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B978-3-437-22325-9.50019-8

10.1016/B978-3-437-22325-9.50019-8

978-3-437-22325-9

Schematische Darstellung eines DORV mit vollständigem Ursprung beider großen Arterien aus dem RV.

Der LV drainiert ausschließlich über die interventrikuläre Kommunikation, die bei der intrakardialen chirurgischen Korrektur nicht verschlossen werden darf. Stattdessen muss zur funktionellen Trennung von RV und LV das ausschließlich im RV zwischen den großen Arterien befindliche Auslassseptum mit einem Patch mit dem interventrikulärem Septum (*) verbunden werden. (modifiziert nach [1]; DORV = Double Outlet Right Ventricle; RV = Rechter Ventrikel; LV = Linker Ventrikel)

Übersicht über die häufigsten anatomischen Varianten, die klinischen Erscheinungsformen und die chirurgische Behandlung der Pat. mit DORV (s. Text)

(VSD = Ventrikelseptumdefekt; AVSD = atrioventrikulärer Septumdefekt; valv. PS = valvuläre Pulmonalstenose; subvalv. PS = subvalvuläre Pulmonalstenose; TAPVD = totale Lungenvenenfehlmündung; TGA = Transposition der großen Arterien; OP = Operation; RVOTO = rechtsventrikuläre Ausflusstraktobstuktion; I-SVC = persistierende linke obere Hohlvene)

Double Outlet Right Ventricle (DORV)11Beschlossen vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie am 10.4.2013.

H. BERTRAM

J. WEIL

J.S. SACHWEH

Geltungsbereich: DORV im Kindes- und Jugendalter

DEFINITION, KLASSIFIKATION UND BASISINFORMATION

Beim „Double Outlet Right Ventricle” (DORV) besitzen beide großen Arterien eine morphologische Konnektion zum rechten Ventrikel.
Dabei besteht jedoch keine einheitliche kongenitale kardiale Malformation, sondern die Konstellation einer Malposition der großen Arterien, bei der Pulmonalarterie und Aorta ausschließlich (100% + 100%) oder überwiegend, d.h. eine Arterie komplett (100%) und die andere mit > 50% des Klappendurchmessers, aus dem morphologisch rechten Ventrikel entspringen. Dabei kann die Aorta vor oder hinter, rechts oder links der Pulmonalarterie liegen. Die interventrikuläre Kommunikation zwischen beiden Kammern wird überwiegend als Ventrikelseptumdefekt (VSD) bezeichnet, obwohl sie in einigen Fällen nicht dem Kammerscheidewanddefekt entspricht (1, 2). In der Folge wird der Begriff VSD synonym verwendet.
Bei komplettem Ursprung der beiden Arterien aus dem rechten Ventrikel (100% + 100%) ist die interventrikuläre Kommunikation der einzige Auslass des linken Ventrikels, bei überwiegendem Ursprung der beiden Arterien aus dem rechten Ventrikel reitet entweder die Aorta oder die Pulmonalarterie darüber (s. Abb. M16-1). Ihre Größe und Lage in Bezug zu den malpositionierten großen Arterien sowie das Ausmaß der Imbalance der Ventrikel sind für die klinische Symptomatik bedeutsam und für die intrakardialen chirurgischen Korrekturoptionen entscheidend.
Es existieren verschiedene anatomisch oder funktionell orientierte Klassifikationen des DORV, die sich an der Lagebeziehung der interventrikulären Kommunikation bzw. des VSD zum Ursprung der großen Arterien und an der Existenz einer subpulmonalen Obstruktion orientieren (1, 3, 4, 6). Ein DORV kann mit sehr unterschiedlichen zusätzlichen kardialen Anomalien kombiniert sein.
Die häufigsten Varianten des „Double Outlet Right Ventricle” sind (s. Abb. M16-2):
  • Subaortaler Ventrikelseptumdefekt ohne Pulmonalstenose: Die Hämodynamik gleicht der eines großen Ventrikelseptumdefekts mit Lungenüberflutung, Herzinsuffizienz und sekundärer pulmonaler Hypertonie: VSD-Typ.

  • Subaortaler Ventrikelseptumdefekt mit valvulärer/subvalvulärer Pulmonalstenose: Die Hämodynamik entspricht der einer Fallot-Tetralogie: Fallot-Typ.

  • Subpulmonaler Ventrikelseptumdefekt ohne Pulmonalstenose: Hier besteht eine Transpositionshämodynamik, weil das oxygenierte Blut aus dem linken Ventrikel größtenteils wieder in die Lungenstrombahn und das systemvenöse Blut in die Aorta gelangt: TGA-Typ.

Besteht ferner eine Seit-zu-Seit-Stellung der großen Gefäße, bei der die Koni der großen Arterien beide Semilunarklappen von den AV-Klappen trennen, wird diese Konstellation als Taussig-Bing-Komplex bezeichnet (10).
Deutlich seltener sind eine interventrikuläre Kommunikation mit Bezug zu beiden großen Arterien („doubly committed”), ein von den großen Arterien entfernter und nicht klar zugeordneter („non-committed”) VSD, eine AV-Diskordanz oder Heterotaxiesyndrome (insbesondere ein rechtsatrialer Isomerismus mit AVSD, System- und Lungenvenenfehlmündungen). Eine klare Definition einer einfachen bzw. komplexen Form eines DORV existiert nicht. Eine Übersicht gibt Abb. M16-2.
Fasst man alle Varianten des DORV zusammen, wird diese Konstellation in bis zu 3% der kongenitalen kardialen Anomalien gefunden, was einer Inzidenz von ~1:3.000 Lebendgeborenen entspricht (2). Ein DORV tritt häufig in Zusammenhang mit komplexen Fehlbildungssyndromen auf.

LEITSYMPTOME

Der Zeitpunkt des Auftretens und der Schweregrad der klinischen Symptomatik sind je nach zugrunde liegender Morphologie und den vorhandenen Begleitfehlbildungen sehr variabel. Das Herzgeräusch ist abhängig von Größe und Lage des Ventrikelseptumdefekts und dem Ausmaß einer subpulmonalen oder subaortalen Obstruktion. Die häufigsten klinischen Verlaufsformen zeigen eine typische Symptomenkonstellation:
  • VSD-Typ: Zeichen der progredienten Herzinsuffizienz

  • Fallot-Typ: anfangs mäßige, später progrediente Zyanose bei deutlichem Systolikum

  • TGA-Typ: oft ausgeprägte neonatale Zyanose in Kombination mit einer Herzinsuffizienz; in ca. 50% der Fälle besteht zusätzlich die klinische Symptomatik einer neonatalen Aortenisthmusstenose/eines unterbrochenen Aortenbogens

DIAGNOSTIK

Zielsetzung

Ziel ist die exakte Darstellung der kardialen Anatomie inkl. der großen Arterien sowie Ausschluss/Nachweis von Begleitfehlbildungen als Basis für die Planung des operativen Vorgehens. Die wichtigsten Differenzialdiagnosen ergeben sich aus den geschilderten klinischen Verlaufsformen: VSD mit anteponierter Aorta, Fallot-Tetralogie, TGA mit VSD; Pulmonalatresie mit VSD, Aortenisthmusstenose bzw. unterbrochener Aortenbogen.

Bewertung der diagnostischen Verfahren

Echokardiographie
Die Diagnose eines DORV wird echokardiographisch gestellt. Aufgrund der Vielzahl möglicher kardiovaskulärer Begleitfehlbildungen muss bei der Initialdiagnostik eine vollständige segmentorientierte Darstellung des Herzens inkl. der thorakalen und abdominellen großen Venen und Arterien (Heterotaxiesyndrome) sowie eine Darstellung der Koronararterienabgänge erfolgen.
Im Hinblick auf die intrakardialen Korrekturmöglichkeiten sind zu beschreiben (1):
  • Position, Größe, Lagebeziehung und Verlauf der großen Arterien

  • Größe der interventrikulären Kommunikation in Relation zum Aortenklappendurchmesser und deren Lagebeziehung zu den großen Arterien

  • Lokalisation und Schweregrad einer subpulmonalen oder subaortalen Obstruktion

  • Größe und Position beider AV-Klappen, Größe beider Ventrikel

EKG
Ein DORV-typisches EKG gibt es nicht. Das EKG ist Bestandteil der Basisdiagnostik sowie der Verlaufskontrollen nach interventionellen oder chirurgischen Therapiemaßnahmen.
Röntgen-Thoraxaufnahme
Für die initiale Diagnosestellung ist die Röntgen-Thoraxaufnahme entbehrlich, kann aber bei ausgeprägter Lungenüber- (VSD-Typ) oder -unterdurchblutung (Fallot-Typ) eingesetzt werden. Vor operativen Eingriffen ist sie als Ausgangsbefund für die postoperative Verlaufsbeobachtung von Bedeutung.
Herzkatheteruntersuchung/MRT/CT
Für die Diagnosestellung und in der Regel auch für die Operationsplanung sind diese entbehrlich. Bei unzureichender echokardiographischer Darstellung (z.B. Koronararterien, Aortenbogen) zeigt eine Angiographie (Herzkatheteruntersuchung, MRT oder CT) die exakte Anatomie.
Labordiagnostik
Sie ist Bestandteil der Basisdiagnostik (BGA, BB), aber für die Diagnosestellung unbedeutend.

Durchführung der Diagnostik

Die Durchführung erfolgt durch eine Kinderärztin/einen Kinderarzt mit Schwerpunktbezeichnung Kinderkardiologie.

THERAPIE

Die kausale Behandlung besteht in der operativen Korrektur des Herzfehlers.
Ziel des chirurgischen Eingriffs ist eine biventrikuläre Korrektur mit Etablierung einer obstruktionsfreien Konnektion des LV zur Aorta und des RV zur Pulmonalarterie mit Verschluss des VSD. Bei komplexen anatomischen Situationen mit weiteren Begleitfehlbildungen kann eine definitive univentrikuläre Palliation nach dem Fontan-Prinzip durchgeführt werden (8, 9, 11, 12).

Medikamentöse Behandlung

Bei neonatal deutlich eingeschränkter antegrader Perfusion der Pulmonalarterien und damit duktusabhängiger Lungendurchblutung erfolgt bis zu einer interventionellen/chirurgischen Therapie eine Prostaglandin-E-Dauerinfusion (s. Kap. M14 „Fallot-Tetralogie”). Bei klinischen Zeichen der Herzinsuffizienz (VSD-Typ, TGA-Typ) erfolgt deren medikamentöse Behandlung (s. Kap. M6a und M6b „Akute und chronische Herzinsuffizienz”).

Interventionelle Therapiemaßnahmen

Interventionelle Therapien können beim Fallot-Typ (Pulmonalklappendilatation, RVOT-Stent oder Duktus-Stent) sowie beim TGA-Typ (Ballonatrioseptostomie) als Palliativmaßnahmen sinnvoll sein (s. Kap. M14 „Fallot-Tetralogie” bzw. Kap. M15 „D-Transposition der großen Arterien”).
Im Hinblick auf die nachfolgenden Operationen sind die Implikationen und Risiken der Katheterinterventionen (PA-Dilatation, RVOT-Stent) gegen die Möglichkeiten und Risiken primärer chirurgischer Therapiemaßnahmen abzuwägen.

Chirurgische Therapiemaßnahmen

Art und Zeitpunkt des operativen Vorgehens werden durch die Lokalisation und Größe der interventrikulären Kommunikation in Bezug zu den großen Arterien und den AV-Klappen sowie die Existenz und Ausprägung einer Ausflussbahnobstruktion bestimmt. Weitere wichtige Einflussfaktoren sind Begleitfehlbildungen wie AVSD oder Lungenvenenfehlmündungen, eine behandlungspflichtige Aortenbogenobstruktion, zusätzliche Ventrikelseptumdefekte oder die Anatomie der Koronararterien (3, 5, 6, 9, 11, 13).
  • Bei subaortal gelegenem Defekt ohne Pulmonalstenose (VSD-Typ) sollte eine Korrektur in Abhängigkeit vom Ausmaß der Herzinsuffizienz bis zum 6. Lebensmonat erfolgen. Die Umleitung des Bluts vom LV via VSD zur Aorta macht zur Vermeidung von subaortalen Obstruktionen oft eine Vergrößerung des VSD notwendig (erhöhtes AV-Block-Risiko).

  • Beim DORV vom Fallot-Typ wird die Korrektur, wenn klinisch vertretbar, als elektiver Eingriff meist zwischen dem 4. und 12. Lebensmonat durchgeführt (6). Bei ausgeprägter pulmonaler Minderdurchblutung kann diese früher erfolgen. Als Alternative zur Frühkorrektur können chirurgische (Shunt-OP, Ausflusstrakteröffnung) oder interventionelle Palliationen (s.o.) vorangestellt werden.

  • Bei subpulmonal gelegenem Defekt ohne Pulmonalstenose (TGA-Typ) erfolgt die Korrektur (arterielle Switch-Operation, VSD-Verschluss, gegebenenfalls Aortenbogenrekonstruktion) möglichst im Neugeborenenalter (13). Auch ein zweizeitiges Vorgehen kommt in Betracht.

  • Bei subpulmonalem VSD mit valvulärer und/oder subvalvulärer Pulmonalstenose bestehen je nach individueller Anatomie verschiedene Optionen. Ist eine arterielle Switch-Operation aufgrund der Ausprägung der Stenose nicht möglich, bestehen verschiedene Korrekturmöglichkeiten (14, 15, 16):

    • a)

      Liegt der rechtsventrikuläre Ausflusstrakt (RVOT) ausreichend weit anterior, kann zunächst über eine Ventrikulotomie des RV der LV-Auslass über den VSD zur Aorta mit einem Patch getunnelt werden, sodass die Verbindung LV-Aorta hergestellt und der VSD verschlossen ist. Die Ventrikulotomie wird anschließend (gegebenenfalls nach transanulärer Erweiterung) mit einem Patch verschlossen und so die (Sub-)Pulmonalstenose aufgehoben („Kawashima-OP”).

    • b)

      Liegt der RVOT weiter posterior, so wird der VSD-Tunnelpatch den Weg für das Blut aus dem RV in die Pulmonalarterie (PA) behindern; daher ist in dieser Situation zusätzlich zum Tunnelpatch ein RV-PA-Konduit erforderlich („Rastelli-Operation”).

    • c)

      Anstelle des RV–PA-Konduits können alternativ die Pulmonalarterien mobilisiert und nach einem Lecompte-Manöver mit dem rechten Ventrikel anastomosiert werden („Réparation à l'Etage Ventriculaire”, „REV-procedure”).

    • d)

      Eine weitere Variante ist die Translokation der Aortenwurzel an die Stelle des PA-Rings und nachfolgend Herstellung der Kontinuität RV-PA mit einem Konduit („Aortic Translocation” – „Nikaidoh-procedure”). Hierdurch soll ein direkter Einstrom des LV-Bluts in die Aorta erreicht und eine Dilatation der Aortenwurzel vermieden werden.

  • Bei komplexen Formen des DORV kann auch ein mehrstufiges operatives Vorgehen angezeigt sein, das der individuellen Morphologie und Hämodynamik Rechnung trägt. Dabei kann eine aufwendige intrakardiale Korrektur oft erst jenseits des Säuglingsalters vorgenommen werden (6, 7, 12, 14). Erscheint das operative Risiko zu hoch oder das o.g. Ziel technisch oder anatomisch nicht realisierbar, ist auch eine definitive Palliation nach dem Fontan-Prinzip möglich (8, 9, 11, 12, 13).

Die meisten Patienten können heute erfolgreich biventrikulär korrigiert werden. Komplizierende und das OP-Risiko deutlich erhöhende Begleitanomalien umfassen Aortenbogenobstruktionen, AV-Klappenanomalien, Koronaranomalien, eine LV-Hypoplasie sowie multiple Ventrikelseptumdefekte (5, 6, 9).
Operative oder interventionelle Folgeeingriffe im Kindes- oder Erwachsenenalter sind bei den komplexen Operationsverfahren relativ häufig. Im mittel- und langfristigen Verlauf variieren die Probleme und Risiken je nach DORV-Typ und initial durchgeführter operativer Therapie. Häufig sind:
  • Fallot-Typ: Persistenz einer Reststenose im RVOT oder – häufiger – Entwicklung einer therapiepflichtigen Pulmonalinsuffizienz (s. Kap. M14 „Fallot-Tetralogie”)

  • Implantation eines (klappentragenden) Konduits vom RV zur Pulmonalarterie: definitive Reoperation zum Konduitersatz (Stenose, Insuffizienz, Größenmismatch)

  • Langer Tunnelpatch vom LV zur Aorta: Entwicklung einer subaortalen Obstruktion (funktionell linksventrikuläre Ausflusstraktobstruktion)

NACHSORGE

Eine lebenslange fachärztliche Nachsorge ist nötig. Für die Details der Nachsorge wird je nach Operationsmethode auf die speziellen Leitlinien verwiesen.

PRÄVENTION

Eine spezifische Prävention gibt es nicht. Möglichkeiten zur genetischen Beratung und pränatalen Diagnostik in Bezug auf weitere Schwangerschaften sollten genutzt werden. Es wird empfohlen, dass die Entbindung eines Neugeborenen mit pränatal diagnostiziertem DORV in einer Frauenklinik mit Anbindung an eine fachärztliche kinderkardiologische Versorgung erfolgt.

LITERATUR

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Klinische Studien zu den verschiedenen chirurgischen Behandlungsoptionen liegen nicht vor. Ref. 1, 2, 11 sind aktuelle Übersichtsarbeiten. Ref. 3, 4, 10 beschreiben die anatomischen Variationen des DORV und die resultierenden chirurgischen Konzepte bis in die 1990er-Jahre, Ref. 5, 9, 12 die entsprechenden operativen Therapieergebnisse in drei großen Institutionen. Ref. 6, 8 beschreiben moderne chirurgische Therapiekonzepte, Ref. 7, 13, 14, 15, 16 die Ergebnisse bei schwierigen Subtypen des DORV inkl. seltener komplexerer Operationen.

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