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B978-3-437-26803-8.00019-1

10.1016/B978-3-437-26803-8.00019-1

978-3-437-26803-8

Abb. 19.1

Männliche Harn- und Geschlechtsorgane, männlicheHarn- und Geschlechtsorgane im Sagittalschnitt.

Abb. 19.2

Hoden, Nebenhoden und Anfangsteil des SamenleitersSamenleiter:Hoden und Nebenhoden.

Abb. 19.3

[E371]

SpermiumSpermium (rasterelektronenmikroskopisches Bild).

Abb. 19.4

Spermium in der Schemazeichnung.

Abb. 19.5

[Foto: R170–3]

Links Schema der Spermienbildung, rechts die räumlichen Verhältnisse im Hodenkanälchen im lichtmikroskopischen Bild. [Foto: M375]

Die Spermatogonien (doppelter Chromosomensatz = diploid, zwei Chromatiden pro Chromosomenpaar, also Gesamt-DNA = 2n) teilen sich durch Mitosen zu SpermatozytenSpermatozyten I. Ordnung. Nach DNA-Verdopplung sind diese diploid mit vier Chromatiden pro Chromosonenpaar (Gesamt-DNA = 4n). Durch die erste Reifeteilung entstehen Spermatozyten II. Ordnung mit 23 Chromosomen aus je zwei Chromatiden (haploid, 2n). Bei der zweiten Reifeteilung werden die beiden Chromatiden aufgeteilt, sodass die Spermatiden 23 Chromosomen, jedoch nur noch in „einfacher Ausfertigung“ enthalten (Gesamt-DNA = 1n). Die Reifung zum befruchtungsfähigen Spermium erfolgt ohne weitere Teilungen.

Abb. 19.6

Verlauf der ableitenden Samenwege in der Seitenansicht.

Abb. 19.7

Der PenisPenis:Längs- und Querschnitt im Längs- und Querschnitt. Die Penisschwellkörper sind von schwammartigen Hohlräumen durchsetzt, die sich bei sexueller Erregung mit Blut aus den Penisarterien füllen.

Abb. 19.8

ScheideneingangScheideScheideRektumHarnblaseGebärmutterGebärmutterEileiterEileiterAfterschließmuskelDie weiblichen GeschlechtsorganeGeschlechtsorgane:Frau im Sagittalschnitt.

Abb. 19.9

[Foto: M375]

Rechts EisprungEisprungEisprungEisprung und GelbkörperbildungGelbkörperbildung in der Schemazeichnung. Links lichtmikroskopisches Bild eines TertiärfollikelsTertiärfollikel:im Eierstock im Eierstock.

Abb. 19.10

Innere weibliche GeschlechtsorganeGeschlechtsorgane:innere, weibliche im Frontalschnitt (Ansicht von hinten).

Abb. 19.11

Die Wirkungen der weiblichen Sexualhormone ÖstrogenÖstrogene:Wirkung und ProgesteronProgesteron:Wirkung (Östrogene: rosa Felder, Progesteron: gelbe Felder).

Abb. 19.12

Schema der wichtigsten hormonellen Veränderungen und deren Effekte auf die Gebärmutterschleimhaut und die Eierstöcke beim MenstruationszyklusMenstruationszyklus:hormonelle Veränderungen und in der Schwangerschaft:hormonelle VeränderungenSchwangerschaft.

Abb. 19.13

Äußeres weibliches Genitale, äußeres, weiblichesGenitale (Vulva).

Abb. 19.14

Feinbau der weiblichen Brust (Sagittalschnitt).

Abb. 19.15

Lymphabflusswege der Brustdrüse:LymphabflusswegeBrustdrüse. Die Lymphbahnen des oberen äußeren Quadranten ziehen hauptsächlich zu den axillären Lymphknoten.

Abb. 19.16

Ablauf der PubertätPubertät:Ablauf bei Mädchen und Jungen.

Abb. 19.17

Der sexuelle Reaktionszyklus bei Mann und Frau. Im männlichen Reaktionszyklus:männlicher und weiblicherReaktionszyklus ist nur ein Orgasmus möglich mit anschließender absoluter Refraktärphase. Bei Frauen (rechts) ist die Variabilität der Verläufe größer; u. U. können mehrere Orgasmen erfolgen. Drei mögliche Verläufe sind abgebildet.

Die Geschlechtsorgane

Lernzielübersicht

  • Das Geschlecht eines Menschen zeigt sich in den Geschlechtsmerkmalen.

  • Unterschieden werden innere und äußere Geschlechtsorgane.

Die Geschlechtsorgane des Mannes

  • Die paarigen, im Hodensack gelegenen Hoden produzieren die Spermien (Samenzellen) und Hormone. GeschlechtsorganeGeschlechtsorgane

  • Die Hypophyse setzt FSH frei, welches die Spermienreifung fördert, sowie LH, das die Testosteronproduktion anregt.

  • Wichtigstes männliches Sexualhormon ist das Testosteron mit Funktionen für Gesamtorganismus, Geschlechtsorgane und Sexualtrieb.

  • Das Sperma (Ejakulat) enthält die Spermien, außerdem die Sekrete von Nebenhoden, Samenblasen, Prostata und Cowper-Drüsen.

  • Die ableitenden Samenwege bestehen aus dem Nebenhoden und dem Samenleiter, der in die Harnröhre mündet.

  • Geschlechtsdrüsen wie die Prostata produzieren Sekrete, die die Fortbewegung der Spermien gewährleisten.

  • Äußere Geschlechtsorgane sind der Hodensack und der Penis. Die Erektion kommt durch Blutfüllung der Penisschwellkörper zustande.

Die Geschlechtsorgane der Frau

  • Die beiden Eierstöcke bilden, gesteuert durch FSH und LH, Eizellen und als Haupthormon Östrogen.

  • Die Eizellbildung beginnt bereits vor der Geburt und verharrt dann in einer langen Ruhephase.

  • Beim Eisprung wird die reife Eizelle frei, aus dem Restgebilde formt sich der progesteronproduzierende Gelbkörper.

  • In den Eileitern findet die Befruchtung statt, in der Gebärmutter nistet sich die befruchtete Eizelle ein.

  • Wird keine Eizelle befruchtet, wird der oberflächennahe Teil der Gebärmutterschleimhaut bei der monatlichen Regelblutung (Menstruation) abgestoßen.

  • Östrogen ist v. a. für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und die Ausprägung der weiblichen Geschlechtsmerkmale bedeutsam.

  • Progesteron bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf eine befruchtete Eizelle vor und unterhält sie bei Einsetzen einer Schwangerschaft.

  • Der hormonell gesteuerte Menstruationszyklus beginnt mit etwa zwölf Jahren und endet um das 50. Lebensjahr.

  • Er dauert ca. 28 Tage und wird unterteilt in Menstruation, Proliferations-, Sekretions- und Ischämiephase.

  • Äußere Geschlechtsorgane der Frau sind die großen und kleinen Schamlippen, der Scheidenvorhof und die Klitoris. Sie sind über die Scheide (Vagina) mit den inneren Geschlechtsorganen verbunden.

  • Die aus Brustdrüse, Binde- und Fettgewebe bestehende weibliche Brust zählt zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen. Milchproduktion und -abgabe werden durch Prolaktin und Oxytocin gesteuert.

Die Entwicklung der Geschlechtsorgane

  • Das chromosomale Geschlecht steht bei der Befruchtung fest. Vorgeburtlich entwickelt sich dann die zunächst undifferenzierte Anlage für die Geschlechtsorgane in die weibliche oder männliche Richtung.

  • Durch die weiblichen bzw. männlichen Sexualhormone erfahren die Geschlechtsorgane in der Pubertät ihre endgültige Ausprägung.

Der sexuelle Reaktionszyklus

  • Der sexuelle Reaktionszyklus des Geschlechtsakts verläuft bei Männern wie Frauen typischerweise in vier Phasen: Erregungs-, Plateau-, Orgasmus- und Rückbildungsphase.

Die Geschlechtsmerkmale
GeschlechtsmerkmalePrimäre Geschlechtsmerkmale sind die unmittelbar zur Fortpflanzung notwendigen Geschlechtsorgane Penis, Hoden, Nebenhoden und Samenwege bzw. Eierstöcke, Eileiter, Gebärmutter und Scheide. Sie sind von Geburt an vorhanden.
Die sekundären Geschlechtsmerkmale entwickeln sich während der Pubertät (z. B. unterschiedlicher Körperbau/-behaarung, tiefe Stimme beim Mann, Brüste bei der Frau).
Die Bezeichnung tertiäre Geschlechtsmerkmale wird nur teilweise und uneinheitlich benutzt. Meist sind damit psychische und Verhaltensunterschiede zwischen Frau und Mann gemeint. Sie sind stark soziokulturell geprägt.
Die Aufgaben der Geschlechtsorgane
Sowohl beim Mann als auch bei der Frau unterscheidet man innere und äußere Geschlechtsorgane.
Die inneren Geschlechtsorgane (innere Sexualorgane, inneres Genitale):
  • Produzieren die Keimzellen (Geschlechtszellen, Gameten), also Eizellen bei der Frau, Samenzellen (Spermien) beim Mann

  • Synthetisieren Geschlechtshormone (Sexualhormone), welche für Differenzierung und Reifung der Keimzellen sowie das männliche bzw. weibliche Erscheinungsbild sorgen und auch das Verhalten mit beeinflussen

  • Bilden Sekrete, die optimale Bedingungen für Geschlechtsakt, Transport und Vereinigung der Keimzellen schaffen

  • Sind bei der Frau Schwangerschafts- und Gebärorgane.

Die äußeren Geschlechtsorgane (äußere Sexualorgane, äußeres Genitale) dienen der geschlechtlichen Vereinigung (Geschlechtsverkehr).

Die Geschlechtsorgane des Mannes

Die inneren und äußeren Geschlechtsorgane

Die inneren Geschlechtsorgane:Mann Geschlechtsorgane des Mannes umfassen (Abb. 19.1, Abb. 19.6):
  • Hoden (Testis)

  • Nebenhoden (Epididymis)

  • Samenleiter (Ductus deferens), der in den Samenstrang (Funiculus spermaticus) eingebettet ist

  • Geschlechtsdrüsen, also Prostata (Vorsteherdrüse), Samenbläschen (Vesiculae seminales) und Cowper-Drüsen (Glandulae bulbourethrales).

Äußere männliche Geschlechtsorgane sind:
  • Männliches Glied (Penis), in dem Harn- und Samenwege gemeinsam verlaufen

  • Hodensack (Skrotum).

Hoden und Hodensack

Die beiden pflaumenförmigen, etwa 4,5 cm langen HodenHoden (TestisTestes, Sing. Testis) sind im HodensackHodensack (SkrotumSkrotum) elastisch aufgehängt. Während die Hoden eine pralle Konsistenz haben, ist der Hodensack von lockerem Bindegewebe durchzogen. Am oberen Rand liegt dem Hoden der Nebenhoden (19.1.5) auf.
Der Descensus testis
Beim Embryo entwickelt sich der Hoden zunächst an der hinteren Leibeswand auf Höhe der letzten Lendenwirbel. Ab dem dritten Schwangerschaftsmonat wird der Hoden nach unten verlagert, dann „wandert“ er durch den Leistenkanal (7.3.8) in den sich entwickelnden Hodensack (Descensus Descensus testistestis). Dabei nimmt der Hoden die ihn versorgenden Gefäße und Nerven mit. Diese bilden den SamenstrangSamenstrangSamenstrang (Funiculus Funiculus spermaticusspermaticus Abb. 19.2).
Durch die „Auslagerung“ in den Hodensack liegt die Hodentemperatur 2–5 °C niedriger als die im Bauchraum. Bei Körperkerntemperatur könnte keine normale Spermienbildung stattfinden.

Pädiatrie

Bei ungefähr 4 % der reif geborenen Jungen (häufiger noch bei Frühgeborenen) ist einer oder sind gar beide Hoden nicht im Hodensack zu tasten. Bleibt ein solcher Hodenhochstand nach dem ersten Lebenshalbjahr bestehen, wird wegen des erhöhten Risikos einer Hodenschädigung mit Fruchtbarkeitsminderung sowie eines bösartigen Hodentumors durch Hormone oder Operation behandelt.

Der innere Aufbau der Hoden
Der Hoden ist von einer derben Bindegewebskapsel (Tunica Tunica(-ae):albugineaalbuginea) umgeben und wird durch mehrere bindegewebige Scheidewände (Septen) in ca. 250 HodenläppchenHodenläppchen (Lobuli testis) unterteilt. Diese enthalten vielfach gewundene HodenkanälchenHodenkanälchen (SamenkanälchenSamenkanälchen, Tubuli Tubuli seminiferiseminiferi), die im hinteren Teil des Hodens in ein verzweigtes System von Ausführungsgängen münden, das HodennetzHodennetz (Rete Rete testistestis Abb. 19.2).
Hoden und Nebenhoden sind fast vollständig von einer serösen Hodenhülle, seriöseHodenhülle (Tunica vaginalis testis) umgeben. Sie ist während des Descensus testis als Fortsetzung des Peritoneums (Bauchfells) entstanden und besteht wie dieses aus zwei Blättern, dem EpiorchiumEpiorchium als innerem und dem PeriorchiumPeriorchium als äußerem Blatt. Zwischen beiden Blättern liegt die Seröse Hodenhöhleseröse Hodenhöhle.
In den Hodenkanälchen befindet sich das Keimepithel, HodenKeimepithel (Abb. 19.5), welches aus den Keimzellen bzw. deren Vorstufen und den Sertoli-Sertoli-StützzellenStützzellen besteht.
  • Aus den Keimzellvorstufen entstehen im Rahmen der Samenzellbildung (19.1.4) die Samenzellen (Spermien)

  • Die Sertoli-Stützzellen sorgen für das notwendige hormonelle Milieu während der Spermienbildung, tragen zur Ernährung der Spermien bei und phagozytieren abnorme Spermien/-vorstufen

  • Zwischen Hodenkanälchen und Blutgefäßen liegen gruppenweise die Leydig-Leydig-ZwischenzellenZwischenzellen, die das männliche Sexualhormon Testosteron produzieren.

Die männlichen Sexualhormone

Sexualhormone:MannGeschlechtshormone:MannMit Anbruch der Pubertät beginnt der Hypophysenvorderlappen, stimuliert durch das Releasing-Hormon Gn-RH (11.2.1), mit der Ausschüttung von FSH und LH. Diese Sekretion hält beim Mann das ganze Leben über an.
  • FSH fördert beim Mann die Spermienreifung

  • LH regt die Leydig-Zwischenzellen zur Ausschüttung von Testosteron an.

TestosteronTestosteron ist das typische Sexualhormon des Mannes und gehört zur Gruppe der Androgene (11.6.4). Chemisch handelt es sich bei den Androgenen um Steroidhormone.
Androgene:
  • Sind vor der Geburt unabdingbar für Geschlechtsentwicklung und -differenzierung

  • Führen während der Pubertät zu Hoden- und Peniswachstum sowie zur Ausbildung der sekundären männlichen Geschlechtsmerkmale (z. B. Stimmbruch, Bartwuchs, Körperbehaarung, Knochen- und Muskelwachstum)

  • Fördern zusammen mit FSH, LH und Sertoli-Zellen die Spermienbildung

  • Steigern Blutbildung und Eiweißaufbau (und damit Knochen- und Muskelwachstum)

  • Fördern bei gegebener genetischer Disposition die Glatzenbildung

  • Stimulieren den Geschlechtstrieb (Libido) und in gewissem Maß eine „männliche Aggressionsbereitschaft“.

Eine geringe Menge von Androgenen wird außerdem bei beiden Geschlechtern in der Nebennierenrinde gebildet (11.6.4).
Der Testosteronhaushalt im Alter
Der Testosteronspiegel nimmt mit zunehmendem Alter ganz langsam ab (ab 40 Jahren um 1 % jährlich). Ein Zusammenhang zwischen niedrigen Testosteronspiegeln und unspezifischen „Altersbeschwerden“ ist aber umstritten und die meisten Männer sind bis ins hohe Alter zeugungsfähig. Änderungen im Testosteronabbau und ein Zunehmen weiblicher Geschlechtshormone sind jedoch mitverantwortlich für die Entstehung der gutartigen Prostatahyperplasie (19.1.6).

Das Sperma

Das SpermaSperma (SamenflüssigkeitSamenflüssigkeit, EjakulatEjakulat) des geschlechtsreifen Mannes setzt sich aus Spermien sowie den Sekreten aus Nebenhoden, Samenblasen, Prostata und Cowper-Drüsen zusammen. Das Sperma ist schwach alkalisch (2.7.3) und neutralisiert beim Geschlechtsverkehr den sauren pH der Scheide. Ferner enthält es Enzyme, welche die noch im Nebenhoden nahezu unbeweglichen Spermien aktivieren, sowie Fruktose als Energiequelle für die Spermienbewegung.
Sperma wird durch vegetativ ausgelöste SamenergussSamenergussSamenergüsse (EjakulationEjakulationEjakulationen) abgegeben. Die 2–6 ml Ejakulat enthalten ca. 70–600 Millionen Spermien (Abb. 19.3, Abb. 19.4). Die ca. 60 μm langen Spermien bestehen aus:
  • Kopf mit einfachem Chromosomensatz und kappenförmigem AkrosomAkrosom, welches für das Eindringen in die Eizelle wichtig ist

  • Hals (verbindet Kopf- und Mittelstück)

  • Mittelstück (enthält zahlreiche Mitochondrien zur Energieversorgung für die Bewegung)

  • Hauptstück

  • Endstück.

Hals, Mittel-, Haupt- und Endstück bilden den Schwanz des Spermiums.
Die Spermienbildung
Unter SpermienbildungSpermienbildung (Spermatogenese, SpermatogeneseSamenzellbildungSamenzellbildung) versteht man die Entwicklung reifer, befruchtungsfähiger Spermien aus unreifen Vorstufen ab der Pubertät.
Während der ca. 80 Tage dauernden Spermienbildung wird der diploide Chromosomensatz zunächst auf die Hälfte reduziert (3.7.3, Abb. 19.5). Die so entstandenen SpermatideSpermatiden reifen danach zu befruchtungsfähigen Spermien heran. Die Spermienbildung beginnt an der Wand der Hodenkanälchen, und je reifer die sich entwickelnden Spermien werden, desto weiter nach innen „wandern“ sie, sodass die reifen Spermien in die Lichtung der Hodenkanälchen abgegeben werden können.

Die ableitenden Samenwege

Die ableitenden Samenwege, ableitendeSamenwege bestehen aus Nebenhoden und Samenleitern und dienen als Speicher und als Ausführungsgänge für den Samen.
Der Nebenhoden
Der Nebenhoden (EpididymisEpididymis) ist ein Gangsystem an der Rückseite des Hodens. Er nimmt aus dem Hodennetz (Abb. 19.2) mehrere abführende Hodenkanälchen auf, die sich zum ca. 5 m langen, stark gewundenen NebenhodengangNebenhodengang (Ductus Ductus(-us):epididymidisepididymidis) vereinigen.
Im NebenhodenNebenhoden wird die Hauptmenge des produzierten Samens gespeichert und mit einem Sekret angereichert, das die Bewegung der Spermien hemmt. Dies verhindert, dass die in den Spermien gespeicherte Energie vorzeitig verbraucht wird. Nicht voll funktionsfähige Spermien werden phagozytiert.
Der Samenleiter
Der Nebenhodengang geht ohne scharfe Grenze in den SamenleiterSamenleiter (Ductus deferens, Vas deferens Abb. 19.2)Ductus(-us):deferens über. Dieser zieht im Samenstrang durch den Leistenkanal in den Bauchraum, verläuft danach an Harnblasenseite und -boden und durchzieht als Ductus(-us):ejaculatoriusDuctus ejaculatorius (Spritzkanal) die Prostata (Abb. 19.6). Schließlich mündet der Samenleiter in die Harnröhre, die ab dort als HarnsamenröhreHarnsamenröhre bezeichnet wird.
Die Wand des Samenleiters enthält eine starke Schicht aus glatter Muskulatur, die während der Ejakulation den Samen durch Kontraktionen in die Harnsamenröhre schleudert.
Neben dem Samenleiter verlaufen im Samenstrang noch Gefäße, Nerven und der Musculus(-i):cremasterM. cremaster (Hodenhebermuskel). Er entstammt der Bauchwandmuskulatur, reicht bis zu den Hodenhüllen und zieht den Hoden bei Kälte reflektorisch an den Körper.

Die Geschlechtsdrüsen

Zu den Geschlechtsdrüsen:des MannesGeschlechtsdrüsen des Mannes zählen:
  • Die SamenbläschenSamenbläschen (BläschendrüsenBläschendrüsen, Vesiculae Vesiculae seminalesseminales) an der Harnblasenhinterwand (Abb. 19.6), deren alkalisches, fruktosereiches Sekret mehr als die Hälfte der Samenflüssigkeit ausmacht

  • Die Cowper-Cowper-DrüsenDrüsen (Glandula(-ae):bulbourethralesGlandulae bulbourethrales) im Beckenbodenbereich (Abb. 19.6, Abb. 19.7), die ein schleimiges Sekret abgeben

  • Die Prostata (Vorsteherdrüse).

Die Prostata
VorsteherdrüseDie unpaare, etwa kastaniengroße Prostata (Vorsteherdrüse)Prostata liegt zwischen der Unterfläche der Harnblase und der Beckenbodenmuskulatur und umschließt die Harnsamenröhre (Abb. 19.2, Abb. 19.6, Abb. 19.8). Hinten grenzt die Prostata an das Rektum (Mastdarm).
Die Prostata besteht aus 30–50 Einzeldrüsen, die ein trübes, dünnflüssiges Sekret produzieren, das ungefähr ein Viertel der Samenflüssigkeit bildet. Das Prostatasekret ist für den typischen Spermageruch verantwortlich und enthält zahlreiche Enzyme. Eine kräftige Bindegewebskapsel umgibt die Prostata.
Die gutartige Prostatahyperplasie
Infolge hormoneller Veränderungen vergrößert sich bei ca. 60 % der älteren Männer die Prostata. Häufige Folge dieser gutartigen ProstatahyperplasieProstatahyperplasie ist eine Verengung der Harnröhre und daraus resultierend eine erschwerte, unvollständige Harnblasenentleerung. Die Restharnbildung begünstigt zudem Harnwegsinfekte. Bei ausgeprägten Beschwerden wird die Prostata meist endoskopisch entfernt.
Das Prostatakarzinom
Das ProstatakarzinomProstatakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor bei Männern. Er entwickelt sich in ¾ der Fälle in den harnröhrenfernen Prostatabezirken und führt daher erst spät zu Beschwerden ähnlich denen bei Prostatahyperplasie. Therapiemöglichkeiten sind die operative Entfernung der Prostata, die Strahlen- und die Hormontherapie. Die Entscheidung, ob und wie behandelt werden soll, fällt oft schwer, denn die meisten Betroffen sind älter und viele Tumoren wachsen nur langsam.

Äußere männliche Geschlechtsorgane und Harnsamenröhre

Am PenisPenis (männliches Glied, männlichesGlied) unterscheidet man Peniswurzel, Penisschaft und EichelEichel (Glans Glans penispenis). Der Penis ist von einer dehnbaren Haut überzogen, die in Form einer Verdopplung (VorhautVorhaut oder PraeputiumPraeputium) die Eichel bedeckt (Abb. 19.6, Abb. 19.8).

Pflege von Kindern

Bis etwa zum dritten Geburtstag ist die Vorhaut ganz oder teilweise mit der Eichel verklebt und kann nicht oder nicht vollständig zurückgezogen werden. Dies ist ein physiologischer Schutz der Eichel vor ständigem Urinkontakt während der Wickelzeit und darf nicht mit einer PhimosePhimose (Vorhautverengung) verwechselt werden. Bei der Körperpflege sollte die Vorhaut bei kleinen Jungen nicht zurückgezogen werden, denn dies kann zu Einrissen und narbigen Verengungen führen. Hierüber klären Pflegende auch die Eltern auf.

Die Schwellkörper
Der Penisschaft enthält zwei Arten von SchwellkörperSchwellkörpern, die jeweils von einer derben Bindegewebskapsel umschlossen sind (Abb. 19.7). Dies sind:
  • Der paarige PenisschwellkörperPenisschwellkörper (Corpus cavernosum Corpus(-ora):cavernosum penispenis). Er ermöglicht die ErektionErektion (Aufrichtung des Gliedes), indem sich schwammartige Hohlräume durch parasympathisch gesteuerte Erweiterung der Arteriolen prall mit Blut füllen und gleichzeitig der venöse Rückstrom durch die Penisvenen gedrosselt wird

  • Der HarnröhrenschwellkörperHarnröhrenschwellkörper (Corpus spongiosum Corpus(-ora):spongiosum penispenis) an der Unterseite, der mit der Eichel (Glans penis) endet. Der Harnröhrenschwellkörper führt die Harnsamenröhre (Harnröhre, Urethra), die im Anfangsbereich noch von Übergangsepithel ausgekleidet ist. Auch der Harnröhrenschwellkörper schwillt bei der Erektion an, bleibt dabei aber verhältnismäßig „weich“, sodass das Sperma die Harnröhre passieren kann.

Die Geschlechtsorgane der Frau

Die inneren und äußeren Geschlechtsorgane

Geschlechtsorgane:FrauAlle inneren Geschlechtsorgane der Frau liegen geschützt im kleinen Becken (Abb. 19.8, Abb. 19.10):
  • Eierstöcke (Ovarien)

  • Eileiter (Tuben)

  • Gebärmutter (Uterus)

  • Scheide (Vagina).

Eierstöcke und Eileiter mit dem umgebenden Bindegewebe heißen zusammengefasst auch Adnexe.
Zu den äußeren Geschlechtsorganen zählen die großen und kleinen Schamlippen (Labien), Klitoris (Kitzler) und der Scheidenvorhof (Vestibulum vaginae) mit seinen Drüsen (Abb. 19.8, Abb. 19.13).

Die Eierstöcke

Die etwa pflaumengroßen Eierstöcke (OvarOvarien) der Frau sind rechts und links am seitlichen Rand des kleinen Beckens aufgehängt (Abb. 19.10). Ihre EierstockEierstockAufgabe ist neben der Bildung der weiblichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron die Bereitstellung von befruchtungsfähigen Eizellen.
Im Inneren bestehen die Eierstöcke aus einem bindegewebigen Grundgerüst, in das im Rindenbereich Follikel, EierstöckeFollikel mit den Eizellen bzw. deren Vorstufen eingebettet sind.
Die EizellbildungEizellbildung (OogeneseOogenese) verläuft in folgenden Schritten (Abb. 19.9, Abb. 3.24):
  • Schon vor der Geburt teilen sich die aus den Urkeimzellen entstandenen OogonienOogonien (diploid = 46 Chromosomen, Gesamt-DNA 2n) eines weiblichen Fetus durch Mitosen

  • Ein Teil dieser Oogonien vergrößert sich, tritt in die Prophase der ersten Reifeteilung ein und heißt nun Oozyte I. Ordnung (primäre Oozyte). Mindestens bis zur Pubertät und höchstens bis zur Menopause (also 12–50 Jahre!) verharren die OozyteOozyten I. Ordnung in der begonnenen ersten Reifeteilung (diploid, 4n). Sie sind während dieser Zeit von FollikelepithelFollikelepithel umgeben und werden mit dieser Hülle als PrimärfollikelPrimärfollikel (EibläschenEibläschen) bezeichnet. Zum Zeitpunkt der Geburt enthält jeder Eierstock etwa 400.000 Primärfollikel

  • Hormonell bedingt differenzieren sich einige Primärfollikel jeden Monat zu SekundärfollikelSekundärfollikeln. Typisch sind ein mehrschichtiges Follikelepithel, eine Zona:pellucidaZona pellucida aus Glykoproteinen zwischen Oozyte und Follikelepithel und eine äußere, hormonproduzierende FollikelhülleFollikelhülle (Theca folliculiTheca folliculi). Aus dem Sekundärfollikel kann sich ein Tertiärfollikel mit einem flüssigkeitsgefüllten Hohlraum und einer Größe bis zu 1 cm entwickeln (Abb. 19.9). Sekundär- und TertiärfollikelTertiärfollikel produzieren vor allem Östrogen, welches die Gebärmutterschleimhaut zum Wachstum anregt

  • Der Tertiärfollikel kann zugrunde gehen oder sich zum sprungreifen Graaf-Graaf-FollikelFollikel umwandeln. Kurz vor dem Eisprung vollendet die Oozyte I. Ordnung die erste Reifeteilung und teilt sich in eine Oozyte II. Ordnung (sekundäre Oozyte, 23 Chromosomen, 2n), die das gesamte Zytoplasma der Mutterzelle enthält, und ein kleineres PolkörperchenPolkörperchen, das abgestoßen wird. Noch im Follikel tritt die Oozyte II. Ordnung in die zweite Reifeteilung ein, die jedoch wie schon die erste Reifeteilung zunächst nicht vollendet wird

  • In der Mitte eines Monatszyklus der geschlechtsreifen Frau „springt“ jeweils eine Oozyte aus ihrem Graaf-Follikel (Eisprung oder OvulationOvulation). Ausgelöst wird der Eisprung durch einen kurzfristigen Konzentrationsanstieg des Hypophysenvorderlappenhormons Luteinisierendes Hormon (LH)Luteinisierendes Hormon (LH)LH (luteinisierendes Hormon Abb. 19.12). Beim Eisprung nimmt die Eizelle einen Kranz aus Follikelepithelzellen mit, die Corona radiataCorona radiata. Nach dem Eisprung wandert die Oozyte durch den Eileiter, wo sie innerhalb weniger Stunden auf Spermien treffen muss – andernfalls stirbt sie ab

  • Erst unmittelbar nach dem Eindringen eines Spermiums wird die zweite Reifeteilung (3.7.3) abgeschlossen, aus der die reife Eizelle (Ovum, 23 Chromosomen, Ovum1n) und zwei weitere Polkörperchen hervorgehen.

Der „entleerte“ Graaf-Follikel bildet sich zum GelbkörperGelbkörper (Corpus Corpus(-ora):luteumluteum) um und bildet bis zur Menstruation bzw. im Falle der Befruchtung bis zum dritten Schwangerschaftsmonat vor allem Progesteron.

Die Eileiter

Die paarigen, 10–15 cm langen Eileiter (Tubae uterinae, TubeTuben Abb. 19.8, Abb. 19.10) nehmen das Ei nach dem Eisprung auf. Außerdem finden hier die Befruchtung der Eizelle und ihr Transport zur Gebärmutter statt.
Der eierstocknahe Teil der Eileiter ist zum Eileitertrichter erweitert und zur Bauchhöhle hin offen, zur Gebärmutter hin werden die Eileiter deutlich enger. Die Wand der Eileiter besteht aus einer stark gefalteten Schleimhaut mit Flimmerepithel und einer dünnen Muskelschicht, die das Ei aktiv in Richtung Gebärmutter transportiert.

Die Gebärmutter

Die bei der nicht schwangeren Frau etwa 7 cm lange Gebärmutter (UterusUterus) liegt nach vorne geneigt über der Harnblase (Abb. 19.8).
Die Gebärmutter hat mehrere Abschnitte (Abb. 19.10):
  • Der obere, breitere Anteil, der Gebärmutterkörper (Corpus Corpus(-ora):uteriuteri), besteht aus kräftiger Muskulatur, wobei der oberhalb der Eileitermündungen liegende Abschnitt als Gebärmuttergrund (Fundus Fundus:uteriuteri) bezeichnet wird. Die Gebärmutterhöhle (Cavum Cavum uteriuteri) ist von Gebärmutterschleimhaut (EndometriumEndometriumEndometrium) ausgekleidet. Während der Schwangerschaft dient der Gebärmutterkörper als „FruchthalterFruchthalter“ und beteiligt sich am Aufbau des Mutterkuchens (Plazenta Abb. 20.7)

  • Die Gebärmutterenge (Isthmus uteriIsthmus uteri) stellt den Übergang dar zum unteren, schmaleren Anteil der Gebärmutter, dem Gebärmutterhals (Cervix uteri, kurz Zervix uteri (Cervix uteri)Zervix). Dieser besteht aus straffem Bindegewebe und glatter Muskulatur, welche den ZervikalkanalZervikalkanal (Gebärmutterhalskanal) umgeben. Die Öffnung des Zervikalkanals zur Gebärmutterhöhle heißt innerer Muttermund. Der in die Scheide hineinragende Teil der Zervix heißt PortioPortio. Nach unten schließt der Gebärmutterhals mit dem äußeren MuttermundMuttermund ab.

Der Wandaufbau der Gebärmutter
Am Wandaufbau der Gebärmutter sind drei Schichten beteiligt:
  • Auf der Außenseite das Peritoneum (hier PerimetriumPerimetrium genannt). Die durch den Peritonealüberzug zwischen Gebärmutter und Rektum entstehende Tasche heißt Douglas-Douglas-RaumRaum und ist der tiefste Raum der Peritonealhöhle

  • In der Mitte die erwähnte dicke Schicht aus glatter Muskulatur (MyometriumMyometrium)

  • Auf der Innenseite die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), wobei eine tiefere Basalschicht (BasalisBasalis, Lamina basalis) und eine oberflächliche Funktionsschicht (FunktionalisFunktionalis, Lamina functionalis) unterschieden werden. Das Endometrium bereitet sich im Monatszyklus auf die Einnistung einer Frucht vor. Kommt es nicht zu einer Befruchtung, so wird die oberflächennahe Funktionalis regelmäßig ca. einmal im Monat unter Kontraktionen abgestoßen (Menstruation 19.2.6).

    Die Schleimhaut der Zervix verändert sich kaum mit dem Zyklus. Die ZervixdrüsenZervixdrüsen bilden einen zähen Schleim, der die Gebärmutterhöhle wie ein Pfropf verschließt und vor Keimen aus der Scheide schützt. Nur während der fruchtbaren Tage und der Regelblutung verdünnt sich der Schleim, und der Zervikalkanal öffnet sich etwas.

Der bindegewebige Raum um die Gebärmutter wird ParametriumParametrium genannt. Er enthält Blut- und Lymphgefäße, Lymphknoten und Nerven.

Die weiblichen Sexualhormone

Geschlechtshormone:FrauÄhnlich wie beim Sexualhormone:FrauJungen setzt beim Mädchen mit Beginn der Pubertät durch die Vermittlung des Releasing-Hormons Gn-RH (11.2.1) die Sekretion von FSH und LH ein:
  • Follikelstimulierendes Hormon (FSH)FSH, welches vor allem in der ersten Zyklushälfte vom Hypophysenvorderlappen ausgeschüttet wird, bewirkt die Follikelreifung zum Graaf-Follikel und die Ausschüttung von Östrogen aus den Eierstöcken

  • LH wird vor allem in der Zyklusmitte ausgeschüttet. Es bewirkt mit FSH den Eisprung und die Umwandlung des Graaf-Follikels in den progesteronproduzierenden Gelbkörper.

Die Wirkungen von Östrogenen und Progesteron
Die eigentlichen weiblichen Sexualhormone, die Östrogene und das Progesteron, entfalten vielfältige Wirkungen im Organismus (Abb. 19.11, Abb. 19.12).
Östrogene: Östrogene
  • Fördern in der Pubertät die Ausprägung der Geschlechtsmerkmale (z. B. Brustentwicklung, „weibliche“ Fettverteilung)

  • Verursachen den Wiederaufbau der Gebärmutterschleimhaut nach der Menstruation

  • Bewirken im Eierstock die Eireifung

  • Haben eiweißaufbauende Effekte – aber schwächer ausgeprägt als beim Testosteron

  • Bewirken einen vermehrten Einbau von Kalzium in die Knochen

  • Begünstigen Wassereinlagerungen in die Gewebe

  • Wirken auf das ZNS und beeinflussen so die Stimmung und das Verhalten

  • Sichern in der Schwangerschaft zusammen mit den Östrogenen aus der Plazenta (dem Mutterkuchen) die Anpassung des mütterlichen Organismus und die Entwicklung des Kindes

  • Bereiten die Brust auf Milchbildung und -abgabe vor.

Geringe Östrogenmengen werden außerdem bei Männern und Frauen in der Nebennierenrinde (11.6.4) und im Fettgewebe (5.3.5) gebildet.
Progesteron Progesteron:
  • Bereitet in der zweiten Zyklushälfte die Gebärmutterschleimhaut für den Fall einer Befruchtung auf die Aufnahme der Frucht vor

  • Führt zu einer Erhöhung der Körpertemperatur um ca. 0,5 °C

  • Lässt den Zervixschleim zäher werden

  • Unterstützt in der Frühschwangerschaft die Einnistung und das Wachstum des Embryos

  • Stellt die Gebärmutter in der Schwangerschaft „ruhig“

  • Bereitet die Milchbildung in den Brüsten vor.

Prolaktin und Oxytocin 20.5.3

Der Menstruationszyklus

Zwischen dem Beginn der monatlichen Blutungen (MenarcheMenarcheMenarche) mit ca. 12 Jahren und ihrem Aufhören (Menopause) mit etwa 50 Jahren treten (außerhalb von Schwangerschaft und einem Teil der Stillzeit) in der Gebärmutterschleimhaut periodische Veränderungen auf. Diese werden hormonell gesteuert und sollen in regelmäßigen Abständen optimale Bedingungen für die Einnistung einer befruchteten Eizelle schaffen. Parallel dazu wird in der Mitte dieser 25–35 Tage dauernden Periode – Menstruationszyklus genannt – eine befruchtungsfähige Eizelle bereitgestellt.
Die Phasen des Menstruationszyklus
Der MenstruationszyklusMenstruationszyklus wird in vier Phasen unterteilt (Abb. 19.12):
  • Die MenstruationMenstruation (RegelblutungRegelblutungRegelblutung), während deren die Funktionalis der Gebärmutterschleimhaut abgestoßen wird. Gegen Ende der Menstruation hört durch östrogenbedingte Aufbauvorgänge innerhalb der Funktionalis die Blutung auf und neue Kapillaren sprossen aus. Teilweise wird diese Phase noch weiter in die Desquamationsphase (1.–2. Tag) und die Regenerationsphase (3.–4. Tag) unterteilt

  • Die ProliferationsphaseProliferationsphase (Aufbauphase) vom 5.–14. Tag, in der sich die Funktionalis unter Östrogeneinfluss wieder aufbaut. Um den 14. Zyklustag herum erfolgt der Eisprung

  • Die SekretionsphaseSekretionsphase vom 15. Zyklustag bis kurz vor der nächsten Menstruation. In dieser Phase wachsen die Drüsen der Gebärmutterschleimhaut stark, bilden reichlich Sekret, und Glykogen wird eingelagert, um die Gebärmutterschleimhaut auf die Aufnahme einer befruchteten Eizelle vorzubereiten

  • Die IschämiephaseIschämiephase. Wird die Eizelle nach dem Eisprung nicht befruchtet, bildet sich der Gelbkörper (19.2.2) zurück und stellt seine Progesteronproduktion ein. Dadurch sinkt die Durchblutung der Funktionalis stark ab, was schließlich zu ihrem Absterben führt. Diese oft nur wenige Stunden dauernde Ischämiephase leitet die Regelblutung ein.

Die Wechseljahre
WechseljahreNach dem 45. Lebensjahr stellen die Eierstöcke ihre Tätigkeit allmählich ein – die Regelblutungen werden seltener und setzen schließlich aus. Der Zeitpunkt der letzten Regelblutung mit etwa 51 Jahren wird als MenopauseMenopause bezeichnet. Danach beginnt die PostmenopausePostmenopause.
Während dieser Wechseljahre (KlimakteriumKlimakterium) sinkt der Spiegel an weiblichen Geschlechtshormonen deutlich ab. Dies führt zu den typischen Wechseljahresbeschwerden wie etwa Hitzewallungen und Schweißausbrüchen. Viele Frauen berichten zudem über Stimmungslabilität und depressive Verstimmungen. Hier spielen aber auch andere Faktoren eine Rolle, etwa das nach wie vor oft negative Bild oder die schlechten Berufsaussichten älterer Frauen in unserer Gesellschaft. Später kommt es zu Veränderungen an den Genitalorganen, z. B. einem Dünnerwerden und Austrocknen der Scheidenschleimhaut, sowie zu verstärktem Knochenabbau und einer Zunahme des Herz-Kreislauf-Risikos.

Medizin

Bis kurz nach der Jahrtausendwende wurde gegen Wechseljahresbeschwerden und zur Osteoporoseprophylaxe oft die Langzeiteinnahme niedrig dosierter Östrogene und Gestagene empfohlen. Heute wird das Nutzen-Risiko-Verhältnis anders bewertet (Risikoerhöhung z. B. für Brustkrebs). Bei ausgeprägten Wechseljahresbeschwerden kann nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eine systemische HormonersatztherapieHormonersatztherapie (möglichst kurz, möglichst niedrig dosiert) erfolgen. Eine langjährige Hormongabe wird nur noch ausnahmsweise bei besonders hohem Risiko und Unverträglichkeit anderer Medikamente zur Osteoporosevorbeugung empfohlen. Später hilft lokale Östrogenanwendung gegen urogenitale Beschwerden.

Die Scheide

Die 8–12 cm lange Scheide (VaginaVagina) ist ein elastischer, überwiegend bindegewebiger Muskelschlauch, der die Verbindung zwischen Gebärmutter und äußerem Genitale herstellt (Abb. 19.10). Der Teil der Scheidenlichtung, der um die Portio liegt, heißt Scheidengewölbe.
Im Kindesalter ist die Scheidenöffnung (Introitus Introitus vaginaevaginae) durch eine elastische Hautfalte, das JungfernhäutchenJungfernhäutchen (HymenHymen), weitgehend verschlossen.
Die Scheidenwand ist nur ca. 3 mm dick. Die Schleimhaut ist ein mehrschichtiges unverhorntes Plattenepithel, das ebenfalls zyklischen Schwankungen unterliegt. Die Scheide ist aufgrund der gitterartigen Anordnung ihrer (dünnen) Muskulatur und vieler elastischen Fasern sehr dehnbar – wichtig für die Geburt.
Das Scheidensekret besteht aus dem Sekret der Zervixdrüsen, abgestoßenen vaginalen Epithelzellen und durch die Scheidenschleimhaut hindurchgetretener Flüssigkeit (Transsudat). Aus dem Glykogen der abgeschilferten Zellen entsteht mithilfe von Milchsäurebakterien (Laktobazillen), der sog. Döderlein-BakterienDöderlein-Bakterien, Milchsäure (Laktat). Dadurch entsteht ein saures Milieu in der Scheide (pH = 4,0), welches vor aufsteigenden Krankheitskeimen schützt.

Das äußere weibliche Genitale

Die Schamlippen
Die behaarten großen SchamlippenSchamlippen (Labia majora/minora pudendiLabia majora pudendi) begrenzen die Schamspalte. Sie enthalten Talg-, Schweiß- und Duftdrüsen. Die kleinen Schamlippen (Labia minora pudendi) sind haarlose Hautfalten mit zahlreichen Talgdrüsen. Innen sind sie mit einem mehrschichtigen unverhornten Plattenepithel bedeckt, außen ist das Epithel gering verhornt.
Der Scheidenvorhof
Zwischen den kleinen Schamlippen liegt der ScheidenvorhofScheidenvorhof (Vestibulum Vestibulum:vaginaevaginae). In ihn mündet vorne die Harnröhre (Urethra) und etwas weiter hinten der Scheideneingang (Introitus vaginae Abb. 19.13). Viele kleine Vorhofdrüsen, große/kleineVorhofdrüsen und die paarigen großen Vorhofdrüsen (Glandulae vestibulares Glandula(-ae):vestibulares majoresmajores, Bartholin-Bartholin-DrüsenDrüsen) in den kleinen Schamlippen halten durch ihr Sekret den Scheidenvorhof feucht.
Die Klitoris
Die KlitorisKlitoris (KitzlerKitzler Abb. 19.13) vorne zwischen den großen Schamlippen ist ein bis zu 3 cm langer Schwellkörper mit reichlich sensiblen Nervenendigungen. Sie ist ebenso wie die Vorhofschwellkörper seitlich des Scheideneingangs erektil, d. h., bei sexueller Erregung schwillt sie an.
Die Vulva
In der Klinik werden häufig der SchambergSchamberg (Mons Mons pubispubis, VenushügelVenushügel), die SchambehaarungSchambehaarung (PubesPubes), die großen und kleinen Schamlippen, die Klitoris, der Scheidenvorhof einschließlich seiner Drüsen und die Harnröhrenöffnung unter dem Begriff VulvaVulva zusammengefasst.

Die weibliche Brust

Die Brust:weiblicheBrüste (MammaMammae) der Frau zählen zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen: Die Drüsenkörper sind zwar bereits bei Geburt angelegt, die flachen Anlagen bilden sich aber erst während der Pubertät unter dem Einfluss der weiblichen Geschlechtshormone zur weiblichen Brust aus (Abb. 19.14).
Der Aufbau der weiblichen Brust
Die weibliche Brust besteht aus der Brustdrüse (Milchdrüse), Fett- und Bindegewebe. Die Brustdrüse ist aus mehreren Drüsenlappen aufgebaut, getrennt durch Binde- und Fettgewebe. Die Drüsenlappen wiederum setzen sich aus kleineren Läppchen zusammen. Jeder Lappen mündet mit einem MilchausführungsgangMilchausführungsgang auf der Brustwarze (MamilleMamille).
Die BrustwarzeBrustwarze enthält reichlich sensible Nervenendigungen, wodurch ihre Berührungsempfindlichkeit bedingt ist und der Milcheinschuss und erotische Empfindungen ausgelöst werden können.
Erst in der Schwangerschaft entwickeln sich an den Enden der Milchgänge alveoläre Endstücke, kurz Alveolen, und beim Milcheinschuss (20.5.3) zu Beginn der Stillperiode erreicht die Brust ihre maximale Größe.
Der Lymphabfluss der Brustdrüse erfolgt vor allem in Richtung Achsel (Abb. 19.15), in geringem Umfang auch zu Lymphknoten im Bereich des Schlüsselbeins und hinter dem Brustbein.
Das Mammakarzinom
Das MammakarzinomKarzinom:BrustdrüseMammakarzinom (BrustkrebsBrustkrebs) ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Hinweise können sein:
  • (Schmerzlose) Knoten

  • Absonderungen aus der Brustwarze

  • Verlust der Verschieblichkeit des Drüsengewebes auf dem Brustmuskel

  • (Neu aufgetretene) Asymmetrien der Brüste

  • Hautveränderungen der Brust, z. B. „Orangenhaut“

Prävention

Da eine frühzeitige Tumorerkennung die Prognose verbessert, motivieren Pflegende Frauen, die kostenlosen KrebsfrüherkennungsuntersuchungenKrebsfrüherkennungsuntersuchungen in Anspruch zu nehmen. In Deutschland wird zusätzlich (keineswegs als Ersatz!) die regelmäßige Selbstuntersuchung, BrüsteSelbstuntersuchung der Brüste nach vorheriger Anleitung empfohlen.

Grundlage der Behandlung ist die Operation, wobei immer häufiger brusterhaltend operiert und nicht mehr die gesamte Brust entfernt wird. Auch die Achsellymphknoten werden heute möglichst belassen. Außerdem ist oft eine Strahlen-, Chemo- und/oder Hormontherapie sinnvoll.

Pflege

Häufige Folge der Entfernung oder Bestrahlung der Achsellymphknoten ist ein Lymphödem:BrustkrebsLymphödem, das die Lebensqualität der Frauen erheblich einschränken kann. Daher:

  • Regelmäßige Armhochlagerungen und Bewegungsübungen, ggf. Lymphdrainage

  • Vermeiden von Überbelastung, monotonen Bewegungen, starker Wärmeeinwirkung und Verletzungen am betroffenen Arm

  • Keine Blutdruckmessung oder Blutabnahme am betroffenen Arm.

Die Brustdrüsen des Mannes
Männer besitzen ebenfalls Brustdrüse:MannBrustdrüsen. Im Vergleich zur Frau entwickeln sich diese durch den anderen Hormonhaushalt jedoch kaum und haben auch weniger sensible Nervenendigungen.

Die Entwicklung der Geschlechtsorgane

Die vorgeburtliche Entwicklung
Bei der Befruchtung wird durch die Geschlechtschromosomen das chromosomale Geschlecht festgelegt. Die Anlagen der Keimdrüsen sind aber bis etwa zur siebten Entwicklungswoche in Form und Struktur nicht unterscheidbar (Geschlechtsorgane:vor-/nachgeburtliche EntwicklungIndifferenzstadium:GeschlechtsorganeGeschlechtsorgane:IndifferenzstadiumIndifferenzstadium). Anwesenheit des Y-Chromosoms führt dann zur Bildung des Hoden-determinierenden Faktors und damit zur Hodenentwicklung, ansonsten entwickeln sich Eierstöcke. Die von Hoden bzw. Eierstöcken produzierten Hormone induzieren danach die Bildung der weiteren inneren und äußeren Geschlechtsorgane.
Nachgeburtliche Entwicklung und Pubertät
Pubertät:GeschlechtsorganeBis zur Pubertät erfahren die Geschlechtsorgane:EntwicklungGeschlechtsorgane keine entscheidenden Veränderungen; im Vergleich zum übrigen Körper wachsen die äußeren Geschlechtsorgane nur sehr langsam.
Im Alter von circa neun Jahren bei Mädchen und elf Jahren bei Jungen kommt es zum Anstieg der Geschlechtshormonspiegel im Blut und damit zur PubertätPubertät. Die Geschlechtshormone stammen dabei zunächst aus der Nebennierenrinde (11.6.1). Die Brustentwicklung bzw. das Wachstum von Hoden und Penis beginnt, erste, zunächst noch spärliche Schamhaare zeigen sich, der pubertäre Wachstumsschub setzt ein. Ausgelöst durch die hormonellen Veränderungen, tritt mit knapp 13 Jahren bei den Mädchen die erste Menstruationsblutung (Menarche) ein, bei den Jungen kommt es in der Regel zwischen 13 und 15 Jahren zum ersten, meist unwillkürlich ausgelösten Samenerguss. Die Fortpflanzungsfähigkeit wird meist 1–2 Jahre nach dem Einsetzen der Regelblutung bzw. der Samenergüsse erreicht (Abb. 19.16).
Mit den körperlichen Veränderungen während der Pubertät gehen seelische Veränderungen einher, die erhebliche innere und familiäre Spannungen hervorrufen können.

Der sexuelle Reaktionszyklus

Der Sexueller Reaktionszyklussexuelle Reaktionszyklus:sexuellerReaktionszyklus beim GeschlechtsverkehrGeschlechtsverkehr (Koitus, KoitusKohabitationKohabitation) ist beim weiblichen und männlichen Geschlecht prinzipiell gleich und wird vom vegetativen Nervensystem vermittelt.
Nach den amerikanischen Sexualwissenschaftlern Masters und Johnson lassen sich vier Phasen unterscheiden (Abb. 19.17):
In der ErregungsphaseErregungsphase lösen unterschiedliche Reize erotische Empfindungen aus, vor allem aber die Berührung der Erogene Zonenerogenen Zonen (Mund- und Genitalregion, bei der Frau Brüste). Die Erregung führt zu einem Gefühl des Wohlbefindens. Puls-, Atemfrequenz und Blutdruck steigen ebenso wie Muskelspannung und Hautdurchblutung. Bei der Frau sondern Scheidenwand und Drüsen am Scheidenvorhof ein schleimiges Sekret ab, welches die Scheide anfeuchtet und ein Eindringen des erigierten Penis erleichtert. Schamlippen und Klitoris schwellen an, die Brustwarzen stellen sich auf. Beim Mann kommt es zur Erektion, d. h. zum Anschwellen und Aufrichten des Penis.
Die Merkmale der Erregungsphase prägen sich in der PlateauphasePlateauphase weiter aus.
Der Höhepunkt sexueller Erregung ist der OrgasmusOrgasmus, der vom Mann wie von der Frau als intensivster körperlicher Genuss empfunden wird. Während dieser nur wenige Sekunden andauernden Phase kommt es bei der Frau zur Verengung des unteren Scheidendrittels mit rhythmischen Kontraktionen der Beckenbodenmuskulatur und der Gebärmutter. Beim Mann wird die Samenflüssigkeit durch rhythmische, unwillkürliche Kontraktionen der Samengänge, der Harnröhre, der Muskeln an der Peniswurzel und schließlich des Penis selbst in das hintere Scheidengewölbe geschleudert (Samenerguss oder Ejakulation).
In der anschließenden RückbildungsphaseRückbildungsphase kehren alle Organe in ihren ursprünglichen nicht-erregten Zustand zurück. Anschließend kommt es beim Mann und teilweise auch bei der Frau zur sexuellen Reizunempfindlichkeit (RefraktärphaseRefraktärphase), während deren Erektion und Orgasmus nicht möglich sind.
Die Veränderungen des sexuellen Reaktionszyklus im Alter
Altersveränderungen:SexualitätDie Fähigkeit zum Geschlechtsverkehr (Koitus) bleibt beiden Geschlechtern erhalten. Der sexuelle Reaktionszyklus verändert sich jedoch:
  • Beim Mann lässt die Erektionsfähigkeit nach dem 50. Lebensjahr deutlich nach. Die Erektion erfordert intensivere Stimulation, woraus sich Versagensängste entwickeln können. Nach dem Orgasmus erfolgt die Rückbildung rascher und die Pause bis zur nächsten möglichen Erektion steigt auf 12–24 Stunden. Subjektiv lässt gleichzeitig das Bedürfnis zur Ejakulation und zum Orgasmus nach

  • Bei der Frau über 50 verzögert sich die Scheidenbefeuchtung in der Erregungsphase. Die Orgasmusphase ist in der Regel ebenfalls kürzer, und die Rückbildung der sexuellen Erregung erfolgt rascher.

Insbesondere Erkrankungen des Bewegungsapparates (z. B. Hüftarthrose) können den Geschlechtsverkehr weiter erschweren, schmerzhaft oder unmöglich machen.
Untersuchungen haben aber ergeben, dass ältere Menschen sich ebenso nach einem Sexualpartner (und nicht nur Gesprächspartner) sehnen wie jüngere und fehlende Möglichkeiten, diese Wünsche auszuleben, Vereinsamung begünstigen.

Wiederholungsfragen

  • 1.

    Welche Aufgaben haben die Geschlechtsorgane? (Kapitelanfang)

  • 2.

    Welche Organe gehören zu den inneren Geschlechtsorganen des Mannes? (19.1.1)

  • 3.

    Wie sind die Hoden aufgebaut? (19.1.2)

  • 4.

    Welche Wirkungen besitzt das Testosteron? (19.1.3)

  • 5.

    Welche Strukturen ziehen beim Mann durch den Leistenkanal? (19.1.5)

  • 6.

    Welche (männlichen) Geschlechtsdrüsen gibt es? (19.1.6)

  • 7.

    Wie kommt es beim Mann zur Erektion? (19.1.7)

  • 8.

    Nennen Sie die Geschlechtsorgane der Frau! (19.2.1)

  • 9.

    Welche Aufgaben haben die Eierstöcke? (19.2.2)

  • 10.

    Wie ist die Gebärmutterwand aufgebaut? (19.2.4)

  • 11.

    Welche Wirkungen haben die Östrogene? (19.2.5)

  • 12.

    Charakterisieren Sie die verschiedenen Phasen des Menstruationszyklus! (19.2.6)

  • 13.

    Wodurch wird die Menstruationsblutung ausgelöst? (19.2.6)

  • 14.

    Welche Strukturen bilden die Vulva der Frau? (19.2.8)

  • 15.

    Wie ist die Brustdrüse aufgebaut? (19.2.9)

  • 16.

    Wie ist der typischer Pubertätsverlauf beim Jungen und beim Mädchen? (19.3)

  • 17.

    In welche vier Phasen kann der sexuelle Reaktionszyklus eingeteilt werden? (19.4)

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