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Lehrbuchgestaltung im Sinne von EbM und Cochrane Collaboration
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Was versteht man in der EbM unter Evidenzstufen?

2 Was ist das zentrale Anliegen der Cochrane Collaboration?

3 Welche Studien werden im Cochrane Central Register of Controlled Trials (CENTRAL) gesammelt ?

4 Nennen Sie Faktoren der internen Validität.

5 Was versteht man in der EbM unter Randomisierung?

6 Nennen Sie Faktoren der externen Validität.

7 Was versteht man unter Verblindung?

8 Was besagt das Intention-to-treat-Prinzip?

9 Was wird unter einem CONSORT-Statement verstanden?

10 Was besagt die Number Needed to Treat (NNT)?

11 Nennen Sie Beispiele für die Verletzung der statistischen Validität.

12 Welche Information liefert das Konfidenzintervall?

13 Nennen Sie Kriterien für systematische Übersichtsarbeiten.

14 Was versteht man in der EbM unter einem Publikationsbias?

15 Warum sollten Reviewer bereits vor dem Abfassen einer Übersichtarbeit die Ein- und Ausschlusskriterien festlegen?

16 Was versteht man unter evidenzbasierter Medizin?

Psychiatrische Untersuchung und Befunderhebung
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Aus welchen drei Teilen sollte ein Erstgespräch im Idealfall aufgebaut sein?

2 Wie sollten Fragen im diagnostischen Gespräch formuliert werden?

3 Wie kann der Untersucher bei Widerstand gegenüber dem Gespräch reagieren?

4 Wie kann man bei einem depressiv-gehemmten Patienten das Gespräch führen?

5 Was sollte bei einer Krankheitsanamnese erfasst werden?

6 Was sollte neben der differenzierten Beschreibung der psychopathologischen Phänomene noch erfasst werden?

7 Welche Aspekte sollte eine Familienanamnese umfassen?

8 Was unterscheidet die äußere von der inneren Lebensgeschichte?

9 Welche Aspekte der Biografie sollten vom Patienten erfragt werden?

10 Auf welchen Datenquellen basiert die Beurteilung psychopathologischer Phänomene?

11 Welche Merkmalsbereiche werden bei der psychiatrischen Befunderhebung anhand des AMDP-Systems unterschieden?

12 Beschreiben Sie qualitative Bewusstseinsstörungen.

13 Nennen Sie typische formale und typische inhaltliche Denkstörungen.

14 Was versteht man unter einer Ich-Störung?

15 Was versteht man unter dissoziativen Symptomen?

16 Welche Verfahrensgruppen finden in der psychopathologischen Befunderhebung Anwendung?

17 Nennen Sie einige mehrdimensionale Selbst- und Fremdbeurteilungsskalen.

18 Welche Skalen für schizophrene Störungen kennen Sie?

Psychiatrische Diagnostik und Klassifikation
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Was versteht man unter Klassifikation?

2 Worauf basiert die ICD-10?

3 Was versteht man unter einer operationalisierten Diagnostik?

4 Was ist die Jasperssche Schichtenregel?

5 Welche therapeutische Implikation hat Komorbidität?

6 Was ist der allgemeine Grundgedanke einer multiaxialen Diagnostik?

7 Welche Varianzquellen lassen sich im diagnostischen Prozess feststellen?

8 Welche Varianz- oder Fehlerquellen sind durch den Untersucher bedingt?

9 Welche diagnostischen Hilfsmittel für die Diagnosestellung gibt es?

10 Was ist der Unterschied zwischen einem strukturierten und einem standardisierten Interview?

11 Was versteht man unter Operationalisierter Psychodynamischer Diagnostik (OPD)?

12 Was versteht man unter einem polythetischen Ansatz?

13 Was versteht man unter einer subsyndromalen Störung?

14 Welche diagnostischen Ebenen lassen sich unterscheiden?

15 Welche Fehlerquellen können im diagnostischen Prozess auf Diagnoseebene auftreten?

16 Was versteht man unter einer Hauptdiagnose?

17 Was versteht man unter einer dualen Diagnose?

18 Erläutern Sie die Begriffe Vollremission und Partialremission, Wiedererkrankung und Rückfall.

Zusatzdiagnostik
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Was misst das EEG?

2 Wofür können EEG-Befunde klinisch hilfreich sein?

3 Wodurch sind postiktale Psychosen klinisch charakterisiert?

4 Beschreiben Sie den EEG-Verlauf bei Patienten im Alkohol- oder Benzodiazepinentzug.

5 Welche Rolle spielen evozierte Potenziale und ereigniskorrelierte Potenziale in der Klinik?

6 Welchen Vorteil hat das MEG gegenüber dem EEG?

7 Nennen Sie die Bestandteile einer Polysomnografie und erläutern Sie, welche Informationen sie liefert.

8 Wann sollte ein EKG registriert werden?

9 Wann sollte eine Liquoruntersuchung die organische Basisdiagnostik ergänzen?

10 Beschreiben Sie die Symptome und die dazugehörende Labordiagnostik eines Hypoparathyreoidismus.

11 Welches klinische Bild kann eine limbische Enzephalitis verursachen?

12 Warum sollte ein MRT dem cCT bei der organischen Basisdiagnostik vorgezogen werden?

13 Haben MR-Spektroskopie und MR-Traktografie in der klinischen Routinediagnostik Relevanz?

14 Was kann man mit der PET messen?

15 Wann werden PET-Untersuchungen klinisch eingesetzt?

16 Welche differenzialdiagnostische Relevanz hat eine differenzierte neuropsychologische Testung?

Psychopharmakologie
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Nach welchen pharmakologischen Wirkmechanismen werden Antidepressiva eingeteilt?

2 Welches ist der Wirkmechanismus von Mirtazapin?

3 Was ist bei einer Kombinationstherapie mit Fluoxetin zu beachten?

4 Bei welchen zusätzlichen Indikationen (außer depressiven Erkrankungen) werden Antidepressiva eingesetzt?

5 Was ist beim Absetzen von Antidepressiva zu beachten?

6 Welche unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAWs) finden sich unter Behandlung mit SSRIs und SSNRIs?

7 Beschreiben Sie die Symptome eines serotonergen Syndroms.

8 Was sind die wesentlichen UAWs von Mirtazapin? Welcher pharmakologische Mechanismus ist verantwortlich?

9 Welche Probleme stellen sich bei der Behandlung einer depressiven Störung mit Bupropion bei komorbider Alkoholabhängigkeit?

10 Welche Medikamente sind zur Prophylaxe bipolarer Störungen zugelassen?

11 Welche Organfunktionen müssen unter einer Lithiumtherapie regelmäßig kontrolliert werden?

12 Welche Medikamente können die Lithium-Clearance verändern?

13 Welche Blutbildveränderungen können unter Lithiumtherapie auftreten?

14 Welche UAWs können unter Therapie mit Carbamazepin auftreten?

15 Welche Antiepileptika sollten möglichst nicht kombiniert werden? Warum nicht?

16 Welche Dosierungen von Valproat sollten in der Therapie der Manie angestrebt werden?

17 Welche UAWs von Valproat sind bei Frauen besonders problematisch?

18 In welchen Indikationen wird Lamotrigin eingesetzt?

19 Was ist die wesentlichste UAW von Lamotrigin?

20 Welche für klassische Antipsychotika typischen UAWs können auch bei „atypischen“ Antipsychotika auftreten? Bei welchen besonders?

21 Wie werden Frühdyskinesien behandelt?

22 Was ist eine Akathisie, und wie wird sie behandelt?

23 Welche Antipsychotika haben ein besonders hohes Risiko und welche haben das geringste Risiko für eine Begünstigung eines metabolischen Syndroms?

24 Was muss bei einer Behandlung mit Clozapin besonders beachtet werden?

25 Welches besondere Risiko birgt die langjährige Behandlung mit klassischen Antipsychotika?

26 Worin unterscheiden sich die unterschiedlichen Benzodiazepin-Präparate klinisch vor allem?

27 Welches sind die typischen Einsatzgebiete von Benzodiazepinen? Welche Präparate werden in welcher Indikation bevorzugt?

28 Welche alternativen Medikamente können außer Benzodiazepinen noch zur Behandlung von Schlafstörungen eingesetzt werden?

29 Welche Medikamente sind zur Behandlung der Alzheimer-Demenz zugelassen?

30 Für welche medizinischen Indikationen eignen sich Psychostimulanzien?

31 Nennen Sie Psychopharmaka mit einem teratogenen Risiko.

32 Nennen Sie Psychopharmaka mit einem perinatalen Risiko.

33 Beurteilen Sie die Anwendung von Psychopharmaka in der Stillzeit.

Psychotherapie
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Nennen Sie allgemeine Prinzipien der Verhaltenstherapie, die unabhängig von den gewählten Interventionsmethoden sind.

2 Erläutern Sie den Begriff intermittierende Verstärkung.

3 Was versteht man unter der kognitiven und psychosozialen Wende der Verhaltenstherapie?

4 Nennen Sie die verschiedenen Ebenen der verhaltenstherapeutischen Diagnostik.

5 Skizzieren Sie beispielhaft eine Verhaltensanalyse auf Symptomebene nach dem SORK-Schema.

6 Was versteht man unter einer physiologisch erschöpflichen Reaktion im Rahmen der Exposition und Reaktionsverhinderung?

7 Nennen Sie operante Methoden der Verhaltenstherapie.

8 Nennen Sie verhaltenstherapeutische Methoden zum Aufbau von Kompetenzen.

9 Erläutern Sie die Methodik der kognitiven Umstrukturierung.

10 Definieren Sie den Begriff „Achtsamkeit“ und beschreiben Sie den Einsatz von Achtsamkeitstechniken in der Psychotherapie.

11 Welches sind die sieben Phasen des verhaltenstherapeutischen Prozesses nach Kanfer?

12 Erläutern Sie das Strukturmodell der Persönlichkeit nach der psychoanalytischen Theorie.

13 Erläutern Sie das entwicklungspsychologische Modell der psychoanalytischen Theorie. Welche Phasen werden dabei unterschieden?

14 Erläutern Sie das Konzept der Entwicklung von Objektbeziehungen in der Psychoanalyse.

15 Nennen Sie reife und unreife Abwehrmechanismen.

16 Was ist unter sog. frühen Störungen in der psychoanalytischen Theorie zu verstehen?

17 Erläutern Sie die Grundzüge analytischer Therapieverfahren und ihre Interventionen.

18 Skizzieren Sie die Grundzüge der tiefenpsychologisch fundierten (dynamischen) Psychotherapie.

19 Erläutern Sie die Grundzüge der Gesprächspsychotherapie.

20 Welches sind die Hauptaspekte der therapeutischen Techniken der Gesprächspsychotherapie?

21 Nennen Sie Hauptaspekte bzw. Ziele einer Paartherapie.

22 Welche Unterformen der Familientherapie gibt es?

23 Nennen Sie die fünf Hauptgruppen des Gesamtspektrums psychotherapeutischer Schulen nach Grawe (1994).

24 Nennen Sie allgemeine schulenübergreifende Wirkfaktoren der Psychotherapie nach Grawe.

25 Skizzieren Sie basale psychotherapeutische Prozesse einer störungsspezifischen (schulenübergreifenden) Psychotherapie.

26 Nennen Sie Kritikpunkte an einer schulengebundenen Psychotherapie.

27 Geben Sie die Determinanten für die Strukturierung des allgemeinen therapeutischen Prozesses an.

28 Wie hoch ist der prozentuale Anteil der Psychotherapien, bei denen evtl. mit einem negativen Effekt zu rechnen ist?

29 Geben Sie mögliche negative Effekte einer Psychotherapie an.

30 Skizzieren Sie Maßnahmen zur Minimierung der Gefahr negativer Therapieeffekte.

31 Welche Aspekte sollte eine umfangreiche Aufklärung des Patienten vor der Einwilligung zu einer Psychotherapie umfassen?

Sozial- und Gemeindepsychiatrie, psychiatrisch-psychotherapeutische Rehabilitation
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Definieren Sie den Begriff Sozialpsychiatrie nach Strotzka.

2 Was umfasst der Begriff Gemeindepsychiatrie?

3 Welche spezifischen Aufgaben hat ein zeitgemäßer gemeindepsychiatrischer Verbund (GPV)?

4 Welche erheblichen Schwierigkeiten ergeben sich in der Praxis bezüglich der Trennung zwischen (Akut-)Behandlung und Rehabilitation bei psychischen Erkrankungen im Vergleich zu rein körperlichen Erkrankungen?

5 Skizzieren Sie kurz die Entstehung und Entwicklung der Sozialpsychiatrie.

6 Die psychiatrische Versorgung wurde in den Reformjahren im Sinne einer gemeindenahen Psychiatrie verbessert. Was bedeutet gemeindepsychiatrischer Verbund (GPV)?

7 Welche Bereiche umfassen die Angebote der gemeindepsychiatrischen Versorgung?

8 Wie lassen sich psychosoziale Interventionen charakterisieren?

9 Welche Ziele verfolgt der GPV?

10 Welche Indikationen bestehen für eine stationäre Behandlung?

11 Was versteht man unter RPK?

12 Was sind die relevanten Ergebnisse von Cochrane-Reviews in Bezug auf teilstationäre Behandlungsangebote?

13 Welche Ergebnisse bezüglich der Wirksamkeit tagesklinischer Behandlung für ältere Menschen ergaben sich infolge eines Cochrane-Reviews?

14 Durch wen erfolgt die ambulante psychiatrische Behandlung?

15 Zu welchen Ergebnisse kam ein Cochrane-Review in Bezug auf Home Treatment?

16 Erläutern Sie kurz, welche Arbeit die Betreuer eines Behandlungsteams im Rahmen des Assertive Community Treatment erfüllen?

17 Was versteht man unter Case Management?

18 Nennen Sie sozialpsychiatrische Leistungen zur Teilhabe.

19 Welche zentralen Aufgaben erfüllen Integrationsfachdienste?

20 Was sind die unerlässlichen Elemente einer Tagesstätte?

21 Wer trägt die Kosten für Tagesstätten?

22 Nennen Sie etablierte Hilfen im Wohnbereich in der Folge zunehmender Betreuungsintensität?

28 Zu welchen Ergebnissen kommen aktuelle Studien in Bezug auf betreute Wohnformen?

23 Welche zwei Hauptströmungen im Bereich der Arbeitsrehabilitation lassen sich definieren? Worin liegen die Unterschiede?

24 Welche Quellen außerprofessioneller Hilfen im sozialen Netzwerk sind Ihnen bekannt?

25 Welche arbeitsrehabilitativen Maßnahmen sind in Deutschland etabliert? Nennen Sie diese in der Reihenfolge zunehmender Betreuungsintensität.

26 Welche arbeitsrehabilitativen Maßnahmen haben sich in Deutschland in jüngerer Zeit entwickelt, in denen eine Ausrichtung auf den ersten Arbeitsmarkt angestrebt wird?

27 Welche Formen der Selbsthilfe sind von Bedeutung?

Organische (und symptomatische) psychische Störungen
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Welches sind die Unterschiede zwischen einem amnestischen Syndrom und einer Demenz?

2 Welche neuropsychologischen Dimensionen erfasst der MMSE?

3 Beschreiben Sie die unterschiedlichen differenzialdiagnostischen Möglichkeiten einer Demenz.

4 Erklären Sie die Differenzialdiagnose „echte Demenz“ und depressive „Psychodemenz“.

5 Was versteht man unter dem dreiphasigen Progressionsmodell der Alzheimer-Krankheit?

6 Welche Gene spielen in der Krankheitsverursachung oder als Risikofaktoren bei der Alzheimer-Demenz eine Rolle?

7 Nennen Sie die wichtigsten Daten zur Epidemiologie der Alzheimer-Krankheit.

8 Welche nuklearmedizinischen Tracer können zur Differenzialdiagnose neurodegenerativer Erkrankungen genutzt werden?

9 Welche Ursachen kann ein demenzielles Syndrom mit zusätzlichen choreatiformen Bewegungen haben?

10 Welche Laborwerte sollten bei jeder Erstdiagnose einer Demenz bestimmt werden?

11 Welche pharmakologischen Prinzipien werden zur Demenzbehandlung genutzt?

12 Geben Sie Therapiemöglichkeiten akzessorischer Symptomkomplexe der Alzheimer-Krankheit an.

13 Was sind die Charakteristika der Demenz bei Morbus Pick?

14 Wodurch ist die Chorea Huntington charakterisiert?

15 Welche neurologischen Zeichen und Symptome sind mit einer Alzheimer-Demenz vereinbar?

16 Durch welche Schädigungsmechanismen können vaskuläre Demenzen entstehen?

17 Was sind die Charakteristika einer subkortikalen vaskulären Demenz?

18 Was versteht man unter CADASIL?

19 Welche Rolle spielt Aspirin bei vaskulären Demenzen?

20 Welchen Symptomen kommt eine besondere Bedeutung bei der Diagnose eines Normaldruckhydrozephalus zu?

21 Nennen Sie wichtige Aspekte der Demenz bei Morbus Parkinson.

22 Wie lautet die Differenzialdiagnose der Demenz bei Morbus Parkinson?

23 Beschreiben Sie das diagnostische Vorgehen bei Verdacht auf Neuroborreliose.

24 Welche psychopathologischen Auffälligkeiten kommen bei der multiplen Sklerose vor?

25 Beschreiben Sie die Diagnostik bei Verdacht auf Morbus Wilson.

26 Welche psychopathologischen Auffälligkeiten tretten bei Schilddrüsenerkrankungen auf?

27 Beschreiben Sie die Psychopathologie und Diagnostik bei Vitamin-B12-Mangel.

28 Was ist die Erstmaßnahme bei Verdacht auf eine Wernicke-Korsakow-Enzephalopathie?

29 Was sind die Unterschiede zwischen einer dissoziativen und einer transitorischen globalen Amnesie?

30 Erläutern Sie die diagnostischen Leitlinien des „Delirs, nicht durch Alkohol oder psychotrope Substanzen bedingt“.

31 Nennen Sie Risikofaktoren für ein Delir.

32 Welche Mindestdiagnostik sollte bei einem Delir durchgeführt werden?

33 Wie sehen die Therapiemaßnahmen beim Delir aus?

34 Bei welchen Hirnerkrankungen können optische Halluzinationen auftreten?

35 Was ist ein Charles-Bonnet-Syndrom?

Suchterkrankungen
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Zählen Sie die ICD-10-Kriterien für die Diagnosestellung Alkoholabhängigkeit auf.

2 Erläutern Sie die diagnostische Kategorie „schädlicher Gebrauch“ bzw. „Missbrauch“ nach ICD-10.

3 Erläutern Sie die Begriffe körperliche und psychische Abhängigkeit und bewerten Sie diese Dichotomie kritisch.

4 Wie hoch ist der genetische Anteil beim Erwerb einer Alkoholabhängigkeit, und wie wird dieser abgeleitet?

5 Welche Rolle spielen Persönlichkeitsvariablen bei der Entwicklung einer Alkoholabhängigkeit?

6 Welche Biomarker bzw. klinisch-chemischen Laborwerte kennen Sie, die auf einen erhöhten Alkoholkonsum hinweisen?

7 In welchem Umfang liegen bei Alkoholabhängigen psychische Komorbiditäten vor, und welche Diagnosen sind hier vorherrschend?

8 Geben Sie die wichtigsten Daten zur Epidemiologie der Alkoholabhängigkeit an.

9 Zählen Sie allgemeine psychopathologische und somatische Konsequenzen eines langjährig erhöhten Alkoholkonsums auf.

10 Definieren Sie den „einfachen Rausch“ in Abgrenzung zum „pathologischen Rausch“.

11 Woran erkennen Sie ein „vegetatives Entzugssyndrom“?

12 Wie wird ein Delirium tremens diagnostiziert, und welche Differenzialdiagnose kennen Sie in Abgrenzung zum vegetativen Entzugssyndrom?

13 Wie differenzieren Sie zwischen einem Delirium tremens und einer Alkoholhalluzinose?

14 Welche Rolle spielt Alkoholabhängigkeit bei Schlafstörungen?

15 Welches sind die Kernelemente der motivierenden Gesprächsführung?

16 Wie erfolgreich sind Frühinterventionen bei Alkoholabhängigen?

17 Wie behandeln Sie eine akute Alkoholentgiftung?

18 Wie erfolgreich sind die stationären Entwöhnungsmaßnahmen bei Alkoholabhängigen?

19 Welche Rolle spielen pharmakologische Rückfallprophylaktika in der Langzeitbehandlung von Alkoholabhängigen?

20 In welchem Prozentsatz können stabile Besserungen nach einer stationären Entwöhnungsbehandlung erzielt werden?

21 Nennen Sie die ICD-10-Kriterien einer Tabakabhängigkeit.

22 Was versteht man unter dem bivalenten Wirkspektrum von Nikotin?

23 Was versteht man unter dem 5R-Schema der Raucherentwöhnung?

24 Beschreiben Sie die pharmakologischen Strategien der Entwöhnungshilfe.

25 Welche Substanz ist weltweit sowie in Deutschland die am häufigsten konsumierte illegale Droge, und in welcher Größenordnung liegt die Lebenszeitprävalenz für den Konsum dieser Substanz in Deutschland?

26 Welchen Wirkstoff enthält Cannabis, und wie unterscheiden sich Marihuana und Haschisch voneinander?

27 Welche Substanzen zählen zu den Halluzinogenen? (Beispiele)

28 Was sind Entaktogene?

29 Nennen Sie die wichtigsten klinischen Fakten zu Inhalanzien.

30 Wie äußert sich das Entzugssyndrom beim Heroinentzug? Geben Sie mindestens drei Symptome an.

31 Zählen Sie die wichtigsten Fakten zum Kokaingebrauch auf.

32 Welche Symptome treten bei einer PCP-Intoxikation auf?

33 Nennen Sie die wichtigsten Fakten zu GHB.

34 In welche Phasen lässt sich die Behandlung Drogenabhängiger entsprechend dem Verlauf der Abhängigkeit und dem Ausmaß der Veränderungsbereitschaft beim Patienten einteilen?

35 Welche Entgiftungsmöglichkeiten gibt es für den Opioidentzug, und welche Maßnahmen verbessern die Effektivität?

36 Welche Ziele verfolgt die Rehabilitation Drogenabhängiger?

37 Welche Substanzen mit Wirkung auf Opioidrezeptoren werden zur medikamentösen Behandlung der Opioidabhängigkeit vor allem eingesetzt?

38 Welche Medikamentengruppe hat bei der Medikamentenabhängigkeit die größte Bedeutung, und wie äußert sich deren Entzug?

39 Wie führt man einen Benzodiazepin-Entzug durch?

Schizophrenien und andere psychotische Störungen
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Wie hoch sind die Prävalenz und Inzidenz der Schizophrenien in Deutschland?

2 Nennen Sie Häufigkeitsgipfel der Ersterkrankung bei Männern und bei Frauen und eine Theorie hierzu.

3 Was versteht man unter der Drift-Theorie?

4 Was versteht man unter der Typ-I- und der Typ-II-Schizophrenie?

5 Was sind die Kriterien 1. und 2. Ranges nach Schneider?

6 Was ist eine perniziöse Katatonie?

7 Mit welcher Skala misst man allgemein die Negativsymptomatik?

8 Wie hoch ist das Risiko, an Schizophrenie zu erkranken, wenn ein Elternteil betroffen ist?

9 Wie hoch ist die Konkordanz für Schizophrenie bei eineiigen Zwillingen, und was bedeutet dies für die Ätiologie der Schizophrenie?

10 Beschreiben Sie die vier dopaminergen Bahnen des Gehirns.

11 Nennen Sie Faktoren, die neben der Genetik das Risiko, an Schizophrenie zu erkranken, erhöhen.

12 Erklären Sie das High-Expressed-Emotions-Konzept.

13 Was sind nach der S3-Leitlinie Minimalstandards bei der organischen Abklärung eines Patienten mit Verdacht auf Schizophrenie?

14 Beschreiben Sie die Differenzialdiagnosen der Schizophrenien.

15 Geben Sie Verlaufsformen und ihre Häufigkeit an.

16 Wie ist der Langzeitverlauf der Patienten nach Jahrzehnten?

17 Welche Vorsorgemaßnahmen müssen bei einer Behandlung mit Clozapin getroffen werden, und wann ist sie erlaubt?

18 Bei welchem Abfall der Leukozyten bzw. Granulozyten muss Clozapin abgesetzt werden?

19 Erklären Sie die Loose-binding-Hypothese als Erklärungsmodell für geringe extrapyramidalmotorische Nebenwirkungen von Antipsychotika.

20 Was versteht man unter einem partiellen Dopaminagonisten?

21 Was versteht man unter primärer und was unter sekundärer Negativsymptomatik?

22 Welche Dosis von Haloperidol ist in der Regel bei nicht therapieresistenten Patienten ausreichend?

23 Was bedeutet die „Duration of Untreated Psychosis“ (DUP)?

24 Nennen Sie (abgesehen von der Agranulozytose) einige weitere klinisch relevante Nebenwirkungen von Clozapin.

25 Welche nachweislich wirksamen Augmentierungsstrategien bei Non-Response gibt es?

26 Wie hoch ist die jährliche Inzidenz von Spätdyskinesien unter der Behandlung mit Haloperidol?

27 Welche Behandlungsoptionen von extrapyramidalen Nebenwirkungen gibt es?

28 Geben Sie die Charakteristika und Behandlungsmöglichkeiten des malignen neuroleptischen Syndroms an.

29 Wie würden Sie eine depressive Begleitsymptomatik bei akut erkrankten Patienten mit Schizophrenie behandeln?

30 Wie lange sollten Patienten mit einer Erstmanifestation nach der S3-Leitlinie der DGPPN rezidivprophylaktisch mit Antipsychotika behandelt werden?

31 Wie lange sollten Patienten mit einer ersten Wiedererkrankung laut S3-Leitlinie rezidivprophylaktisch behandelt werden?

32 Was versteht man unter „intermittierender Behandlung“ in der Rezidivprophylaxe, und wann ist diese geeignet?

33 Wann sind Depotpräparate indiziert?

34 Wann ist die EKT bei Schizophrenie indiziert?

35 Was versteht man unter der psychotherapeutischen Basisbehandlung schizophrener Patienten?

36 Erläutern Sie die kognitive Verhaltenstherapie schizophrener Patienten.

37 Was genau ist das Integrierte Soziale Trainingsprogramm (IPT)?

38 Erläutern Sie die KVT von Halluzinationen und Wahn.

39 Wie erfolgt die Familientherapie nach dem HEE-Konzept?

40 Was sind „andere psychotische Störungen“ nach ICD-10?

41 Wodurch sind anhaltende wahnhafte Störungen charakterisiert, und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

42 Was sind induzierte wahnhafte Störungen?

43 Geben Sie Definition, Verlauf und Behandlung schizoaffektiver Störungen an.

44 Geben Sie Charakteristika, Epidemiologie, Verlauf und Behandlungsoptionen von Puerperalpsychosen an.

Affektive Störungen
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Wie hoch ist das Risiko, nach Abklingen einer ersten depressiven Episode im weiteren Verlauf des Lebens erneut depressiv zu erkranken, und um wie viel Prozent steigt das Risiko mit jeder weiteren depressiven Episode an?

2 Nennen Sie die Risiken für eine schlechte Prognose nach Ersterkrankung.

3 Wie hoch ist das Suizidrisiko depressiv Erkrankter?

4 In welchem Alter treten im Mittel bei Bipolar-I-Erkrankten erste Symptome, das Vollbild der Erkrankung und die erste ambulante bzw. stationäre Behandlung auf?

5 Wie häufig treten bei bipolar Erkrankten ein Rapid Cycling, psychotische Symptome und über die gesamte Lebenszeit manisch-depressive Episoden auf?

6 Wie sind chronische Depressionen definiert, und welche Unterformen gibt es nach DSM-5?

7 Wie ist Zyklothymie definiert, und wie häufig kommt sie vor?

8 Was sind nach ICD-10 die drei Hauptsymptome und die sieben weiteren depressionstypischen Beschwerden einer depressiven Episode?

9 Was ist nicht nur das häufigste Symptom, sondern auch das häufigste Frühsymptom einer depressiven Episode, und wie stellt es sich dar?

10 Nennen Sie Beispiele für depressive Wahn- und Halluzinationsformen.

11 Können nicht stimmungskongruente Wahnsymptome und Halluzinationen nach ICD-10 bei einer depressiven Erkrankung vorkommen, und wie häufig treten kongruente und nicht kongruente psychotische Symptome bei einem klinischen Patientenkollektiv auf?

12 Welches sind die Symptome einer Depression mit somatischer Symptomatik?

13 Was bedeutet ein 48-Stunden-Rapid-Cycling?

14 Was ist nach DSM-5 eine atypische Depression?

15 Was ist mit der ICD-10-Diagnose „Angst mit depressiver Störung gemischt“ gemeint?

16 Was sind die DSM-5-Kriterien einer saisonalen Depression?

17 Was ist mit einer Recurrent Brief Depression gemeint?

18 Sind auch manische Patienten suizidgefährdet?

19 Wie ist das Morbiditätsrisiko von Erstgradverwandten uni- bzw. bipolarer Patienten?

20 Welches sind die wichtigsten Neurotransmittermodelle der Depression?

21 Welche Befunde sprechen für einen hohen Stellenwert des Schlafs bei der Entstehung und Aufrechterhaltung einer Depression?

22 Was sind die gängigen Hypothesen zum Hyperkortisolismus bei Depressionen?

23 Nennen Sie die wichtigsten Ergebnisse der tierexperimentellen Depressionsforschung, z.B. bezüglich Separationsexperimenten, learned helplessnes und kindling, und ihre klinische Relevanz?

24 Was besagt der „Typus melancholicus“ nach Tellenbach?

25 Nennen Sie Schlüsselbegriffe der psychoanalytischen Depressionsmodelle.

26 Was besagt das Depressionsmodell nach Beck?

27 Was bedeutet internale Attribution im Modell der gelernten Hilflosigkeit?

28 Nennen Sie Hauptproblemfelder für die Entstehung und Aufrechterhaltung von Depressionen nach dem Konzept der Interpersonellen Psychotherapie (IPT).

29 Geben Sie die wichtigsten organischen Erkrankungen an, die eine Depression verursachen können.

30 Wie häufig sind Parkinson-Patienten, Alzheimer-Kranke oder Alkoholabhängige komorbid depressiv?

31 Nennen Sie einige depressiogen wirkende Medikamente.

32 Welche Aspekte beinhaltet das Clinical Management bzw. die psychotherapeutische Basisbehandlung der Depression?

33 Welche zentralnervösen Effekte hat das Antidepressivum Mirtazapin?

34 Was ist das problematische Nebenwirkungsspektrum von MAO-Hemmern?

35 Was ist ein serotonerges Syndrom?

36 Welche SSRIs haben keine oder nur geringe Effekte auf das Cytochrom-P450-Enzymsystem?

37 Wie sollte die Gabe von SSRIs beendet werden und warum?

38 Beschreiben Sie das Hauptnebenwirkungsprofil von Venlafaxin.

39 Nennen Sie die Kontraindikationen von Bupropion.

40 Geben Sie die Hauptnebenwirkung von Agomelatin an.

41 Welches sind die wichtigsten Aspekte der Differenzialindikation von verschiedenen Antidepressiva?

42 Nennen Sie die Therapieoptionen bei psychotischen Depressionen.

43 Welche Therapieempfehlungen bestehen bei Depressionen im Rahmen einer bipolaren Erkrankung?

44 Beschreiben Sie das Management von Nebenwirkungen durch Antidepressiva.

45 Welches sind die wichtigsten klinischen Fakten zum Schlafentzug?

46 Welche sind die wichtigsten klinischen Fakten zur EKT-Behandlung?

47 Nennen Sie zentrale Therapiebausteine psychodynamischer Psychotherapie.

48 Nennen Sie zentrale Therapiebausteine der kognitiven Verhaltenstherapie.

49 Geben Sie die drei Phasen der IPT an.

50 Was versteht man unter Mindfulness-based Cognitive Therapy (MBCT), und wo ist ihre Wirksamkeit gut belegt?

51 Was ist mit aktiv beobachtendem Vorgehen (Watchful Waiting) gemeint?

52 Wann sind pharmako- und psychotherapeutische Kombinationsbehandlungen indiziert?

53 Beschreiben Sie das Vorgehen bei Therapieresistenz und die zeitlichen Dimensionen.

54 Wann ist eine Dosissteigerung eines Antidepressivums sinnvoll?

55 Wann ist eine Kombination zweier Antidepressiva sinnvoll?

56 Nennen Sie die Bausteine der CBASP der chronischen Depression.

57 Beschreiben Sie die Pharmakotherapie der Manie.

58 Was bezeichnet man als Rapid Cycling, und wie wird es behandelt?

59 Welches sind die wichtigsten Fakten zur Psychotherapie als Erhaltungstherapie?

60 Wie sollte man eine Erhaltungs-EKT durchführen?

61 Nennen Sie die Indikationskriterien für eine Rezidivprophylaxe bei uni- und bei bipolarer Depression.

62 Beschreiben Sie die Nebenwirkungen von Lithium und ihre Konsequenzen.

63 Welches sind die Kontraindikationen von Lithium?

64 Beschreiben Sie gefährliche Medikamenteninteraktionen von Lithium.

65 Nennen Sie die Möglichkeiten der Phasenprophylaxe bei bipolaren Erkrankungen.

Angststörungen
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Welche Unterformen der Angststörungen gibt es in der ICD-10-Klassifizierung?

2 Geben Sie die Lebenszeitprävalenz unterschiedlicher Angststörungen an.

3 Wie ist die Geschlechterverteilung von Angststörungen?

4 Beschreiben Sie die Häufigkeit und Form von Komorbiditäten.

5 Beschreiben Sie den spontanen Verlauf von Angststörungen.

6 Was versteht man unter der sog. Vier-Ebenen-Betrachtung von Angstreaktionen? Nennen Sie die vier Ebenen am Beispiel eines Patienten mit einer Klaustrophobie.

7 Geben Sie die Definition einer Agoraphobie ohne und mit Panikstörung an.

8 Nennen Sie Kernmerkmale der sozialen Phobie.

9 Welche Zusammenhänge zwischen Panikattacken und Agoraphobie sind klinisch besonders bedeutsam?

10 Wie ist eine Panikstörung nach ICD-10 definiert?

11 Wie ist die generalisierte Angststörung charakterisiert?

12 Wie groß ist der genetische Einfluss bei Angststörungen?

13 Welche Hirnstrukturen spielen bei der Regulation von Angst- und Furchtreaktionen anatomisch und funktionell eine besondere Bedeutung ?

14 Welche Lernmechanismen werden in der sog. Zwei-Faktoren-Theorie formuliert? (Geben Sie ein konkretes Beispiel!)

15 Nennen Sie zentrale Annahmen des „Teufelskreis"-Modells der Panikattacken.

16 Welches integrative Modell zur Erklärung von Angsstörungen gibt es?

17 Welche körperlichen Differenzialdiagnosen müssen bei akut auftretenden Angst- und Paniksymptomen abgeklärt werden?

18 Was versteht man unter substanzinduzierten Panikattacken? Welche Substanzen führen häufig zu plötzlichen Panikattacken?

19 Welche diagnostischen Hilfsmittel gibt es zur Erfassung von Angststörungen? Nennen Sie Beispiele für psychometrisch überprüfte Selbstbeurteilungsskalen.

20 Welche Elemente sollten in der klinischen Basisbehandlung (Clinical Management) von Angstpatienten berücksichtigt werden?

21 Äußern Sie sich zu Konzept und Stellenwert von Psychoedukation in der Angsttherapie.

22 Welche Substanzen gelten als evidenzbasierte Psychopharmaka in der Angstbehandlung und sind in Deutschland zugelassen?

23 Diskutieren Sie den Stellenwert von Benzodiazepinen in der Therapie von Angststörungen.

24 Nennen Sie Ziele und Rationale der Expositionstherapie bei Angststörungen.

25 Beschreiben Sie Potenziale und Begrenzungen des Einsatzes von Entspannungsverfahren bei Angststörungen.

26 Beschreiben Sie Varianten der Expositionstherapie. Was ist zur vergleichenden Wirksamkeit unterschiedlicher Vorgehensweisen bekannt?

27 Was sind mögliche Vor- und Nachteile der „Flooding“-Therapie im Vergleich zu einem graduierten Vorgehen der Reizkonfrontation?

28 Beschreiben Sie ein differenzielles Vorgehen der KVT bei sozialen Defiziten vs. sozialen Hemmungen bei sozialen Angststörungen.

29 Welche Besonderheiten sind bei der Behandlung der generalisierten Angststörung zu beachten?

30 Nennen Sie Vor- und Nachteile einer Kombinationstherapie aus Verhaltenstherapie und Pharmakotherapie bei komplexen Angststörungen.

31 Geben Sie Indikationskriterien für eine stationäre Therapie von Angststörungen an.

32 Welche psychodynamischen Hypothesen zur Entstehung von Angststörungen und daraus abgeleitete Therapien sind Ihnen bekannt?

33 Welche in der ICD-10 nicht in dem entsprechenden Kapitel enthaltenen Unterformen werden im DSM-5 den Angststörungen zugerechnet?

Zwangsstörungen
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Wie häufig ist die Zwangsstörung, und wie sieht der typische Verlauf aus?

2 Wie sind Zwangsgedanken und Zwangshandlungen definiert?

3 Welches sind die diagnostischen Kriterien nach ICD-10?

4 Wie sehen typische Zwangssymptome aus?

5 Nennen Sie zwei Formen von Zwangshandlungen.

6 Welches sind die fünf wichtigen Fragen, mit denen sich das Vorliegen einer Zwangsstörung überprüfen lässt?

7 Nennen Sie die Elemente des kognitiv-behavioralen Störungsmodells.

8 Welche psychiatrischen Differenzialdiagnosen müssen insbesondere abgegrenzt werden?

9 Welche komorbiden psychischen Erkrankungen sind zu beachten?

10 Wann ist eine medikamentöse Monotherapie indiziert?

11 Welche Therapie stellt den Goldstandard dar und ist somit Therapie der ersten Wahl?

12 Welches ist die medikamentöse Therapie der ersten Wahl?

13 Gibt es ein überlegenes Medikament?

14 Welche Besonderheiten der medikamentösen Therapie sind zu beachten?

15 Welches ist die medikamentöse Therapie der zweiten Wahl? Was ist zu beachten?

16 Beschreiben Sie das Vorgehen bei nicht ausreichendem Ansprechen auf medikamentöse Therapie.

17 Worauf ist bei einer Augmentationsbehandlung mit Antipsychotika zu achten?

18 Welches sind die durch wissenschaftliche Evidenz am besten untersuchten und in ihrer Wirksamkeit nachgewiesenen Psychotherapieverfahren?

19 Welches Therapieziel sollte mit einer störungsspezifischen KVT angestrebt werden?

20 Nennen Sie Elemente der diagnostischen Phase/kognitiven Vorbereitung einer KVT der Zwangsstörung.

21 Welches sind wichtige Elemente der störungsspezifischen KVT?

22 Nennen Sie kognitive Interventionsstrategien.

23 Welche Technik hat sich in der Behandlung von Zwangsgedanken bewährt?

24 Was sind wichtige Interventionen bei der Arbeit mit Angehörigen?

25 Wann ist eine kombinierte medikamentöse und verhaltenstherapeutische Behandlung indiziert?

26 Worauf ist beim Absetzen einer Medikation zu achten?

27 Welche somatischen Therapieverfahren kommen noch zur Anwendung, und wie wirksam sind sie?

28 Was ist bei der tiefen Hirnstimulation zu berücksichtigen?

29 Welche Indikation besteht für ablative neurochirurgische Verfahren?

Posttraumatische Belastungsstörungen
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Nennen Sie historische Vorläuferbegriffe der erstmals 1980 im DSM-III operationalisierten Posttraumatic Stress Disorder (PTSD).

2 Nennen Sie methodische Probleme der Punkt- und Lebenszeitprävalenz-Einschätzungen von erlebten Traumata und posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS).

3 Geben Sie die 1-Monats- und die Lebenszeitprävalenz sowie das Geschlechterverhältnis von PTBS in Deutschland und die Wahrscheinlichkeit von PTBS in Abhängigkeit von der Traumaart an.

4 Nennen Sie unterschiedliche Verlaufsformen der PTBS, auch in Abhängigkeit vom Traumatyp.

5 Welches sind die ICD-10-Kriterien der PTBS und ihre Einordnung in die ICD-10 in Abgrenzung zur DSM-5-Kategorisierung?

6 Nennen Sie typische Symptome einer PTBS, z.B. nach einem Verkehrsunfall.

7 Wie nennt man im DSM-5 eine intensive psychopathologische Symptomatik nach einem Typ-I-Trauma, das mindestens 2 Tage, aber nicht länger als 4 Wochen anhält, und welches sind die hauptsächlichen Symptome?

8 Was ist der Unterschied zwischen einem Typ-I- und einem Typ-II-Trauma?

9 Beschreiben Sie die typische Symptomatologie einer komplexen PTBS nach extremem Erleben einer Typ-II-Traumatisierung.

10 Wie wird in der ICD-10 eine chronische irreversible Form einer Traumafolgestörung kategorisiert?

11 Was weiß man über die genetischen Einflüsse bei der Entwicklung der PTBS?

12 Welche neuroendokrinen Systeme und Transmitter sind vornehmlich und in welcher Form bei der PTBS beteiligt?

13 Was sind die relevantesten Bildgebungsergebnisse der PTBS-Forschung?

14 Nennen Sie die Hauptkomponenten von LeDoux' Modell des Traumagedächtnisses bezüglich der funktionellen Neuroanatomie und Neuroendokrinologie.

15 Was versteht man unter der Psychodynamischen Imaginativen Trauma-Therapie (PITT)?

16 Wie kann man nach der Zwei-Faktoren-Theorie der Angst die Entstehung einer PTBS erklären?

17 Erläutern Sie die Erweiterungen der Theorie durch Foa sowie Ehlers und Clark.

18 Welches sind die wichtigsten Risikofaktoren für die Entwicklung einer PTBS?

19 Nennen Sie die wichtigsten anderen Krankheitsbilder, die durch eine Traumatisierung auch entstehen können.

20 Welches sind die wichtigsten Fremd- und Selbstbeurteilungsskalen in der Diagnostik der PTBS?

21 Welche Faktoren müssen nach den AWMF-S3-Leitlinien vor allem zu Beginn einer Therapieplanung erfasst werden?

22 Was sind die Indikationen für eine Pharmakotherapie, und zu welchen Medikamenten liegt Evidenz im Sinne von EbM vor?

23 Was sind die entscheidenden Nachteile einer Psychopharmakotherapie der PTBS?

24 Was sind nach den AWMF-S3-Leitlinien die wichtigsten Prinzipien der Psychotherapie der PTBS?

25 Welches ist die Psychotherapie der ersten Wahl für PTBS?

26 Welche Aspekte sollte die Psychotherapie von Traumata neben der unmittelbaren Traumabehandlung nach den AWMF-S3-Leitlinien auch umfassen?

27 Was sind nach AWMF-S3-Leitlinien relative und absolute Kontraindikationen für eine psychotherapeutische Traumakonfrontation?

28 Wie ist nach den Kriterien der EbM das sog. Debriefing zur Krisenintervention nach einem akuten Trauma zu beurteilen?

29 Schildern Sie die wichtigsten Aspekte der akuten Krisenintervention nach einem Trauma.

30 Was versteht man unter der EMDR-Therapie, und wie ist die Evidenzlage?

31 Schildern Sie das Ablaufschema einer kognitiven Verhaltenstherapie nach einem Typ-I-Trauma.

Anpassungsstörungen
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Nennen Sie die für die Diagnose einer Anpassungsstörung erforderlichen Diagnosekriterien.

2 Wie hoch ist die Lebenszeitprävalenz für die Diagnose einer Anpassungsstörung in der Bevölkerung und in klinischen Stichproben?

3 Wann diagnostizieren Sie im Zusammenhang mit Anpassungsstörungen nach ICD-10 eine längere depressive Reaktion, wann eine kürzere depressive Reaktion?

4 In welchen Merkmalen unterscheiden sich Patienten mit einer Anpassungsstörung häufig von Patienten mit anderen psychiatrischen Diagnosen (vor allem mit einer Major Depression)?

5 Nennen Sie mögliche Vulnerabilitätsfaktoren für die Entwicklung einer Anpassungsstörung.

6 Bei welchen Patienten mit einer Anpassungsstörung ist mit erhöhter Suizidalität zu rechnen?

7 Wie werden im DSM-5 Anpassungsstörungen von posttraumatischen Belastungsstörungen und akuten Belastungsreaktionen abgegrenzt?

8 Werden Trauerreaktionen in der ICD-10 als Anpassungsstörung diagnostiziert?

9 Kann eine Anpassungsstörung zusätzlich zu einer anderen psychischen Erkrankung diagnostiziert werden?

10 Welche Bewältigungsmechanismen können dem interaktionalen Stresskonzept von Lazarus zufolge zur Reduktion von Stressemotionen eingesetzt werden?

11 Nennen Sie Regeln für eine Krisenintervention bei Patienten mit einer Anpassungsstörung.

12 Erläutern Sie die Grundprinzipien der Beratung und Psychotherapie von Patienten mit Anpassungsstörungen.

13 Wie verhält es sich mit der empirischen Absicherung einer medikamentösen Behandlung für Patienten mit einer Anpassungsstörung vom depressiven Subtyp?

Dissoziative Störungen
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Welche Störungskategorien der ICD-10 ersetzen das alte Konzept der Hysterie?

2 Wie sind die dissoziativen Störungen in der ICD-10 definiert?

3 Welche Subtypen dissoziativer Störungen werden in der ICD-10 unterschieden?

4 Welche anderen psychischen Erkrankungen kommen komorbid mit dissoziativen Störungen am häufigsten vor?

5 Gibt es zuverlässige, interkulturell stabile Cut-off- und damit Prävalenzwerte von dissoziativen Störungen?

6 Was ist eine Hysteroepilepsie?

7 Was versteht man unter einer multiplen Persönlichkeitsstörung?

8 Geben Sie eine verhaltenstherapeutische Erklärung dissoziativer Störungen.

9 Was versteht man unter peritraumatischer und unter posttraumatischer Dissoziation?

10 Welche differenzialdiagnostischen Erwägungen sind bei den dissoziativen Störungen besonders wichtig?

11 Gibt es Nachweise für die Wirksamkeit einer psychopharmakologischen Behandlung dissoziativer Störungen?

12 Beschreiben Sie die Grundzüge der Psychotherapie.

Somatoforme Störungen
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Nennen Sie historische Vorläuferbegriffe der heutigen somatoformen Störungen.

2 Welche Diagnosen stehen in den Kapiteln der somatoformen Störungen zur Verfügung?

3 Welches sind die Hauptkennzeichen der hypochondrischen Störung?

4 Was ist der „Somatic Symptom Index“?

5 Geben Sie Beispiele für sog. moderne Gesundheitssorgen („modern health worries“).

6 Welche Symptome müssen für die Diagnose einer Somatisierungsstörung überprüft werden?

7 Welches sind die diagnostischen Kriterien der hypochondrischen Störung?

8 Was ist zur Prävalenz und zu den soziodemografischen Merkmalen der somatoformen Störungen bekannt?

9 Mit welcher Auftretenshäufigkeit medizinisch unklarer körperlicher Symptome und somatoformer Störungen muss in Allgemeinarztpraxen gerechnet werden?

10 Warum verursachen Patienten mit somatoformer Störung tendenziell höhere Krankheitskosten als andere Patienten?

11 Wie häufig muss bei somatoformen Störungen mit Komorbidität, insbesondere mit depressiven und Angststörungen gerechnet werden?

12 Welche Hinweise gibt es für genetische Faktoren bei somatoformen Störungen?

13 Welche biologischen Auffälligkeiten wurden bei somatoform gestörten Patienten gefunden?

14 Welche lebensgeschichtlichen Belastungen sind bei somatoform gestörten Patienten häufig zu finden?

15 Was versteht man unter „somatosensorischer Verstärkung“?

16 Von welchen Rückkopplungsschleifen geht man im Störungsmodell der somatoformen Störungen aus?

17 Wie lässt sich das bei Medizinstudenten häufig auftretende Phänomen der „vorübergehenden Hypochondrie“ erklären?

18 Was besagt das Konzept der Alexithymie, und welche Relevanz hat es für die somatoformen Störungen?

19 Welche Vorteile bringt die Einnahme der Patientenrolle beim Vorliegen unklarer körperlicher Symptome?

20 An welche organischen Erkrankungen sollte man bei der Differenzialdiagnose somatoformer Störungen denken?

21 Welche Fragebogenverfahren können zur Erfassung von somatoformen Körperbeschwerden und hypochondrischen Merkmalen eingesetzt werden?

22 Welches dreistufige Vorgehen wird dem Haus- und somatomedizinischen Facharzt für die ärztliche Führung von Patienten mit somatoformen Störungen empfohlen?

23 Welche Therapieformen haben sich in bisherigen Studien zur Psychotherapie der somatoformen Störungen besonders bewährt?

24 Welche therapeutischen Ziele bieten sich für die Psychotherapie bei somatoformen Störungen an?

25 Wie kann man in der Psychotherapie somatoformer Störungen Zusammenhänge zwischen körperlichen und psychischen Prozessen demonstrieren?

26 Warum sollte bei Patienten mit häufigen Arztbesuchen eine zeitkontingente ärztliche Versorgung vereinbart werden?

27 Welche Besonderheiten in der körperlichen Selbstwahrnehmung sind bei somatoform gestörten Patienten in der Therapie zu beachten?

28 Welche operanten aufrechterhaltenden Bedingungen sind in der Therapie somatoformer Störungen zu beachten?

29 Was ist zur psychopharmakologischen Behandlung der körperlichen Beschwerden bei somatoformen Störungen bekannt?

30 Was ist zur Psychopharmakotherapie bei hypochondrischen Störungen bekannt?

Anorektische und bulimische Essstörungen
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Geben Sie die ICD-10-Kriterien der Anorexia nervosa an.

2 Geben Sie die ICD-10-Kriterien der Bulimia nervosa an.

3 Zählen Sie die wichtigsten Daten zur Inzidenz und Prävalenz der Anorexia nervosa und der Bulimia nervosa auf.

4 Nennen Sie die Verlaufscharakteristika von Anorexia nervosa und Bulimia nervosa.

5 Definieren Sie Prävalenz und beschreiben Sie den Verlauf der Binge-Eating-Störung.

6 Wie ist der Body-Mass-Index (BMI) definiert, und wo sind die Grenzen zur Pathologie?

7 Was sind die wichtigsten Fakten der Regulation des Essverhaltens?

8 Hat der Gebrauch des Wortes Sucht im Zusammenhang mit der Anorexia nervosa und der Bulimia nervosa Berechtigung?

9 Erläutern Sie den Zusammenhang von Essstörungen und affektiven Erkrankungen.

10 Was versteht man unter dem Konzept eines Ponderostaten?

11 Was bedeutet das Starvationsmodell der Essstörungen?

12 Nennen Sie somatische Folgeerkrankungen von gestörtem Essverhalten.

13 Führen Sie differenzialdiagnostische Erwägungen bei Anorexia nervosa und Bulimia nervosa durch.

14 Nennen Sie allgemeine Aspekte der Therapie von Essstörungen.

15 Welche Indikationen für eine stationäre Behandlung von Essstörungen gibt es?

16 Geben Sie die wichtigsten Fakten zur Pharmakotherapie der Essstörungen an.

17 Nennen Sie die wichtigsten Bausteine der Psychotherapie der Anorexia nervosa.

18 Nennen Sie die wichtigsten Therapiebausteine der Psychotherapie der Bulimia nervosa.

19 Wie sieht die Psychopharmakotherapie der Bulimia nervosa aus?

20 Beschreiben Sie die Therapie der Binge-Eating-Störung.

Schlafstörungen
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Welche Parameter werden bei der Polysomnografie erfasst?

2 Wodurch ist der REM-Schlaf charakterisiert?

3 Wie ändern sich die Anteile von NREM-Schlaf und REM-Schlaf mit zunehmendem Lebensalter?

4 Wie ist die nichtorganische Insomnie definiert?

5 Wie häufig tritt die nichtorganische Insomnie in der Allgemeinbevölkerung auf?

6 Welche Faktoren werden in ätiologischen Modellen der nichtorganischen Insomnie als bedeutsam erachtet?

7 Nennen Sie kritische Aspekte der Verschreibung von Benzodiazepinen bei Insomnien.

8 Nennen Sie die generellen Voraussetzungen für eine Verordnung von Benzodiazepinen bei Insomnien.

9 Nennen Sie die wichtigsten nichtmedikamentösen Therapieverfahren zur Behandlung von Insomnien.

10 Nennen Sie die wichtigsten Bestandteile der Therapie der nichtorganischen Hypersomnie.

11 Welches sind die Symptome der Narkolepsie?

12 Welches sind die Komponenten der Therapie des Syndroms der verzögerten Schlafphase?

13 Was sind geeignete Maßnahmen zur Symptomreduktion beim Jetlag-Syndrom?

14 Welche Maßnahmen können zur Behandlung von Schlafstörungen, die im Rahmen von Schichtarbeit auftreten, angewendet werden?

15 Nennen Sie die diagnostischen Kriterien des Restless-Legs-Syndroms.

16 Nennen Sie die wichtigsten therapeutischen Alternativen beim Restless-Legs-Syndrom.

17 Welche therapeutischen Strategien sind beim Chronic-Fatigue-Syndrom effektiv?

18 Was versteht man unter der Imagery Rehearsal Therapy von Albträumen?

Sexualstörungen
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Skizzieren Sie die Einteilung der sexuellen Funktionsstörungen anhand der Phasen der sexuellen Reaktion.

2 Skizzieren Sie die Ursachen sexueller Funktionsstörungen. Differenzieren Sie dabei nach somatischen und psychischen Ursachen.

3 Nennen Sie Psychopharmaka, bei denen eher keine sexuellen Funktionsstörungen auftreten.

4 Skizzieren Sie ein verhaltensmedizinisches Modell der Entstehung und Aufrechterhaltung sexueller Funktionsstörungen.

5 Welcher psychophysiologische Selbstverstärkungsmechanismus spielt bei sexuellen Funktionsstörungen eine entscheidende Rolle, und wie funktioniert er?

6 Beschreiben Sie Behandlungsmöglichkeiten bei Erektionsstörungen.

7 Beschreiben Sie organmedizinische Behandlungsmethoden bei Störungen mit vermindertem sexuellem Verlangen bei Frauen.

8 Beschreiben Sie allgemeine (immer gleiche) und (für die jeweiligen Störungen) spezifische Elemente der Sexualtherapie, die auf Masters und Johnson zurückgehen.

9 Können Sie Weiterentwicklungen der Sexualtherapie nach Masters und Johnson kurz skizzieren?

10 Was versteht man unter Somato-Psychotherapie?

11 Was versteht man unter sexuellen Deviationen? Nennen Sie Beispiele.

12 Skizzieren Sie ein ätiologisches Entstehungsmodell von Paraphilien Ihrer Wahl.

13 Beschreiben Sie Elemente einer grundsätzlichen Beratung bei Paraphilien.

14 Welche medikamentösen Optionen bei Paraphilien kennen Sie?

15 Beschreiben Sie Grundzüge eines psychotherapeutischen Vorgehens bei Paraphilien.

16 Nehmen Sie Stellung zur Therapieprognose bei Paraphilien.

17 Beschreiben Sie die Differenzialdiagnose zwischen fetischistischem Transvestismus und Transsexualität.

18 Diskutieren Sie die Notwendigkeit von Standards of Care bei Transsexualität.

19 Wie funktioniert die Behandlung bei Transsexualität?

20 Was besagt das Transsexuellengesetz?

Persönlichkeitsstörungen
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Geben Sie die Häufigkeit von Persönlichkeitsstörungen in Deutschland an.

2 Welche Komorbiditätsrate haben Persönlichkeitsstörungen und Achse-I-Störungen?

3 Was sind Cluster A-, B- und C-Persönlichkeitsstörungen?

4 Welche Persönlichkeitsstörungen haben das höchste Suizidrisiko?

5 Beschreiben Sie den Unterschied zwischen kategorialen und dimensionalen Modellen zur Definition einer Persönlichkeitsstörung.

6 Was versteht man unter dem Modell der Prototypen in der Diagnostik von Persönlichkeitsstörungen?

7 Wie definiert die ICD-10 eine „Persönlichkeitsveränderung“?

8 Geben Sie die allgemeinen Kriterien einer Persönlichkeitsstörung nach ICD-10 an.

9 In welche Gruppen lassen sich die Instrumente zur Diagnostik von Persönlichkeitsstörungen einteilen?

10 Nennen Sie zwei der am häufigsten und am besten evaluierten Instrumente zur Diagnostik von Persönlichkeitsstörungen.

11 Nennen Sie das am besten etablierte dimensionale Modell und seine fünf Dimensionen (Big-Five-Modell).

12 Was versteht man unter „dynamischer Hierarchisierung“ der Behandlungsfokusse in der Psychotherapie von Persönlichkeitsstörungen?

13 Welche Aspekte sollte eine fundierte Problemanalyse bei Patienten mit Persönlichkeitsstörungen berücksichtigen?

14 Diskutieren Sie die Vor- und Nachteile einer offenen Kommunikation der Diagnose bei Patienten mit Persönlichkeitsstörungen.

15 Was versteht man unter „komplementärer Beziehungsgestaltung“?

16 Nennen Sie mindestens vier Kriterien der abhängigen Persönlichkeitsstörung nach ICD-10.

17 Beschreiben Sie das zentrale Beziehungsmotiv von abhängigen Persönlichkeitsstörungen.

18 Welche Achse-I-Diagnose überschneidet sich am häufigsten mit der ängstlichen (vermeidenden) Persönlichkeitsstörung?

19 Nennen Sie die drei zentralen Problembereiche von Patienten mit einer Borderline-Störung.

20 Erklären Sie die Wirkung von Selbstverletzungen bei Patienten mit einer Borderline-Störung im Sinne der Lerntheorie.

21 Nennen Sie die vier derzeit wissenschaftlich evaluierten Behandlungsverfahren für Borderline-Störungen.

22 Welche Parameter werden in der Hare Psychopathy Checklist (PCL) erfasst?

23 Welche Module werden im DBT-Skillstraining nach M. Linehan vermittelt?

24 Welche Behandlungsprogramme für antisoziale Persönlichkeitsstörungen gelten derzeit als State-of-the-Art?

25 Nennen Sie fünf prototypische Eigenschaften (Items) der zwanghaften Persönlichkeitsstörung.

26 Geben Sie die diagnostischen Kriterien der schizoiden Persönlichkeitsstörung an.

27 Nennen Sie die diagnostischen Kriterien der histrionischen Persönlichkeitsstörung.

28 Geben Sie die Subtypen der histrionischen Persönlichkeit an.

29 Beschreiben Sie die Therapie der histrionischen Persönlichkeit.

30 Nennen Sie die Kriterien der paranoiden Persönlichkeitsstörung.

31 Welche Subtypen der paranoiden Persönlichkeit gibt es?

32 Nennen Sie die Kriterien der narzisstischen Persönlichkeitsstörung.

Nicht stoffgebundene Süchte, Impulskontrollstörungen
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Welche Impulskontrollstörungen werden in der ICD-10 identifiziert?

2 Nennen Sie die diagnostischen Kriterien der Störung durch Spielen von Internetspielen nach DSM-5.

3 Mit welchen anderen psychiatrischen Störungen sind Impulskontrollstörungen vergesellschaftet?

4 Was ist zur Epidemiologie der Impulskontrollstörungen bekannt?

5 Nennen Sie klinisch-psychologische Gemeinsamkeiten der Impulskontrollstörungen.

6 Wo liegen die Ursachen für Impulskontrollstörungen?

7 Welche allgemeinen Prinzipien der Behandlung von Impulskontrollstörungen kennen Sie?

8 Nennen Sie die diagnostischen Kriterien des pathologischen Glücksspielens.

9 Welche ätiopathogenetischen Aspekte des pathologischen Glücksspielens sind Ihnen bekannt?

10 Nennen Sie die Therapiebausteine bei Spielsucht.

11 Geben Sie die diagnostischen Kriterien der pathologischen Brandstiftung an.

12 Was versteht man unter der grafischen Interviewtechnik bei der Behandlung der pathologischen Brandstiftung?

13 Welches sind die diagnostischen Kriterien der Trichotillomanie?

14 Erläutern Sie das Therapieverfahren bei Trichotillomanie.

15 Was versteht man im DSM-5 unter einer "intermittent-explosive disorder"?

16 Wie können intermittierend auftretende Reizbarkeitsstörungen behandelt werden?

Artifizielle Störungen
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Wie ist die artifizielle Störung in der ICD-10 definiert?

2 Wie ist das Münchhausen-Syndrom definiert?

3 Wie ist das Münchhausen-by-proxy-Syndrom definiert?

4 Wie häufig kommen artifizielle Störungen in größeren Krankenhäusern vor?

5 Wie ist der Verlauf artifizieller Störungen einzuschätzen?

6 Welche Formen artifiziellen Handelns lassen sich unterscheiden?

7 Welche ätiologischen und pathogenetischen Vorstellungen zu aretifiziellen Störungen sind Ihnen bekannt?

8 Warum ist die Differenzialdiagnostik bei artifiziellen Störungen so problematisch?

9 Sollte man Patienten mit artifiziellen Störungen direkt mit ihrem selbstschädigenden Verhalten konfrontieren?

10 Stellt sich die Indikation für eine stationäre psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung?

Intelligenzminderung
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Was versteht man in der ICD-10 unter einer Intelligenzminderung (F70-79)?

2 Wie lassen sich Intelligenzminderungen diagnostisch einteilen?

3 Nennen Sie häufige Ursachen für eine Intelligenzminderung in Industrieländern.

4 Welche Differenzialdiagnosen sind bei Menschen mit Intelligenzminderung im Rahmen der Autismusdiagnostik zu beachten?

5 Wie häufig liegt bei Menschen mit einer Intelligenzminderung zusätzlich eine Autismus-Spektrum-Störung vor?

6 Welche psychiatrischen Komorbiditäten treten bei Menschen mit Autismus und Intelligenzminderung häufig auf?

7 Nennen Sie einige somatische Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten bei Menschen mit geistiger Behinderung.

8 Was versteht man unter "Verhaltensstörungen" bei Menschen mit Intelligenzminderung, und wie werden sie verursacht?

9 Was sind die diagnostischen Kriterien für eine fetale Alkoholspektrumstörung (FASD)?

10 Welche Pharmakotherapie wird bei komorbidem Auftreten von auto- und fremdaggressivem Verhalten und Intelligenzminderung empfohlen?

11 Wie kann bei Menschen mit Intelligenzminderung eine Demenz diagnostiziert und behandelt werden?

12 Welche besonderen Medikamentennebenwirkungen bei Menschen mit Intelligenzminderung sind Ihnen bekannt?

Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitässtörung (ADHS) des Erwachsenenalters
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Wie häufig ist die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Kindesalter, wie hoch die Persistenzrate im Erwachsenenalter?

2 Nennen Sie die häufigsten komorbiden psychischen Störungen bei der ADHS des Erwachsenenalters.

3 Beschreiben Sie die Symptomatik der ADHS des Erwachsenenalters.

4 Welche Subtypen der ADHS des Erwachsenenalters werden nach DSM-5 unterschieden?

5 Kann eine ADHS des Erwachsenenalters testpsychologisch nachgewiesen werden?

6 Wie hoch wird die Heredität der ADHS des Erwachsenenalters geschätzt?

7 Welches zerebrale Transmittersystem ist nach gängiger Hypothese bei der ADHS des Erwachsenenalters primär gestört?

8 Ist die Symptomatik der ADHS durch zu viel oder zu wenig Dopamin erklärbar? Erläutern Sie Ihre Einschätzung vor dem Hintergrund der Energie-Defizienz-Theorie.

9 Nennen Sie psychische und somatische Differenzialdiagnosen, die bei der ADHS des Erwachsenenalters in Erwägung gezogen werden sollten.

10 Unter welchen Bedingungen ist nach den gegenwärtig verfügbaren deutschsprachigen Leitlinien eine Behandlung der ADHS des Erwachsenenalters indiziert?

11 Welches Medikament ist bei der ADHS des Erwachsenenalters erste Wahl?

12 Nennen Sie absolute somatische und psychiatrische Kontraindikationen einer Stimulanzientherapie.

13 In welcher Dosis sollte eine Behandlung mit Methylphenidat begonnen werden?

14 Nennen Sie Alternativen zur Behandlung mit Methylphenidat bei der ADHS des Erwachsenenalters und begründen Sie, in welchem Fall Sie diese vorzugsweise anwenden.

15 Welche evaluierten psychotherapeutischen Konzepte für Erwachsene mit ADHS sind Ihnen bekannt?

16 Beschreiben Sie die wesentlichen Inhalte dieser psychotherapeutischen Konzepte.

17 Nennen Sie mögliche Entscheidungskriterien für eine pharmakologische oder psychotherapeutische Behandlung der ADHS des Erwachsenenalters.

Das Asperger-Syndrom im Erwachsenenalter
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Wie häufig sind das Asperger-Syndrom und Autismus-Spektrum-Störungen?

2 Was sind die klassischen Symptome eines Asperger-Syndroms?

3 Nennen Sie die häufigsten Komorbiditäten beim Asperger-Autismus.

4 Wie können Asperger-spezifische Symptome konkret erfragt werden?

5 Was sind die Besonderheiten des Asperger-Syndroms im Erwachsenenalter?

6 Wo liegen die Ursachen für Autismus-Spektrum-Störungen?

7 Welche Befunde können im EEG erhoben werden?

8 Welche Befunde finden sich in der Bildgebung?

9 An welche organischen Störungen muss bei Menschen mit Asperger-Syndrom gedacht werden?

10 Was unterscheidet ein Asperger-Syndrom von einer Schizophrenie?

11 Was unterscheidet ein Asperger-Syndrom von einer schizotypen Störung?

12 Nennen Sie Komponenten von psychotherapeutischen Behandlungsoptionen des Asperger-Syndroms.

13 Gibt es medikamentöse Behandlungsoptionen des Asperger-Syndroms?

Suizidalität
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Was versteht man unter dem medizinisch-psychosozialen Paradigma von Suizidalität?

2 Diskutieren Sie die aktuellen epidemiologischen Kennzahlen zum Suizid und Suizidversuch in Deutschland bzw. weltweit.

3 Welche Risikogruppen für eine erhöhte Suizidgefahr kennen Sie?

4 Wie ist die Geschlechter- und Altersverteilung beim Suizid?

5 Welche Modelle der Entstehung und Entwicklung von Suizidalität kennen Sie?

6 Was versteht man unter einer narzisstischen Krise?

7 Beschreiben Sie das präsuizidale Syndrom nach Ringel.

8 Schildern Sie die Grundzüge der notfallpsychiatrischen Suizidprävention.

9 Beschreiben Sie die Pharmakotherapie bei Suizidalität.

10 Welche Institutionen in Deutschland beschäftigen sich mit Krisenintervention bei Suizidalität?

Gerontopsychiatrie und Gerontopsychotherapie
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Was versteht man unter der „ferneren Lebenserwartung“ z. B. einer 60-jährigen Person? Wie hoch war sie im Berechnungszeitraum 2013/2015 für Frauen bzw. für Männer?

2 Wie hat sich der demografische Bevölkerungsbaum zwischen dem 20. und 21. Jahrhundert entwickelt? Welche Altersgruppe hatte den stärksten relativen Zuwachs?

3 Was unterscheidet die Hypothesen zu den biologischen Ursachen des Alterns im Wesentlichen?

4 Wie hoch ist die Gesamtprävalenz der Demenzen in der über 65-jährigen Bevölkerung?

5 Wie ist der Verlauf der Inzidenzraten pro 100 gelebten Personenjahren für die Bevölkerungsgruppen zwischen dem 60. und 90. Lebensjahr?

6 Wie hoch ist der Late-onset-Anteil bei der Alkoholabhängigkeit?

7 Was sind mögliche Ursachen für die sinkende Alkoholtoleranz mit zunehmendem Alter?

8 Was versteht man unter stabiler Abhängigkeit?

9 Wie hoch ist bei den über 65-Jährigen die Prävalenz depressiver Syndrome bei Einschluss auch leichter Formen ohne Krankheitswert?

10 Was unterscheidet Primärängste von Sekundärängsten?

11 Was versteht man unter Kompetenzmodellen?

12 Mit welchen Instrumenten kann die Kompetenz im Alter bestimmt werden?

13 Was versteht man unter Dedifferenzierung kognitiver Funktionen im Alter?

14 Welche Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen werden im System der Arbeitsgemeinschaft für Gerontopsychiatrie (AGP) unterschieden?

15 Welcher Risikofaktor für das spätere Auftreten kognitiver Defizite lässt sich nach heutiger Evidenz am besten positiv beeinflussen?

16 Welche Schlafparameter verändern sich mit zunehmendem Alter?

17 Welche verhaltenstherapeutischen Interventionen kommen bei Schlafstörungen zum Einsatz?

18 Wie kann sich die Schmerzwahrnehmung bei Demenzkranken verändern?

19 Was beinhaltet das WHO-Stufenschema der Schmerztherapie?

20 Wie verändern sich die Suizidraten und die Suizidversuchsraten mit zunehmendem Alter, und wie ist die Geschlechterverteilung?

21 Welche Gründe für die Abnahme des Geschlechtsverkehrs mit zunehmendem Alter wurden ermittelt?

22 Geben Sie den Zusammenhang von Multimorbidität und psychischer Gesundheit im Alter an.

23 Was sind die wichtigsten Fakten eines endokrinen Psychosyndroms im Alter?

24 Wie hoch ist die Prävalenz der Epilepsie bei den über 65-Jährigen, und was sind die wichtigsten Ursachen?

25 Zu welchen Veränderungen der Seh- und Hörleistungen kann es im Alter kommen?

26 Mit welchem Instrument kann man die Mobilität im Alter einschätzen?

27 Welche verhaltensmedizinischen Interventionen gibt es bei Inkontinenz?

28 Was versteht man unter Polypharmazie, und was sind ihre Risiken?

29 Was sind die Hauptprobleme der Off-Label-Anwendung?

30 Was ist die Priscus-Liste?

31 Welche verschiedenen Betreuungsebenen sind entsprechend der AWMF-S3-Leitlinie/DEGAM-Leitlinie Pflegende Angehörige 2005 beim Gespräch und der Beratung von Angehörigen zu berücksichtigen?

Konsiliar- und Liaisondienste für psychische Störungen
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Nennen Sie die 10 Grundregeln konsilliarpsychiatrischer Tätigkeit.

2 Erläutern Sie die Lösungsansätze für das Problem der Diagnostik psychischer Störungen bei gleichzeitig bestehenden somatischen Erkrankungen mit breiter, überschneidender Symptomatologie.

3 Welche Beispiele für Screeninginstrumente für psychische Störungen im Konsiliardienst kennen Sie?

4 Welches sind die wichtigsten Empfehlungen, die man dem somatischen Fachkollegen zum Umgang mit somatisierenden Patienten vermitteln soll?

5 Was versteht man unter dem Cage-Test, und welche vier Fragen beinhaltet er?

6 Welches sind die Bausteine einer motivationalen Konsiliarintervention bei Alkoholmissbrauch?

7 Wie hoch ist die Häufigkeit von Deliren bei über 65-jährigen Patienten in chirurgischen und internistischen Krankenhausabteilungen, und welche Delire werden vor allen Dingen häufig übersehen?

8 Bei welchen Patienten bzw. medizinischen Maßnahmen besteht ein besonderes Risiko, auf der Intensivstation ein Delir zu entwickeln?

9 Welches Therapieverfahren empfiehlt sich bei einer Blut-/Spritzenphobie im Allgemeinkrankenhaus?

10 Was ist bei der Depressionsbehandlung von HIV-positiven Patienten zu beachten?

11 Wie ist die Prognose alkoholkranker Patienten nach einer Lebertransplantation?

12 Geben Sie die Grundzüge der psychotherapeutischen Behandlung von Patienten mit somatopsychischer Komorbidität an.

Forensische Psychiatrie und Psychotherapie: Sachverständigenkeit und Begutachtung
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Wie unterscheiden sich Befundbericht, Zeugnis und Gutachten?

2 Wie ist ein psychiatrisches Sachverständigen-Gutachten aufgebaut?

3 Was versteht man unter dem Unmittelbarkeitsprinzip bei der Erstattung eines Sachverständigen-Gutachtens im Strafrecht?

4 Welche unterschiedlichen Fragestellungen ergeben sich an den Sachverständigen in den verschiedenen Rechtsbereichen?

5 Welche unterschiedlichen Anforderungen an die Sicherheit psychiatrischer Aussagen bestehen zwischen Strafrecht und Zivilrecht?

6 Was bezeichnet man als eine Geschäftsführung ohne Auftrag? Was ist ein „rechtfertigender Notstand“?

7 Was beinhaltet die ärztliche Schweigepflicht, und wo hat sie ihre Grenzen?

8 Welche juristischen Konsequenzen können sich bei einem Bruch der ärztlichen Schweigepflicht ergeben?

9 Welche Teile einer ärztlichen Behandlung unterliegen der Dokumentationspflicht und warum?

10 Was beinhaltet der „Informed Consent“?

11 Welche Kriterien begrenzen u.U. eine uneingeschränkte Einsichtnahme in eigene Krankenunterlagen?

12 Welche juristischen Krankheitsbegriffe gelten als Eingangsvoraussetzungen für die Überprüfung von Schuldfähigkeit? Welche psychiatrischen Störungen entsprechen ihnen?

13 Welche Merkmale sprechen für und welche gegen den juristischen Krankheitsbegriff „tiefgreifende Bewusstseinsstörung“?

14 Welche Kriterien für eine positive Sozialprognose im Strafrecht sind zu klären?

15 Welche medizinischen Voraussetzungen können die Anordnung eines Maßregelvollzugs begründen?

16 Wie sind Vernehmungsfähigkeit und Verhandlungsfähigkeit zu definieren?

17 Ab wann beginnt Strafmündigkeit? Welche strafrechtliche Zielvorstellung hat das Jugendgerichtsgesetz (JGG)?

18 Welche psychiatrischen Voraussetzungen begründen die Notwendigkeit einer richterlichen Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus?

19 Wie unterscheiden sich bzgl. des Kriteriums von Gefährdung eine öffentlich-rechtliche (UBG) und eine zivilrechtliche (Betreuungsrecht) (nach BUB) Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus?

20 Welche juristischen Krankheitsbegriffe sind im Betreuungsrecht relevant?

21 Was ist ein Einwilligungsvorbehalt?

22 Welche Kriterien begründen ggf. die Wahrung eines höherwertigen Rechtsgutes bzgl. der Fahreignung psychisch Kranker?

23 Welche Kausalitätsnorm hat ein psychiatrischer Sachverständiger für die gesetzliche Unfallversicherung zugrunde zu legen?

24 Wie unterscheiden sich im Sozialrecht Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) und Grad der Behinderung (GdB)?

25 Welche Voraussetzungen gelten für Ansprüche nach dem Opferentschädigungsgesetz?

Ethik in der Psychiatrie
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Welches sind die vier medizinethischen Prinzipien der mittleren Ebene nach Beauchamp und Childress?

2 Aus welchem medizinethischen Prinzip leiten sich Aufklärung und Einwilligung (Informed Consent) des Patienten ab?

3 Aus welchen Elementen besteht der Informed Consent?

4 Nennen Sie Elemente der Einwilligungsfähigkeit eines Patienten.

Das Stigma psychischer Erkrankungen
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Welche typischen Annahmen über Menschen mit psychischen Erkrankungen sind Ihnen bekannt?

2 Welche drei Grundformen von Stigma werden unterschieden?

3 Was versteht man unter Selbststigmatisierung?

4 Was bezeichnet der Begriff strukturelle Diskriminierung?

5 Beschreiben Sie unterschiedliche Reaktionen Betroffener auf Stigmatisierung.

6 Welche Variablen beeinflussen die persönliche Reaktion auf Stigma?

7 Wie wird Stigmatisierung meist erfahren?

8 Wie wird Stigma bewältigt?

9 Wie verhalten sich Stigma und Inanspruchnahme professioneller Hilfe zueinander?

10 Welche Auswirkungen hat die Stigmatisierung psychisch kranker Menschen auf deren Angehörige?

11 Welchen Einfluss hat die Berichterstattung in den Medien auf die Stigmatisierung psychisch kranker Menschen?

12 Welche therapeutischen Strategien gegen Selbststigmatisierung kennen Sie?

13 Welche Initiativen gegen öffentliche Stigmatisierung und welche Anti-Stigma-Arbeit sind Ihnen bekannt?

14 Welchen Stellenwert haben biogenetische Krankheitsmodelle bezüglich der Anti-Stigma-Arbeit?

Qualitätsmanagement in der Versorgung psychischer Erkrankungen
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Was ist unter Total Quality Management (TQM) zu verstehen, und woher stammt dieses Konzept?

2 Welche Unterschiede bestehen zwischen interner und externer Qualitätssicherung?

3 Was versteht man unter Benchmarking, und wie wird es üblicherweise durchgeführt?

4 Was enthalten Qualitätsberichte im Krankenhaus, und wozu dienen sie?

5 Was wird mit den Begriffen der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität beschrieben?

6 Was umfasst der Begriff des Qualitätsmanagements?

7 Beschreiben Sie den sog. P-D-C-A-Zyklus.

8 Wozu dienen Qualitätsindikatoren, und welche sind z.B. für die Psychiatrie und Psychotherapie relevant?

9 Was versteht man unter evidenzbasierten Leitlinien, und wie werden sie entwickelt?

10 Wer sind die Träger des Programms für Nationale VersorgungsLeitlinien in Deutschland?

11 Was sind konstituierende Elemente von Qualitätszirkeln, und wo bzw. wie sind sie sinnvoll einsetzbar?

12 Nennen und beschreiben Sie sog. Zertifizierungsmodelle von QM sowie ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten.

13 Welche QS- und QM-Projekte waren in der Psychiatrie bisher handlungsleitend? Welches sind die Inhalte und Ziele dieser Projekte?

14 Welche evidenzbasierten Leitlinien sind Ihnen in der psychiatrischen Versorgung bekannt, und wie können Sie diese in der klinischen Versorgung nutzen?

Transkulturelle Psychiatrie und Behandlung von Migranten
# Fragetext Kapitel Gewusst?
1 Was ist unter interkultureller bzw. transkultureller Psychiatrie zu verstehen?

2 Welche Fragen stellt die transkulturelle Psychiatrie?

3 Nennen Sie Ziele der transkulturellen Psychiatrie.

4 Was versteht man unter „akkulturativem Stress“?

5 Was bedeutet „social defeat“ im Kontext der Genese psychotischer Erkrankungen bei Migranten?

6 Wie hoch ist die Prävalenz von Traumafolgeerkrankungen bei Geflüchteten?

7 Welche Forderungen werden in den Sonnenberger Leitlinien gestellt?

8 Was muss lt. Leitlinien zur Beurteilung von psychischen Störungen aus kultureller Sicht berücksichtigt werden?

9 Wer ist Migrant?

10 Sind psychische Erkrankungen bei Menschen mit Migrationshintergrund erhöht? Wenn ja: welche und warum?

11 Welche Phasen hinsichtlich der psychischen Belastung werden beim Migrationsprozess unterschieden?

12 Was sind die Kernprobleme bei der psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung von Migranten?

13 Welche Maßnahmen sind für die Qualitätsverbesserung der Versorgung psychisch kranker Migranten erforderlich?

14 Wie kann fachlich kompetent mit einem Dolmetscher gearbeitet werden?

15 Welches sind die ubiquitären Merkmale schizophrener Psychosen, und welche kulturellen Variationen gibt es?

16 Welche kulturellen Variationen depressiver Störungen treten auf?

17 In welchen kulturellen Erscheinungsformen können Angst-, Zwangs- und dissoziative Zustände auftreten?

18 Wie werden kulturabhängige Syndrome (culture bound syndromes, CBS) definiert?

19 Was wird unter Susto verstanden?

20 Welche Symptomatik hat das Brain-Fag-Syndrom, und wer erkrankt typischerweise daran?

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