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B978-3-437-23731-7.00039-9

10.1016/B978-3-437-23731-7.00039-9

978-3-437-23731-7

Ausbildung in Psychotherapie im Rahmen verschiedener Ausbildungsgänge in Deutschland (MWBO Stand Oktober 2015/PsychTh-AprV Dez. 1998) Psychologischer PsychotherapeutAusbildungKinder-/Jugendlichenpsychotherapeut, AusbildungArzt für Psychiatrie und Psychotherapie, AusbildungArzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, AusbildungArzt für Psychiatrie und Psychotherapie, AusbildungEntspannungsverfahrenAusbildung

Tab. 39.1
Psychiatrie und Psychotherapie Psychosomatik und Psychotherapie Psychologische Psychotherapie
Vorbedingungen Medizinstudium Medizinstudium Psychologiestudium (inkl. klinische Psychologie)
Anzahl der Jahre an Weiterbildungsstätte 60 Mon., davon:
  • 24 Mon. in der psychiatrischen und psychotherapeutischen Patientenversorgung

  • 12 Mon. Neurologie

60 Mon., davon:
  • 12 Mon. Psychiatrie und Psychotherapie

  • 12 Mon. Innere Medizin/Allgemeinmedizin

4 200 Std. (keine Jahresangaben), davon
1 200 Std. Praktikum in psychiatrischer Klinik mit mind. 30 Fällen Diagnostik und Behandlung
600 Std. Praktikum Psychotherapie/Psychosomatik (Einrichtung, Praxis)
(jeweils mind. 3-monatige Abschnitte)
Behandlungsfälle bzw. -stunden mit Supervision 240 Std. Psychotherapie mit Supervision nach jeder 4. Std. im gesamten Bereich psychischer Erkrankungen
+
40 abgeschlossene Fälle unter Supervision aus den Bereichen primär psychischer Erkrankungen, organisch bedingter psychischer Störungen und Suchterkrankungen inkl. des störungsspezifischen psychotherapeutischen Anteils
1 500 Std. Behandlungen und Supervision nach jeder 4. Std. mit mind. 40 Patienten (psychodynamische/tiefenpsychologische oder verhaltenstherapeutische Verfahren)
  • 600 Std. supervidierte Behandlung von Patienten mit Störungen mit Krankheitswert, mind. 150 Std. Supervision, davon mind. 50 Std. Einzelsupervision

  • 6 schriftliche Falldarstellungen über eigene Behandlungen unter Supervision

Theorie 100 Std. Theorie-Seminare Psychotherapie
120 Std. Fallseminar in allg. und spez. Psychopathologie
10 Std. standard. Diagnostik und Fremdrater-Seminar
40 Std. Seminar über pharmakologische u. a. somatische Therapieverfahren
10 Std. Seminar psychiatr.-psychother. Konsil- und Liaisonarbeit
40 Std. Seminar Sozialpsychiatrie
240 Std. Theorieseminare (Psychosomatik, Psychopathologie, Psychologie, Diagnostik, Therapien) 600 Std. Theorie (200 Std. Grundkenntnisse, 400 Std. vertiefte Ausbildung)
Entspannungsverfahren 32 Std. Entspannungsverfahren 32 Std. Entspannungsverfahren Keine zeitlichen Vorgaben
Krisenintervention 10 Std. Seminar u. 6 Behandlungen Krisenintervention unter Supervision 10 Std. supervidierte Kriseninterventionen Keine zeitlichen Vorgaben
Selbsterfahrung 150 Std. Selbsterfahrung 290 Std. psychodynam./tiefenpsych. oder psychoanalyt. Selbsterfahrung (150 Std. psychodynamische/tiefenpsychologische oder psychoanalytische Einzelselbsterfahrung und 70 Doppel-Std. Gruppenselbsterfahrung) oder
140 Std. verhaltensther. Selbsterfahrung einzeln oder in der Gruppe
Mind. 120 Std. Selbsterfahrung
Balint-Gruppe 70 Std. Balint-Gruppe 70 Std. Balint-Gruppe
Andere Ausbildungsbestandteile, die nicht direkt der Psychotherapie im engeren Sinn zuzuordnen sind
  • 60 supervidierte und dokumentierte Erstuntersuchungen

  • 10-stündige Teilnahme an Angehörigengruppe unter Supervision

  • Gutachten Betreuungs-/Sozial-/Zivil-/Strafrecht

100 dokumentierte supervidierte Untersuchungen, davon 20 Untersuchungen im psychosomatischen Konsiliar- und Liaisondienst 930 Std. „freie Spitze“: psychotherapiespezifische Ausbildungsbestandteile jenseits der o. g. Bausteine

Die Angaben in der Tabelle erfolgen ohne Gewähr. Aufgrund länderspezifischer Aspekte können die Ausführungsbestimmungen variieren.

Einige Lernziele der Ausbildung in Psychotherapie

Wissen, Kenntnisse

Psychotherapeut(en) Wissen Psychotherapie-Ausbildung Wissen, Kenntnisse
  • Grundlagenwissen über psychische und körperliche Erkrankungen und deren Ätiologie

  • Störungsbezogenes Wissen: z. B. Prävalenz, Verlauf und Prognose der einzelnen Störungsbilder, Komorbidität mit anderen psychischen und körperlichen Störungen

  • Kenntnisse in psychometrischen Testverfahren

  • Kenntnisse über evidenzbasierte Therapie der einzelnen Störungsbilder (Psychotherapie, aber auch Pharmakotherapie und Soziotherapie; Psychotherapeut als Experte der Störung), d. h. Effektivität, Responderraten, Indikation, Kontraindikationen für Psychotherapie bzw. bestimmte psychotherapeutische Techniken

  • Kenntnisse über Risiken und Nebenwirkungen von Psychotherapie

  • Kenntnisse in allen grundlegenden berufsrechtlichen und ökonomischen Aspekten der Psychotherapie

Fertigkeiten, Techniken, „Skills“

Psychotherapie-AusbildungFertigkeiten, TechnikenPsychotherapeut(en)FertigkeitenDer Therapeut beherrscht bzw. verfügt über
  • die psychische (psychopathologische) Befunderhebung und die Diagnostik psychischer Störungen;

  • die Durchführung einer Problem-, Motivations-, Verhaltens-, Funktions-, Beziehungsanalyse etc., inkl. Erkennung der Ressourcen des Patienten;

  • allgemeine therapeutische Techniken, z. B. Motivationsfindung, Ressourcenaktivierung, Problemaktualisierung, Problembewältigung und -lösung, emotionale Klärung;

  • bestimmte therapeutische Techniken, z. B. EntspannungstechnikenEntspannungsverfahrenAusbildung, kognitive Techniken, Konfrontationstechniken, Selbstsicherheitstraining, Gruppentherapie, Paartherapie;

  • kommunikative Fertigkeiten, z. B. in Beziehungsaufbau, Gesprächsführung, Fähigkeit zur EmpathieEmpathie(fähigkeit)Psychotherapeut (sofern sie nicht als Vorbedingung zur Aufnahme in eine Psychotherapie-Ausbildung gegeben sein müssen).

„Affektive“ Lernziele, professionelles Verhalten

Unter professionellem Verhalten wird hier in erster Linie das Handeln entsprechend dem Berufsethos verstanden.

Psychotherapeut(en) professionelles Verhalten Psychotherapie-Ausbildung affektive Lernziele
  • Der Therapeut ist empathisch, wertschätzend und sensibel für die Bedürfnisse des Patienten.

  • Der Therapeut ist authentisch im Umgang mit Patienten.

  • Der Therapeut ist in der Lage, eigene Grenzen sowie Grenzen des angewendeten Verfahrens zu erkennen und zu akzeptieren (z. B. reagiert nicht gekränkt oder enttäuscht, wenn sich die Begrenztheit der Methode oder der eigenen Ausbildung zeigt).

  • Der Therapeut wendet indizierte Techniken, die er erlernt hat, beim Patienten auch an (z. B. erforderliches Expositionstraining bei Angst- und/oder Zwangspatienten auch außerhalb der Praxis).

  • Der Therapeut hat eine Grundhaltung des lebenslangen Lernens.

  • Der Therapeut orientiert sein Handeln nicht an persönlichen Vorlieben oder Therapieschulen, sondern an Erkenntnissen der evidenzbasierten Therapie unter Berücksichtigung der individuellen Möglichkeiten des Patienten.

  • Der Therapeut überschreitet nicht die therapeutische Distanz zum Patienten und missbraucht nicht seine Macht als Therapeut zur Befriedigung persönlicher Bedürfnisse.

Aus-, Weiter- und Fortbildung in störungsorientierter Psychotherapie

Ulrich Voderholzer

Fritz Hohagen

Kernaussagen

  • Die derzeitigen Curricula der Psychotherapie-Ausbildung für Psychologische Psychotherapeuten sowie die Weiterbildungsordnungen für Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie bzw. Psychosomatische Medizin und Psychotherapie erscheinen heute noch zu sehr an Schulen und traditionellen Konzepten orientiert zu sein und mehr auf Expertenmeinungen als auf wissenschaftlicher Evidenz der Ausbildungsforschung zu basieren.

  • Sie sollte künftig stärker störungs- bzw. funktionsorientiert konzipiert werden und die Erkenntnisse der Lehr- und Lernforschung berücksichtigen, z. B. bei der Vermittlung von Techniken und bei der Gestaltung der Supervision.

  • In Bezug auf Ausbildungselemente wie etwa die Selbsterfahrung liegen kaum gesicherte Erkenntnisse vor, ob das Outcome der Ausbildung, d. h. die erworbene Kompetenz (Wissen, Fertigkeiten und Haltungen), hierdurch beeinflusst wird. Hier wären in Zukunft kontrollierte Studien wünschenswert.

Ziele der Psychotherapie-Ausbildung

Psychotherapie-AusbildungLernzieleAusbildungDas übergeordnete Ziel der Psychotherapie-Ausbildung ist – unabhängig von der zugrunde liegenden Ausbildung – die Vermittlung von Wissen, Fertigkeiten und Haltungen, welche die Teilnehmer in die Lage versetzen, für ein gegebenes Problem effektive Methoden sachgerecht einzusetzen. Neben umfassendem, immer auf dem aktuellen Stand gehaltenem technologischem Wissen sind psychotherapeutische Basisfertigkeiten von Bedeutung, die u. a. dem Aufbau und Erhalt einer tragfähigen Beziehung dienen. Dazu gehören etwa eine dem Patienten angemessene, empathische Gesprächsführung, das richtige Timing von Interventionen und der souveräne Umgang mit schwierigen Therapiesituationen.
Box 39.1 listet Lernziele der Psychotherapie-Ausbildung auf, ohne dabei Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.
Die inhaltliche Gestaltung der AusbildungPsychotherapie-AusbildungCurricula sollte sich an diesen Lernzielen orientieren. Die Wissensinhalte werden in den meisten Ausbildungscurricula nach unserem Eindruck angemessen vermittelt. Psychotherapie-AusbildungWissen, KenntnisseAuf Basis dieser erworbenen Kenntnisse sollte der angehende Therapeut fähig sein, die richtige Indikation zu stellen, mit dem Patienten die Therapieoptionen zu besprechen und ein gemeinsam getragenes Vorgehen zu vereinbaren. Die wirksamste Therapietechnologie sollte zum Einsatz kommen, eigene Vorlieben wären zu reflektieren. So haben Untersuchungen gezeigt, dass Verhaltenstherapeuten die erforderlichen Expositionsübungen außerhalb der Praxis bei ihren Patienten nicht in gebotenem Maße anwenden (Böhm et al. 2008). Die Vermittlung der Therapietechniken in der Ausbildung sollte also um die Diskussion möglicher Hürden bei der Anwendung in der Praxis ergänzt werden.

Merke

Wichtig ist zudem, sich bereits frühzeitig auch mit Nebenwirkungen und Risiken der Psychotherapie auseinanderzusetzen. Leider kommt die Diskussion hierzu im Rahmen der Ausbildung noch zu kurz, es wäre jedoch wichtig, zukünftige Therapeuten für dieses Thema zu sensibilisieren (Strauß 2015).

Bei der konkreten Umsetzung der CurriculaPsychotherapie-AusbildungCurricula sollten die Erkenntnisse der Lehr- und Lernforschung für die Optimierung der Wissensvermittlung berücksichtigt werden, insbesondere im Hinblick auf eine interaktive Gestaltung der Seminare. Es könnte sinnvoll sein, die Therapie der sozialen Phobie nicht nur abstrakt zu referieren, sondern die wichtigsten Krankheitsmodelle mit den Ausbildungsteilnehmern auf ein Fallbeispiel anzuwenden und die daraus abzuleitenden Problemkonzeptualisierungen im RollenspielRollenspiel(techniken)Psychotherapie-Ausbildung zu üben.
In jüngster Zeit zeigt sich ein großes Interesse an der Verbesserung und Effizienzsteigerung von Psychotherapien mithilfe von FeedbacksystemenPsychotherapie-AusbildungFeedbacksysteme. Die Ergebnisse eines aktuellen systematischen Reviews zeigen z. B., dass Feedback mithilfe von Ergebnismaßen (z. B. in Bezug auf Beeinträchtigung, Wohlbefinden oder Lebensqualität) die Effektivität von Therapien steigern kann (Gondek et al. 2016). Auch für den positiven Effekt für die therapeutische Kompetenzentwicklung gibt es erste Hinweise (vgl. Weck 2013). Für den Erwerb von Fertigkeiten und Techniken in der Psychotherapie-Ausbildung bietet sich z. B. das MicroteachingMicroteaching (Ivey 1971) an. Kurze Verhaltenssequenzen werden audiovisuell aufgezeichnet, nach Feedback modifiziert und erneut geübt. Das Prinzip der unmittelbaren Rückmeldung ließe sich auch auf den Bereich der SupervisionSupervisionPsychotherapie-Ausbildung übertragen. Sie ist nach unseren Erfahrungen dann am hilfreichsten, wenn sie nah an der therapeutischen Realität angesiedelt ist, am besten unter Nutzung von Web-Cams, Video- oder Tonbandaufnahmen der Therapiesitzungen. Die Anwesenheit des Supervisors beim Gespräch wird gelegentlich eingesetzt, wenn Patienten einer Aufzeichnung nicht zustimmen – mit dem Vorteil, dass sofortiges Feedback möglich wird.
Der Vermittlung affektiver LernzielePsychotherapie-Ausbildungaffektive Lernziele mit einem Schwerpunkt auf ethisch korrektem, professionellem Verhalten sollte in den Ausbildungscurricula große Aufmerksamkeit geschenkt werden. Dazu gehören besonders Distanzüberschreitungen von Patienten oder Therapeuten. Die beunruhigenden Daten zu sexuellen Beziehungen bzw. Missbrauch in der Psychotherapie (vgl. Strauß 2015) unterstreichen die Bedeutung des Themas. Es sollte nicht nur in der Selbsterfahrung thematisiert werden. Der Umgang mit kritischen Situationen kann zum Erwerb angemessener und geschickter Reaktionen auch konkret geübt werden. Eine Möglichkeit ist die Vorgabe einer schwierigen Therapiepassage (z. B. Patient äußert Wut, ist sexuell provokativ, ausweichend, macht keine Hausaufgaben) per Videoaufzeichnung. Die Ausbildungsteilnehmer müssen – wie in der Realität auch – innerhalb kürzester Zeit schriftlich oder im Rollenspiel, das für die spätere Analyse aufgezeichnet wird, reagieren.
Eine kreative Möglichkeit des kosten- und ressourcensparenden Trainings zur Erstellung von Fallkonzeptualisierungen stellen Caspar et al. (2004) vor. Videoaufzeichnungen von Fallvignetten werden im Hinblick auf wesentliche Aspekte durch die Trainees analysiert und die aufgeführten Gesichtspunkte computergestützt mit denen von Experten verglichen. Aufgrund des unmittelbaren Feedbacks können die Ausbildungsteilnehmer ihre Beurteilungen verfeinern. Die gute Akzeptanz des Programms und der positiv eingeschätzte subjektive Nutzen ermutigen zur Entwicklung weiterer computergestützter Trainingsmodule (vgl. Berger 2004).

Methoden und Erkenntnisse der Psychotherapie-Ausbildung

Psychotherapie-AusbildungMethodenDie Inhalte der Psychotherapie-Weiterbildung für Ärzte sowie der Psychotherapie-Ausbildung für Psychologen orientieren sich primär an den empirisch gewonnenen Erkenntnissen der Forschung. Für die Methodik der Ausbildung gilt dies nur in sehr begrenztem Maße. Die gegenwärtig eingesetzten Ausbildungscurricula basieren vorwiegend auf Tradition und Expertenmeinung. In der medizinischen Ausbildung, insbesondere im angloamerikanischen Sprachraum, hat sich für eine an Ausbildungsforschung orientierte medizinische Ausbildung der Ausdruck Best Evidence Medical EducationBest Evidence Medical Education (BEME) (BEME) (Harden et al. 1999) etabliert. In Analogie zur medizinischen Behandlung sollten auch in der Ausbildung die wirksamsten Lehrmethoden eingesetzt werden, eine Best Evidence Education in Psychotherapy.
Von der Realisierung dieser Vorstellung sind wir noch weit entfernt, da die inhärenten Forschungsprobleme erheblich sind. Am methodisch aussagekräftigsten wären randomisierte kontrollierte Studien (RCTs), bei denen die Ausbildungsteilnehmer einer Ausbildung bzw. einem bestimmten Ausbildungsbestandteil nach dem Zufallsprinzip zugeteilt werden und das Outcome, d. h. die zu erreichende Kompetenz der Absolventen der Ausbildung, mit einer Kontrollgruppe von Absolventen verglichen wird, die eine andere Ausbildung bzw. einen anderen Ausbildungsbestandteil erhielten.
Mithilfe solcher Studien könnte man theoretisch Fragen zur Gestaltung von Ausbildungscurricula bearbeiten, z. B.: Behandeln Psychotherapeuten, die im Rahmen ihrer Ausbildung Selbsterfahrung absolviert haben, ihre Patienten effektiver als Psychotherapeuten, die nicht an einer Selbsterfahrung teilgenommen haben? Da derartige aufwendige und komplexe Fragestellungen zum gegenwärtigen Zeitpunkt in der Regel nicht untersucht werden können, bleibt nur die Beschränkung auf weniger ambitionierte Projekte. Mit Blick auf die Entwicklung der Psychotherapie-Forschung, welche die Qualität ihrer Ergebnisse durch kontinuierliche methodische Verfeinerung verbessert hat, sollte der Grundanspruch der empirischen Basierung der Ausbildung nicht aufgegeben werden. Bislang sind empirische Belege für die Effektivität von Psychotherapie-Training eher unbefriedigend (vgl. Laireiter und Botermans 2005).

Selbsterfahrung

SelbsterfahrungSelbsterfahrungPsychotherapie-Ausbildung, entweder als Einzel-oder Gruppenselbsterfahrung, ist einer der zentralen Bestandteile der Psychotherapie-AusbildungPsychotherapie-AusbildungSelbsterfahrung in Deutschland. Im Allgemeinen wird der Nutzen von Selbsterfahrung für die eigene therapeutische Praxis und für die persönliche Entwicklung als Therapeut als relativ hoch eingeschätzt (Dobernig und Laireiter 2000). Empirische Studien, die den Nutzen der Selbsterfahrung belegen, liegen bislang jedoch kaum vor. Sie beschränken sich im Regelfall auf Prä-Post-Designs ohne Vergleichsgruppen (Roder et al. 2001) oder auf Befragungen nach Beendigung der Veranstaltung (Dobernig 2001).
Willutzki und Ambühl (2000) führten eine Umfrage unter 140 Verhaltenstherapeuten durch und verglichen die Selbsteinschätzung der therapeutischen Effektivität, die Involviertheit in den Therapieprozess, die Empathie und Wärme sowie verschiedene andere Aspekte der eigenen psychotherapeutischen Kompetenz bei Therapeuten, die Einzelselbsterfahrung bzw. eine Eigentherapie absolvierten bzw. keinen entsprechenden Ausbildungsbestandteil hatten. Der Faktor Eigentherapie bzw. Selbsterfahrung hatte lediglich einen Effekt auf die subjektiv beurteilte professionelle Entwicklung aktuell sowie seit Beginn der therapeutischen Arbeit. Bei allen Variablen hatte die Dauer der beruflichen Tätigkeit einen signifikanten Einfluss. Die Autoren interpretieren ihre Ergebnisse dahingehend, dass Selbsterfahrung möglicherweise nur die Wahrnehmung der beruflichen Entwicklung beeinflusst, der entscheidende Faktor jedoch die Dauer der beruflichen Tätigkeit ist, d. h. die zunehmende eigene therapeutische Erfahrung mit Patienten.
Dies schließt natürlich nicht aus, dass die Selbsterfahrung kurz- oder mittelfristig Effekte auf die Entwicklung der eigenen therapeutischen Kompetenz hat. Insgesamt muss jedoch festgestellt werden, dass es derzeit keine ausreichende empirische Evidenz dafür gibt, dass die Selbsterfahrung, ob im Einzelsetting oder in der Gruppe, einen signifikanten Effekt auf Outcome-Variablen der therapeutischen Kompetenz hat.

Supervision

Psychotherapie-AusbildungSupervisionSowohl in der Ausbildung SupervisionPsychotherapie-Ausbildungvon Psychologischen sowie Kinder- und Jugendpsychotherapeuten als auch in der Facharztweiterbildung in Psychiatrie und Psychotherapie bzw. in Psychosomatischer Medizin und Psychotherapie ist die Supervision, sei es im Einzelsetting, im Gruppensetting oder auch in der Kombination, ein zentraler Bestandteil (Tab. 39.1). Die EinzelsupervisionEinzelsupervision ermöglicht die Konzentration auf den Ausbildungsteilnehmer und die Entwicklung seiner persönlichen Kompetenzen (Frank 1999). Die GruppensupervisionGruppensupervision hat nicht nur einen ökonomischen Vorteil, sondern bietet auch die Möglichkeit des Lernens am Modell und der gegenseitigen Unterstützung der Supervisanden.

Merke

Die Supervision verfolgt zwei Hauptziele:

  • die Fähigkeit zur praktischen Anwendung methodischer und inhaltlicher Kenntnisse zu entwickeln und

  • professionelle Expertise unter Einschluss von Werthaltungen für die eigenverantwortliche Durchführung von Psychotherapie zu fördern.

Darüber hinaus kann sie als ein Mittel der Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung (Lambert und Ogles 1997) gesehen werden.

SupervisionQualitätsfaktorenIm Rahmen des Forschungsgutachtens zur Evaluation der Psychotherapie-Ausbildung in Deutschland wurde u. a. auch die Qualität der Supervision untersucht. Die Befragung verschiedener Akteure (Teilnehmer, Absolventen, Lehrkräfte, Institutsleitungen, Delphi-Befragung) ergab, dass sowohl die Zufriedenheit mit der Einzel- bzw. Gruppensupervision als auch ihr wahrgenommener Nutzen für die Weiterentwicklung der eigenen Kompetenz als hoch eingeschätzt wurden. Setting, Umfang, Gruppengröße und Frequenz wurden größtenteils als nicht veränderungswürdig erachtet. Kritisiert wurden u. a. die unsystematischen Evaluationen der Supervisionen, die mangelnde Sicherstellung der Qualifikation der Supervisoren sowie die unzureichende Integration in die gesamte Ausbildung.

Merke

Entsprechend erscheint es wichtig, die Qualität der Supervision innerhalb der Ausbildung zu optimieren, indem mehr Raum für gegenseitigen Austausch und Rückmeldungen geschaffen wird und eine bessere Einbettung in andere Ausbildungsteile angestrebt wird (Nodop et al. 2010).

Auch in der ärztlichen Weiterbildung zum Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie wird eine qualitative Verbesserung der Supervision im klinischen Alltag angestrebt und mit entsprechenden curricularen Angeboten derzeit auf den Weg gebracht.

Curricula der Psychotherapie-Ausbildung in Deutschland

Psychotherapie-AusbildungVoraussetzungenVoraussetzung für eine gesetzlich anerkannte Psychotherapie-Ausbildung im Erwachsenenbereich in Deutschland ist ein Psychologie- oder Medizinstudium. Für die Ausbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie können zusätzlich auch Studierende z. B. der Pädagogik oder Sozialpädagogik zugelassen werden. Die Mehrzahl der in Deutschland tätigen Psychotherapeuten sind Psychologische und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten/Psychotherapeuten (ca. 40 000); darüber hinaus arbeiten etwa 8 000 Ärzte für Psychiatrie und Psychotherapie bzw. Nervenärzte oder Psychiater nach alter Facharztbezeichnung und ca. 4 300 Ärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (ehemals Psychotherapeutische Medizin) in diesem Sektor.
Die Rahmenbedingungen für die Ausbildung von Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten wurden 1998 durch das PsychotherapeutengesetzPsychotherapeutengesetz und die entsprechenden Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen geregelt. Die Verabschiedung dieses Gesetzes war nur aufgrund einer Vielzahl von politischen und berufspolitischen Kompromissen möglich, und die Inhalte wurden in der Folgezeit immer wieder kritisiert (Kuhr und Ruggaber 2003). So findet z. B. die Notwendigkeit einer störungsorientierten Psychotherapie in der Ausbildungsordnung keine explizite Berücksichtigung. Für die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten sind in den nächsten Jahren im Rahmen einer sog. Direktausbildung, d. h. eines grundständigen Psychotherapiestudiums mit anschließender mehrjähriger Weiterbildungszeit, erhebliche Veränderungen zu erwarten (s. u.).
Für Ärzte erfolgt eine Ausbildung in Psychotherapie im Rahmen der Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie oder zum Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Neben diesen Weiterbildungen können in Deutschland Ärzte jedweder Fachrichtung eine Zusatzbezeichnung PsychotherapiePsychotherapieZusatzbezeichnung erwerben. In Österreich und in der Schweiz existiert im Gegensatz dazu nur eine Facharztbezeichnung, in der die Psychotherapie-Ausbildung integriert ist. In der Schweiz ist dies der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und in Österreich der 2007 neu eingeführte Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin.
Psychotherapie-AusbildungSchulenorientierungPsychotherapie-Ausbildung in Deutschland muss, wenn sie die staatliche Anerkennung anstrebt, in einer der „wissenschaftlich“ fundierten Therapieschulen erfolgen (Verhaltenstherapie, psychoanalytische/psychodynamische Psychotherapie). Die Frage, ob eine solche Ausbildung noch zeitgemäß ist, wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Verschiedene Autoren (z. B. Norcross und Goldfried 2005) argumentieren, dass es sinnvoller sei, auf der Grundlage des jeweils aktuellen Wissens eine integrative, die Therapieschulen transzendierende Psychotherapie-Ausbildung zu konzipieren. Die unvoreingenommene Nutzung der evidenzbasierten Psychotherapie-Forschungsergebnisse unter Einbeziehung pharmakotherapeutischen Wissens mache es möglich, einen auf die speziellen Bedürfnisse der Patienten zugeschnittenen Behandlungsplan zu erstellen und umzusetzen.
Auch wenn gegenwärtig keine explizit schulenübergreifenden Ausbildungen angeboten werden (können), zeigen sich doch Entwicklungslinien, die über die Schulenorientierung hinausweisen. So sind in den letzten Jahren zwei Trends auszumachen:
  • der zunehmende Schwerpunkt der Beziehungsgestaltung in den verhaltenstherapeutischen Ausbildungsgängen und

  • die vermehrte Orientierung an Störungsbildern, bei denen die vermittelte Therapietechnologie auch jenseits der Schulengrenzen liegen kann.

In Tab. 39.1 sind die in der WeiterbildungsordnungWeiterbildungsordnung, Psychiatrie und Psychotherapie für Psychiatrie und Psychotherapie enthaltenen Bestandteile der Psychotherapie-Ausbildung, die Weiterbildungsbestandteile des Facharztes für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten1

1

Die Darstellung der Ausbildung im Bereich der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie) ist nicht gesondert aufgeführt.

gegenübergestellt. Zu berücksichtigen ist hierbei, dass in den nächsten 1–2 Jahren die Verabschiedung einer neuen ärztlichen Weiterbildungsordnung geplant ist. Wie Tab. 39.1 zeigt, sind störungsorientierte Ansätze der Psychotherapie in den Aus- bzw. Weiterbildungsordnungen bisher kaum berücksichtigt. Lediglich in der Weiterbildungsordnung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie („40 abgeschlossene Fälle unter Supervision … einschließlich des störungsspezifischen Anteils“) wird auf Störungsorientierung Bezug genommen. Konkrete, die Ordnungen ergänzende Lernzielkataloge existieren nicht. Auch wenn es eine Erschwernis für die Ausbildung darstellt, könnte es sinnvoll sein, Vorgaben bzgl. der Behandlung bestimmter Störungsbilder zu machen, ähnlich wie in der Weiterbildung zum Chirurgen, für die ein bestimmter Operationskatalog vorgeschrieben ist. Dieses Vorgehen würde dem von Grawe formulierten Ausbildungsziel entgegenkommen, nämlich durch die Ausbildung „Störungsexperte“ zu werden (Grawe 1998).

Prüfungen

Die Facharztprüfungen am Ende der Weiterbildung zum Arzt für Psychiatrie und PsychotherapieArzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Ausbildung bzw. zum Arzt für Psychosomatische Medizin und PsychotherapieArzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Ausbildung stellen „Fachgespräche dar“, die ohne vorgegebene Struktur ablaufen und daher primär von den Vorlieben der Prüfer abhängen, was bedeutet, dass sie vermutlich eine niedrige Reliabilität und Validität aufweisen. Vorteilhafter mag die Kombination von schriftlicher und praktischer Prüfung sein (Ravitz und Silver 2004). Hindernisse für die Umsetzung dieses Vorschlags bestehen in den erhöhten Kosten, dem höheren Aufwand und der Schwierigkeit, die praktischen Prüfungen realitätsnah zu konzipieren (z. B. mit Schauspielern).
Die Ausbildung zum Psychologischen PsychotherapeutenPsychologischer PsychotherapeutAusbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung ab, die aus einem mündlichen und einem schriftlichen Teil besteht und bei Bestehen die Approbation ermöglicht. Im Rahmen des bereits oben erwähnten Forschungsgutachtens wurde auch die Abschlussprüfung evaluiert. Dabei zeigen die Ergebnisse, dass die derzeitigen Prüfungsregelungen von den Experten sowie den Prüfern als „befriedigend“ eingeschätzt werden und etwa die Hälfte der befragten Prüfer die Aufteilung in einen mündlichen und schriftlichen Teil als sinnvoll erachtet. Ehemalige Teilnehmer und Prüfer kritisieren an der schriftlichen Prüfung, dass sie eher wenig geeignet sei, um psychotherapeutische Kompetenzen zu erfassen. Die mündliche Prüfung wird zwar von den Prüfern mit einem „gut“ beurteilt, ehemalige Teilnehmer bewerteten diese jedoch als nur „mittelmäßig“ geeignet. Auch hier besteht demnach Verbesserungsbedarf, der sich z. B. in einer Überarbeitung des Gegenstandskatalogs der schriftlichen Prüfung äußern könnte (Amrhein 2014).

Modulare Psychotherapie

Eine von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) eingesetzte Expertenkommission schlägt eine Neukonzeptualisierung der PsychotherapiePsychotherapiemodulare in Form eines modularen Konzepts vor. Es handelt sich dabei um ein schulenübergreifendes Organisationsprinzip, das verschiedene etablierte Interventionen sowie Techniken ordnet und mittels Entscheidungsalgorithmen erlaubt, passende Strategien für eine bestimmte Problematik auszuwählen. Hiermit rückt eine störungs- und funktionsorientierte Vorgehensweise in den Fokus, indem störungsspezifische Besonderheiten berücksichtigt werden und die Auswahl von therapeutischen Interventionen anhand von vorliegenden Beeinträchtigungen/Dysfunktionen erfolgt.
Diese Form einer modularen Psychotherapie könnte sich vorteilhaft auf die Psychotherapie-Ausbildung auswirken, da die Auszubildenden in strukturierter Form wichtige Techniken und Heurismen an die Hand bekommen und besser in der Lage sein werden, neuere Entwicklungen in ihr Behandlungsrepertoire zu integrieren (Bohus et al. 2012; Kap. 7).

Direktausbildung Psychotherapie

PsychotherapieDirektausbildungIm November 2014 hat eine Zwei-Drittel-Mehrheit beim 25. Deutschen Psychotherapeutentag für die als Direktausbildung bekannte Reform der Psychotherapeuten-Ausbildung gestimmt. Diese versucht, die Ausbildungsstruktur der Psychologischen PsychotherapeutenPsychologischer PsychotherapeutDirektausbildung an andere akademische Heilberufe anzupassen und legt dabei fest, dass das universitäre Studium mit der Approbation als Psychotherapeut abschließen soll. Anschließend daran soll in einer Weiterbildung die Fachkunde für ein bestimmtes Therapieverfahren bzw. eine Spezialisierung für eine Altersgruppe (Kinder/Jugendliche bzw. Erwachsene) erworben werden (Lubisch 2015; Tripp et al. 2015).
Befürworter argumentieren, dass Schwächen der bisherigen Ausbildung wie z. B. der derzeit weitgehend ungeklärte rechtliche Status der Psychotherapeuten in Ausbildung durch diese Reform behoben werden können (Lubisch 2015). Dieser Vorschlag stößt jedoch auch auf Kritik. Es wird vor allem befürchtet, dass die Umsetzung der Reform zu Qualitätseinbußen der Psychotherapie-Ausbildung führen könnte. Tripp et al. (2015) formulieren in ihrem Artikel Empfehlungen, wie der hohe Qualitätsanspruch auch in einer Direktausbildung mit anschließender Weiterbildung erhalten bleiben kann. Sie fordern z. B., dass zu erwerbende Kompetenzen genau beschrieben und regelmäßig überprüft werden sollten, die bisherigen Ausbildungsinstitute mit ihrer Expertise in die Weiterbildung einbezogen werden sollten und den Psychotherapeutenkammern die Rolle als Anerkennungs- und Aufsichtsinstanz zukommen sollte. Eine wichtige Voraussetzung sei zudem eine ausreichende finanzielle Ausstattung der Weiterbildungsstrukturen.

Zusammenfassung und Ausblick

Der Beitrag verfolgte das Ziel, einen kurzen Überblick über den heutigen Stand der Aus-, Fort- und Weiterbildung in Psychotherapie zu geben und zu prüfen, welche Rolle störungsorientierte Konzepte spielen. Der Vielfalt in der Psychotherapie entspricht die Heterogenität der Auffassungen darüber, wie optimale Qualifizierungsmaßnahmen für angehende Psychotherapeuten aussehen sollten, um Therapeuten so auszubilden, dass sie in der Lage sind, für den Einzelfall eine kluge Balance von störungsorientierten und störungsübergreifenden Aspekten, besonders natürlich im Hinblick auf die Beziehungsgestaltung, zu realisieren (vgl. Caspar 2003).
Es bleibt zu hoffen, dass sich neben einer verbesserten Verzahnung von wissenschaftlicher Evidenz und Curriculumgestaltung das Leitbild von Psychotherapie so weiterentwickelt, dass jenseits von schulenspezifischen Rastern oder berufspolitischen Interessen die Patienten mit ihrem individuellen Störungsbild im Vordergrund stehen.

Literaturauswahl

Amrhein, 2014

C. Amrhein Zusammenfassung der Ergebnisse des Forschungsgutachtens S. Schulz Psychotherapie ist mehr als Wissenschaft. Ist hervorragendes Expertentum durch die Reform gefährdet? 2014 CIP-Medien München 74 87

Bohus et al., 2012

M. Bohus S.C. Herpertz P. Falkai Modulare Psychotherapie – Rationale und Grundprinzipien Die Psychiatrie 9 2 2012 89 97

Dobernig and Laireiter, 2000

E. Dobernig A.-R. Laireiter Where do behavior therapists take their troubles? Befunde zur Häufigkeit, Art und Nutzen von Selbsterfahrung und Eigentherapie von Teilnehmern und Absolventen verhaltenstherapeutischer Ausbildung A.-R. Laireiter Selbsterfahrung in Psychotherapie und Verhaltenstherapie – Empirische Befunde 2000 dgvt Tübingen 417 456

Gondek et al., 2016

D. Gondek J. Edbrooke-Childs E. Fink Feedback from outcome measures and treatment effectiveness, treatment efficiency, and collaborative practi a systematic review Adm -Policy Ment Health Jan 7 2016 10.1007/s10488-015-0710-5

Laireiter and Botermans, 2005

A.-R. Laireiter J.F. Botermans Ausbildungsforschung in der Psychotherapie – Entwicklungen und aktueller Stand A.-R. Laireiter U. Willutzki Ausbildung in Verhaltenstherapie 2005 Hogrefe Göttingen 53 101

Lambert and Ogles, 1997

M.J. Lambert B.M. Ogles The effectiveness of psychotherapy supervision C.E. Watkins Jr. Handbook of Psychotherapy Supervision 1997 Wiley New York 421 446

Lotz-Rambaldi et al., 2008

W. Lotz-Rambaldi I. Schäfer R. ten Doesschate F. Hohagen Specialist training in psychiatry in Europe-Results of the UEMS-survey Eur Psychiatry 23 2008 157 168

Nodop et al., 2010

S. Nodop K. Thiel B. Strauß Supervision in der psychotherapeutischen Ausbildung in Deutschland. Quantitative und qualitative Ergebnisse des Forschungsgutachtens Psychotherapeut 55 2010 485 495

Strauß, 2015

B. Strauß Risiken und Nebenwirkungen von Psychotherapie. Eine Einführung Psychotherapie im Dialog 4 2015 16 19

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