© 2019 by Elsevier GmbH

Bitte nutzen Sie das untenstehende Formular um uns Kritik, Fragen oder Anregungen zukommen zu lassen.

Willkommen

Mehr Informationen

B978-3-437-22325-9.50007-1

10.1016/B978-3-437-22325-9.50007-1

978-3-437-22325-9

Algorithmus für Kinder und Jugendliche mit Verdacht auf Wachstumshormonmangel

Wachstumsgeschwindigkeiten (cm/Jahr) bei präpubertären Jungen im Alter von 10-15 Jahren und bei präpubertären Mädchen im Alter von 8-13 Jahren, Mittelwerte und 1 SD (1)

Tabelle E10-1
Alter (in Jahren) Jungen Mädchen
8 5,52 ± 0,83
9 5,10 ± 0,83
10 4,94 ± 0,70 4,68 ± 0,82
11 4,58 ± 0,70 4,26 ±0,82
12 4,22 ± 0,69 3,84 ± 0,82
13 3,86 ± 0,69 3,42 ± 0,82
14 3,50 ± 0,69
15 3,14 ± 0,69

Diagnostik des Wachstumshormonmangels im Kindes- und Jugendalter (S3)

EVIDENZBASIERTE LEITLINIE DER DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR KINDERENDOKRINOLOGIE UND -DIABETOLOGIE (DGKED E.V.) (AWMF-REGISTER-NR. 174-002)

G. BINDER

J.H. BRÄMSWIG

J. KRATZSCH

R. PFÄFFLE

J. WÖLFLE

WER SOLL GETESTET WERDEN?

  • 1.

    Vor der Testung der Wachstumshormonsekretion sollen andere endokrine, organische, chromosomale, syndromale, metabolische, ossäre und psychosoziale Ursachen der Wachstumsstörung ausgeschlossen werden (Evidenzstärke IV [4]).

  • 2.

    Der Wachstumshormonmangel im Kindes- und Jugendalter soll primär durch auxologische und klinische Parameter diagnostiziert werden, die sekundär durch laborchemische und radiologische Parameter ergänzt werden sollen (Evidenzstärke IV [4]).

  • 3.

    Der zentrale Parameter für die Diagnostik des Wachstumshormonmangels ist das pathologische Wachstum. Kinder sollen weiter untersucht werden, wenn

    • die Körperhöhe nach anfänglich normalem perzentilparallelem Wachstum unter den Perzentilbereich der Zielgröße abfällt oder

    • die Körperhöhe bei fehlenden früheren Wachstumsdaten unterhalb des Perzentilbereichs der Zielgröße liegt und sich bei nachfolgenden Untersuchungen weiter von dem Perzentilbereich der Zielgröße und/oder des zuletzt erreichten Perzentils entfernt oder

    • die gemessene Wachstumsgeschwindigkeit unterhalb der 25. Wachstumsgeschwindigkeits-Perzentile liegt (Evidenzstärke IV [4]).

Dabei ist folgende Ausnahme zu beachten:
Bei präpubertären Kindern und Jugendlichen mit dem anamnestischen und/oder klinischen Verdacht auf eine konstitutionelle Verzögerung von Wachstum und Pubertät sollen im Alter von 8–13 Jahren bei Mädchen und 10–15 Jahren bei Jungen die Referenzwerte für die Wachstumsgeschwindigkeit von Rikken et al. (1) angewandt werden (s. Tabelle E10-1) (Evidenzstärke III). Eine Wachstumsgeschwindigkeit von mehr als einer Standardabweichung unterhalb des Mittelwerts dieser Referenz (−1 SDS) entspricht näherungsweise dem 25. Perzentil.
  • 4.

    Zur Berechnung der Wachstumsgeschwindigkeit soll das Wachstum über mindestens 6 Monate, vorzugsweise über 12 Monate, beobachtet werden (Evidenzstärke IV [4]).

  • 5.

    Für die Diagnostik des Wachstumshormonmangels soll die Bestimmung des Skelettalters nach Greulich/Pyle oder nach Tanner/Whitehouse zum Nachweis einer Reifungsverzögerung gegenüber dem chronologischen Alter verwandt werden, die im Alter zwischen 4 und 7 Jahren in der Regel mehr als ein ¾ Jahr, im Alter über 7 Jahre mehr als 1 Jahr beträgt, entsprechend einer Reifungsverzögerung > 1 SD (Evidenzstärke IV [4]).

  • 6.

    Bei Kindern, die die auxologischen, klinischen, laborchemischen und radiologischen Kriterien nicht erfüllen, sollten keine Wachstumshormonstimulationstests durchgeführt werden (Evidenzstärke IV [4]).

WIE SOLL INITIAL GETESTET WERDEN?

  • 7.

    Vor der Durchführung invasiver und aufwendiger Wachstumshormonstimulationstests soll die Messung der Konzentrationen von IGF-1 (insulin-like growth factor-1) und IGFBP-3 (insulin-like growth factor binding protein-3) im Serum oder Plasma erfolgen (Evidenzstärke IV [2–12]). Dabei ist zu bedenken, dass auch andere Erkrankungen und Normvarianten des Wachstums mit einer Verminderung der Konzentrationen von IGF-1 und/oder IGFBP-3 einhergehen können. Hierzu gehören u. a.:

    • Hypothyreose

    • Mangel an Sexualhormonen bei Hypogonadismus

    • Konstitutionelle Verzögerung von Wachstum und Pubertät

    • Akute oder chronische Mangelernährung

    • Chronische organische Erkrankungen

    • Schwere Leberfunktionsstörungen

    • Adipositas

    • Schlecht eingestellter Diabetes mellitus

    • Sekundäre Wachstumshormonresistenz im Rahmen anderer Erkrankungen

  • 8.

    Bei der Bestimmung von IGF-1 und IGFBP-3 soll eine Messmethode (z.B. Immunoassay) verwandt werden, für die auf die jeweilige Methode bezogene alters-, geschlechts- und – wenn möglich – pubertätsstadienbezogene Referenzwerte vorliegen. Im Fall von IGF-1 soll der Bestimmung mit immunologischen Verfahren eine Abtrennung oder Blockierung von IGF-Bindungsproteinen vorausgehen (Evidenzstärke IV [28]).

  • 9.

    Wachstumshormonstimulationstests sollen bei Patienten mit den unter 3. genannten auxologischen und klinischen sowie den unter 5. genannten radiologischen Kriterien durchgeführt werden, die niedrige IGF-1- und/oder IGFBP-3-Werte (< –1.0 SDS) haben, wenn die unter 7. genannten alternativen Ursachen ausreichend berücksichtigt wurden (Evidenzstärke IV [4]).

    IGF-1- und IGFBP-3-Werte oberhalb von –1.0 SDS machen einen Wachstumshormonmangel unwahrscheinlich. Im Hinblick auf die nachgewiesene Wachstumsstörung sollten weitere Nachuntersuchungen zur Abklärung des pathologischen Wachstums erfolgen (s. Abb. E10-1).

Cave: Kinder mit konstitutioneller Verzögerung von Wachstum und Pubertät haben spezielle Referenzwerte für die Wachstumsgeschwindigkeit und die IGF-1- und IGFBP-3-Werte. Der WH-cut-off von 8 µg/l (ng/ml) gilt für diese spezifische Gruppe nur nach Priming mit Sexualsteroiden.

WIE SOLL GETESTET WERDEN?

  • 10.

    Zur Sicherung der Verdachtsdiagnose sollen zwei Wachstumshormonstimulationstests durchgeführt werden (Evidenzstärke IV [4]).

    Eine einmalige basale Bestimmung des Wachstumshormons sollte nicht durchgeführt werden, da die pulsatile Ausschüttung von Wachstumshormon starke physiologische Konzentrationsschwankungen dieses Hormons verursacht, sodass Einzelbestimmungen nicht aussagekräftig sind (Evidenzstärke IV [4]).

  • 11.

    Wachstumshormonstimulationstests sollen nach mindestens 6 Stunden nächtlichen Fastens morgens am nüchternen und ruhenden Kind unter standardisierten Bedingungen und sorgfältiger Überwachung durchgeführt werden (Evidenzstärke IV [4]).

  • 12.

    Als Testsubstanzen sollten Arginin, Clonidin, Glukagon oder Insulin verwandt werden (Evidenzstärke III [13]; Evidenzstärke IIb [14, 21–23]). Als alternativer Test zu einem Stimulationstest kann auch die nächtliche Spontansekretion des Wachstumshormons gemessen werden (Evidenzstärke IIb [18, 21]). Der GHRH-Test sollte wegen seiner geringen Sensitivität für die primäre Diagnostik des Wachstumshormonmangels im Kindesalter nicht angewandt werden (Evidenzstärke IIb [24]).

  • 13.

    Besondere Vorsicht muss bei der Testung von Kindern unter 4 Jahren oder beim Einsatz der Testsubstanzen Insulin und Glukagon gelten, da schwere Hypoglykämien auftreten können (Evidenzstärke III [25, 26]).

  • 14.

    Bei Vorliegen

    • einer Aplasie der Adenohypophyse und/oder einer ektop lokalisierten Neurohypophyse,

    • eines Zustands nach Resektion der Hypophyse,

    • eines Zustands nach Durchtrennung des Hypophysenstiels,

    • eines monogenen Wachstumshormonmangels (GH-1, GHRHR, Prop-1, Pit-1 u.a. gut charakterisierte Gendefekte) oder

    • eines eindeutigen Nachweises des Mangels an zwei anderen hypophysären Hormonenkann zur Sicherung der Verdachtsdiagnose auch nur ein einziger Wachstumshormonstimulationstest durchgeführt werden (Evidenzstärke III [15, 16]; Evidenzstärke IV [4]).

  • 15.

    Das Ergebnis eines Wachstumshormonstimulationstests im Kindes- und Jugendalter soll dann als normal gewertet werden, wenn die höchste gemessene Wachstumshormonkonzentration 8 µg/l (8 ng/ml) überschreitet. Dieser Cut-off setzt die Messung mit einem Assay voraus, der den Standard 98/574 (1 mg = 3 IE) als Kalibrator für rekombinantes Wachstumshormon verwendet (Evidenzstärke III [30, 31]).

  • 16.

    Bezüglich der in dieser Leitlinie genannten Laboruntersuchungen wird auf die gültigen Richtlinien der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen verwiesen.

  • 17.

    Ein Priming mit Sexualsteroiden soll vor Wachstumshormonstimulationstests bei präpubertären Jungen (Hodenvolumen < 4 ml) im Alter ≥ 10 Jahren und bei präpubertären Mädchen (Tanner-Stadium B1) im Alter ≥ 8 Jahren durchgeführt werden, da nur dann der Wachstumshormon-Cut-off von 8 µg/l (8 ng/ml) Gültigkeit hat (Evidenzstärke Ib [19]).

    Das Priming bei Jungen kann mit der intramuskulären Verabreichung von z.B. 50 mg Testosteron-Enantat i.m. einmalig 7 Tage vor der Testung und beim Mädchen mit der täglichen Gabe von z.B. 1 mg Estradiolvalerat p.o. in den letzten 3 Tagen vor der Testung durchgeführt werden (Evidenzstärke IIb [20]).

    Gesunde Kinder mit überdurchschnittlichem BMI (> 0 SDS) haben physiologischerweise eine geringere Wachstumshormonausschüttung als schlanke Kinder.

  • 18.

    Die Diagnose des Wachstumshormonmangels soll nur dann gestellt werden, wenn bei Erfüllung der oben genannten auxologischen, klinischen, radiologischen und laborchemischen Kriterien zwei pathologische Wachstumshormonstimulationstests vorliegen. Beim Vorliegen eines der unter 14. genannten zusätzlichen Kriterien ist ein einziger pathologischer Wachstumshormonstimulationstest ausreichend, um die Diagnose eines Wachstumshormonmangels zu sichern (Evidenzstärke IV [4]).

  • 19.

    Die Verdachtsdiagnose eines Wachstumshormonmangels soll im Falle eines normalen Testergebnisses oder zweier normaler Testergebnisse verworfen und nach alternativen Ursachen der Wachstumsstörung gesucht werden (Evidenzstärke IV [4]).

  • 20.

    Bei Persistenz der Wachstumsstörung (auxologische, klinische, radiologische und laborchemische Kriterien für einen Wachstumshormonmangel sind erfüllt) und dem Vorliegen normaler Wachstumshormonstimulationstests kann der Nachweis einer pathologischen spontanen Wachstumshormonnachtsekretion die Diagnose eines Wachstumshormonmangels im Rahmen einer sogenannten neurosekretorischen Dysfunktion begründen (Evidenzstärke III [27]).

  • 21.

    Eine Wiederholung der Wachstumshormonstimulationstests (Retestung) kann 12 Monate nach normalen Testergebnissen durchgeführt werden, wenn beim Fehlen einer anderen hinreichenden Erklärung der Wachstumsstörung weiterhin der dringende Verdacht auf einen Wachstumshormonmangel besteht (Evidenzstärke IV [4]).

  • 22.

    Bei dokumentiertem Wachstumshormonmangel soll die Kernspintomographie der Hypothalamus-Hypophysen-Region zum Ausschluss eines Kraniopharyngeoms, eines anderen Tumors des Zentralnervensystems oder einer hypophysären Fehlbildung durchgeführt werden (Evidenzstärke IV [4]).

BESONDERHEITEN FüR DAS NEUGEBORENEN- UND SäUGLINGSALTER

  • 23.

    Wachstumshormonstimulationstests sollen im Neugeborenen- und Säuglingsalter nicht angewandt werden, da sie für dieses Alter nicht etabliert sind (Evidenzstärke IV [4]).

  • 24.

    Eine basale Wachstumshormonkonzentration < 7 µg/l (ng/ml) in der ersten Lebenswoche (Serum, Plasma oder Trockenblut der Neugeborenen-Screeningkarte) macht einen Wachstumshormonmangel sehr wahrscheinlich, wenn die klinische Symptomatik zu diesem Hormonmangel passend ist (Evidenzstärke IIb [32]).

  • 25.

    Im Säuglingsalter sollten eine basale Messung von IGFBP-3 und drei oder vier basale Messungen von Wachstumshormon im Serum oder Plasma erfolgen. Ein IGFBP-3-Wert < –2.0 SDS macht einen Wachstumshormonmangel wahrscheinlich (Evidenzstärke III [17]).

    Alternativ kann die asservierte Neugeborenen-Screeningkarte zur Messung von Wachstumshormon im Trockenblut verwendet werden (Evidenzstärke IIb [32]).

  • 26.

    Bei Neugeborenen sollte die Kernspintomographie der Hypothalamus-Hypophysen-Region primär zur Diagnostik eines Wachstumshormonmangels herangezogen werden, da morphologische Veränderungen wie die Aplasie der Adenohypophyse, die Ektopie der Neurohypophyse oder die Unterbrechung des Hypophysenstiels deutliche Hinweise auf das Vorliegen eines Wachstumshormonmangels geben (Evidenzstärke IV [4]).

LITERATUR

1

B Rikken J Wit Prepubertal height velocity references over a wide age range Arch Dis Child 67 1992 1277 1280

2

DR Clemmons Clinical utility of measurements of insulin-like growth factor 1 Nat Clin Pract Endocrinol Metab 2 8 2006 436 446

3

SM Shalet A Toogood A Rahim BM Brennan The diagnosis of growth hormone deficiency in children and adults Endocr Rev 19 2 1998 203 223

4

Growth Hormone Research Society Consensus guidelines for the diagnosis and treatment of growth hormone (GH) deficiency in childhood and adolescen summary statement of the GH Research Society. GH Research Society J Clin Endocrinol Metab 85 11 2000 3990 3993

5

PC Sizonenko PE Clayton P Cohen RL Hintz T Tanaka Z Laron Diagnosis and management of growth hormone deficiency in childhood and adolescence. Part 1: diagnosis of growth hormone deficiency Growth Horm IGF Res 11 3 2001 137 165

6

A Juul Determination of insulin-like growth factor I in children: normal values and clinical use Horm Res 55 Suppl 2 2001 94 99

7

HJ Guyda Growth hormone testing and the short child Pediatr Res 48 5 2000 579 580

8

MB Ranke R Schweizer A Lindberg DA Price EO Reiter K Albertsson-Wikland F Darendeliler Insulin-like growth factors as diagnostic tools in growth hormone deficiency during childhood and adolescen the KIGS experience Horm Res 62 Suppl 1 2004 17 25

9

DR Clemmons IGF-I assays: current assay methodologies and their limitations Pituitary 10 2 2007 121 128

10

A Badaru DM Wilson Alternatives to growth hormone stimulation testing in children Trends Endocrinol Metab 15 6 2004 252 258

11

S Cianfarani A Liguori D Germani IGF-I and IGFBP-3 assessment in the management of childhood onset growth hormone deficiency Endocr Dev 9 2005 66 75

12

G Federico ME Street M Maghnie M Caruso-Nicoletti S Loche S Bertelloni ISPED Cianfarani S; Study Group on Physiopathology of growth processes; Council of Assessment of serum IGF-I concentrations in the diagnosis of isolated childhood-onset GH deficiency: a proposal of the Italian Society for Pediatric Endocrinology and Diabetes (SIEDP/ISPED) J Endocrinol Invest 29 8 2006 732 737

13

MT Dattani PJ Pringle PC Hindmarsh CG Brook What is a normal stimulated GH concentration? J Endocrinol 133 1992 447 450

14

S Loche M Cappa E Ghigo A Faedda A Lampis D Carta C Pintor GH response to oral clonidine test in normal and short children J Endocrinol Invest 16 1993 899 902

15

M Maghnie C Strigazzi C Tinelli M Autelli M Cisternino S Loche F Severi GH deficiency of childhood onset: reassessment of GH status and evaluation of the predictive criteria for permanent GHD in young adults J Clin Endocrinol Metab 84 1999 1324 1328

16

A Juul KW Kastrup SA Pedersen NE Skakkebaek GH provocative retesting of 108 young adults with childhood-onset GHD and the diagnostic value of IGF-I and IGFBP-3 J Clin Endocrinol Metab 82 1997 1195 1201

17

RB Jensen KA Jeppesen S Vielwerth KF Michaelsen KM Main NE Skakkebaek A Juul Insulin-like growth factor I (IGF-I) and IGF-binding protein 3 as diagnostic markers of growth hormone deficiency in infancy Horm Res 63 2005 15 21

18

Z Zadik SA Chalew A Kowarski Assessment of GH secretion in normal stature children using 24-hour integrated concentration of GH and pharmacological stimulation J Clin Endocrinol Metab 71 1990 932 936

19

G Marin HM Domené KM Barnes BJ Blackwell FG Cassorla GB Cutler Jr The effects of estrogen priming and puberty on the GH hormone response to standardized treadmill exercise and arginine-insulin in normal girls and boys J Clin Endocrinol Metab 79 1994 537 541

20

S Molina M Paoli N Camacho G Arata-Bellabarba R Lanes Is testosterone and estrogen priming prior to clonidine useful in the evaluation of the growth hormone status of short peripubertal children? J Pediatr Endocrinol Metab 21 2008 257 266

21

P Tassoni E Cacciari M Cau C Colli M Tosi S Zucchini A Cicognani P Pirazzoli S Salardi A Balsamo Variability of GH response to pharmacological and sleep tests performed twice in short children J Clin Endocrinol Metab 71 1990 230 234

22

Z Zadik SA Chalew Z Gilula AA Kowarski Reproducibility of growth hormone testing procedures: a comparison between 24-hur integrated concentration and pharmacological stimulation J Clin Endocrinol Metab 71 1990 1127 1130

23

E Ghigo J Bellone G Aimaretti S Bellone S Loche M Cappa E Bartolotta F Dammacco F Camanni Reliability of provocative tests to assess GH secretory status. Study in 472 normally growing children J Clin Endocrinol Metab 81 1996 3323 3327

24

P Chatelain Y Alamercery J Blanchard JP Boissel D Evain-Brion M Morre M Olivier P Sizonenko G Van Vliet Growth hormone (GH) response to a single intravenous injection of synthetic GH-releasing hormone in prepubertal children with growth failure J Clin Endocrinol Metab 65 1987 387 394

25

A Shah R Stanhope D Matthew Hazards of pharmacological tests of growth hormone secretion in childhood BMJ 304 6820 1992 173 174

26

SH LaFranchi BM Lippe SA Kaplan Hypoglycemia during testing for growth hormone deficiency J Pediatr 90 2 1977 244 245

27

BE Spiliotis GP August W Hung W Sonis W Mendelson BB Bercu Growth hormone neurosecretory dysfunction. A treatable cause of short stature JAMA 251 17 1984 2223 2230

28

DR Clemmons Consensus statement on the standardization and evaluation of growth hormone and insulin-like growth factor assays Clin Chem 57 2011 555 559

29

TL Stanley LL Levitsky SK Grinspoon M Misra Effect of body mass index on peak growth hormone response to provocative testing in children with short stature J Clin Endocrinol Metab 94 2009 4875 4881

30

G Binder E Huller G Blumenstock R Schweizer Auxology-based cut-off values for biochemical testing of GH secretion in childhood Growth Horm IGF Res 21 2011 212 218

31

A Müller M Scholz O Blankenstein G Binder R Pfäffle A Körner W Kiess A Heider M Bidlingmaier J Thiery J Kratzsch Harmonization of growth hormone measurements with different immunoassays by data adjustment Clin Chem Lab Med 49 2011 1135 1142

32

G Binder M Weidenkeller G Blumenstock M Langkamp K Weber AR Franz Rational approach to the diagnosis of severe growth hormone deficiency in the newborn. J Clin Endocrinol Metab 95: 2219–2226, 2010; Erratum J Clin Endocrinol Metab. 96 2011 2936

Verfahren der Konsensbildung

Diese Leitlinie wurde im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Kinderendokrinologie und -diabetologie erstellt (AWMF-Register-Nr. 174-002).
Erarbeitet von:
G. Binder (Koordinator), J. H. Brämswig, J. Kratzsch, R. Pfäffle, J. Wölfle
  • 1.

    Fassung: 11/2008

  • 2.

    Fassung: 07/2014

Überprüfung geplant: 07/2019
Koordination der Leitlinienentwicklung der DGKED e.V.:
Anja Moss, AWMF-Leitlinienberaterin

Holen Sie sich die neue Medizinwelten-App!

Schließen