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B978-3-437-26803-8.00008-7

10.1016/B978-3-437-26803-8.00008-7

978-3-437-26803-8

Abb. 8.1

[E645]

Aufbau der HautHaut:Aufbau (links Schemazeichnung, rechts lichtmikroskopisches Bild).

Abb. 8.2

[M375]

Musculus(-i):arrector piliMusculus(-i):arrector piliHaarfollikelHaarfollikelFelderhaut mit Haaren, Talg- und Schweißdrüse. Die Haarwurzel entspringt der unteren Leder- oder oberen Unterhaut. Jedes Haar besitzt eine Talgdrüse, die ihr Sekret entlang des Haares an die Hautoberfläche abgibt.

Abb. 8.3

[R170–3]

Schichten der OberhautOberhaut:Schichten (lichtmikroskopisches Bild, 450-fache Vergrößerung).

Abb. 8.4

Injektionsstellen für die subkutane Injektion:subkutaneInjektion:subkutane Injektion:subkutane, InjektionsstellenInjektion.

Abb. 8.5

[J787]

Mann mit typischen Altersveränderungen der Haut.

Abb. 8.6

BesondersHaut:dekubitusgefährdete Regionen dekubitusgefährdete Regionen.

Abb. 8.7

Weiblicher und männlicher BehaarungstypBehaarungstyp. Auch am übrigen Körper, z. B. Armen und Beinen, sind Männer durchschnittlich stärker behaart als Frauen.

Abb. 8.8

[M375]

Zwei leicht schräg angeschnittene HaarbulbusHaarzwiebeln (Haarbulbi) mit Papille in der Unterhaut.

Abb. 8.9

Der HaarzyklusHaarzyklus. Am längsten dauert die Wachstumsphase des Haares. Nach einer kurzen Übergangsphase folgt die Ruhephase. Das abgestorbene Haar, nun als Kolbenhaar bezeichnet, wird langsam zur Hautoberfläche hin geschoben. Ein neues Haar wächst nach.

Abb. 8.10

[E365]

Typische GesichtsakneGesichtsakne mit fettig glänzender Haut, Mitessern sowie zahlreichen Papeln (Knötchen) und Pusteln („Pickeln“).

Abb. 8.11

Längsschnitt durch FingerspitzeFingerspitze und NagelNagel:Längsschnitt.

Abb. 8.12

[G401]

Nagelmykose der Zehennagel, MykoseZehennägel.

Prozentuale Aufteilung der Hautoberfläche in den verschiedenen Hautoberfläche, prozentuale EinteilungAltersgruppen.

Tab. 8.1
Hautbezirk Säugling Kind Erwachsener
Kopf/Hals 20 % 16 %  9 %
Brust/Bauch, Rücken, jeweils 15 % 16 % 18 %
Arme jeweils 10 %  9 %  9 %
Beine jeweils 15 % 17 % 18 %

zuzüglich 1% für das äußere Genitale

Die Haut

Lernzielübersicht

Einführung

  • Die HautHaut ist das größte Körperorgan. Sie hat u. a. Schutz-, Sinnes-, Abwehr-, Stoffwechsel- und Regulationsfunktion.

  • Die Haut besteht aus Oberhaut (Epidermis) und Lederhaut (Dermis), darunter liegt die Unterhaut (Subkutis).

Die Oberhaut

  • Die Zellen der außen gelegenen Oberhaut sind die Keratinozyten. Sie werden basal gebildet, wandern zur Hautoberfläche und bilden dort die feste und wasserabweisende Hornschicht.

  • Das von den Melanozyten gebildete Pigment Melanin bestimmt wesentlich die Hautfarbe. Dendritische Zellen gehören zum immunologischen „Frühwarnsystem“ der Haut.

Die Leder- und Unterhaut

  • Unter der Oberhaut liegt die Lederhaut mit kollagenen und elastischen Fasern, Gefäßen und Nerven.

  • Alle Hautschichten enthalten außerdem Sinnesrezeptoren, z. B. für Druck oder Vibration.

  • Unter der Lederhaut liegt die Unterhaut. Sie zeigt besonders viele Fettzellen.

  • Bei längerer Druckbelastung der gleichen Hautstelle entstehen flächige, schmerzhafte Geschwüre (Dekubitus).

Die Hautanhangsgebilde

  • Haare haben beim Menschen eher untergeordnete Bedeutung als Schutz- und Sinnesorgan. Sie werden in einer in der Lederhaut gelegenen Matrixzone gebildet und können am ehesten als Hornfäden beschrieben werden.

  • Differenziert werden Haarschaft und die vom Haarfollikel umgebene Haarwurzel.

  • Jedes Haar ist mit einer Talgdrüse assoziiert, die ein fettiges Sekret abgibt. Nervenfasern um die Haarwurzel registrieren Haarbewegungen.

  • Schweißdrüsen geben Flüssigkeit für die Thermoregulation des Körpers ab.

  • Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Hautdrüsen entstehen der Säureschutzmantel der Haut und der individuelle Körpergeruch.

  • Nägel sind äußerst feste Hornplatten an den Enden der Extremitätenglieder. Sie bieten zum einen mechanischen Schutz und ermöglichen zum anderen feine Greifbewegungen.

Einführung

Die Aufgaben der Haut
Mit einer Fläche von 1,5–2 m2 und einem Gewicht von ca. 3,5 kg beim Erwachsenen (einschließlich des Unterhautfettgewebes evtl. über 10 kg) ist die Haut:AufgabenHaut das größte Organ des Menschen. Bei Kindern ist die Körper- und damit Hautoberfläche relativ zum Körpergewicht noch größer (21.3.1). An den Körperöffnungen geht die Haut in die Schleimhäute der inneren Körperoberflächen (5.2) über.
Die wichtigsten Funktionen der Haut sind:Haut:Funktionen
  • Abgrenzung der „Innenwelt“ von der „Außenwelt“ und Schutz des Körpers sowohl vor unkontrolliertem Verlust körpereigener Substanzen als auch vor schädlichen Umwelteinflüssen

  • Aufnahme von Sinneseindrücken aus der Außenwelt

  • Speicher- und Stoffwechselaufgaben, z. B. Fettspeicherung, Vitamin-D-Bildung

  • Teil der Immunabwehr, z. B. als äußere Schutzbarriere und durch die in ihr enthaltenen Abwehrzellen

  • Mitregulation von Wasserhaushalt (z. B. in Form von Schweiß) und Körpertemperatur, Beteiligung an der Aufrechterhaltung der Homöostase (1.3)

  • Und nicht zuletzt Kommunikation, etwa wenn wir in unangenehmen Situationen vor Scham erröten!

Die Aufteilung der Hautoberfläche beim Kind und Erwachsenen
Bei manchen Erkrankungen (z. B. VerbrennungVerbrennungen) oder großflächiger äußerer Anwendung von Medikamenten ist es wichtig zu wissen, welchen Anteil der betroffene/behandelte Bezirk an der Hautoberfläche hat.
Für Erwachsene gilt die Neunerregel nach Wallace, VerbrennungenNeunerregel nach Wallace, bei der die Hautoberfläche in 11 × 9 % und 1 % für das äußere Genitale eingeteilt wird.
Eine andere Möglichkeit, insbesondere bei mehreren verteilten Bezirken, ist die Regel, dass die Handfläche beim Erwachsenen 1 % der Hautoberfläche entspricht.
Für Kinder gelten andere Werte, insbesondere hat der Kopf einen größeren Anteil (Tab. 8.1).
Der Aufbau der Haut
HautschichtenDie Hautdecke besteht aus drei Schichten:
  • Der Oberhaut (Epidermis) als äußerster Schicht

  • Der Lederhaut (Dermis)

  • Der darunter liegenden Unterhaut (Subkutis).

Anatomisch betrachtet gehören nur Ober- und Lederhaut zur Haut (Kutis Abb. 8.1). Im allgemeinen Sprachgebrauch werden jedoch alle drei Schichten als Haut zusammengefasst, da sie funktionell eine Einheit bilden.

Pädiatrie

Eine häufige Hauterkrankung mit besonders starker Ausprägung bei Kindern ist die atopische Dermatitis Dermatitis, atopischeoder Neurodermitis, Neurodermitiseine chronische, stark juckende Hautentzündung mit Veränderungen von Oberhaut und oberer Lederhaut. Bei ihrer Entstehung spielen genetische Veranlagung, gestörte Barrierefunktion der Haut und eine veränderte Immunantwort eine Rolle.

Die Leisten- und Felderhaut
Ferner unterscheidet man zwei HauttypenHauttypen:
  • Die Leistenhaut (Abb. 8.1) der Handinnenflächen und Fußsohlen (einschließlich der Finger und Zehen) mit einem individuellen Leistenmuster

  • Die Felderhaut (Abb. 8.2) aller übrigen Körperregionen, bei der die Hautoberfläche in Felder aufgeteilt erscheint.

Die LeistenhautLeistenhaut enthält nur Schweißdrüsen, die FelderhautFelderhautFelderhautFelderhaut zusätzlich Haare, Talg- und Duftdrüsen.

Die Oberhaut

Die Zellen und Schichten der Oberhaut

Die gefäßlose Oberhaut (OberhautEpidermisEpidermis) aus einem mehrschichtigen verhornten Plattenepithel ist die äußerste Schicht der Haut. Bei Erwachsenen ist die Oberhaut der Felderhaut ca. 0,1 mm dick, die der Leistenhaut ca. 0,5 mm (an Schwielen bis ca. 2 mm).
Die Keratinozyten und Hautschichten
Hauptzellen der Oberhaut sind die Keratinozyten, die sich in Hornzellen (KorneozytenKorneozytenKorneozyten) umwandeln und den Hornstoff Keratin produzieren. KeratinKeratin bildet eine Wasser abweisende und schützende Schicht und verleiht der Haut Festigkeit.
Die KeratinozytenKeratinozyten sind normalerweise in vier Lagen geschichtet. An Stellen größter mechanischer Belastung (z. B. an Hand- und Fußsohlen) bilden sie sogar fünf Schichten (Abb. 8.1, Abb. 8.3):
  • Die Basalzellschicht (Stratum Stratum(-a):basalebasale) ganz unten ist eine einfache Zellschicht aus sich ständig teilenden Zellen, wobei die neu gebildeten Zellen sich laufend in Richtung Oberfläche vorschieben. Die Basalzellschicht, HautBasalzellschicht führt spezialisierte, berührungsempfindliche Hautzellen, die Merkel-Tastscheiben (10.2)

  • Die StachelzellschichtStachelzellschicht (Stratum Stratum(-a):spinosumspinosum) besteht aus mehreren Reihen von zum Teil pigmenthaltigen Zellen mit stacheligen Ausläufern, über welche die Zellen miteinander verbunden sind. Die Zellen bilden über diese Brücken ein Gerüst, das die Oberhaut stabil hält

  • Die Körnerschicht (Stratum Stratum(-a):granulosumgranulosum) ist aufgebaut aus 3–5 Reihen flacher Zellen. Die Keratinozyten bilden hier Keratohyalinkörnchen, verlieren ihren Kern und verhornen. Ferner Körnerschichtwerden ölähnliche Substanzen gebildet, die die Oberhaut geschmeidig machen

  • Die Glanzschicht (Stratum Stratum(-a):lucidumlucidum) aus mehreren Reihen durchsichtiger flacher Zellen ist nur an Handtellern und Fußsohlen vorhanden. Sie schützt die Haut vor mechanischer Belastung

  • Die HornschichtHornhautHornschicht (Stratum Stratum(-a):corneumcorneum) enthält 25–30 Reihen flacher und vollständig mit Keratin gefüllter Zellen (Korneozyten) mit einer fetthaltigen Dichtsubstanz dazwischen (vergleichbar einer Steinmauer mit Mörtel). Die Hornschicht stellt die eigentliche Trennschicht zwischen dem Körperinneren und der Außenwelt dar.

Die Verhornung der Oberhaut
Das Horn gibt der Haut ihre Wasser abweisende Eigenschaft. Die in der Basalschicht neu gebildeten Zellen werden Richtung Hautoberfläche geschoben. Während dieser Wanderung verschwinden Zytoplasma, Zellkern und Zellorganellen und werden durch den Hornstoff Keratin ersetzt. Der ganze Prozess von der Neubildung einer Zelle bis zur Abschilferung dauert etwa vier Wochen, davon ungefähr die Hälfte in der Hornschicht.

Medizin

Bei der SchuppenflechteSchuppenflechte (PsoriasisPsoriasis) sind die Zellvermehrung und die Verhornung der Oberhaut gesteigert, der Weg von der Basalzellschicht bis zur Abstoßung dauert nur noch eine Woche. Die namensgebenden silbrigen Hornschuppen sind meist an Ellenbogen, Knien, Steißbein und behaartem Kopf besonders ausgeprägt.

Die Melanozyten
In der Basal- und Stachelzellschicht sowie im Haarfollikel (8.4.1) findet man die MelanozytenMelanozyten (Abb. 8.3). Sie produzieren das Pigment MelaninMelaninMelanin, das der Haut Farbe verleiht und die tieferen Hautschichten vor schädlichem UV-Licht schützt. Nicht die Melanozytenzahl, wohl aber der Melaningehalt der Haut ist unterschiedlich und für die verschiedenen Hautfarben verantwortlich.
Säuglinge sind aufgrund eines geringeren Melaningehalts ihrer Haut hellhäutiger als Erwachsene – ein wesentlicher Grund für ihre weitaus höhere Empfindlichkeit gegenüber Sonneneinstrahlung.
Bei alten Menschen bilden sich durch unregelmäßige Pigmentproduktion v. a. an Händen, Unterarmen und Unterschenkeln typische braune Hautflecken, die sog. AltersfleckenAltersflecken.

Prävention

Die klinisch bösartigste Hautkrebsform ist das maligne Melanom, malignesMelanom, das aus entarteten Melanozyten entsteht und schon im mittleren Lebensalter möglich ist. Wichtige Risikofaktoren sind Sonnenbrände in Kindheit und Jugend, aber auch kurzzeitige exzessive Sonneneinstrahlung im Erwachsenenalter. Bei den beiden anderen Hautkrebsformen, dem Spinozelluläres Karzinomspinozellulären Karzinom:spinozelluläresKarzinom:spinozelluläresKarzinom und dem BasaliomBasalzellkarzinom (Basaliom), scheint eher die „Gesamtsumme“ an Sonne maßgeblich zu sein. Sie treten v. a. bei älteren Menschen auf.

Pflegende beraten insbesondere Eltern von Säuglingen und Kleinkindern sowie hellhäutige Menschen, wie sie ihr persönliches Risiko durch geeigneten Sonnenschutz (Kleidung, Sonnenschutzmittel, kein Solarium) möglichst gering halten. Bei Männern mit lichtem Kopfhaar ist der Schutz des Kopfes wichtig. Außerdem achten die Pflegenden bei allen Patienten auf blutende, unregelmäßig gefärbte/geformte braune Hautmale sowie verhornte, krustige Hautstellen und „nicht verheilende Wunden“, da sich ein Hautkrebs dahinter verstecken kann.

Die dendritischen Zellen
In der Oberhaut findet sich außerdem ein Typ Dendritische Zellendendritischer Zelle:dendritischeZellen (13.2.2), die hier auch als Langerhans-Langerhans-ZellenZellen bezeichnet werden und wie alle Immunzellen aus dem Knochenmark stammen. Sie sind antigenpräsentierende Zellen (Tab. 13.2) und bilden somit ein immunologisches „Frühwarnsystem“ nahe der Außenfläche des Körpers.
Die kindliche (Ober-)Haut
Bei Säuglingen und Kleinkindern ist die Oberhaut dünner und empfindlicher und die Hornschicht weniger kompakt, sodass ihre Haut empfindlicher ist und leichter austrocknet. Außerdem produzieren die Melanozyten weniger Melanin, weshalb Kinder schneller als Erwachsene einen Sonnenbrand bekommen.

Pflege von Kindern

Für die Hautpflege bei Säuglingen und Kleinkindern gilt:

  • Nicht täglich, nicht zu lange und nicht zu warm baden, da dies die Haut austrocknet. 1- bis 2-mal pro Woche reicht bei Säuglingen. Keine Seife verwenden, sondern (wenn überhaupt) seifenfreie, pH-neutrale Waschlotionen, evtl. Badeöl

  • Beim Abtrocken nicht „abrubbeln“

  • Für die Hautpflege Produkte ohne Duftstoffe verwenden

  • Vor Sonne schützen, insbesondere Sonnenbrände vermeiden.

Die Hautfarbe

Die HautfarbeHautfarbe wird bestimmt durch:
  • Das Melanin, das von den Melanozyten der Oberhaut gebildete Pigment (8.2.1)

  • Das KarotinKarotin, ein Pigment der Leder- und Unterhaut

  • Ablagerung weiterer körpereigener oder -fremder Pigmente, etwa des Gallenfarbstoffs Bilirubin (17.6.4) oder Farbpigmenten bei Tätowierungen

  • Die Blutkapillaren der Lederhaut (z. B. rosige Haut bei guter Durchblutung).

Medizin

Beim AlbinismusAlbinismus besteht eine angeborene Störung der Melaninproduktion. Die Betroffenen sind sehr blass und extrem sonnenempfindlich. Aufgrund der fehlenden Filterfunktion des Melanins ist das Risiko für Hauttumoren groß.

Die Leder- und Unterhaut

Die Lederhaut

LederhautDie unter der Oberhaut liegende bindegewebige Lederhaut (DermisDermis, früher auch KoriumKorium) ist an Hand- und Fußsohlen bis zu 2,4 mm dick, an Augenlidern und Penis dagegen nur 0,3 mm dünn. Die Lederhaut verleiht der Haut einerseits Reißfestigkeit und andererseits Elastizität. Da die Lederhaut von Blutgefäßen durchzogen wird, enthält sie außerdem alle im Blut vorkommenden Abwehrzellen und ist dadurch von immunologischer Bedeutung. Die Interzellulärsubstanz der Lederhaut kann sehr viel Wasser binden und ist dadurch wesentlich am normalen Hautturgor (Spannungszustand der Haut) beteiligt.

Pflege

Bei Flüssigkeitsmangel lässt der HautturgorHautturgor nach: Die Haut wirkt trocken, faltig und eingefallen. Eine am Handrücken nach oben gezogene Hautfalte bleibt dann für einige Sekunden stehen. Pflegende können so den Wasserhaushalt des Patienten orientierend beurteilen. Beim alten Menschen sind diese stehenden HHautfalten allerdings aufgrund der Altersveränderungen der Haut wenig zuverlässig.

Die Papillar- und Geflechtschicht
Der obere Abschnitt der Lederhaut, die PapillarschichtPapillarschicht (Stratum Stratum(-a):papillarepapillare), besteht aus lockerem Bindegewebe mit feinen elastischen Fasern. Die Grenze zur Oberhaut ist durch kleine, zapfenartige Ausziehungen (dermale Papillen) vergrößert, in denen die Blutgefäße zur Versorgung der Oberhaut verlaufen (Abb. 8.1). Einige dermale Papillen enthalten Berührungsrezeptoren, die Meißner-Meissner-TastkörperchenTastkörperchen (vor allem im Bereich der Fingerbeeren 10.2).
Der untere Abschnitt der Lederhaut, die GeflechtschichtGeflechtschicht (Stratum Stratum(-a):reticularereticulare), ist aus festem, unregelmäßig angeordnetem Bindegewebe aufgebaut, das neben kollagenen und elastischen Fasern auch Blutgefäße, Fettgewebe, Haarfollikel, Nerven, Talgdrüsen und Schweißdrüsen(gänge) enthält (Abb. 8.2). Die Kombination von kollagenen und elastischen Fasern macht die Haut dehnbar und trotzdem stabil.

Pflege

Bei manchen Schwangeren, aber auch starkem Übergewicht entstehen durch die enorme Hautdehnung kleine Risse in der Lederhaut. Diese zunächst roten Hautdehnungsstreifen (bei Schwangeren auch Schwangerschaftsstreifen) bleiben nach der Entbindung als weiße Streifen bestehen. Vorbeugend kann die Haut in der Schwangerschaft regelmäßig eingefettet und die Durchblutung mit Bürstenmassagen und Wechselduschen angeregt werden. Der Erfolg ist jedoch begrenzt, weil die Neigung zu SchwangerschaftsstreifenSchwangerschaftsstreifen auch von hormonellen und erblichen Faktoren abhängt.

Die Unterhaut

Die UnterhautUnterhaut (SubkutisSubkutis) besteht aus lockerem Bindegewebe. Sie ist die Verschiebeschicht der Kutis zu den darunter liegenden Schichten wie Muskelscheiden oder Knochenhaut.
In der Unterhaut liegen Schweißdrüsen und Haarwurzeln sowie spezielle Druck- und Vibrations-Tastkörperchen, die Vater-Pacini-Vater-Pacini-LamellenkörperchenLamellenkörperchen (Abb. 10.1).
In die Unterhaut sind Fettzellhaufen eingelagert. Fettgewebe:subkutanesDieses subkutane Fettgewebe dient als Stoßpuffer, Kälteschutz und Energiespeicher.
Das subkutane Fettgewebe entwickelt sich erst während der letzten Schwangerschaftswochen (Frühgeborenen fehlen die typischen „Rundungen“ des Neugeborenen) und ist im weiteren Leben je nach Geschlecht, Körperbau und Körperregion sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Pflege

Die gering durchblutete Unterhaut eignet sich als Injektionsort für Medikamente, die lange wirken und deshalb langsam resorbiert werden sollen, z. B. den Blutzuckersenker Insulin (17.6.7) und den Gerinnungshemmer Heparin (12.4.5).

Die bevorzugten Injektionsstellen für diese subkutane Injektion (s. c. Injektion) sind die Haut um den Nabel und der Oberschenkel. Hier ist die Subkutis besonders dick (Abb. 8.4).

Die Altersveränderungen der Haut

Die Altersveränderungen der Haut sind – abgesehen von Alter:HautveränderungenHaut:Faltenbildungden bereits erwähnten Altersflecken – v. a. durch Veränderungen von Lederhaut und Unterhautfettgewebe bedingt. Etwa mit 35 Jahren zeigen sich oft die ersten Falten, häufig um die Augen. Ursachen sind ein Elastizitätsverlust durch geringeren Kollagengehalt und ein verminderter Hautturgor durch abnehmende Wasserbindungsfähigkeit in der Lederhaut.
Auch ein Schwund des Unterhautfettgewebes trägt zu schlafferer Haut und damit Faltenbildung bei, und die Gesichtszüge werden oftmals härter als in jüngeren Jahren (Abb. 8.5). UV-Strahlen beschleunigen die Hautalterung.
Durch eine nachlassende Talgdrüsenaktivität wird die Haut trockener (SebostaseSebostase.8.4.2), entsprechend ist bei der Hautpflege auf ausreichende Rückfettung zu achten. Bei vielen älteren Menschen wird die Haut außerdem verletzlicher und die Wundheilung langsamer.

Der Dekubitus

DekubitusBereits geringer Druck kann die kleinsten Blutgefäße in der Haut komprimieren. Da der Gesunde jedoch in kurzen Abständen immer wieder seine Lage wechselt, dauert der Druck nie lange an und entsteht kein Schaden.
Bei länger dauernder Druckeinwirkung auf den gleichen Hautbezirk kommt es jedoch zum Sauerstoffmangel der Haut und zunächst zu Hautrötung. Hält der Druck weiter an, stirbt Gewebe ab, und es bilden sich Defekte, die bis zu Muskeln und Knochen reichen können.
Gefährdet für einen solchen Dekubitus (Wundliegen) sind vor allem bettlägerige Patienten. Besonders betroffen sind die Körperregionen, an denen die Haut dem Knochen direkt aufliegt (Abb. 8.6).

Pflege

Zur Dekubitusprophylaxe Dekubitusprophylaxewird jeder bettlägerige Patient alle zwei Stunden umgelagert, wobei Spezialmatratzen die Lagerungsintervalle verlängern können. Da Hautschäden jeglicher Art das Risiko eines Dekubitus erhöhen, beugt auch gute Hautpflege einem Dekubitus vor.

Die Hautanhangsgebilde

Zu den HautanhangsgebildeHautanhangsgebilden zählen Haare, Hautdrüsen und Nägel. Sie alle durchstoßen die Oberhaut und münden auf die Hautoberfläche.

Die Haare

Haare finden sich an fast allen Körperstellen der Felderhaut. Die Kopfhaare schützen den Schädel vor zu starker Sonneneinstrahlung; Augenbrauen und -wimpern bewahren das Auge vor Fremdkörpern. HaareHaare in den Nasenlöchern verhindern, dass Insekten oder Schmutzpartikel eingeatmet werden.
Die Haare des Fetus heißen LanugohaareLanugo- oder FlaumhaareFlaumhaare. Nach der Geburt unterscheidet man üblicherweise die kaum sichtbaren WollhaareWollhaare (VellushaareVellushaare) von den Terminalhaaren,Terminalhaare die auf dem Kopf, als Augenbrauen und Wimpern, im Bart-, Brust- und Schambereich, im äußeren Gehörgang und am Naseneingang wachsen.
Das Behaarungsmuster ist alters- und geschlechtsspezifisch. Bei Kindern bedecken Wollhaare den größten Teil der Haut. Ab der Pubertät bildet sich der weibliche bzw. männliche Behaarungstyp (Abb. 8.7) aus. Terminalhaare bedecken bei Frauen ca. 30 %, bei Männern ungefähr 90 % der Körperoberfläche, wobei aber die Ausprägung der Behaarung sehr unterschiedlich ist.
Der Haaraufbau
Anatomisch gesehen muss man sich ein HaaraufbauHaar als einen Faden von zusammengeflochtenen, verhornten Zellen vorstellen. Der die Hautoberfläche überragende Teil des Haares heißt Haarschaft, der nicht von außen sichtbare Teil des Haares Haarwurzel.
Die Haarwurzel wird durch den Haarfollikel umschlossen. Er besteht aus der inneren und äußeren epithelialen Wurzelscheide, umgeben von der bindegewebigen Wurzelscheide (Haarbalg). Um die Haarfollikel herum enden Nervenfasern und bilden die HaarfollikelsensorenHaarfollikelsensoren (10.2). Sie sind sehr empfindlich und registrieren auch feinste Haarbewegungen wie z. B. durch einen leichten Luftzug.
Das in der Haut gelegene Ende eines jeden Haares verbreitert sich in eine zwiebelförmige Struktur, die Haarzwiebel oder den Haarbulbus (Abb. 8.2, Abb. 8.8). Sie reicht bis in die Lederhaut, manchmal bis in die Unterhaut. In ihrem Kern befindet sich die Haarpapille, die viele Blutgefäße enthält und das wachsende Haar mit Nahrung versorgt. Die Haarzwiebel enthält außerdem die Zellschicht (Matrix:HaarMatrix), von der aus neue Haarzellen gebildet werden.
Jedes Haar ist mit einer Talgdrüse verbunden, deren Ausführungsgang an der Grenze zwischen Haarwurzel und -schaft mündet. Entlang des Haarfollikels verläuft ein Bündel glatter Muskelzellen (M. arrector pili Abb. 8.2), die das Haar bei Kälte und Stress aufrichten können (Gänsehaut).
Die Haarfarbe
Die HaarfarbeHaarfarbe wird vom Melaningehalt in den verhornten Zellen bestimmt. Eine verminderte Melaninproduktion und gleichzeitige Lufteinschlüsse im Haarschaft sind für den grauweißen Haarton des alten Menschen verantwortlich.
Der Haarzyklus
Ein Haar hält nicht ein Leben lang. Wimpern „halten“ nur wenige Monate, Kopfhaare mehrere Jahre. Ein gesunder Erwachsener verliert beispielsweise ca. 70–100 Kopfhaare pro Tag. Die normale Wachstumsgeschwindigkeit von 0,4 mm pro Tag und der natürliche Regenerationszyklus (Abb. 8.9) können diesen Verlust kompensieren.
Der verstärkte Haarausfall
Durch Erkrankungen, Medikamente (z. B. Zytostatika), Bestrahlungen, höheres Lebensalter, hormonelle und genetische Einflüsse kann es zum verstärkten Haarausfall (EffluviumEffluvium) bis zur GlatzenbildungGlatzenbildung (AlopezieAlopezie) kommen.
Fast physiologisch hingegen ist die chronische androgenetische Alopezie des Mannes. Sie beginnt typischerweise im Schläfenbereich mit Geheimratsecken und kann bis zum völligen Haarverlust fortschreiten. Der HaarausfallHaarausfall wird durch das männliche Sexualhormon Testosteron (19.1.3) und eine genetisch bedingte Veranlagung beeinflusst. Bei der Frau ist diese Form der Alopezie selten.

Die Hautdrüsen

Bei den HautdrüsenHautdrüsen unterscheidet man Talg-, Schweiß- und Duftdrüsen. Außerdem gibt es im äußeren Gehörgang Drüsen, die Ohrenschmalz produzieren. Auch die Brustdrüse (19.2.9) zählt anatomisch betrachtet zu den Hautdrüsen.
Die Talgdrüsen
Die holokrinen (5.2.2) TalgdrüseTalgdrüsen sind im Allgemeinen an Haarfollikel gebunden. Ihr sekretproduzierender Teil liegt in der Lederhaut und öffnet sich in den Haarfollikel. TalgTalg (SebumSebum) enthält v. a. Cholesterin, andere Fette, Eiweiß und Elektrolyte. Er bewahrt Haut und Haare vor Austrocknung, erhält die Haut geschmeidig und hemmt das Wachstum bestimmter Bakterien.
Die Talgdrüsenaktivität ist stark altersabhängig: Beim Neugeborenen sind die Talgdrüsen durch den Einfluss der mütterlichen Hormone zunächst gut ausgebildet und bilden sich dann zurück. In der Pubertät steigt die Talgproduktion wieder. Im Alter nimmt die Talgproduktion ab, was zur trockenen und oft infektionsanfälligen Haut älterer Menschen führt.

Medizin

In der Pubertät verstopfen oft Talgdrüsengänge durch hormonell bedingte übermäßige Talgproduktion (SeborrhoeSeborrhoe) und verstärkte Verhornung der Oberhaut. Der Talg staut sich, und es bilden sich zuerst weißliche und dann schwarze Mitesser (KomedonenKomedonen). Ihre schwarze Farbe entsteht durch Melanin und oxidierte Fettanteile. Da Talg ein guter Nährboden für Bakterien ist, können sich die MitesserMitesserMitesser entzünden und daraus Pusteln („Pickel“) entstehen. Als Verursacher gelten vor allem die Bakterien Propionibacterium acnes und Staphylococcus epidermidis. Bei AkneAkne sitzen viele, zum Teil entzündete Mitesser in talgdrüsenreichen Bezirken wie Gesicht (Abb. 8.10), Nacken, Brust und Rücken.

Das Ohrenschmalz
OhrenschmalzSpezialisierte Talgdrüsen im Gehörgang produzieren ein gelblich-bräunliches Sekret, das Ohrenschmalz (CerumenCerumen). Es transportiert Schmutz und kleine Fremdkörper in Richtung Ohrmuschel, kann aber auch als Zeruminalpfropf den Gehörgang verlegen und zu vorübergehender Schwerhörigkeit führen.
Die Schweißdrüsen
Schweißdrüsen liegen fast überall in der Haut, am dichtesten an Hand- und Fußsohlen sowie der Stirn. Die SchweißdrüseSchweißdrüsenknäuel liegen in der unteren Lederhaut und oberen Unterhaut, ihre Ausführungsgänge enden unabhängig von Haaren in einer Hautpore. Die Schweißdrüsen sind merokrine Drüsen (5.2.2).
Schweiß ist an sich geruchlos, der Geruch entsteht erst durch Einwirkung von Bakterien. Die Schweißsekretion hängt nicht nur von Umgebungstemperatur und Ausmaß der körperlichen Anstrengung, sondern auch von vegetativen und psychischen Faktoren ab.
Beim Erwachsenen können unter Extrembedingungen bis zu 10 l Schweiß täglich gebildet werden. SchweißSchweiß enthält u. a. Wasser, Salz, Harnstoff, Harnsäure, Aminosäuren, Ammoniak, Zucker, Milchsäure und Ascorbinsäure (Vitamin C). Er hilft bei der Regulation der Körpertemperatur, hat eine gewisse Ausscheidungsfunktion und trägt, da er sauer ist (pH 4,5), entscheidend zum Säureschutzmantel der Haut bei, der das Keimwachstum auf der Hautoberfläche hemmt.

Prävention

Der SäureschutzmantelSäureschutzmantel entsteht durch das Zusammenspiel der einzelnen Hautdrüsen. Durch häufiges Waschen wird der Säureschutzmantel abgetragen, die Haut wird trocken, rissig und anfälliger für Entzündungen. Bei häufigem Kontakt mit Wasser einschließlich des Händewaschens ist deshalb regelmäßiges und sorgfältiges Eincremen der Hände wichtig, um eine gewisse Rückfettung zu erreichen.

Die Duftdrüsen
Apokrine (5.2.2) DuftdrüseDuftdrüsen befinden sich in den Achselhöhlen, der Schamregion und im Bereich der Brustwarzen. Sie produzieren ab der Pubertät ein duftendes Sekret, dessen Geruch zusammen mit dem typischen Schweißgeruch einen individuellen Körpergeruch entstehen lässt. Die Sekretion ist durch psychische Faktoren beeinflussbar.

Die Nägel

NagelFingernagelNägel sind Platten von dicht gepackten, harten, verhornten Zellen der Oberhaut. Sie erleichtern das Greifen (insbesondere die Feinmotorik) und verhindern Verletzungen an den Finger- und Zehenenden.
Der überwiegende Teil des sichtbaren Nagels, die Nagelplatte, erscheint wegen des darunter liegenden, gut durchbluteten Nagelbettes rosafarben. Auf diesem Nagelbett schiebt sich der Nagel nach vorne. Der weißliche, halbmondförmige Abschnitt am unteren Nagelende wird LunulaLunula genannt (Abb. 8.11).
Unter der Lunula endet auch die Matrix:NagelNagelmatrix, von der das Nagelwachstum ausgeht. Dabei wandeln sich die Oberflächenzellen der Matrix in verhornte, tote Nagelzellen um. Hinten steckt die Nagelplatte in der Nageltasche, seitlich im Nagelfalz, der Hautwulst darüber heißt Nagelwall. Das Nagelhäutchen (CuticulaCuticula) ist eine Fortsetzung dieses Nagelfalzes, es hat keine direkte Funktion und entspricht vom Aufbau der Hornschicht der Oberhaut.
Die Nägel wachsen ungefähr 0,5–1 mm pro Woche (bei alten Menschen eher weniger), wobei die Zehennägel langsamer wachsen als die Fingernägel.
Bei Neugeborenen und jungen Säuglingen sind die Nägel noch ganz dünn und müssen nicht geschnitten werden, sondern schilfern von selbst ab. Bei alten Menschen werden die Fingernägel eher dünner, die Zehennägel hingegen dicker.

Pflege

Da die Nägel transparent sind, gibt die Farbe des durchscheinenden Nagelbetts Hinweise auf Gewebedurchblutung und Sauerstoffversorgung des Organismus: Rosige Fingernägel machen eine ausreichende Sauerstoffsättigung des Blutes wahrscheinlich, blasse oder blaue hingegen deuten auf Frieren oder Sauerstoffmangel hin.

Die Nagelinfektionen
Der NagelbetteiterungNagelfalz ist eine Gefahrenstelle für bakterielle Infektionen, die als NagelumlaufNagelumlauf (PanaritiumParonychie) bekannt sind. Besonders anfällig sind Diabetiker, weshalb bei ihnen auch kleinste Verletzungen beim Nägelschneiden vermieden werden sollten. In Zweifelsfällen sollte eine ausgebildete Fachkraft für Maniküre oder Pediküre dies übernehmen.
Auch die FußpilzNägel selbst können infiziert werden, etwa von Pilzen bei den sehr häufigen Fußpilzerkrankungen. Typisch für diese NagelmykoseNagelmykose (OnychomykoseOnychomykose Abb. 8.12) sind gelb verfärbte, verdickte und gleichzeitig brüchige Nägel.

Wiederholungsfragen

  • 1.

    Welche Aufgaben hat die Haut? (8.1)

  • 2.

    Aus welchen Schichten besteht die Haut? (8.1)

  • 3.

    Wie unterscheiden sich Felder- und Leistenhaut? (8.1)

  • 4.

    Wie ist die Oberhaut aufgebaut? (8.2.1)

  • 5.

    Welche Funktion haben die Melanozyten? (8.2.1)

  • 6.

    Charakterisieren Sie die Lederhaut. (8.3.1)

  • 7.

    Wie unterscheidet sich die Haut eines Säuglings, eines Jugendlichen und eines alten Menschen von der eines Erwachsenen mittleren Alters? (8.2.1,.8.3.3,.8.4.2)

  • 8.

    Wie ist das Haar aufgebaut? (8.4.1)

  • 9.

    Welche Drüsen gibt es in der Haut, welche Funktionen haben ihre Sekrete? (8.4.2)

  • 10.

    Aus welchem Material sind die Nägel aufgebaut? (8.4.3)

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