© 2019 by Elsevier GmbH

Bitte nutzen Sie das untenstehende Formular um uns Kritik, Fragen oder Anregungen zukommen zu lassen.

Willkommen

Mehr Informationen

B978-3-437-48043-0.00001-7

10.1016/B978-3-437-48043-0.00001-7

978-3-437-48043-0

Lernkanäle

[L157]

TagesleistungskurveTagesleistungskurve

[L157]

Lerntätigkeiten und LernphasenLernenPhasen

Tab. 1.1
Aufnehmende Lerntätigkeiten Ausdrückende Lerntätigkeiten
Betrachten
Beobachten
Lesen
Zuhören
Abzeichnen
Auswendiglernen
Anwenden
Vortragen
Diskutieren
Erklären
Rollen spielen
Aufgaben lösen

Grundlagen des Lernens

Jürgen Luxem

  • 1.1

    Was ist Lernen?4

  • 1.2

    Probleme im Lernprozess/Lernhilfen5

  • 1.3

    Prüfungen und Prüfungsangst7

Was ist Lernen?

Unter den Themen, denen sich dieses Buch widmet, findet sich an erster Stelle ein Kapitel über das Lernen. Die Rettungsdienstausbildung wird für Sie mit sich bringen, sehr viel Neues in relativ kurzer Zeit lernen zu müssen, und zwar so gründlich, dass Sie sich in Einsatzsituationen auf das Gelernte verlassen können. Dieses Kapitel soll Ihnen dabei helfen, indem Sie LernenGrundlagenGrundlegendes über das Lernen erfahren und einige Tipps zur Lernorganisation erhalten.
Definition
Die Frage, was genau eigentlich unter dem Begriff „LernenLernenDefinition“ zu verstehen ist, lässt sich nicht leicht beantworten. Es kursieren daher annähernd so viele verschiedene Begriffsdefinitionen wie Lehrbücher. Eine sehr allgemein gehaltene und dadurch brauchbare Definition lautet:

Merke

Lernen ist eine Verhaltensänderung infolge zuvor gemachter Erfahrungen.

Diese Definition beschreibt allgemein, was bei jeder Art von Lernen passiert: Ein Mensch macht eine Erfahrung, das heißt eine Wahrnehmung in einer bestimmten Situation (etwas Bestimmtes hören, sehen, fühlen). Etwas gelernt wurde genau dann, wenn sich der Betreffende danach in bestimmten Situationen anders verhält als vorher.
Ein einfaches Beispiel kann dies erläutern: Sie sind nicht in der Lage, das Beatmungsgerät aus der neuen Wandhalterung zu lösen, da Sie den Mechanismus der Verriegelung nicht kennen. Nun sehen Sie einem kundigen Kollegen bei der Entnahme des Geräts zu. Ab jetzt verhalten Sie sich anders: Sie führen die Handgriffe so aus, wie Sie es soeben erfahren haben (und entnehmen erfolgreich und sicher das Gerät). Sie haben etwas gelernt.
Das Gedächtnis
Lernen kann nur funktionieren, wenn Informationen im Gehirn gespeichert werden können. Diese Funktion des Gehirns wird als GedächtnisGedächtnis bezeichnet und verfügt über drei Gedächtnisebenen:
  • sensorisches Gedächtnis

  • Kurzzeitgedächtnis

  • Langzeitgedächtnis

Über die Sinne (sehen, hören, riechen, tasten, schmecken) nimmt der Mensch in jeder Sekunde bis zu mehrere Millionen Bit an Information auf. Als Schutz vor Überforderung durch diese Reizflut werden ganz gezielt unwichtige Informationen vergessen und nur die wichtigen in das Gedächtnis aufgenommen.
Die erste Gedächtnisebene ist das sensorische Gedächtnis mit einer Speicherdauer von maximal 20 Sekunden. Das sensorische GedächtnisGedächtnissensorisches ist für jede Sinneswahrnehmung spezifisch und wird in eine visuelle Wahrnehmung (ikonisches Gedächtnis) und eine auditive Wahrnehmung (echoisches Gedächtnis) unterteilt.
In diesen Speicher gelangen zunächst alle Informationen, die der Mensch bewusst wahrnimmt. Wenige Sekunden nach der Betrachtung können noch sehr viele Details wiedergegeben werden. Nach mehreren Minuten sind nur noch solche Wahrnehmungen erinnerlich, die besonders aufgefallen sind und daher in die nächste Gedächtnisebene übergegangen sind.
Das KurzzeitgedächtnisGedächtnisKurzzeit-Kurzzeitgedächtnis ist der „Arbeitsspeicher“ des menschlichen Gehirns. Hier werden bis zu einer Dauer von etwa 20 Minuten die neuen Informationen gespeichert, die für die aktuellen Denkprozesse benötigt werden. Die Kapazität des Kurzzeitgedächtnisses ist ziemlich genau bekannt. Sie beträgt zwischen fünf und neun Einzelinformationen („7 ± 2“). Nach wissenschaftlicher Erkenntnis ist es daher nicht sinnvoll, z. B. mehr als zehn Nummern oder Namen in einem Anlauf lernen zu wollen.

Praxistipp

Wie man es schafft, sich 40 verschiedene Notfallmedikamente oder 15 Dinge, die für eine Intubation benötigt werden, zu merken, erfahren Sie im Abschnitt „Lernhilfen“.

Die dauerhafte Gedächtnisebene ist das LangzeitgedächtnisGedächtnisLangzeit-Langzeitgedächtnis. Informationen, die hier gespeichert werden, bleiben für sehr lange Zeit – in vielen Fällen sogar ein Leben lang – vorhanden und mit mehr oder weniger großem Aufwand abrufbar. Die Kapazität des Langzeitgedächtnisses ist nahezu unbegrenzt. Entscheidend für ein dauerhaftes Behalten von Informationen ist der Übergang aus dem Kurz- in das Langzeitgedächtnis, d. h., die Information muss über das Kurzzeitgedächtnis gelaufen und als wichtig eingestuft worden sein. Ist die Information interessant, bekannt, wichtig, durchschaubar, logisch, ästhetisch und motivierend? Je mehr dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet werden, desto schneller und dauerhafter geht die Information in das Langzeitgedächtnis über.
Dabei ist die Aufbereitung der Information für den Lernprozess entscheidend. Die Information wird wieder vergessen werden, wenn man sich nicht erneut an sie erinnert und sie wiederholt. Deshalb besteht das Lernen hauptsächlich aus dem Wiederholen, denn so prägen sich die Dinge am besten ein und werden nicht wieder vergessen.
Lernphasen
Ein LernenProzessLernprozess benötigt zwei Formen von Lerntätigkeiten, um erfolgreich und dauerhaft etwas im Gehirn des Lernenden zu bewirken: aufnehmende und ausdrückende Lerntätigkeiten. Es lassen sich daher zwei Phasen des Lernens unterscheiden (Tab. 1.1), sozusagen das „Einatmen“ und „Ausatmen“. Die beiden Phasen des aufnehmenden und ausdrückenden Lernens sollen sich immer wieder abwechseln, um einen optimalen Lernerfolg zu garantieren.

Probleme im Lernprozess/Lernhilfen

Lernkanäle
PsychologischeLernenKanäle Untersuchungen haben gezeigt, dass der Lernerfolg stark davon abhängt, auf welchem Weg der Lernstoff wahrgenommen wird. Die Ergebnisse sind in Abb. 1.1 dargestellt.
Es ist wesentlich effektiver, im Unterricht nicht nur zu hören und zu sehen, was durch die Lehrkraft dargeboten wird, sondern auch darüber zu sprechen. Es kann außerdem sehr hilfreich sein, sich nach dem Lesen eines Kapitels des Lehrbuchs Notizen zu den wichtigsten bzw. neuen Inhalten zu machen, um zusätzlich eine ausdrückende Lernphase zu durchlaufen.
Lernhemmungen
Wenn der Lernerfolg ausbleibt, kann dies an einer der folgenden LernenHemmungLernhemmungen liegen:
  • Folgen ähnliche Lerngegenstände zeitlich zu dicht aufeinander, so hemmen sie sich gegenseitig. Tipp: Pausen und Wiederholungen rechtzeitig und dosiert einsetzen, das Thema wechseln!

  • Werden dem Gedächtnis mehr als 7 ± 2 Informationen auf einmal angeboten, kommt es zur Mengenhemmung (siehe Kurzzeitgedächtnis). Tipp: Muss eine größere Anzahl von gleichartigen Dingen gelernt werden, sollten diese in wenige Lerneinheiten (auch „Bündel“ oder „Chunks“ genannt) aufgeteilt werden. Die Lerneinheiten werden zunächst getrennt voneinander gelernt und anschließend wird gelernt, welche der Bündel zusammengehören.

Merke

Die Vorbereitung für die Intubation wird in folgende fünf Lerneinheiten aufgeteilt:

  • 1.

    Herstellen der Absaugbereitschaft

  • 2.

    Vorbereiten der Beatmung

  • 3.

    Vorbereitung eines Tubus

  • 4.

    Material für die Tubusfixierung

  • 5.

    Durchführung der Tubuslagekontrolle

  • Wenn Aufnahme und Wiedergabe von Gelerntem zu dicht aufeinander folgen, kann eine Erinnerungshemmung auftreten. Tipp: Unmittelbar vor einer Prüfung hastig Erlerntes (z. B. eine „Lern-Nachtschicht“ einzulegen) kann den Zugriff auf andere Informationen blockieren. In der Prüfung kann das zuletzt Gelernte erinnert werden, aber die schon vorher solide gelernten Informationen fehlen. Dies führt dann zum sogenannten „Blackout“.

  • „Umlernen“ fällt uns äußerst schwer. Man sollte daher einen Handlungsablauf von vornherein in der Ausbildung so durchführen, wie man ihn später in der Praxis korrekt ausführen muss! Tipp und Beispiel: Werfen Sie auch beim Training in der Ausbildung scharfe Gegenstände in den sicheren Abwurfbehälter, anstatt sie auf den Boden zu legen und dazu zu sagen: „Im realen Einsatz würde ich das natürlich anders machen!“

Tagesleistungskurve
Die Leistungsfähigkeit eines durchschnittlichen Menschen unterliegt tageszeitlichen Schwankungen (Abb. 1.2). Das gilt besonders für das Lernen, denn dafür braucht man ein hohes Maß an Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit. Welche Zeiten des Tages eignen sich besonders gut zum Lernen und welche nicht?
Der Zeitraum mit der höchsten (Lern-)Leistungsfähigkeit liegt etwa zwischen sechs und zwölf Uhr morgens. Daher findet in dieser Zeit normalerweise der größte Teil des Schul- und Berufsschulunterrichts statt. Leider ist dies nicht die Zeit, in der im Rettungsdienst die höchste Einsatzdichte zu verzeichnen ist. Im Rettungsdienst wird über 24 Stunden ein hohes Maß an Leistungsfähigkeit gefordert.
In der Zeit von ca. 13 bis 15 Uhr bricht die Leistungskurve etwas ein („Mittagsmüdigkeit“) und zwischen 18 und 21 Uhr steigt die Leistungsfähigkeit noch einmal deutlich an. In den frühen Abendstunden können daher besonders selbst organisiertes Lernen und Wiederholen sinnvoll durchgeführt werden. Auch eignet sich diese Zeit für Fortbildungskurse, Abendschule etc.
In der Nacht sinkt die Leistungsfähigkeit enorm ab, sodass es sehr schwer ist, z. B. während einer Nachtschicht anspruchsvollen Stoff zu lernen.
Pausen
Lernen erfordert Konzentration. Kaum ein Mensch ist in der Lage, sich länger als etwa 20 Minuten beständig zu konzentrieren. In allen Lernprozessen, die länger als 20 Minuten andauern, müssen daher in gewissen Abständen Pausen von geeigneter Länge vorgesehen werden, um die Konzentrationsfähigkeit zu erhalten.
Als Richtwerte, die sowohl im Unterricht als auch beim selbst organisierten Lernen berücksichtigt werden sollten, gelten folgende Pausenzeiten:
Nach spätestens 20 Minuten sollte man sich eine individuelle LernenPausenLernpause von wenigen Sekunden Dauer gönnen. In dieser Zeit sollte man z. B. kurz aufstehen, eine kleine Gymnastikübung machen, kurz die Augen schließen oder aus dem Fenster blicken. Im Unterricht nehmen Lehrkräfte durch Methodenwechsel auf dieses Bedürfnis Rücksicht. Geht man z. B. von einem Unterrichtsgespräch zur Vorführung eines Films über, erhalten die Teilnehmer in dieser Übergangsphase die Möglichkeit zu einer kurzen Ablenkungstätigkeit (Wortwechsel mit dem Nachbarn, Hervorholen von Schreibutensilien o. Ä.) und können sich danach wieder konzentrieren.
Nach ca. 45 Minuten sollte eine Minipause von fünf Minuten erfolgen. In dieser Zeit empfehlen sich außer der Erledigung dringender Bedürfnisse etwas Bewegung und frische Luft.
Nach ca. 90 Minuten ist eine Auffrischungspause („Kaffeepause“) von 15 bis 20 Minuten erforderlich. In dieser Pause sollte man ggf. den Raum wechseln oder nach draußen gehen und etwas trinken bzw. essen (Kekse, Pausenbrot).
Nach etwa drei Stunden Lerntätigkeit braucht der Körper eine längere Erholungspause; in der Regel ist dies die Mittagspause des Tages. Die optimale Dauer der Erholungspause beträgt 1½ Stunden und sollte Essen, Ruhen und Bewegung umfassen.
Wiederholungen
Um Informationen dauerhaft und schnell verfügbar im Gedächtnis abzuspeichern oder erlernte Handlungsabläufe sicher zu beherrschen, reicht ein einmaliger Lerndurchgang in den meisten Fällen nicht aus; der Lernstoff muss in geeigneten Abständen wiederholt LernenWiederholungenwerden. Dabei wurde ein Wiederholungsrhythmus mit sechs Wiederholungen innerhalb von zwei Wochen entwickelt:
  • 1.

    Nach 15 Minuten

  • 2.

    Nach zwei Stunden

  • 3.

    Nach zwölf Stunden

  • 4.

    Nach zwei Tagen

  • 5.

    Nach einer Woche

  • 6.

    Nach zwei Wochen

Übertragen auf das Lernen in den Lehrgängen heißt dies, dass der Unterrichtsstoff jeweils am Abend eines Tages (z. B. zwischen 18 und 20 Uhr, Abb. 1.1) und am Ende einer Woche kurz wiederholt werden sollte. Zur Wiederholung von theoretischem Lernstoff eignen sich z. B. das Lesen eines entsprechenden Lehrbuchkapitels oder das Durcharbeiten der eigenen Aufzeichnungen (lesen, farbig markieren, ergänzen).

Prüfungen und Prüfungsangst

Lernzielkontrollen
Lernzielkontrollen LernenZielkontrollensind Tests, die im Rahmen eines Lehrgangs etwa wöchentlich durchgeführt werden. In erster Linie sollen die Lernzielkontrollen dem Lernenden eine Rückmeldung darüber geben, in welchem Maß er die Lernziele des bisherigen Unterrichts erreicht hat. Gleichzeitig sollen sie auch zeigen, wie der Erwartungshorizont aussieht, also was man bis jetzt überhaupt alles können sollte und worauf es besonders ankommt. Damit bekommt der Lernende Hinweise, in welchen Bereichen er noch weiteren Lern- bzw. Übungsbedarf hat. Die Ergebnisse einer Lernzielkontrolle können auch dabei helfen, sich von der Lehrkraft beraten zu lassen, wie man seinen Lernerfolg verbessern kann.
Daher werden Lernzielkontrollen häufig nicht benotet, sondern nur korrigiert und dann den Lernenden wieder zurückgegeben. In jedem Fall wertet die Lehrkraft die Ergebnisse der gesamten Lerngruppe aus, um zu erfahren, welche Inhalte bisher gut und welche weniger gut erlernt wurden. Das Ergebnis kann dann Ausgangspunkt für die weitere Unterrichtsplanung sein.
(Abschluss-)Prüfungen
An das Ergebnis einer AbschlussprüfungAbschlussprüfung werden höhere Anforderungen gestellt. Im Rettungsdienst steht die Forderung der Qualitätssicherung an erster Stelle. Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung bürgt die Prüfungskommission dafür, dass der Teilnehmer in der Lage ist, Notfallpatienten fachgerecht Hilfe zu leisten.
Umgang mit Prüfungsangst
PrüfungsangstPrüfungsangst ist eine Form der Stressreaktion. Anspannung und Aufregung vor einem wichtigen Ereignis sind normal, denn sie führen zu positivem Stress (EustressEustress) und steigern damit die Leistungsfähigkeit des Menschen. Prüfungsangst ist allerdings kontraproduktiv, denn sie ist eine DisstressreaktionDisstress, die zu Beeinträchtigung der Handlungsfähigkeit führt.
Prüfungsangst muss im Interesse aller Beteiligten vermieden werden. Dazu einige Tipps:
  • Sortieren Sie den gesamten Lehrstoff (Skripte, Arbeitsblätter, Notizen, Bücher) auf zwei Stapel: einen mit Dingen, die Sie erledigt haben, und einen mit den Dingen, die Sie noch bearbeiten müssen. Sie wissen dann immer, wo Sie gerade stehen und wie viel Sie noch vor sich haben.

  • Machen Sie sich im Voraus mit den Bedingungen, die Sie am Prüfungstag erwarten, vertraut: Wo findet die Prüfung statt? Wie werden der Tag und die Prüfung ablaufen? Wie ist die Prüfung organisiert? Wie viele Prüfer gibt es und wer sind sie? So vermeiden Sie unnötige zusätzliche Unsicherheiten; denn welche Aufgabe Sie gestellt bekommen, sollte das Einzige sein, was Sie am Morgen der Prüfung noch nicht wissen.

  • Üben Sie Prüfungssituationen! Nehmen Sie im Unterricht an Prüfungssimulationen teil, prüfen Sie sich ggf. gegenseitig oder schauen Sie sich – sofern möglich – Prüfungen anderer Lehrgänge an.

  • Vermeiden Sie Lernhemmungen! Das gelingt Ihnen am besten, indem Sie die oben genannten Ratschläge zu Pausen und Wiederholungen befolgen.

  • Zur Zeitplanung: In den Wochen und Tagen vor einer Prüfung müssen Sie sich ordentlich anstrengen. Am Prüfungstag selbst sollten Sie jedoch die Bücher und Skripte nicht mehr aufschlagen und auch nicht versuchen, im Gespräch mit anderen schnell noch weitere Details zu lernen. Dieses krampfhafte „Lernen auf den letzten Drücker“ fördert nämlich die Gefahr eines „Blackouts“ in der Prüfung (1.2).

  • Am Abend vor der Prüfung sollten Sie spätestens um 20 Uhr mit dem Lernen aufhören. Essen Sie etwas Leichtes zu Abend, gehen Sie spazieren und legen Sie sich frühzeitig schlafen. Stehen Sie am Prüfungstag rechtzeitig auf, frühstücken Sie ausreichend und in Ruhe und verbringen Sie die Zeit bis zur Prüfung mit Zeitunglesen oder anderen Dingen, die Sie entspannend finden. Wenn Sie zu Prüfungsangst neigen, vermeiden Sie längeres Warten in der Gruppe und vor dem Prüfungsraum, denn Prüflinge tendieren dazu, sich mit ihrer Aufregung gegenseitig anzustecken.

  • Machen Sie sich selbst Mut! Reden Sie sich nicht selbst ein, Ihr Wissen sei schlecht und Ihre Vorbereitungsarbeit zu gering. Dann kommt es nämlich zur „selbsterfüllenden Prophezeiung“, das heißt, Sie können sich in der Prüfung nicht gut darstellen. Sagen Sie sich stattdessen: „Ich habe mich vorbereitet und jetzt schaffe ich das auch!“

Holen Sie sich die neue Medizinwelten-App!

Schließen