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B978-3-437-46202-3.00004-4

10.1016/B978-3-437-46202-3.00004-4

978-3-437-46202-3

Abb. 4.1

[M375]

Bürstensaum einer Darmepithelzelle im Elektronenmikroskop. Zu sehen sind Mikrovilli (1) sowie eine Zona adhaerens (2) als Beispiel für einen Zellkontakt.

Abb. 4.2

[L190]

Verschiedene Epithelarten. Die grüne Linie an der Basis einer jeden Zeichnung entspricht jeweils der Basalmembran.

Abb. 4.3

[L190]

Aufbau einer exokrinen Drüse (schematisiert). Die sezernierenden Anteile der Drüse sind die Drüsenendstücke; die übrigen Teile sind Ausführungsgänge.

Abb. 4.4

[L190]

Verschiedene Drüsen. Oben: Exokrine Drüse mit Ausführungsgang, über den das Drüsensekret auf die Gewebsoberfläche gelangt. Mitte: Endokrine Drüse mit Follikelbildung. Das Drüsensekret sammelt sich in den von den Drüsenzellen ausgebildeten Hohlräumen. Bei Bedarf wird es in das Blut abgegeben (typisches Beispiel: Schilddrüse). Unten: Endokrine Drüse ohne Follikelbildung. Das Drüsengewebe ist stark mit Kapillaren durchsetzt. Das Drüsensekret wird ohne Speichermöglichkeit gleich in das Blut abgegeben (Beispiele: Nebennierenrinde, Hypophysenvorderlappen).

Abb. 4.5

[X243]

Kollagenfasern in mittlerer rasterelektronenmikroskopischer Vergrößerung

Abb. 4.6

[X141]

Netz aus elastischen Fasern (Lunge). Die elastischen Fasern umspannen die Lungenbläschen und ermöglichen so das passive Zusammenziehen der Lunge bei der Ausatmung.

Abb. 4.7

[M375]

Weißes Fettgewebe im Lichtmikroskop. Das Zytoplasma und der Zellkern sind von den prallen Fetttropfen verdrängt worden.

Abb. 4.8

[X141]

Hyaliner Knorpel. Chondrozyten sind von einem dunkler angefärbten Bereich, dem Knorpelhof, umgeben. Zwischen den Zellen liegt die hellere Interzellularsubstanz.

Abb. 4.9

[L190]

Aufbau eines Lamellenknochens. Außen liegt die in zylinderförmigen Osteonen angeordnete Kortikalis, im Zentrum des Knochens die von großen Hohlräumen durchsetzte Spongiosa. Der Knochen ist aus vielen Lamellen aufgebaut, die untereinander durch eine Kittsubstanz verbunden sind. Große General-Lamellen umschließen den ganzen Röhrenknochen und begrenzen ihn zur Knochenhaut (Periost) hin. Blutgefäße durchstoßen in radiär verlaufenden Volkmann-Kanälen den Knochen und treffen auf die Havers-Kanäle, in denen sich die Blutgefäße weiter verzweigen, um das Gewebe zu versorgen.

Abb. 4.10

[M357]

KortikalisKortikalis (Knochenrinde) eines Röhrenknochen im Querschnitt. Gut erkennbar sind die kreisförmig (2) um den Havers-Kanal (*) angeordneten Lamellen (Pfeile).

Abb. 4.11

[L190]

Glatte, quergestreifte und Herzmuskulatur im Vergleich

Abb. 4.12

[M375]

Herzmuskulatur im lichtmikroskopischen Bild; links Längsschnitt, rechts Querschnitt. Deutlich zu sehen sind die Glanzstreifen (Pfeile) und die Zellkerne (Pfeilspitzen).

Abb. 4.13

[X141]

Neuron mit Zellkörper, Dendriten und Axon im Lichtmikroskop

Übersicht über die vier GewebeGrundgewebe des menschlichen Körpers, ihre Funktion sowie Beispiele, wo sie im Organismus zu finden sind

Tab. 4.1
Grundgewebe Funktion Beispiele im Körper
Epithelgewebe
  • Bedeckung und Schutz der Körperoberfläche

  • Auskleidung von Körperhöhlen

  • Transport, Resorption, Sekretion, Ausscheidung von Substanzen

  • Äußere Haut

  • Schleimhäute von Atmungs-, Verdauungs-, Harn- und Reproduktionstrakt

  • Drüsen

Binde- und Stützgewebe
  • Unterstützung und Verbindung von Körperstrukturen, Körperstatik

  • Speicherung von Substanzen

  • Transportvorgänge

  • Knorpel, Knochen, Bänder, Sehnen

  • Fett

  • Blut

Muskelgewebe
  • Körper- und Organbewegungen

  • Wärmebildung

  • Skelettmuskeln an Kopf, Hals, Rumpf, Armen und Beinen

  • Herz, Gefäßwände

  • Hohlorgane, z. B. Magen, Harnblase

Nervengewebe
  • Erfassung, Verarbeitung, Speicherung und Aussendung von Informationen

  • Steuerung der Körperfunktionen

  • Gehirn, Rückenmark

  • Periphere Nerven

  • Sinnesorgane

Lokalisation und Funktion wichtiger EpithelienEpithelgewebe (verändert nach Speckmann)

Tab. 4.2
Form Lokalisation Funktion
Schutzepithelien Mehrschichtiges verhorntes Plattenepithel Äußere Haut Äußere Abdeckung und Schutz des Körpers
Mehrschichtiges unverhorntes Plattenepithel Schleimhaut (z. B. Mundhöhle) Innere Abdeckung und Schutz der Körperhöhlen
Übergangsepithel Harnweg (z. B. Harnblase) Schutz gegen Harn
Resorptionsepithelien Einschichtiges hochprismatisches Epithel Schleimhaut (z. B. Darm) Stoffaufnahme (Resorption)
Drüsenepithelien Mehrschichtiges hochprismatisches Epithel In Haut und Schleimhäuten (z. B. Darm) Stoffabsonderung (Sekretion)
Transportierende Epithelien Einschichtiges Epithel (mit Flimmerhärchen) Schleimhaut (z. B. Atemwege) Sekretstrombewegung (Reinigung)

Gewebe des Körpers

Stephan Dönitz

Inhaltsübersicht

Gewebe

  • Gruppen von Zellen mit gleichartiger Funktion und Bauart werden als Gewebe bezeichnet. Unterschieden werden Epithelgewebe, Binde- und Stützgewebe, Muskelgewebe und Nervengewebe.

  • Verschiedene Gewebe bilden ein Organ.

  • Bei der Transplantation werden Zellen, Gewebe oder Organe eines Spenders in aller Regel auf ein anderes Individuum der gleichen Art (allogene Transplantation) oder auf eine andere Stelle desselben Individuums (autogene Transplantation) übertragen.

Epithelgewebe

  • Epithelgewebe sind flächenhafte Zellverbände, die sowohl die äußeren als auch die inneren Körperoberflächen bedecken – daher auch die Bezeichnung Deckgewebe.

  • Oberflächenepithelien bedecken die innere und äußere Oberfläche des Körpers, wobei ihre Zellen fast lückenlos aneinanderliegen.

  • Hinsichtlich der Epithelformen unterscheiden sich die verschiedenen Epithelien sowohl im Aussehen der Zellen als auch im Aufbau der Zellschichten voneinander.

  • Einschichtiges Plattenepithel dient dem Glätten von Oberflächen und findet sich z. B. in den Lungenbläschen sowie an den inneren Oberflächen von Brustfell, Bauchfell und Herzbeutel.

  • Mehrschichtiges Plattenepithel schützt vor allem gegen mechanische, chemische oder thermische Einflüsse. An der Haut bildet es die Epidermis. Unverhornte, mehrschichtige Epithelien kleiden z. B. die Mundhöhle und die Speiseröhre aus.

  • Drüsen (Glandulae) sind Ansammlungen spezialisierter Epithelzellen, die Sekrete (überwiegend flüssige Stoffgemische) produzieren.

    • Exokrine Drüsen sondern ihr Sekret an die Oberfläche von Haut und Schleimhäuten ab.

    • Endokrine Drüsen heißen auch Hormondrüsen oder innersekretorische Drüsen. Ihre Sekrete – die Hormone – diffundieren in die Blutkapillaren und erreichen über den Blutkreislauf die Zielzellen.

Binde- und Stützgewebe

  • Binde- und Stützgewebe sind entscheidend an der Formgebung und -erhaltung des Körpers beteiligt. Sie entwickeln sich fast ausschließlich aus dem mittleren Keimblatt, dem Mesoderm.

  • Zu den Bindegeweben gehören das lockere, das straffe und das retikuläre Bindegewebe sowie das Fettgewebe.

  • Die Stützgewebe werden in Knorpel und Knochen unterteilt.

  • Bei den Fasern werden drei verschiedene Fasertypen unterschieden:

    • Kollagene Fasern

    • Elastische Fasern

    • Retikuläre Fasern

  • Kollagenfasern finden sich im ganzen Körper, vor allem aber in den Sehnen und Gelenkbändern. Ihre sehr große Zugfestigkeit macht sie besonders geeignet für die Ausübung von Haltefunktionen.

  • Elastische Fasern geben z. B. den Arterien, der Lunge und der Haut ihre hohe Elastizität. Retikuläre Fasern (Gitterfasern) sind ebenfalls elastisch. Im Vergleich zu den elastischen Fasern ist die Biegungselastizität zwar besser, die Zugelastizität jedoch deutlich schlechter ausgeprägt. Sie finden sich vor allem als Stütze in Organen mit retikulärem Bindegewebe, aber auch in vielen anderen Strukturen. Außerdem sind sie wichtiger Bestandteil der Basalmembranen.

Fettgewebe

  • Fettgewebe ist eine Sonderform des retikulären Bindegewebes.

  • In die Fettzellen sind kugelförmige Fetttröpfchen eingelagert, die aus Neutralfett (Triglyzeriden) bestehen.

Knorpel

  • Der besonders druckfeste Knorpel gehört zu den Stützgeweben des Körpers. Er widersteht mechanischen Beanspruchungen, insbesondere Scherkräften.

Knochen

  • Das Knochengewebe ist das am höchsten differenzierte Stützgewebe des Menschen. Seine Struktur macht den Knochen außerordentlich widerstandsfähig gegenüber Druck, Biegung und Torsion (Drehung um die Längsachse).

  • Die Anatomen unterscheiden zwei Arten von Knochengewebe: den feinfaserigen Lamellenknochen und den grobfaserigen Geflechtknochen.

Muskelgewebe

  • Lang gestreckte, faserartige Muskelzellen sorgen für Fortbewegung, Herzschlag und andere lebenswichtige Funktionen des Körpers. Feine fadenförmige Strukturen im Inneren der Muskelzellen, die Myofibrillen, ermöglichen den Muskelzellen das Zusammenziehen. Da die Fasern die Zellen in Längsrichtung durchziehen, bewirkt ihre Kontraktion eine Verkürzung der Zelle.

  • Glatte Muskulatur (z. B. Muskelwände des Magen-Darm-Trakts, Bronchien, Urogenitaltrakt) besteht aus länglichen, nur selten verzweigten Zellen, die in Strängen oder Schichten angeordnet sind. In der Mitte jeder Zelle liegt ein einzelner Zellkern.

  • Die quergestreifte Muskulatur bildet das gesamte System der Skelettmuskeln.

  • Die Muskulatur des Herzens ist eine Sonderform der quergestreiften Muskulatur: Sie besitzt zwar die für den Skelettmuskel typische Querstreifung, gleichzeitig zeigt sie aber auch Kerne in der Zellmitte wie bei der glatten Muskulatur. Die Herzmuskulatur ist wie die glatte Muskulatur nicht dem Willen unterworfen.

Nervengewebe

  • Das Nervengewebe ist das am kompliziertesten aufgebaute Gewebe des Menschen. Aufgaben sind:

    • Aufnahme von Informationen

    • Weiterleitung von Informationen

    • Informationsverarbeitung und -speicherung

Gewebe

Der Körper besteht aus einer Vielzahl verschiedener Zellen – doch trotz aller Unterschiede finden sich stets Gruppen von Zellen, die eine gleichartige Funktion und Bauart haben. Diese Zellverbände sind die GewebeGewebe, deren Zellen gemeinsam eine Aufgabe für den Gesamtorganismus erfüllen.

Vier Arten von Gewebe

Nach ihrer Entwicklungsgeschichte, ihrer Struktur und ihrer Funktion werden vier Arten von Gewebe unterschieden (Tab. 4.1):
  • Epithelgewebe

  • Binde- und Stützgewebe

  • Muskelgewebe

  • Nervengewebe

Parenchym, Stroma und Interzellularsubstanz

Verschiedene Gewebe zusammen bilden ein Organ. Diejenigen Zellen, die für die „eigentliche“ Funktion des Organs zuständig sind, bilden das ParenchymParenchym. Bindegewebsstrukturen (StromaStroma) bauen das Gerüst des Organs und enthalten die Gefäße und Nerven, die das Organ versorgen.
Parenchym und Stroma bestehen nicht nur aus Zellen. Der Raum zwischen den Zellen, der Zwischenzell- oder Interzellularraum, ist mit einer sehr variablen Menge an Zwischenzell- oder Interzellularsubstanz Interzellularsubstanzausgefüllt. Diese Substanz ist von großer Bedeutung sowohl für den Stoffaustausch zwischen Blut und Zellen als auch für die mechanische Funktion spezieller Gewebsformen, z. B. des Knochens.

Transplantation – (k)ein Problem?

Bei der Transplantation werden Zellen, Gewebe oder Organe eines Spenders in aller Regel auf ein anderes Individuum der gleichen Art (allogene Transplantationallogene TransplantationTransplantation) Transplantationallogeneoder auf eine andere Stelle desselben Individuums (autogene autogene TransplantationTransplantation) Transplantationautogeneübertragen. Viele Transplantationen sind bereits fester Bestandteil der therapeutischen Möglichkeiten, z. B. Nieren- oder Hornhauttransplantation. Andere Transplantationen befinden sich noch im experimentellen Stadium, etwa die Pankreastransplantation. Am häufigsten werden Organe Verstorbener transplantiert.
Da die Gewebe von Spender und Empfänger nicht völlig identisch sind, kommt es häufig zu heftigen Immunreaktionen (AbstoßungsreaktionAbstoßungsreaktionen), bei denen der Organismus des Empfängers das Spendergewebe bekämpft. Je weniger Blut- und Lymphgefäße ein Transplantat enthält, desto unproblematischer verläuft die Transplantation. Durch Medikamente, welche die körpereigene Abwehr unterdrücken (Immunsuppressiva), kann die Häufigkeit akuter Abstoßungsreaktionen reduziert werden. Gelingt dies nicht, droht ein Funktionsverlust des transplantierten Organs.
Geregelt wird die Organ- und Gewebespende durch das Transplantationsgesetz. Das konkrete Vorgehen wird durch Richtlinien festgeschrieben, die von der Bundesärztekammer auf Empfehlung der Ständigen Kommission Organtransplantation verabschiedet und nach der Zustimmung durch das Bundesministerium für Gesundheit umgesetzt werden. Zu den wichtigsten Richtlinien gehören:
  • Feststellung des unumkehrbaren Hirnfunktionsausfalls (Hirntod)

  • Wartelistenführung und Organvermittlung

  • Spendermeldung – ärztliche Beurteilung

  • Empfängerschutz – medizinische Beurteilung

Diese Dokumente sind im Internet unter www.organspende-info.de verfügbar. Dort finden sich auch Informationen zum Organspendeausweis und vieles mehr.

Epithelgewebe

Epithelgewebe sind flächenhafte Zellverbände, die sowohl die äußeren als auch die inneren Körperoberflächen bedecken – daher auch die Bezeichnung Deckgewebe.GewebeEpithel-Epithelgewebe
Es gibt viele verschiedene Formen von Epithelgeweben, die sich ganz unterschiedlich spezialisiert haben (Tab. 4.2): Das Hautepithel etwa dient als Schutzepithel. Das Drüsenepithel sondert Sekrete ab, so etwa die Schweißdrüsenepithelzellen den Schweiß oder die Becherzellen im Dickdarm Schleim. Resorptionsepithel findet sich vor allem im Darm und sorgt für die Aufnahme von Nährstoffen aus dem Nahrungsbrei. Zum Sinnesepithel schließlich zählen z. B. die Stäbchen und Zapfen der Netzhaut im Auge, die Lichtreize aufnehmen und an das Gehirn weiterleiten.
Die äußeren Epithelgewebe entstehen in der embryonalen Entwicklung meist aus den Zellen des äußeren Keimblatts (Ektoderm), die inneren Epithelgewebe aus dem inneren Keimblatt (Entoderm, Abb. 18.5).

Oberflächenepithelien

Oberflächenepithelien bedecken die innere und äußere Oberfläche des Körpers, wobei ihre Zellen fast lückenlos aneinanderliegen. Die Deckgewebe der Haut schützen den Körper vor Einflüssen aus der Umwelt und vor Wasserverlust. Die Epithelgewebe des Körperinneren kleiden Körperhöhlen aus, so den Darm, die Gallen- oder Harnblase oder die Ausführungsgänge von Drüsen. Dadurch schirmen sie tiefer gelegene Gewebe vor den teilweise aggressiven Körperflüssigkeiten ab. Epithelien besitzen meist keine eigene Blutversorgung, sondern werden durch Diffusionsvorgänge vom darunter gelegenen Bindegewebe versorgt.Oberflächenepithel
Zwischen den einzelnen Epithelzellen findet sich ein mikroskopisch feiner Zwischenraum, der InterzellularspaltInterzellularspalt.
Durch verschiedene Formen von Zellkontakten sind die Zellen fest miteinander verbunden (Abb. 4.1). Für die mechanische Festigkeit sind vor allem die DesmosomDesmosomen wichtig, die aus beidseits verdichteten Membranabschnitten und dazwischenliegender Kittsubstanz bestehen. Eine weitere Form von Zellkontakt sind die sog. Gap Gap JunctionsJunctions. Sie bilden einen „Verbindungstunnel“ zwischen Zellen, der den Stoffaustausch ermöglicht. Im Gegensatz dazu sind in der Nähe von freien Oberflächen die Zellmembranen weitgehend miteinander verschmolzen (Tight Tight JunctionsJunctions), wodurch ein interzellulärer Flüssigkeitsaustausch nahezu unmöglich wird.
Basalmembran
Vom darunterliegenden Bindegewebe ist das Epithel durch die ca. 1 µm dicke BasalmembranBasalmembran abgegrenzt. Diese für die Epithelgewebe typische Struktur besteht aus verschiedenen Proteinen und kohlenhydratreichen Makromolekülen, die von den Epithelien gebildet werden. Durch die Basalmembran ist das Epithelgewebe fest mit dem Bindegewebe verbunden. Bei der Ausbreitung von Tumoren, z. B. dem malignen Melanom (Kap. 7.1.2), kommt ihr eine entscheidende Bedeutung zu: Hat der Tumor die Basalmembran noch nicht durchbrochen, so besteht noch kein Anschluss an Blut- und Lymphgefäße und die Heilungschance liegt meist bei 100 % – ist diese Grenzschicht jedoch zerstört, sinken die Heilungsaussichten rapide.
Epithelformen
Sowohl im Aussehen der Zellen als auch im Aufbau der Zellschichten unterscheiden sich die verschiedenen Epithelien voneinander. Es gibt platte, kubische und zylindrische Zellen. Die kubischen Epithelverbände werden auch isoprismatische, die zylindrischen auch hochprismatische Epithelien genannt. Isoprismatische Zellen finden sich z. B. in den Ausführungsgängen kleiner Drüsen, hochprismatische Gewebsverbände in der Gallenblase oder im Darmkanal. Die verschiedenen Zellformen entsprechen unterschiedlichen funktionellen Erfordernissen: Bei den prismatischen Epithelformen steht die Stoffaufnahme (Resorption) oder -abgabe (Sekretion) im Vordergrund, bei den platten Epithelien die Schutz- und Abgrenzungsfunktion.EpithelgewebeFormen
Die Anordnung der Zellen in den Zellverbänden ist unterschiedlich. Sie können einschichtig, mehrschichtig oder auch mehrreihig angeordnet sein. Beim einschichtigen Epithel haben alle Zellen Kontakt mit der Basalmembran. Gleiches gilt für die Zellen des mehrreihigen Epithels. Bei diesem erreichen jedoch nicht alle Zellen die Epitheloberfläche. Beim mehrschichtigen Epithel hat dagegen nur die unterste Zellschicht Kontakt zur Basalmembran (Abb. 4.2).
Insbesondere in den Atemwegen tragen die Zellen an ihrer Oberseite hochbewegliche Härchen, KinozilienKinozilien genannt. Durch viele dieser Flimmerhärchen entsteht ein FlimmerepithelFlimmerepithel. Das Flimmerepithel fängt Staubpartikel der Einatemluft ab, transportiert sie in Richtung Mund und verhindert damit eine Verschmutzung der Lungenbläschen.
Um sich selbst vor aggressiven Stäuben zu schützen und um die eingesammelten Partikel besser abtransportieren zu können, besitzen viele Flimmerepithelien zusätzlich schleimbildende BecherzellenBecherzellen.

Funktion der Epithelien

Einschichtiges PlattenepithelPlattenepithel dient dem Glätten von Oberflächen und findet sich z. B. in den Lungenbläschen sowie an den inneren Oberflächen von Brustfell, Bauchfell und Herzbeutel. Kleidet das einschichtige Plattenepithel das Innere von Blutgefäßen oder die Herzhöhle aus, so heißt es Endothel bzw. Endokard (Abb. 12.3.2).
Mehrschichtiges Plattenepithel schützt vor allem gegen mechanische, chemische oder thermische Einflüsse. An der Haut bildet es die Epidermis. Die oberste Schicht der Epidermis verhornt (Kap. 7.1.2), wodurch insbesondere an Händen und Füßen dicke Schutzpolster gegen mechanische Belastung entstehen. Unverhornte mehrschichtige Epithelien kleiden die Mundhöhle und die Speiseröhre aus. Sie finden sich auch an den Stimmbändern, der Bindehaut des Auges (Kap. 9.5.2) sowie den Schleimhäuten der Geschlechtsorgane.
Mehrreihiges hochprismatisches Epithel kleidet die Atemwege aus und besitzt auf seiner Oberfläche meist Flimmerhärchen.
Eine Sonderform des mehrschichtigen Epithels ist das ÜbergangsepithelÜbergangsepithel, das in Nierenbecken, Harnleiter, Harnblase und Teilen der Harnröhre vorkommt, weshalb es auch Urothel genannt wird. Die Bezeichnung Übergangsepithel rührt daher, dass bei zunehmender Blasenfüllung (Dehnung) das hohe in ein eher flaches Epithel übergeht. Die oberflächlichste Zellschicht ist hierzu besonders differenziert: Die Zellen sind sehr groß, enthalten häufig zwei Zellkerne und besitzen an ihrer Oberfläche eine Verdichtung, die Crusta, die gleichzeitig Schutz gegen den Urin bietet.
Einschichtiges hochprismatisches Epithel kleidet den Verdauungskanal vom Magen bis zum Rektum und die Gallenblase aus. Außerdem findet es sich als Flimmerepithel in den kleinen Bronchien sowie (streckenweise mit Flimmerhärchen) an den Schleimhautoberflächen von Gebärmutter und Eileitern.

Drüsenepithelien

DrüsenDrüsen (Glandula(-ae)Glandulae), etwa die Tränen- oder Speicheldrüsen, sind Ansammlungen spezialisierter Epithelzellen, die SekretSekrete (überwiegend flüssige Stoffgemische) produzieren.
Exokrine exokrine DrüsenDrüsen Drüsenexokrinesondern ihr Sekret an die Oberfläche von Haut und Schleimhäuten ab. Die einfachste Form einer solchen Drüse sind die Becherzellen des Darms, die nur aus einer einzigen Zelle bestehen. Die Regel sind aber komplexe Gebilde aus sog. Drüsenendstücken, die den sekretorisch aktiven Drüsenanteil ausmachen, und einem Ausführungsgangsystem, das mit Deckzellen ausgekleidet ist (Abb. 4.3). Die Deckzellen nehmen an der Sekretproduktion nicht teil, können jedoch spezifische Aufgaben übernehmen, z. B. die Resorption von Natrium-Ionen aus dem Sekret. Sezerniert eine Drüse vornehmlich wässrige Sekrete, so heißt sie seröse Drüse, Drüsenserösesezerniert sie vor allem schleimige Sekrete, wird sie muköse Drüse Drüsenmukösegenannt. Gemischte Drüsen können je nach Bedarf sowohl seröse als auch muköse Ausscheidungen produzieren.
Endokrine endokrine DrüsenDrüsen Drüsenendokrineheißen auch HormondrüsenHormondrüsen oder innersekretorische Drüsen. Sie brauchen keinen Ausführungsgang, denn ihre Sekrete – die Hormone – diffundieren in die Blutkapillaren und erreichen über den Blutkreislauf die Zielzellen (Abb. 4.4, Details Kap. 10.1).

Binde- und Stützgewebe

Binde- und Stützgewebe sind entscheidend an der Formgebung und -erhaltung des Körpers beteiligt. Sie entwickeln sich fast ausschließlich aus dem mittleren Keimblatt, dem Mesoderm (Kap. 18.2).StützgewebeGewebeStütz-GewebeBinde-Bindegewebe
Zu den Bindegeweben gehören das lockere, das straffe und das retikuläre Bindegewebe sowie das Fettgewebe (Kap. 4.4). Die Stützgewebe werden in Knorpel und Knochen unterteilt.
Die besonderen mechanischen Eigenschaften der Binde- und Stützgewebe gehen zu einem großen Teil auf eine Eigenheit dieser Gewebsformen zurück: Zwischen den Zellen findet sich reichlich Zwischenzell- oder Interzellularsubstanz, während der Anteil der Zellen vergleichsweise klein ist. Die Zellen der Binde- und Stützgewebe liegen, eingebettet in die Zwischenzellsubstanz, weit voneinander entfernt (Ausnahme: Fettgewebe).
Die Interzellularsubstanz gibt dem Gewebe eine unterschiedliche Stärke und Festigkeit. In ihr läuft auch der Stoffaustausch zur Versorgung der Gewebszellen ab. Die Interzellularsubstanz kann grob in Grundsubstanz (eine Kittsubstanz, die vor allem aus Wasser, Proteinen und Kohlenhydratverbindungen besteht, Kap. 4.3.3) und Fasern (Kap. 4.3.4) eingeteilt werden. Wie noch erläutert wird, ist für jedes Bindegewebe die Mischung aus einem oder mehreren Fasertypen, verbunden mit einer Grundsubstanz, charakteristisch.

Lockeres, straffes und retikuläres Bindegewebe

Das lockere Bindegewebe füllt überall im Körper als Stroma (bindegewebiges Stützgerüst, Kap. 4.1) Hohlräume zwischen ganzen Organen und auch einzelnen Teilen eines Organs aus. Auf diese Weise erhält es die Form der Organe und des Körpers. Es begleitet Nerven und Gefäße und dient sowohl als Wasserspeicher als auch als Verschiebeschicht. Zudem erfüllt das lockere Bindegewebe wichtige Aufgaben bei Abwehr- und Regenerationsvorgängen, da es viele der Entzündungs- und Abwehrzellen beherbergt.Bindegeweberetikuläres
Das straffe Bindegewebe wird unterteilt in geflechtartiges und parallelfaseriges Bindegewebe. Die Fasern des geflechtartigen Bindegewebes bilden einen filzartigen Verband. Es kommt vor allem in der Lederhaut des Auges (Kap. 9.5.2), der Hirnhaut (Kap. 8.17) und den Organkapseln vor. Das parallelfaserige Bindegewebe findet sich in den Sehnen.
Das retikuläre Bindegewebe schließlich steht dem undifferenzierten, embryonalen Bindegewebe noch nahe. Die sternförmigen Retikulumzellen bilden ein dreidimensionales Netzwerk. Den Zellen liegen feine, zugfeste und verzweigte Fasern an, die retikulären Fasern (auch Gitterfasern genannt). Retikuläres Bindegewebe kommt hauptsächlich im Knochenmark und den lymphatischen Organen vor.

Monozyten-Makrophagen-System

Viele Zellen des retikulären Bindegewebes sind zur Phagozytose PhagozytoseMonozyten-Makrophagen-Systemfähig, d. h. zur Aufnahme fester Partikel in das Zellinnere, und räumen so Gewebstrümmer, Fremdkörper oder Mikroorganismen ab.
Als Monozyten-Makrophagen-System (MMS; ältere Bezeichnung: retikulo-endotheliales System, RES) werden alle Zellen im retikulären Bindegewebe bezeichnet, die in den Geweben und Körperhöhlen vor allem Fremdkörper phagozytieren („auffressen“).
Viele dieser Zellen entstammen dem Knochenmark, von wo sie als Monozyten über die Blutbahn ihr Ziel, nämlich die retikulären Bindegewebe der Organe, erreichen (Näheres Kap. 11.4.2). Außer der Phagozytose tragen diese Zellen aber auch zum direkten Abtöten körperfremder Zellen bei und synthetisieren eine Reihe wichtiger Botenstoffe.

Grundsubstanz

Die von den Bindegewebszellen selbst gebildete Grundsubstanz ist eine homogene, kittartige Masse und besteht hauptsächlich aus Interzellularflüssigkeit und ProteoglykaneGrundsubstanzProteoglykanen (Riesenmoleküle mit hohem Polysaccharid- und geringerem Proteinanteil). Die Proteoglykane können Gewebswasser und andere Substanzen binden und der Grundsubstanz dadurch zähflüssige bis feste Eigenschaften verleihen. Bei den Stützgeweben wie dem Knorpel und dem Knochen hat die Grundsubstanz vor allem mechanische Funktion. Im Übrigen ist sie Reservoir der extrazellulären Flüssigkeit und von großer Bedeutung für den Stoffaustausch zwischen Zellen und Blut.

Fasern

Bei den Fasern werden drei verschiedene Fasertypen unterschieden:Fasern
  • Kollagene Fasern

  • Elastische Fasern

  • Retikuläre Fasern

Ihr spezieller Aufbau bestimmt sie für verschiedene Aufgaben.
Kollagenfasern
Kollagenfasern finden sich KollagenfasernFasernkollageneim ganzen Körper, vor allem aber in den Sehnen und Gelenkbändern. Ihre sehr große Zugfestigkeit macht sie besonders geeignet für die Ausübung von Haltefunktionen. Ihr Name rührt daher, dass sie durch Kochen zu Leim (Kolla) verarbeitet werden können (Abb. 4.5).
Elastische Fasern
Elastische Fasern geben z. B. den Arterien (Kap. 13.1.2) ihre hohe Elastizität. Bestünden die Blutgefäße nur aus dem einschichtigen Endothel, würden sie sofort platzen, wenn das Blut mit hohem Druck hineingepresst wird. Die in die Gefäßwand eingelagerten elastischen Fasern fangen jedoch wie ein Gummiband die mechanische Belastung auf.Fasernelastischeelastische Fasern
Auch die Elastizität der Lunge und der Haut beruhen auf ihrem Gehalt an elastischen Fasern (Abb. 4.6).
Retikuläre Fasern
Retikuläre Fasern (retikuläre FasernGitterfasernFasernretikuläreGitterfasern) sind ebenfalls elastisch. Im Vergleich zu den elastischen Fasern ist die Biegungselastizität zwar besser, die Zugelastizität jedoch deutlich schlechter ausgeprägt. Chemisch gesehen bestehen sie aus einem Kollagenuntertyp. Sie bilden kleine verzweigte Netzwerke, die durch ihre Flexibilität eine Anpassung an verschiedene Formen ermöglichen.
Retikuläre Fasern finden sich vor allem in Organen mit retikulärem Bindegewebe wie dem Knochenmark, den Rachenmandeln, den Lymphknoten und der Milz, aber auch in vielen anderen Strukturen. Sie stützen diese Organe. Außerdem sind sie ein wichtiger Bestandteil der Basalmembranen.

Fettgewebe

Fettgewebe ist eine Sonderform des retikulären Bindegewebes. In die Fettzellen sind kugelförmige Fetttröpfchen eingelagert (Abb. 4.7), die aus Neutralfett (Triglyzeriden) bestehen. Wird dem Körper mehr Energie zugeführt, als er verbraucht, schwellen die Fetttröpfchen an und drängen Zytoplasma und Zellkern an den Rand.GewebeFett-Fettgewebe
Viele Fettläppchen bilden das Fettgewebe, das von einem Netz aus Kapillargefäßen versorgt wird. Je mehr Fettgewebe gebildet wird, desto größer wird die Zahl der Kapillaren – dadurch wird der Kreislauf von übergewichtigen Menschen zusätzlich belastet.

Speicherfett und Baufett

Fett ist der wichtigste Energiespeicher des Körpers. Im Speicherfett versteckt der Körper im Überschuss aufgenommene Energie, um sie bei Energiemangel wieder zu mobilisieren. Im Unterhautfettgewebe und im Gekröse des Darms (v. a. bei Männern) ist der größte Teil des Speicherfetts gespeichert. Als normal gilt bei jungen Männern ein Fettgehalt des Körpers um 15 %, bei Frauen um 25 %. Der größere Fettanteil bei Frauen dient als Reserve in Schwangerschaft und Stillperiode und prägt die weibliche Körperform. Im Alter nimmt der durchschnittliche Fettanteil des Körpers zu.Speicherfett
Das BaufettBaufett dient zur Auspolsterung mechanisch beanspruchter Körperregionen und als Isolationsschicht zum Wärmeschutz. Viele Organe werden durch Baufett in ihrer Lage gehalten. Beispiele sind das Baufett der Nierenlager oder das Fettpolster in der Augenhöhle. An Gesäß und Fußsohlen schützt es als Polstermaterial bei mechanischer Belastung. Auch das pausbäckige Aussehen von Säuglingen wird durch Baufettgewebe hervorgerufen. Es versteift die Wangen, damit diese beim Saugen nicht zusammenfallen.
Bei Rückbildung von Organen kann Baufett den entstehenden Hohlraum ausfüllen, wie es z. B. beim Fettmark der Fall ist, das diejenigen Teile des Knochenmarks ausfüllt, die nicht mehr zur Blutbildung benötigt werden. Im Hungerzustand greift der Körper das Baufett erst dann an, wenn sämtliche Vorräte an Speicherfett aufgebraucht sind.

Weißes und braunes Fettgewebe

Während das Bau- und Speicherfett des Erwachsenen fast ausschließlich gewöhnliches, sog. weißes Fettgewebe mit Zellen bis zu 0,1 mm Durchmesser besitzt, findet sich beim Säugling auch braunes Fettgewebe mit kleinerem Zelldurchmesser. Dieses erhält seine Farbe durch eingelagerte Farbstoffe und enthält viele kleine Fetttröpfchen in jeder Zelle. Das braune Fettgewebe dient der zitterfreien Wärmebildung, da das abgebaute Fett vor allem in Wärme umgesetzt wird.FettgewebeweißesFettgewebebraunes

Knorpel

Der besonders druckfeste Knorpel gehört zu den Stützgeweben des Körpers. Er widersteht mechanischen Beanspruchungen, insbesondere Scherkräften. Die hohe Druckfestigkeit entsteht dadurch, dass eine große Menge fester Grundsubstanz die Knorpelzellen (KnorpelGewebeKnorpel-ChondrozytenChondrozyten) und elastischen Fasern umlagert. Eine wichtige Rolle für die Druckfestigkeit spielt auch die äußere Knorpelhaut, das PerichondriumPerichondrium, da sie das Knorpelgewebe zusammenhält. Nach dem Verhältnis zwischen Fasern und Knorpelgrundsubstanz unterscheidet man drei Arten von Knorpel:
  • Hyaliner Knorpel

  • Elastischer Knorpel

  • Faserknorpel

Knorpel gehört zu den sog. bradytrophen Geweben mit niedriger Stoffwechselaktivität. Da er nicht von Blutgefäßen durchzogen wird, kann er nur durch Diffusion von Nährstoffen und Sauerstoff aus den umgebenden Geweben und dem Perichondrium versorgt werden. Seine Regenerationsfähigkeit ist gering, weshalb Verletzungen der Gelenkknorpel oder der ebenfalls aus Knorpelgewebe bestehenden Menisken schlecht heilen (Kap. 6.11.2).

Hyaliner Knorpel

Durch hyalinen Knorpel (Abb. 4.8) scheint das Licht hindurch wie durch mattes, leicht bläuliches Glas. Er ist sowohl druckfest als auch elastisch und findet sich an vielen Stellen des Körpers. So überzieht er die Gelenkflächen, bildet die Rippenknorpel, das Kehlkopfgerüst und die Spangen der Luftröhre. Auch ein Teil der Nasenscheidewand besteht aus hyalinem Knorpel.Knorpelhyalinerhyaliner Knorpel

Elastischer Knorpel

Ein hoher Anteil elastischer Fasernetze erhöht die Elastizität dieser Knorpelart und gibt dem elastischen Knorpel seine gelbe Farbe. Der Kehldeckel und die Ohrmuscheln bestehen aus diesem sehr biegsamen Material.Knorpelelastischerelastischer Knorpel

Faserknorpel

Die Interzellularsubstanz des Faserknorpels wird von zahlreichen, dichtgepackten kollagenen Bindegewebsfasern durchzogen. Dadurch ist diese Form des Knorpels besonders widerstandsfähig gegenüber mechanischen Einflüssen. Faserknorpel bildet die Bandscheiben der Wirbelsäule, die halbmondförmigen Knorpelscheiben des Kniegelenks (Menisken) und verbindet in der Schamfuge die beiden Schambeine.Faserknorpel

Knochen

Das Knochengewebe ist das am höchsten differenzierte Stützgewebe des Menschen. Seine Struktur macht den Knochen außerordentlich widerstandsfähig gegenüber Druck, Biegung und Torsion (Drehung um die Längsachse). Diese Festigkeit erlangt das Knochengewebe insbesondere durch die Eigenschaften seiner Interzellularsubstanz, der Knochenmatrix: Zwischen kollagenem Bindegewebe sind reichlich Kalksalze eingelagert. Die eigentlichen Knochenzellen, die OsteozytKnochenGewebeKnochen-Osteozyten (im teilungsfähigen Zustand auch Osteoblasten genannt), werden ringsum von dieser Knochengrundmasse eingemauert. Sie besitzen viele feine Fortsätze, mit deren Hilfe sie den Kontakt mit den sie ernährenden Blutgefäßen halten, denn durch die feste Grundsubstanz können die Nährstoffe nicht diffundieren.
Rund die Hälfte der Knochenmatrix besteht aus den Kalksalzen, dem anorganischen Anteil. In den besonders harten Zähnen enthält die „Knochenmatrix“ auch Fluorsalze in Form von Kalziumfluorid, was sie besonders widerstandsfähig macht. Knapp ein Drittel macht der organische Anteil aus, die Kollagenfasern. Der Rest ist eingelagertes Wasser. In Zeiten mit hohem Kalzium- und Phosphatbedarf, z. B. der Schwangerschaft, kann der Körper diese Substanzen durch Mobilisation aus dem Knochen bereitstellen. Die Knochen dienen also als Kalzium- und Phosphatspeicher. Aus der Kombination der zugfesten Fasern mit der kalkhaltigen Grundsubstanz ergibt sich die hohe mechanische Belastbarkeit unseres Skeletts.
Zwei Arten von Knochengewebe
Die Anatomen unterscheiden zwei Arten von Knochengewebe: den feinfaserigen Lamellenknochen und den grobfaserigen GeflechtknochenGeflechtknochen. Im Skelett des Erwachsenen kommen fast nur LamellenknochenLamellenknochen vor. Die komplizierte Struktur des Lamellenknochens entsteht jedoch erst durch langwierige Wachstumsprozesse: Beim Neugeborenen überwiegt noch der einfacher aufgebaute Geflechtknochen, der allmählich zu hochwertigerem Lamellenknochen umgebaut wird.
Lamellenknochen
Die kollagenen Fasern der Knochengrundmasse bilden im LamellenknochenKnochenLamellen-KnochenAufbauLamellenknochen feine, dünne Plättchen, die Lamellen (Abb. 4.9, Abb. 4.10), die nur Bruchteile von Millimetern dick sind.
Eine Reihe von Lamellen ordnet sich jeweils röhrenförmig um einen Kanal, den sog. Havers-Havers-KanalKanal, an, in dem das sie ernährende, kleine Gefäß liegt. Aufgrund dieser Anordnung entsteht eine Vielzahl feiner Säulen, die Havers-Säulen oder OsteonOsteone genannt werden. Sie sind jeweils wenige Millimeter lang und bilden die Baueinheit des Knochens. Osteone verlaufen vorwiegend in Längsrichtung und bestimmen so die Biegefestigkeit des Knochens.
Aus diesen Osteonen bilden sich die Knochen und nutzen dabei ein Prinzip, das auch in der Bautechnik bekannt ist: Ein Rohr ist fast so stabil wie ein massiver Stab. Dieses Leichtbauprinzip nutzt der Körper und spart damit Knochenmasse und -gewicht (das knöcherne Skelett eines gesunden, erwachsenen Mannes wiegt nur etwa 10 % seines Körpergewichts): Die wie Rohre gebauten langen Knochen bestehen außen aus kompakten Knochenschichten oder KortikalisKortikalis (Knochenrinde) und enthalten innen ein System von locker aufgebauter und mit Hohlräumen durchsetzter SpongiosaSpongiosa (SchwammknochenSchwammknochen). Die Hohlräume der Spongiosa beherbergen in Gelenknähe das blutbildende, rote Knochenmark (Abb. 11.2).
Im Gegensatz zum Knorpel gehört der Knochen zu den gut durchbluteten Geweben: Größere Blutgefäße treten über die Knochenhaut (PeriostPeriost) an den Knochen heran (Abb. 4.9). Durch quer oder schräg verlaufende Hohlräume, die Volkmann-Volkmann-KanäleKanäle, sind sie mit den kleinen Gefäßen in den Havers-Kanälen verbunden.
Geflechtknochen
Die Grundstruktur des KnochenGeflecht-GeflechtknochenGeflechtknochens besteht aus locker miteinander verflochtenen Knochenbälkchen (Trabekula). Dieser Knochenaufbau ist weniger stabil als der des Lamellenknochens. Er findet sich vorwiegend bei Neugeborenen.
Aus Geflechtknochen bestehen beim Erwachsenen nur noch die Ansatzstellen von Sehnen und Bändern sowie die Umgebung der Schädelnähte. Außerdem entsteht er vorübergehend bei der Heilung von Knochenbrüchen.

Muskelgewebe

Ohne Muskeln wäre der Mensch völlig unbeweglich. Für Fortbewegung, Herzschlag und andere lebenswichtige Funktionen des Körpers sorgen die lang gestreckten, faserartigen Muskelzellen. Feine, fadenförmige Strukturen im Inneren der Muskelzellen, die MyofibrillenMuskelgewebeGewebeMuskel-Myofibrillen, ermöglichen den Muskelzellen das Zusammenziehen. Da die Fasern die Zellen in Längsrichtung durchziehen, bewirkt ihre Kontraktion eine Verkürzung der Zelle.
Die Myofibrillen bestehen aus AktinAktin- und MyosinMyosin-Filamenten, fadenförmigen Proteinmolekülen. Diese greifen teleskopartig ineinander – bei der Muskelverkürzung mehr, bei der Erschlaffung weniger. Ausgelöst werden Muskelkontraktionen durch Impulse des Nervensystems oder durch einen selbsttätigen Rhythmus der Muskelzelle (Näheres Kap. 6.3.4).
Der Körper besitzt drei unterschiedliche Typen von Muskulatur: die glatte Muskulatur, die quergestreifte Muskulatur und die Herzmuskulatur (Abb. 4.11).

Glatte Muskulatur

Die glatte Muskulatur findet sich in den Muskelwänden des Magen-Darm-Trakts (Ausnahme: obere Speiseröhre), in den Bronchien, im Urogenitaltrakt, den Blutgefäßen, den Haarbälgen und im Auge. Die glatte Muskulatur besteht aus länglichen, nur selten verzweigten Zellen, die in Strängen oder Schichten angeordnet sind. In der Mitte jeder Zelle liegt ein einzelner Zellkern.Muskulaturglatte
Die Kontraktionen der glatten Muskulatur verlaufen langsam und unwillkürlich. Auch in Ruhe sind die glatten Muskelzellen immer etwas angespannt (Ruhetonus Kap. 6.3.6). Kontraktionen der glatten Muskulatur werden entweder autogen (d. h. von selbst, durch einen Schrittmacher in der Muskulatur), durch lokale Faktoren (z. B. Darmdehnung) oder durch das vegetative Nervensystem ausgelöst (Kap. 8.16).
Koliken
Koliken bzw. Kolikschmerzen werden durch Kontraktionen der glatten Muskulatur (Peristaltik) eines Hohlorgans hervorgerufen. Solche Hohlorgane sind z. B. Magen, Gallenwege, Harnleiter oder Darm. Wenn deren Wandmuskulatur den Inhalt gegen einen Widerstand (ein Passagehindernis) zu befördern versucht, entsteht durch Reizung der dort verlaufenden sensiblen Nerven die Kolik. Aufgrund der Lokalisation der infrage kommenden Organe treten Koliken oft als akuter Bauchschmerz auf.Kolik
Der Schmerz tritt plötzlich auf; häufig wird er als wellenförmig bezeichnet, weil die Leibschmerzen sich langsam steigern und dann nach einem Schmerzmaximum wieder abnehmen, um anschließend wiederzukehren. Aufgrund dieser Schmerzcharakteristik werden die Schmerzen mitunter auch als wehenartig beschrieben. Oft treten begleitend vegetative Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbruch und Kollaps auf. Zu den häufigeren Ursachen gehören Nierenkolik und Gallenkolik.
Nierenkolik
NierenkolikNierenkoliken werden durch Nierensteine (NephrolithiasisNephrolithiasis) hervorgerufen (Kap. 16.2 für Einzelheiten). NierensteineNierensteine werden aus Bestandteilen des Urins gebildet und entstehen auf dem Boden von Stoffwechselanomalien. Sie gehören zu den häufigsten Nierenerkrankungen und können in den Nieren, im Nierenbecken oder in den ableitenden Harnwegen entstehen. Mitunter wird bei einem Stein im Harnleiter auch vom Harnleiterstein (Urolithiasis) gesprochen. Die Betroffenen sind meistens im Alter zwischen 20 und 40 Jahren; bei Männern kommen Nierensteine doppelt so häufig vor wie bei Frauen.
Probleme treten meist erst dann auf, wenn die Steine in einen Harnleiter wandern, der eine physiologische Engstelle darstellt. Der Schmerz tritt plötzlich im Rücken und im Nierenbereich oder im Unterbauch auf und wird typischerweise als scharf und krampfartig beschrieben. Es kann zu Übelkeit und Erbrechen kommen. Im Verlauf kann der Schmerz auch in der Leistengegend auftreten. Wer einmal Nierensteine hatte, bekommt sie meistens wieder. Daher sollte danach gefragt werden.
Im Rettungsdienst werden Spasmolytika (z. B. Butylscopolamin) und Analgetika (z. B. Metamizol) verabreicht. Im Krankenhaus können Nieren- und Harnleitersteine z. B. mittels extrakorporaler Stoßwellen-Lithotripsie (ESWL) zerkleinert werden. Bei der Ureterendoskopie wird der Nierenstein bzw. Harnstein endoskopisch entfernt.
Gallenkolik
Die GallenkolikGallenkolik ist eine Erkrankung der Gallenblase (Kap. 15.6.6). Sie tritt auf, wenn der Betroffene GallensteineGallensteine (CholelithiasisCholelithiasis) gebildet hat, wobei allerdings der Großteil der Personen mit Gallensteinen asymptomatisch bleibt. Es handelt sich eher um eine Erkrankung von Erwachsenen jenseits des 40. Lebensjahrs, oftmals bei Übergewichtigen. Wenn die Gallensteine Probleme verursachen, rufen sie starke Schmerzen im rechten oberen Quadranten des Abdomens hervor, die mitunter auf die rechte Schulter übertragen werden. Übelkeit und Erbrechen sind typische Begleiter. Die Gallenkolik wird durch das Essen fetthaltiger Lebensmittel verschlimmert; eine fettreiche Mahlzeit kann Auslöser der Beschwerden sein. Eine gute Anamnese kann helfen, die Ursache aufzuspüren.
Die Gallenkolik wird akut mit Spasmolytika (z. B. Butylscopolamin) und Analgetika (z. B. Metamizol) behandelt. Im Krankenhaus kann eine Cholezystektomie (Gallenblasenentfernung) angezeigt sein; diese wird heutzutage meist laparoskopisch (mittels Bauchspiegelung) durchgeführt.

Praxistipp

Morphin bei Koliken

Morphin bei KolikenMorphin hat im Rettungsdienst einen Stellenwert als potentes Analgetikum. Aus zwei Gründen sollte der Einsatz von Morphin bei Patienten mit Koliken jedoch zurückhaltend erfolgen.
Zum einen haben diese Patienten oftmals begleitend Übelkeit und Erbrechen. Morphin selbst löst jedoch bei einer gewissen Anzahl von Patienten Übelkeit aus. Dies liegt daran, dass Morphin am Zentralnervensystem nicht nur hemmende, sondern auch erregende Eigenschaften hat. So werden in der Area postrema Chemorezeptoren stimuliert, was zu einer Erregung des Brechzentrums führen kann.
Zum anderen besitzt Morphin neben den zentralen auch periphere Eigenschaften. So kommt es zu einer Tonussteigerung der glatten Muskulatur, ein bei Patienten mit Koliken unerwünschter Nebeneffekt. Nicht nur das, in den ableitenden Gallen- oder Harnwegen kann durch Morphin sogar ein Spasmus ausgelöst werden.
Deswegen gilt bei Patienten mit Koliken: Wenn ein Opioid verabreicht werden soll, weil z. B. Butylscopolamin und/oder Metamizol zur Analgesie nicht ausreichen, sollte Fentanyl bevorzugt werden.

Quergestreifte Muskulatur

Die quergestreifte Muskulatur bildet das gesamte System der Skelettmuskeln (Kap. 6.3.3, Abb. 6.9, Abb. 6.10, Abb. 6.11 und Abb. 6.12Abb. 6.11Abb. 6.12).Muskulaturquergestreifte
Die Zunge, die Muskeln des Kehlkopfs und die Schlundmuskulatur bestehen ebenso aus quergestreifter Muskulatur wie das Zwerchfell und sämtliche Muskeln der Extremitäten. Die Kontraktionen quergestreifter Muskelzellen werden vom zentralen Nervensystem ausgelöst und sind größtenteils dem Willen unterworfen (Abb. 8.3).
Die unter dem Mikroskop sichtbare Streifung der quergestreiften Muskulatur entsteht dadurch, dass ihre Myofibrillen abwechselnd jeweils aus hellen und dunklen Elementen zusammengesetzt sind, die auf gleicher Höhe liegen. Die typische rote Farbe des Muskelgewebes beruht zum einen auf dem sauerstoffbindenden Muskelfarbstoff MyoglobinMyoglobin, der mit dem Blutfarbstoff Hämoglobin verwandt ist, zum anderen auf dem Blutreichtum des Gewebes, das für seine Leistungen viel sauerstoffreiches Blut benötigt.
Jede einzelne Muskelzelle dieses Muskeltyps ist im Vergleich zu anderen Zellen sehr groß und wird deshalb auch MuskelfaserMuskelfaser genannt. Sie besitzt bis zu 40 randständig liegende Zellkerne. Quergestreifte Muskelfasern können eine Länge von bis zu 15 cm erreichen und können sich auf ungefähr die Hälfte ihrer Faserlänge verkürzen.
Ein SkelettmuskelSkelettmuskel setzt sich aus vielen Muskelfasern zusammen. Von außen ist er mit straffem Bindegewebe umhüllt, der MuskelfaszieMuskelfaszie. Auch im Innern des Muskels findet sich (lockeres) Bindegewebe, das die einzelnen Muskelfasern sowie immer größer werdende Muskelfasergruppen umhüllt. Das Bindegewebe erlaubt die Verschieblichkeit der Muskelfasergruppen gegeneinander und führt Nerven und Blutgefäße.

Herzmuskulatur

Die Muskulatur des Herzens ist eine Sonderform der quergestreiften Muskulatur: Zwar findet sich unter dem Lichtmikroskop die für den Skelettmuskel typische Querstreifung, gleichzeitig sind aber auch Kerne in der Zellmitte wie bei der glatten Muskulatur zu sehen (Abb. 4.12). Die Zellen sind durch die sog. MuskelgewebeHerzmuskulaturHerzmuskulaturGlanzstreifenGlanzstreifen (eine Art Kittlinien) miteinander verbunden und bilden ein spitzwinkliges Flechtwerk. Auch Herzmuskelzellen sind kaum regenerationsfähig; so wird z. B. nach einem Herzinfarkt die Nekrose nur durch gering differenziertes Bindegewebe ersetzt. Die Herzmuskulatur ist wie die glatte Muskulatur nicht dem Willen unterworfen.

Nervengewebe

Das Nervengewebe ist das am kompliziertesten aufgebaute Gewebe des Menschen. Es wird ausführlich in Kap. 8 und Kap. 9 besprochen – hier aber schon ein kleiner Überblick:NervengewebeGewebeNerven-
Die funktionell wichtigsten Zellen des Nervengewebes sind die Nervenzellen oder NeuronNeurone (Abb. 4.13). Ihre Aufgaben sind:
  • Aufnahme von Informationen: Hierzu dienen vor allem die zahlreichen zarten Ausläufer, DendritDendriten genannt, die elektrische Impulse zum Zellkörper (SomaSoma) transportieren.

  • Weiterleitung von Informationen: Hierzu verfügt jedes Neuron über einen besonders gestalteten Ausläufer, AxonAxon oder Neurit genannt. Die Axone können über 1 m lang werden und bilden an ihrem Ende Kontaktstellen (SynapseSynapsen) mit Nervenzellen, Muskeln oder Drüsen (Erfolgsorgane) aus.

  • Informationsverarbeitung und -speicherung: Insbesondere im Gehirn gibt es sehr komplexe Netzwerke aus Nervenzellen.

Das Nervengewebe besteht zu etwa 10 % aus Nervenzellen. Den Hauptbestandteil bildet die NeurogliaNeuroglia (Nervenhüllgewebe) mit ihren verschiedenen Zellarten. Sie stützt die Neurone, versorgt sie mit Nährstoffen, wirkt elektrisch isolierend und dient der Immunabwehr.

Wiederholungsfragen

  • 1.

    Wie heißen die vier Gewebetypen, die unterschieden werden? (Kap. 4.1.1)

  • 2.

    Was ist der Unterschied zwischen einer allogenen und einer autogenen Transplantation? (Kap. 4.1.3)

  • 3.

    Um welchen Epitheltyp handelt es sich bei der Epidermis? (Kap. 4.2.2)

  • 4.

    Beschreiben Sie, in welche zwei Subtypen Drüsen unterteilt werden. (Kap. 4.2.3)

  • 5.

    Wo finden sich Kollagenfasern im Körper? (Kap. 4.3.4)

  • 6.

    Worin unterscheidet sich glatte von quergestreifter Muskulatur? (Kap. 4.7.1 und Kap. 4.7.2)

  • 7.

    Wo finden Sie im Körper glatte Muskulatur? (Kap. 4.7.1)

  • 8.

    Welches Schmerzmittel sollte bei einer Kolik vermieden werden? (Kap. 4.7.1)

  • 9.

    Was für ein Muskelgewebetyp ist die Herzmuskulatur? (Kap. 4.7.3)

  • 10.

    Benennen Sie drei Aufgaben von Nervengewebe. (Kap. 4.8)

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