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BT07-9783437225451.10001-8

10.1016/BT07-9783437225451.10001-8

T07-9783437225451

Erkrankungen der Nieren (ausgewählte Fragestellungen)

Tab. T7-1
Fragestellung Bildgebung Kommentar
Nephrolithiasis US + FKDS Ggf. CT (dosisreduziert)Ggf. Rö. vor Lithotripsie
Nierenverletzung US + FKDSWeiterführend MRT/CT Begleitverletzungen anderer OrganeGgf. CEUS (off label use)
Niereninfarkt US + FKDSGgf. MRT Ggf. CEUS (off label use)
Nierenvenenthrombose (NVT) US + FKDS
Nierenparenchymerkrankungen US + FKDS Bestimmung des Nierenvolumens und Abgleich mit Perzentilkurven
Nierenzysten US Weiterführend MRT
Nierentumor (z. B. Wilms-Tumor) US + FKDS Nierenvenen und V. cava inferiorMRT Siehe Tumor-Leitlinien (z. B. Protokolle GPOH)
Pyelonephritis US + FKDS › Kap. T9 „Harnwegsinfektion“
Nierenabszess USMRT › Kap. T9 „Harnwegsinfektion“

Erkrankungen der Ureteren (ausgewählte Fragestellungen)

Tab. T7-2
Fragestellung Bildgebung Kommentar
Harnleiterstein US + FKDS Ggf. CT (dosisreduziert)Ggf. Rö. vor Lithotripsie
Tumor US + FKDSMRT Siehe Tumor-Leitlinien (z. B. Protokolle GPOH)

Erkrankungen der Harnblase (ausgewählte Fragestellungen)

Tab. T7-3
Fragestellung Bildgebung Kommentar
Fremdkörper US Ggf. Rö.
Blasenstein US Ggf. Rö. vor Therapie
Blasentumor USMRT Siehe Tumor-Leitlinien (z. B. Protokolle GPOH)
Zystitis US
Blasendivertikel US Ggf. MCU

Erkrankungen der Urethra (ausgewählte Fragestellungen)

Tab. T7-4
Fragestellung Bildgebung Kommentar
Urethrafremdkörper USRö. Zielaufnahme a.-p.
Urethritis Keine
Urethradivertikel USMCU/ggf. MUS
Urethratrauma USMCU/ggf. MUS Ggf. CT Becken

Hämaturie – Bildgebende Diagnostik

Definition

Schmerzlose oder schmerzhafte Beimengung von Blut oder Erythrozyten zum Urin. Eine HämaturieMakrohämaturieMakrohämaturie ist mit bloßem Auge sichtbar, eine MikrohämaturieMikrohämaturie erst im Mikroskop nachweisbar.

Allgemeine Bemerkungen

Klinische und Laboruntersuchungen ergeben oft schon eine wahrscheinliche Diagnose. Der weitere diagnostische Ablauf bei Erkrankungen der Nieren und Harnwege wird bei pädiatrischen Patienten wesentlich von der Sonografie bestimmt, wobei der gesamte Harntrakt zu untersuchen ist. Die Harnleiter sind infolge von Gasüberlagerungen sonografisch meist jedoch nur unvollständig zu beurteilen.
Die MRT und MR-Urografie ergänzen die bildgebende Diagnostik bei unschlüssigem Sonografiebefund. Die CT kommt in ausgewählten Einzelfällen bei Therapierelevanz zum Einsatz.
In › Tab. T7-1, › Tab. T7-2, › Tab. T7-3, › Tab. T7-4 sind ausgewählte Fragestellungen zu den Erkrankungen aufgeführt.

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