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B978-3-437-22335-8.50002-8

10.1016/B978-3-437-22335-8.50002-8

978-3-437-22335-8

Neugeborenentransport (S2k)

G.PICHLERFEDERFÜHREND

H. HUMMLER

H. WAHL

G. SELZER

A. BOHN

H. ABELE

M. ROTH-KLEINER

A. BERGER

VORBEMERKUNG

Die folgende Leitlinie gibt Empfehlungen für die Durchführung eines Neugeborenentransports und keine Empfehlungen für die Erstversorgung eines Neugeborenen (s. AWMF-Leitlinie 024-004 [1] und ILCOR Guidelines [2]) und Indikation eines Neugeborenentransports (s. AWMF-Leitlinie 024-001 [3] und 024-002 [4]).
Die hier ausgesprochenen Empfehlungen stellen überwiegend einen Konsens der Meinungen und klinischen Erfahrungen der Autoren dar, da kontrollierte, randomisierte Studien betreffend Neugeborenentransport weitgehend fehlen (Evidenzstufe: „Expertenmeinungen”).

EINLEITUNG

Die Mehrheit der Beobachtungsstudien hat gezeigt, dass Frühgeborene, die postnatal transportiert werden mussten, häufiger höhergradige Hirnblutungen hatten (5, 6, 7, 8, 9). Die risikoadaptierte antepartale Zuweisung von Schwangeren in eine Klinik mit der jeweils notwendigen strukturellen Voraussetzung für eine bedarfsgerechte Perinatalmedizin (siehe Leitlinie 024-001 [3]) ist unbedingt zu beachten. Zudem sollte jeder Neugeborenentransport, der neben dem Risiko für das Neugeborene auch eine Trennung von Mutter und Kind bedingt, wenn irgend möglich vermieden werden.

ORGANISATION

Wenn ein Neugeborenes transportiert werden muss, ist so rasch wie möglich mit der entsprechenden Abteilung/Rettungsleitstelle Kontakt aufzunehmen. Folgende Punkte sind in Absprache mit der Abteilung, an die das Neugeborene transferiert wird, zu klären und zu dokumentieren:
  • Einstufung des Neugeborenen entsprechend der Vitalfunktionen in:

    • bestehende oder zu erwartende Störungen der Vitalfunktionen

    • so weit absehbar keine Störungen der Vitalfunktionen

  • Einstufung der Dringlichkeit:

    • akut (Abfahrt des Transportteams ist so rasch wie möglich und wenn möglich mit Inkubator innerhalb von 30 Minuten anzustreben)

    • nicht dringlich (planbar)

Die Verantwortung der Einstufung liegt prinzipiell:
  • bei dem behandelnden Arzt oder beim behandelnden Fachpersonal (Hebamme, Pflegekraft) des Neugeborenen vor Ort

  • oder wenn kein Arzt oder Fachpersonal vor Ort ist (z.B.: Hausgeburt) nach bester möglicher Einschätzung der Situation über die Dringlichkeit des Transports:

    • bei einem Facharzt/Kinderarzt mit Zusatzfach/Schwerpunkt Neonatologie der Abteilung, an die das Neugeborene transferiert wird, bzw. der Rettungsleitstelle.

    • bei einem neonatologisch versierten Arzt, der bereits Erfahrungen im selbstständigen Neugeborenentransport hat, wenn dieser die Befugnis von einem Facharzt/Kinderarzt mit Zusatzfach/Schwerpunkt Neonatologie übertragen bekommen hat.

Bei einem vom Verlegenden nicht als akut angesehenen Transport kann der Arzt der Abteilung, an die das Neugeborene transferiert wird, nach bester möglicher Einschätzung der Situation über die Dringlichkeit des Transports und wenn er die berichtete Situation anders einschätzt als der Verlegende, die Dringlichkeit des Transports als akut einstufen.
Neonatologisch versierter Arzt
Der neonatologisch versierte Arzt sollte ein Arzt in oder mit Ausbildung/Weiterbildung an einer Abteilung für Neonatologie sein.

TRANSPORT

Die Verantwortung des Transports (inklusive Entscheidung über Zusammensetzung des Teams, Art des Transports – Boden/Luft, Ausstattung) liegt bei einem Facharzt/Kinderarzt mit Zusatzfach/Schwerpunkt Neonatologie oder bei einem neonatologisch versierten Arzt, wenn dieser die Befugnis von einem Facharzt/Kinderarzt mit Zusatzfach/Schwerpunkt Neonatologie übertragen bekommen hat.
Mindestanforderungen an den neonatologisch versierten Arzt für die selbstständige Durchführung von Neugeborenentransporten (in Anlehnung an die bisherigen Vorgaben der GNPI [10]) sollten bestehen aus:
  • mehrmonatiger Tätigkeit auf einer Neugeborenenintensivstation mit Erwerb spezifischer Kenntnisse und Fähigkeiten zur qualifizierten Erstversorgung von Risikoneugeborenen und Transportbegleitung,

  • der Teilnahme an spezifischen neonatologischen Fortbildungen sowie

  • absolvierte Neugeborenentransporte unter Anleitung.

Transportteam
Beobachtungsstudien, die verschiedene Berufsgruppen verglichen, konnten keine Unterschiede zwischen den Gruppen hinsichtlich der Versorgung der Neugeborenen feststellen, wobei eine Aussagekraft dieser Studien für den deutschsprachigen Raum nicht möglich ist, da Berufsgruppen verglichen wurden, die im deutschsprachigen Raum nicht vorhanden sind (z.B. nurse practitioners) (11, 12). Diese Studien zeigten aber, dass es offenbar von Bedeutung ist, dass bei dem Team eine neonatologische Erfahrung/Ausbildung vorliegt und regelmäßige Fortbildungen/Übungen im Umgang mit akuten Notfällen durchgeführt werden und Erfahrungen im Transport von Hochrisikoneugeborenen vorliegen (11, 12).
Bei bestehenden und zu erwartenden Störungen der Vitalfunktionen des Neugeborenen muss das Transportteam bestehen aus:
  • Facharzt/Kinderarzt mit Zusatzfach/Schwerpunkt Neonatologie oder neonatologisch versiertem Arzt und

  • Pflegekraft mit Erfahrung in neonatologischer Intensivpflege.

Ohne absehbare Störung der Vitalfunktionen des Neugeborenen kann das Transportteam bestehen aus:
  • Pflegekraft mit Erfahrung in neonatologischer Intensivpflege.

  • In Ausnahmefällen bei hinsichtlich der Vitalfunktionen gesundem Neugeborenen kann ein Neugeborenentransport unter Begleitung der Rettungsdienstfachkräfte erfolgen (z.B. Trans-port bei sozialer Indikation, Verlegung eines gesunden Neugeborenen mit der Mutter in ein anderes Zentrum bei mütterlicher Indikation).

Für die den Transport durchführenden Ärzte bzw. Kinderkrankenpflegerkräfte werden speziell den Transport von Neugeborenen beinhaltende Fortbildungen empfohlen (z.B. Neugeborenen-notarztkurs für Ärzte der GNPI).
Transportart
Der Neugeborenentransport bedeutet unabhängig von der Transportart (Boden/Luft) eine hohe Lärm-, Vibrations- und Beschleunigungsbelastung für das Neugeborene (13, 14, 15, 16). Rettungshubschrauber oder Air-Ambulance-Transporte haben den Vorteil, die Anfahrt eines spezialisierten Teams und die anschließende Transportdauer zu verkürzen (17), gehen aber zum Teil mit höheren Lärm- und Beschleunigungsbelastungen einher (14, 16). Durch einen Abfall des Luftdrucks bei Lufttransporten kann auch eine Verschlechterung der respiratorischen Situation eintreten (17) – gasgefüllte Hohlkörper können sich bei Lufttransporten ausdehnen. Es sollte daher besonders bei Lufttransporten auf eine stabile respiratorische Situation vor Transportbeginn geachtet werden. Komplikationen (Beatmungs- oder Tubuskomplikationen) im Falle einer respiratorischen Unterstützung während des Transports sind sowohl bei Boden- als auch bei Lufttransporten beschrieben (18).
Eine Empfehlung, welcher Fahrzeugtypus als Rettungsmittel einzusetzen ist, kann aufgrund fehlender Evidenzlage nicht gegeben werden. Bei zunehmender Transportdistanz und Dringlichkeit ist bei Verfügbarkeit einem Lufttransport der Vorzug zu geben.
Ausstattung
  • Monitoring:

    • Pulsoxymetrie: Bei jedem gesunden und kranken Neugeborenen ist ein kontinuierliches Monitoring während eines Transports zumindest mittels Pulsoxymetrie durchzuführen. Die klinische Beurteilung von Neugeborenen während eines Transports kann oft schwierig sein, vor allem bei Nachttransporten. Mit der Pulsoxymetrie können sowohl die pulsoxymetrisch gemessene arterielle Sauerstoffsättigung als auch die Herzfrequenz überwacht und gegebenenfalls aufgezeichnet werden, wobei es die höhere Artefaktanfälligkeit zu beachten gilt (19, 20).

    • Temperatur: Bei bestehenden oder zu erwartenden Störungen der Vitalfunktionen muss eine Temperaturmessung bei jedem Neugeborenen möglich sein (20, 21).

    • EKG und Blutdruck: Bei Neugeborenen mit bestehenden oder zu erwartenden Störungen der Vitalfunktionen sollte zusätzlich zur Pulsoxymetrie eine dauernde EKG-Überwachung durchgeführt werden und die Möglichkeit einer invasiven und/oder nichtinvasiven Blutdruckmessung vorhanden sein. Zu bedenken ist, dass vor allem bei nichtinvasiven Blutdruckmessungen vibrationsbedingte Artefakte auftreten können (19, 20).

    • „Respiratory Function Monitoring” und „endtidal pCO2”: Bei invasiv und nichtinvasiv beatmeten Neugeborenen kann ein „Respiratory Function Monitoring” zur Messung der verabreichten Beatmungsparameter (z.B. Tidalvolumen, Leckage, Minutenvolumen) und endtidales CO2- bzw. ein transkutanes pCO2-Monitoring hilfreich sein. Die verfügbaren Techniken sind jedoch artefaktanfällig, sodass derzeit keine generelle Empfehlung ausgesprochen werden kann (19, 20, 22, 23, 24).

  • Beatmungsbeutel und Maske: Ein für Neugeborene geeignetes manuelles Beatmungs-System mit variabel einstellbarer Sauerstoffkonzentration sollte bei jedem Neugeborenen-transport mitgeführt werden und jederzeit einsatzbereit sein.

  • Inkubator: Prinzipiell ist bei jedem Neugeborenentransport dem Inkubatortransport der Vorzug zu geben. Bei reifen Neugeborenen oder größeren Frühgeborenen, bei denen keine absehbare Störung der Vitalfunktion und kein Risiko der Auskühlung (abhängig auch von der Umgebungstemperatur) besteht, kann der Transport auch in hierfür geeigneten Kindersitzen unter entsprechender Überwachung der Sauerstoffsättigung und der Herzfrequenz (Pulsoxymetrie) erfolgen.

    Die Inkubatoren müssen im Rettungsmittel sicher fixiert werden können. Ebenso ist auf eine sichere Lagerung des Neugeborenen und Fixation insbesondere zur Stabilisierung des Kopfes im Inkubator zu achten, wobei die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit zum Neugeborenen gewahrt werden muss.

    In einer verschiedene Matratzen vergleichenden Studie übertrugen Gelmatratzen die Vibra-tionen am geringsten, sodass diesen der Vorzug gegeben werden sollte (25).

  • Absaugsystem: Eine Möglichkeit zum Absaugen mit regelbarer Saugleistung muss bei jedem Neugeborenentransport zur Verfügung stehen.

  • Sauerstoff und Druckluft: Bei jedem Neugeborenentransport muss Sauerstoff und medizinische Druckluft, Beatmungsgerät mit Kompressor oder Druckluftversorgung aus Rettungstransportvehikel (FiO2 0,21) in ausreichender Menge zur Verfügung stehen und es sollte ein entsprechendes Mischgerät zur Verfügung stehen, damit der FiO2-Wert zwischen 0,21 und 1,0 regelbar ist.

  • Beatmung: Bei (möglicher) respiratorischer Beeinträchtigung muss ein für die Beatmung Neugeborener geeignetes Beatmungsgerät zur Verfügung stehen – mit der Möglichkeit der Verabreichung von CPAP und mechanischer Beatmung.

  • Spritzenpumpen: Müssen nach Bedarf des Neugeborenen in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen.

Für den Betrieb muss im Rettungsmittel für die Inkubatorheizung und das Beatmungsgerät die nötige Stromversorgung, als Redundanz zu netzunabhängiger Spannungsversorgung, vorhanden sein. Dies gilt ebenso für den Betrieb der Monitore und Spritzenpumpen auf Transporten, die erwartungsgemäß länger als die zu erwartende Batteriebetriebsdauer dauern.
Für ein beatmetes Frühgeborenes oder Neugeborenes bedeutet dies somit:
  • Inkubator

  • Beatmungsbeutel und Maske

  • Medizinische Druckluft

  • Sauerstoffquelle mit adjustierbarer FiO2

  • Absaugsystem

  • Beatmungsgerät zur invasiven und nichtinvasiven Beatmung

  • Spritzenpumpen

  • Pulsoxymetrie

  • EKG

  • Invasive und/oder nichtinvasive Blutdruckmessung

  • Temperaturmessung

STABILISIERUNG VOR DEM TRANSPORT

Eine Stabilisierung der Vitalfunktionen und Versorgung des Neugeborenen vor dem Transport ist unbedingt anzustreben, da während des Transports der Zugang zum Neugeborenen bei einer klinischen Verschlechterung oft schwierig ist. Bei respiratorischer Instabilität sollte einer Intubation zur Sicherung der Atmung gegenüber einer nCPAP-Unterstützung der Vorzug gegeben werden (8).

DOKUMENTATION

Die Dokumentation muss mindestens enthalten:
  • Übernahme von …

  • Team namentlich

  • Transportart

  • Zeitpunkte

    • Zeitpunkt der Alarmierung

    • Abfahrtszeiten

    • Ankunftszeiten

  • Maßnahmen vor Übernahme/Transportbeginn

  • Zustand bei Transportbeginn

  • Monitoringdaten, Vorfälle, Maßnahmen während des Transports

  • Zustand bei Transportende

  • Übergabe an …

SONDERTRANSPORTE

Hypothermiebehandlung bei hypoxisch-ischämischer Enzephalopathie (HIE): Da derzeit empfohlen wird, eine Hypothermiebehandlung innerhalb von 6 Stunden einzuleiten (26), kann erwogen werden, diese bereits vor dem Transport oder während des Transports zu beginnen. Hier besteht die Möglichkeit des passiven und aktiven Kühlens, wobei als Komplikationen vor allem eine Unterkühlung und Bradykardien oder eine mangelnde Kühlung auftreten können (27, 28). Neugeborene mit HIE, die mittels servokontrollierter aktiver Kühlung (im Vergleich zu passiver Kühlung) versorgt wurden, waren rascher zu stabilisieren und erreichten während des Transports häufiger die gewünschte Zieltemperatur (29). Essenziell ist bei Durchführung einer Hypothermiebehandlung eine kontinuierliche (rektale oder ösophageale) Temperaturmessung (s. AWMF-Leitlinie 024/023 [26]).
Im Hinblick auf spezielle Interventionen/Untersuchungen wie zum Beispiel ECMO, spezifische kinderchirurgische Eingriffe, metabolische Spezialuntersuchungen/Therapien etc. sollten Transporte von Neugeborenen mit dem jeweiligen spezialisierten Zentrum koordiniert und abgesprochen werden.

Verfahren zur Konsensbildung

1. Fassung 1993: F. Pohlandt, L. Grauel, J. W. Dudenhausen und A. Feige mit der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin (DGPM), Gesellschaft für Pränatal- und Geburtsmedizin, Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin (GNPI) und der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde (DGK) 8.12.1993; publiziert in: Monatsschrift f. Kinderheilkunde, Band 142 (1994), S. 77
Aktualisierung 2003 durch eine Expertengruppe der DGGG, DGKJ, DGPM, GNPI und Gesellschaft für Pränatal- und Geburtsmedizin; Federführung: F. Pohlandt, 2.6.2003
Aktualisierung 2008: F. Pohlandt und die Vorstände der DGGG, DGKJ, DGPM und GNPI
Neufassung 2013: Gerhard Pichler, federführend (Graz, A) für GNPI, Helmut Hummler (Ulm) für DGKJ, Holger Wahl (Homburg) für GNPI, Georg Selzer (Bremen/Hamm) für GNPI, Andreas Bohn (Münster), Harald Abele (Tübingen) für DGPM, Matthias Roth-Kleiner (Lausanne, CH) für SGN, Angelika Berger (Wien, A) für ÖGKJ/AG Neonatologie
Die 1. Fassung wurde am 2.12.2013 vorgelegt und am 7.12.2013 der vom Vorstand der GNPI 2010 einberufenen neonatologischen Delphi-Konferenz, dem Vorstand der GNPI sowie den Leitlinien-Beauftragten der beteiligten Fachgesellschaften elektronisch zugestellt. In der Delphi-Konferenz waren die Teilnehmer füreinander anonym. Bis zum 4.1.2014 konnten Änderungsvorschläge gemacht werden. In weiteren vier Delphi-Konferenzen konnten jeweils Änderungsvorschläge gemacht werden, die den anderen Teilnehmern der Delphi-Konferenz elektronisch zugestellt wurden. Die hier vorliegende Fassung erhielt 15 Ja-Stimmen und 4 bedingte Ja-Stimmen. Damit wurde die in der Geschäftsordnung der GNPI für Leitlinien festgelegte Zustimmung von 2/3 der abgegebenen Stimmen erreicht. Der Text der Leitlinie wurde vom Vorstand der GNPI am 21.5.2015 verabschiedet. Die Leitlinienbeauftragten bzw. Vorstände der beteiligten Fachgesellschaften hatten zuvor zugestimmt.
Erstellungsdatum: 8.12.1993
Letzte Überarbeitung: 05/2015
Nächste Überprüfung geplant: 2019

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4

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