    Welche Hirnstrukturen sind bei der Entstehung von Aggression beteiligt?

Kapitel 7: Blut
  • 1.

    Welche wichtigen Funktionen erfüllen die Plasmaproteine?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Transport

  • kolloidosmotischen Druck

  • Hämostase

  • Abwehr

  • 2.

    Was unterscheidet einen Plasmaexpander von einer isotonen Elektrolytlösung?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • kolloidosmotischen Druck

  • intravasales Volumen

  • 3.

    Wie werden die Fließeigenschaften des Blutes durch die Erythrozyten bestimmt?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Fåhraeus-Lindqvist-Effekt

  • Viskosität

  • Verformbarkeit

  • 4.

    Welche aregeneratorischen Anämien gibt es, und wie verändert sich in einem solchen Fall die Retikulozytenzahl?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • MCV

  • Eisenstoffwechsel

  • Vitamin B12

  • Erythropoetin

  • 5.

    Welchen Einfluss hat Erythropoetin auf den Hämatokrit?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Sauerstoffpartialdruck

  • Knochenmark

  • determinierte Stammzellen

  • 6.

    Worin bestehen die funktionellen Unterschiede zwischen fetalem (HbF) und adultem (HbA) Hämoglobin?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • die Sauerstoffaffinität

  • die pH-regulierte Synthese von 2,3-BPG

  • 7.

    Worin bestehen die Unterschiede zwischen der Gerinnungsanalyse in vitro und der Gerinnung in vivo?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • endogenen Weg

  • exogenen Weg

  • Tissue Factor

  • Kontaktaktivierungssystem

  • 8.

    Warum ist es sinnvoll, eine Cumarintherapie mit dem Quick-Test und nicht durch die PTT zu überprüfen?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Vitamin K,

  • biologische Halbwertszeit.

Kapitel 8: Abwehr
  • 1.

    Welche Rezeptoren werden auf der Oberfläche professioneller Phagozyten exprimiert?

Denken Sie bei der Beantwortung an die Interaktion von Phagozyten mit
  • Bakterien

  • Komplementfaktoren

  • Antikörpern

  • Entzündungsmediatoren

  • 2.

    Wie kann das Komplementsystem reguliert werden?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Antigen-Antikörper-Komplexe

  • die Faktoren H, I, D und Properdin

  • Akute-Phase-Proteine

  • Kontaktaktivierungssystem

  • C1-Inhibitor

  • Decay Accelerating Factor (DAF)

  • 3.

    Welche unspezifischen Abwehrmechanismen gibt es gegen intrazelluläre Krankheitserreger?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Interferone

  • NK-Zellen

  • 4.

    Wie verläuft eine typische Entzündungsreaktion?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Makrophagen und Mastzellen

  • Entzündungsmediatoren

  • endotheliale und leukozytäre Adhäsionsmoleküle

  • Akute-Phase-Proteine

  • 5.

    Welche Zellen sind darauf spezialisiert, Antigen zu präsentieren?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Endosomen und Proteasomen

  • MHC-II und MHC-I

  • Kostimulation

  • erste und zweite Antigenpräsentation

  • T-Zell-B-Zell-Kooperation

  • unterschiedliche Regionen in Lymphknoten

  • 6.

    Wie wird die Vielfalt antigenspezifischer Rezeptoren (TCR, BCR, Antikörper) erzeugt?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Gen-Umordnung

  • terminale Desoxynukleotidyltransferase

  • somatische Hypermutation

  • 7.

    Wie wird Selbsttoleranz erzeugt?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Entwicklung der Lymphozyten in den primären lymphatischen Organen

  • zentrale Selbsttoleranz

  • periphere Selbsttoleranz

  • MHC-Restriktion

  • T-Zell-B-Zell-Kooperation

  • Epitopkoppelung

  • 8.

    Wodurch ist das „immunologische Gedächtnis“ charakterisiert?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • B-Gedächtniszellen

  • T-Gedächtniszellen

  • Affinitätsreifung

  • Klassenwechsel

  • follikuläre dendritische Zellen

  • 9.

    Welche Funktionen haben Antikörper?

Denken Sie bei der Beantwortung an die Interaktionen von Antikörpern mit:
  • Antigenen

  • Komplementfaktoren

  • Phagozyten

  • 10.

    Welche Funktionen haben sekundäre lymphatische Organe?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Lymphknoten

  • MALT

  • Homing

  • Eintrittswege von Antigenen

  • Antigenpräsentation

Kapitel 9: Herz
  • 1.

    Welche Mechanismen sind an der diastolischen Depolarisation im Sinusknoten beteiligt? Denken Sie dabei an die beteiligten Ionenkanäle und deren Öffnungs- und Schließverhalten.

  • 2.

    Welche Wirkungen haben Sympathikus und Parasympathikus auf die Erregungsbildung und -leitung am Herzen?

  • 3.

    Benennen Sie die Wellen und Zacken in einer typischen EKG-Ableitung (Ableitung II nach Einthoven), und ordnen Sie diesen die entsprechenden Erregungsvorgänge am Herzen zu.

  • 4.

    Erläutern Sie für verschiedene Lagetypen des Herzens die zu erwartenden Größenbeziehungen der R-Zacken in den Ableitung I, II und III nach Einthoven. Benutzen Sie dazu den Cabrera-Kreis.

  • 5.

    Beschreiben Sie die vier Aktionsphasen des Herzens. Berücksichtigen Sie dabei das Öffnungs- und Schließverhalten der Herzklappen sowie die Druckverläufe in den Ventrikeln.

  • 6.

    Erläutern Sie die Mechanismen der Ventrikelfüllung. Wie groß ist der Beitrag der einzelnen Mechanismen zur gesamten Füllung?

  • 7.

    Wie entstehen der 1. und der 2. Herzton?

  • 8.

    Beschreiben und erläutern Sie das Druck-Volumen-Diagramm für den linken Ventrikel. Berücksichtigen Sie dabei die Maximakurven für isobarische und isovolumetrische Kontraktionen sowie für Unterstützungskontraktionen.

  • 9.

    Was versteht man unter dem Frank-Starling-Mechanismus? Erläutern Sie die physiologische Bedeutung und benennen Sie die molekularen Grundlagen.

  • 10.

    Welche Wirkung hat der Sympathikus auf die Pumpfunktion des Herzens?

  • 11.

    Beschreiben Sie in Grundzügen die Signaltransduktionsmechanismen der sympathischen Erregungsübertragung am Herzen.

  • 12.

    Was versteht man unter Koronarreserve?

  • 13.

    Welche Substrate nutzt das Herz zur Energiegewinnung hauptsächlich?

  • 14.

    Was sagt das Laplace-Gesetz über den Zusammenhang zwischen Wandspannung, transmuralem Druck und Radius eines Gefäßes aus?

  • 15.

    Welche beiden hämodynamischen Parameter ergeben als Produkt den arteriellen Blutdruck?

Denken Sie bei der Beantwortung an das Ohm'sche Gesetz.
  • 16.

    Wie hängt die Stromstärke in einem Gefäß von dessen Radius ab?

Denken Sie bei der Beantwortung an das Hagen-Poiseuille-Gesetz.
  • 17.

    Nennen Sie wichtige Faktoren, die die Viskosität des Blutes beeinflussen.

  • 18.

    Was versteht man unter der Windkesselfunktion der Aorta?

  • 19.

    Beschreiben Sie die typischen Verläufe des Druckpulses in der Aorta ascendens und in einer herzfernen Arterie (z. B. A. tibialis anterior). Benutzen Sie dabei die Begriffe Inzisur, dikrote Welle und Amplitude.

  • 20.

    Aus welchen Komponenten setzt sich der effektive Filtrationsdruck in der Mikrozirkulation zusammen?

  • 21.

    Erläutern Sie das Zusammenspiel zwischen Filtrations- und Reabsorptionskräften in der Mikrozirkulation anhand eines idealtypischen Beispiels.

  • 22.

    Beschreiben Sie den Verlauf der Druckpulskurve in einer herznahen Vene (z. B. V. jugularis).

Denken Sie dabei an die a-, c- und v-Welle sowie das x- und das y-Tal.
  • 23.

    Erläutern Sie den Einfluss der Schwerkraft auf den hydrostatischen Druck in den Venen der unteren Körperpartien (z. B. des Fußrückens) beim aufrecht stehenden Menschen. Machen Sie dazu eine Überschlagsrechnung.

  • 24.

    Erläutern Sie die wichtigsten Regulationsmechanismen der lokalen Durchblutung. Denken Sie dabei an die vegetative Innervation der Gefäße, lokale und zirkulierende Hormone sowie endotheliale und lokal-chemische Faktoren.

  • 25.

    Was versteht man unter Autoregulation der Durchblutung?

  • 26.

    Erläutern Sie die wichtigsten Regulationsmechanismen des arteriellen Blutdrucks.

Denken Sie dabei an neurohumorale Reflexe und den Druckdiurese-Mechanismus.
  • 27.

    Beschreiben Sie die Anpassungsreaktionen des Kreislaufs bei körperlicher Arbeit. Gehen Sie dabei insbesondere auf die Rolle des sympathischen Nervensystems ein.

  • 28.

    Wie unterscheiden sich Lungen- und Körperkreislauf im Hinblick auf ihre Reaktionen bei Erhöhung des transmuralen Drucks bzw. bei Hypoxie voneinander?

  • 29.

    Worauf beruht die autorhythmische Erregungsbildung am Herzen?

Denken Sie bei der Beantwortung an die spontane diastolische Depolarisation.
  • 30.

    Was unterscheidet das Aktionspotenzial des Arbeitsmyokards von den Aktionspotenzialen anderer Organe?

Denken Sie bei der Beantwortung an die Form des Aktionspotenzials.
  • 31.

    Wie ist der Summationsvektor definiert?

Denken Sie bei der Beantwortung an die Richtung und Größen von Vektoren.
  • 32.

    Welche Ableitformen gibt es beim EKG?

Denken Sie bei der Beantwortung an unipolar und bipolar; Extremitäten- und Brustwandableitungen.
  • 33.

    Was wird durch die Brustwandableitungen zusätzlich zu den Extremitätenableitungen erreicht?

Denken Sie bei der Beantwortung an die verschiedenen Ebenen bei den Ableitformen.
  • 34.

    Wie ist der Indifferenztyp im EKG definiert?

Denken Sie bei der Beantwortung an die Richtung der R-Zacke und den Winkel zur Horizontalen.
Kapitel 10: Atmung
  • 1.

    Wie funktioniert der alveoläre Gasaustausch?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Fick'sches Diffusionsgesetz

  • alveoläre Ventilation, Totraumventilation

  • Partialdrücke von O2 und CO2 in Alveolarraum und Lungenkapillaren

  • Ventilations-Perfusions-Verhältnis

  • 2.

    Auf welche Weise wird Kohlendioxid im Blut transportiert?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • CO2-Bindungskurve

  • physikalische Löslichkeit des CO2

  • Carbaminobindung

  • Bikarbonatbildung

  • Carboanhydrase

  • Hamburger-Zyklus

  • Haldane-Effekt

  • Hämoglobin als Puffer

  • 3.

    Welche Faktoren bestimmen die Ventilation?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Struktur des Lungengewebes

  • Compliance

  • Surfactant

  • Strömungswiderstand

  • Hagen-Poiseuille-Gesetz

  • Lungenvolumina

  • Tiffeneau-Test

  • glatte Muskulatur

  • 4.

    Wie wird die Atmung reguliert?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Atemzentrum und zentrale Beeinflussung

  • Chemorezeptoren

  • Rezeptoren der Lunge

  • Atemgase

  • pH-Wert in Blut und Liquor

  • Schlaf

  • Höhe

  • Überdruck (Tauchen)

Kapitel 11: Niere
  • 1.

    Wie funktioniert die Autoregulation der Nierendurchblutung?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • tubuloglomeruläre Rückkoppelung

  • Bayliss-Effekt

  • Mechanismus der Reninfreisetzung

  • 2.

    Wie kommt es zur Produktion von Glomerulusfiltrat, wie lässt sich die GFR beim Menschen bestimmen?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • effektiven Filtrationsdruck

  • Eigenschaften des glomerulären Filters

  • Filtrationsäquilibrium

  • Clearance-Begriff

  • Testsubstanzen wie Inulin und endogenes Kreatinin

  • 3.

    Wie funktioniert der Mechanismus der Harnkonzentrierung?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Topografie der Henle-Schleife und Vasa-recta-Gefäße

  • NaCl-Transport in der dicken aufsteigenden Henle-Schleife

  • Permeabilitäten von Wasser, NaCl und Harnstoff im Nierenmark

  • osmotische Gradienten

  • ADH-Wirkung

  • Einfluss von Markdurchblutung und tubulärer Harnstromstärke

  • 4.

    Welche tubulären Transportmechanismen gibt es?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • proximale Resorption von Na+, Cl, HCO3 und H2O

  • Resorption von NaCl im distalen Nephron

  • renalen Transport von K+

  • renalen Transport von Ca2+/HPO42–

  • renalen Transport von Protonen

  • renalen Transport von Harnstoff

  • renalen Transport von Glukose

  • Diuretika-Wirkmechanismen

  • 5.

    Bei der Produktion welcher Hormone ist die Niere beteiligt?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Erythropoetin

  • Angiotensin II

  • D3-Hormon

  • Prostaglandine

  • Kinine

  • Adenosin

Kapitel 12: Säure-Basen-Haushalt
  • 1.

    Wie kommt es zu respiratorischen Störungen des Säure-Basen-Haushalts, und welche Möglichkeiten der Kompensation hat der Organismus?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Henderson-Hasselbalch-Gleichung

  • respiratorische Azidose

  • Hyperkapnie

  • respiratorische Alkalose

  • Hyperventilation, Hypokapnie

  • Bikarbonatbindungskurve

  • renale Bikarbonatresorption bzw. -ausscheidung

  • renale H+-Elimination und Bikarbonatregeneration

  • 2.

    Durch welche Puffersysteme und deren Regulation wird der extrazelluläre pH-Wert konstant gehalten?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Bikarbonat-Kohlensäure-System

  • Nicht-Bikarbonat-Puffer-System

  • Rolle der Lunge

  • Rolle der Nieren/Leber

  • 3.

    Wie lassen sich diagnostisch respiratorische von nichtrespiratorischen Störungen unterscheiden?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Kohlendioxidpartialdruck

  • aktuelles Bikarbonat

  • Standardbikarbonat

  • Base Excess

  • 4.

    Welche Möglichkeiten hat die Niere, den pH zu regulieren?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • titrierbare Säure, nicht titrierbare Säure

  • Na+/H+-Austauscher

  • Schwellensubstanz

  • Glutaminase

  • 5.

    Wie können nichtrespiratorische Störungen entstehen?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • anaerobe Atmung

  • Insulin

  • Aldosteron

  • K+-Haushalt,Sekretion im Gastrointestinaltrakt

Kapitel 13: Wasser- und Salzhaushalt
  • 1.

    Welche Parameter regulieren die ADH-Freisetzung aus dem Hypophysenhinterlappen?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Osmolarität der Extrazellulärflüssigkeit

  • Blutvolumen

  • arteriellen Blutdruck

  • 2.

    Welche Hormone regulieren die Plasmakalziumkonzentration?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Parathormon

  • Kalzitriol

  • Kalzitonin

  • 3.

    Welche Rolle spielt das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) für den Natriumhaushalt?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Salzeinsparung durch Angiotensin II

  • verstärkte renale Resorption durch Angiotensin II und Aldosteron

  • 4.

    Welche Rolle spielt das atriale natriuretische Peptid (ANP) für den Natriumhaushalt?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Salzausscheidung und Salzresorption

  • Renin-Angiotensin-Aldosteron-System

  • 5.

    Welche Rolle spielt Aldosteron für den Kaliumhaushalt?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Anregung der Aldosteronproduktion

  • Aldosteronwirkung auf die Natriumresorption und dadurch vermittelte indirekte Wirkung

  • 6.

    Welche Wasserräume lassen sich im Körper unterscheiden?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Intrazellulärraum

  • Extrazellulärraum mit Aufteilung

Kapitel 14: Magen-Darm-Trakt, Pankreas und Leber
  • 1.

    Wie wird Erbrechen ausgelöst, und welche Folgen hat länger dauerndes Erbrechen?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • viszeromotorischen Ablauf

  • zentral-reflektorische Steuerung

  • Konsequenzen des Verlusts von H+ (metabolische Alkalose), K+ (Hypokaliämie), Wasser (Dehydratation)

  • 2.

    Was für ein Sekret produziert das Pankreas, und wie wird die endokrine Pankreasfunktion gesteuert?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Feinbau des Pankreas

  • Sekretion der Pankreasenzyme

  • Sekretion der Elektrolyte

  • Sekretin

  • Cholezystokinin

  • 3.

    Welche Mechanismen bewirken die Salz- und Wasserresorption im Dünndarm?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • transzelluläre und parazelluläre Transportwege

  • aktiven Na+-Transport

  • sekundär aktive Transporte

  • Kotransportsysteme und Austauschtransporte

  • treibende Kräfte des transepithelialen Wasserflusses

  • die Rolle des Bikarbonats

  • 4.

    Wie passt sich der Magen-Darm-Trakt an die Nahrungsaufnahme an?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • die Regulationssysteme

  • Bedeutung der neuralen Regulation

  • Bedeutung der humoralen Regulation

  • 5.

    Wie werden die wichtigsten Nahrungsmittel der intestinalen Resorption zugeführt?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Funktion des Magens

  • Funktion des Pankreas

  • hydrolytische Enzyme des Magens, des Pankreas und des Darmepithels (apikale Zellmembran)

  • 6.

    Welche Mechanismen führen zur Bildung des sauren Magensafts?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Belegzellen

  • H+/K+-ATPase

  • Alkaliflut

  • Gastrin

  • Histamin

  • Parasympathikus

Kapitel 16: Wärmehaushalt
  • 1.

    Wodurch unterscheiden sich endotherme und ektotherme Organismen?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Körpermasse

  • Metabolismus

  • Isolation

  • Aktivität

  • 2.

    Wie passen sich Organismen an lange Hitze- oder Kälteperioden an?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Kältehabituation, Vasokonstriktion, Kältezittern

  • Senkung der Schwitzschwelle, vergrößerte Schweißproduktion, verminderten Elektrolytgehalt im Schweiß, Hitzetoleranz

  • Verhaltensanpassung

  • 3.

    Was ist der Q10-Wert?

Denken Sie bei der Beantwortung an die physiologische Temperaturanpassung.
Kapitel 17: Haut
  • 1.

    In welche Schichten wird die Haut unterteilt?

  • 2.

    In welche Schichten wird die Epidermis unterteilt?

  • 3.

    Worin bestehen die Hauptaufgaben der Haut?

  • 4.

    Wie funktioniert der Schutz vor UV-Strahlen?

  • 5.

    Wie schützt die Haut den Körper vor Mikroorganismen?

Kapitel 18: Reproduktion
  • 1.

    Wie verläuft die Entwicklung der weiblichen Keimzellen (Oogenese)?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Einwanderung von Urkeimzellen in die Gonaden

  • Bereitstellung von Oogenesezellen durch mitotische Teilung von unreifen Keimzellen (Oogonien)

  • Bereitstellung von Oozyten durch eine erste meiotische Teilung (I)

  • Entstehung des Eis (Ovum) durch eine zweite meiotische Teilung (II)

  • 2.

    Wie verläuft die Entwicklung der männlichen Keimzellen (Spermatogenese?)

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Einwanderung von Urkeimzellen in die Gonaden

  • Bereitstellung von Spermatogenesezellen durch mitotische Teilung von unreifen Keimzellen (Spermatogonien)

  • Bereitstellung von Spermatozyten und Spermatiden durch meiotische Teilung

  • Differenzierung der Spermatiden in Spermien (Spermatozoen)

  • 3.

    Wie werden die Spermatozoen in den weiblichen Genitaltrakt transferiert?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Erektion

  • Emission und Ejakulation

  • Detumeszenz

  • 4.

    Was versteht man unter der Pluripotenz von Stammzellen?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Ursprung bzw. Generierung pluripotenter Zellen

  • Derivate der Keimblätter

  • möglichen Einsatz und Limitationen in der regenerativen Medizin

Kapitel 19: Koordination spezieller Organfunktionen
Kapitel 19.1: Vegetatives Nervensystem
  • 1.

    Aus welchen postganglionären sympathischen und parasympathischen Efferenzen werden Neuropeptide freigesetzt? Was bewirken sie?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Neuropeptid Y aus sympathischen vasokonstriktorischen Terminalen

  • VIP aus parasympathischen Efferenzen

  • 2.

    Über welchen Second-Messenger-Pfad verstärkt die Aktivierung von β1-Rezeptoren die Kontraktion des Herzmuskels?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Aktivierung der Adenylatcyclase durch ein Gs-Protein

  • Phosphorylierung von Kalziumkanälen (positive Chronotropie und Inotropie)

  • Freisetzung von Kalzium aus den longitudinalen Tubuli (positive Inotropie)

  • Aktivierung von Ca2+-Pumpen, die Ca2+ nach Erhöhung in die longitudinalen Tubuli zurückpumpen (Terminierung der Kontraktion)

  • 3.

    Über welchen Rezeptortyp und Second-Messenger-Pfad induziert Adrenalin eine Erschlaffung glatter Muskelzellen?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • β2-Rezeptoren

  • Aktivierung der Adenylatcyclase und Phosphorylierung der Myosin-Leichtketten-Kinasen

  • Aktivitätsabnahme (!) der Myosin-Leichtketten-Kinase

  • 4.

    Beim Neugeborenen erfolgt die Miktion in kurzen Perioden nach längerer Kontinenzphase. Wie erfolgt die nervöse Steuerung?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • spinale sympathische und parasympathische Reflexe

  • fehlende supraspinale Kontrolle

  • 5.

    An welchen Symptomen lässt sich der Ablauf einer vasoneuralen Synkope von einer Ohnmacht bei Autonomic Failure unterscheiden?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Erregung des peripheren vegetativen Nervensystems vor der vasoneuralen Synkope

  • ausgeprägte Hemmung des Sympathikus und Aktivierung des Herzparasympathikus bei der vasoneuralen Synkope

  • fehlende Aktivierung beim Autonomic Failure

  • 6.

    Beim Cold Pressure Test führt eine Reizung der Kalt-Nozizeptoren zu einer reflektorischen Blutdruckerhöhung über sympathikusvermittelte Vasokonstriktion (Erhöhung des peripheren Widerstands) und Erhöhung des Schlagvolumens. Warum beobachtet man dabei meist keine anhaltende Erhöhung der Herzfrequenz, obwohl der Herzsympathikus auch den Sinusknoten aktiviert?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Erregung der Hautvasokonstriktorneurone des Sympathikus und Anstieg des peripheren Widerstands

  • verstärkte Aktivierung der Barorezeptoren im Karotissinus

  • Aktivierung des Herzvagus

Kapitel 19.2: Hormone
  • 1.

    Beschreiben Sie das Funktionsprinzip eines hormonellen Regelkreises.

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Regelgröße, Istwert, Sollwert, Regelbreite, Stellglieder

  • Kontrolle durch Rückkoppelung

  • modifizierende Einflüsse

  • endokrine Achse

  • 2.

    Welche Hormonrezeptoren gibt es?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Membranrezeptoren: G-Protein-gekoppelte Rezeptoren, enzymgekoppelte Rezeptoren, ionenkanalgekoppelte Rezeptoren

  • intrazelluläre Rezeptoren: zytoplasmatische Rezeptoren, intranukleäre Rezeptoren

  • 3.

    Beschreiben Sie Aufbau und Funktion der Hypophyse sowie die Hormone, die von ihr gebildet werden.

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Neurohypophyse und HHL: ADH und Oxytozin

  • Adenohypophyse und HVL: ACTH, TSH, FSH, LH, PRL, GH, (MSH)

  • Kontrolle durch Releasing- und Inhibiting-Hormone

  • Kontrolle durch Rückkoppelung

  • glandotrope und nichtglandotrope Hormone

  • hypophysären Portalkreislauf

  • 4.

    Welche Wirkungen hat das Wachstumshormon, und wie wird es reguliert?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Bildung in somatotropen Zellen des HVL, Kontrolle durch GHRH, GHRIH und Ghrelin

  • Stimulation der Ausschüttung durch Hypoglykämie, Aminosäuren, Stress u.a.

  • Hemmung der Ausschüttung durch Hyperglykämie, Erhöhung der freien Fettsäuren und Mangel an Aminosäuren

  • Wirkung teils durch Vermittlung von IGF-1

  • Wirkung auf Skelettwachstum (Längenwachstum)

  • Wirkung auf Stoffwechsel (insulinantagonistische und insulinsynergistische Wirkungen)

  • Auswirkungen von GH-Überschuss und GH-Mangel (Gigantismus, Akromegalie, Zwergwuchs)

  • 5.

    Welche Wirkungen hat ADH, und wie wird es reguliert?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Bildung im Hypothalamus, Ausschüttung im HHL

  • Stimulation der Ausschüttung durch Zunahme der Plasmaosmolarität und/oder Abnahme des Plasmavolumens

  • Förderung der Wasserresorption in den Sammelrohren (Aquaporin-Einbau), Auslösung von Durst, Vasokonstriktion

  • Förderung der ACTH-Ausschüttung

  • Diabetes insipidus

  • 6.

    Wie werden die Schilddrüsenhormone gebildet, welche Wirkungen haben sie, und wie werden sie reguliert?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Bildung in den Thyreozyten der Follikel, Bedeutung von Jod, Speicherung als Thyreoglobulin (Kolloid)

  • Kontrolle durch TRH – TSH, negative Rückkoppelung, Halbwertszeit

  • Wirkungen auf körperliche und geistige Entwicklung

  • Wirkungen auf Energiehaushalt und Metabolismus

  • Wirkungen auf Blut, Herz-Kreislauf-System und vegetatives NS

  • Auswirkungen von Mangel und Überschuss

  • 7.

    Welche Wirkungen haben Mineralokortikosteroide, und wie werden sie reguliert?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Aldosteron, Bildung in Zona glomerulosa der NNR

  • Ausschüttung durch AT-II und Kalium

  • Kontrolle durch RAAS

  • Wirkungen auf Salz- und Volumenhaushalt, Förderung der Natriumresorption und Kaliumsekretion

  • 8.

    Welche Wirkungen haben Glukokortikosteroide, und wie werden sie reguliert?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Kortisol, Bildung in Zona fasciculata

  • Kontrolle durch CRH – ACTH, negative Rückkoppelung, zirkadiane Rhythmik

  • Freisetzung durch Stress

  • Bindung an Transcortin

  • Wirkungen auf Stoffwechsel: Mobilisierung der Energiespeicher

  • Wirkungen auf Blut und Immunsystem: entzündungshemmend und immunsuppressiv

  • andere Wirkungen: Bindegewebe, Knochen, Herz-Kreislauf-System, andere Hormonsysteme

  • Folgen der Überproduktion (Cushing-Syndrom), Folgen des Mangels (NNR-Insuffizienz)

  • 9.

    Welche Wirkungen hat Insulin, wie wird es gebildet und reguliert?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Bildung in den β-Zellen des Pankreas, A- und B-Kette, C-Peptid

  • Steuerung der Insulinsekretion: metabolische Koppelung, modulierende Faktoren, Inkretine

  • Wirkungen auf Kohlenhydratstoffwechsel: Glykogensynthese, Glykogenolyse, Glykolyse, Glukoneogenese

  • Wirkungen auf Fettstoffwechsel: Lipogenese und Lipolyse, Ketogenese

  • Wirkungen auf Proteinstoffwechsel: Proteinsynthese

  • andere Wirkungen: Ionentransport, Kaliumhaushalt, Zellwachstum

  • Folgen von Insulinmangel: Diabetes mellitus

  • 10.

    Welche Hormone regulieren den Kalzium- und Phosphathaushalt, wie wirken sie, und wie werden sie reguliert?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • Parathyrin: Bildung in Nebenschilddrüsen, Regulation durch extrazelluläre Kalziumaktivität, erhöht extrazelluläres Kalzium durch Mobilisierung aus dem Knochen, fördert die renale Kalziumresorption und Phosphatausscheidung, fördert die Kalzitriolsynthese

  • PTHrp: Bildung in vielen Geweben, wichtig für fetale und postpartale Skelettentwicklung

  • Kalzitriol: Bildung in Kooperation von Haut, Leber und Niere, erhöht Kalzium durch Stimulation der enteralen und renalen Kalziumresorption, wichtig für normale Knochenentwicklung

  • Kalzitonin: Bildung in C-Zellen der Schilddrüse, Ausschüttung durch Hyperkalzämie, hemmt im Knochen die Mobilisierung und in der Niere die Rückresorption von Kalzium und Phosphat, wichtig für fetale und kindliche Knochenentwicklung

Kapitel 21: Altern und Tod
  • 1.

    Wie kommt es zur altersphysiologischen Herzhypertrophie?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • peripheren Gefäßwiderstand

  • Arteriosklerose

  • Alter als Risikofaktor

  • 2.

    Was versteht man unter Altersweitsichtigkeit (Presbyopie)?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • die Eigenelastizität der Linse

  • die Akkommodation

  • 3.

    Welche der Theorien zum Alternsprozess halten Sie für realistisch?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • das Hutchinson-Gilford-Progerie-Syndrom

  • den spezifischen Energieumsatz

  • Oxidationsprozesse

  • 4.

    Wie diagnostizieren Sie den Hirntod?

Denken Sie bei der Beantwortung an:
  • das Zentralnervensystem

  • die Atmung

  • 5.

    Nennen Sie physiologische/pathophysiologische Vorgänge, an denen die Apoptose oder die Nekrose beteiligt sind.

  • 6.

    Was sind Auslöser bzw. Regulatoren der Apoptose?

  • 7.

    Was sind wichtige Unterschiede zwischen Apoptose und Nekrose?

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